ACK: Vorteile und Nachteile

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    • ACK: Vorteile und Nachteile

      Hallo in diesem Treat bitte ich nur Adventisten zu antworten da es sich rein um eine interne Frage handelt.
      Meinungen von externen der Gemeinde helfen mir da nicht wirklich weiter.

      Wie steht ihr zu unserer ACK-Mitgliedschaft.
      In der Satzung geht es um gemeinsames Beten (soweit ok) und gemeinsames dienen und Erfüllen des Missionsauftrages.
      Ist eurer Meinung eine Gemeinschaft mit der katholischen Kirchen auf theologischer Seite überhaupt möglich?

      ich gebs gleich offen zu ich bin da strickt dagegen .... möchte aber betonen dass es rein auf theologischer Seite das ist was ich meine....menschlich setze ich mich mit jedem Menschen zusammen.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baptist ()

    • Bevor ich eine Antwort geben kann, müsste ich zuerst klären, was denn eigentlich bedeutet, gemeinsam Missionsauftag zu erfüllen? Wie würde das praktisch aussehen, bei all den Gegensätzen zwischen beiden Parteien? verwirrtwegr
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Satzung




      § 1 Grundlage


      1.1 Die unterzeichneten Kirchen
      und kirchlichen Gemeinschaften in Deutschland bilden die
      „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V.“ zu
      gemeinsamem Zeugnis und Dienst.




      1.2 Sie bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß
      der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam
      zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des
      Sohnes und des Heiligen Geistes.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Also zuerst einmal sollte man erwähnen, dass die STA im ACK kein Voll-Mitglied ist sondern Gast-Mitglied (ohne Entscheidungsbefugnis z.b.) Gegen eine Voll-Mitgliedschaft hätte ich auch was, aber als quasi zuhörender Gast, der ab und zu auch mal seine Meinung sagt, im übrigen aber keinerlei Entscheidungen mitträgtfinde ich ist eine Gemeinsamkeit im Sinne von Ökumene ganz einfach nicht gegeben.

      Ich halte, trotzt Vorbehalte, diese Gastmitgliedschaft für mehr nützlich als schädlich. Wir kriegen Entscheidungen mit und können vor allem unsere Meinung wiedergeben. Ich denke es wird einmal die Zeit kommen, wo wir aufgrund von Ereignissen, die die Endzeit mit sich bringt, unsere Mitgliedschaft auch als Gast nicht mehr erwünscht sein wird und wir qusi rausgeschmissen werden. Bis dahin können wir aber auch im Rahmen der Gast-Mitgliedschaft unsere Standpfunkte klar machen und den Dialog suchen, so wie auch Jesus bis zum Schluss seine Botschaft weiter verkündet hat. Der Kontakt wird dann irgendwann abbrechen, aber nicht durch uns, sondern die "anderen" werden das tun, so wie auch die Pharisäer und nicht Jesus den Kontakt abbrechen haben lassen.

      Es muss allerdings auch klargestellt sein, dass das von unserer Seite Leute da entstandt werden, die fest auf dem Boden unserer Gemeinde stehen. Aber ich denke das dürfte schon gegeben sein.
    • Nach § 1 sehe ich kein Hinderniss, warum Adventisten und Katholiken nicht zusammen von Jesus Christus und Seiner erlösenden Gnade missionieren können. Das jetzt theoretisch betrachtet. Praktisch jedoch ist mir trotzdem nicht klar, wie es gehen könnte, was man gemeinsam tun könnte, wie die Mission zusammen gestaltet werden kann. Wenn Aldi und Lidl zusammen Bananen verkaufen, entsteht irgendwann ein Konkurrenzkampf. Die Menschen hören nicht nur gerne von Jesus, sondern sie stellen auch gerne Fragen, warum es so viele christliche Gemeinschaften gibt bzw warum ihre Lehren unterschiedlich sind. An dieser Stelle würde eine Unstimmigkeit zwischen beiden beginnen und so keine Früchte bringen. Deshalb halte ich es für notwendig, dass man zuerst die praktische Ebene einer gemeinsamen Mission ausformuliert.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • ist es euer Ernst dass wir gemeinsam mit Rom Mission machen können?


