ACK: Vorteile und Nachteile

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    • Nachtperle schrieb:

      @Heimo,

      mag so sein. Ich ging vom 1. Kapitel aus. Und da habe ich nicht das Empfinden, dass Daniel es sich aussuchen konnte, ob er bleiben will oder nicht.

      ***


      Ja, er war ein Deportierter, aber seine Funktionen hat er zumindest mitbestimmt. Mich wundert es immer, dass er selbst die Stelle als Oberster der Magier(!) "Wahrsagepriester" [lt. Elberfelder Übersetzung] annahm. Wir würden einen Bruder der so eine Aufgabe übernimmt sicher einfach ausschliessen, denn man würde argumentieren, er hat sich mit dem Bösen verbündet / eingelassen....

      Leider steht bei uns meist die Prophetie des Daniel im allgemeinen Fokus, der erste quasi biografische Teil könnte viele Vorurteile abbauen, die wir oft leben - und sagt mehr über Daniel, als dass er kein Fleisch ass und keinen Wein trank.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Also, der Unterschied zwischen Voll- und Gastmitglied (selbstverständlich ist beides freiwillig, was denn sonst...) ist für mich schon frapant: ein Vollmitglied trägt sämtliche Entscheidungen mit, ist am Entscheidungsprozess involviert ein Gast ist Gast und trägt keine Verantwortung bzw. entscheidet nichts mit.

      Was das Missionieren angeht, so sollte man erstmal fragen was von diesem Verbot denn genau umfasst ist. Ein Christ sollte und kann ruhig kreativ sein. Ich denke Erfahrungen die man mit Gott gemacht hat darf man schon wiedergeben. Ich brauch doch gar nicht den Sonntag zu verteufeln, ich kann doch ruhig meine positiven Erfahrungen mit dem Sabbat als persönliche Erfahrung wiedergeben. Für mich ist das durchaus Mission ohne das es nach aussen als Mission rüberkommt. P.S. man kann es auch durchaus so machen wie in meiner Berufspraxis die Steuerberater bei uns machen: Einfach mal ausprobieren, wie weit man gehen kann.... Haltet ihr unsere Leute für angepasste Duckmäuser die zu allem ja und amen sagen und sich voll vereinnahmen lassen? Man kann übrigens durchaus Kritik üben ohne Holzhammer. Satire wirkt z.b. sehr viel subtiler und dadurch effektiver als 08/15 Comedy (ist jetzt nur ein Vergleich...)

      Was Daniel angeht. Ich geh davon aus, das wahrscheinlich so um die 90 % der Exil-Juden nicht gezwungen waren und auch Daniel hätte sagen können "nur über meine Leiche". Jemand der freiwillig sich in einen Hochofen werfen lässt oder in eine Grübe voll mit hungrigen Löwen, der sollte gegebenenfalls nicht den Mumm haben zu sagen: euer Angebot könnt ihr euch abschmieren. Er hat sich aber freiwillig anders entschieden und wurde der effektivste jüdische "Maulwurf" in Satans babylonischen System. Er war so effektiv das mit seiner Hilfe Gott dafür sorgen konnte das wir auf der neuen Erde vielleicht als Nachbar Nebukadnezar begrüssen dürfen.

      In der Bibel steht nur das wir nicht mit der Welt gemeinsame Sache machen sollen (das könnte beispielsweise im Rahmen einer Vollmitgliedschaft passieren), es steht aber auch explizit drin was wir tun sollen, nämlich das Evangelium verkünden. Jesus hat übrigens auch mit Pharisäern gesprochen (er hätte ja auch sagen können "lohnt sich eh nicht"), auch mit Römern, Samaritern. Bei den Gerasenern die ihn als erstes erstmal nach seinem Wunder loswerden wollten hat er einfach den von seinen Dämonen befreiten Mann als "fünfte Kolonne" dagelassen und damit bewirkt, dass hinterher als sie wiederkamen freudig empfangen wurden.

      Ich gebe zu es ist immer eine Gradwanderung aber sie beinhaltet auch Chancen in sich.
    • Hallo zusammen.

