Der große Kampf zwischen Gott und Satan

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    • Hallo Stofi,

      Paulus schreibt an die Thessalonicher: Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
      denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. Und das tut ihr auch an allen Brüdern, die in ganz Mazedonien sind.
      Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder, dass ihr darin noch vollkommener werdet, (...)

      Er nennt sie von Gott "gelehrt" zur Liebe. Natürlich ist das eine Zusammenarbeit, denn ich muss das wollen; da hast du vollkommen recht.
      Es gibt aber keinen Abschluss darin, was uns betrifft: er ermahnt sie (deren Glauben er lobt und deren Liebe er anerkennt), vollkommener zu werden.

      Vor Gott sind wir angesehen in dem Bild seines Sohnes; wir sind vollkommen. Aber doch nicht aus uns, sondern aus Gnade.
      Darum aber wollen wir vollkommener werden und werden wie sein Sohn. Das nennt sich Unterpfand: der Unterpfand des Geistes.

      Aber du wirst keinen biblischen Autoren oder eine Person darin finden, die von sich sagt, sie sei vollkommen und habe alles Ziel erreicht.
      Das meinen die Worte Johannis: Wer aus Gott ist, der tut die Sünde nicht;
      aber: wer sagt, er sei ohne Sünde, der ist ein Lügner.

      Sie nennen sich sogar gegenseitig in den Briefen "Heilige"; dann kommt immer der Verweis auf Gottes Gnade, auf Gottes Vorsehung, auf Jesu Kraft, auf die Kraft des Geistes, usw.

      (Dass man mit dieser falsch verstandenen Gnade meint, man könne alles relativieren, ist ein Problem, das stimmt. Aber das meinte hier ja niemand.)
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • freudenboten schrieb:

      ... Denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf."
      Diese Stelle ist doch bezüglich des Themas der Gnade und ferner der Heiligung jetzt nicht dein Ernst, oder?

      (Außerdem heißt es: Denn seinen Freunden gibt er Schlaf) ;)
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Dann lies doch den ganzen Psalm!

      Hebräerbrief 4:10.11. "Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen,..."

      Im Text geht es um die Ruhe des Glaubens und des Sabbats.

      "Vollkommen" wie der Vater im Himmel (Matthäus 5:43.-48.) ist, wer "regnen lässt über Böse und Gute", wer "liebt" wo keine Liebe ist!

      Das ist Vollkommenheit bei Gott!
    • freudenboten schrieb:

      Dann lies doch den ganzen Psalm!
      Habe ich, danke :D

      freudenboten schrieb:

      Hebräerbrief 4:10.11. "Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen,..."

      Im Text geht es um die Ruhe des Glaubens und des Sabbats.
      Ich weiß jetzt nicht, was "Ruhe des Glaubens" genau heißen soll, aber davon abgesehen: was hat das mit dem Wortwechsel oben zutun?

      Wenn du meinst, Gott gibt dem Menschen den Glauben, die Nächstenliebe, die Heiligung und Vervollkommung "im Schlaf", dann weiß ich nicht, auf welchem Pfad du gerade unterwegs bist ...
      Aber passiert ja.

      Der Psalm sagt, dass alles Werk ohne Gott vergeblich ist. Paulus benutzt das Bild der Gartenpflege in Bezug auf die Hörer und Gläubigen des Evangeliums.
      Aber von "das geschieht im Schlaf" kann nicht die Rede sein.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • DonDomi schrieb:

      Die Rechtfertigung hat nur damit zu tun, dass Gott Satan beweist, dass es möglich ist als Mensch perfekt zu sein.
      Das kann kein Mensch sein - sondern nur Jesus war perfekt!

      Stofi schrieb:

      . Der "GRÖSSTE" aber ist Gott alleine..... wie oft kommt ER in den ganzen Unterhaltungen vor? Wo wird ER gelobt, gepriesen, angebetet?
      "GOTT LOBEN DAS IST UNSER AMT!"

      freudenboten schrieb:

      Gott muss Satan nichts beweisen. Er will nur seine Geschöpfe retten.
      Ja! ---> siehe

      Bibelstelle

      3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.(1. Timotheus 2,3+4)

      Stofi schrieb:

      ".. seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel ."
      Ja - das sollen wir anstreben...