      Meint ihr wir können mit einem System wie Rom die "Gute Botschaft" verbreiten?
      Unsere gute Botschaft ist Christus allein und das Wort Gottes
      Hier beißt es sich.
      Ich kann doch nicht mit einem System arbeiten dass die ewige Hölle, Maria als Mutter Gottes, Erlösung durch Gnade UND WERKE, Heiligenverehrung und Anbetung, Bibel UND Tradition usw. propagiert.Rom instrumentalisiert die Ökumene für sich und ist nicht teil davon. Das sagen die ganz offen auch von sich....fragt mal bei den offiziellen im Vatikan nach bzw lest deren offizielle Verlautbarungen.
      Rom ist kein System mit dem wir Mission machen können(das ist jedenfalls meine Überzeugung). Es ist wirklich so wie ihr beschrieben habt Aldi und Lidl können nie zusammenarbeiten.
      Aus Rom =ein Teil Babylons UND die Frau auf dem Tier,und aus diesem sollen wir die Menschen herausrufen (ihr wisst ja noch was die 3fache Engelsbotschaft bedeutet oder?)
      Wohin sollen wir sie rufen wenn wir MIT ROM zusammen rufen?Das geht nur wenn wir uns als Gemeinschaft mit unserem Glauben aufgeben. Wir sind in einem Boot das sich ein Motto gestellt hat" Gottseidank es ist Sonntag....usw"

      Meint ihr wirklich wir können in der ACK Runde unseren Glauben vertreten??? Nein! denn Heiligtum,Sabbat und Co sind da nicht wirklich gewünscht und der klassische Jesus ...den haben die bereits. Was sollen wir dort verkündigen? Rom ist das kleine Horn??? für uns Adventisten ein Fakt für eine Ökumene Runde ein Streitpunkt. Ich finde dort in der Runde ist es falsch und wirkt anbiedernd. Es ist auch von unserer Seite eine falsche fast schon geheuchelte "brüderliche" Umarmung wenn wir wirklich zu dem stehen was wir glauben. Denn dann verschweigen wir eine deutliche Warnung. Außerdem müssen wir mit Menschen reden ihnen unseren Glauben zeigen. Keine Kirche kann eine Kirche missionieren. Ich denke nicht dass wir politik betreiben sollten um den Namen Jesu zu verbreiten. Mit dieser Methode lösen wir uns unter den Freikirchen auf und bringen die dreifache Engelsbotschaft zum schweigen.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Es geht doch gar nicht um gemeinsames Missionieren. Ginge es darum, dann würde ich deine Vorbehalte lieber Baptist, genauso teilen. Im Gegensatz zu deiner Meinung finde ich es sehr wohl möglich, auch im ACK unseren Glauben zu vertreten. Dabei dürfen wir selbstverständlich auch nicht unangenehmes verschweigen. Ich gehe, wie ich oben schon gesagt habe, davon aus, das sie uns irgendwann rausschmeissen. Aber dann haben sie den Dialog gekappt, nicht wir... Die dreifache Engelsbotschaft muss auf jede erdenkliche Weise, auch auf diese verkündet werden.
    • Pinoy weißt du denn bescheid wie die treffen ablaufen und bist du dir sicher dass unsere Brüder dort irgendwie die dreifache Engelsbotschaft verkündigen?
      Es ist ja eigentlich deren Meinung (der ACK anderen) dass wir unseren Glauben geändert haben keine Sonderlehren mehr glauben....usw.

      Ist das das richtige Bild wie wir öffentlich gesehen werden wollen wenn wir alles über Bord werfen was irgendwie adventistisch ist?
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Ich selbst bin nicht dabei, aber ich kenne jemand der als Pastor uns da vertritt und der ist über jeden Zweifel (hinsichtlich Ökumene etc.) erhaben.

      P.S. gegen eine Vollmitgliedschaft hätte ich übrigens auch was. Begeistert bin ich auch nicht, aber ich verdamme es auch nicht (unsere Gastmitgliedschaft meine ich jetzt). Jeden würd ich da auch nicht hinlassen, sondern eben im Glauben gefestigte Geschwister.
    • Wie istn das gemeint? sorry versteh ich nicht.

      Pinoy Klaus schrieb:

      Ich selbst bin nicht dabei, aber ich kenne jemand der als Pastor uns da vertritt und der ist über jeden Zweifel (hinsichtlich Ökumene etc.) erhaben.


      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • die adventisten müßten sich ganz ehrlich fragen, was ist ihre modivation zum einen und müßen aufpasse, das sie nicht in der machtkirche einvernahmt werden und in dieser kirche katholisch gemacht werden, und adventisten darin untergehen,

      ist ihre motivation, das die katholischen alle adventisten werden, wäre auch noch eine frage :?:

      das gefällt mir gar nicht, da bin ich sehr,sehr enttäuscht, ob da noch der geist gottes vorhanden ist, wer wohl da dahinter ist, in den oberen strukturen, hm,

      das ist ein faules ei, ein kuhhandel, würde jesus so handeln,
    • Lieber Baptist, mit "über Zweifel erhaben" meinte ich einfach nur, dass der kein Anhänger der Ökumene ist und Mainstream-Strömungen hinterherrennt sondern gefestigt in unserem Glauben ist.

