Mit welchen Methoden, Täuschungen, Angriffen geht Satan vor?

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    • Mit welchen Methoden, Täuschungen, Angriffen geht Satan vor?

      Kann es sein, dass es den Teufel wirklich gibt ? So manches mal habe ich den Eindruck. Ein Wesen von sehr hoher Intelligenz, der Morgenstern, der Schönste, der ehemalige Liebling und Sohn Gottes, der Luzifer, der Gefallene. Wenn es ihn gibt, ist er genauso Kind und Sohn Gottes wie wir Menschen und die übrigen Engel. Aber wie konnte er fallen ? Dennoch kann ich es mir gut vorstellen, dass nach Äonen ein Wesen von Macht und Intelligenz sich gegen Gott auflehnt und rebelliert. Das tun wir Menschen ja heutzutage auch. Insofern sind wir Menschen dem Satan in seinen Absichten nicht unanähnlich, denn auch wir Menschen wollen ohne Gott sein wie Gott: Mächtig, unsterblich, reich, ....
    • 1. Ich glaube an Gott
      2. ich gehe davon aus, daß Gott sich ind er Schrift offenabrt hat, damit wir alles erfahren können was wichtig ist
      3. Die Bibel sagt, daß es Luzifer gibt und erzählt sogar Manches, das Rückschlüsse auf seine Geschichte zuläßt

      Wo also ist das Problem?
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Wie ging Satan in der Vergangenheit vor? Wie geht der Teufel heute vor?

      10Veith2010 schrieb:

      Kann es sein, dass es den Teufel wirklich gibt ?

      Kann es sein, dass der Teufel die Menschheit verführt? Kann es sein, das sogar sehr viele Menschen in allen Kirchen von ihm und seinen Engeln getäuscht werden? Kann es sein, dass wir häufiger durch die Mächte der Finsternis verwirrt, durcheinander gebracht werden, als wir es uns vorstellen? Kann es sein, das die bösen Engel uns gegeneinander, hier im Forum auszuspielen versuchen? Könnte es sein, das Satan unsere Schwächen ausnutzt, z.B. mangeldes Wissen über ihn, Unglauben/schwachen Glauben (in der Bibel z.B. Thomas)...? Kann es sein... Wieviele Sätze könnte ich auf ähnlicher Weise noch formulieren?

      Wie ging Satan in der Vergangenheit vor? Wie geht der Teufel heute vor? Wie wird er in der Zukunft verfahren?

      Es wurde mir schon manchmal gesagt, das es nicht gut wäre, über Satan zu sprechen. Unser Feind hat es geschafft unsere Urureltern Adam und Eva zu verführen. Seit dem ist die Erde ein einziges großes Schlachtfeld geworden, zwischen Gott und Satan.

      Natürlich ist Satan nicht das zentrale Thema der Bibel. Er ist doch nicht wichtiger als Gott der Vater, als der Heilige Geist oder als Jesu Christus.Besonders deutlich wurde der Kampf gegen die Geister, als Jesus als Mensch unter uns wandelte. Mit welcher Macht begegnete Satan den wahren Fürsten des Lebens? Ich schreibe hier natürlich häufig mit retorischen Fragen, die uns hoffentlich zum Nachdenken anregen.

      Satan nutzt es aus, das es in allen Kirchen Menschen gibt, die vorgeben an die Wahrheit zu glauben. Was sind Satans gefährlichste Werkzeuge? Diejenigen die den größten Einfluss durch ihre Verkündigung ausüben, können auch seine größten Werkzeuge sein. Das sind also häufig Prediger. Wenn die Gemeinde dem Prediger vertraut ohne seine Aussagen zu prüfen, dann ist es schlecht um die Gemeinde bestellt.

      Es wäre gut, wenn wir die Machenschaften der Mächte der Finsternis in unseren Gemeinden und Kirchen erkennen, denn Satan hat viele Helfer.

      1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen,2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.Luther, M. 1984; 2004.


