Gott erleben - im Wort?

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    • Gott erleben - im Wort?

      Verschoben von: 2013/Q4 - Nr.8 - Christus unser Priester dort OT aber möglicherweise interessant....



      ab: 2013/Q4 - Nr.8 - Christus unser Priester

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      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Das stimmt Bemo,

      auch dieses Beispiel muss man lesen.

      Das wäre z.B., wenn man sagen würde: "Ach wie schön, vergeben und erlöst, alles gut, ich brauch nix tun!"

      Solche Worte habe ich von gläubigen Christen aber noch nie gehört. Der Christ ist ja durch Erlösung getrieben, am Nächsten zu handeln!

      Ich kann nicht eine Erlösung für mich in Anspruch nehmen, und diese dann nicht austeilen wollen (im Rahmen meiner Fähigkeiten natürlich).
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • @Elli59

      Ich muss ehrlich gestehen, dass mir ein tieferes Verständnis der Bibel in schwierigen Phasen recht wenig bringt. Ich zehre dann vor allem von positiven Erlebnissen, die ich machen durfte und von den Gottesdiensten. Es gab gerade in solchen Situationen Gottesdienste, da dachte ich, die seien nur für mich und das obwohl der Dienstleiter nicht einmal etwas über meine Situation wusste. Zusätzlich hatte ich gerade in Gottesdiensten oftmals die Erfahrung gemacht, dass mir Gott neben viel Ruhe und Kraft etwas ganz besonderes mitgegeben hat. Es sind Dinge, die ich nicht erklären und nicht fassen kann, aber ich kann sie spüren und erleben. Für mich sind es diese Dinge, die für mich einen lebendigen Glauben ausmachen und die Allmacht Gottes zeigen. Da kann ich die Bibel so viel studieren, wie ich will, solche Erlebnisse gibt mir nur das Gotterleben im Gottesdienst und deswegen empfinde ich den als so wichtig, weil er eben mehr als das gesprochen Wort enhält.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Die Gegenwart Gottes im HEUTE, im JETZT erfahren, Gott redet heute zu mir.
      Man hört immer wieder, was haben die Israeliten damals getan, was hat Gott an ihnen getan... wen man jemand fragt was hat Gott dir heute, gestern getan, oder gseagt oder wo hat Gott dir geholfen, dich durchgeführt, dann kann man es nicht sagen.
    • Ich persönlich ziehe das Wort dem Erlebnis vor.

      Viele können nicht sagen, was Gott ihnen alles getan hat, weil es ständig um große Erfahrungen und Erlebnisse bei dieser Frage geht.

      Ich bin vorgestern mit dem Auto Einkaufen gefahren und nicht an einem Baum kleben geblieben! Ich atme noch, bin gesund, bin (glaube ich) kognitiv in Ordnung, ich kann sprechen, hören, sehen.

      Wenn Er Alles in seiner Hand hat, dann ist Alles nur geschenkt. Was für nen Erlebnis darf es denn sein, bitte?

      Im modernen (evangelikalen) Christentum sitzen Gott, Jesus und der Heilige Geist auf ner Wolke, gucken runter und sagen: "We love to entertain you!"

      In Gottesdiensten wird die "Kraft des Geistes" beschworen: "Komm jetzt, Heiliger Geist und durchflute unser Herz; offenbare deine Macht!" Hände hoch, Augen zu, Musik an!

      Und wenn das Kind stirbt? Wenn man den Job nicht bekommt? Wenn die Frau sich scheiden lässt? Wenn der Mann fremdgeht? Wenn die Krebsdiagnose kommt?

      Dann war es entweder vom Satan, oder man hat nicht genug geglaubt, oder (wie im Humanismus): "So ist halt das Leben, machen WIR das beste draus!"

      Wenn ER Alles in seiner Hand hält, dann ist Alles in SEINER Hand.

      Es gibt heute einen Gott im Christentum, den WIR lenken! Dem WIR sagen, was WIR möchten. Dem WIR sagen, wann Seine Kraft UNS erfüllen soll usw.

      Gott spricht zu uns als allererstes durch das Wort! Durch die Schrift und durch das Wort anderer Christen.

