Sabbatgebot noch gültig?

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    • ist bekannt...alle Quellenangaben habe ich nicht aber ich habe alle geprüft die Walter Veith in seinem Buch angegeben hat und die sitmmen.
      Rom macht kein Geheimnis aus seinen Absichten man muss nur nachfragen.
      Rom hat sich nicht geändert auch wenn einzelne "Geschwister" das einem weis machen wollen.
      Aber nur weil ein Bruder ein hohes Tier ist ist er dennoch nur Mensch und nicht unfehlbar.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Ich will ein wenig auf Blumes Bibelvers eingehen und meine Gedanken euch dazu mitteilen.

      (Römer 14:5) Dieser hält einen Tag höher als den anderen, jener hält alle Tage gleich; jeder sei seiner Meinung gewiss!

      Sagen wir jetzt mal, dass es hier auch um den Sabbat geht. Also einer glaubt, er soll den Sabbat halten und ein anderer glaubt, er muss ihn nicht halten und jeder sei seiner Meinung gewiss. Wenn das so wäre, welche Konsequenzen würde das mit sich bringen. Denken wir mal bis zum Ende nach.

      "Jener hält alle Tage gleich" So stehts geschrieben. Was bringt das mit sich. Eine solche Person hat keinen Ruhetag. Er geht jeden Tag arbeiten, er findet keine Ruhe für sich, er kann sich nicht erholen und er findet keine Zeit um mal Abstand vom Alltag zu nehmen und sich über sein Leben Gedanken zu machen. Wenn man diesen Bibelvers konsequent bis zu Ende nachdenkt, muss man auf diese Schlussfolgerung kommen. Paulus hat jedoch auch noch etwas anderes gesagt.

      (1.Korinther 6:12) Alles ist mir erlaubt - aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt - aber ich will mich von nichts beherrschen lassen!

      Ist es nützlich, jeden Tag gleich zu halten? Jeder normale Mensch weiß, dass das auf gar keinen Fall nützlich ist. Gott hat es in den Menschen hineingelegt einen Sieben-Tage-Rythmus zu haben. Sechs Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen. Das ist seine biologische Uhr und wenn man daran was ändern will, stört das nur den Lebensrythmus. Zuviel Arbeit oder zu wenig Arbeit macht den Menschen einfach krank und fertig! Außerdem ist es unheimlich wichtig, dass wir Pausen haben. Nicht nur Pausen um körperliche Ruhe zu finden sondern auch um über das, was man während der Woche gemacht hat, nachzudenken. Deshalb hat Gott sechs Tage gearbeite und am siebten Tag geruht. Er hat uns ein Beispiel gegeben sonst ergibt das doch alles gar keinen Sinn. Gott weiß, dass dieser Ruhetag nicht er selbst braucht sondern für seine Geschöpfe gedacht ist. Es dient uns.

      Genau deshalb darf man Römer 14 nicht auf den wöchentlichen Siebenten-Tags-Sabbat anwenden. Hier geht es entweder um jüdische oder heidnische Feste die man in den jeweiligen Kulturen einfach so gefeiert hat. An diesen Festen waren meistens auch immer gewisse Esspraktiken gebunden. Gerade deswegen haben einige Bibelübertragungen Römer 14:5 mit "Fasttagen" übersetzt. Der Zusammenhang von Römer 14 bringt diesen Gedanken außerdem auch hervor. Ich könnte jetzt auch noch tiefer auf diese Esspraktiken eingehen aber hier im Forum geht es ja in erster Linie um die Tage, die dort gemeint sind.

      Wegen diesen Gründen Blume kann ich nicht mit deiner Argumentation von Römer 14 einverstanden sein. Wenn ich bezüglich Römer 14 unrecht habe, dann zeig es mir auf. Wenn du das jedoch nicht machen kannst, dann bitte ich dich in Zukunft nicht mehr mit Römer 14 gegen den Sabbat zu argumentieren. Danke.
    • Jonajim schrieb:

      Ist es nützlich, jeden Tag gleich zu halten? Jeder normale Mensch weiß, dass das auf gar keinen Fall nützlich ist. Gott hat es in den Menschen hineingelegt einen Sieben-Tage-Rythmus zu haben. Sechs Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen.


      Mit diesem Argument kommst du dann zum Schluss, dass das Sabbatgebot immer noch gültig ist. Das ist aber ein Denkfehler.