      Liebe Ingeli, ich möchte es mal so formulieren: Mein Ziel wäre es bezüglich den Katholiken denen die frapanten Widersprüche Ihrer Lehre und dem was in der Bibel drin steht klar zu machen (ich zähle da nur mal auf, das Fegefeuer, die Eucharistie, der Zölibat, die Heiligenverehrung, die Marienverehrung, der Sonntag, die Unfehlbarkeit des Papstes etc.) und sie dann ihre eigenen Schlüsse ziehen zu lassen und sie im Übrigen zu Jesus zurück zu bringen. Wenn 1 +1 = 2 ist und jemand glaubt dass es 4 ist, soll ich ihn dann um des lieben Friedens willen bei seiner Meinung lassen oder nicht zumindestens versuchen ihn davon zu überzeugen, dass 2 die richtigere Lösung ist? Oder wenn jemand offensichtlich in die falsche Richtung fährt, soll ich ihn dann weiterfahren lassen oder gehört es nicht auch zur Nächstenliebe ihn zurück auf den richtigen Weg zu führen? ICh halte nix von abqualifizieren bzw. rechthaberischen Streitereien unter Christen. Damit überzeuge ich niemanden, aber die eigenen positiven Erfahrungen die man mit Gott gemacht hat als Alternative aufzuzeigen sollte doch erlaubt sein. Meine Motivation ist es primär die Menschen zu Jesus zu führen und auch klar zu machen, warum ich da bin wo ich jetzt bin um ihn/sie dann selbst entscheiden zu lassen ob er den selben Weg gehen will oder nicht. Ich säe, Gott läßt wachsen...

      LG

      Klaus.
    • ja, aufklärung ist gut, das auch kein papst notwendig ist, und all dies was du angesprochen hast,

      den sie können dann nicht sagen, ihr habt es gewußt, aber es hat uns niemand gesagt, das wir falsch liegen und viele menschen irregeführt haben, man muß auch spüren ob es der wille des herrn ist,

      lg ingeli
    • Hallo,

      interssantes Thema. :)

      Baptist
      ich gebs gleich offen zu ich bin da strickt dagegen .... möchte aber betonen dass es rein auf theologischer Seite das ist was ich meine....menschlich setze ich mich mit jedem Menschen zusammen.


      Hm... ganz so hart würde ichs nicht sagen. Ich finds auch nicht toll, aber wenn sich spontan eine Möglichkeit bietet, oder es sich in einer individuellen Situation so entwickelt, erstmal allgemeines Zeugnis zu geben oder so, werd ich doch nicht sagen: "Hey, ne, das geht nciht. Du bist Katholik, ich STA, wir können jetzt nicht gemeinsam von Jesu liebe reden." - Damit würde der individuelle Zuhörer doch sofort kopfschüttelnt gehen, wenn wir nichtmal als Christen untereinander respektvoll in diesem Sinne umgehen können.
      Deswegen würde ich nicht sagen, radikal dagegen zu sein, sondern prinzipiel schon, aber mir ein Hintertürchen fürs Individuelle offen zu lassen.


      Pinoy Klaus
      Es muss allerdings auch klargestellt sein, dass das von unserer Seite Leute da entstandt werden, die fest auf dem Boden unserer Gemeinde stehen. Aber ich denke das dürfte schon gegeben sein.

      Sorry, das halte ich für sehr naiv. Du weißt nicht, was für Leute bei uns zu Deligiertenkonferenzen und co geschickt werden... Die, mit der größten Klappe, die, die den größten Zwietracht sähen, die zumindest nach außen hin nur oberflächlich glauben, bzw. nen Sabbatmorgenglauben haben. Also, nciht falsch verstehen, ich will niemanden seinen Glauben absprechen, nur Gott kennt das Herz, aber ich gehe mal nach dem Motto "an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen". Ihr kennt ja den Zwiespalt. dahingehend.
      Jedenfalls, zum Thema. Du musst Dir auchmal anschauen, was für Prediger in der STA haben. Die einen verkennen die Heiligtumslehre, die anderen die Schöpfung, wieder andere sehen EGW skeptisch, oder die Dreiengelsbotschaft, Sabbagebot, etc. Dabei sind solche Dinge doch Pfeiler des STA-Glaubens. Wenn wir einen davon kappen, haben wir nichts "besonderes" mehr, dann braucht man sich auch nicht STA zu schimpfen, sondern kann zu den Evangelischen gehen.
      Also, was ich sagen will: Die Praxis zeigt uns, dass darauf nicht geachtet wird. Die, die sich am besten darstellen, die werden zu sowas gesandt, oder die, die am lautesten rufen, nicht die, die von Gott dazu berufen währen.

