ACK: Vorteile und Nachteile

    • HeimoW schrieb:

      Das ist eine nette Vorstellung, die nur leider den Tatsachen die ich in meinen mehr als 40 Jahren der Gemeindezugehörigkeit nicht entspricht. So strukturkonservativ wie wir ist höchstens noch die RKK - siehe auch die Auseinandersetzungen um die Einsegnung von Schwestern zum Predigtamt...
      Sorry, was sind schon 40 Jahre. Vor allem, wenn man in diesen 40 offentsichtlich nur wenig von der gemeinde mitbekomen hat. So interpretiere ich mal einfach deine Aussage.

      1. Die Lehrpunkte der STA haben sich selbstverständlich nicht ständig geändert. Denn sie wurden erst dann schriftlich fixiert, wenn sie ausgiebig in der Bibel studiert + geprüft wurden. Eben deshalb kann ich - und auch du - sicher sein, dass sie keiner "mal eben" entdeckt hat. Sie sind auf dem stabilsten biblischen Fundament, dass ich kennengelernt habe, gegründet.

      2. Etliche unserer Glaubenspunkte sind garnicht von uns. Wir haben sie von treuen Gläubigen vergangender Zeiten übernommen. Diese Punkte sind also bereits jahrhundert alt und mind. seit dieser zeit in beständiger Überprüfung auf ihre Richtigkeit. Weiteres siehe Punkt 1..

      Dennoch werden die Glaubenspunkte bei gegebenen Anlass - z.B. auf Antrag - von mehr als renomierten Gremien nochmals geprüft. Und ggf. sogar geändert - z.B. unsere Stellung zur Schöpfungswoche und auch die Frauenordination. Dies ist ein mehr als schlagender Beweis dafür, das die STA kein starres Credo hat, wie viele andere christliche Kirchen. Daher betrachte ich die STA auch immernoch als GlaubensBEWEGUNG und nciht als starre Kirche. Kirche sind wir nur, weil wir eine Organisation etabliert haben. Nicht weil unser Lehrgebäude unveränderlich ist.

      Dein Argument mit der Frauenordiantion entbehrt im ürigen jeglicher Gundlage.
      Nur weil ein Glaubenspunkt nicht nach DEINEN Vorstellungen angenommen wird in der GK, sind wir deshalb noch lange nicht so unbeweglich wie die rK in Glaubensfragen. Oder kannst du mir wenigst EIN Beispiel aufzeigen, wo die rK in den letzten 200 Jahren einen ihrer Lehrpunkte verändert hat - ich meine damit inhaltlich, nicht nur in der Art der Formulierung wie dies beim 2. Vatikanischen Konzil erfolgt ist.
      Seit nunmehr 40 Jahren streiten die liberalen Kräfte mit der Gemeindebasis (=GK) um diesen Punkt. Und können keinen biblischen Beweis für ihre These bieten. Ausser wenn man Zeitgeist und "kulturelle" Unterschiede inzwischen zu den biblischen Beweisen zählt. Dennoch gibt es immer noch Gesprächsbereitschaft in der GK über diesen Punkt. Und da gehts du hin und erzählst uns was von Strukturkonservativität.
      Warum sollte die Gemeinde sich hier umbesinnen, wenn es keine biblischen Grundlage gibt?
      Seien wir mal ehrlich, DIEjenigen deutschen Delegierten die FÜR die Frauenordiantion gestimmt haben bei der letzten GK sind auch die Delegierten, die GEGEN die 6-Tage-Schöpfung waren. ICH sehe da durchaus eine Konstante - bei diesen besagten Delegierten - welche Gesinnung mit ihrer Handlungsweise damit offenbart wurde.