      Hat man die Schrift nicht, spricht er durch die Schöpfung, sagt Paulus. Die geschaffene Natur, die ihn bezeugt.

      Als LETZTES spricht er durch das Gewissen in uns selbst; durch eine Moral, die wir haben.

      Nirgendwo steht, dass Er durch Erlebnisse, Eindrücke oder Emotionen spricht. Unsere Innenwelt ist seit Eden extrem begrenzt und verzerrt. Deshalb brauchen wir das Wort.

      Der Gott der Erlebnisse ist ein anderer.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • @Seele1986:

      Ich ziehe das Gotterleben dem Bibelstudium immer vor. Die Frage ist halt was man erwartet. Für mich ist es schon ein Erleben wenn ich spüren kann, wie viel Ruhe mir Gott in einem Gottesdienst oder nach einem Gebet in mein Herz legen kann. Aber vielleicht ist das ja individuell verschieden, aber ich persönlich liebe das Gotterleben mehr als nur "leere Worte"
      Das ist eben auch ein Wunder Gottes, dass er jedem das geben kann, was er benötigt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi,

      die Ruhe, die Gott dir schenkt, seit dir gegönnt.

      Was man für "leere Worte" hält, ist die Frage..

      Wir glauben an die Kraft des Wortes selbst, unabhängig vom Sprecher. Wenn ein Prediger langweilig ist oder der Hörer nur "leere Worte" hört, ist es das Problem des Hörers.

      Heute wird per Ton und Bild unterstützt, um das Wort zu transportieren. Das hat vor allem Evangelisations-Gründe; es soll den Leuten gefallen. Bitte sehr.

      Das ist nicht evangelisch, sondern einfach nur modern.

      Evangelisch heißt: Das Wort steht als Wort allein. Der Hörer steht vor dem Wort; sein Gericht oder sein Segen. Ganz einfach.

      Es geht nicht um den Redner oder den Transport.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Seele1986 schrieb:

      Evangelisch heißt: Das Wort steht als Wort allein. Der Hörer steht vor dem Wort; sein Gericht oder sein Segen. Ganz einfach.


      Ich würde noch weiter gehen,Gott spricht mit mir wie ein Vater zu seinem Sohn,in Liebe.

      Immer wenn ich mich in mein Kämmerlein zurückziehe höre ich die Botschaft intensiver.

      Ich möchte mich für Deine Beiträge bedanken die mir sehr segensreich waren und geholfen haben, über den Tellerrand zu schauen.

      Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder,
      der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh.3,16)

      Ich wünsche Dir und Deiner Familie dieses Wort Jesu, als Weihnachtgeschenk,
      gesegnete Festtage sowie alles Gute und Gottes Führung für das neue Jahr.
      LG H.B.
    • OT:

      Danke Bogi111,

      Dir und deiner Familie ebenfalls Gottes reichen Segen und eine gesegnete Weihnachtszeit.

      Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt; und als der Letzte wird er sich über dem Staub erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. (Hiob 19,25-27)
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • DonDomi schrieb:

      Zusätzlich hatte ich gerade in Gottesdiensten oftmals die Erfahrung gemacht, dass mir Gott neben viel Ruhe und Kraft etwas ganz besonderes mitgegeben hat. Es sind Dinge, die ich nicht erklären und nicht fassen kann, aber ich kann sie spüren und erleben. Für mich sind es diese Dinge, die für mich einen lebendigen Glauben ausmachen und die Allmacht Gottes zeigen.


      Um das Vertrauen zu Gott zu vertiefen und zu festigen, sind solche Begebenheiten wie Du schreibst, sehr wichtig. Wir sollen nicht nur viel über Gott wissen (Bibelstudium), sondern das Einssein mit IHM - wie es Jesus mit dem Vater auf der Erde hatte, voll auskosten und ausleben. Das brauchen wir am Dringendsten. Diese lebendige Verbindung bekomme ich nicht durch viel Bibelstudium, sondern durch die nie abgesschaltete Standby-Leitung zum Himmel.

