Problemstellen in Ellen White - Schriften

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Problemstellen in Ellen White - Schriften

      [MOD:
      - Dieser Thread dient der Betrachtung von Problemstellen in Ellen White - Schriften, hauptsächlich der Nicht-Visionen.
      - Problematische Visionen werden HIER disktutiert.]



      Lange Rede kurzer Sinn:

      Mir sind einfach konkrete Beispiele sehr wichtig, die mir zeigen, wie wir Inspiration von EGW verstehen sollten und wie nicht?


      Woher hatte Ellen White die folgende Geschichte zu ihrer Erklärung über den Eckstein, den die Bauleute verworfen haben?


      „Christus zitierte die Prophezeiung vom verstoßenen Eckstein und bezog sich dabei auf ein Ereignis, das sich in Israels Geschichte tatsächlich zugetragen hatte, und zwar beim Bau des ersten Tempels. Es hatte Bedeutung für das erste Kommen Christi und hätte auf die Juden besonders nachhaltig einwirken sollen. Doch auch wir können daraus lernen.
      Beim Bau des Salomonischen Tempels wurden die riesigen Steine für das Fundament und das Mauerwerk bereits im Steinbruch fertig zugehauen. Danach brachte man sie zum Bauplatz, wo kein Werkzeug sie mehr bearbeitete. Sie mussten von den Arbeitern nur mehr in die richtige Lage gebracht werden. Als Grundstein war ein Quader von ungewöhnlicher Größe und Form herangeschafft worden.


      Wahrscheinlich lag es daran, dass die Arbeiter für diesen Stein keinen Platz finden konnten und ihn deshalb nicht einsetzen wollten. Da der riesige Stein ungenutzt im Wege lag, verursachte er den Arbeitern viel Verdruss. Lange blieb er als verschmähter Steinblock liegen. Doch dann gingen die Baumeister daran, die Eckfundamente zu legen. Dafür suchten sie lange nach einem Stein, der die erforderliche Größe und Stärke sowie die entsprechende Form hätte, um diesen Platz auszufüllen und das gewaltige Gewicht zu tragen, das später auf ihm ruhen sollte. Träfen sie für diesen entscheidenden Platz die falsche Wahl, wäre die Sicherheit des ganzen späteren Bauwerks gefährdet. So mussten sie einen Stein finden, der den Einflüssen von Sonne, Frost und Sturm trotzen konnte.
      Verschiedentlich hatten sie schon Steine ausgesucht, doch waren sie alle unter der ungeheuren Belastung zerbrochen. Andere wiederum hielten den plötzlichen Veränderungen der Witterung nicht stand. Schließlich wurde man auf den Stein aufmerksam, der so lange übersehen worden war. Er war Luft, Sonne und Wind ausgesetzt gewesen, ohne dass sich an ihn auch nur der kleinste Riss gezeigt hätte.
      Die Bauleute untersuchten ihn sehr sorgfältig; mit einer Ausnahme hatte er alle Prüfungen bestanden. Wenn er auch starken Druck aushalten würde, wollte man ihn als Eckstein verwenden. Der Versuch wurde unternommen, der Stein für gut befunden, an die für ihn bestimmte Stelle geschafft und eingefügt. Und er passte tatsächlich ganz genau in die Lücke.“ (LJ 589 -590)

      Ist Euch diese Geschichte schon mal aufgefallen?

      Hat EGW sie so in einer Vision offenbart bekommen, oder gab es da eine jüdische Tradition darüber, denn in der Bibel steht das so nirgends!

      Persönlich glaube ich keinesfalls, dass dies eine wahre Geschichte ist, die dem weisen Salomo bei seinem Tempelbau passiert sein konnte! Was denkt ihr darüber?

      Vom EGW Estat warte ich seit Feb. 2011 auf eine Aufklärung dieses Problems!

      Ist es eine schwere Sünde, einen solchen Text im "Leben Jesu" als nicht inspiriert zu werten?

      Danke für eure Gedanken dazu?