      In der Aussage Rö 14.5 geht es primär nicht darum, einen Tag vom anderen hervorzuheben / hervorheben zu müssen oder nicht, sondern um Gewissensverletzung eines anderen, um das Aufzwingen eigener Meinung einem anderen. Mit anderen Worten, sagt Paulus, jeder entscheide selbst, was er über den im Kontext gemeinten Tag denkt.

      Ich war früher kein Adventist, und der Sabbat war ein staatlicher Ruhetag, genau wie Sonntag. Ich hatte keine Probleme damit, am Sabbat mit etwas beschäftigt zu sein, oder auch am Sonntag Ruhe zu haben und was zwischendurch zu tun. Heute ruhen viele Menschen am Sonntag, und wie sie ihre Ruhe haben, passt ihnen ganz gut. Beim Sabbatgebot geht es nicht nur um die Ruhe (sonst könnte man sich einen beliebigen Tag freinehmen), sondern vielmehr um die Anerkennung der Schöpfung.

      Zusammenfassend, kannst du aus der Notwendigkeit einer Ruhe vom Alltag nicht auf die Gültigkeit des Sabbatgebots schließen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob du hast recht, dass man mit diesem Gedanken nicht das Sabbatgebot beweisen kann. Das habe ich so auch nie gesagt wenn man das genau nachliest. Ich wollte lediglich zeigen, dass man Römer 14 nicht auf den Sieben-Tage-Rythmus anwenden darf.

      Man darf Römer 14 nicht benutzen um zu zeigen, dass der Sabbat nicht mehr gültig ist. Man darf jedoch auch nicht das Gegenteil machen und Römer 14 jetzt benutzen um zu beweisen, wir müssen den Sabbat halten. Nicht mehr und nicht weniger.
    • Jonajim schrieb:

      Ich wollte lediglich zeigen, dass man Römer 14 nicht auf den Sieben-Tage-Rythmus anwenden darf.

      Man darf Römer 14 nicht benutzen um zu zeigen, dass der Sabbat nicht mehr gültig ist. Man darf jedoch auch nicht das Gegenteil machen und Römer 14 jetzt benutzen um zu beweisen, wir müssen den Sabbat halten. Nicht mehr und nicht weniger.

      Ich behaupte sogar, dass man allein mit Rö 14.5 (ohne Beachtung des Kontextes) sehr wohl auf Nicht-Einhalten des Sabbattages zurückführen kann. Denn man könnte annehmen, dass einige Gläubigen aus Nationen nichts vom Sabbatgebot wissen. So kommen nun aus messianischen Juden einige und beunruhigen die Gemüter wegen einem bestimmten Tag in der Woche, der gehalten werden muss (konkrett: Sabbattag). Darauf sagt dann Paulus, dass der eine den Tag für besonders hält (ein Jude), der andere alle Tage gleich (ein Heide). Bei dieser Aussage geht es Paulus nicht darum zu sagen, dass man gar nicht ruhen soll. Natürlich ruhen auch die Nationen, wenn sie Ruhe brauchen. Sondern es geht allein um Gewissensverletzung, einen bestimmten Tag von anderen besonders hervorheben (im Falle des Sabbatgebots: Sabbat halten) zu müssen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • ladylockenlicht777 schrieb:

      kennt ihr folgenden Briefwechsel? Wenn das wirklich stimmt, und die Quelle stimmt, dann ist das wirklich krass
      ja ich kenne diese Äußerung (der zitierte Brief) der katholischen Kirche. Es ist wirklich so, dass die ganzen Protestanten keine Begründung für den Sonntag haben, weil nur der Katholizismus, der sich gotteslästerliche Sonderrechte herausnimmt, dem/seinem Glauben treu ist. Bis auf die Adventisten und die Katholiken versuchen alle zwanghaft Argumente für den Sonntag in der Bibel zu finden, was aber nie gehen wird.

      adventistslogosmiley142 :rolleyes:

    • Ok, Jacob du gehst jetzt sehr tief in die Materie hinein und auch bei deinem jetzigen Gedanken kann ich dem sehr wohl zustimmen.

      Ich verstehe nämlich Apostelgeschichte 15 genauso wie du das beschreibst. Um die neubekehrten Heiden nicht zu sehr zu belasten, haben die Apostel sich auf vier Gebote für diese beschränkt. Der Schlüsseltext für mich ist hierbei der Vers 21.

