Das kleine Horn in Daniel 8

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    • Hallo HeimoW,

      ja das sagte ER am Kreuz ... was aber nicht aufhebt was Er in den Offenbarung sagte oder ?

      vielleicht ist der Schulüssel dazu das ;: "denn sie WISSEN NICHT was sie tun" ...

      das ist aber heute nicht mehr so ..
      und ganz ganz schlimm ist es wenn Wissende (Jünger) andere unwissend lassen ... dann fordert sogar Gott das Blut von den Händen des Schweigenden.. dann macht man sich an den Sünden mitschuldig..

      LG
      Helensche
    • Liebe ingeli,

      dann lies einmal die Evangelien und überhauüt das NT .. wie deutlich gesprochen wird !

      Da findest Du keinerlei Kompromisse mit solchen Kulten sondern so etwas von klaren Aussagen !

      Wir müssen sogar - laut Jesu Aussage (!!) - aufpassen dass wir Heiliges und Perlen nicht Hunden und Säuen vorwerfen ..

      LG
      Helensche
    • @Helensche:

      Helensche schrieb:

      Hallo HeimoW,
      ja das sagte ER am Kreuz ... was aber nicht aufhebt was Er in den Offenbarung sagte oder ?
      ...


      Schmeißt Du da nicht schon wieder Auslegung und Bibelwort völlig unreflektiert in einen Topf?
      Und: was gilt nun?
      Der Umgang, den Jesus pflegt - sogar in so einer Situation - oder der Umgang den manche aufgrund ihres Verständnisses der Offenbarung meinen pflegen zu müssen?

      Meine Entscheidung ist klar.
      Die Tatsache, dass die RKK nach meiner Erkenntnis gravierende Mängel in ihrer Auslegung und Kirchenpraxis hat, entbindet mich weder von einer sorgfältigen Prüfung, wo sie vielleicht sogar bessere Erkenntnis haben könnte, noch davon mit ihr distanziert, aber respektvoll umzugehen. Die Offenbarung kann mir nicht Grundlage sein für Hasspredigten wie sie hier ansatzweise durchscheinen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • ich glaubs nicht ! Wirklich nicht !

      Da gibt es eine Organisation von Katholiken die selbst den MUT hat all diese Dinge ins Gespräch zu bringen -- mit dem Gedanken natürlich die Kirche zu verändern - was nicht geht -

      siehst Du wirklich nicht in was für ein Unbild Jesus da verzerrt wird ? Das Problem bei der RKK ist doch dass gerade sie als "DAS Christentum" gilt ..

      Wenn Du besseres Wissen haben willst über die RKK-Lehren hol Dir doch den Katechismus - ich hab den schon seit Jahren - anhand dem rede ich mit Katholiken - gibt es sogar online :
      vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM

      Aber in der Mission wird es Dir nicht viel bringen -- denn diese Menschen haben kaum Kenntnis davon. Es ist meist : Marua und Zölibat - damit kann man besten arbeiten. Interessaterweise ist es eher Maria die den Hemmschuh zum biblischen Christus bildet.

      Da nutze ich dann das Leben Jesu und sein wirken und seine lehren. Dann kommt man sowieso auf Stellen wo z.B. auf die Geschwister Jeus hingewiesen wird. Oder eben dass Maria und Joseph keinen Verkehr hatten BIS Jesus geboren war (und der Reinigungszeit Marias) -- oder dass Jesus der Erstgeborene war - nicht der Einziggeborene von Maria .

      Und so kommt eins zum anderen . Und meist da entscheidet es sich dann. Mal ganz mal Stück für Stück .. und manchmal - das sind Lichtblicke -- kommt das Erwachen und dann gehts los -- mit allen möglichen Themen..

      LG
      Helensche
    • Das primäre Ziel ist jeder -- oder? Und es ist die Umgebung wo was mehr vorhanden ist.

      Hier ist das mehr RKK . Was es hier noch natürlich viele gibt sind Moslems. Und da ist auch sehr spannend --
      Mormonen sind hier auch sehr aktiv - in meiner Nähe ist dieser Tempel ..

      Das "Überfremdungsproblem" der Politik ist ein Feld für Mission-

      Ganz toll sind Abende wo ich Menschen einlade aus verschiedenen Bereichen : derbeste Abend ging bis Morgens um 4 :) ein Pfingstlerin - eine Msulima und ich . das ging hoch her :D Das war spannend .
      Da bekam ich von der Muslima einen Rüffel weil ich in meinem Koran Notizen habe - was böse ist - das darf man nicht . .. "ich hab aber keinen anderen" --

      Moslems haben eine grosse Achtung vor Jesus -

      LG
      Helensche
    • "Seele1986" schrieb:

      Kannst du mir bitte nochmal zeigen, wo dieser Auftrag steht?
      Dort wo es heute kaum noch einen interessiert auch wenn ich das gegenüber jemandem aus einer anderen Gemeinde nur ungern zugebe.

