ACK: Vorteile und Nachteile

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    • DonDomi schrieb:

      Allerdings löst alleine das Wort Sabbat hier bei vielen beinahe schon einen Beissreflex aus.
      na dann sollten diese erkennen, was das Problemist.

      DonDomi schrieb:

      Es gibt sehr wenige Stimmen hier, die sagen: Ihr seid mit dem Sabbat auf dem Holzweg: Im Gegenteil es hat einige Adventisten die dauernd mit der Antichristkeule schwingen gegen alle die den Sabbat nicht halten.
      aber trotzdem wird immer versucht, uns den Sabbat als das uns wichtigste, --so eine Art Überschrift---Übel genommen, ist es ja gar nicht.

      Ein ganz anderes Thema---warum verknüpftst Du hier beides---ist, das wir aus dem Schriftverständnis als Ganzes!!! auf Antichristliches hinweisen.
      l.g.y.
    • DonDomi schrieb:

      Allerdings löst alleine das Wort Sabbat hier bei vielen beinahe schon einen Beissreflex aus.
      Wenn das Malzeichen des Tieres tatsächlich die Sabbat /Sonntagfrage sein wird, dann ist das kein Beißreflex , sondern Fürsorge, dass man den Kopf hinhält und nicht locker lässt, denn angenehm ist es nicht , wenn man in Diskussionen als unfrei oder werksgerecht oder Sektierer dargestellt wird....zumindest hab ich das oft erlebt.Ich weiche aber nicht aus, weil es vielleicht irgendwann doch sehr wichtig wird.
      Ich denke oft daran, dass man früher im Handwerk bei besonderen Lehrpunkten eine geknallt bekommen hat, damit "der Lehrling" sich etwas merkte.....ggg......möge Gott uns bei allem was wichtig ist eine "knallen";-)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Yokurt schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Allerdings löst alleine das Wort Sabbat hier bei vielen beinahe schon einen Beissreflex aus.
      na dann sollten diese erkennen, was das Problemist.

      DonDomi schrieb:

      Es gibt sehr wenige Stimmen hier, die sagen: Ihr seid mit dem Sabbat auf dem Holzweg: Im Gegenteil es hat einige Adventisten die dauernd mit der Antichristkeule schwingen gegen alle die den Sabbat nicht halten.
      aber trotzdem wird immer versucht, uns den Sabbat als das uns wichtigste, --so eine Art Überschrift---Übel genommen, ist es ja gar nicht.
      Ein ganz anderes Thema---warum verknüpftst Du hier beides---ist, das wir aus dem Schriftverständnis als Ganzes!!! auf Antichristliches hinweisen.
      l.g.y.
      Das waren Worte die hier in dieser Diskussion gefallen sind, dass man eben nicht mit dem Antichristen zusammenarbeiten soll, weil alle, die den Sabbat nicht halten, Babylon seien und dem Antichristen folgen. So ist natürlich eine Zusammenarbeit mit andern Christen unmöglich, aber es gibt zum Glück auch andere Adventisten, die das durchaus einordnen können. Ich vermute, dass das wahrscheinlich sogar die Mehrheit ist, aber im Internet sind halt extremposition oftmals mehr vertreten als in der Gemeinde.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Nachdem das Thema ACK Ja / Nein; Pro / Contra nicht mehr Gegenstand der Diskussion ist.
      Und nachdem ich ein wenig nachgedacht habe wie die Diskussion zum Ende hin gelaufen ist im folgenden mein "Nachwort" zum Thema.

      Ich stelle fest, dass es im Forum zwei Parteien gibt. Dies bewerte ich als Gut, da es in der 3-E-B am Ende auch nur noch zwei Seiten geben wird.

      1. Einerseits diejenigen, die den ACK als Verein ablehnt. Nicht weil Sie etwas gegen ein "gutes Miteinander" haben oder weil Sie den "Dialog" mit anderen Kirchen ablehnen, sondern weil sie die Vereinsstatuten der ACK als klaren Verstoß gegen den biblischen Missionsauftrag ansehen. Ihrer Meinung wird so das Wirken des Hl. Geistes verboten / unterbunden, der alle Menschen "in alle Wahrheit führen" will. Sie glauben, dass es nur eine Instanz gibt, die bestimmt was jeder Christ glauben soll - die Bibel. Kein Würdenträger irgendeiner Kirche. Kein von Menschen festgelegtes "Credo" oder ein "Katechismus". Und auch nicht der einzelne Mensch selbst (siehe die vielen Menschen, die sich ihre Religion selbst "zusammenstellen"). Einheit wird in dieser Gruppe als "Einheit in Glauben VON Jesus" definiert.