      Armin
    • Frage der Inspriation

      Es stellt sich für mich grundsätzlich die Frage nach der Inspiration:

      Zum einen habe ich öfters gehört, dass Adventisten NICHT an den Verbalinstpiration glauben, es sei denn, es handle sich um eine Vision, in der Gott klar und eindeutig spricht. Adventisten glauben an der Personalinspiration, die Person (Prophet) ist inspiriert und nicht jeder Buchstabe, den der Prophet geschrieben hat.

      Siehe u.a. diesen Beitrag von Heinz Schaidinger, Lehrer am Theologischen Seminar Bogenhofen: google.at/search?q=Adventisten…oEKSh8welkICQDA&gws_rd=cr

      Trotzdem werden in der theologischen Auslegung einzelner Texte (Exegese) jene Methoden verwendet, die auch in der konservativen protestantischen Welt (Verbalinspiration) angewandt werden, z.B. Wortanalysen in unterschiedlichen Sprachen, wohl wissend, dass sich z.B. das Hebräisch Moses und das Hebräisch Nehemias etwas geändert haben müssen, wie sich z.B. alleine das Deutsch unserer Großeltern verglichen mit dem von Heute geändert hat. (Siehe u.a. adventistbiblicalresearch.org/…s_on_prophetic%5B1%5D.pdf, z.B. S. 114, wo auf Chiasmen hingewiesen wird.)

      Personalinspriation heißt für mich in erster Linie, große Zusammenhänge und Prinzipien Gottes zu erkennen und daraus Schlussfolgerungen für meinen persönlichen Alltag abzuleiten. Mit Alltag meine ich jene Zeit, die man nicht im Gottesdienst verbringt.

      LG

      highwayman
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Die grosse Sünde

      Jacob der Suchende schrieb:

      Um mit einer Sünde aufzuhören, muss man sie zuerst als große Sünde erkannt haben und die ernste Entscheidung treffen, diese nicht mehr zu tun (tun zu wollen).

      Ja, nur: Dass Paulus die Weinsäufer, die Hurer, die Fresssüchtigen, die Geizigen, die Räuber, die Abgöttischen - - -nennt : Das deklariert dies alles als Sünde, Paulus schreibt es in der Vollmacht als Apostel.

      Unsereins wurde ("Ruf an die Jugend") auch Landpartie mit Ungläubigen, Schachspiel, Halma - Spielen ("Chinese Checkers"), Würfelspiele - "Mensch ärgere dich nicht" statt Würfelpoker, was im Grundtext gemeint ist, als Sünden drohend vorgelegt. Eine kritische Frage - sei es auch nur der Hinweis auf eine unglückliche Übersetzung - und Dir wurde sofort die "Sünde wider den Heiligen Geist" unterschoben.

      Postscriptum : ich bin (leider) kein Spieler, ich steige innerlich nach der zweiten Runde aus - oder fange gar nicht an (Von wegen "eigene Sünden verteidigen")

      Ich erinnere mich zurück: das ganze Buch Ruf an die Jugend" als Sündenkatalog jeden Sabbat-nachmittag um die Ohren geschlagen zu bekommen - hat mir ein Jahr lang jeden Sabbat Nachmittag simpel die Laune vergällt. Der Sabbat-friede war beim Teufel ( - ich wähle meine Worte wohl).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Übernatürliche Visionen

      Jacob der Suchende schrieb:

      dagegen hatte E.White Visionen auf oft übernatürliche Weise gehabt, die von anderen als klare Gottes Botschaft angesehen wurde. So wurde sie aufgrund ihrer Botschaften von den Pionieren als Prophetin der letzten Zeit verstanden



      Hast Du Dir die Beschreibungen schon einmal im Original angesehen ? (Loughborrough: "Rise an Progress of the Sevent Day Adventists - -" Battle Creek 1898?) Oder ihre höchstpersönlichen Schilderungen in "Spiritual Gifts . My Christian Experience, Vies an Labors", Battle Creek 1860 Chapter XII, Meeting at Randolph, ( " - and layd it open upon the breast of E. while in Vision, as she was then inclined backward against the wall, in the corner of the room." Ein halbwegs Kundiger denkt da an einen Arc de cercle. Von wegen übernatürlich - weitere Interpretationen sind offen zu lassen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Die Bibel und die inspirierte (?) Interpretation

      Jacob der Suchende schrieb:

      sie widerspricht der Bibel nicht,



      Als Beispiel : Johannes 8, 3. ff - - eine Ehefrau (gynh, lat. mulier) und keineswegs eine Prostituierte (pornh, puelle publica), durch irgendeine Zufall - eingebrochenes Dach, umgefallen Wand, aufspringende Tür - - auf frischer Tat ertappt. Bitte, man lese einmal die "inspirierten" Ausweitungen von der gestellten Falle, der Rolle, welche die Ankläger vorher spielten - - - nach.

