ACK: Vorteile und Nachteile

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    • Lieber Jakob Du Suchender !

      Jacob der Suchende schrieb:

      Auch verstehe ich nicht, warum die "Liberalen" mit ACK-Anhängern und die "Konservativen" mit ACK-Gegnern assoziiert werden. Alle Menschen haben unterschiedliche Meinungen zu vielen Themen. Anhand welcher Kriterien will man messen, wer/was "liberal" und wer/was "konservativ" ist?
      Das von Dir obern geschriebene sehe ich genau so!
      Warum durch solche Benennungen künstliche Mauern errichten ?
      Ich werde von vielen als Konservativ eingestuft, bin es aber im gesamten gesehen nicht! Es ist schwierig wirklich alles richtig einzuordnen (einzuschubladisieren). abgesehen davon das man das nicht tun sollte, da dies Vorurteile schürt!
      Liebe Grüsse
      HUgoTobler winkexD13nei
    • @ingeli

      Mose, 34,12 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in
      deiner Mitte;

      Psalm1,1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen,

      2 Petrus2,9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
      Aus meiner Sicht kann man diese Stellen nicht gegen die ACK verwenden.

      In der Mose-Stelle geht es ganz klar um die Gottlosen, die Gott JHWH nicht kennen. Sie haben ihre eigene Religion, in der andere Götter angebetet werden. Es ist offensichtlich, dass man mit solchen Menschen keine Gemeinschaften schließen soll. Die Voraussetzung für die ACK ist ja nicht umsonst, dass ein Mitglied 1) eine christliche Gemeinschaft darstellen soll und 2) dass es die Gottheit Jesu Christi anerkennt.

      Psalm spricht mmn auch nicht gegen ACK. Die Christen, die in der ACK sitzen, mögen zwar nicht erkannt haben, dass das vierte Gebot zu halten ist. Aber sie lehren genau so die Veränderung des Menschen zum Guten (christliche Werte), die Wiedergeburt, das Negative der Sünde und ein gottgefälliges Leben. Es ist eine Anmaßung, andere Menschen, die an Gott nach ihrem Wissen und Gewissen glauben, als Sünder zu bezeichnen. Wir wissen, dass gerettete Menschen nicht nur innerhalb der Adventgemeinde gibt, sondern auch außerhalb, also spielt das Halten des vierten Gebotes oder das Vermeiden von unreinen Tieren nicht die entscheidenste Rolle, um die Gläubige als Sünder abzustempeln. Ebenso sind diese Christen in ACK keine "Spötter" und "Gottlose".

      Petrus-Stelle sagt ebenso nichts konkretes gegen ACK.

      Ich möchte daran erinnern, dass auch außerhalb der Adventgemeinde viele gute, tiefgläubige Menschen gibt. Ich habe sogar einige Baptisten getroffen, die ich mehr "christlich" fand als unsere Adventisten. Diese Menschen haben ihre feste Beziehung mit Gott, und leben so, wie sie es aus der Bibel verstehen. Bitte nicht alles schwarz-weiß darstellen: wir sind die guten Adventisten, alle anderen die bösen, sündigen Babyloner, mit denen wir keine Gemeinschaft haben sollen. Auch bitte nicht die übrigen Kirchen als "katholische Kirche" darstellen. Wer diese Dinge behauptet, hat die Christen anderer Kirchen nicht kennengelernt - was schade ist. Auch möchte ich daran erinnern, dass die Adventisten zu großen Akzent auf das vierte Gebot legen, während die zwei wichtigsten Gebote - Liebe zu Gott und zu dem Nächsten - in der Praxis ganz vergessen werden.



      @Hugo

      Ich werde von vielen als Konservativ eingestuft, bin es aber im gesamten gesehen nicht! Es ist schwierig wirklich alles richtig einzuordnen (einzuschubladisieren). abgesehen davon das man das nicht tun sollte, da dies Vorurteile schürt!
      Das ist bedauerlich.