      2. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die die Einheit, gemäß Ökumene, anstreben. Sie sehen in der ACK ein tolle Möglichkeit das alle Kirchen "miteinadern reden" ohne das irgend jemand sich "angegriffen fühlt". Niemand wird gezwunden den eigenen Standpunkt zu überdenken, und dadurch sind alle Kirchen bereit dem Verein der ACK beizutreten. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Feierns ist dieser Gruppe wichtiger, als die Suche nach einer gemeinsamen Glaubensgrundlage. Sie glauben, dass durch das gemeinsame Handeln die Frage der "Einheit in Glauben" sich automatisch löst. Einheit wird in dieser Gruppe als der "kleinsten gemeinsamen Nenner" definiert.

      Beiden Gruppen ist gemeinsam, dass keine von ihrer Position heruntergeht. Beide Gruppen glauben den richitgen Weg "gefunden" zu haben.

      Was augenfällig ist, ist zudem der Umstand, dass die Mitglieder der zweiten Gruppe immer wieder, sachliche Argumente über Institutionen verdrehen und zu Aussagen über Einzelpersonen umdeuten.

      Soweit mein Fazit.

      PS: Am Ende ist dann allen die Sachlichkeit abhanden gekommen (inkl. mir) und wir haben uns nur noch "angeblubbert".
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • christ.ai schrieb:

      Was augenfällig ist, ist zudem der Umstand, dass die Mitglieder der zweiten Gruppe immer wieder, sachliche Argumente über Institutionen verdrehen und zu Aussagen über Einzelpersonen umdeuten.
      Ein nachdenkenswerter Beitrag,den auch Kinder verstehen...

      Was bedeutet Ökumene? - katholisch.de
    • Hallo---

      christ.ai schrieb:

      Sie glauben, dass durch das gemeinsame Handeln die Frage der "Einheit in Glauben" sich automatisch löst. Einheit wird in dieser Gruppe als der "kleinsten gemeinsamen Nenner" definiert.
      "So" wie diese zweite Gruppe definiert aber die Schrift eben nicht die "Einheit im Glauben-----

      sondern in der Einheit im "Glaubensverständnis"
      l.g.y.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yokurt ()

    • freudenboten schrieb:

      Wenn Luther heute in jenen Kreis käme, gäbe es große Probleme.
      Bist Du Dir da so sicher? Gerade Luther war doch unter den Reformatoren derjenige, der die Kirche am wenigsten spalten wollte und stets gehofft hat, dass sich die Stretipunkte der Reformation durch ein Konzil für die Gesamtkirche klären lassen.
    • freudenboten schrieb:

      Außerdem habe ich den Eindruck, dass STB/STA das Thema "Sabbat" noch nicht im vollen biblischen Sinne verstanden haben.
      Bei den "Gesetzlichen"habe ich auch den Eindruck... Sie haben dort eine Stimme, stellen aber bei weitem nicht die Mehrheit dar.

      Das Sabbatjahr/Gnadenjahr hat nicht jeder geistlich verstanden, dazu gehören die Geschwister die am Sonntag in die Kirche gehen auch.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • freudenboten schrieb:

      Warum hat sich Luther nach Wartburg und Bauernkriegen dann von den übrigen Reformatoren getrennt? Ich bin überzeugt, dass Luther an dieser Stelle "aufgehört" hat mit der Reformation.

      Das sind genau die Theorien, die etwas schwierig sind und eher etwas mit persönlichem Wunschdenken zu tun haben, als mit den Realitäten, die historische Prozesse halt nunmal mit sich bringen:

      -Es gab einmal ein ursprünglich reines Christentum, bis es dann durch Kaiser Konstantin verraten wurde.

      -Es gab einmal eine richtige Reformation, bis Luther dies und das Böse getan oder gesagt hat.

      -Es gab einmal eine glorreiche Zeit der ach wie so tollen Adventpioniere, bis irgendwann… (je nach Splittergruppe frei wählbar)

      Das Christentum ist eine Religion, die sich schon immer weiter entwickelt hat und dies auch immer tun wird. Mit allen Vor- und Nachteilen!

      Das Evangelium, das Jesus vor seinem Tod in Galiläa war ein anderes als das in Jerusalem vor und nach Ostern, das der übriggeblieben Jünger ein anderes als der späteren Apostel, das von Paulus noch später sowieso, und so weiter. Von den Apologeten und Kirchenvätern ganz zu schweigen. Und mit dem Zusamammenbruch des (West-)Römisches Reiches und der Germanenmission musste sich das Christentum zumindestens in Zentraleuropa noch einmal völlig neu aufstellen.

      Jede Zeit und jede Auslegung hatte ihre Gründe und ihre Berechtigung. Die Vorteile gehören da genauso dazu wie leider auch die Nachteile.

      Es bringt nichts (außer Ärger und Spaltung), eine bestimmte Zeit nachträglich zu idealisieren und alles danach ab einem künstlich gesetzten Zeitpunkt zu Abfall und Verrat zu erklären.
    • In Oesteerich gbt es zwei alpine Veeine, weg im Hochgebirge markierend, Schutzhütten betreibend : Den (älteren) "Alpenverein" (schwarz) und die "Naturfreunde"(rot) ehedem auf den Tod verfeindete Parteien ! - Nur die beiden Vereine hatten bei aller divergierender Weltanschauung gewisse gemeinsae Ineterssen,welche man am besten örtlichen oder auch bundesweiten Behörden im Schulterschluss vortrug.