      Dabei ist die Geschichte im Original so eindrucksvoll: es bleibt nichts verborgen - die Frau, unsere Nachbarin, mit uns unter einem Dach, Frau Jedermann - und NICHT eine Prostituierte. (Die uns mit dem ganzen Rotlichtmilieu so unendlich fernsteht), nein, jemand wie Du und ich !

      Dabei findet sich, auf einmal der Bibel gleichgestellt, ja übergeordnet, so viel - auch anderes - aus der Phantasiergesellschaft der USA im 19. Jahrhundert, im Internet leicht zu finden: Die Mormonen schreiben schon gute 20 Jahre früher vom Lichtkleid Adams und Evas. Illustriert haben sie das auch.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Lichtkleid Adams und Evas.
      Exegetisch voll daneben...

      Sie sollen nackt sein, denn die Nacktheit und das spätere sich-ankleiden mit Feigenblättern bedeutet ja etwas ganz Bestimmtes innerhalb des Textes.

      Wenn man ihnen "Lichtkleider" andichtet, ist die gesamte inhaltliche Darstellung dahin.

      Mal abgesehen davon, dass es einfach nicht in der Bibel steht, sondern schlichte Esoterik ist.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • philoalexandrinus schrieb:

      Als Beispiel : Johannes 8, 3. ff - - eine Ehefrau (gynh, lat. mulier) und keineswegs eine Prostituierte (pornh, puelle publica), durch irgendeine Zufall - eingebrochenes Dach, umgefallen Wand, aufspringende Tür - - auf frischer Tat ertappt. Bitte, man lese einmal die "inspirierten" Ausweitungen von der gestellten Falle, der Rolle, welche die Ankläger vorher spielten - - - nach.

      1. Ellen White bezeichnet diese Frau nicht als Prostituierte
      2. Warum glaubst du, dass sie rein zufällig ertappt wurde? Warum soll dein Szenario glaubhafter sein als Ellen Whites?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • @philo

      Ich kann nur jemdem empfehlen, sich "An Appeal to Mothers, the Great Cause - - " Battle Creek, Michigan 1864 und dann auch "A Solemn Appeal" Battle Creek 1870 zu verschaffen und zu vergleichen, was da an "inspiriertem" (Samt "I saw" und "I was shown" und "Was shown to me") von James White bereits herausredigiert worden ist....
      Ich habe "An appeal to mothers" - wie es in Ellen White Estate präsent ist - gelesen.

      Ist das die Version, von der du sprichst?

      Möchtest du konketer werden, was du dort nicht ok findest? Danke.


      @Schwertwal

      da steht aber auch daß sie während einer 4 stündigen Vision , im Beisein ärztlicher Zeugen nicht zu atmen brauchte.
      Das stimmt. Mehr über Wunder-Ereignisse kann z.B. in "Gilbert, F.C. - Divine Predictions Of Mrs. Ellen G. White Fulfilled (1922)" nachgelesen werden.

      Es gab mal einen Arzt, der Ellen White auf ihre "Krankheit" untersuchen sollte, um herauszufinden, was die "natürlichen" Ursachen für solche Zustände sind. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass der Arzt gläubig wurde.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Das prophetische Wort - Teil 1

      Grüß Euch,

      auch ich tue mir mit den Aussagen/Prophetien und dem Stellenwert von Ellen Gould White manchesmal ganz schön schwer. Es geht mir nicht darum beißende Kritik an einer Meinung oder Gemeinde zu üben. Da aber bei einer Prophetie ein Mensch "die Worte des Herrn" spricht, ist es auch von Nöten diese Worte sorgfältig abzuwägen und zu prüfen. Aber wie kann man nun den Wahrheitsgehalt einer Prophetie prüfen? Anhand dessen, was biblisch zur Prüfung von Prophetie geboten ist. Und genau das will ich tun. Ich bitte jedoch jeden Mitleser meines Beitrages der im Bezug auf Ellen Gould White genau so kritisch/skeptisch ist, wie ich es bin, meinen Worten mit der gleichen kritischen Haltung/Skepsis zu begegnen, mit welcher dieser es auch bei Ellen Gould White tut.