      Viele Vorurteile gibt es auch das Thema ACK betreffend. Noch weiß man zu wenig bis gar nichts über andere Kirchen und ihre Zusammenarbeit, und schon macht man aus dem Wort "Gemeinschaft" und "Verbindung" ein schwarzes Bild. Und die Adventisten neigen dazu, überall etwas Geheimes und die katholische Kirche zu sehen. Sich selbst als Heilige, alle anderen als Sünder (was mich an Pharisäertum erinnert). Schade. "Gemeinschaft" und "Verbindung" muss nicht Vermischung von Lehre heißen, und Zusammenarbeit kann auf vielen Ebenen organisiert werden. Wer meint, das wäre nicht möglich, hat nur einen schmalen Blick und wenig Kreativität. Kritisieren soll derjenige, der auch über viele Informationen verfügt, alles richtig einordnen und analysieren kann. Eine solche Kritik ist dann berechtigt.

      Ich schlage allgemein vor: beschafft euch mehr Informationen, bevor hier aus der Luft vermutet, zu einseitig analysiert und zu schnell schlussfolgert wird.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende ()

    • Jacob der Suchende schrieb:

      Ich möchte daran erinnern, dass auch außerhalb der Adventgemeinde viele gute, tiefgläubige Menschen gibt. Ich habe sogar einige Baptisten getroffen, die ich mehr "christlich" fand als unsere Adventisten. Diese Menschen haben ihre feste Beziehung mit Gott, und leben so, wie sie es aus der Bibel verstehen. Bitte nicht alles schwarz-weiß darstellen: wir sind die guten Adventisten, alle anderen die bösen, sündigen Babyloner, mit denen wir keine Gemeinschaft haben sollen. Auch bitte nicht die übrigen Kirchen als "katholische Kirche" darstellen. Wer diese Dinge behauptet, hat die Christen anderer Kirchen nicht kennengelernt - was schade ist. Auch möchte ich daran erinnern, dass die Adventisten zu großen Akzent auf das vierte Gebot legen, während die zwei wichtigsten Gebote - Liebe zu Gott und zu dem Nächsten - in der Praxis ganz vergessen werden.


      Jakob, du selbst warst einmal ein Gegner dieser Argumentation dass wir als Adventisten im Vergleich zu den anderen Christen die Liebe zum Nächsten in der Praxis vergessen.(Du nanntest es Faule-Kritik)
      Es ist eine seltsame Sitte sich dauernd selbst als schlecht darzustellen um den anderen als gut zu sehen. Ist es wirklich nötig dass unsere Gemeinde so schlecht bei deiner Ausführung rüberkommt nur weil du die anderen besser siehst als evtl jetzt missverständlich dargelegte Texte? Mit den unterstrichenen Texten begehst du den gleichen Fehler den du jetzt anderen vorhälst, denn ich glaube Ingeli wollte nur einen biblischen Hinweis auf eine gedankliche Richtung geben die nicht ein absoluter Maßstab sein sollte.
      Bitte verurteile nicht uns selbst denn jedem ist bewusst dass die Gläubige überall sind aber ebenso auch unter DEINEN Geschwistern.

      Es geht hier sowieso um Organisatorische Beurteilungen die nicht einen Einzelnen verurteilt.

      Lasst uns lieber einmal sachlich herausfinden was die Vorteile der ACK sind.

      Ich habe jetzt der ACK auch eine Email geschrieben wo ich gewisse Dinge gefragt habe wie sie STA von der ACK gesehen wird und etwas mehr noch.
      Mal sehen was geantwortet wird und ich werde das hier dann auch veröffentlichen.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • @Baptist

      Kann sein, dass ich mich unglücklich ausgedrückt habe, aber mein Ziel war weder die Adventgemeinde negativ darzustellen, noch die Person ingeli irgendwie schlecht zu bezeichnen.

      Meine Antwort war allgemeiner Art, nicht konkret auf ingeli bezogen. Durch die Gespräche mit Adventisten habe ich oft gesehen (keine Verallgemeinerung), dass (viele) Adventisten (nicht alle!) "gesetzlich" denken. Erstens sieht man alles schwarz/weiß. Zweitens, man verurteilt zu schnell jemanden, der anders denkt und lebt.

      Ich war auch jemand, der sogar als Adventist Probleme mit dem Verständnis des vierten Gebots und der unreinen Nahrung hatte. Auch habe ich bis heute einige Probleme mit einigen adventistischen Lehren. Bin ich dadurch ein Sünder, mit dem keine Gemeinschaft gepflegt werden darf? Bin ich ein Gottloser? Darf man mit mir keine Gemeinschaft haben? Warum denkt man, dass man keine Gemeinschaft mit anderen Kirchen haben darf (weil sie anders glauben)?
      Am wichtigsten sind die Werke der Nächstenliebe - genau das zeichnet die wahren Nachfolger Christi aus, auch wenn sie noch nicht alles richtig erkannt haben.