      Nur mal ganz am Rande, ich finde das Thema wird mitnichten vertuscht, das ist doch in den meisten Gemeinden recht offen Diskussionsthema.....

      Öhm... doch? Ich wusste nichtmal, dass es sowas gibt. Bin schon in einigen Gemeidnenrumgekommen und hab noch nie davon gehört.

      Baptist
      Es ist ja eigentlich deren Meinung (der ACK anderen) dass wir unseren Glauben geändert haben keine Sonderlehren mehr glauben....usw.

      Ernsthaft jetzt? Häuchelt die STA echt so viel, nur um anerkannt zu werden? 8|
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • [DP nötig, da zu wenig Zeichen!]

      ingeli
      die adventisten müßten sich ganz ehrlich fragen, was ist ihre modivation zum einen und müßen aufpasse, das sie nicht in der machtkirche einvernahmt werden und in dieser kirche katholisch gemacht werden, und adventisten darin untergehen,

      ist ihre motivation, das die katholischen alle adventisten werden, wäre auch noch eine frage

      das gefällt mir gar nicht, da bin ich sehr,sehr enttäuscht, ob da noch der geist gottes vorhanden ist, wer wohl da dahinter ist, in den oberen strukturen, hm,


      Leider muss man Dir recht geben. Nach Außen hin ist die STA (zumindest in Dtl.) nur noch an ihrer Präsentation und den lieben Frieden interessiert. Eher Konservatrive, die den Wert des Glaubens noch erkennen udn erhalten wollen, werden als Altmodisch verschrieen.
      Schon EGW hat (frag mich bitte nicht nach der Quelle!) gesagt, dass die Adventgemeinde ein sinkendes Schiff sei. Leider muss man ihr recht geben. Der einzige Grund, warum ich bei der STA "bleibe" ist der, dass es keien bessere Alternative gibt.
      Ich zitiere in dem Zusammenhang gerne mal Papa, was er in einem Gespräch mal zu mir sagte: "Die Adventisten haben nicht in allem recht, aber sie sind der Wahrheit am nächsten." Und mit dieser Einsicht, und der FFreiheit, nicht alle Lehren der STA glauben zu müssen, sondern meinen individuellen Glauben prägen zu dürfen, kann ich gerne STA sein. Auch wenn nach Außen hin alles immer schlechter wird, Gott ist letztendlich nicht die Kirchenzugehörigkeit, sondern die Herzenseinstellung wichtig. :)

      Und ich glaube, wenn man sich das bewusst macht, könnte es sogar wieder möglich sein, mit Kathos zu missionieren, wie im Beispiel oben beschrieben. Ihr seht, hier schließt sich der Kreis. :)

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • eph.5, 10-11

      prüft was den herrn gefällt, und habt nichts gemeinsam mit den unfruchtbaren werken der finsternis, jetzt seid ihr licht des herrn und lebt als kinder des lichts,

      das kann man auch für die adventisten so sehen, für ihre gemeinschaft, man wird ja nicht einen rückschritt machen,

      apg. 24, 14-16

      das jedoch bekenne ich dir: ich diene gott meiner väter nach der lehre die sie eine sekte nennen, und dabei glaube ich alles, was im gesetz und in den propheten geschrieben steht, und ich habe die selbe hoffnung auf gott, die auch diese hier teilen, das es eine auferstehung der gerechten und ungerechten geben wird, deshalb bemühe ich mich vor gott und den menschen ein reines gewissen zu haben,
    • ingeli schrieb:

      [...]
      das jedoch bekenne ich dir: ich diene gott meiner väter nach der lehre die sie eine sekte nennen, und dabei glaube ich alles, was im gesetz und in den propheten geschrieben steht, und ich habe die selbe hoffnung auf gott, die auch diese hier teilen, das es eine auferstehung der gerechten und ungerechten geben wird, deshalb bemühe ich mich vor gott und den menschen ein reines gewissen zu haben,

      Das könnte man aber auch gefährlich falsch verstehen. Haben die Adventisten sich in ihrer Geschichte nicht mehr als einmal über andere Christen erhoben? Diesen radikalen Ansatz kann ich nicht gutheißen, auch wenn ich für die Erhaltung der biblischen Wahrheit bin, dass beispielsweise kein Papst als Stellvertreter akzeptiert wird, oder der Sabbat der göttliche Ruhetag ist.

      Solange die Freikirche am Sabbat festhält und die Auslegung mit den 28 Glaubenspunkten beibehält, gibt es keinen Grund zur Sorge um Verweltlichung der Gemeinde. Und der Dialog mit der Kirche kann auch den eigenen Horizont ein bisschen weiten.