      Jesus ist übrigens ebenfalls ziemlich "strutkurkonservativ". Ist der jetzt auch mit der rK auf eine Stufe zu setzen?
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Yokurt schrieb:

      Ja---damit hast Du natürlich Recht, aber------
      Wenn Du (zu welchem Thema auch immer) Du deinen (subjektiven) Standpunkt, dein subjektives Schriftverständnis, klar legst, ---wird dem Anderen automatisch gesagt, dass er (deiner subjektiven) Meinung nach "falsch liegt". Das nun wiederum muss der Andere "aushalten" können---tut er aber oft nicht.

      Hat nun "um des Friedens Willen" die freie Meinungsäusserung zu unterbleiben?

      Es geht nicht um "Rechthaberei"----
      Es geht auch nicht um "urteilen" sondern um "beurteilen" dürfen. Wenn nicht---verbietest Du damit die freie Meinungsäusserung, wo das hinführt, weisst Du----
      z.B.in die ACK
      Ich glaube nicht, dass man dem andern sagen muss, er liegt falsch. Man kann sicher erklären, warum man etwas anders glaubt. Den Satz, dass der andere falsch liegt braucht es nicht, weil wenn er nicht 100% empfänglich ist, hilft dieser Satz oder diese Aussage nicht, im Gegenteil, es wird auf Abwehr umgeschaltet. Es ist also nur kontraproduktiv, wenn man einfach seinen Glauben erklärt und das stehen lässt, dann ist der Andersgläubige eher bereit auf Deine Gedanken einzugehen. Der Glaube sollte meiner Meinung nach immer positiv gerichtet sein, die Freude am eigenen Glauben hat viel die grössere Wirkung als z.B. die RKK als Antichristen zu bezeichnen, das ist total überflüssig. Ich hoffe Du verstehst, was ich damit sagen will, es hat nichts mit einer Einschränkung der eigenen Meinungsfreiheit zu tun, sondern wie man dem Nächsten begegnet. Jesus ist auch allen in Liebe begegnet.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Hallo Bogi111

      Bogi111 schrieb:

      Mit dieser Herzenseinstellung, die Du hier an den Tag legst,würde ich mir an Deiner Stelle Sorgen machen.
      von dir bin ich aber auch grundsätzlich eine "andere Herzenseinstellung" gewohnt-----:

      Bogi111 schrieb:

      Selbst nicht dabei aber weiter Unsinn verbreiten.
      Solche Papenheimer, sind die wahren Antichristen....
      ich kenn die damaligen Gegebenheiten in der DDR nicht, aber wie sie auch gewesen sein mögen,--heute sind die Rahmenbedingungen eben anders, oder?
      Und die heutigen Verhältnisse in der ACK ? Sie werden nicht nur von christ.ai so beurteilt.
      Wir haben es also mit vielen "Antichristen" zu tun, oder?
      y.
    • hallo DonDomi,

      DonDomi schrieb:

      ich hoffe Du verstehst, was ich damit sagen will,
      leider nein,---weil Du meinen Beitrag schon nicht verstanden hast:
      ich sagte: "Wenn Du -------deinen (subjektiven) Standpunkt, dein subjektives Schriftverständnis, klar legst, ---wird dem Anderen automatisch gesagt, dass er (deiner subjektiven) Meinung nach "falsch liegt".

      d.h: er (sollte sinnerfassend) verstehen, ohne dass ich wortwörtlich sagen muß. :Du liegst falsch.
      es reicht schon meinen Standpunkt (der ja nicht der des Anderen ist) zu sagen----sollte er automatisch verstehen: Der meint jetzt "ich liege falsch"

      Das ist das Problem. Noch so fair, noch so sanft, noch so mit Liebe gesagt, er wird immer begreifen dass ich einen anderen Standpunkt haber als er.
      Damit ist "gesagt" Du liegst falsch !!

      Also, ich kann mit deinen Hinweisen s.o. nicht viel anfangen..
      Entweder ich habe einen Standpunkt--dann geschieht oben Gesagtes automatisch.
      Oder ich darf meinen Stanpunkt unger dem Hinweis "der Andere wäre gekränkt etc" gar nicht sagen.