      Was ingeli geschrieben hat, war ihr das gar nicht bewußt, aber so argumentieren wirklich viele Adventisten. In jedem, der den Sabbat nicht hält, sehen sie einen großen Sünder, und seine Gemeinde als Babylon. Man betrachtet die Menschen äußerlich: in welcher Gemeinde bist du? Was glaubst du? Hälst du das vierte Gebot? Einige gehen soweit, dass sie für sich ohne zu zweifeln die Wahrheit beanspruchen. Das wichtigste - was im Herzen des Menschen ist - tritt oft an die zweite Stelle.

      Ich sehe andere Gemeinden nicht besser als Adventisten, aber auch nicht viel schlechter. Das wichtigste Kriterium sind die Werke der Nächtenliebe, und nicht die richtige Lehre. Und außerdem, kann niemand mit völliger Sicherheit sagen, welche Lehren nun die richtigen sind.

      Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich in diesem Thread absolut nicht verstanden werde.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Lieber Jakob Du Suchender !

      Ich habe in diesem Forum bei einigen Themen wo es um die Lehre der katholischen Kirche geht immer wieder und wiederholt geschrieben, dass die Lehre der katholischen Kirche kein Geheimniss ist und habe auch die katholische Fachliteratur diesbezüglich zitiert, um genau diesem Argument entgegen zu halten.

      Ich weiss, dass Du nicht mich gemeint hast, mit dem Argument, dass es solche gibt die die katholische Lehre eine "Geheimlehre" nennen, darum weil es solche Menschen gibt, sage ich es immer wieder , dass die offizielle Lehre des Kathilizismus nicht geheim ist.

      Aber gehen wir doch wieder zurück zu unserem Thema.

      Ich denke (für mich), dass die bis jetzt genannten positiven Argumente für einen Beitritt zur ACK nicht gerade überzeugend sind. Also ich würde mit nur diesen Argumenten nicht beitreten wollen.

      Darum nochmals meine Frage: Gibt es noch mehr und überzeugendere Argumente für einen Beitritt?

      Liebe Grüsse
      HugoTobler sta_hisf
    • HugoTobler schrieb:

      Sind das wirklich alle Vorteile die im Kommentar 101 von Baptist aufgezählt worden sind?

      Wo sind die Befürworter dieses Beitritts, haben sie nicht noch mehr Vorteile vorzutragen?

      Für mich sind das sehr wenige und nicht besonders wichtige Vorteile!

      Liebe Grüsse
      HugoTobler pupillenefwd


      Hallo Hugo,
      dann wende dich doch bitte direkt an den Norddeutschen Verband bzw. den Süddeutschen Verband.
      Dort wird man dir aus erster Hand die Vorteile mitteilen können. Ich gehe davon aus, dass kein Forenmitglied beim NDV oder SDV angestellt ist, um hier die offizielle Meinung zur ACK zu vertreten.

      P.S.: Süddeutscher Verband deswegen, weil auf der offiziellen ACK-Webseite die folgende Kontaktadresse veröffentlicht ist:
      Kontakt:
      Referat für zwischenkirchliche Beziehungen
      Senefelderstraße 15
      73760 Ostfildern-Ruit

      Also so ganz aus der Nummer ist der SDV auch nicht ;)


    • Jacob der S.

      Die Christen, die in der ACK sitzen, mögen zwar nicht erkannt haben, dass das vierte Gebot zu halten ist.
      Aber genau darum geht’s. Babylon als Weib (also Gemeinde) in Offenb. 17 dargestellt ist der Inbegriff für Abfall und Ungehorsam. Wer den Sonntag hält macht sich dem Götzendienst schuldig, da er nicht den von Gott gebotenen Tag hält (anerkennt) sondern bewusst oder unbewusst den Tag der Sonne hält und damit dem Sonnengott dient wie es schon im babylonischem Reich der Fall war wovon Rom ein Abklatsch ist. Siegel Gottes oder Malzeichen des Tieres nach dem Sonntagsgesetz.
      Nach der Versiegelung gibt es keine Sündenvergebung mehr und jeder noch verbliebene der 144000( Zahl sprichwörtlich oder nicht sei mal dahingestellt) wird diesen Tag halten. Ich kann also davon ausgehen, dass es sich beim halten des Sonntags sehr wohl um eine Sünde handelt, und dass jeder der den falschen Sabbat hält (anerkennt) „Babylon der Großen, der Mutter der Hurerei“ folgt die man also als Hurentöchter bezeichnen kann. Sollten wir uns denen anschließen indem man sich bei Ihnen sogar unter gewisse Paragraphen unterwirft?
      Die Geschichte der Israeliten aber sollte uns jedoch schon ausreichen um zu sagen, dass wir uns von jeder Art der fremden Lehre fern halten sollen und was passiert, wenn wir uns doch mit ihnen einlassen und gemeinsame Sache machen. Nicht wir bekehren Sie sondern Sie bekehren uns.
      BK Seite 412