      Die Bibel warnt uns das in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen werden und dämonischen Lehren anhängen. Die Dämonen können eindeutig nach Aussage der Heiligen Schrift Lehren, bei Menschen die gläubig waren, einführen.
      Welche Angriffe/Täuschungen führte Satan im Himmel durch? Welcher erster Angriff war gegen die Menschen gerichtet? Es ging bei Adam und Eva um das Gebot des Herrn. Sie sollten nicht vom Baum der Erkenntnis essen. Das Prinzip das Satan anwendet, ist in diesem Punkt geblieben.

      Zweifel über Gottes Gesetz ausdrücken: "Sind den die Gebote relevant? Ok. die meisten schon, eins davon aber ist nur für die Juden gültig. Wenn ihr meint das der Sabbat eine Gültigkeit hat, dann habt ihr euch getäuscht. Schließlich hat Jesus das Gesetz ans Kreuz geheftet..."

      Wie ging Satan in der Vergangenheit vor? Wie geht der Teufel heute vor? Wie wird er in der Zukunft verfahren?

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    • Zum Nachdenken

      „Unter denen, die sich Christen nennen, und sogar unter den Dienern des Evangeliums hört man kaum eine Bemerkung über Satan, es sei denn vielleicht eine beiläufige Erwähnung von der Kanzel herab. Man übersieht die Zeichen seiner beständigen Tätigkeit und seines Erfolges; man vernachlässigt die vielen Warnungen vor seiner Verschlagenheit, ja man scheint selbst von seinem Dasein keine Notiz zu nehmen.“ (GK. 511)

      Warum ließ Gott laut Luther Adam vom Teufel verführen und sündigen? „Wenn Gott am jüngsten Tage und Gerichte gefragt wird: Worum hat er Adam fallen lassen? wird er antworten und sagen: auf dass meine Güte gegen dem menschlichen Geschlechte könnte gesehen und erkannt werden in dem, dass ich meinen Sohn gebe zum Heiland der Welt.“ (WA TR 4 Nr. 5071 p. 643, 28-31)


      Satan in der Allversöhnungslehrehttp://www.biblischelehre.de/der_anfang_des_satans.htm [i]„Im Falle von Jesaia 14 wird unterstellt, dass Satan zuerst in den Himmeln und »gut« gewesen wäre und dann aus den Himmeln gefallen sei, weil er böse geworden sei. Gott aber hat es nicht nötig, »reingewaschen« zu werden dafür, dass Er ein lügnerisches Geschöpf oder eines, das die Lüge in sich hervorrufen konnte, erschuf - wer wollte Gott etwas Übles unterstellen? Bei Ihm hat alles Sinn und Zweck und Ziel. Wer ließ denn den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sprossen (1.Mose 2:9)? Wie anders sollten wir das Gute erkennen und zu schätzen wissen, wenn nicht auf dem Hintergrund des Bösen? Wozu hat Gott den Satan erschaffen[i]? Damit alle Seine Geschöpfe in der Dahingabe Seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn, für Sünder und Feinde Seine Liebe erkennen und Ihm in der Folge davon nicht nur deshalb Lobpreis und Verherrlichung geben, weil Ihm dies gebührt, sondern weil Er ihre Herzen gewonnen hat.“ ( Dieter Landersheim Höhenstraße 11 65824 Schwalbach a. Ts.[i]

      Wie denkt ihr darüber?
    • Zum Nachdenken

      „Unter denen, die sich Christen nennen, und sogar unter den Dienern des Evangeliums


      1. Was ist denn mit "Diener des Evangeliums" gemeint, wenn da steht: "und SOGAR unter den Dienern des Evangeliums.." ??

      2. Wundert es noch einen, wenn man bei solchen Worten Kritik und Gegenwehr bekommt? Von "denen, die sich Christen nennen"! Ich finde diese Arroganz einfach nur schlimm.

      hört man kaum eine Bemerkung über Satan, es sei denn vielleicht eine beiläufige Erwähnung von der Kanzel herab.


      Ich denke, man sollte acht geben, dass man dem Satan in einer Predigt nicht zu viel Raum gibt! Natürlich muss er beachtet werden, aber er ist nicht das zentrale Thema! Die Menschen sollen nach einem Gottesdienst nicht mit dem Satan nach hause geschickt werden, sondern mit Christus.

