SOLA Christus Scriptura Gratia Fide: biblisch?

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    • GoldNugget schrieb:

      „Wer seine Sünden leugnet, dem wird´s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erlangen.“ Spr 28,13
      Buße tun, wird immer vom Heiligen Geist bewirkt. Dieser Vers beschreibt meine Heiligung. Ich soll in der Heiligung, die natürlich der Heilige Geist bewirkt, wachsen. Wenn ich meine Sünden erkenne und lasse, dann erlebe ich im Hier und Jetzt, bereits Gottes Barmherzigkeit. ER verändert die Dinge in meinem Leben auf eine wunderbare Art und Weise. Gott führt mein Leben dann in eine positive Richtung. Andersrum wenn ich bei der Sünde bleibe, erbe ich Gottes Züchtigung, die dann nicht unbedingt angenehm wird.

      Wenn die Bibel über "Barmherzigkeit" spricht, geht es nicht immer um"gerettet sein oder nicht gerettet" sein.

      Kolosser 3, 1-4

      Bibelstelle

      1. Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. (Kolosser 2.12) 2Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist; (Matthäus 6.33) 3. denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. (Römer 6.2) 4. Wenn Christus, euer Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. (1. Korinther 15.43)


      Römer 8, 11

      Bibelstelle

      Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt
      .


      Wir haben klare Hinweise auf unsere Rechtfertigung, durch das sühnende Blut Jesus. Wir sind mit Ihm begraben und auferstanden und damit auch gerechtfertigt
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

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    • Rechtfertigung

      @Elli59:

      Welche BEDINGUNG nennt Paulus hier für das Erlangen der RECHTFERTIGUNG?

      „Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.“ Röm 2,13 ELB

      Unterscheidet sich für dich diese BEDINGUNG von der in Spr 28,13 und wenn ja, in welcher Hinsicht?

      Bin ich ein "Täter des Gesetzes", wenn ich noch wissentlich sündige und werde trotzdem gerechtfertigt?
    • Genau @Bemo.

      @doriane:

      Aber ich glaube nicht, dass dieser Gott dich, mich, uns für Nichterkennen oder Nichtverstehen bestrafen wird. Oder meinst du doch?


      Genau das meine ich eben NICHT! Davon hatte ich hier mehrmals geschrieben.

      Ich sprach vom Ver-halten von Menschen, nicht vom Gericht Gottes.

      Und ich meinte Gemeinschaften, die sich anmaßen, das Gericht selbst zu übernehmen.

      Und sagt mir bitte nicht, das gäbe es nicht! Ich habe Leute aus solchen Gemeinden kennengelernt, die dadurch kaputt gemacht wurden.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • Gottes Gnade unterliegt KEINER WILLKÜR!


      Gott unterliegt vor allem keinen Bedingungen.

      „Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.“ Röm 2,13 ELB


      Bitte nicht Erklärungspassagen als Gebotspassagen auslegen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Die Formulierung "Billige Gnade" hat Bonhoeffer in dem Buch "Nachfolge" geprägt - an Beispielen definiert und als falsches Evangelium dargelegt. Wenn, dann berufe man sich auf ihn.

      Sein Buch "Nachfolge" ist übrigens sehr lesenswert, sehr zu beherzigen.

      "Cheap grace" lässt sich natürlich adventistischerseits prächtig anderen Christen an den Kopf werfen - Wir sind natürlich der Gnade würdig, tragen wir doch keinen Schluck und verwenden keinen Pfeffer - -


      Wir können uns auch ganz leicht einigen hier (habe ich schon manches mal anderen Christen vorgeschlagen):

      Wer die sogenannte "teure Gnade" (was immer das sein soll) haben möchte, der darf sie gerne haben!

      Tragt das Gott vor, er wird eurem Wunsch ja sicher entsprechen; denn wenn ihr was wünscht, tut er´s ja, nicht wahr?