      Ab Beitrag Nr. 64 gibt es nur noch theoretische Äußerungen. Hat denn niemand mit der ACK praktische Erfahrungen gemacht in seiner Gemeinde? Das wäre echt zu bedauern. Ich möchte allen Mut machen, die Sache mal ganz praktisch an zu gehen. Erkungigt euch doch mal beim ev. Pastorat, ob es in eurem Kreis oder eurer Stadt eine ACK gibt. Nehmt Kontakt auf und fragt, ob ihr mal bei einer Sitzung zuhören könnt. Besprecht die Angelegenheit in eurer Gemeinde und versucht, als Gemeinde bei der Orts-ACK Gastmitglied zu werden. Ihr müsst nicht Prediger sein, um dort die Gemeinde zu vertreten. Probiert einfach mal aus, ob es nicht neue Möglichkeiten dadurch für die örtliche Adventgemeinde gibt, die Ansichten anderer kenne zu lernen und unsere Ansichten dort zu präsentieren.Auch das Mitbenutzen kirchlicher Einrichtungen wird leichter möglich. So konnten wir bereits mehrere Male eine örtliche Kirche für unser Bezirks-Erntedankfest am Sabbat benutzen. Wir ließen unsere Dekoration dann für das kirchhliche Erntedankfest am Sonntag stehen, und die Kirchengemeinde bedankte sich ganz herzlich dafür. Es war für sie die schönste Deko seit vielen Jahren gewesen.

      ACK lohnt sich in der Praxis, wenn die anderen Mitglieder keine unangemessenen Forderungen außerhalb der Satzung stellen.

      Übrigens warte ich noch ganz dringend auf die Antwort von Nachtperle.


      Liebe Grüße von benSalomo.
    • ingeli schrieb:

      @Baptist, hallo, ich gehe schon von dem aus, das ein Katholik,(anderer) der zum adventistischen Glauben überwechselt, sich einmal zuvor schon auseinander gesetzt hat und vieles schon in Frage gestellt hat. und in dem er nicht seine alten Dogmen und Lehren mitnimmt.

      Es darf und soll vielleicht auch einmal uneinigkeit geben bzw. einmal krachen, aber es muß ausgesprochen werden und miteinander gesprochen werden um wieder einen gemeinsammen Konsenz zu finden, der Bibel gegenübergestellt.

      Ich bin hier sozusagen Lehrling im 1. Lehrmonat (also noch in der Probezeit ;)), also wenn ich Blödsinn schreibe, macht mich bitte darauf aufmerksam. Wenn man vorhat zum adventistischen Glauben überzuwechseln, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als vieles in Frage zu stellen. Ich kann hier schildern, wie ich das gemacht habe. Mit 19 war ich zum ersten Mal in Kontakt mit einer Adventgemeinde, weil die Nachbarn meiner Tante dort regelmäßig jeden Samstag hingefahren sind. Aus Neugier habe ich angefangen, mich mit der Bibel zu beschäftigen und viele Dinge haben mir gefallen, dass ich zum ersten Mal an einen Wechsel gedacht habe. Nun, Jahre später, bin ich einen anderen (den für mich richtigeren) Weg gegangen. Ich habe mich bewußt Schritt für Schritt von der Lehre der katholischen Kirche verabschiedet, habe verglichen (soweit mir das als Nicht-Theologe möglich ist), was bei den Adventisten anders ist und mich jedesmal gefragt, ob ich voll dahinterstehen kann. Dieser Prozess ist noch im Laufen, aber wie ich mich aktiv in dieses Forum eingebracht habe, war ich mir sicher, dass ich zwar noch einen Weg vor mir haben werde, den aber nicht mehr alleine gehen möchte.