      Du gehst noch weiter mit der Frage: Was man erwartet. Kinder können noch so viele Bücher über das Leben mit den Eltern lesen, Erkenntnisse gewinnen, Schlußfolgerungen daraus ziehen. Sie wissen ganz genau wie das alles aussehen soll. Wer aber nicht zur Praxis übergeht, ist ein armer Tropf. Das bezieht sich auf das irdische Leben in der Verbindung Kinder - Eltern genau so, wie die Verbindung Kinder Gottes und der himmlische Vater.

      Ich wünsche uns allen sehr, daß die kommenden Tage uns dazu bewegen, darüber nachzusinnen und engere Beziehungen anzustreben, den Himmel real neu und mit besserer Qualität zu erleben als bisher. Der gute Vater will uns viel mehr segnen. Wir sind aber oft wenig bereit, Größeres zu empfangen und geben uns mit der kleinen Menge zufrieden.
      Die höchste Berufung und Bestimmung des Christen ist es, seinen Herrn nachzuahmen. Das ist der ganze Sinn der Heiligung: dem Herrn mehr und mehr gleichgestaltet zu werden, während man ihm auf der Erde dient.
      Als Gottes geliebte Kinder sollen die Gläubigen ihrem himmlischen Vater immer ähnlicher werden.
      Anmerkung zu Eph. 5,1 Schlachter 2000
    • John Ortberg schrieb mal in einem Buch, dass es verschiedene "Zugänge" zur Gotteserkenntnis gebe:

      Der Intellektuelle Typ: Durch Schrift, Theologie, Studium usw.

      Der Naturelle Typ: Durch Natur usw.

      Der Emotionale Typ: Durch Innenleben und Gefühle usw.

      So in etwa war die Aufteilung.

      Das Buch hieß (passenderweise): "ICH-einzigartig". Es geht also mal wieder um den Menschen und wie er erlebt.

      Es ist das neue Christentum; ich fand das Buch damals sehr ansprechend, heute find ich das alles einfach nur gefährlich.

      Gott wird als erstes durch sein Wort selbst begriffen und "erlebt". Das ist nicht intellektuell, sondern geistlich.

      Das äußere Erleben der Welt oder meiner Emotionen ist derart deformiert, dass ich dadurch keine klaren Elemente habe. Ich muss erst wissen, um wen es sich handelt. Das weiß ich nur durch das Wort.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • @Seele1986

      Ich habe das mit dem "leeren Wort" extra etwas provokativ so geschrieben. Gottesdienst besteht ja aus einem grossen Teil der Wortverkündigung. Nur sollte meiner Meinung nach ein Gottesdienst mehr als nur Wortverkündigung sein. Es ist ein Moment in dem Gott uns dient und da ist eben noch viel mehr enthalten als nur das Wort. Ich glaube man kann sich zu fest darauf konzentrieren eine geschliffene Predigt zu halten. Ich selbst habe nicht den Anspruch das eine Predigt perfekt sein muss, wenn mal ein Prediger zwei biblische Gegebenheiten verwechselt halte das nicht für schlimm. Wichtiger ist für mich, dass sich der Prediger während der Predigt vom heiligen Geist leiten und inspirieren lässt denn nur so ist es möglich, dass ein jeder mit dem Gefühl nach Hause gehen kann, dass die Predigt etwas spezielles für ihn enthalten hat.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi,

      wir sehen Gottesdienst wohl unterschiedlich.

      Im Gottesdienst dient nicht Gott mir, sondern ich diene Gott.

      Gesang zur Ehre Gottes;

      Gebet für Mitmenschen; Danksagung zur Ehre Gottes;

      Predigt zur Schulung des Volkes.

      Was für ne Geistleitung darf es denn sein?

      Predigt ist vom Geist, Gebet ist vom Geist, Gesang ist vom Geist.

      Ich hab diesen "zusätzlichen Geist" kennengelernt; ist nicht meine Welt; ich rate jedem davon ab, den zu suchen.

      Aber muss jeder selbst wissen.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Gotteserkenntnis durch SEIN Wort

      Hallo Liebe Forumsmitglieder,

      ich finde diese Thematik äußerst wichtig und es ist von hohem geistigen Wert gründlich darüber nachzudenken, wie wir GOTT begreifen "KÖNNEN" und ihn begreifen "WOLLEN".