      "Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird."

      Hier zeigt sich eine gewisse Entwicklungsbereitschaft. Und auch das Gebot, man soll sich von Götzenopferfleisch enthalten wird bei Paulus wieder in 1.Korinther 8 relativiert.

      Aber wie du selbst sagtest, darf man Römer 14 nicht aus dem Kontext nehmen. Was ich einfach übermitteln wollte ist, dass man Römer 14 nicht verwenden sollte um gegen das Sabbatgebot zu gehen.
    • Blume:
      Ich glaube es kaum, daß die Verzögerung zu finden sei, weil das 4. Gebot nicht eingehalten wird. Schon einzig alleine schon deswegen, weil ich dieses nicht einmal in den Offenbarung zu lesen ist.

      Zu mal ist es ja: "Das Neuen Testament bestätigt von den 10 Geboten nur 9 Gebote: Den Herrn allein anbeten 50x, Götzendienst meiden 12 x, seinen Namen nicht missbrauchen 4x, Eltern ehren 6x, nicht töten 6x, nicht die Ehe brechen 12x, nicht stehlen 16x, kein falsches Zeugnis geben 4x, sich nicht gelüsten lassen 9x. Es fehlt das Sabbatgebot: Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten."


      Liebe Blume, leider gehörst Du zu dennen, die alle Wahrheiten aus dem AltenTestament (die 10 Gebote z.B) im Neuen wiederholt haben müssen, um "es" zu glauben. Das ist schade, denn so reduziert man das Wort Gottes nur auf den dünneren Teil, NT, womöglich auch nur noch auf den Römerbrief und evtl. noch auszugsweise die Offenbarung (weis nicht, wie konkret das bei Dir ist). Dass Du dem AT nicht vertraust, hast Du eben geoffenbart.

      Deine Statistik ist keine Wiederholung der 10 Gebote, sondern eine Auflistung der Predigten von Jesus oder der Apostel in Situationen, die für die bestimmte Gruppe, Gemeinde, aktuell war. Die einen hatten Probleme damit, die anderen mit dem anderen. Das bestätigt der Kontext eindeutig. Es ging nie um eine Wiederholung oder Bestätigung der 10 Gebote. Das Sabbatgebot war damals bei ALLEN sowas von selbstverständlich, dass es da keine Probleme damit gab (bis auf die ein paar wenige Faule, zu denen gesagt wurde: versäumt die Versammlungen nicht, wie es manche zu tun pflegen). Also musste er auch nie ein Bestandteil der Predigten oder Ermahnungen sein.

      Im Gegenteil: der Text:

      Jak 2,10 "Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig."
      ....beinhaltet alle 10, INKLUSIVE des 4. Das ist die Bestägitung, wenn Du willst.
      Aber der Sabbat wird im NT noch mehrmals bestätigt.


      -
    • Jonajim schrieb:


      Ich verstehe nämlich Apostelgeschichte 15 genauso wie du das beschreibst. Um die neubekehrten Heiden nicht zu sehr zu belasten, haben die Apostel sich auf vier Gebote für diese beschränkt. Der Schlüsseltext für mich ist hierbei der Vers 21.

      "Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird."

      Hier zeigt sich eine gewisse Entwicklungsbereitschaft. Und auch das Gebot, man soll sich von Götzenopferfleisch enthalten wird bei Paulus wieder in 1.Korinther 8 relativiert.

      Aber wie du selbst sagtest, darf man Römer 14 nicht aus dem Kontext nehmen. Was ich einfach übermitteln wollte ist, dass man Römer 14 nicht verwenden sollte um gegen das Sabbatgebot zu gehen.
      Wir vergessen vielleicht, dass es noch nie in der Geschichte der Fall war, dass einer die ganze Wahrheit auf ein mal bekommen und erkannt hat. Das Licht nimmt zu, wird immer mehr, schöner und heller. Man WÄCHST in der Wahrheit. Jesus sagte auch, Seine Jünger könnten so viel Licht auf einmal nicht verdauen. Aber dass noch die Zeit kommt, wo auch mehr und größeres Licht kommt.

      Man muss immer die GANZE Bibel in Betracht ziehen. Nicht nur Ausschnitte davon. Wenn darin steht, dass die Gebote Gottes EWIG, richtig und gut sind..... dann ist es so. Entweder man GLAUBT, VERTRAUT Gott, also muss man auch Seinem Wort glauben, vertrauen.

