Sabbatgebot noch gültig?

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    • Wartende schrieb:

      Die Frauen warteten mit der Salbung bis der Sabbat vorbei war. Und es steht nirgends in der Bibel das nach Jesu Tod und Auferstehung der Tag der Auferstehung geheiligt werden sollte. Das wäre die unbedingte Voraussetzung dafür um Gottes heiligen Tag auf einen anderen Tag zu verlegen.

      Ich überlege, ob ich mir heute Nachmittag den Kühlschrank meines Nachbarn hole. (Wo ist das Brecheisen?) Das müßte doch ok sein für Gott, denn in den Zehn Geboten steht doch nichts von Kühlschränken, und wenn die auch für Kühlschränke gelten sollten, wäre doch die unbedinge Voraussetzung dafür, dass irgendwo in der Bibel ausdrücklich was von Kühlschränken steht. (Ok, in der Volxbibel schon, aber das gilt nicht, weil ihr zufolge braucht ja sowieso keiner einen Kühlschrank.)
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Ich überlege, ob ich mir heute Nachmittag den Kühlschrank meines Nachbarn hole. (Wo ist das Brecheisen?) Das müßte doch ok sein für Gott, denn in den Zehn Geboten steht doch nichts von Kühlschränken, und wenn die auch für Kühlschränke gelten sollten, wäre doch die unbedinge Voraussetzung dafür, dass irgendwo in der Bibel ausdrücklich was von Kühlschränken steht. (Ok, in der Volxbibel schon, aber das gilt nicht, weil ihr zufolge braucht ja sowieso keiner einen Kühlschrank.)
      Wenn du die Volxbibel für dich als verbindlich betrachtest, und sie spricht von Kühlschränken, dann hast du die Antwort auf deine Frage.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • benSalomo schrieb:

      Hallo Daniels.

      Es sollte 2. Mose 20:9-11 heißen. Ich habe aber wegen meiner AMD nicht bemerkt, dass ich statt der Null die Neun erwischt habe, und der Fehlermelder sagt ja nichts dazu. Sorry. Wird wohl noch mehrmals passieren.
      benSalomo.
      Ich wollte Dir keinen Vorwurf machen oder Dich bloßstellen; ich habe nur versucht, die Bibelstelle nachzulesen, und dann war mir schnell klar, dass Du eine andere meinen mußt. (Irgendwo habe ich auch eine kurze Ausarbeitung eines STA-Pastors mit den typischen Bibelstellen für die Sabbath-Argumentation der STA; aber ich weiß gerade nicht, wo ich den Bogen hingetan habe, und im Kopf habe ich die Stellen nicht.)

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Hi

      Auch viele andere Christen halten das Sabbatgebot noch für gültig, allerdings mit dem Unterschied dass er am Sonntag gefeiert wird. Der Kerngedanke ist aber der selbe. Die Adventisten verstehen das aber nicht als korrekt an und sagen daher, dass die Sonntagshalter gegen das Sabbatverbot verstossen. Es hat daher nicht nur mit dem Gebot selbst zu tun, sondern auch damit wie man das Sabbatgebot auffasst und auslegt. Für die meisten Christen ist der Tag unerheblich, für die Adventisten eben nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Gott schrieb das Sabbatgebot mit eigener Hand auf die Gesetzestafeln, dass ist mir genug Beweis wie wichtig ihm gerade dieser Tag ist. Er schrieb heiligt den Sabbat und er schrieb nicht heiligt irgend einen Tag. Bisher konnte mich noch kein Vers der Bibel und auch kein Argument vom Gegenteil überzeugen.
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • @DonDomi:

      DonDomi schrieb:

      Hi
      Auch viele andere Christen halten das Sabbatgebot noch für gültig, allerdings mit dem Unterschied dass er am Sonntag gefeiert wird. .... Für die meisten Christen ist der Tag unerheblich, für die Adventisten eben nicht.

      für Papst Benedikt XVI übrigens auch nicht! Er hält Sabbat und Sonntag genau auseinander. Ob man den Schritt tun will, den die RKK gemacht hat (den Sabbat aufgeben und den Sonntag heiligen), muss jeder für sich selbst entscheiden. Für Gläubige der RKK ist das logisch, aber wenn Protestanten das tun ist es verwunderlich.