      SOLA SCRIPTURA, wie Martin Luther es unmißverständlich, im Wesentlichen dargelegt hat !

      Das beständige, immer bereichernde Studium der Bibel hat mein Herz und macht mein Denken unentwegt für das göttliche Wirken empfänglich.

      Er wusste vom Anbeginn, dass wir Menschen dieses endgültigen Zuspruchs bedürfen.

      Hierzu eine für mich immer bewegende Stelle aus dem Matthäusevangelium bei Jesu Versuchung

      Matthäus 3,3-5

      Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.

      Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von JEDEM WORT, DAS AUS GOTTES MUND KOMMT.

      .....

      Einen lieben Gruß

      mit einem Zitat aus Jesaja 58,11

      Der HERR wird dich immer führen, auch im dürren Land macht er dich satt und stärkt deine Glieder.



      Und weiter heißt es bei Jesaja ",11

      Du gleichst einem bewässerten Garten, einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.

      Das Wort Gottes sättigt und erfüllt uns, ER weiß was wir brauchen !

      Euere Ines :rolleyes:
    • @Seele1986

      Die zusätzliche Geistesleitung ist eben das, was meiner Meinung nach in der Bibel steht. Dort steht ja, wenn 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind, so ist Gott mitten unter uns. Es ist ein Geheimnis aber man kann es spüren und erleben, aber nicht beweisen. Für mich muss die Predigt und das erleben im Gottesdienst von Gott ausgehen, denn ein Prediger ohne dass könnte nie allen Geschwistern das geben, was sie benötigen. Da kann er noch eine so ausgefeilte Predigt präsentieren, das ist einfach nicht möglich, weil Gott alleine in die Herzen aller Menschen sehen kann. Das hat nichts mit Hokuspokus, wirren Bewegungen oder was weiss ich was es noch alles gibt, zu tun. Ich möchte mich klar von solch "inspiererten Veranstaltungen" distanzieren. Das was ich meine geschieht im verborgenen und kann von aussen kaum wahrgenommen werden. Das einzige was man feststellt, dass nach einem Gottesdienst praktisch alle mit einem Lachen rauskommen.
      In einem Gottesdienst mit Abendmahl gibt es so viele Dinge, die wir uns Menschen gar nie verdienen können, dass es reine Gnade Gottes ist und er gibt uns alles umsonst. Und das meine ich mit Dienen, er gibt uns Dinge, Geschenke die wir nie verdient hätten und das ist ein Dienen. Er kann jedem Stärkung, Trost, Freude oder was man auch immer benötigt mitgeben und das geht eben nur weil er uns dient. Das einzige was wir tun müssen ist Glauben und ihm unser Herz schenken.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi,

      das ist vollkommen in Ordnung, dass man gern einen lebendigen Gottesdienst haben möchte, wo wirklich geglaubt wird.

      Und wenn es nicht so ist?

      Wenn der Prediger seinen Text nur so runter predigt?

      Dann ist es das Glaubensproblem des Predigers, nicht meins. Der Predigttext ist trotzdem der Predigttext. Jeder muss selber glauben.

      Der Glaube des Predigers macht nicht meinen Glauben; er zeichnet auch nicht meine Gemeinde aus.

      Das Wort wird geglaubt oder nicht geglaubt; nicht der Prediger.

      Außerdem sind wir da schon genau an dem Punkt: Was hält der einzelne für "echten Glauben"?

      Es mag sein, dass ich Prediger XY langweilig und daher glaubensmäßig nicht "authentisch" finde; das ist mein Problem! Über den Glauben des Predigers sagt es nichts.

      Also abwandern in Gemeinden, wo "Power" ist? Wo man was spürt? Und dann bist du genau bei dem, wovon ich geredet habe. Es ist alles das gleiche, ich kenn das.

      Ich habe gelernt, mich bei diesem Thema nicht mehr auf meine Emotionen zu verlassen. Ich will das Wort hören, nur das Wort! Akustische und visuelle "Transport-Hilfen" vermeide ich, so gut es geht.

      Aber wie gesagt, das muss jeder selber wissen. Aber nennt bitte die Dinge als das, was sie sind: Suggestionen (meinetwegen gut gemeinte Suggestionen).