      "Ellen White" schrieb:


      [Christus kommt bald S.34]
      In einem ganz bestimmten Sinn sind Siebenten-Tags-Adventisten der Welt als Wächter und Lichtträger gegeben. Ihnen ist die letzte Warnung für eine untergehende Welt anvertraut worden. Auf sie scheint das herrliche Licht vom Wort Gottes. Ihnen ist eine Aufgabe von größter Wichtigkeit übertragen worden — die erste, zweite und dritte Engelsbotschaft zu verkündigen. Kein anderes Werk ist von solch großer Bedeutung. Sie dürfen sich deshalb von nichts anderem ihre Aufmerksamkeit rauben lassen.

      [Christus kommt bald S 50]
      In diesen letzten Tagen ist es unsere Pflicht, die volle Bedeutung der ersten, zweiten und dritten Engelsbotschaft zu erfassen. All unser Tun sollte in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes sein. Die erste, zweite und dritte Engelsbotschaft gehören zusammen und werden im 14. Kapitel der Offenbarung von Vers 6 an bis zum Kapitelende dargelegt.

      [Christus kommt bald S. 85]
      Die dreifache Engelsbotschaft muß verkündigt werden — nicht nur in weit entlegenen Ländern, sondern auch an bislang übersehenen Orten in unmittelbarer Nähe, wo noch Tausende ungewarnt und ohne Hoffnung leben. Unsere Großstädte rufen geradezu nach dem Einsatz hingebungsbereiter Diener Gottes.

      [Der große Kampf 393]
      Offenbarung 18 verweist auf die Zeit, da die Kirche infolge der Verwerfung der dreifachen Warnungsbotschaft aus Offenbarung 14,6-12 völlig den Zustand erreicht haben wird, der durch den zweiten Engel vorhergesagt ist, und das Volk Gottes, das sich noch immer in Babylon befindet, aufgefordert werden wird, sich von ihrer Gemeinschaft zu trennen. Diese Botschaft ist die letzte, die die Welt erhalten wird.

      [Christus ist SiegerS 352]
      Wenn es je eine Zeit in der Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten gab, in der sie aufstehen und leuchten sollten, dann ist das jetzt. Keine Stimme soll zurückgehalten werden, um die dreifache Engelsbotschaft zu verkündigen. Keiner sollte aus Furcht, weltliches Ansehen zu verlieren, einen einzigen Lichtstrahl verbergen, der von der Quelle allen Lichtes kommt. Es erfordert moralisches Rückgrat das Werk Gottes in der Endzeit zu tun, aber wir sollen uns dabei nicht von menschlicher Klugheit leiten lassen. Die Wahrheit sollte uns alles bedeuten. Wer sich in der Welt einen Namen machen möchte, der soll mit der Welt gehen. Die große Auseinandersetzung steht uns unmittelbar bevor, bei der jeder Flagge zeigen muss. Die ganze Christenheit wird daran beteiligt sein. Täglich, ja stündlich müssen wir von den Grundsätzen des Wortes Gottes bewegt werden. Das eigene Ich muss durch die Prinzipien der Gerechtigkeit, der Gnade und Liebe Gottes geheiligt werden. Bei jeder Unsicherheit solltest du beten und dich ernsthaft fragen: Ist das der Weg des Herrn? Mit der [aufgeschlagenen] Bibel vor dir berate dich mit Gott, was du nach seinem Willen tun sollst. Heilige Prinzipien sind im Wort Gottes offenbart. Die Quelle aller wahren Weisheit findet man im Kreuz von Golgatha. Überall entdecken wir mehr und mehr Beweise dafür, dass die Botschaft, die wir von Gott empfangen haben, tatsächlich die letzte Warnungsbotschaft an die Kirchen der Welt ist. Doch ein Jahr nach dem anderen vergeht und die Kirchen sind immer noch nicht gewarnt. Ich bin angewiesen worden, mit meinen Brüdern und Schwestern zu sprechen und sie zu fragen: „Sind wir uns bewusst, dass wir das vernachlässigen?“ Mir ist eine Botschaft nach der anderen für unsere Leiter gegeben worden, die sie ermutigte, überall dort mit der Arbeit zu beginnen, wo sich Türen öffnen. Wenn Arbeiter ans Werk gingen, würde der Herr ihre eigenen Seelen segnen und ihrem Bemühen Frucht schenken. Wenn die Menschen die Gründe für unseren Glauben erfahren, werden sie interessiert werden und sich bekehren. Heute sind viele wichtige Orte offen für jene, die sich für das Seelenheil anderer einsetzen.
    • Harte Worte, sons - nichts.