      DonDomi schrieb:

      Sei doch bitte mal ehrlich, vieles was in Frau Whites Büchern steht, steht so nicht in der Bibel
      Es kann gut möglich sein, dass Gott durch Prophetie verschiedene Hinweise zu Lebensbereichen wie Gesundheit, etc... gibt, die in der Bibel nicht explizit erwähnt werden, jedoch möchte ich mich in meinem Beitrag darauf nicht beziehen, ich beziehe mich nur auf das, was ich anhand der Bibel wirklich in Frage stellen kann.

      =========================================

      Zu Beginn des 19. Jahrhunderts "sammelte" William Miller in den amerikanischen Bundestaaten Maine, Massachusetts und New York eine Schar von Anhängern (oftmals als "Milleriten" bezeichnet), deren Mitgliederzahl stark zunahm. Miller wollte anhand der Bibel berechnet haben, dass Jesus zwischen dem 21.03.1843 und dem 21.03.1844 "wiederkehren" wird. Nicht's geschah von dem was man sich erwartet hätte, auch die Korrektur auf den 22.10.1844 blieb "unbeantwortet".

      William Miller selbst war nun "gebrandmarkt". Seine Gruppe zerfiel, und so gingen aus der ehemaligen "Miller-Gruppe" einige neue Strömungen hervor. Zu "größerem Einfluss" sind jedoch die "Adventisten des Siebenten Tags" gekommen, welche das "Ausbleiben" Jesu damit erklärten, dass 43/44 die "Reinigung des himmlischen Heiligtums" begonnen hätte. Die "irdische Reinigung" wäre vor allem dadurch sichtbar werden, dass diese die "Großkirchen" aufgrund der "Sabbatverweigerung" treffen werde. Für Adventisten vor allem durch die Visionen der damals 20-jährigen Ellen bestätigt. Die Familie von Ellen hielt auch nach Ausbleiben der mehrmals "errechneten" Wiederkünfte Jesu an den Lehren Miller's fest.

      So viel mal dazu...

      Punkt A:
      Die Spaltung der "Miller-Bewegung". (Prüfung anhand Apostelgeschichte 20,19-31)

      Paulus warnte die Ältesten in Ephesus, dass "aus euch selbst" Menschen andere Menschen aus einer Gemeinde ziehen und somit zu Spaltungen in einer Gemeinde führen können. Da ist von starken Persönlichkeiten "mit unabhängigen Geist" die Rede, welche zu Spaltungen führten... Eine Spaltung der Miller-Bewegung wäre auch aufgrund "menschlicher Enttäuschung" zu rechtfertigen...

      Punkt B:
      Der Ausschluss von William Miller (Prüfung anhand von 2. Petrus 3,16)

      Nach Ausbleiben der "neu berechneten Erwartung" vom 22.10.1844 wurde William Miller aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Ohne seine Führung zerbrach die Bewegung.
      "Wenn wir die Schrift verdrehen, führt das zu unserer eigenen Zerstörung" - so die Bibel

      Punkt C:
      Übereinstimmung der Worte/Visionen von Ellen mit der Bibel (Prüfung anhand div. Bibelstellen)

      Da würde es wohl viel zu prüfen geben, anhand der Komplexität nur ein paar Beispiele:

      Beispiel C1:

      Seele1986 schrieb:

      Zitat
      Lichtkleid Adams und Evas.