      Man übersieht die Zeichen seiner beständigen Tätigkeit und seines Erfolges;


      Wie kann man die Zeichen seiner beständigen Tätigkeit übersehen? Sobald man die Nachrichten anschaltet, springt er einem regelrecht ins Gesicht!
      Übrigens sagen viele Psychologen und Psychiater, dass die permanenten "Katastrophen-Nachrichten" dazu führen, dass die Menschen zunehmend abstumpfen und empathielos werden, denn bei zu vielen schrecklichen Meldungen fängt der Mensch an durch Ignoranz zu verarbeiten.

      Unsere Nachrichten heutzutage berichten nur noch vom Bösen, in sehr unrealistischer Gewichtung! All die guten Nachrichten hört man nicht, nur noch Mord und Totschlag, Sex, Drogen und Gewalt.
      Ein Bericht in der "Lokalzeit" über einen Bastelkurs im Kindergarten oder die Restauration einer alten Burg am Rhein ist da echt eine Wohltat manchmal!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • RE: Zum Nachdenken

      Seele1986 schrieb:

      „Unter denen, die sich Christen nennen, und sogar unter den Dienern des Evangeliums


      1. Was ist denn mit "Diener des Evangeliums" gemeint, wenn da steht: "und SOGAR unter den Dienern des Evangeliums.." ??

      2. Wundert es noch einen, wenn man bei solchen Worten Kritik und Gegenwehr bekommt? Von "denen, die sich Christen nennen"! Ich finde diese Arroganz einfach nur schlimm.


      @Seele1986: An der Stelle muss ich doch für Ellen White in die Bresche springen, und wenn schon nur aus sachlichen Gründen. Wenn du dir literarische, politische oder religiöse Texte des frühen 20. Jahrhunderts oder gar des 19. Jahrhunderts anschaust, wird dir auffallen, dass der Schreibstil schlicht ein anderer als heute war – und auf uns antiquiert wirken kann.
      In diesem Fall ist die Aussage von Ellen White jedoch nicht allzu schwer zu verstehen. Hier ist ein Phänomen gemeint das du kennst. Auch heute gibt es viele Christen, die es nur auf dem Papier sind, „die sich Christen nennen“, Mir jedenfalls begegnen sie häufig, sie sind halt noch nicht aus der Kirche ausgetreten.

      Und dann gibt es „die Diener des Evangeliums“. Zum Beispiel würde ich Dich dazuzählen. Ernsthaft glaubende Christen, welche das Evangelium ernst nehmen, für welche es eine Bedeutung im Leben hat.

      Kurz und gut und übersetzt: „Unter den Christen, welche es oft nur noch dem Papier nach sind, wie auch ernsthaft gläubigen Christen ist Satan kaum noch ein Thema (…)"

      Kurze Recherche unter egwwritings.org: die Stelle steht in „Der grosse Kampf“ (GK 510.3) (510=Seite/ 3=Absatz).

      Übersehen solltest du nicht, dass Volksfrömmigkeit, Glaube, Gemeindenähe und –ferne im ländlichen Nordamerika des vorletzten Jahrhunderts nicht so eindeutig getrennt waren, wie sie es hier und heute sind. Ich denke, dass sich „Nichtgläubige“ damals mehr an Frömmigkeit im Denken und Fühlen erhalten hatten, als wir uns dies heute vorstellen können. Meiner Ansicht nach hat Ellen White mit ihrem „sogar“ einfach eine banale Alltagsgläubigkeit von engagiertem Christentum unterscheiden wollen. Sie hat ihren Zeitgenossen in einem Stil geschrieben, der ihnen selbstverständlich und verstehbar war.

      Deine Aversion gegen Ellen White und Armin in allen Ehren, in diesem Punkt aber hast du unnötig scharf geschossen!
    • RE: RE: Zum Nachdenken

      doriane schrieb:

      Deine Aversion gegen Ellen White und Armin in allen Ehren, in diesem Punkt aber hast du unnötig scharf geschossen!