      Benedikt XVI VIGIL IN DER OSTERNACHT, PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI., Ostersamstag, 23. April 2011 schrieb:

      Der alttestamentliche Schöpfungsbericht ... führt uns aber noch einen Schritt weiter. Er hat den Vorgang der Schöpfung im Bild einer Woche gestaltet, die auf den Sabbat zuläuft, in ihm ihre Erfüllung findet. ... Der Sabbat war für Israel der Tag, an dem alle an der Ruhe Gottes teilnehmen durften, an dem Mensch und Tier, Herr und Sklave, Große und Kleine in der Freiheit Gottes geeint waren. So war der Sabbat Ausdruck des Bundes zwischen Gott und Mensch und der Schöpfung. Das Miteinander von Gott und Mensch aber erscheint so nicht als etwas Nachträgliches, das in einer schon fertig geschaffenen Welt noch eingerichtet wurde. Der Bund, das Miteinander von Gott und Mensch ist in der Schöpfung von Grund auf angelegt. Ja, der Bund ist der innere Grund der Schöpfung, wie die Schöpfung die äußere Bedingung des Bundes ist. Gott hat die Welt gemacht, damit eine Stelle sei, an der er seine Liebe mitteilen kann und von der aus die Antwort der Liebe zu ihm zurückkehrt.


      Benedikt XVI VIGIL IN DER OSTERNACHT, PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI., Ostersamstag, 23. April 2011 schrieb:

      An Ostern und von der österlichen Erfahrung der Christen her müssen wir aber nun noch einen weiteren Schritt tun. Der Sabbat ist der siebte Tag der Woche. Nach sechs Tagen, an denen der Mensch gleichsam an der Schöpfungsarbeit Gottes teilnimmt, ist der Sabbat der Tag der Ruhe. Aber in der werdenden Kirche ist etwas Unerhörtes geschehen: An die Stelle des Sabbats, des siebten Tags, tritt der erste Tag. Als Tag der gottesdienstlichen Versammlung ist er der Tag der Begegnung mit Gott durch Jesus Christus, der am ersten Tag, am Sonntag, den Seinen als Auferstandener begegnete, nachdem sie das Grab leer gefunden hatten. Die Wochenstruktur ist nun umgekehrt. Sie läuft nicht mehr auf den siebten Tag zu, um dort an Gottes Ruhe teilzunehmen. Sie beginnt mit dem ersten Tag als Tag der Begegnung mit dem Auferstandenen. Diese Begegnung vollzieht sich immer neu in der Feier der Eucharistie, in der der Herr wieder in die Mitte der Seinen tritt und sich ihnen schenkt, sich von ihnen gleichsam berühren läßt, sich mit ihnen zu Tisch setzt. Diese Änderung ist ein unerhörter Vorgang, wenn man bedenkt, daß der Sabbat, der siebte Tag als Tag der Begegnung mit Gott zutiefst im Alten Testament verankert ist.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      für Papst Benedikt XVI übrigens auch nicht! Er hält Sabbat und Sonntag genau auseinander. Ob man den Schritt tun will, den die RKK gemacht hat (den Sabbat aufgeben und den Sonntag heiligen), muss jeder für sich selbst entscheiden. Für Gläubige der RKK ist das logisch, aber wenn Protestanten das tun ist es verwunderlich.