      Dem Teufel geht es um nichts so sehr, als dass er alles, was das Volk Gottes auf dieser Erde identifiziert (Sabbat), zu beseitigen. Nicht das, womit die Menschen im Alltag viel größere Probleme haben (Hass, Neid, Bösartigkeit, usw), sondern grade den Sabbat will er eliminieren. Entweder er macht das direkt mit solchen Argumenten, die auch hier im Forum zu lesen sind, oder aber er versucht den ganzen Dekalog als ungültig zu eklären. Leider gelingt ihm es nur zu gut. sadewfrg

      Gott hat den Sabbat als Geburtstag unserer Erde eingesetzt, ihn abgesondert und geheiligt. Der Sabbat BLEIBT DER helige Tag Gottes, ob "du" ihn hältst oder nicht. Das muss jeder selber wissen, was für ihn HEILIG bedeutet und wie HEILIG im praktischen Leben ausschaut. Mit Sicherheit nicht das stehen an der Kasse im überfüllten Suppermarkt oder Rasenmähen, oder unterm Auto schwitzen, oder keine Luft im Stau kriegen, sich fertig Schwitzen auf einer Maratton Tour.......

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    • Das Gebot, den Sabbat zu halten, wurde zuerst im Gesetz Mose gegeben und ist Teil der 10 Gebote (2. Mose 20:8-11). Das Wort Sabbat hat eine hebräische Wurzel und bedeutet „ruhen, aufhören, ablassen von, aufgeben“

      Den Israeliten war es bei Androhung der Todesstrafe nicht erlaubt, irgend eine Art von Arbeit am Sabbat zu verrichten, nicht einmal zu kochen, Feuer anzuzünden, Brennholz einzusammeln oder Reisen zu machen.

      Einige Textstellen der Heiligen Schrift enthüllen, dass der Sabbat nur der Nation Israel gegeben wurde:

      „Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, dass ihr wisset, dass ich der Herr bin, der euch heiligt“ (2. Mose 31, 13).

      Siehe Hesekiel 20:12-13. „Ich gab ihnen auch meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie lernten, dass ich der Herr sei, der sie heiligt. Aber das Haus Israel war mir ungehorsam auch in der Wüste und lebten nicht nach meinen Geboten und verachteten meine Rechte, durch welche der Mensch lebt, der sie hält, und entheiligten meine Sabbate sehr. Da gedachte ich, meinen Grimm über sie auszuschütten in der Wüste und sie ganz umzubringen.“.

      Der Sabbat und der Neue Bund

      Die heutige Kirche ist nicht unter Gottes Bund mit Israel, wie er in den 10 Geboten zusammengefasst ist, sondern unter dem neuen Bund (Jeremia 31:31-34; Römer 7:5-6; Galater 3:23-35;4:21-31). Als Ergebnis hält die Kirche nicht länger die natürlichen Zeichen und Zeremonien des alten Bundes, wie Beschneidung ein (Galater 6:15). Gott und sein Wort sind unveränderlich, aber einige seiner Gebote beziehen sich nur auf bestimmte Leute oder eine bestimmte Zeit. Während Gottes moralisches Gesetz sich nie ändert, sind Christen nicht dem Zeremonialgesetz des alten Bundes unterworfen. (Markus 7:14-19; Apg. 11:5-9; 15:1-29).

      Grüsse, Blume
    • Hallo Blume,

      kennst du den Film " und täglich grüßt das Murmeltier"?

      achja nochwas wenn du wo abschreibst bzw kopierst bitte gib doch noch die Quellenangabge dazu.
      Weißt ja was das für Diskussionen mit Guttenberg grad gab.
      ;)


      Nachtrag:
      Vereinigte Pfingstgemeinde Mannheim (UPC)
      Max-Josefstr. 12
      68167 Mannheim
      Germany
      http://www.v-p-m.de
      ist das dein Verein Blume?
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Warum ist das Murmeltier denn da? Weil ihr die Bibel zu gut aus den Weg geht! Denn wenn ihr wenigsten darauf eingehen würdet, wäre ich ja froh. Mit Sprüchen kannst du mich nicht beeindrucken, sicher hätte ich eine Quelle Angabe, daß kann mir mir Vorwerfen, deswegen geben ich sie jetzt mal an! v-p-m.de/frameset.htm?http://w…m.de/traktate/sabbath.htm
    • keiner geht...