      Aversionen und scharfe Schüsse kann ich in dem Beitrag eigentlich nicht erkennen.

      Es ist aber nunmal so, dass eine Meinung, die damit begründet wird, dass es im "GK" stehe, für Christen außerhalb der Adventgemeinde nur begrenzte Aussagekraft hat.
    • RE: RE: RE: Zum Nachdenken

      doriane schrieb:


      von Doriane

      Deine Aversion gegen Ellen White und Armin in allen Ehren, in diesem Punkt aber hast du unnötig scharf geschossen!



      @doriane:

      Verstehe ich diese Aussage recht?

      Wolltest Du damit sagen, dass Seele1986 außer in diesem Punkt schon recht hat, gegen Ellen White und mich seine Aversion zu haben?

      Ich würde den Satz, so wie er formuliert ist, aus meinem Deuschverständnis so verstehen? Oder hast Du Dich da einfach unglücklich ausgedrückt? Oder steh ich da auf der Leitung?

      Das bitte nicht als Vorwurf verstehen, sondern nur zur Abklärung eines eventuellen Missverständnisses!

      Danke ansonsten für Deine zutreffende Erklärung an Simon !

      Armin
    • @doriane:

      dass der Schreibstil damals ein anderer war, ist mir durchaus bewusst.

      Ich mag den Begriff der sogenannten "Namenschristen" generell nicht, aber egal.

      In dem Zitat wird vermittelt, dass "Bibeltreue" und "Frömmigkeit" sich (auch) daran erkennen lassen, wie intensiv man das Wirken des Satans thematisiert.

      Es gibt in solchen und anderen Aussagen einen indirekten und "unbewussten" Transport, der massiv unterschätzt wird.

      Die Seitenzahl ist interessant!

      Der "Große Kampf", den ich habe, hat keine 500 Seiten. Dadurch wird wiedermal etwas bestätigt, worüber ich schon länger nachgedacht hatte.

      Thanks!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • RE: RE: RE: Zum Nachdenken

      Babylonier schrieb:

      Aversionen und scharfe Schüsse kann ich in dem Beitrag eigentlich nicht erkennen.

      Es ist aber nunmal so, dass eine Meinung, die damit begründet wird, dass es im "GK" stehe, für Christen außerhalb der Adventgemeinde nur begrenzte Aussagekraft hat.
      Und das auch dann, wenn diese Einschätzung von Ellen White vor etwa 150 Jahren auch heute noch mehr denn je zutrifft ?

      Wann hast Du denn in Deiner Kirche oder Gemeinde von der Kanzel her das letzte Mal etwas mehr als nur eine Erwähnung über das Wesen, die Verführungskünste Satans, seine Machenschaften durch seine irdischen Helfer in allen Bereichen unserer heutigen Gesellschaft gehört?

      Bist Du Dir bewusst, dass jede Macht dieser Welt nicht nur über seine eigene Stärke und Taktik dem Feind gegenüber wissen muss, sondern auch über die Macht und Tücken seiner Feinde, wenn er ihnen überlegen sein möchte?

      Wenn das nicht wichtig wäre, warum dreht sich denn dann die gesamte Bibel nicht nur über Gott und seine Liebe, Gnade, Gerechtigkeit, Barmhertigkeit und Heiligkeit, sondern fast noch mehr über die Brutalität, Grausamkeit, Lieblosigkeit, Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit und Verfführungsstrategien des Erzfeindes und all seiner himmlischen und irdischen Anhänger samt all ihren Folgen für die gesamte Weltgeschichte in Vergangenheit und Zukunft.

      Ließ mal nach, was die Bibel allein über die Macht und das Zerstörungswerk unter dem Begriff "Babylon" aussagt, und warum das Wesen, die Macht und besonders das Verführungs- und Zerstörungswerk Satans der Endzeit gerade unter dem Begriff und dem Bild der Hure Babylons und ihrer Töchtern in der Offenbarung prophetisch besonders beschrieben wird!!!

      Vielleicht hilft das doch noch etwas besser zu verstehen, was EGW wirklich meinte und dass sie es nicht verdient, so abschätzig bewertet zu werden.