      Ich orientiere mich bei allem Respekt vor Katholiken, nicht daran, was der Papst dazu gesagt, ich habe mich sogar so gut wie gar nicht damit beschäftigt, was er dazu geschrieben oder gesagt hat. Trotzdem halte ich den Wochentag für unerheblich; aus den Zehn Geboten allein geht nicht hervor, dass es um einen bestimmten Wochentag geht; sondern nur aus den Geboten inklusive einer Auslegung, genau wie DonDomi geschrieben hat. Die von allen STA-Pastoren immer wieder heruntergebetete Argumentation, dass das Wort Sabbath in zig Sprachen den Samstag bedeute, halte ich für völlig unerheblich, weil sie oberflächlich ist und am wesentlichen vorbeigeht. Paulus hat darauf hingewiesen, dass die Nachfolger Christi nicht mehr dem Buchstaben, sondern dem Geist der Schrift folgen. Nichts anderes erhoffe ich mir zum Feiertagsgebot. Dass der wöchentliche Feier- und Ruhetag genau der Samstag sein muss, ist nicht mehr als eine, meines Erachtens buchstabengläubige, pharisäisch-kleinliche Deutung des Gebots, eine von mehreren gleichermaßen guten und zulässigen Deutungen, nicht mehr und nicht weniger. Was der Papst denkt oder schreibt hat so gut wie überhaupt nichts damit zu tun, was ich dazu denke. Ich habe nichts anderes getan, als mir drei- bis fünfmal -- wenn das reicht -- die Argumentation von STAlern anzuhören, und sie hat mich nie überzeugt, dass sie zwingend richtig ist. Deutlich ist mir allerdings geworden, dass die meisten STAler unfähig sind, zu erkennen, dass sie nur eine unter mehreren möglichen und wohlbegründeten Ansichten vertreten, das grenzt meines Erachtens an Verblendung und ist mindestens eine Selbstüberschätzung.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Daniels schrieb:

      Deutlich ist mir allerdings geworden, dass die meisten STAler unfähig sind, zu erkennen, dass sie nur eine unter mehreren möglichen und wohlbegründeten Ansichten vertreten, das grenzt meines Erachtens an Verblendung und ist mindestens eine Selbstüberschätzung.


      Aha. Schön dass du es mit den Verblendeten so lange und gut bisher ausgehalten hast.
      Dann wird ja unsere feste Überzeugung vom Sabbat und des nicht Annerkennen des Sonntags(als Option des Sabbatgebots) in deinen Augen zur Sünde??

      :dagegen:
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Daniels schrieb:

      Trotzdem halte ich den Wochentag für unerheblich; aus den Zehn Geboten allein geht nicht hervor, dass es um einen bestimmten Wochentag geht; sondern nur aus den Geboten inklusive einer Auslegung, genau wie DonDomi geschrieben hat. ... Nichts anderes erhoffe ich mir zum Feiertagsgebot. Dass der wöchentliche Feier- und Ruhetag genau der Samstag sein muss, ist nicht mehr als eine, meines Erachtens buchstabengläubige, pharisäisch-kleinliche Deutung des Gebots, eine von mehreren gleichermaßen guten und zulässigen Deutungen, nicht mehr und nicht weniger. Was der Papst denkt oder schreibt hat so gut wie überhaupt nichts damit zu tun, was ich dazu denke....

      Was Du denkst ist Deine Sache, aber es gibt kein biblisches "Feiertagsgebot", es gibt nur ein Sabbatgebot. Und wie schon an anderer Stelle geschrieben, es steht jedem frei, auf die Verheißung und den Segen zu verzichten, die Gott mit dem Sabbat verknüpft hat. "mehreren gleichermaßen guten und zulässigen Deutungen" - da lachen die Hühner, nicht einmal die RKK behauptet das. Du könntest wenigstens den Mut haben, wie der Papst, zu sagen ok, das steht so, aber wir machen etwas anderes - jedermanns gutes Recht, er muss es sich ggf. mit Gott ausmachen. Aber von einem "Feiertagsgebot" zu schreiben und zu behaupten es ginge nicht "um einen bestimmten Wochentag" ist Deiner eigentlich nicht würdig. Natürlich ist es ein "bestimmter" Wochentag, von dem in der Thorah die Rede ist.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Baptist schrieb:

      [...] Dann wird ja unsere feste Überzeugung vom Sabbat und des nicht Anerkennen des Sonntags(als Option des Sabbatgebots) in deinen Augen zur Sünde??
      Nein. Ich achte den Willen von Menschen, ausdauernd und getreu dem Wort Gottes zu folgen, hoch, insofern achte ich Adventisten, die dem Sabbathgebot anhängen. Ihre Gesinnung und ihre Absicht ist edel, wenn sie vor allem darin begründet ist, Gott treu zu sein; aber der Gegenstand, das Detail, auf das sich ihre Treue bezieht, ist meines Erachtens unwesentlich und objektiv fragwürdig.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Jahrhunderte, ja Jahrtausende lang hielten Gläubige den Sabbat als siebenten Tag am Samstag ... und Gott war damit einverstanden.

