Der große Kampf zwischen Gott und Satan

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      freudenboten schrieb:

      Die STA-Weltkirche ist aus dem Puritanismus/Methodismus entstanden, welcher auf dem Kalvinismus arminianischer Prägung aufbaut. Arminius hatte die kalvinistische Lehre verbessert. ( - Bekehrungsgnade statt Erwählungsgnade) E. White war Methodistin, ehe sie sich der Miller-Bewegung anschloss.

      Die STA in Mitteleuropa sind, besonders in der Zeit L. R. Conradis, stärker vom Luthertum/Pietismus beeinflusst.

      Die Erwählung, wie sie Kalvin predigte, ist, auch in abgemilderter Form, die Basis für E. Whites Wirken ("Glory, Glory, Glory"). Bei den nach 1844 "enttäuschten" Adventisten kam allerdings als Ausgleich (für die starre Erwählung Kalvins) die Lehre des Konditionalismus hinzu.

      Der Konditionalismus besagt, dass nur, wer in der richtigen "Kondition" = trainierter Heiliger ist, im Endgericht bestehen wird.

      Um die Gläubigen dazu anzuspornen/zu erwecken, übernahm E. White das Drama des persischen "Engelkampfes" zwischen Gut und Böse. Der präexistente Christus hatte in der Anschauung ihrer Jugend nicht die Eigenschaft des "wahren Gottes" sondern, ähnlich wie für Uriah Smith, die Eigenschaft eines "vom Vater erschaffenen Schöpfergottes". So lehren z. B. die Zeugen Jehovas heute noch über "Gottes Sohn" (Arianismus).

      E. White hingegen reformierte ihre Ansicht über die Gottessohnschaft Jesu spätestens um 1888 (Minneapolis) und sprach in der Kellogg-Krise klar für die "Drei Wesen der Gottheit" aus.

      Die "Perfektion/Präzision" der "Vollkommenheit" scheint in Diskussionen mit/unter Freikirchlern häufig aufzutauchen.

      Seele1986 schrieb:

      Und wer hat sich hier für die Erwählungslehre Calvins ausgesprochen?
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
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      freudenboten schrieb:

      Der Konditionalismus besagt, dass nur, wer in der richtigen "Kondition" = trainierter Heiliger ist, im Endgericht bestehen wird.
      In meinen Augen biblisch nicht haltbar!

      freudenboten schrieb:

      für die "Drei Wesen der Gottheit"
      Missverständliche Formulierung(vielleicht wegen der englischen Sprache...?) des christlichen Glaubenssatzes(=Dogma): "Ein göttliches Wesen in drei göttlichen Personen!"
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      Ich habe zusammengefasst, nicht was biblisch ist sondern wie sich ST-Adventismus historisch entwickelt hat.

      Dabei habe ich bemerkt, wie E. White sich hin zu einem biblischen Bekenntnis weiterentwickelte.

      Wie steht es um unsere eigene Weiterentwicklung/Reformation?

      Manchem scheint es genügen, eine "eigene" Meinung zu haben. Ich bezweifle, ob das genügt.
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      Gott, sei mir Sünder gnädig! (Der vierte Bußpsalm)
      1 Ein Psalm Davids, vorzusingen,
      2 als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Batseba eingegangen war.
      3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.
      4 Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde;
      5 denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.
      6 An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest.
      7 Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.
      8 Siehe, du liebst Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.
      9 Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich weißer werde als Schnee.
      10 Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast.
      11 Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat.
      12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
      13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
      14 Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.
      15 Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren.
      16 Errette mich von Blutschuld, / Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme.
      17 Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.
      18 Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht.
      19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
      20 Tue wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.
      21 Dann werden dir gefallen rechte Opfer, / Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

      Kann man , glaub ich, nicht oft genug lesen. Beinhaltet im Grunde genommen alle Themen. Von der Rechtfertigung, Sündenvergebung,wer unser Gott ist und was er von uns erwartet.......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Was versteht ihr unter "der Welt Sünde" (Johannes 1:29.)? Ich hoffe, nicht dasselbe wie Mohammed?

      Jesus sprach sowohl von der Gebotsübertretung in Gedanken/Worten (Matthäus 5:17.ff.) als auch vom "Gesamt-Werk" des Teufels (1. Johannes 3:8.).

      "Erlösung vom Bösen" (der Welt) geschieht nicht durch Gehorsam sondern Glauben/Gottes Gnade!

      Der "Fehltritt" Davids sollte uns Demut/Reue lehren, nicht Überheblichkeit!
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      Pfingstrosen schrieb:

      Mit welcher Begründung?
      Mit gar keiner. Der Priester vergibt nicht die Erbsünde nach katholischem Verständnis, sondern man beichtet seine Verfehlungen, spricht ernste Reue aus und der Priester spricht einem die Vergebung im Namen Christi zu.
      Als biblische Grundlage dafür werden die Worte an Petrus und an die anderen Apostel gesehen: Was ihr auf Erden bindet, wird im Himmel gebunden sein; was ihr auf Erden löst, wird im Himmel gelöst sein.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
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      Das große Problem der alten, römischen Erbsündenlehre ist in meinen Augen ein anderes: nämlich Umgang und Verständnis von Kindern und der Taufe.