      Es geht bei diesem Thema hauptsächlich um die Gastmitgliedschaft beim ACK, wenn ich das richtig verstanden habe. Wieso das zu einer Spaltung führen kann, verstehe ich derzeit nicht ganz. Das liegt sicher daran, dass ich noch vieles lernen und lesen muss, aber grundsätzlich geht es nach meinem Verständnis darum, dass es um die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen geht, ohne dass diese sozusagen in wesentlichen Elementen ihres Glaubens "nachgeben". Könnte mir bitte jemand in einfacheren Worten erklären, weshalb so eine Zusammenarbeit nicht möglich sein kann und wieso es scheinbar an der römisch-katholischen Kirche scheitert.
    • Karoline schrieb:


      ... aber grundsätzlich geht es nach meinem Verständnis darum, dass es um die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen geht, ohne dass diese sozusagen in wesentlichen Elementen ihres Glaubens "nachgeben". Könnte mir bitte jemand in einfacheren Worten erklären, weshalb so eine Zusammenarbeit nicht möglich sein kann und wieso es scheinbar an der römisch-katholischen Kirche scheitert.

      In einfachen Worten: Dein Verständnis ist korrekt, du hast die Frage um die es zentral geht richtig herausgearbeitet:

      "Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen geht, ohne dass diese sozusagen in wesentlichen Elementen ihres Glaubens "nachgeben""

      Die eine Seite behauptet, das geschieht in der ACK (oekumene-ack.de/)
      die andere Seite unterstellt, das Aufgeben wesentlicher Lehrpunkte wäre eine Voraussetzung für die GASTMitgliedschaft (und von der ist die Rede!) der Siebenten Tags Adventisten notwendig gewesen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Liebe Karoline !

      Karoline schrieb:

      Es geht bei diesem Thema hauptsächlich um die Gastmitgliedschaft beim ACK, wenn ich das richtig verstanden habe. Wieso das zu einer Spaltung führen kann, verstehe ich derzeit nicht ganz. Das liegt sicher daran, dass ich noch vieles lernen und lesen muss, aber grundsätzlich geht es nach meinem Verständnis darum, dass es um die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen geht, ohne dass diese sozusagen in wesentlichen Elementen ihres Glaubens "nachgeben". Könnte mir bitte jemand in einfacheren Worten erklären, weshalb so eine Zusammenarbeit nicht möglich sein kann und wieso es scheinbar an der römisch-katholischen Kirche scheitert.
      Es ist relativ einfach diese Geschichte. Es gibt eine menge Adventisten vor allem im norddeutschen Verband die wollen die Mitgliedschaft in der ACK. Genau gesagt hat die norddeutsche Vereinigung dort bereits eine Mitgliedschaft. Diese Leute des norddeutschen Verbandes bezeichnen sich selbst als Liberal und fortchrittlich. Sie bezeichnen die anderen Advenisten vor allem aus dem Süddeutschen Verband die nicht in diese Mitgliedschaft wollen als rückständig, konservativ und noch schlimmer als Fundamentalisten. Die norddeutschen glauben mit dieser Mitgliedschaft in der ACK könnte eine Missionsarbeit besser funktionieren.

      Die Süddeutschen können dem mehrheitlich nicht folgen, weil sie von den nordeutschen keine vernünftigen Bibeltexte für den Zusammenschluss mit Andersgläubigen erhalten und die Begründungen der Norddeutschen eher philosophischer Natur sind (siehe viel Artikel von Lothar Träder).

      Die Nordeutschen wollen deshalb einen eigenen Weg gehen unabhängig von der Weltgemeinschaft um so ihre eigenen Ziele verfolgen zu können. Um noch schneller an dieses Ziel zu kommen arbeiten sie mit Vollmacht daran, dass der norddeutsche Verband und der Süddeutsche Verand zusammengeschlossen werden und so könnten die Norddeutschen die Süddeutschen überstimmen. Als Grund für den Zusammenschluss werden aber Finanzielle Einsparungen genannt.

      Also es ist ein Hickehacke, was Unfrieden und Steit mit sich bringt, aber selbstverständlich sind die Liberalen nie schuld, sondern nur die bösen Konservativen, sprich Fundamentalisten.

