Revision von Ellen White - Schriften

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    • Armin Krakolinig schrieb:

      Ist das nicht eine seltsame Parallele zur Situation um 1844, die sich hier wiederholte? :huh:
      Ein kleines Teil war tatsächlich parallel, aber m.M.n. zu wenig um über eine Parallelität reden zu können. Die Jünger erlebten eine kurze Zeit der Ungewissheit (etwa 3-4 Tage), dann begegneten sie den auferstandenen Meister höchst persönlich. Nur noch wenige Tage und dann erlebten sie die Pfingstereignisse. Sie mussten nicht lange auf greifbare Beweise warten müssen.

      Keine Frage, die Pioniere der STA-Bewegung waren 1000% überzeugt über die Richtigkeit ihrer Vorstellung, sonst hätten sie nicht ins Risiko eingegangen vor ganzen Welt blamiert zu werden – was schlussendlich eingetreten ist.

      Es hat sich nicht erfüllt, also wird ...
      ... in den Himmel verschoben, wo kein Mensch mehr die Richtigkeit kontrollieren kann. Man kann aber daran glauben. Wenn jemand mit Jesus verbunden ist, kann nichts passieren selbs dann, wenn die übertragene (zeitbestimmte) Heiligtumslehre doch nicht stimmt... Rettungsaktion gelungen.

      Nachtperle schrieb:

      bitte: Wenn nötig, verschieben.
      Das Thema existiert schon irgendwo... darf ich mitverschoben werden ?... :)

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Epafroditus schrieb:

      ... in den Himmel verschoben, wo kein Mensch mehr die Richtigkeit kontrollieren kann. Man kann aber daran glauben. Wenn jemand mit Jesus verbunden ist, kann nichts passieren selbs dann, wenn die übertragene (zeitbestimmte) Heiligtumslehre doch nicht stimmt... Rettungsaktion gelungen.
      da hast du schon recht, dass davon nicht die Rettung abhängt. Aber wieso dann ein Prophet Gottes, wenn seine/ihre Aussagen stimmen können, oder auch nicht?
    • HeimoW schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      .... Wenn wir ihre Visionen für unglaubwürdig halten, müssten wir das gleiche mit biblischen Schriften tun. ....
      Nein, dem kann ich nicht zustimmen!

      Die Heilige Schrift ist "Gottes Wort" und damit norma normans, die Schriften von EGW sind das nicht. Auch nicht nach offizieller Lehre der STA! An der Bibel muss alles geprüft werden, an EGW Literatur nicht.
      Hier bringst du einiges durcheinander.

      Die Bibel ist DER Maßstab, die einzige Norm, an der die Menschen gerichtet werden sollen. Das bezweifle ich nicht.

      Das bedeutet aber nicht, dass die außerbiblische Visionen von Gott falsch sind. Wenn Gott bestimmte Visionen nicht zum Maßstab gesetzt hat, bleiben es immer noch Seine Visionen. Und die Visionen von Gott können keine Lügen sein (der Gedanke, dass Gott eine falsche Visionen Seinem Volk gibt (um es irrezuführen?), ist grenzwertig, und aus meiner Sicht blasphemisch). Entweder erhielt Ellen White wahre Visionen von Gott (dann sind diese ohne Fehler), oder Ellen White erhielt Visionen nicht von Gott (dann ist sie eine falsche Prophetin).

      Nach offizieller Lehre der STA lehren wir (und auch Ellen White) nichts anderes. Siehe "Was Adventisten glauben", Kapitel 17 "Die Gabe der Prophetie", S. 331-333 [Zitate stammen von Ellen White, "Testimonies", Bd. 5, S. 663-665]:

      "Ich nahm die kostbare Bibel und umrankte sie mit den verschieden 'Zeugnissen für die Gemeinde', die mir für das Volk Gottes gegeben wurden... Ihr seid nicht vertraut mit der Bibel. Hättet ihr Gottes Wort mit der Sehnsucht studiert, den biblischen Standard zu erreichen und christliche Vollkommenheit zu erlangen, so hättet ihr die 'Zeugnisse' nicht gebraucht. Nur weil ihr es versäumt habt, Gottes inspiriertes Buch kennenzulernen, hat Er versucht, euch durch einfache, direkte Zeugnisse zu erreichen, die eure Aufmerksamkeit auf das inspirierte Wort lenken, dem ihr aus Nachlässigkeit nicht gefolgt seid, und die euch drängen, euer Leben mit den reinen und hohen Lehren der Schrift in Übereinstimmung zu bringen."
      "...einige, die vorgeben, sich in das Wort Gottes zu vertiefen, mit ihrem Leben im Gegensatz zu den einfachsten Lehren der Schrift stehen. Damit Männer und Frauen keine Entschuldigung mehr haben, gibt Gott einfache und eindeutige Zeugnisse, um sie zu dem Wort zurückzubringen, dem zu gehorchen sie versäumt haben."
      "Zusätzliche Wahrheiten werden nicht vorgebracht; sondern Gott hat durch die 'Zeugnisse' die großen Wahrheiten, die Er bereits mitgeteilt hat, vereinfacht und auf die von Ihm gewählte Weise den Menschen nahegebracht, um sie aufzurütteln und ihre Sinne zu beeindrucken, damit keiner sich Seiner Verantwortung entziehen kann". "Die schriftlichen Zeugnisse wurden nicht gegeben, um neues Licht zu bringen, sondern um das Herz nachdrücklich mit den inspirierten Wahrheiten zu beeindrucken, die bereits offenbart worden sind".
      Was wir hier erfahren:

      1) Keine Andeutung darauf, dass die Visionen (Zeugnisse) irgendeinen Fehler enthalten. Vielmehr dienen diese, den Willen Gottes auf einfache Weise zu erklären, wie er schon in der Bibel offenbart worden ist.

      2) Visionen dienen als Mittel, um zu prüfen, ob man die grundlegenden Lehren der Bibel (in Bezug auf das Heil) richtig versteht. Weicht eigenes (Bibel)verständnis von den (Ellen White -) Visionen ab, so ist dies ein Zeichen, ins Gebet zu gehen und eigenes Bibelverständnis noch mal zu überprüfen.

      Ich möchte ebenso darauf hinweisen, dass mir keine Stelle bei Ellen White oder bei ihr nahestehenden Pionieren bekannt ist, wo sie die Richtigkeit (Fehlerfreiheit) der Visionen bezweifelt hätten. Ihre Aussagen in Bezug auf die Revision/Korrektur ihrer Schriften (z.B. des Großen Kampfes) beziehen sich nicht auf die Visionen, sondern auf zusätzlich von ihr hinzugefügtes Material.

      Zum Schluss ein Zitat von Heinz Schaidinger aus "Sind die Schriften von E.G.White für Siebenten-Tags-Adventisten verbindlich":

      "Es geht nicht an, zwischen der Inspiration biblischer Schreiber und der Inspiration Ellen G. Whites qualitativ Unterschiede zu machen. Es gibt keine Inspirationsgrade: „Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte, denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.“ (Joh 3.34) Entweder ist das Schrifttum inspiriert und damit dem gleichen Gottesgeist entsprungen wie die Bibel, oder es ist nicht inspiriert und damit auch nicht das „Zeugnis Jesu“."
      und von Ellen White:

      "Entweder belehrt Gott seine Gemeinde, rügt ihr Unrecht und stärkt ihren Glauben, oder er tut es nicht. Entweder ist dieses Werk von Gott, oder es ist nicht von ihm. Gott tut nichts mit Satan gemeinsam. Mein Tun trägt darum entweder den Stempel Gottes oder den des Feindes. In dieser Hinsicht gibt es keine Halbheiten. Die Zeugnisse stammen entweder vom Geist Gottes oder aber vom Teufel." (2Sch S. 258)
      Urteilt selbst.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      ch möchte ebenso darauf hinweisen, dass mir keine Stelle bei Ellen White oder bei ihr nahestehenden Pionieren bekannt ist, wo sie die Richtigkeit (Fehlerfreiheit) der Visionen bezweifelt hätten.