      Aber es könnte ja auch das eine konkrete Erfüllung der Geschichte des "Großen Kampfes" sein, von dem sie in ihrem Buch "Der Große Kampf" schon zu ihrer Zeit sehr viel voraussagte, was wir heute sogar auch hier im Forum live erleben können.

      Schau vielleicht doch noch mal in das Buch hinein, vielleicht erkennst Du, dass Du ihr bisher sehr unrecht tust!

      Wünsche Dir viel Mut und Selbstüberwindung dazu! Es würde Dir ganz sicher nicht schaden, auch wenn du Deine jetzige Meinung über sie bebstätigt finden würdest!

      Riskiere abe nicht zu sehr, etwas zu verurteilen, was Du vielleicht noch gar nicht recht geprüft hast! Denke dabei an eine Paulus, der in einer ähnlichen Situation gewesen sein könnte, ob es so war, musst Du selbst herausfinden!

      Mit Grüßen,

      Armin
    • Seele1986 schrieb:

      In dem Zitat wird vermittelt, dass "Bibeltreue" und "Frömmigkeit" sich (auch) daran erkennen lassen, wie intensiv man das Wirken des Satans thematisiert.

      Es gibt in solchen und anderen Aussagen einen indirekten und "unbewussten" Transport, der massiv unterschätzt wird.

      Da würde mich interessieren, was Du damit konkret meinst?

      Die Seitenzahl ist interessant!

      Der "Große Kampf", den ich habe, hat keine 500 Seiten. Dadurch wird wiedermal etwas bestätigt, worüber ich schon länger nachgedacht hatte.

      Thanks!


      Ja, da hast Du schon recht, aber da solltest Du herausfinden, warum das so ist, bevor Du zu falschen Schlussfolgerungen kommst!

      Es könnte einfach mit dem zu tun haben, dass Du eine Ausgabe hast, die eben den selben Text in weniger Seiten hat. Oder Du hast eine gekürzte Fassung des Originaltextes! Beides ist möglich
    • Wenn das nicht wichtig wäre, warum dreht sich denn dann die gesamte Bibel nicht nur über Gott und seine Liebe, Gnade, Gerechtigkeit, Barmhertigkeit und Heiligkeit, sondern fast noch mehr über die Brutalität, Grausamkeit, Lieblosigkeit, Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit und Verfführungsstrategien des Erzfeindes und all seiner himmlischen und irdischen Anhänger samt all ihren Folgen für die gesamte Weltgeschichte in Vergangenheit und Zukunft.


      Klar, wenn man sich ausgerechnet dem schwierigsten Buch der ganzen Bibel widmet: der Offenbarung.

      Die anderen Prophetien haben Bildsprache, die dann mit realen Geschehen erklärt werden; man hat als Bildsprache UND klare Rede.

      Die Offenbarung hat Bildsprache, die mit Bildsprache erklärt wird. Es haben sich schon bessere die Zähne daran ausgebissen.

      Es ist immer recht interessant zu beobachten, wenn gewisse Gruppen (die von vornherein ein klares Thema haben), sich fast ausschließlich mit diesem Buch beschäftigen, um ihr Thema zu stützen!
      Denn man kann dagegen wenig sagen, weil es vollkommen unklar ist.
      Wenn du jemanden subtil binden willst, dann nimm die schwammigsten Texte! Sehr einfache Technik.

      Ließ mal nach, was die Bibel allein über die Macht und das Zerstörungswerk unter dem Begriff "Babylon" aussagt


      Sehr gekonnt, das an "Babylonier" zu schreiben, aller Achtung! ;)

      Schau vielleicht doch noch mal in das Buch hinein, vielleicht erkennst Du, dass Du ihr bisher sehr unrecht tust!


      Man kann ihr kein "Unrecht" tun, denn die gute Frau lebt nicht mehr. Man kann aber etwas gegen jene Leute sagen, die sie immer wieder zitieren und gegen den Inhalt der Zitate.
      Wer schreibt, hinterlässt etwas und man muss sich bewusst sein, dass andere Menschen das anders sehen. Ist doch immer so. Hat mit Unrecht nichts zu tun.