      Ich hoffe ich habe das einigermassen richtig dargestellt.
      Liebe Grüsse
      HugoTobler :)

    • Wenn also nichts verboten wurde, und vom Jahr 2003 ein offizielles Dokument vorliegt, das bei der ACK eingereicht wurde und die Stellung der STA's zu der Frage über den Antichristen beantwortet, dann kann man einen klaren Widerspruch zwischen "deinem" Dokument und der Realität heute und vor 20 Jahren erkennen.
      Stelle doch mal beide (vollständigen) Aussagen gegenüber und vergleiche. Da gibt es keinen Widerspruch sondern nur Lücken in dem von Dir aufgezeigtem Dokument. Habe ich aber schon erwähnt.


      1) Ich weiß nicht, ob es W.Veith verboten wurde, über den Antichristen in Deutschland zu sprechen.
      Nicht in Deutschland. Er hat Redeverbot in den Gemeinden. Offizielle Version (soweit mir bekannt) ein Vortrag von Amazing Discoveries, den man als Anlass genommen hat.

      Warum die von dir genannten Gemeinde nicht mehr die Predigten über den Antichristen und die Dreiengelsbotschaft halten, würde ich ebenso die Pastoren fragen, anstatt irgendwas zu vermuten.
      Werde ich tun obwohl ich weiß, dass das auch kein Licht ins Dunkel bringen wird. Genauso wie die Nachfrage warum die Endzeitpredigerin Gabriele Pitruska (bei Bremen) ohne Begründung und Kommentar Redeverbot bekam. Sie machen es halt. Begründen müssen die Oberen nicht.
      Die richtige Frage ist nicht, welcher Pastor es wagt, über die Drei-Eingelsboschaft zu sprechen. Die richtigen Fragen sind:
      - Darf ein Pastor über die Drei-Eingels-Botschaft predigen?

      Offiziell für das Fußvolk ja. Inoffiziell ohne der Gefahr zu laufen riesen Ärger zu bekommen nach meiner Ansicht, nein. Um aber in dieser Diskussion bezüglich offiziell und inoffiziell weiterzukommen werde ich versuchen die Leute zu kontaktieren, die die Briefe ins Internet stellten, da es von Eurer Seite sich ja mindestens um Verleumdung handelt.
      §13 adventistischer Glaubenspunkte von heute:
      Die Glaubenspunkte sind allesamt richtig und gut und geben mir das Gefühl in der richtigen Gemeinde zu sein.

      Ein adventistischer Pastor in Köln hat vor paar Jahren ein Thema zu Offenbarung gehalten. Darunter auch die Drei-Engels-Botschaft.
      Wie bitte? Paar Jahren? Das gibst Du also offen zu? Und noch nicht einmal selber gehört? Leben wir etwa nicht in der Endzeit wo die Endzeitbotschaft oberste Priorität haben sollte? Die gehört nach meiner Ansicht ständig in den Gottesdienst als Predigt eingearbeitet.

      Ich war dort nicht im Gottesdienst. Warum ist das relevant?
      Weil man dort das Gefühl hat, dass es nur um Unterhaltung geht und nicht um Gottesdienst. Als jemand der Gott dort anbeten möchte fühlt man sich zwischen Schlagzeug, Miniröcken, Coca Cola und Kaffee( schon in den Pausen) fehl am Platz. Dazu (meistens) nichtssagende Predigten die auf die Tränendrüse drücken und nicht auf Botschaft ausgelegt sind.
      Welche Prophezeiungen von E.White sprechen also über den derzeitigen Stand der ACK?
      Ich habe die Prophezeiungen unter den Punkt der ACK gesetzt. Du darfst davon ausgehen, dass ich die Zitate in diesem Zusammenhang angegeben habe.