      Ich befürchte aber sehr stark, das wird zu teuer!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • GoldNugget schrieb:

      „Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.“ Röm 2,13 ELB
      Unterscheidet sich für dich diese BEDINGUNG von der in Spr 28,13 und wenn ja, in welcher Hinsicht?
      Hallo GoldNugget, du nimmst immer wieder einen Vers aus einem Erklärungstext. Dies Vers gebrauchst du dann als Gebot.
      So müssen Missverständnisse kommen. Bevor du angebliche Gebote zitierst solltest du den Gesamtkontext berücksichtigen.
      Schade das du das nicht machst. Jetzt fängt es an zu nerven

      Bibelstelle

      Röm 2,12-16: 12 Welche nämlich ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz zugrunde gehen; und welche unter [dem] Gesetz gesündigt haben, werden durch [das] Gesetz gerichtet werden. 13 Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht bei Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerecht gesprochen. 14 Wenn nämlich Heiden, die [das] Gesetz nicht haben, von Natur aus die [Forderungen] des Gesetzes tun, dann sind die, die [das] Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie zeigen ja, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen aufgeschrieben ist, weil ihr Gewissen mit Zeugnis ablegt und die Gedanken sich gegenseitig anklagen und verteidigen, 16 an jenem Tag, an dem (der) Gott das Verborgene der Menschen richten wird nach meinem Evangelium durch Christus Jesus.

      Hier geht es um Begründungen für das Gericht Gottes. Jeder der das Gesetzt nicht vollkommen hält, kommt ins Gericht.
      Die unterschiedlichen Gruppen werden gegeneinander gestellt.
      Der Römerbrief und der Galaterbrief erklärt er sehr genau, dass wir nur in Jesus die Vollkommenheit bereits haben.
      Es gibt keine andere Möglichkeit. Unsere Schuld ist bezahlt. Wir kommen nicht mehr ins Gericht. Das steht natürlich nicht in Vers 13, aber im gesamten Römerbrief.
      Ich mag mich jetzt nicht mehr wiederholen.
      .
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Als Hinweis (wer ihn annehmen möchte):

      Passagen immer als das lesen, WAS sie sind; dann wird´s verständlicher.

      Bevor man irgendetwas auf sich anwendet, erst den Text IN der Bibel richtig einordnen. Erst dann auf sich selbst anwenden!

      Eine Metapher als Metapher auslegen,

      eine Abhandlung als Abhandlung auslegen,

      ein Gesetz als Gesetz auslegen! (usw.)

      Wenn man Abhandlungen als Gesetze auslegt, fängt das Problem schon an!

      Dadurch entstehen die berühmten Widersprüche (die lauter Menschen an der Bibel kritisieren), die man schlicht und einfach aufheben kann, wenn man richtig auslegt.

      @GoldNugget:

      nach deiner Methode der Lesart müsstest du hingehen zur nächsten Kartenlegerin und sie tot schlagen!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Wie ordnest du da den Beschluss des Apostelkonzils in Apg 15 ein? Hier wird den Heiden etwas auferlegt - hier werden "ganz bestimmte Werke" erwartet oder verlangt. Ist das auch Werksdenken gewesen um Macht auszuüben?

      Das sind Regeln zur Gemeindeordnung. Ich habe gegen Regeln nichts gesagt.



      Zudem sind diese Regeln sehr schnell durch das Zeitgeschehen überholt worden. Wenig später brauchte sich kein Christ mehr Gedanken über Götteropferfleisch zu machen.

      Was jedoch bleibt sind Geist und Grundgedanke des Konzils:

      - Konflikte sollten innerhalb der Gemeinde unter Einbeziehung aller relevanter Gruppen von einem dafür legitimierten Gremium geklärt werden.

      - Jede Seite sollte die Möglichkeit haben, ihre Sichtweise darzustellen.

      - Über jede Meinung sollte fair diskutiert werden.

      - Wenn alles besprochen ist, wird eine Entscheidung gefällt.

      - Diese sollten dann alle auch als verbindlich betrachten.