      Im Gegenteil: der Andere kann mich damit "manipulieren" ---so nach dem Motto: So aber nicht mit mir usw.
      ist ja alles bekannt.---siehe dir doch die letzten Postings hier im Thread an.
      y.
    • Bogi111 schrieb:

      Mit dieser Herzenseinstellung, die Du hier an den Tag legst,würde ich mir an Deiner Stelle Sorgen machen.
      Jahrzehntelang habt ihr unter den Komunismus gekuscht. Die Gemeinden in der Ehemaligen DDR haben
      sehr gut im ACK zusammengearbeitet. Das wollten sie nach der Wende weitermachen. Keiner hat sich damals gewagt gegen die ACK zu stänkern.
      Ach du denkst ich komme aus dem Osten. Sorry da muss ich dich enttäuschen. Bin in NRW groß geworden. Weiss also was im NDV abgeht.

      Im übrigen. Hast du dich mal mit der DDR-Geschichte befasst? Ich empfehle dir da das Buch "Der Schmuggler Gottes".
      In der DDR war die Zusammenarbeit der christlichen Kirche aus gutem Grund so eng. Denn der Staat hat JEDE Kirche massiv angegriffen. Und bei Feinden von Aussen, rücken die Angegriffenen meist enger zusammen. Auch war angesichts der äusseren Angriffe ein Dialog um Lehrpunkte innerhalb der Kirchen nicht zielführend - in der DDR!

      Jetzt gibt es aber keinen DDR-Staat mehr, der die Kirchen angreift. Jetzt wäre wieder Platz um inhaltlcihe Fragen anzugehen. Warum machen das die Gleider des ACK aber nicht. Eben - weil halt doch die Devise gilt "Du hast recht - ich habe recht".

      Ach so, und nur weil im NDV - da liegt glaub ich die ehemalige DDR - keiner den Mund auf gemacht hat, da is es jetzt verboten was zu sagen. Oder wie?
      Das Argument hättest du mal Luther vortragen sollen. Da hat es über 500 Jahre keiner vorher gewagt zu widersprechen was inderrK passiert. Da würde mich die Reaktion von Luther mal echt interessieren.

      Bogi111 schrieb:

      Selbst nicht dabei aber weiter Unsinn verbreiten. ...
      Du, auf solche Argumente habe ich einen Lieblingsvergleich - weil er so eindrücklich ist:
      Ich muss nicht überall "dabei" sein. Ich muss ja auch nicht von Hochhaus springen um zu wissen was unten bei der Ankunft passiert!

      Aber um beim Vergleich zu bleiben.
      Ich will auch nicht zu denen gehören, die nach jedem Stockwerk sagen: "Bis hierher hat es doch gut geklappt!".


      Bogi111 schrieb:

      ... Solche Papenheimer, sind die wahren Antichristen....
      Steht das so in deiner Bibel. NA dann verstehe ich jetzt etwas besser deine Position.


      Bogi111 schrieb:

      Du solltest Dich mal wider mit den Glaubenspunkten 13-14 beschäftigen.
      14. Die Einheit der Gemeinde Christi: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
      Danke für den Tipp.

      Hier der Punkt 14 lt. 14. Die Einheit der Gemeinde Christi: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
      Die Gemeinde ist ein Leib mit vielen Gliedern, herausgerufen aus allen Nationen, Geschlechtern, Sprachen und Völkern. In Christus sind die Gläubigen eine neue Schöpfung. Rassische, kulturelle, bildungsmäßige, nationale, soziale und gesellschaftliche Unterschiede sowie Unterschiede zwischen Mann und Frau dürfen unter uns nicht trennend wirken. In Christus sind alle gleich, durch einen Geist zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander zusammengefügt. Wir sollen einander dienen, ohne Voreingenommenheit und Vorbehalt. Weil sich Jesus Christus in der Schrift offenbart hat, verbinden uns ein Glaube und eine Hoffnung – das bezeugen wir vor allen Menschen. Diese Einheit hat ihren Ursprung im Einssein des dreieinigen Gottes, der uns als seine Kinder angenommen hat. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 14