      Die Verbindung zwischen dem heutigen Zustand der Gemeinde und ACK - was du wahrscheinlich implizierst - würde ich gerne sehen.
      Den Zustand der Gemeinde siehst Du wenn Du das Sendschreiben an Laodizea liest welches Du treffend mit „einschlafen“ bezeichnest. Ob das einschlafen etwas mit der ACK zu tun hat kann ich nicht sagen. Wohl aber die weltlichen Züge, die in den Gemeinden Einzug halten um den sekulären Menschen mit Wumm Tataa Kaffee und Kuchen etwas zu bieten was sie kennen und gut finden. Schließlich ist der Sabbat nicht nur für uns Glieder sondern für die Mission, bei der man dann eben Abstriche beim Gottesdienst macht.
      Die ACK bezeichne ich als babylonischen Gastgeber aus den von mir genannten Zitaten. Begründet habe ich sie nicht, weil sie so offensichtlich sind, dass es keiner Begründung bedarf und ich weiß, dass man auch das Offensichtlichste immer gerne zerpflückt. Aus diesem Grunde rede ich auch mit keinem Antitrinitarier mehr aus meiner jetzigen Gemeinde. Es wird immer solange gedreht bis es passt obwohl es offen vor einem liegt. Darauf verzichte ich.
    • Aus Adventistischer Sicht ist eine Zusammenarbeit mit der Römischen katholischen Kirche nicht möglich
      Grund:

      Die Lehraussagen sind einfach zu unterschiedlich.

      Mit Baptisten z.B. kann man zusammenarbeiten wenn es um die Gnade und die Taufe geht.
      MIt Methodisten zum Thema Gebet.
      Es gibt viele Möglichkeiten die offen sind (wenn man so etwas braucht wie Ökumene)


      Es geht um folgenden Satz in der ACK Carta dass das Hauptproblem darstellt.

      § 1 Grundlage

      1.1 Die unterzeichneten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Deutschland bilden die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V.“ zu gemeinsamem Zeugnis und Dienst.



      1.2 Sie bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.


      Und hier ist das Unmögliche versucht worden. Mit Rom im gemeinsamen Erfüllen. Ich möchte nicht schwarz weiß malen wie Seeadler es kritisiert aber der Unterschied von Rom zu uns ist unüberbrückbar. Wenn man also zusammen einen Adventisten und einen Katholiken in ein neues Missionsfeld (gemeinsam) hinschickt um von Jesus zu zeugen dann haben wir folgende Probleme wo wir nicht übereinstimmen:
      -Lehre über Die Erlösung
      -Lehre über die Gültigkeit der Bibel
      -Lehre über das Gebet und Fürbitte
      -Lehre über Gottes Wesen (Thema Hölle)
      -Thema Primat des Papstes.....und viele hundert andere Lehren die mit der Bibel nicht übereinstimmen.

      Es ist offensichtlich dass wir hier nicht zusammen kommen können. Nun wie löst man dieses Problem wenn man nun mal in dem Club der ACK dabei ist?
      Dulden wir Adventisten eine Missionarische Aufteilung dann wird das eine Dorf katholisch missioniert und das andere adventistisch?
      Das duldet weder Rom noch unsere Gemeinde. Denn zur Mission sind wir berufen und nicht zur Kaffeetalkrunde.

      Zum Thema Mission kann die STA-Gemeinde nicht ja zu Rom sagen.
      Der Bereich wo Ja gesagt werden kann ist lediglich vertretende formelle Dinge. Sinn macht hier nur die Konferenzen um sich gegenseitig sprachlich auszutauschen.
      Aber im Missionsfeld kann es aus Adventistischer Sicht keine Ökumenische Tolleranz geben. Wie würde Butscher sagen? "in gut reformatorischem Sinn muss hier widersprochen werden"
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Neueinstieg in dieses thema

      Ich habe ein paar Probleme mit der ACK WEIL:

      Folgender Beitrag von Idea Spektrum
      Friedrich Weber: Vertreter der Verbalinspiration bleiben hinter Luther zurück.

      idea.de/index.php?id=181&tx_tt…s]=73426&cHash=ef9ad8f7a9

      B e r l i n (idea) – Fundamentalismus und Kreationismus dürfen kein Einfallstor in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) finden. Diese Ansicht vertrat der ACK-Vorsitzende, der braunschweigische Landesbischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel), auf der Mitgliederversammlung des Zusammenschlusses von 20 Kirchen und Freikirchen am 11. März in Berlin.