      ..Dir aus dem Weg.

      Nur ganz ehrlich die Perlen verschwenden und die wertvolle Zeit zu vergeuden um immer und immer wieder das gleiche dir zu schreiben ist manchen einfach leid.
      Warum du es tust ist mir persönlich ein Rätsel.
      Es tut mir leid dass du die Sabbatwahrheit nicht erkennst.
      Aber sei in deinem Glauben gewiss. Habe aber endlich Respekt vor unserer Überzeugung und wiederhole dich nicht immer mit den gleichen hohlen Zeilen. Das haben wir dir bestimmt schon 10 mal zurückerklärt.
      Respekt ist auch wenn du nicht ständig den gleichen Text reinkopierst wenns um Sabbat geht.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • ladylockenlicht777 schrieb:

      [Aus] The Catholic Extension

      Magazine“, 180 Wabash Avenue, CHicago,
      Illinois - mit dem
      Segen des Papstes Pius XI.

      [...]

      2.)
      Wir als Katholiken nehmen die Bibel nicht als die einzige Regel des Glaubens.
      Neben der Bibel haben wir die lebende Kirche, die Autorität der Kirche, als Maßstab,
      der uns führt. Wir behaupten, dass diese Kirche von Christus eingesetzt, um Menschen
      zu belehren und durch das Leben zu führen, das Recht hat, die zeremoniellen Gesetze
      des Alten Testaments zu
      verändern, und daher anerkennen wir ihre Verlegung des Sabbats auf den Sonntag. Wir geben offen zu: Ja, die Kirche hat diese Veränderung gemacht, hat dieses Gesetz eingeführt, [...].

      3.)
      Wir weisen ebenso darauf hin, dass die Siebenten-Tags-Adventisten von allen
      Protestanten die einzige Gruppe sind, die korrekt argumentieren und in ihren
      Lehren konsequent sind. [...]“


      Mit
      besten Wünschen


      Peter R. Tramer, Herausgeber
      Es ist so schön, wenn man sich selber auf die Schulter klopfen kann oder sich mit Menschen gleicher Ansicht oder gleichem Irrtumsstand im Kreis aufstellen und sich wechselseitig auf die Schulter klopfen kann.


      Es nutzt wenig, wenn die STA in zig Veröffentlichungen immer wieder diesen Text hervorziehen.

      1. Stelle ich mir die Frage nach der Authentizität des Zitats.
      2. Vor allem aber ist es aus meiner Sicht eine nachrangige Frage, ob die Katholische Kirche den Sonntag statt des Samstags als Ruhetag eingesetzt hat.
      Ich stimme HeimoW zu, auch wenn er es vermutlich etwas anders meint als ich:


      HeimoW schrieb:

      Das ist eine im wesentlichen unbestrittene Tatsache, sogar der Papst spricht davon dass hier eine Änderung stattfand. Der Unterschied liegt in der Bewertung der "Rechtmässigkeit" nicht in der Tatsache oder wer dafür verantwortlich ist. Jeder, der sich dafür interessiert kennt den Vorgang in den wesentlichen Zügen, es ist also nichts "konspiratives", "illegales" (wenn wir nicht das Gesetz Gottes als lex sehen, was in dem Kontext aber nicht geboten ist) oder illegitimes (die Kirche *kann* sich ihren Feiertag wählen) ist.
      Ich kann HeimoW völlig zustimmen, wenn er schreibt, der Unterschied liege in der Bewertung der Rechtmässigkeit. Vermutlich meint er damit, dass nicht jeder die Katholische Kirche als dafür göttlich authorisiert ansieht. Ich würde weiter gehen: Wenn man die Frage stellt, ob jemand das Recht hat ein Gesetz oder eine Regel in bestimmter Weise zu ändern, dann muß erst die Frage nach der Geltung und dem Anspruch des Gesetzes bzw. der Regel gestellt werden, um deren Änderung es geht.

      Ich behaupte, dass aus dem 3. -- bzw. je nach Zählung auch 4. -- Gebot nicht notwendigerweise hervorgeht, dass Gott die Einhaltung genau des Wochentags Samstag als Ruhetag zu seinem Gedenken fordert. Durch die Nichteinhaltung einer Forderung aber, die Gott nicht aufgestellt hat, kann niemand, auch nicht die Katholische Kirche in Widerspruch zu Gottes Willen geraten.