      - Wer von sich aus höhere Ansprüche hat, darf sie gerne für sich selbst haben, aber bitte nicht von anderen verlangen, sie auch zu erfüllen.


      P.S. Danke für die Beiträge letzte Woche zur Kanonfrage. Ich hoffe, später noch darauf eingehen zu können
    • Babylonier schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Wie ordnest du da den Beschluss des Apostelkonzils in Apg 15 ein? Hier wird den Heiden etwas auferlegt - hier werden "ganz bestimmte Werke" erwartet oder verlangt. Ist das auch Werksdenken gewesen um Macht auszuüben?

      Das sind Regeln zur Gemeindeordnung. Ich habe gegen Regeln nichts gesagt.



      Zudem sind diese Regeln sehr schnell durch das Zeitgeschehen überholt worden. Wenig später brauchte sich kein Christ mehr Gedanken über Götteropferfleisch zu machen.

      ...


      In Apg. 15 geht es nicht um "Götzenopferfleisch" (das ist 1. Kor 8) sondern um "Beschneidung" und das "Gesetz des Mose" (V 5.).
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • In Apg. 15 geht es nicht um "Götzenopferfleisch" (das ist 1. Kor 8) sondern um "Beschneidung" und das "Gesetz des Mose" (V 5.).
      .


      Richtig, HeimoW.

      Aber die Thematik ist ja im Kern die gleiche.

      Man muss ja ein bisschen den Ablauf sehen:

      Da sind Menschen, die berichten anderen von diesem Christus. Diese Menschen sind Juden und sie berichten es als Erstes anderen Juden.

      Dann geht die Botschaft weiter an Heiden.

      Es gibt dann sehr bald Gemeinschaften aus Juden-Christen und Heiden-Christen.

      Die Judenchristen forderten teilweise, dass gewisse jüdische Gebote weiterhin gehalten werden, auch von den Heidenchristen.

      Darauf antworten die Apostel! Petrus tut es, Paulus tut es, der Hebräerbrief ist sogar ein kompletter Brief an die Judenchristen usw.

      Das ist Christentumsgeschichte, die kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen.

      Es ist nun sehr interessant, wenn manche Leute hingehen, und genau jene "Gebote" (die schon von den Judenchristen eingefordert wurden), wieder unterstreichen!

      Ich finde das ziemlich amüsant! Ist hier jemand ein Judenchrist?? Ich glaube nicht, oder?

      Wenn wir historisch korrekt bleiben, dann gehören wir alle zur Linie der Heidenchristen!

      Das ist nicht ganz unwichtig beim Lesen:

      Wenn nämlich Paulus z.B. schreibt: "Wir....", oder "... UNS wurde..." usw., dann meint er "Wir Juden".
      Wenn er schreibt: "Euch wurde, " , oder "Ihr habt..." usw., dann meint er "Ihr Heiden".

      Wir wurden ins Bundesvolk "eingepfropft"! Das physische Bundesvolk wurde zu einem geistlichen Bundesvolk gemacht. Dies wird in den Paulusbriefen eingehend erklärt.

      Also bitte nicht Erklärungstexte zu Gebotstexten machen!

      Den Streit, der damals schon zwischen Juden und Heiden herrschte, wieder aufzurichten, obwohl man noch nicht mal ein Judenchrist ist, ist ziemlich lächerlich.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • HeimoW schrieb:


      In Apg. 15 geht es nicht um "Götzenopferfleisch" (das ist 1. Kor 8) sondern um "Beschneidung" und das "Gesetz des Mose" (V 5.).
      .
      Die Forderung nach Enthaltung vom Götzenopferfleisch, Blut und Ersticktem ist trotz der ursprünglichen Thematik die (einzige) Forderung, die aus dem Konzil hervorgegangen ist. So ein bißchen bibelfest bin ich ja schon, auch wenn ich evangelisch bin...
      ;)
    • Babylonier schrieb:

      HeimoW schrieb:


      In Apg. 15 geht es nicht um "Götzenopferfleisch" (das ist 1. Kor 8) sondern um "Beschneidung" und das "Gesetz des Mose" (V 5.).
      .
      Die Forderung nach Enthaltung vom Götzenopferfleisch, Blut und Ersticktem ist trotz der ursprünglichen Thematik die (einzige) Forderung, die aus dem Konzil hervorgegangen ist. So ein bißchen bibelfest bin ich ja schon, auch wenn ich evangelisch bin...
      ;)

      Also ich lese den Text anders, von Götzenopfer ist die Rede, aber vom Fleisch nicht - jedenfalls bei Luther...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seele1986 schrieb:

      Diese isolierte Betrachtungsweise des "Sola Gratia" hat direkt in die "billige Gnade" geführt,

      "Billige Gnade" gibt es nicht, weil "Gnade" bedeutet, dass sie unverdient ist. Könnte ich sie durch Leistung verdienen, wäre es ein Lohn und keine Gnade.
      Etwas zu glauben ist keine Leistung. Der "hohe Preis" ist, dass wir es glauben müssen! Wenn wir es aber glauben, dann erniedrigt das uns (weil wir unfähig sind) und erhöht Christus (der uns gerettet hat).

      Nicht das "Glauben" ist das was uns erniedrigt, denn wenn unsere Beziehung zu Gott (das ist für mich synonym!) uns erniedrigen würde, dann wäre Gott ein Tyrann!
      Das was uns erniedrigt ist unser konkretes Einsgeständnis unserer Schuld und unseres Versagens, das unser EGO gerne vermeidet. Du vermischst das ständig!

      Seele1986 schrieb:

      Wenn jemand sagen würde: "Ich kann jetzt tun und lassen, was ich will, weil ich erlöst bin..", dann richtet er sich selbst und bezeugt seinen Unglauben, ganz einfach.
      Braucht uns nicht zu kümmern! Kein Christ würde so denken oder reden.

      In der Evangelischen Kirche ist das aber üblich: "Glaube" und Erlösungserwartung ohne Umkehr und ohne jede Konsequenz für das praktische Leben.

      Seele1986 schrieb:

      "Billige Gnade" (um bei dem Wort zu bleiben), ist das, was hier bei uns im Rheinland gemacht wird: Karneval gehen die Katholiken saufen, fremdgehen und prügeln und Mittwochs holen sie sich das Aschekreuz. Nächstes Jahr wieder! DAS ist "billige Gnade", Menschenwerk.
      Das ist freilich Mißbrauch des Gnadenangebotes, aber davon rede ich nicht.

      Seele1986 schrieb:

      Jemand, der glaubt, wird niemals so denken. Denn dadurch, dass es unverdiente Gnade ist, steht ihm seine Schwäche und Schuld stets vor Augen. Aber natürlich ebenso der Trost und die Gewissheit, dass Gott liebevoll und geduldig ist.


      Seele1986 schrieb:

      Ich weiß allerdings, was du meinst! Jedoch kam diese "billige Gnade" bei der Ev. Kirche nicht durch die Soli zustande, sondern durch die Art der Verkündigung! Weil Begriffe wie Sünde, Schuld, Gnade, Gesetz usw. extrem abgeschwächt oder weg gelassen wurden und werden (Humanismus).

      Die widersprüchliche vierfache "Soli-Konstruktion" hat für diese Vermischung der Entwicklungsschritte und für das Abschwächen der Verkündigung aber klar Pate gestenden und die Steilvorklage geliefert.

      Seele1986 schrieb:

      Nicht unsere Tradition hat dahin geführt, sondern das Abkommen von unserer Tradition und "typisch evangelischen Sprache" hat dazu geführt. Bleib bitte fair!

      Keine Tradition verdient hoch gehalten zu werden! KEINE!
      Die in der aufrichtigen Nachfolge erforderlcihe Glaubens-Treue, Wachsamkeit und Sorgfalt sind keine Traditionen sondern Tugenden! Das ist ein gewaltiger Unterschied, denn Tugenden sind persönliche Eigenschaften und beruhen auf konkreten Entscheidungen des Einzelnen. Das ist durch keine noch so gute Tradition zu ersetzen - falls es ernsthaft gute Traditionen überhaupt jemals gegeben hat!