      Gegenüber idea sagte er, wer die Verbalinspiration der Bibel vertrete, bleibe hinter Martin Luthers Schriftverständnis und den von der Aufklärung gesetzten Standards zurück und erweise sich gegenüber der modernen Wissenschaft als nicht diskursfähig. Christen brauchten ein Fundament; dies sei Jesus Christus. Jedoch sei jede Form des Fundamentalismus von Übel. Fundamentalisten liebten einfache Wahrheiten, duldeten keine Gegenrede und sprächen dem anderen die Wahrheit ab.


      Desweiteren steht in der Satzung folgendes:
      2.8 Unterrichtung der Öffentlichkeit über ökumenische Ereignisse und über den Stand der ökumenischen Bemühungen sowie Förderung des ökumenischen Verantwortungsbewußtseins.


      Zwei Problempunkte.

      Zum Punkt eins Thema Kreationismus.
      In den Augen des ACK Vorsitzenden sind wir klare Fundamentalisten und in seiner Aussage sei das immer böse. Ich finde es von seiner Seite eine UNverschämtheit so zu reden aber gut so rede ich nunmal auch zurück.
      Wir sind in der ACk Mitglied und bekennen uns zu unseren Fundamenten (Bibel) und rücken nicht von der tatsächlichen Schöpfungslehre ab. Verbalinspiration ist ja nicht unser Ding aber ich finde es erschreckend wie er gegen 2 Grundlegende Adventistische Theologien spricht, Schöpfung und unser Fundament.

      Ich denke ihr versteht warum ich das echt kalte Füße bekomme wenn ich sowas lese und gleichzeitig weiß ich unsere oberen Brüder wollen dort bleiben um gewisse Vorteile daraus zu ziehen.



      Zum zweiten Thema des Fortschritts der Ökumene. Was ist denn das Ziel der ACK? Eine Geistliche und Organisatorische Einheit aller Christen in Deutschland oder nur die geistliche Einheit?


      Wieweit kann man hier mal objektiv darüber reden ohne alles schön zu reden und wo denkt ihr sollte man lieber nichts sagen?
      Die für mich entscheidende Frage ist ob in diesen Konferenzen unsere Stellvertretenden Brüder Zugeständnisse zur Evolution machen oder nicht?
      Gibt es hier eine öffentliche Stellungnahme zu Webers Hetze gegen Kreationisten?

      PS: Ein Adventist ist kein Adventist ist er kein Kreationist.- Kompromiss? Nein!
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Danke Baptist, du hast es auf den Punkt gebracht, um das geht es im Grunde.

      Azze:
      Jetzt kommen wir zu E.White's Aussagen. Ich habe dich gebeten, nicht nur E.White zu zitieren, sondern auch zu begründen, warum du diese Stellen von ihr so interpretierst, dass es sich (unter anderem) um ACK handelt. Das hast du nicht getan: warum?


      Zitat Ms 71 EGW, 1903
      Die Oppositionellen schliessen sich in Bündnissen zusammen, in Gesellschaften, in Verbänden und Arbeitsgemeinschaften. Wir sollen mit diesen Organisationen nichts zu tun haben. Gott ist unser Herr und Herrscher, er ruft uns auf, aus solchen weltlichen Beziehungen auszutreten und unabhängig zu sein.
      Um welche Organisationen spricht hier E.White? Was meinte E.White mit "weltliche Beziehungen" und "unabhängig sein"?

      Dem kann ich nur voll zustimmen und verstehen was Ellen Withe damit meint, sich nicht mit den Großkirchen verbünden, Gott ist der Herr und Herrscher schreibt E.W. ansonsten sind es die Großkirchen.
      Es ist einfacher zusagen, ja wir sind ja ganz gleich,wir meinen ja, das gleiche, wir glauben ja das gleiche. Ist es wirklich so ? Nein, irgendwie schaut es nach einen Kuhhandel aus, und der kommt sicher nicht vom Geist Gottes, sondern vom Menschen, der den einfachen Weg wählt, sich zusammen zu schließen und verbündete sein, mit der Weltkirche, deren Oberhaupt der Papst ist.