      So, und wo sieht du da ein Problem mit meine Beiträgen?
      Bevor du antwortes - noch eine Anmerkung.
      Dieser Glaubenspunkt hat einen Adressaten. Er wird in den ersten zwei Worten benannt. Alle Aussagen von Einheit beziehen sich in diesem Glaubenspunkt auf die Einheit INNERHALB der Gemeinde. Daher "bezeugen wir vor allen Menschen", als Gemeinde der STA.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • christ.ai schrieb:

      Es ist STA-Tradition unseren Galuben beständig auf die Probe zu stellen. Und ggf. zu verändern bzw. zu erweitern.
      Und wie sieht es dann mit den übereinstimmenden Aussagen von Jesus und Paulus aus, dass man nach dem Tode im Paradies ist? Dies wird in den STA-Glaubenspunkten immer noch total ausgeklammert...

      christ.ai schrieb:

      auf der letzten Gk wurde die Schöpfungswoche sehr kritisch hinterfragt und wir haben nun eine noch bessere Formulierung.
      Inwiefern? Nimmt man die wissenschaftl. Tatsache vom "Urknall" vor 13,7 Milliarden Jahren an?
      Wie lautet diese "noch bessere Formulierung"? Ich bitte um Mitteilung, danke!
    • Yokurt schrieb:

      Wir haben es also mit vielen "Antichristen" zu tun, oder?
      y.
      Hallo Yokurt, von bemühen zu Einheit kann man aus dem was die Gegner der ACK bisher hervorgebracht haben nicht erkennen.

      Wenn Jesus von Friedenstiften und Feindesliebe spricht kann ich nichts erkennen.

      Seit 20 Jahren wird bösartig gehetzt, das zu solchen entwicklungen gefüht hat das Bogenhofen zu Steighalter der BWV sich herabgelassen hat.

      Das 3 deutschsprachige Länder nicht mal zu einem gemeinsam Liederbuch abringen können spricht Bände.

      Ja wir leben heute,besser ist es aber nicht unbeding geworden...
    • christ.ai schrieb:

      So, und wo sieht du da ein Problem mit meine Beiträgen?
      Deshalb habe ich ihn ja zitiert. Seit 20 Jahren höre ich die gleichen Vorwürfe.

      Wäre mal schön das man in der Demokratie Entscheidungen respektieren würde.

      Welchen Anfeindungen ich aus unseren Kreisen schon ausgesetzt wurde, möchte ich hier nicht aufführen.

      Die Frucht geht auf,das erleben wir gerade in der Politik...ich zuerst..das Hat so garnichts mit dem zu tun
      was ich von Jesus kelernt habe.

      Da habe ich tatsächlich danebengelegen,das ist ja um so schlimmer das Du ein Westler bist....
    • christ.ai schrieb:

      unsere Stellung zur Schöpfungswoche und auch die Frauenordination
      da ist nichts geändert worden, nur das wording...

      Und bei der Frauenordination nicht nach biblischen Erkenntnissen - denn der entsprechende Arbeitskreis kam zu keiner eindeutigen, biblisch fundierten Empfehlung.

      und ich habe nirgendwo die Frauenordination unterstützt, oder entschieden abgelehnt - siehe vor. Deine Anmerkung:

      christ.ai schrieb:

      Nur weil ein Glaubenspunkt nicht nach DEINEN Vorstellungen angenommen wird in der GK, sind wir deshalb noch lange nicht so unbeweglich wie die rK in Glaubensfragen
      ist eine unfundierte polemische Unterstellung, ebenso wie:

      christ.ai schrieb:

      Sorry, was sind schon 40 Jahre. Vor allem, wenn man in diesen 40 offentsichtlich nur wenig von der gemeinde mitbekomen hat
      Woher willst Du beurteilen können, was ich von unsere Kirche mitbekommen habe?
      Es reicht um derartige Dinge aus eigener Anschauung und Erfahrung zu beurteilen, sei dessen versichert.