      Ihr werdet ermahnt, kein Unreines anzurühren; denn durch eine solche Berührung werdet ihr selbst unrein. Es ist unmöglich, daß ihr rein bleibt, wenn ihr euch mit denen vereint, die verdorben sind. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmtChristus mit Belial überein? Gott und Christus und die himmlischen Heerscharen wünschen, daß der Mensch wisse: Wenn er sich mit den Verdorbenen vereint, wird er selbst verdorben.
      Das Argument der Mission ist ebenfalls hinfällig da es im Gegensatz zu dem was ich hier höre verboten ist Mitglieder der ACK zu missionieren. Dies stand in den Prosylanten (Randbemerkungen) der ACK. Kann leider die Schriften wo es stand nicht finden. Garantiere aber, dass es dort unmissverständlich stand und werde eine Schwester kontaktieren, die das ebenfalls schriftlich hat um es hier einzustellen.
      Wir haben die Aufgabe uns dagegen zu wehren was uns von oben diktiert wird, und das gilt auch oder insbesondere für den Vorstand unerer eigenen Gemeinde. Auch die Israeliten haben teilweise im Alleingang Dinger gedreht die ein Anführer entschieden hat, worunter dann das ganze Volk leiden musste. Da finde ich das Argument Heimos sich der Leitung zu fügen oder herauszugehen aus der Gemeinde mehr als daneben. Anhand von E.G.W. Zitaten habe ich bereits aufgezeigt wer sich schuldig macht. Es sind nicht die Unruhestifter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • Baptist schrieb:

      Moment der Rainer ist doch im Bayerischen Bereich und nicht im SDV , oder?

      Könnte stimmen, passt zur Aussage von Stephan weiter oben...

      stephan schrieb:

      P.S.: Süddeutscher Verband deswegen, weil auf der offiziellen ACK-Webseite die folgende Kontaktadresse veröffentlicht ist:
      Kontakt:
      Referat für zwischenkirchliche Beziehungen
      Senefelderstraße 15
      73760 Ostfildern-Ruit
      Liebe Grüße, Heimo
    • Stellungnahme der Weltkirchenleitung
      Richtlinien der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für die Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und religiösen Organisationen

      Um das Aufkommen von Missverständnissen oder Spannungen in den Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und religiösen Organisationen zu vermeiden, werden die folgenden Richtlinien beschlossen:

      1. Wir anerkennen jede Organisation, die Christus vor den Menschen erhöht, als Bestandteil des göttlichen Plans zur Evangelisierung der Welt. Wir haben höchste Achtung vor den christlichen Männern und Frauen in anderen Gemeinschaften, die sich darum bemühen, Menschen für Christus zu gewinnen.

      2. Wenn die missionarische Arbeit uns mit anderen Missionsgesellschaften und religiösen Körperschaften in Kontakt bringt, soll jederzeit der Geist christlicher Höflichkeit, Offenheit und Fairness vorherrschen.

      3. Wir anerkennen, dass sich wahre Religion auf Gewissen und Überzeugung gründet. Deshalb ist es unser beständiges Anliegen, dass niemand aus egoistischem Interesse oder wegen vorübergehender Vorteile in unsere Freikirche gezogen wird. Auch soll kein Mitglied durch etwas anderes an unsere Freikirche gebunden sein als durch den Glauben und die Überzeugung, auf diese Weise die wahre Verbindung mit Christus zu finden. Wenn ein Gesinnungswechsel ein Mitglied unserer Freikirche zu dem Empfinden führt, nicht mehr mit dem Glauben und dem Gemeindeleben der Siebenten-Tags-Adventisten im Einklang zu sein, anerkennen wir nicht nur das Recht, sondern auch die Verpflichtung eines solchen Mitgliedes, dass es seine religiöse Zugehörigkeit entsprechend seiner Überzeugung wechselt, ohne ihm Böses nachzusagen. Wir erwarten von anderen religiösen Organisationen, dass sie im gleichen Geist der religiösen Freiheit reagieren.