      Atze schrieb:

      ….aufmerksam macht und Dir zeigt wie viele „Seelen“ verlorengingen weil selbst die Adventisten wie Du ihren Auftrag der Verkündigung der letzten Gerichtsbotschaft nicht wahrgenommen haben. ...


      Wieweit und ob und dass nicht - - ich meinem Auftrag - - nachgekommen bin, soll ruhig zur Debatte stehen. Nur : Damit, das ich einem Katholiken engagierter oder weniger engagierter Katholizität das an den Kopf haue, was in diversen Büchern aus der Zeit des "Kulturkampfes" von hemmungslosen Pornografen gesammelt und weiterverbreitet worden ist - bringt ihn bestenfalls zur Solidarität mit seiner Kirche zurück. Leichter ist es da allerdings heutzutage, mit den Linken. Linksliberalen, militanten Atheisten - - mitzuschimpfen. Mission - Verkünden der Gnade Gottes - läuft eben nicht über Skandalaufdeckung, Skandalerinnerung - - etc.

      Lasst mich auf eine skandalöse Peinlichkeit hier in diesem Thread hinweisen : Da wurde doch glatt das Thema "sexueller Missbrauch" hereingebracht. Da schämt man sich nicht, eine derart tragisch Angelegenheit, diese Katastrophe der abendländischen Welt, polemisch gegen die RKK ins Treffen zuführen. Hier ist nicht nur der Opfer, sondern auch der Täter zu gedenken. Die Gründe sind hier und dort verschieden, aber : Da gilt es inzwischen als offiziell gesagt, dass unter Konservativen der grossen und der kleinen Kirchen und Gemeinschaften - - die Zahl der Vorkommnisse gleich erschreckend - und herausragend - hoch ist. Neben der Ungeheuerlichkeit, damit speziell gegen die RKK zu polemisieren, ist daher diese Argumentation - - den Linksliberalen der Humanistischen Union zu überlassen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Eben nicht, Atze !

      Atze schrieb:

      ….aufmerksam macht und Dir zeigt wie viele „Seelen“ verlorengingen weil selbst die Adventisten wie Du ihren Auftrag der Verkündigung der letzten Gerichtsbotschaft nicht wahrgenommen haben. Le

      Atze schrieb:

      Die Inanspruchnahme von Funktionen die nur Christus zustehen gehört also zu einer Sammlung von Skandälchen welches nur „triebhafte Phantasierende“ archivieren und hinausposaunen um ihrem wahrscheinlich ebenfalls triebhaftes Verlangen nach Verurteilung nachzugeben?


      Habe ich nicht deutlich gemacht, was das Sakrament, alleine vom Priester zu erhalten ( - nicht bei allen Sakramenten !) dem Gläubigen für Not bedeutet ? Und dass das "Sakramentenmonopol" des Priesters gegen die klaren Aussagen des NT steht ?

      Wer der hier das rüde Catholic - Bashing Betreibenden hat denn aus seiner Erfahrung mit katholischen Gläubigen geschöpft ? Und wer hat wieviel durch Copy - Paste hier eingestreut ? DAS IST NÄMLICH DER UNTERSCHIED !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bücher Bücher Bücher

      Helensche schrieb:

      Überteibung ? Nicht einmal ein tausendstel von dem was dort war- ist - sein wird habe ich geschrieben ... dieses Thema füllt Bücher ohne Ende. Hat OPFER ohne Ende..


      Mit seriösen Leuten, Helensche, diskutiere ich, ob die RKK die Habsburger oder jene die RKK über die Jahunderte gerettet haben - aber ich bin eben geschichtlich interessiert und komme auf so Sachen, wenn ich etwa die Ausbeutung des Stiftes Millstatt (uns seiner ihm Zehentpflichtigen) durch Graz und Wien sehe.. In Millstatt haben sie übrigens die Todeszelle von Protestanten entdeckt : Vollgeschrieben mit von denen auswendig gewussten Psalmen. (Wobei diese angeblich auch einen christlichen Kommunismus vertreten habe sollen - eine solche Verunsicherung der Sozialstruktur ängstigte wiederum die Bewohner der Gegend - )

      Und auch erfahren, dass die Habsburger die Jesuiten ins Land geholt hat, mit dem Auftrag, dieses wieder katholisch = habsburghörig zu machen. Den Da Vinci - Code oder das Neueste über die Templer lese ich NICHT.