      Unsere Kirche als "Bewegung" zu sehen bedarf einer starken rosaroten Brille. Es ist eine Illusion, und das ist auch verständlich, wie sollte man in einer globalen Kirche mit über 20 Mio. Mitgliedern einen Lehrpunkt wirklich ändern können, ohne die Kirche u spalten? Ich sehe die Problematik klar, aber das bedeutet nicht sie zu ignorieren.

      Und wenn Du meinst das Thema "Frauenordination" auf Deutsche Delegierte herunterbrechen zu können, dann sagt das einiges aus über Deinen Informationsstand.

      Wir sind strukturkonservativ, ob Dir das passt oder nicht. Allenfalls könnte man darüber diskutieren, wo das angemessen ist und wo schädlich.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Und bei der Frauenordination nicht nach biblischen Erkenntnissen - denn der entsprechende Arbeitskreis kam zu keiner eindeutigen, biblisch fundierten Empfehlung.
      ...weil es eben Argumente pro und contra Frauenordination in der Bibel gibt, die auch von katholisch/orthodoxer Seite auf der einen und von evangelischer Seite (hier aber ist man auch gespalten*!) auf der anderen Seite hier verschieden gewichtet werden! (---> siehe genaueres im Thread : Frauenordination!)

      * z.B. haben die Lutherischen Kirchen in Lettland und Litauen die Frauenordination wieder abgeschafft oder wollen sie abschaffen!
    • Bogi111 schrieb:

      Hallo Yokurt, von bemühen zu Einheit kann man aus dem was die Gegner der ACK bisher hervorgebracht haben nicht erkennen.
      Hallo Bogi111, Ja--da hast Du ja Recht-------an der berechtigten ACK Problematik ändert das doch gar nichts, oder?

      Ausserdem: "Einheit" entsteht eben nur dort, wo man sich "eines Sinnes" ist. --das ist aber bei der Beurteilung ACK eben nicht der Fall. Warum also sollen sich Gegner und Befürworter eines Sinnes sein?, das wäre doch absurd, oder? oder erwartest Du eine solche Haltung?

      was also erwartest Du konkret von (Gegnern) Opposition? Von welcher Einheit sprichst Du?
      l.g.y.
    • Yokurt schrieb:

      Von welcher Einheit sprichst Du?
      Wohl von der kommenden oder wie kann man sonst den fogenden Satz verstehen?


      44. Wir sagen dem Herrn Dank für diesen entscheidenden Schritt zur Überwindung der Kirchenspaltung. Wir bitten den Heiligen Geist, uns zu jener sichtbaren Einheit weiterzuführen, die der Wille Christi ist.

      ( aus der
      GEMEINSAME ERKLÄRUNG ZUR RECHTFERTIGUNGSLEHRE des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Wohl von der kommenden oder wie kann man sonst den fogenden Satz verstehen?
      hallo Pfingstrosen,
      Du beziehst dich auf die Rechtfertigungslehre? ---ich weiß nicht ob Bogi diese mit "Einheit" angesprochen hatte.


      Pfingstrosen schrieb:

      44. Wir sagen dem Herrn Dank für diesen entscheidenden Schritt zur Überwindung der Kirchenspaltung. Wir bitten den Heiligen Geist, uns zu jener sichtbaren Einheit weiterzuführen, die der Wille Christi ist.
      ja---sichtbare Einheit kann wohl angestrebt werden,

      die von Jesus angesprochene Einheit ist das nicht.

      eine echte Gesinnungseinheit auf der Basis des damaligen Luth. Verständnis und dem der rkk könnte es solange inhaltlich nicht geben, solange vor allem die Luth. Seite ihre Glaubenssicht nicht aufgegeben hätte---hat sie aber bereits zum größten Teil !!!!---und zurr Freude der rkk.----die ja schon bereits , siehe dein Zitat---rethorisch die Überwindung der Kirchenspaltung bereits als "vollzogen" vorweg nimmt. sehr clever

      und das uninformierte Kirchenvolk applaudiert bereits.