      4. Bevor Mitglieder anderer religiöser Organisationen in unsere Freikirche aufgenommen werden, sollte mit Sorgfalt sichergestellt werden, dass die Bewerber zum Wechsel der religiösen Zugehörigkeit durch ihre religiöse Überzeugung und persönlichen Beziehung zu Gott veranlasst werden.

      5. Eine Person, die in einer anderen religiösen Organisation wegen klar erwiesenen Fehlverhaltens gegen die christliche Moral oder den guten Ruf unter einer korrigierenden Maßnahme (Gemeindezucht) steht, soll für die Mitgliedschaft in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten so lange nicht in Betracht gezogen werden, bis Anzeichen der Reue und Änderung offensichtlich sind.

      6. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist wegen ihres Verständnisses des ihr verordneten Evangeliumsauftrags außerstande, ihre Mission auf bestimmte geographische Gebiete zu begrenzen. Nach der Vorsehung Gottes und bei der geschichtlichen Entwicklung seines Werkes für die Menschen sind von Zeit zu Zeit kirchliche Gemeinschaften und religiöse Bewegungen aufgekommen, um bestimmten Schwerpunkten der Evangeliumswahrheit besonderen Nachdruck zu verleihen. Der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde von ihrer Entstehung an der Auftrag übertragen, die frohe Botschaft der Wiederkunft Christi als ein nahe bevorstehendes Ereignis nachdrücklich zu betonen, dazu aufzurufen, die biblischen Wahrheiten zu verkündigen, wie sie in der Prophetie der Bibel, besonders in Offenbarung 14,6-14, zur Vorbereitung seines Kommens beschrieben werden. Diese Botschaft fordert die Verkündigung des "ewigen Evangeliums allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern", damit alle Menschen überall darauf aufmerksam werden. Jede Einschränkung, die dieses Zeugnis auf bestimmte geographische Gebiete begrenzt, führt deshalb zur Verkürzung des Evangeliumsauftrags. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten erkennt auch das Recht anderer religiöser Überzeugungen an, ohne geographische Beschränkungen tätig zu werden.

      Diese Richtlinien wurden 1926 von der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten beschlossen und zuletzt 1990 überarbeitet. Der Beschluss wird in der "Working Policy" der Generalkonferenz, einer regelmäßig herausgegebenen Sammlung organisatorischer Richtlinien, unter der Ordnungsnummer O 110 geführt.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Herausgeber

      Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern

      Körperschaft des öffentlichen Rechts
      Tizianstr. 18
      80638 München

      Vertretungsberechtigte:
      Rainer Wanitschek, Vorsitzender
      Reiner Groß, stv. Vorsitzender
      Wolfgang Dorn, Schatzmeister

      Kontakt:
      bayern(at)adventisten.de



      Wanitschek ist Teil des SDV aber er ist kein "Regierender" des SDV genausowenig ist der Bayrische Ministerpräsident der Kanzler....aber er ist Teil Deutschlands ....eines Teil Deutschlands Chef.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Baptist schrieb:

      Wanitschek ist Teil des SDV aber er ist kein "Regierender" des SDV genausowenig ist der Bayrische Ministerpräsident der Kanzler....aber er ist Teil Deutschlands ....eines Teil Deutschlands Chef.


      Das ist mir alles wohlbekannt, Baptist ;)
      Mein Ziel war es darauf hinzuweisen, dass doch bitteschön eine genauere Trennung zwischen den Institutionen und den Gliedern erfolgen sollte. Als (Negativ-)Beispiel siehe dazu #73.

      Hier wird vom NDV gesprochen, dann von einer norddeutschen Vereinigung, dann von "diese Leute des norddeutschen Verbandes" etc.
      Als Glied einer Gemeinde in der niedersächsischen Vereinigung, die Teil des NDV ist, verwehre ich mich u.a. gegen die Aussage, "Die Nordeutschen wollen deshalb einen eigenen Weg gehen unabhängig von der Weltgemeinschaft um so ihre eigenen Ziele verfolgen zu können".
      Nicht jedes Gemeindeglied im NDV steht hinter der ACK etc. MMn wird dies von den Führungskräften unterstützt, nicht unbedingt von der "Gemeinde"-Masse.
      Daher bitte in den Posts genauer differenzieren. Danke.