      Zitat von Seeke1986: Exegetisch voll daneben... Sie sollen nackt sein, denn die Nacktheit und das spätere sich-ankleiden mit Feigenblättern bedeutet ja etwas ganz Bestimmtes innerhalb des Textes. Wenn man ihnen "Lichtkleider" andichtet, ist die gesamte inhaltliche Darstellung dahin.
      Wie Seele1986 also schon feststellte: Da ist die gesamte inhaltliche Darstellung dahin, Adam und Eva erkannten "die Scham ihrer Nacktheit" erst durch das Essen der Frucht.

      Beispiel C2:
      Ellen berichtet von einer ihrer Visionen: "Die Stimme Gottes gleich vielen Wassern, die uns Tag und Stunde des Kommens des Herrn Jesu mitteilte.Die lebenden Heiligen, 144000 an der Zahl, kannten und verstanden die Stimme, während die Gottlosen sie für Donner und Erdbeben hielten. Als Gott die Zeit verkündete, goss er den Heiligen Geist auf uns aus, und unsere Angesichter begannen zu leuchten. Die Herrlichkeit Gottes spiegelte sich darauf, wie bei Mose, als er vom Berge Sinai herab stieg. Die Engel hörten auf zu singen. Eine Zeitlang herrschte Stille, bis Jesus rief: „Die reine Herzen und Hände haben, werden bestehen; meine Gnade ist genug für euch."

      Biblisch begründete Einwände zum Beispiel C2:

      Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, dass die Kinder Israel nicht in das Angesicht Moses zu schauen vermochten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war. (2. Korinther 3,7)
      Ich hörte, wie viele Menschen das Siegel bekamen: Es waren 144000 aus allen Stämmen Israels. (Offenbarung 7,4)
      Den Tag aber und die Stunde kennt niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. (Matthäus 24,36)
      Sie werden für euch beten und wären gern mit euch zusammen, weil Gott euch seine Gnade in so überreichem Maß erwiesen hat. (2. Korinther 9,14)
      Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes. (1. Petrus 4,10)

      Für mich stehen noch einige offene Fragen im Raum, welche ich gerne in einem 2. Beitrag beleuchten möchte, allerdings werde ich diese etwas knapper formulieren, sonst wird das wieder ein zu langer Beitrag...


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Das prophetische Wort - Teil 2

      Punkt D:
      Die Reinigung des himmlischen Heiligtums (Prüfung anhand Hebräer 9,12)

      Ich habe diese Frage bereits an anderer Stelle im Forum gestellt, diese wurde aufgrund der "Themenverfehlung" nicht beantwortet. So stelle ich diese "im richtigen Thema" erneut:

      Ich zitiere mich selbst: "Ich kann in der Bibel bei bestem Willen nicht, eine einzige Stelle finden, welche belegen würde, dass Jesus erst 1844 das Allerheiligste gereinigt hat. Wäre es nicht möglich, dass sich "die Prophetie" auf den "irdischen Tempel" bezog? Wozu sollte der himmlische Tempel eines reinen Gottes eine Reinigung benötigen? Ich versteh' es einfach nicht... Ausgehend von der Kreuzigung und Auferstehung Jesu sowie in Betracht von Heb 9,12 ("mit seinem eigenen (Jesu) Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erlösung erworben") wäre doch die Frage berechtigt, warum nach "adventistischen Verständnis" 1811 Jahre vergehen haben müssen, bis den Menschenkindern Vergebung gewährt wird?

      Punkt E:
      Aussagen Ellen's nach 3 "berechneten" aber nicht eingetroffenen Widerkunfts-Terminen (Prüfung anhand div. Stellen)

      EGW: "Ich sah, dass die gegenwärtige Prüfung mit dem Sabbat nicht eher stattfinden konnte, als die Vermittlung Jesu im Heiligen vollendet und er durch den zweiten Vorhang eingegangen war. Deshalb ruhen Christen, die gestorben sind, ehe die Tür in das Allerheiligste nach Beendigung des Mitternachtsrufs im siebenten Monat 1844 geöffnet wurde, und die nicht den wahren Sabbat gehalten haben, nun in Hoffnung. Sie hatten nicht das Licht und die Prüfung mit dem Sabbat, die wir haben, seitdem die Tür geöffnet ist."