      Seele1986 schrieb:

      Unser Glaube hat einen Preis!
      Richtig. Aber auch dieser Preis wird nicht von uns aus eigener Kraft "geleistet", sondern bedarf der Hilfe durch den Heiligen Geist, ist also von Gott gewirkt und somit Gnade.

      Und wieso gibt es dann so viele Menschen, die trotz einer Bekehrung geistlich nie reif geworden sind? Die ewig geistliche Kinder geblieben sind? Ist daran etwa der Heilige geist Schuld?
      Bei aller Ehre, die Gott und dem Geist dabei gebührt: Wenn der Mensch sich nicht dafür entscheidet das zu WOLLEN und es nach der Geistesleitung und Anregung auch real umsetzt, TUT, ist Gott chacenlos!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Seele1986 schrieb:

      Ist Glaube ohne Werke tot!
      Das ist das Parade-Argument, dem kein evangelischer Christ widerspricht! Glaube bringt Werke hervor, denn wenn ich glaube, dann will ich das äußern und dann will ich dementsprechend handeln bzw. zumindest so gut ich kann versuchen.

      Werke sind zwar keine Voraussetzung für die Erlösung aber sie sind erforderliche Zeugnisse unserer Erlösung und Ernsthaftigkeit! Darum fordert Jesus an vielen Stellen ernsthaft WERKE ein. Und ohne diese Ernsthaftigkeit verstößt man klar gegen das ERSTE Gebot und die Gnade wird unwirksam: Gnade wird erst durch unsere Entschaidung und ihre Folgen (Werke, die die Ernsthaftigkeit unter Beweis stellen) rechtskräftig wirksam.

      Seele1986 schrieb:

      Die Offenbarung dokumentiert klar, daß Werke heilesentscheidend sind

      Nein, die Offenbarung sagt, dass "nach Werken gerichtet" wird, d.h. Gott be- und verurteilt Werke. Glaube & Unglaube können nicht gerichtet werden, denn der Glaube wird durch den Heiligen Geist geschenkt, kann also nicht willentlich vom Menschen genommen werden. Der Geist gießt ihn ein, wie Er es will.

      Das empfinde ich als eine widersinnige Interpretation völlig klarer Worte Jesu weil einer fragwürdigen Tradition mehr Gewicht gegeben wird als der Aussage der Schrift.

      Seele1986 schrieb:

      Sämtliche Gleichnisse Jesu, die mit dem Aufruf "Darum Wachet!" enden fordern konkretes Handeln (Werke!).
      Ja, weil wir wachsam sein sollen, damit wir nicht fallen. Das hat mit Rettung nichts zu tun. Wir sind durch Glauben gerettet, sollen aber achtsam sein, weil der Satan noch regiert. Diese Warnungen sind zu unserem Schutz gedacht.

      jas - das paßt aber die Logik ganz und garnicht, denn in all diesen Gleichnissen verlieren die Unaufmerksamen die Erlösung und werden gerichtet.
      Es ist keine gute Idee Lehre auf isolierten Aussagend er Schrift aufzubauen. Gesunde Lehre setzt voraus, daß sie KEINEN Widerspruch zu anderen Aussagen hervorruft.
      Also kann ich NICHTS von dem was auf den "vierfachen Solas" aufbaut als gesunde biblische Lehre einordnen.

      Seele1986 schrieb:

      Selbst der Schächer am Kreuz, läßt seinem Glauben Taten folgen: Er bekennt sich schuldig, rügt die Lästerer und bittet Jesus um Gnade!
      Ach so, ja gut... Wenn du das Bekenntnis als "Werk" verstehst, weil es gesprochen wird, dann hast du natürlich Recht.. interessant..