      Mein Vorschlag weiterhin: Wendet euch zu Fragen der Mitgliedschaft im ACK an den NDV oder die schon oben gepostete Anschrift im SDV.
    • Baptist schrieb:

      Die ACK hat Vorteile gebracht, ganz klar. Nun werden wir nicht mehr als Sekte gesehen, Verkehrsschilder weisen auf den Gottesdienst hin und in Büchern werden wir positiv dargestellt.
      Wie ich in diesem Thread schon mal geschrieben habe, das mag alles schön und gut sein (was ich persönlich nicht glaube), aber wo bleibt hier Gott? Wo hat sich der Glaube in Seine Macht verloren? Wir brauchen fremde Organisationen, damit wir anerkannt werden? damit wir keine Sekte sind? damit wir Räumlichkeiten zur Verfügung bekommen?

      Jesus sagt, dass wir verfolgt werden, dass sie uns Sekte nennen werden, das wir fliehen werden... und dass Er uns immer und in jeder Zeit versorgen wird.
      Wir glauben Jesus einfach nicht? Er ist der Bräutigam Seiner Gemeinde, würde ein Bräutigam Seine verlobte einem Fremden zum Aupassen überlassen? sie nicht versorgen? sich nicht darum kümmern, damit sie ein Dach überm Kopf hat (Gemeinde, Versammlungsstätte)...? Hat der HG so wenig Kraft und Möglichkeiten interessierte Seelen auch in die Katakomben zu bringen, damit sie das Wort Gottes hören? Wo lassen wir Gott den Menschen, der Welt.. Seine Wunder an Seiner Gemeinde zeigen und so mit die größte Missionsarbeit zu tun!!?

      Ja, uns als Gemeinde geht es jetzt nicht schlecht, aber wie viel mehr wir tun und "erreichen" könnten, wenn wir uns allein auf Gott, auf den HG verlassen würden, anstatt auf eine Organisationen VERSCHIEDENEn Glaubens. !!

      Viele von Euch kennen sicher noch das Bild der 2. Wiederkunft Jesu.. wo ihm feierlich, herlich gekleidete Menschen die Arme entgegenstrecken, Familien aus ihren Cadillacs und Cabrios der großen Wolke aus Milliarden Engel und Jesus in der Mitte zuwinken, in der Ferne eine brennende Stadt ..... so scheint mir der aktuelle Glaube, die Vorstellung zu sein, das Gemüt von uns ......... ouweija! :help:

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Ja, uns als Gemeinde geht es jetzt nicht schlecht,


      LIebe Stofi das stimmt nicht.
      Die Gemeinde in Deutschland stirbt aus
      Sie ist elend und krank.
      In dieser Gemeinde ist Rückschritt.
      Deutschland braucht Hilfe aber eben niccht durch die ACK das sehe ich auch so.

      Nur wer weiß was für eine Botschaft er zu bringen hat kann sie aussprechen.
      Nur wenn das geschieht kommt wieder leben in die toten Gebeine.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Du hast Recht, Baptist! Mit dem, dass es der Gemeinde nicht schlecht geht, meinte ich die technische Seite. Wir haben klasse Gemeindehäuser, Traktate, Orgel, Satelitenanlagen, wir werden ofiziell nicht als Sekte genannt (inofiziel aber nach wie vor), wir genießen einigermaßen Anerkennung... eben laute solche Dinge, an der die Braut Jesu nicht stehen kann.

      Ein namhafter :D Prediger sagte vor nicht langer Zeit: in Deutschland gibt es keine Gemeinde der Adventisten mehr, sondern es gibt nur noch die "Siebenten Tags Lutheraner". (Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel ;( )

      Kompromisse und Banden mit anderen Kirchen, anderen Religionen, Glauben, hat Gott noch nie gesegnet, um es ganz behutsam zu sagen.
      """Es ist besser Gott zu gefallen als dem Menschen""" Eph.6.6

      .
    • Baptist schrieb:




      Die Gemeinde in Deutschland stirbt aus
      Sie ist elend und krank.
      In dieser Gemeinde ist Rückschritt.


      Dar übertreibt wohl jemand ein bisschen
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roland ()