      Biblisch begründete Einwände:

      Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden, denn Gott kann ihn wohl aufrichten. Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiss. Welcher auf die Tage hält, der tut's dem Herrn; und welcher nichts darauf hält, der tut's auch dem Herrn. Welcher isst, der isst dem Herrn, denn er dankt Gott; welcher nicht isst, der isst dem Herrn nicht und dankt Gott. (Römer 14,5)

      Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in ein Abbild des wahrhaften, ist Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; auch nicht, um sich selbst öfters zu opfern, gleichwie der Hohepriester jedes Jahr mit fremdem Blut ins Heiligtum hineingeht; denn sonst hätte er ja öfters leiden müssen von Grundlegung der Welt an. (Hebräer 9,24-25)

      Punkt F:
      Kontrolle über sich selbst während dem Sprechen einer Prophetie

      Ein paar Beispiele: Ellen hielt während einer Vision eine schwere Bibel ausgestreckt im Arm / Ellen atmete nicht während der Visionen / Ellen war nicht ansprechbar / Ellen reagierte nicht auf äußere Reize. Biblischer Einwand: Das ist und war niemals bei Inspiration durch den Geist Gottes so. Kein Prophet der Bibel hat auf diese Art gesprochen oder Eingebungen bekommen. Noch waren Zeichen oder Wunder eine "Begleiterscheinung" der Prophetie. Im Gegenteil: "Es werden falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.“ (Matthäus 24,24)

      Punkt G:
      Sola Scriptura (Prüfung anhand "Was Adventisten glauben")

      Zitat: "Siebenten Tags Adventisten anerkennen allein die Bibel als Richtschnur ihres Glaubens und betrachten die folgenden Glaubensüberzeugungen als grundlegende Lehren der Heiligen Schrift."

      Dem gegenüberstehend/teils bezeugend:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Insofern macht es keinen Sinn, zwischen Jesu Worten und Ellen White's Schriften zu unterscheiden. Die Bibel ist unsere einzigste Richtschnur für Glauben und praktisches Leben, aber Ellen White widerspricht dieser nicht, sondern kommentiert die Bibel reichlich in vielen praktischen Aspekten. Wer die Bibel ernst nimmt, nimmt Gottes Wort ernst, und damit auch wietere göttlich inspirierte Kommentare dazu.
      Doch wie vertragen sich beide oben erwähnte Aussagen im Hinblick auf "STA Glaubenspunkte", in welchem gesagt wird: Ellen's Schriften seien „eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit“ mit dem protestantischen Grundsatz, dass allein die Bibel der Maßstab für Glauben und Leben eines Christen ist? Kann man sich auf "Sola Scriptura" berufen, wenn zugleich White als prophetische Autorität genannt wird?

      Punkt H:
      Die "Besuche" Ellen's auf fremden Planeten (Prüfung anhand div. Stellen)
      Auszug aus einer Vision Ellen's: "Der Herr hat mir auch einen Blick auf andere Welten gestattet. Die Bewohner … spiegelten das Bild Jesu wider… Ich fragte einen von ihnen, warum sie so viel anmutiger seien als die Bewohner der Erde. Die Antwort war: „Wir haben in vollkommenem Gehorsam nach den Geboten Gottes gelebt und sind nicht durch Ungehorsam gefallen wie die auf der Erde.“….Dann sagte mein begleitender Engel zu mir: „Niemand an diesem Orte hat von dem verbotenen Baum gegessen; aber wenn sie davon äßen, würden sie fallen.“

      Wenn diese Bewohner wie Jesus wären, dann würden sie schrecklich mit unserer Welt leiden. Nehmen wir an, dass es moralische Lebewesen auf anderen Planeten gibt, dann würden sie leiden! Und wenn nicht jetzt, dann halt "wenn alles mit schrecklichem Lärm versterben wird, und die Elemente in der glühenden Hitze zusammenschmelzen werden" (2. Petrus 3,10). Hätten sie nie gesündigt, wäre Gott ungerecht, sie mitleiden zu lassen, nur weil diese wie Jesus sind. Hätten sie jedoch gesündigt, und da Jesus nur einmal sterben kann (was er auf der Erde getan hat), wären sie dann alleine in ihrer Sünde gelassen, was Gottes Wesen widersprechen würde (2. Petrus 3,9). Ein unlösbares Paradox - es sei denn, es gibt keine moralischen Außerirdischen...