      Seele1986 schrieb:

      Vor Gott sind wir angesehen in dem Bild seines Sohnes; wir sind vollkommen. Aber doch nicht aus uns, sondern aus Gnade.
      Darum aber wollen wir vollkommener werden und werden wie sein Sohn.
      Dazu helfe uns SEIN Heiliger Geist!
    • Hm, schau mal, mal können wir nichts dazu, mal sollen wir uns bemühen, mal sollen wir so leben, wie Gott es will, mal ist uns das unmöglich, mal vollkommen, mal wieder geht nicht......... da dreht sich die Scheibe schon seit Jahrhunderte so, denke ich.

      KEINER, wirklich KEINER hat hier jemals gesagt, dass man VON SICH AUS perfekt, oder vollkommen sein kann (oder erlöst oder, oder). Das braucht hier keiner wieder und wieder und unendlich wieder zu ermahnen. Denn von sich auch könnt ihr nichts tun, sagt Jesus. Auch kann keiner ÜBER SICH selber sagen, er wäre perfekt... das ist doch wohl auch klar, aber wird immer wieder als Vorwurf vorgespult.

      ... ABER MIT IHM geht es sehr wohl ... mit Jesus kann man ALLES, vor allem der Sünde widerstehen. Denn es gibt kein wichtigeres Anliegen, als nicht zu sündigen.... dieses Gebet hat bei Gott doch die Prio 1, denn ER ist grade daran interessiert, dass die Menschen keine Sünde tun.

      Gott hat die natürliche Neigung nach dem Guten in uns eingepflanzt, das ja, ER hat uns das Gewissen gegeben, das allerdings geschult werden muss.

      Aber WESSEN Finger klickt die Maus auf einen Link? Wessen Zunge bildet Worte im Mund? ... usw. Darüber ist das ganze doch. Wenn der Mensch "immer mit Gott geht", wie Elia, wie Henoch, .... (Gebet, lernen aus Gottes Wort, lernen das Erkannte im Leben umzusetzen), dann hat die Sünde da keine Chance, oder? Aber das kommt eben nicht im Schlaf, dass müssen wir LERNEN und praktisch ÜBEN. Sonst bleibt die Religion nur ein Sack heiliger Sprüche und undefinierbarer Definitionen...und der Glaube tot.


      .
    • Mt 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

      Hier steht nichts davon, dass wir das anstreben sollen, dass wir uns bemühen sollen............ das steht: ihr SOLLT vollkommen sein, wie der Vater vollkommen IST.
      .

      Der Erstklässler mit einem ausgezeichneten Abschluss ist auf seiner Stufe vollkommen. Er ist aber noch lange nicht soweit, wie ein Dritt- oder 5Klässler.
      VOLLKOMMEN kann man auf jeder Stufe der Erkenntnis sein und wir SOLLEN vollkommen SEIN.

      .
    • Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet.
      Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.
      Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde,
      dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt,
      nämlich Gerechtigkeit von Gott aufgrund des Glaubens.
      Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden,
      damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.
      Nicht, dass ich´s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich`s wohl ergreifen könnte,
      weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
      (...)
      Nur, was wir schon erreicht haben, darin lasst uns auch leben.
      (Phil 3,7-12.16)
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • freudenboten schrieb:

      Die "Kalvinische/Methodistische" Heiligung allerdings halte ich für einseitig/unvollständig.
      Ja, ist sie auch.
      Ebenso wie die lutherische-adventistische-baptistische-römische-griechisch-gnostische-kirchenväterlich-zarathustrische Auslegung und Sichtweise.

      :D
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Die "Erwählung" bei Kalvin zeigt sich durch "sichtbare" Segnungen, setzt den "Gehorsam" des Menschen voraus. Der Mensch muss "gut"/fromm sein, um von Gott berufen/gesegnet zu werden.

      Vergleiche die Erwählung Israels 5. Mose 7:7.8. Heiligung ist die Folge der Erwählung, nicht ihre sichtbare Voraussetzung.

      Hebräer 11:6. "Ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen;"

      Der Glaube Gottes an den Menschen beruht nur auf der Erlösung, die Gott schafft. Philipper 2:6.-11.