      Jesus selbst hat es nie anders gehalten als am Sabbat zu feiern. Wem sein Vorbild zu wenig ist, der muss sich fragen ob Veränderungen in Jesu Sinn sind.
    • @ Daniels
      Ich halte uns alle für mündige Bürger und denke Sabbat ja oder nein muß jeder mit sich selber ausmachen. Was irgendwelche Pastoren dazu sagen ist mir in erster Linie egal , da ich selber eine Bibel habe. Die ZJ sagen zum Beispiel zu diesem Thema "Jeder Tag ist der Tag des Herrn" was eigentlich auch stimmt. "Jeder Tag sollte ein Tag sein an dem wir Gott anbeten". Aber ich für mich habe erkannt, dass wenn ich den Sabbat nicht halte, dass heißt wenn ich arbeiten gehe, ist die nächste Woche für mich viel schwerer. Außerdem bin ich bei der Arbeit so unkonzentriert, dass sich leicht Fehler einschleichen.
      Mein Fazit ist: Der Sabbat ist der Tag des Herrn, den er für uns geschaffen hat
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • @Hardy: Deine Erfahrungen die Du mit dem Sabbat gemacht hast, machen viele andere Christen auch und das obwohl sie den Sonntag als Ruhetag halten. Ich persönlich habe so viele tolle Erfahrungen und Glaubenserlebnisse im Zusammenhang mit dem Sonntag als Ruhetag gemacht, das ich alleine schon deswegen der Meinung bin, das es keine Rolle spielt. Ich kann aber jeden Adventisten verstehen, der selber tolle Erfahrungen mit dem Sabbat gemacht hat, dass er davon überzeugt ist, dass dies der einzig richtige Ruhetag ist. Ich wollte mit meiner Aussage auch keinen Bekehren oder ihm vorwerfen, er glaube falsch. Das einzige, das ich mir erhoffe, ist Respekt und Verständnis dafür, dass man auf Grund eigener Erfahrungen auch zu einem andern Schluss kommen kann, egal ob man nun diese andere Ansicht teilt oder nicht. Ich möchte daher auch keine richtig oder falsch Diskussion losbrechen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass in diesem Punkt zwei Welten aufeinanderprallen, bei denen kaum ein Konsens zu finden ist. Ich finde es interessant andere Standpunkte kennen zulernen, denn auch wenn ich meinen selbst nicht ändere, so entdecke ich immer wieder neue Sichtweisen, die mich in meinem persönlichen Glaubensleben weiterbringen, weil ich mich mit Fragen beschäftige, die mich sonst vielleicht nicht beschäftigen würden und weil andere Sichtweisen in einem neue Gedanken und Erkenntnisse bringen können.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Das einzige, das ich mir erhoffe, ist Respekt und Verständnis dafür, dass man auf Grund eigener Erfahrungen auch zu einem andern Schluss kommen kann, egal ob man nun diese andere Ansicht teilt oder nicht.

      natürlich gesteht dir dass hier jeder zu. Es ist nicht mal verwunderlich denn man sieht es ja Tag ein Tag aus dass Menschen zu unterschiedlichen Ansichten kommen.

      Ich denke keiner wird Dir mit Zwang was anderes hier aufzwingen weil das schon gar nicht möglich ist.
      Wo wir (ich) empfindlich werden ist bei Aussagen wie die von Daniels, deine Aussagen Don waren rel. harmlos.