      Na ja, ic habe wiederholt den "Appeal to Mothers" zitiert - da wurde ja einiges editiert, wegeditiert - Gesichte wurden weggelassen. Warum wohl ?

      Na ja, in "The Testimony of Jesus" von Francis McEllan Willcox, Rebeiw & Herald 1934, einem Buch, das zum Llesekurs für Prediger gehört haben soll, wird James White aus dem "Review & Herald" vom 18. August 1855 zitiert :

      What has the Review to do with Mrs. Whites views ? The sentioments published in its columns are all withdrawn from the Holy Scripture. No writer has ever referred to them as an authority on any point. The Review has not for fiver years published one of them. These sentiments are foiunded upon Scripture as their only basis.

      Heinz Schaidinger bezeichnete dieses Buch mir - iuns gegenüber einmal als Fälschung.

      Das Buch aus meinem Besiztz - Familienerbe - ist jetzt in der Bibliothek in Friedensau.

      Ein seltsames Zitat.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Richtig !!!

      Petepassio schrieb:

      dass dieser Lapsus gerade von Dir kommt. So eine Weile habt ihr wieder Ruhe vor mir


      peztepassio, ich könnte mich ohrfeigen wegen dieser Schlamperei. Also : Der ursprünglicxhe, gedruckte, in der Erstauflage publizierte Text.


      (Bruno Ullrich, Marienhöhe, um 1970 : Alles, was von EGW in Druck erschien, ist inspiriert. - Nachzulesen im "Jugendleitstern")
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Zum Schluss ein Zitat von Heinz Schaidinger aus "Sind die Schriften von E.G.White für Siebenten-Tags-Adventisten verbindlich":

      "Es geht nicht an, zwischen der Inspiration biblischer Schreiber und der Inspiration Ellen G. Whites qualitativ Unterschiede zu machen. Es gibt keine Inspirationsgrade: „Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte, denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß.“ (Joh 3.34) Entweder ist das Schrifttum inspiriert und damit dem gleichen Gottesgeist entsprungen wie die Bibel, oder es ist nicht inspiriert und damit auch nicht das „Zeugnis Jesu“."
      ...
      Urteilt selbst.


      Im Gegensatz zu Heinz Schaidinger halte ich es für höchst notwendig einen prinzipiellen Unterschied zwischen EGW Literatur und der Bibel zu machen. Die Alternative dazu wäre sie für eine falsche Prophetin zu halten. Ihre Schriften sind, wie jeder ganz einfach googlen kann weit entfernt von "Irrtumslosigkeit".
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Jacob:

      Ich habe das schon mal geschrieben, wenn man abgeschriebenes als eigene Vision ausgibt habe ich Mühe damit. Man kann dann natürlich zum "Trick" greifen und sagen das umschreibe die eigene Vision gut. Allerdings wenn jemand derart viel, wie Frau White geschrieben hat, denke ich, muss eine solche Person nicht abschreiben um etwas zu beschreiben, die hat nämlich sicherlich genügend Erfahrung im Texte verfassen. Für mich persönlich klingt das unglaubwürdig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • neue sog. kritisch wissenschaftliche Ausgabe von EGW angekündigt

      Wie ich im letzten AW (2014/7) lesen konnte beginnt die chronologische vollständige Herausgabe der Schriften von EGW. Band 1, mit den frühen Briefen, ist wohl in USA bereits erhältlich. Nun ich brenne darauf das endlich auf den Fall Crosier wahres Licht fällt!
    • Ich möchte hier ganz bewußt nocheinmal auf einen älteren Beitrag von mir hinweisen um den häufig grundsätzliche problematischen Umgang mit Prophetie zu beleuchten und ein differenzierteres Inspirations-Verständnis einfordern:

      sta-forum.de/theologie/christe…on-fundamenten/#post40313
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info