      Die Kapitel über die Kirchengeschichte lassen sich allerdings wirklich gut lesen (wenn man grad mal keinen Brockhaus zur Hand hat).

      Es ist zwar etwas merkwürdig, wenn eine Ausgabe des GK etwa 300 Seiten hat und eine andere Ausgabe etwa 500-600 Seiten, aber da muss man sich ja nicht weiter dran stören! Einfach die Brille ausziehen, dann passt das schon. ;)
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • RE: Zum Nachdenken

      @Seele1986: und @Baylonier:


      Interessant finde ich, dass ihr beide zwar gleich Ellen White aufs Korn nehmt und bei ihr vermeintliche Fehler und Gefahren ortet, aber keinen Kommentar zu dieser Vorstellung Luthers abgebt, der auf folgende Frage antwortete:


      Warum ließ Gott Adam vom Teufel verführen und sündigen?

      „Wenn Gott am jüngsten Tage und Gerichte gefragt wird: Worum hat er Adam fallen lassen? wird er antworten und sagen: auf dass meine Güte gegen dem menschlichen Geschlechte könnte gesehen und erkannt werden in dem, dass ich meinen Sohn gebe zum Heiland der Welt.“ (WA TR 4 Nr. 5071 p. 643, 28-31)



      Auch findet ihr in folgender Erklärung eines Vertreters der Allversöhnungslehre keinen Anstoss, oder ist das ein ganz bewusstes Schweigen von Euch als evangelische aber bis jetzt auch aller adventistischen Leser und Diskutanten, weil der Beitrag vielleicht einfach nur von mir kommt?
      Denn das bin ich bei gewissen Themen inzwischen schon gewohnt. Aber Hoffnug soll man ja nicht aufgeben!

      Armin Krakolinig schrieb:


      Satan in der Allversöhnungslehre: http://www.biblischelehre.de/der_anfang_des_satans.htm

      [i]„Im Falle von Jesaia 14 wird unterstellt, dass Satan zuerst in den Himmeln und »gut« gewesen wäre und dann aus den Himmeln gefallen sei, weil er böse geworden sei. Gott aber hat es nicht nötig, »reingewaschen« zu werden dafür, dass Er ein lügnerisches Geschöpf oder eines, das die Lüge in sich hervorrufen konnte, erschuf - wer wollte Gott etwas Übles unterstellen? Bei Ihm hat alles Sinn und Zweck und Ziel. Wer ließ denn den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sprossen (1.Mose 2:9)? Wie anders sollten wir das Gute erkennen und zu schätzen wissen, wenn nicht auf dem Hintergrund des Bösen? Wozu hat Gott den Satan erschaffen[i]? Damit alle Seine Geschöpfe in der Dahingabe Seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn, für Sünder und Feinde Seine Liebe erkennen und Ihm in der Folge davon nicht nur deshalb Lobpreis und Verherrlichung geben, weil Ihm dies gebührt, sondern weil Er ihre Herzen gewonnen hat.“ ( Dieter Landersheim Höhenstraße 11 65824 Schwalbach a. Ts.[/i][/i]



      Seht ihr in diesen beiden Aussagen oben Satans Wesen und Wirken als evangelische und als adventistische Leser biblisch recht dargestellt und somit auch keine Gefahr für Menschen heute in den verschiedenen Religionen und auch in christlichen Kirchen und Gemeiden?

      Mit etwas Staunen,

      Armin
    • Da würde mich interessieren, was Du damit konkret meinst?


      Damit meine ich, dass vermittelt wird, man könnte bewerten und erkennen, was ein "echter Christ" sei.
      Bezogen auf dieses Zitat also: Erkennbar daran, wie intensiv man den Satan thematisiert und das "Böse in der Welt" in den Fokus nimmt.

      Mit dieser Brille werden Zuhörer dann nach draußen gehen. Ich habe es zur Genüge erlebt, Armin.