      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Daniels schrieb:

      Ich stimme HeimoW zu, auch wenn er es vermutlich etwas anders meint als ich:


      HeimoW schrieb:

      Das ist eine im wesentlichen unbestrittene Tatsache, sogar der Papst spricht davon dass hier eine Änderung stattfand. Der Unterschied liegt in der Bewertung der "Rechtmässigkeit" nicht in der Tatsache oder wer dafür verantwortlich ist. Jeder, der sich dafür interessiert kennt den Vorgang in den wesentlichen Zügen, es ist also nichts "konspiratives", "illegales" (wenn wir nicht das Gesetz Gottes als lex sehen, was in dem Kontext aber nicht geboten ist) oder illegitimes (die Kirche *kann* sich ihren Feiertag wählen) ist.
      Ich kann HeimoW völlig zustimmen, wenn er schreibt, der Unterschied liege in der Bewertung der Rechtmässigkeit. Vermutlich meint er damit, dass nicht jeder die Katholische Kirche als dafür göttlich authorisiert ansieht. Ich würde weiter gehen: Wenn man die Frage stellt, ob jemand das Recht hat ein Gesetz oder eine Regel in bestimmter Weise zu ändern, dann muß erst die Frage nach der Geltung und dem Anspruch des Gesetzes bzw. der Regel gestellt werden, um deren Änderung es geht.

      Ich behaupte, dass aus dem 3. -- bzw. je nach Zählung auch 4. -- Gebot nicht notwendigerweise hervorgeht, dass Gott die Einhaltung genau des Wochentags Samstag als Ruhetag zu seinem Gedenken fordert. Durch die Nichteinhaltung einer Forderung aber, die Gott nicht aufgestellt hat, kann niemand, auch nicht die Katholische Kirche in Widerspruch zu Gottes Willen geraten.


      Grüße
      Daniels


      Vor allem würde ich noch ergänzen, dass "Zeit und Gesetz ändern" in der Heiligen Schrift eine sehr negative Bedeutung haben (ich denke ich muss die Texte hier nicht extra anführen)!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo,

      Mich würde mal interessieren, wie Leute, die meinen, dass es egal ist welchen Tag man als Ruhetag hält folgenden Vers aus dem Neuen Testament verstehen: Offenbarung 11,19: Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.


      Soweit mir bekannt ist, befanden sich in der irdischen Bundeslade auch die 10 Gebote!
      Also wird dies doch auch wohl bei der himmlischen Lade der Fall sein. Wieso also sollten sie dann und vor allem wieso sollte dann das Sabbatgebot nicht mehr gelten? Die Offenbarung spricht ja schließlich nicht von der Vergangenheit: Offenbarung 1,1:

      Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll; und er hat sie bekanntgemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt,

      In diesem Vers wird ganz eindeutig gezeigt, durch Jesus, das es sich um zukünftige Dinge handelt und nicht um vergangene. Wenn jetzt aber die 10 Gebote und damit auch der Sabbat nicht mehr gelten, wieso wird dann die Bundeslade gezeigt werden, die höchstwahrscheinlich auch die 10 Gebote enthält, wenn diese Gebote doch eh angeblich nicht mehr gelten?
    • Aaron schrieb:

      Hallo,

      Mich würde mal interessieren, wie Leute, die meinen, dass es egal ist welchen Tag man als Ruhetag hält folgenden Vers aus dem Neuen Testament verstehen: Offenbarung 11,19: Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel. [...]

      Soweit mir bekannt ist, befanden sich in der irdischen Bundeslade auch die 10 Gebote!
      Also wird dies doch auch wohl bei der himmlischen Lade der Fall sein. Wieso also sollten sie dann und vor allem wieso sollte dann das Sabbatgebot nicht mehr gelten? Die Offenbarung spricht ja schließlich nicht von der Vergangenheit: [...]

      Ich möchte mich bei der Gelegenheit gerne selber zitieren, weil ich die unumstößliche Angewohnheit habe, meiner eigenen Meinung regelmäßig Beachtung zu schencken:


      Daniels schrieb:

      Ich behaupte, dass aus dem 3. -- bzw. je nach Zählung auch 4. -- Gebot nicht notwendigerweise hervorgeht, dass Gott die Einhaltung genau des Wochentags Samstag als Ruhetag zu seinem Gedenken fordert. Durch die Nichteinhaltung einer Forderung aber, die Gott nicht aufgestellt hat, kann niemand [...] in Widerspruch zu Gottes Willen geraten.