    • Die Begründungen, die du genannt hast, kann man nicht als gültig ansehen, da sie mit anderen, offiziellen Dokumenten im Widerspruch stehen und mit der gegenwärtigen Praxis nicht übereinstimmen.
      Hatten wir jetzt schon mehrmals durch.

      Jetzt kommen wir zu E.White's Aussagen. Ich habe dich gebeten, nicht nur E.White zu zitieren, sondern auch zu begründen, warum du diese Stellen von ihr so interpretierst, dass es sich (unter anderem) um ACK handelt. Das hast du nicht getan: warum?
      Die Begründung dazu gab ich Dir im vorherigen Beitrag, weil ich mir nicht offensichtliche Dinge auseinanderpflücken lasse. Dein Beitrag zu folgendem Zitat von E.G.W, welches ich einstellte bildet dabei den Gipfel der Frechheit wobei ich mich ganz einfach weigere auch nur ein Wort zu dem Quatsch den Du hier bezüglich des Zitates von E.G.W. schreibst zu erwiedern.

      Ms 71 EGW, 1903
      Die Oppositionellen schliessen sich in Bündnissen zusammen, in Gesellschaften, in Verbänden und Arbeitsgemeinschaften. Wir sollen mit diesen Organisationen nichts zu tun haben. Gott ist unser Herr und Herrscher, er ruft uns auf, aus solchen weltlichen Beziehungen auszutreten und unabhängig zu sein.
      Jacob der S.
      Jesus hat die Sünder nicht gemieden, sondern kam auf sie zu, hat mit ihnen zusammen gegessen und gesprochen. Liegt hier ein Unterschied zu dem Verhalten der Adventisten in der ACK vor?

    • RE: Liebe Karoline !

      HugoTobler schrieb:

      Karoline schrieb:

      Es geht bei diesem Thema hauptsächlich um die Gastmitgliedschaft beim ACK, wenn ich das richtig verstanden habe. Wieso das zu einer Spaltung führen kann, verstehe ich derzeit nicht ganz. Das liegt sicher daran, dass ich noch vieles lernen und lesen muss, aber grundsätzlich geht es nach meinem Verständnis darum, dass es um die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen geht, ohne dass diese sozusagen in wesentlichen Elementen ihres Glaubens "nachgeben". Könnte mir bitte jemand in einfacheren Worten erklären, weshalb so eine Zusammenarbeit nicht möglich sein kann und wieso es scheinbar an der römisch-katholischen Kirche scheitert.
      ...

      Die Nordeutschen wollen deshalb einen eigenen Weg gehen unabhängig von der Weltgemeinschaft um so ihre eigenen Ziele verfolgen zu können. ....

      Ich hoffe ich habe das einigermassen richtig dargestellt.

      "Ich hoffe ich habe das einigermassen richtig dargestellt." Nein, das hast Du leider nicht.

      Denn der Gastmitgliedschaft beim ACK hat die Division (= eine Abteilung der Generalkonferenz = Weltgemeinschaft) trotz aller Appelle der Gegner dieser Zusammenarbeit zugestimmt. Es ist daher eine Falschbehauptung das als "unabhängig von der Weltgemeinschaft" darzustellen!
      Liebe Grüße, Heimo
    • RE: Neueinstieg in dieses thema

      Baptist schrieb:

      Wieweit kann man hier mal objektiv darüber reden ohne alles schön zu reden und wo denkt ihr sollte man lieber nichts sagen?


      Baptist, schon Deine Frage ist voreingenommen. Warum lautet sie nicht: "Wieweit kann man hier mal objektiv darüber reden ohne alles schön zu reden oder schlecht zu machen?
      .
      Liebe Grüße, Heimo


    • HeimoW

      die andere Seite unterstellt, das Aufgeben wesentlicher Lehrpunkte wäre eine Voraussetzung für die GASTMitgliedschaft (und von der ist die Rede!) der Siebenten Tags Adventisten notwendig gewesen.