      Ohne genaue Kenntnisse der ACK - ja, dass man nicht Proselyten aus Nachbars Garten anlockt - wer würde schon gezielt vor der Baprtistenkirche "unsere" Folder verteilen ? - ist halt ein Paragraph aus der Kolonialzeit in Afrika. Aber alleine, isoliert durch die trübe Flut der Welt paddeln zu wollen - das überliesse ich den Schneckenzüchtern. - -wer vertritt UNSERE unaufgebaren Erziehungsprinzipien für Kindergarten, und Schule dem Staat gegenüber ? (Zum Beispiel).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Lieber Babylonier, Luther, der "große Theologe", wollte nicht einsehen, dass die süddeutschen und schweizerischen Reformatoren den Bibeltext auf ihrer Seite hatten: "Dies tut zu meinem Gedächtnis".

      Mit dem symbolischen "Leib Christi" bezeichnete Paulus die "Gemeinde Jesu" die das Brot isst und "seinen Tod verkündigt". 1. Korinther 10:16.17.

      Der griechisch-römische Mysterienkult ist der Ursprung der Vorstellung von "Transsubstantiation".

      Luther war doch ursprünglich mit den anderen Reformatoren (auch Karlstadt) gegen den Aberglauben.

      Luther wollte mit der adligen Obrigkeit "seine" Kirche aufbauen!
    • freudenboten schrieb:

      Der griechisch-römische Mysterienkult ist der Ursprung der Vorstellung von "Transsubstantiation".
      Bitte genauer erklären!

      Die kath. KIrche sagt : Die Oblate verwandle ("Wandlung") sich tatsächlich in den Leib und das Blut Jesu Christi, der im Wege der All-Lokation (Christus kann überall gleichzeitig sein!) überall gleichzeitig sein könne. Sie begründet dies mit den Worten Jesu: "Das ist mein Leib - das ist mein Blut!" - ist aber nicht konsequent, weil sie ihren Gläubigen den Kelch vorenthält (diesen bekommen nur die Priester!). Luther vertrat die "Real-Präsenz" Christi im Abendmahl - auch >Konsubstantiation< genannt, was immer das auch sein mag.

      Ich persönlich bin eher auf der Linie Zwinglis, der dieses Jesus Wort im Sinne von : "Dies .. b e d e u t e t .. meinen Leib!" auslegt - übrigens ist auch die Mehrheit der lutherischen Pfarrer dieser Meinung. Luther widerspricht sich aber selbst, wenn er einerseits die reale Anwesenheit Jesu im Brot verkündet, gleichzeitig aber sagt: "Brot bleibt Brot und Wein bleibt Wein!" - er also die kath. Auffassung der Transubstantiation(=Wandlung bzw "Verwandlung") ablehnt.

      Wie es da zu einem gemeinsamen Abendmahl zwischen Protestanten und Katholiken jemals kommen soll, ist mir schleierhaft - zumal es schon 444 Jahre gedauert hat (1529 - 1973) bis es zwischen Reformierten und Lutheranern endlich durch die >>Leuenberger Konkordie<< das gemeinsame Abendmahl gab!
      Obwohl unser Pfarrer angesichts des Papstes Franziskus meinte: "Unter diesem Papst ist vieles möglich!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • freudenboten schrieb:

      Und was sagt Zwingli/Calvin u. die Süddeutschen?

      Norbert Chmelar schrieb:

      ... Zwingli, der dieses Jesus Wort [...das ist mein Leib...] im Sinne von :
      "Dies .. b e d e u t e t .. meinen Leib!" auslegt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • "Dies tut zu meinem Gedächtnis." Lukas 22:19. 1. Korinther 11:25.26. "verkündigt ihr ..."
      Es ist kein "mysteriöser Leib Christi", sondern das "Geheimnis Gottes" ist offenbart. 1. Timotheus 3:16.

      Wie kann man in der "Messe" diesen Text zitieren und zugleich von der "Wandlung" sprechen?

      Hier hat Luther sich den anderen Reformatoren verweigert. Auch sein Streit mit Karlstadt war mehr persönlicher Natur, er wollte leider "Recht" haben. "Hier stehe ich ..." ist nicht genug reformiert!
    • Randbemerkung, Anekdote, ohne Beleg :


      In einem "Abendmahlsstreit" soll Luther gesagt haben : "Est, est, est !!" ((ist, ist , ist ) Was im Deutcshen schon problematisch ist, da z.B. der Prüfer bei meiner Führescheinkommission den RAdiergummi am SChreibtisch bezeichnet hat : "So, dais' a Rettung" um dann ebenso eine Büroklammer zum Motorradfahrer zu machen.

      Zudem : Angeblich gibt es in der Sprache Jesu keine Hilfszeitwörter - - - -