      Zwei Irrtümer gingen dort ineinander:
      da der Mensch von Natur her Sünder ist, würde ein Säugling oder Kind, wenn es stirbt, nicht in den Himmel kommen, außer es ist getauft.
      Das führte dazu, dass der Priester schon am Bett stand, da hatte die Mutter kaum entbunden, damit der Säugling bloß nicht zuvor an irgendetwas sterbe, was ja früher noch viel häufiger vorkam.
      Ohne Taufe würde auch das Baby ins Feuer kommen.

      Es ist schon sehr traurig, was dem Menschen alles durch religiöse Lehre angetan werden kann; wirklich sehr traurig.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
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      Das reine Evangelium ist so viel klarer und einfacher....dort gibt es keine aufgebauten Nebenkonstrukte und Lehren...
      Das war wohl immer schon das Problem von uns Menschen, dass wir immer etwas dazu tun müssen und dann stimmt es in sich nur, wenn wir wir dafür auch wieder Argumente finden. Wahrer wird es dadurch nicht.
      Man muss nur sehen was aus Maria gemacht wird. Mutter Gottes.Vermittlerin.
      Auch das ist eine Irrlehre, die aus einem Denkfehler und Ergänzungen zur Bibel kommen.

      Tim 25 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Seele1986 schrieb:

      Zwei Irrtümer gingen dort ineinander:
      da der Mensch von Natur her Sünder ist, würde ein Säugling oder Kind, wenn es stirbt, nicht in den Himmel kommen, außer es ist getauft.
      Das führte dazu, dass der Priester schon am Bett stand, da hatte die Mutter kaum entbunden, damit der Säugling bloß nicht zuvor an irgendetwas sterbe, was ja früher noch viel häufiger vorkam.
      Ohne Taufe würde auch das Baby ins Feuer kommen.
      Der rote Satz ist eine schlimme Irrlehre und widerspricht dem Satz Jesu aus Mk 10,14: "Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes."

      Es wurde auch gesagt - aber nicht offiziell gelehrt(!) - dass ungetaufte Babys im Limbus (sogenannte "Vorhölle") hin gelangen würden - und keine gleiche Glückseligkeit erhalten würden, wie die getauften gestorbenen Babys; diesen Unfug hat offiziell Papst Benedikt - Josef Ratzinger abgeschafft und erklärt, dass ungetaufte gestorbene Babys auch in den Himmel kommen würden.

      Seele1986 schrieb:

      Es ist schon sehr traurig, was dem Menschen alles durch religiöse Lehre angetan werden kann; wirklich sehr traurig.
      Ja, leider...
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      Norbert Chmelar schrieb:

      diesen Unfug hat offiziell Papst Benedikt - Josef Ratzinger abgeschafft und erklärt,
      Ich weiß das, und es ist mir gleich, was der Papst abgeschafft hat. Es wird dann in den Medien verkauft als ein "kleiner Schritt in die richtige Richtung" (hin zur Humanität).

      Traurig ist nicht nur solche Lehre und solche Lehrer, sondern auch, dass Menschen sich sowas erzählen lassen. Diese Unwissenheit.
      Wenn man die Lehre von Gott hört und einen Prediger sieht, denkt man dann vielleicht auch nur einen Moment lang daran, welchen Gott man eigentlich lieben kann und wie ein Prediger redet, der diesen Gott liebt und diese Liebe in sich hat?

      Scheinbar nicht. Man hört und folgt Abgöttern und Monstern und glaubt, das sei normal. Und der Kälte, Härte und Strenge des Meisters, des Priesters und Lehrers wird eine Würde zugeschrieben, die ihm gar nicht gebührt. Der Mensch folgt dem und scheint unglaublich scharf auf sowas zu sein; die Liebe zum Bösen.
      So auch heute: Menschen, die einem Gott folgen und sich vor ihm niederwerfen, ohne auch nur eine Sekunde auf die Idee zu kommen, was für ein Gott das eigentlich ist.

      Was sagte Petrus: Ihr wart wie irrende Schafe; aber nun seid ihr bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen. (1. Petr 2,25)

      Wie es ein Theologe hinkriegt, Gnade in sein theologisches Konstrukt einzupflegen und die Babys doch noch aus dem Feuer zu ziehen, ist mir vollkommen gleich, wenn die ganze Lehre schon verblendet ist.
      Wie verblendet, wie irregeleitet muss man denn sein, um das nicht zu blicken?
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
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      Augustinus stellte den Grundsatz auf, dass Häretiker zur "richtigen" Kirche durch staatliche Gewalt gezwungen werden "dürfen". (Johannes 20:23.) Warum?

      Die "Apostolische Sukzession"/Absolution berührt nicht nur die "kleinen Sünden"; sondern "Extra Ecclesiam Salus Nulla Est".

      D. h. ohne Mitgliedschaft in der orthodoxen/römischen Kirche gibt es keine Erlösung von der "Erbsünde". Daher muss der Mensch kirchlich getauft werden.

      Genau diesen Zwang stellte die atheistische Aufklärung in Frage.

      Die Bibel hingegen sagt, dass die Sünde der Welt "von Adam an" nur durch Jesus Tod und Auferstehung überwunden ist.