      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Daniels schrieb:

      Zitat von »Daniels«
      Ich behaupte, dass aus dem 3. -- bzw. je nach Zählung auch 4. -- Gebot nicht notwendigerweise hervorgeht, dass Gott die Einhaltung genau des Wochentags Samstag als Ruhetag zu seinem Gedenken fordert.
      1. Es ist 100%tig das vierte und nicht das dritte Gebot. Wenn man die Bibel liest, wird das auch klar erkennbar! Nur im Katholizismus ist es soweit mir bekannt ist, das dritte Gebot. Da man da wohl offensichtlich meinte an den Geboten die von Gott kamen rumwerkeln zu müßen und z.B. mal eben das Gebot sich kein Bildnis noch irgendein Gleichnis zu machen zu entfernen.

      2. Schau dir doch mal an, wie der Samstag in anderen Sprachen heißt und dann, denk mal darüber nach, wie alt diese Sprachen sind: Altgriechisch: Sabbaton; Neugriechisch: Savvato aber beachte: geschrieben mit zwei B nämlich Σάββατο; Spanisch: sábado; Italienisch:sabato; Georgisch:šabaT'i. Und damit es nicht heißt, das z.B. Italienisch erst später entstand und ursprünglich vom Lateinischem stammt und von daher der Samstag nicht immer wie das Wort Sabbat war in dieser Sprache, schauen wir uns hier nun mal das Lateinische Wort für Sabbat an: Sabbatum.

      3. Gott gebot, dass man 6 Tage arbeiten und am Siebten Tag, dem Sabbat ruhen soll. In der Bundesrepublik Deutschland, war es bis 1976 noch so, dass der Samstag der 7te und der Sonntag der erste Tag der Woche war. In der Katholischen Kirche, ist der Samstag übrigens auch bis heute der 7te Tag der Woche!!!

      4. Auch für die Juden ist der Samstag der 7te Tag=Sabbat!!!

      5. Auch die Kalenderreform im Jahre 1582 verschob den Sabbat nicht auf einen anderen Tag wie z.B. den Sonntag! Denn, die Abfolge der Wochentage wurde beibehalten!
      de.wikipedia.org/wiki/Gregoria…_Kalender#Reformjahr_1582

    • Die Frage der Zählung der Gebote

      Aaron schrieb:

      Daniels schrieb:

      Ich behaupte, dass aus dem 3. -- bzw. je nach Zählung auch 4. -- Gebot nicht notwendigerweise hervorgeht, dass Gott die Einhaltung genau des Wochentags Samstag als Ruhetag zu seinem Gedenken fordert.

      1. Es ist 100%tig das vierte und nicht das dritte Gebot. Wenn man die Bibel liest, wird das auch klar erkennbar! Nur im Katholizismus ist es soweit mir bekannt ist, das dritte Gebot. Da man da wohl offensichtlich meinte an den Geboten die von Gott kamen rumwerkeln zu müßen und z.B. mal eben das Gebot sich kein Bildnis noch irgendein Gleichnis zu machen zu entfernen.


      Für mich ist die Frage, ob es das 3. oder 4. Gebot ist, wenn wir jetzt fragen, was das Sabbatgebot bedeutet, kein entscheidender Punkt. Meine Erwähnung der verschiedenen Numerierungen des Sabbatgebots hält jedem die Tür zu der Frage offen, wie immer er die Gebote zählen mag.

      In der jüdischen Tradition, so habe ich mich durch ein Bildungsbüchlein belehren lassen, wird das Sabbatgebot als das vierte gezählt.

      Auf Wikipedia wird mit einer Tabelle gezeigt, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften die Zehn Gebote einteilen:


      (Vielleicht sollte ich diese Tabelle einmal aufhübschen, ist ja wirklich protestantisch nüchtern.)

      Ich erkenne im Moment nicht, was wir gewönnen, wenn wir die verschiedenen Zählungen diskutierten, sofern keine anderen, inhaltlichen Manipulationen mit einer bestimmten Zählung verbunden sind. Insbesondere meine ich, dass niemand mit seiner Zählung recht hat, weil die Bibel die Gebote selber nicht numeriert.

      Grüße winkexD13nei
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

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