      Gruß
      Baptist
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • @DonDomini,
      ich bin erst seit 4 Jahren Adventist und war vorher Katholik. Ich wollte dich nicht belehren sondern nur meine Erfahrung weitergeben. Ich bin auch nicht Adventi geworden wegen dem Sabbat, sondern trotzdem. Das ich am Samstag nicht mehr arbeiten wollte hat mir einiges an Ärger eingebracht. Nur durch den guten Willen meiner Kollegen ist es mir heute möglich den Sabbat zu halten. Aber mein Christ sein definiert sich nicht über den Sabbat, sondern, dass ich alle Gebote Gottes halten möchte. Dazu gehört auch das vierte Gebot. Wenn dem nicht so wäre hieß es nicht die Zehn Gebote sondern die Neun Gebote.
      Liebe Grüße
      Hardy :greet:
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • @hardy @baptist

      Mein Beitrag war auch nicht als Kritik gemeint, es war mir einfach ein Bedürfnis, das so mitzuteilen. Es war wohl etwas unglücklich, dass ich Deinen (hardys) Beitrag zitiert habe, der war ja voll ok. Er hat mich einfach dazu inspiriert, diese Worte zu schreiben.
      Ich habe halt einfach die Erfahrung gemacht, dass hier manchmal die Wogen ganz schön hochsteigen können und deswegen eben mein Beitrag, der eigentlich für alle gedacht ist. Ich hoffe einfach, dass man dadurch ein wenig besser verstehen kann, warum ich so und nicht anders glaube.
      Ich wünsche jedem, dass er genug Offenheit hat um andere Meinungen zu akzeptieren und dass man auch einmal eine konträre Meinung stehenlassen kann. Ich habe gerade in dieser Hinsicht in diesem Forum viel für mich persönlich gelernt und so glaube ich, mich auch weiterentwickelt, was mir nicht nur hier sondern auch im Beruf und im persönlichen Umfeld weiterbringt und mich ein Stück näher an die Gesinnung Jesu gebracht hat, daher ein Danke an alle.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      P.S.
      Sorry für das Abschweifen, aber mir waren diese Worte ein Herzensangelegenheit.
    • Ich möchte noch etwas anmerkten, wie ich schon in anderen Threads zu dem Thema geschrieben habe, ist der in der Regel genutzte Begriff "Sabbat halten" schon missverständlich (manchmal sogar missbräuchlich). Es geht um "Sabbat heiligen". Das verdeutlicht auch mehr was Gott uns hier anbietet: einen Tag der Begegnung mit Ihm und nicht ein zu erfüllendes Gebot!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Für alle, die meinen, es käme nicht auf einen bestimmten Tag an und Wichtig sei die Ruhe überhaupt, hier ein Gleichnis:


      Sabbat - das ist für mich so etwas wie eine Verabredung mit Gott. Sabbat ist ein von Gott fest gelegter Termin, der auch, so lange Kalender zurück verfolgt werden konnten, noch nie auf einen anderen Tag fiel als dem Tag, der in Deutschland "Sonnabend" oder "Samstag" (althochdeutsch: sambatstac)heißt.


      Auf diesen Tag hat Gott einen ganz speziellen Segen gelegt, den ich mir bei meiner Verabredung mit ihm dann abhole. An einem anderen Tag teilt Gott diesen speziellen Sabbatsegen nicht aus.


      Wenn ich zwecks Ordensverleihung oder Auszeichnung einen Termin bei Königin Elisabeth habe, dann werde ich höchstwahrscheinlich pünktlich dazu erscheinen. Dann sage ich auch nicht: So genau kommt es nicht darauf an. Hauptsache irgend wann in dieser Woche klopfe ich mal bei ihr an.


      Und Gott steht noch ein klein bisschen höher als die Königin. Aber bei ihm glauben sich manche genau diese Haltung heraus nehmen zu können und trotzdem als seine folgsamen Kinder angesehen zu werden.


      benSalomo
    • @Heimo
      Bemerkenswertes Zitat von Benedikt.
      Und dass er nicht mal eben die katholische Kirche umstrukturieren kann, ist mir klar. Daher wäre es interessant zu wissen, ob er denn dann für sich persönlich den Sabbat hält, wenn er diese Erkenntnis hat.

      @tricky
      Du musst natürlich vor und nach der Auferstehung unterscheiden. Nach deiner Argumentation müssten wir nach Jesu Vorbild uns ja auch beschneiden lassen... und generell müssten wir Juden sein etc.
      Signaturen
      nehmen
      nur
      Platz
      weg.
      Deshalb
      habe
      ich
      keine.