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Seele1986 schrieb:

      Wozu die Mühe?
      Weil es nicht um Irrtum/Wahrheit geht, sondern um Menschen. Einige dieser Lehren haben die Heilsgewissheit von Menschen zerfressen. Ich wage mich nicht zu behaupten, dass es die Aussagen vielleicht selbst sind, vielleicht ist es die Unklarheit, und da wäre es doch okay, etwas Licht in die Sache zu bringen und mal nachzufragen. Es ist auch gut möglich, dass ich im Irrtum bin, so frage ich einfach nach, obwohl es nicht um meine Heilsgewissheit geht.

      @Seele1986: Ich möchte Dir gegenüber auch nicht "ungut" sein, aber genau so gut, könnte ich Dich fragen: Wieso regst Du dich über den Sabbat oder über die "Qualifikation" (du weißt welches Wort ich meine) der "Sonntags-Kirchen-Geher" so auf?

      Verstehst Du, was ich meine?


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Schwertwal schrieb:

      Stimmt es eigentlich daß zur Zeit Ellen Whites, Ärzte das Rauchen als positiv für die Lungen empfohlen haben ?

      Hab ich heute auf einer Seite namens Amazing Facts gelesen, da steht aber auch daß sie während einer 4 stündigen Vision , im Beisein ärztlicher Zeugen nicht zu atmen brauchte.



      Lies es nicht bei "Amazing Facts", sondern in Loughboroughs Buch Rise and Progress of the Seventh DAy Adventists - - -Battlew Creek 1892. - das müsst eheutzutage +online zu bekommen sein.


      Denke an das bekannte Gesellschafstspiel "Die stille Post" !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Was war es ?

      Seele1986 schrieb:

      sondern schlichte Esoterik is



      Esoterik wohl kaum, wenn, dann im Hninetrgrund. Aber Bibel auf Puritanisch zurechtbiegen - das Lichtkleid fidet sich schoin beiden Mormonen samt der Illustrationen unter"Adam zund Eva" bei Google - Bilder. Süss die beiden Schweden (blond, blauäugig, Hand in Hand , Fellkittelchen, Traualtar - - "
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Aber Bibel auf Puritanisch zurechtbiegen
      1994 biegte man die Bibel abermals zurecht. Die „Clear Word Bible“ ist eine 1994 erschienene englische Bibelübertragung der STA. Diese Übertragung übertrifft alle deutschen Übertragungen in der Freiheit, die sich die Herausgeber nehmen.

      Der für die Adventisten zentrale Vers Daniel 8,14 lautet in der nrvd. Elberfelder Bibel: „Bis zu zweitausend dreihundert Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.“

      In der Clear Word Bible lautet der gleiche Vers: „Nach 2300 prophetischen Tagen (oder 2300 Jahren) wird Gott eingreifen, und die Wahrheit über sich selber verkündigen und den Dienst des himmlischen Heiligtums wieder in seinen ursprünglichen Zustand einsetzen. Dann wird das Gericht beginnen, von welchem die Reinigung des irdischen Heiligtums ein Vorbild ist.“

      philoalexandrinus schrieb:

      das Lichtkleid fidet sich schoin beiden Mormonen samt der Illustrationen unter"Adam zund Eva"
      Die STA hatten auch Bilder aus anderen Büchern kopiert, die Initialen der Zeichner ausradiert und stattdessen „Pacific Press“ eingefügt. Auch Textplagiate kamen da vor...


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Die Prostituierte und die ganze Geschichte um sie

      Bemo schrieb:

      Ellen White bezeichnet diese Frau nicht als Prostituierte
      2. Warum glaubst du, dass sie rein zufällig ertappt wurde? Warum soll dein Szenario glaubhafter sein als Ellen Whites?



      "But she was a prostitute !" Benita Joyne Fields in einer Gebetstagslesung. Sie wird mir eklären müssen, woher sie das hat .