      Dann schau mal die Sendschreiben an was bei Jesus konkret zu den Werken zählt und Du wirst feststellen können, daß z.B. eben "nicht dulden" oder "einander sünden bekennen" Werke sind, dei einen rein verbalen Charkter haben können
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • GoldNugget schrieb:

      Mich hätte interessiert, wie du das vorliegende Thema in Bezug auf die Stellvertretungstheologie siehst!?

      Ich habe dieses Problem überhaupt nicht da ich Vorhersehen/Vorherwissen und Vorherbestimmung sauber differenzieren kann!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Stephan Zöllner schrieb:

      Und wieso gibt es dann so viele Menschen, die trotz einer Bekehrung geistlich nie reif geworden sind? Die ewig geistliche Kinder geblieben sind? Ist daran etwa der Heilige geist Schuld?


      Was ist Dein Maßstab beurteilen zu können das einer nie Reif geworden ist.?

      Bei aller Ehre, die Gott und dem Geist dabei gebührt: Wenn der Mensch sich nicht dafür entscheidet das zu WOLLEN und es nach der Geistesleitung und Anregung auch real umsetzt, TUT, ist Gott chacenlos!


      Ist das Dein Maßtab, eine Geistesleistung? Bist Du der Maßstab für andere. Ich hoffe für Dich, Du hängst Dich nicht zu weit aus dem Fenster heraus...

      Jeder nach seinem Vermögen. Wenn nur eine kleine Chance da ist, wird Gott sie nutzen! Gott ist Barmherziger als Du glaubst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • RE: Gottes freie Alternaiven

      Menschino schrieb:

      Hallo Heimo,


      Du schreibst:
      Und Gott MUSSTE nichts, Er entschied sich dem Menschen Erlösung so anzubieten, wie er es tat. Durch den Tod Jesu am Kreuz.

      Diese Entscheidung fiel aber erst, nachdem die Mächtigen und Massen in Jerusalem das Angebot der Reue und Umkehr mehrfach abgelehnt hatten und sie sich nicht unter seine Fittiche begeben wollten.

      Denn es steht ...


      Ich maße mir nicht an zu definieren, wann Gott welche Entscheidung getroffen hat.
      Wenn Du meinst die Bibel so interpretieren zu können es sei Dir unbenommen.

      Gott hat einen Erlösungsplan gelegt, "vor Grundlegung der Welt" - so verstehe ich die Bibel - und Er hat ihn umgesetzt. Nachdem ich meine, Gott wird uns in der Heiligen Schrift als einer dargestellt, der die Zukunft kennt (in allen Details) ist es in meinen Augen Sein Plan, respektive dessen Umsetzung, der uns die Erlösung anbietet und schenkt.

      Dieses "was wäre gewesen wenn" finde ich unangebracht und spekulativ. Und wer meint Gott wäre durch den Menschen und dessen Verhalten quasi gezwungen gewesen Seinen Plan zu adaptieren oder Variante 3 oder 7 auszuführen - wie ihr meint. Euer Gott sieht halt die Zukunft nur im Nebel des Ungewissen oder in unendlich vielen möglichen Varianten je nach der Entscheidung des Menschen - oder was immer das konsequent zu Ende gedacht bedeuten soll.

      Ich bin es müde darüber sinnlos Argumente auszutauschen die ungehört verhallen.


      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Nicht das "Glauben" ist das was uns erniedrigt, denn wenn unsere Beziehung zu Gott (das ist für mich synonym!) uns erniedrigen würde, dann wäre Gott ein Tyrann!
      Das was uns erniedrigt ist unser konkretes Einsgeständnis unserer Schuld und unseres Versagens, das unser EGO gerne vermeidet. Du vermischst das ständig!


      Um ein Schuldeingeständnis machen zu können, muss ich glauben. Wenn ich nicht glaube, habe ich niemanden vor mir, demgegenüber ich Schuld eingestehen müsste.