      Du stellst hier die Gastmitgliedschaft so stechend heraus: Soweit mir bekannt liegt der einzige Unterschied zur Vollmitgliedschaft darin, dass man nicht an den Wahlen teilhaben kann oder darf und noch darin, dass es die Gemüter derjenigen ein wenig mehr beruhigt die erkennen, dass diese Zusammenarbeit auf Kompromiss mit babylonischem Gedankengut baut, wo man die adventistische Flagge runterholt.

      Zg Band 6 Seite 148


      Es zeugt von großer Blindheit, wenn wir unsern Maßstab herabsetzen, um Volkstümlichkeit zu erlangen ... Menschen werden jedes Mittel anwenden, um den Unterschied zwischen Siebenten-Tags-Adventisten und Beobachtern des ersten Wochentages weniger auffallend zu machen. Mir wurde eine Schar unter dem Namen von Siebenten-Tags-Adventisten vor Augen geführt, welche den Vorschlag machte, das Banner oder Zeichen, welches uns zu einem besonderen Volke macht, nicht mehr so auffallend hochzuhalten. Sie behaupteten, dass dies nicht das beste Verfahren sei, um unseren Anstalten Erfolge zu sichern. Jetzt ist jedoch nicht die Zeit dafür, unsere Flagge niederzuholen und uns unseres Glaubens zu schämen.
    • Atze schrieb:



      HeimoW

      die andere Seite unterstellt, das Aufgeben wesentlicher Lehrpunkte wäre eine Voraussetzung für die GASTMitgliedschaft (und von der ist die Rede!) der Siebenten Tags Adventisten notwendig gewesen.

      Du stellst hier die Gastmitgliedschaft so stechend heraus: Soweit mir bekannt liegt der einzige Unterschied zur Vollmitgliedschaft darin, dass man nicht an den Wahlen teilhaben kann oder darf und noch darin, dass es die Gemüter derjenigen ein wenig mehr beruhigt die erkennen, dass diese Zusammenarbeit auf Kompromiss mit babylonischem Gedankengut baut, wo man die adventistische Flagge runterholt.
      Ich habe nur eine faktische Antwort gegeben, Du schreibst uns wieder Unterstellungen... verwirrtwegr
      Liebe Grüße, Heimo
    • Lieber Atze !

      Atze schrieb:

      Die Begründung dazu gab ich Dir im vorherigen Beitrag, weil ich mir nicht offensichtliche Dinge auseinanderpflücken lasse. Dein Beitrag zu folgendem Zitat von E.G.W, welches ich einstellte bildet dabei den Gipfel der Frechheit wobei ich mich ganz einfach weigere auch nur ein Wort zu dem Quatsch den Du hier bezüglich des Zitates von E.G.W. schreibst zu erwiedern.
      Ich in weitestgehend mit Dir einverstanden, aber ich denke gerade, dass wir uns im Ton unbedingt mässig halten müssen.

      Du kannst mir glauben, dass wir teilweise bewusst von anderen Usern provoziert werden, weil dann, wenn wir ins Fettnäpfchen treten, wir dann unglaubwürdig werden, auch bei solchen die uns vertrauen würden.

      Also versuchen wir es doch mit christlicher Nächstenliebe und Geduld.

      Liebe und gesegnete Grüsse
      Dein
      HugoTobler :)
    • Lieber HeimoW

      Atze schrieb:

      Du stellst hier die Gastmitgliedschaft so stechend heraus: Soweit mir bekannt liegt der einzige Unterschied zur Vollmitgliedschaft darin, dass man nicht an den Wahlen teilhaben kann oder darf und noch darin, dass es die Gemüter derjenigen ein wenig mehr beruhigt die erkennen, dass diese Zusammenarbeit auf Kompromiss mit babylonischem Gedankengut baut, wo man die adventistische Flagge runterholt.
      Ich glaube schon, dass Atze mit dem obigen Zitat recht hat. Und ich bin mir nicht einmal sicher ob die STA nicht doch die Vollmitgliedschaft hat. Ich hatte vor ein paar Wochen die Liste der Mitgleider der ACK heruntergeladen und so wie ich mich erinnere ist die STA dort unter Vollmitglied aufgeführt.

      Liebe Grüsse
      HugoTobler

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