      @Heimo vorweg: dies alles ist meine persönliche Beurteilung. :) , das Resultat all meiner Infos incl. Schriftverständnis.
    • HeimoW schrieb:

      Akzeptanz und Duldung einer mit Mehrheit getroffenen Entscheidung, so wie auch erwartet wird, dass die Mehrheitsentscheidung zur Frauenordination akzeptiert und geduldet wird.
      Es steht jeder Gemeinschaft frei, dass ihr Glaubensverständnis akzeptiert wird----er(dulden) muß ich sie nicht----ich kann mich jederzeit von dieser
      "Gesinnung" (Gemeinschaft) wieder abwenden :D ,
      y.

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    • Neu

      Aber mal zur Thematik etwas:

      von einer Einheit von Institutionen hat Jesus nie gesprochen; darum geht es ja aber in der ACK und in den Annäherungen an die Römische Kirche, oder?

      Jesus sagte: Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert (sprich: die Scheidung); ff.
      - das dieses Wort wahr ist, sehen wir unverkennbar an der Kirchengeschichte. Was er sagt, das wird wahr, das müssen wir bedenken!

      Was nun mit der Einheit? Jesus sagte jenen, die in seinem Namen versammelt sind, sie sollen einander lieben und eines Sinnes sein. Das ist ja zugleich der Ausweis dafür, dass sie in seinem Namen versammelt sind; was anderes geht ja gar nicht.

      Was nun andere Konfessionen und Kirchen betrifft, soll der gläubige Christ das tun, was er immer tun soll: allen in Liebe und Achtung begegnen, soweit es an ihm liegt, und das Wort verkünden, wie es uns gegeben ist.

      Zum etwaigen Abendmahl nach katholischen Ritus ist zu sagen: eine Umwaldung der Materie (Substanz) durch eine Priesterschaft gibt es in der Bibel nicht. Punkt.
      Wer an sowas teilnimmt, muss es sich selbst überlegen. Paulus sagte, wer ohne schlechtes Gewissen vom Götzenopferfleisch essen kann, der darf es tun.
      Das Mahl des Herrn ist es nicht. Wenn es aber als Mahl des Herrn ausgegeben wird, dann muss man es sich schon deutlich überlegen.
      Ich tue es nicht.
      Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;
      (1. Petrus 1,8)
    • Neu

      Seele1986 schrieb:

      von einer Einheit von Institutionen hat Jesus nie gesprochen; darum geht es ja aber in der ACK und in den Annäherungen an die Römische Kirche, oder?
      Hallo Seele 1986
      genau---darum geht es ---


      Seele1986 schrieb:

      Zum etwaigen Abendmahl nach katholischen Ritus ist zu sagen: eine Umwaldung der Materie (Substanz) durch eine Priesterschaft gibt es in der Bibel nicht. Punkt.
      genau------das wird ein wesentlicher (Streit) Punkt u.a. sein.

      Seele1986 schrieb:

      Wenn es aber als Mahl des Herrn ausgegeben wird, dann muss man es sich schon deutlich überlegen
      Glaubt man den erhaltbaren Infos, so hat ein Heer von Theologen beider Gemeinschaften viele Jahre!! an dem Text zur derzeitigen Fassung der Rechtfertigungslehre gearbeitet---alles um eine Textgrundlage zu finden, welche jede Der Gemeinschaften erlaubt, ihren "Sinn" hinein zu legen, sodaß so was wie eine "gemeinsame" Basis entstehen soll.

      Tut sie ohnehin nicht---die Ev. Theologen wissen sehr genau Bescheid--das UN- informierte Fußvolk beider Seiten nicht.
      l.g.y.