      Glaube "ohne Werke" ist zwar tot Jakobus 2:17; aber es gibt in dieser Welt keine "vollkommene" Heiligung.

      "Seid vollkommen" sagte Jesus über die Feindesliebe Matthäus 5:44; nicht über die "Heiligung".
    • freudenboten schrieb:

      Die "Erwählung" bei Kalvin zeigt sich durch "sichtbare" Segnungen, setzt den "Gehorsam" des Menschen voraus. Der Mensch muss "gut"/fromm sein, um von Gott berufen/gesegnet zu werden.
      Und wer hat sich hier für die Erwählungslehre Calvins ausgesprochen?
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Lesen wir beispielsweise (es gäbe noch mehr Beispiele) den Galaterbrief, dann sehen wir, dass Paulus sehr bedauert und kritisiert, dass die Galater sich von Irrlehren verführen lassen:
      O ihr unverständigen Galater!, sagt er. Er nennt aber diese unverständigen Galater "liebe Brüder" (Gal 3,15).

      Solange wir diese Haltung nicht haben, fehlt etwas ganz entscheidendes!

      Wenn aber wirklich jemand, fest entschlossen, abirrt vom Weg, dann heißt es in unseren Übersetzungen immer: er sei verflucht!, was in unseren Ohren natürlich gruselig ist.
      Anathema heißt aber soviel wie: er sei Gott dahingegeben.
      Das soll heißen: Es ist nicht mehr unsere Sache! - Denn Evangelium und Lehre waren ja die Aufgabe der Apostel und der nachfolgenden Lehrer, und dem wurde ein enormes Gewicht zugemessen (ihr bindet und löst im Himmel und auf Erden; ihr predigt sogar den Engeln und himmlischen Mächten das Evangelium).

      Paulus versucht zwar, jene die ihm zuhören und die ihn lesen noch zu retten, indem er sagt: Glaubt ihnen nicht! Ihr habt doch das Evangelium gehört!,
      aber jenen, die solche Irrlehren predigen, sagt er: Er sei dahingegeben! (Gal 1,9)
      Gleiches lesen wir vom Erzengel Michael, der Satan eben keine Fluchworte sagt, sondern sagt: Der Herr strafe dich! (Judas)

      Hängt jetzt nicht so ganz mit dem Thema zusammen, aber ich wollte es mal anmerken, da es mir heute morgen beim Lesen wieder ins Auge fiel.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Die STA-Weltkirche ist aus dem Puritanismus/Methodismus entstanden, welcher auf dem Kalvinismus arminianischer Prägung aufbaut. Arminius hatte die kalvinistische Lehre verbessert. ( - Bekehrungsgnade statt Erwählungsgnade) E. White war Methodistin, ehe sie sich der Miller-Bewegung anschloss.

      Die STA in Mitteleuropa sind, besonders in der Zeit L. R. Conradis, stärker vom Luthertum/Pietismus beeinflusst.

      Die Erwählung, wie sie Kalvin predigte, ist, auch in abgemilderter Form, die Basis für E. Whites Wirken ("Glory, Glory, Glory"). Bei den nach 1844 "enttäuschten" Adventisten kam allerdings als Ausgleich (für die starre Erwählung Kalvins) die Lehre des Konditionalismus hinzu.

      Der Konditionalismus besagt, dass nur, wer in der richtigen "Kondition" = trainierter Heiliger ist, im Endgericht bestehen wird.

      Um die Gläubigen dazu anzuspornen/zu erwecken, übernahm E. White das Drama des persischen "Engelkampfes" zwischen Gut und Böse. Der präexistente Christus hatte in der Anschauung ihrer Jugend nicht die Eigenschaft des "wahren Gottes" sondern, ähnlich wie für Uriah Smith, die Eigenschaft eines "vom Vater erschaffenen Schöpfergottes". So lehren z. B. die Zeugen Jehovas heute noch über "Gottes Sohn" (Arianismus).

      E. White hingegen reformierte ihre Ansicht über die Gottessohnschaft Jesu spätestens um 1888 (Minneapolis) und sprach in der Kellogg-Krise klar für die "Drei Wesen der Gottheit" aus.

      Die "Perfektion/Präzision" der "Vollkommenheit" scheint in Diskussionen mit/unter Freikirchlern häufig aufzutauchen.