      In der Evangelischen Kirche ist das aber üblich: "Glaube" und Erlösungserwartung ohne Umkehr und ohne jede Konsequenz für das praktische Leben.


      Ach so, danke für die Info! Das frag ich auch einen Ex-Freikirchler, was er meint, was in der Evangelischen Kirche "üblich" ist.. Verschone mich damit!

      Keine Tradition verdient hoch gehalten zu werden! KEINE!
      Die in der aufrichtigen Nachfolge erforderlcihe Glaubens-Treue, Wachsamkeit und Sorgfalt sind keine Traditionen sondern Tugenden! Das ist ein gewaltiger Unterschied, denn Tugenden sind persönliche Eigenschaften und beruhen auf konkreten Entscheidungen des Einzelnen. Das ist durch keine noch so gute Tradition zu ersetzen - falls es ernsthaft gute Traditionen überhaupt jemals gegeben hat!


      Das ist immer sehr schön: Da ist jemand in einer Tradition aufgewachsen und hat dadurch überhaupt erst so viel gelernt, schmeißt das dann über Bord und kritisiert Traditionen, weil er die Erkenntnis ja "selbst gefunden hat". Hör auf, dir selbst was vor zu machen.

      Und wieso gibt es dann so viele Menschen, die trotz einer Bekehrung geistlich nie reif geworden sind?


      Das kannst du Gott irgendwann mal fragen, warum kaum einer soviel Erkenntnis gewonnen hat, wie du.

      Das empfinde ich als eine widersinnige Interpretation völlig klarer Worte Jesu weil einer fragwürdigen Tradition mehr Gewicht gegeben wird als der Aussage der Schrift.


      Und ich empfinde deine kalt-kalkulierte Lesart als fragwürdig! Allein schon deine "Reihenfolge" des Gnadengesuchs des Menschen, die möglichst konkret sein muss:

      Das würde heißen, dass man für jede einzelne Sünde (im Herzen und in der Tat) jedes Mal Geständnis und Gnadengesuch ablegen muss; das ist schlicht unmöglich, weil der Mensch nicht einfach nur "Sünden tut", sondern naturell "sündig IST".
      Christus schenkt eine Gnade, die über situatives und konkretes Erkennen & Bekennen hinausgeht; sonst würden wir alle durchfallen, das ist dir hoffentlich klar.

      Du legst mir deiner "wissenschaftlichen" Lesart Dinge vor, die du selbst real gar nicht tust und auch nicht tun kannst. Das ist einfach nur tote, geistlose Textauflistung, und vor allem ungnädig!
      Wende es bitte auf dich selbst an, aber erzähl das anderen Leuten nicht. Die Leute sollen Evangelium hören.

      jas - das paßt aber die Logik ganz und garnicht, denn in all diesen Gleichnissen verlieren die Unaufmerksamen die Erlösung und werden gerichtet.


      Keine Ahnung, wo du das liest..

      Es ist keine gute Idee Lehre auf isolierten Aussagend er Schrift aufzubauen. Gesunde Lehre setzt voraus, daß sie KEINEN Widerspruch zu anderen Aussagen hervorruft.


      Das solltest du mal beherzigen.

      Also kann ich NICHTS von dem was auf den "vierfachen Solas" aufbaut als gesunde biblische Lehre einordnen.


      Das habe ich schon gemerkt, dass du das nicht kannst.

      Dann schau mal die Sendschreiben an was bei Jesus konkret zu den Werken zählt und Du wirst feststellen können, daß z.B. eben "nicht dulden" oder "einander sünden bekennen" Werke sind, dei einen rein verbalen Charkter haben können


      Ja, wie gesagt: Wenn du das Bekenntnis als "Werk" ansiehst, dann soll es wohl gut sein...

      P.S.:

      dann wäre Gott ein Tyrann!


      Ich habe es auch schon anderen hier gesagt: Was Gott aus unserer menschlichen Sicht WÄRE, wenn er dies oder jenes tun würde, damit befasse ich mich nicht.

      Gott tut, was er will.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)