      Wieso ich meine Vorstellung für gültig halte ? -Weil ich genau die Bibel in der Kargheit ihrer Darstellung auf mich eiunwirken lasse und für ausreichend halte. Und einiges hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert.

      Reality Check : Die Raubers`gschichten um das "Auf frischer Tat ertappt" herum zeugen von absurder Welfremdheit : Ich selbst habe zufällig zwei ertappt, traf einen (peinlich - er stellte mir seine Begelierin nicht vor) in Tegel zum letzten Abendflug nach Wien, ; der Mann einer Schwetser unserer Gemeine erschoss den Liebhaber, sie war nach Kopfdurchschuss blind; zwei trafen sich immer in einer Scheune in Laab am Walde; (kannte ich alle); die Decke - der Deckenputz eines Gasthauszimmers stürzte herab Siebenhiren), ich kenne die nicht; der Juniorched eines Haus-und Küchengeräte - Kaufhauses baute einen der ersten VW - Busse um, stellte ihn mit seiner "Süssen" unbeleuchte ab, ein LKW rammte das Fahrzeug, Gehirnerschütterung bei ihr, Bisswunden an unaussprechliche Stelle bei ihm (die ganze Grazer "Unfall" bog sich vor schadenferudigem Lachen) - - und da wird etwas zusammenphanatsiert von "Falle stellen " - -

      Die Begebenheit interessrt mich schon sehr lange : (Reaality Check ! : ) Was schreib Jesus (Genau nach dem Grundtext !!) in den Sand ? Was kann einer, ihm gegenübestehend, davon lesend erkennen ? Schreibne einmal - Latein, Kapitälchen - nur "Mord" - ist das lesbar ? - Das war doch bestenfalls eine beträchtliche Verunsicherung der Ankläger, jeder las - fast wie beim "Rorschach" sein schlechtes Gewissen hinein. - - Oder fragte sich verusichert, ängslich : Was schreibt der da ? Wann urteilt er endlich !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Wieso ich meine Vorstellung für gültig halte ? -Weil ich genau die Bibel in der Kargheit ihrer Darstellung auf mich eiunwirken lasse und für ausreichend halte. Und einiges hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert.

      Aha, aber deine Schlussfolgerung, dass sie zufällig ertappt wurde, liest du auch nur hinein. Die Kargheit sagt garnichts darüber - weder ob die Frau zufällig ertappt wurde noch einem Hinterhalt zum Opfer gefallen ist. Beides ist schlicht weg "Spekulation". Auf welcher Grundlage ich deine bevorzugen sollte und Ellen White als ""inspirierte" Ausweitung" ablehnen sollte ist mir immer noch nicht klar. Vorallem auf welcher Grundlage du zu so einer Bewertung kommst: In meinen Kulturraum ist "Ausweitung" in diesen deinem Zusammenhang etwas negatives...

      philoalexandrinus schrieb:

      "But she was a prostitute !" Benita Joyne Fields in einer Gebetstagslesung. Sie wird mir eklären müssen, woher sie das hat .

      Benita Joyne Fields ist nicht Ellen White, und falls sie sich in ihrer Aussage auf Ellen White beruft, dann sollte dies auch dargelegt werden. Dein vorheriger und dieser Beitrag implizieren mir, dass Ellen White die "Frau" als "Prosituierte" verstand - bislang fehlt mir aber der Beleg, dass sie es so sah.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Für mich ist es unerheblich, wie man rausgefunden hat, dass die Ehebrecherin fremd gegangen ist. Tatsache ist, sie ist fremd gegangen sonst hätte Jesu anders reagiert. In den meisten Fällen kommt so etwas aus, gerade in einer Zeit und an einem Ort, wo sich die Menschen noch kannten. Heute in de Anonymität geht das etwas einfacher, aber auch da kommt es meist früher oder später aus.
      Ich weiss nicht, ob Frau White geschrieben hat, das wäre ein Falle der Pharisäer gewesen allerdings kam hier im Forum schon oftmals diese Formulierung, darum bin ich bis jetzt immer davon ausgegangen, sie hätte das tatsächlich so geschrieben. Aber vielleicht liege ich da auch falsch.


      Liebe Grüsse
      DonDomi