      XY: "Ich bin lebendiger Christ!"
      Simon: "Ah, schön, ich bin auch Christ!"
      XY: "Echt? In welche Gemeinde gehst du denn?"
      Simon: "Ich geh in die Evangelische Kirche bei uns im Dorf!"
      XY: "Oh... :tired: " ("Komm doch mal in unsere Gemeinde.."; "Wir sind lebendige Christen.."; "Wir lieben Jesus..." etc.pp)

      Wake me up, when it´s all over!
      When I´m wiser and I´m older!
      All this Time I was finding myself and I
      I didn´t know I was lost...
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Interessant finde ich, dass ihr beide zwar gleich Ellen White aufs Korn nehmt und bei ihr vermeintliche Fehler und Gefahren ortet, aber keinen Kommentar zu dieser Vorstellung Luthers abgebt, der auf folgende Frage antwortete:


      Den Text von Luther hattest du schonmal gepostet und ich hatte dir meine Meinung dazu gesagt.

      Auch findet ihr in folgender Erklärung eines Vertreters der Allversöhnungslehre keinen Anstoss


      Was er da schreibt, finde ich richtig. Solltest du durch meine bisherigen Beiträge eigentlich wissen.

      Er schreibt nichts über Allversöhnung, sondern legt Jesaja aus.

      Es ist aber interessant, dass du ausgerechnet den Text eines "Allversöhners" hier im Thread postest.

      Wie kamst du darauf? Es hat nicht zufällig damit zu tun, dass wir vor kurzem erst das Thema hatten?? :huh:

      Weißt du, Armin: Du brauchst dich nicht wundern, dass (zumindest ich) darauf etwas fies reagiere!

      Übrigens: Sollte dich die nächsten Tage jemand zitieren, weil du ja diese Texte gepostet hast, dann beschwer dich bitte nicht, dass du den Inhalt dieser Texte ja gar nicht vertrittst und "was man dir denn unterstellen wollte"!!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      @doriane:
      In dem Zitat wird vermittelt, dass "Bibeltreue" und "Frömmigkeit" sich (auch) daran erkennen lassen, wie intensiv man das Wirken des Satans thematisiert.
      !

      Seele1986, schau doch noch mal genau hin. Die Aussage des Textes ist: "Satan wird unter "Namenschristen" (ich übernehme jetzt mal deinen Begriff) und gläubigen Christen viel zu wenig thematisiert. Man übersieht sein Wirken in der Welt".

      Ich habe den Textzusammenhang im GK kurz quergelesen und - genau wie in diesem Auszug geht es um das Thema, dass Satan zu wenig Beachtung geschenkt würde. Wenn du daraus eine Aussage machen willst, dass Ellen White mit dieser Feststellung Gläubige und Ungläubige unterscheiden will... tja, wenn es so besser in die Schublade passt, schön also.

      Zu Satan selbst habe ich mir noch keine Meinung bilden können, daher will ich nichts zum Thema sagen. Mir ging es alleine darum, daraufhin zu weisen, Quellen wenigstens korrekt zu lesen, auch wenn man deren Meinung nicht teilt. Ich finde, das ist man sowohl einer Diskussion wie auch und seinem Gegenüber schuldig. Und sorry, auf mich wirkts halt "scharf geschossen", wenn man mit einer Fehlinterpretation auch noch gleich die Vokabel Arroganz verknüpft.
    • Seele1986 schrieb:


      Auch findet ihr in folgender Erklärung eines Vertreters der Allversöhnungslehre keinen Anstoss
      Was er da schreibt, finde ich richtig. Solltest du durch meine bisherigen Beiträge eigentlich wissen.

      Er schreibt nichts über Allversöhnung, sondern legt Jesaja aus.
      Wegen Deiner Sicht der Allversöhnung war ich mir noch immer nicht so sicher. Aber danke, dass Du das nun nochmal klar auf den Punkt gebracht hast, denn das werden wahrscheínlich andere auch noch nicht so ganz begriffen haben!

      Du meinst also, dass in dem Text nichts von Allversöhnung steht?
      Damit alle Seine Geschöpfe in der Dahingabe Seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn, für Sünder und Feinde Seine Liebe erkennen und Ihm in der Folge davon nicht nur deshalb Lobpreis und Verherrlichung geben, weil Ihm dies gebührt, sondern weil Er ihre Herzen gewonnen hat.“ ( Dieter Landersheim Höhenstraße 11 65824 Schwalbach a. Ts.