      Wenn jemand sagt, dass das biblisch sei, dann stört mich das. Bitte nicht ver-christlichen.
      Lg
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • @Seele1986

      Du verstehst mich glaube ich immer noch nur teilweise. Ich verlange keine Predigt, wo man mit visuellen Mitteln oder einer perfekten Show mit Musik arbeitet. Ich will aber, dass der Prediger sich total zurück nimmt und sich vom heiligen Geist lenken lässt. Ich habe schon Predigten erlebt, die vom Prediger her total langweilig waren, aber weil er sich durch den heiligen Geist lenken liess hatte es eben viel Tiefgang und hat mir genau das gegeben was ich gebraucht habe. Wenn es eben so läuft dann spielt es auch keine Rolle, wie der Glaube des Predigers oder seine Ansichten sind, weil dann lässt er sich von Gott und dem heiligen Geist leiten. Für mich soll eine Predigt immer Gottes Wort sein und nicht irgendeine persönlich Meinung.
      Neben der Predigt kommt für mich eben die Komponente dazu, die mir Ruhe, Kraft, Freude, Liebe, Glaube oder was auch immer ich benötige gibt. Das hat nichts mit geschliffenen Worten zu tun, sondern mit Gott erleben und ich will das erleben, das ist für mich etwas ganz wichtiges. Das ist etwas, das sowieso unabhängig vom Prediger geschehen kann. Es sind Dinge die einem nur Gott geben kann.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Ahso, verstehe, was du meinst.

      Du hast es aber selbst bereits gesagt: Es geschieht unabhängig vom Prediger.

      Du kannst die Lenkung des Geistes nicht von einem Prediger erwarten oder verlangen; der Geist ist keine nutzbare Kraft, sondern er weht, wie er will.

      Von daher weiß ich nicht, was für eine Erwartung du genau hast oder woran du erkennst, dass Geist-Leitung da ist... Es muss ja von dir aus Kriterien geben, du wertest ja, was du siehst und hörst...

      3 andere werten anders... usw.

      Wie gesagt: Gotteserleben gibt es nur im Wort! Außerhalb des Wortes ist es Mystik, spirituelle Erfahrung etc.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Seele1986 schrieb:



      Wie gesagt: Gotteserleben gibt es nur im Wort! Außerhalb des Wortes ist es Mystik, spirituelle Erfahrung etc.


      Ich habe andere Erfahrungen gemacht, man kann Gott auf vielfältige Art und Weise erleben, das Wort ist nur eine dieser Möglichkeiten und das hat nichts mit Mystik oder Spiritualität zu tun.

      Dann noch etwas zum Heiligen Geist. Ja, der weht wo er will, aber man kann es auch "provozieren" dass er bei einem weht. Darum steht in der Bibel ja sinngemäss: Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, so will ich mitten unter ihnen sein. Versammelt man sich in Gottes Namen, so ist automatisch Gott gegenwärtig und dann liegt es nur noch an einem selbst, dass der heilige Geist wehen kann oder nicht. Es ist im Grunde genommen so einfach man muss nur die eigenen Meinungen, Vorurteile etc. beiseite stellen ruhig werden und sich vom heiligen Geist lenken und leiten lassen. Dann kann Gott in und an uns wirken. Das ist nix Hokuspokus oder Zauberei. Ich benötige dann auch keinen Katalog oder irgendwelche Kriterien um abschätzen zu können dass das vom heiligen Geist kommt. Ich spüre und erfahre es.

      Wenn wir aber schon bei dem Thema sind, was erwartest Du denn in einem Gottesdienst?

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Na, du sagst es doch genau richtig: Wo man sich versammelt im Namen Jesu, dort ist der Geist.

      Es liegt nicht an uns! Ich kann den Geist nicht provozieren oder heraufbeschwören.

      Ich erwarte von einem Gottesdienst, dass das Wort gepredigt wird; dass Gott gepriesen wird in der Musik und im Gebet.

      Und dass ich Gemeinschaft mit anderen Christen haben kann.

      Darin ist für mich der Geist gegenwärtig. Eine Zusatz-Erfahrung brauche ich nicht und suche ich auch nicht.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)