      Wie verstehst Du dann besonders den letzten Satzteil. Wenn Gott also leztlich durch die Dahingabe seines Sohnes erreicht, dass Sünder und Feinde seine Liebe erkennen, und Ihm in der Folge davon nicht nur deshalb Lobpreis und Verherrlichung geben, weil Ihm dies gebührt, sondern weil Er ihre Herzen gewonnen hat.“, dann kann das ja nur mehr Allversöhnung sein - oder hast Du doch noch eine andere Vorstellung von Allversöhnung als ich?

      Der ganze Artikel kommt übrigens aus einer WEB-Seite über Allversöhnung! Bislang dachte ich sogar, dass es ein Lutheraner ist, der das so geschrieben hat, was mich sehr wunderte. Erst als ich nach Beispielen suchte, um bewusst zu machen, wie wichtig es ist, dass sich Christen sehr wohl mit den Verführungskünsten Satans auseinandersetzen sollten, habe ich unter anderem auch diesen Text gewählt



      Es ist aber interessant, dass du ausgerechnet den Text eines "Allversöhners" hier im Thread postest.

      Wie kamst du darauf? Es hat nicht zufällig damit zu tun, dass wir vor kurzem erst das Thema hatten?? :huh:

      Weißt du, Armin: Du brauchst dich nicht wundern, dass (zumindest ich) darauf etwas fies reagiere!

      Nachdem Du nicht der Einzige bist, den ich mit dieser Frage ansprechen wollte, sondern auch keiner der Adventisten darauf reagierte, habe ich ihn in diesem Zusammenhang noch mal gepostet!

      Hoffe, wir verstehen uns wieder! ;) auch wenn ich mich wundere, dass Du als Lutheraner oder als Evangelischer an die Allversöhnung glaubst und sie so entschlossen verteidigst.

      Wir sind uns aber schon einig, dass Luther das noch nicht so glaubte - oder nicht?
      Wenn er nicht daran glaubte, dann hatte er sicher irgendwo einen Denkfehler, denn jeder, der an die Stellvertretung des Todes Jesu glauben möchte, müsste logischer Weise auch an die Allversöhnug glauben, sonst käme ja ein furchtbares Gottesbild heraus.
      Aber der Glaube an die Allversöhnung führt für mich ebenfalls zu einem schrecklichen Gottesbild, weil das unter dem Strich nicht anders möglich wäre, als dass Gott selbst wie ein vorprogrammierter Roboter funktionieren würde, der seinen Geschöpfe zwar die Möglichkeit einer freien Willensentscheidung gegeben hat, sie aber für seine letztendlichen Ziele missbraucht!

      Das magst Du wohl zur Zeit noch nicht so durchdacht haben, aber ich lade Dich zu diesem Gedankenexperiment ein!

      Das sehe ich auch so, wenn man von mir verlangt zu glauben, dass der Tod Jesu ein von Gott vorherbestimmtes Geschehen zur Erlösung der Menschen sei, in dem jeder Mensch seine von ihm vorherbestimmte Rolle im Todesgeschehen Jesus spielen würde. In dem Fall hätte sogar der Teufel, seine Engel, der Hohe Rat, Judas, Herodes, Pilatus, das Volk der Juden und selbst auch seine eigenen Jünger - entgegen ihren eigenen Willen - trotzdem Gott dabei geholfen, seinen Plan zur Rettung der Menschen zu verwirklichen!

      Wer das im Glauben an den von Gott seit Ewigkeiten vorhergesehenen und fix vorherbestimmten stellvertretenden Tod Jesu so sehen möchte, darf es ruhig so sehen, aber dann ohne mich!

      Da spricht nicht nur jede Logik dagegen, sondern auch zu viele biblischen Aussagen!

      Gott möge uns einfach noch weiter die Augen öffnen, dass wir erkennen, wo wir da vielleicht auch alle noch nicht das Rechte erkennen!

      Lg Armin




      Armin