      Ist Dir bewusst, dass 1933 bis 1938 in Oesterreich eine reaktionäre klerikalfaschistische Diktatur herrschte ? Dass aber zuvor die Bauern oben in den Tälern simpel und einfach Angst vor den marxistischen Horden in den Tälern der Industrie hatten und sich in der Kirche verkrochen ? Da gab es nämlich Konzepte wie im Spanischen Bürgerkrieg ! Helensche, hast Du davon schon gelesen ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Nein hab ich nicht hochverehrter Herr Studiusos :)

      ich begnügte mich mit Zeitzeugenberichten smpler Menschen aus der Zeit .. p olitisch war diese Zeit ja nicht nur A mehr als kurios und schlimm - und die verzweigten Machenschaften mit auch den Alliierten -- das ist ein breites Feld. Inwieweit die Kirche da noch ihre Spannungsfleder hatte und die Kommunisten --- ja - ich gehöre zur verwöhnten Generatio 1961 - die darüber lesen kann es aber nie am eigenen Leib erfahren hat.

      Ich habe Bücher über Verdingkinder gelesen -- Kinder von deutschen Nazifamilien die auch ihre Autobiografien schrieben - wie sie mit der Vergangeheit ihrer Eltern umgehen der Erziehung damals. Als ich im Altenheim arbeitete Ende der 80er Jahre gab es viele Frauen die in ihrer Vergangenheit lebten -- Die gegenwart war nicht da -- aber die Vergangenheit . Traurige spannende und auch Pro-NZ-SEiten hat man da gehört . Was hätte man tun sollen ? Einem Demenzkranken den Mund verleimen?? Da hätte man aber vieles nicht gehört..

      Weisst -- es iwar eine verrückte Zeit - ver-rückt in vielerlei Hinsicht ! 2 Onkel von mir väterlicherseits waren in Dachau - weil sie Sozis waren .. ich kenne die Zeit nur aus Erzählungen - aber solche die unter die Haut gehen.

      Der Grossvater meines verstorbenen Mannes war glühender Hitlerverehrer .. weil er Brot und Arbeit brachte . 3 Kinder - Bettgänger (12 std / Tag ein Zimmer - dann wieder weiter ziehen - ohne Brot und Arbeit) un mit A.H. kam er mit 4 Laib Brot nach Hause und das erste paar ganzer Schuhe zum Arbeiten ..

      Seine Frau war eine konvertierte Jüdin -- die nie behelltigt wurde . Sie hat diese Zeit unverfolgt überstanden . "Nur" der grössere Brüder meines Schwiegervaters musste den Stern tragen - der jüngere nicht er glar als zu klein. So ihre Berichte..

      Mein Vater war Jahrgang 36 -- er war noch bei den "Pimpf" .. und mein Grossvater - väterlicherseits war auch ein Woche im Gefängnis weil es eben ein "guten Tag" und keine "h.H." zu hause gab. Sie kamen in die Schule und fragten die Kinder wie man sich zu Hause begrüsste.

      Hat sicher alles keinen so grossen historischen Wert wie Deine Sicht und Dein Wissen .. aber für mich ist es von grossem Wert..

      Ich hoffe -- ich bete dafürt dass auch ich wenn es einmal soweit ist standhaft sein darf ..

      LG
      Helensche
    • tricky schrieb:

      -] Es kommt aus einem von den vier ansehnlichen Hörnern, die auf das große Horn folgen
      Die deutsche Sprache kann den hebräischen Text nicht in allen Feinheiten widergeben
      8 Und der Ziegenbock wurde überaus groß. Und als er stark geworden war, zerbrach das große Horn, und vier ansehnliche Hörner (feminin) wuchsen an seiner Stelle nach den vier Winden (feminin) des Himmels (maskulin) hin.
      9 Und aus dem einen (feminin!) von ihnen (maskulin!) kam ein einzelnes Horn hervor, zunächst klein, aber es wurde übermäßig groß gegen Süden und gegen Osten und gegen die Zierde.
      "aus dem einen" bezieht sich auf etwas "weibliches" - das könnte eines der Hörner (im hebärischen "weiblich") sein oder aber auch einer der vier Winde (ebenso "weiblich").
      "von ihnen" bezieht sich auf etwas "männliches" - und hier scheiden meiner Meinung nach die "weiblichen" Hörner aus.
      "aus dem einen von ihnen" meint daher mit hoher Wahrscheinlichkeit "aus dem einen Wind der Himmel".
      Wenn man sich auf eines der vier Hörner beziehen würde, hätte das "von ihnen" im hebräisch ins feminin gesetzt werden müssen. Das kl. Horn in Daniel 8 kommt daher nicht aus dem Widder (=Griechenland), sondern aus einen der vier Winde. Aus welchen der vier Winden bzw. Himmelsrichtungen es kommt wird sogar noch angedeutet im gleichen Vers:
      - nicht aus Süden
      - nicht aus dem Osten
      - nicht aus dem Land der Zierde (=Israel, welches aus von damaligen Standort Daniels (Babylon) aus betrachtet im Westen liegt)
      - folglich kommt es also aus dem Norden (versteckter Hinweis auf "Babylon" und/oder auf eine Macht, die sich anmaßt den "Thron Gottes" im äußersten Norden inne zu haben?)

      Allein nach dieser sprachlichen Analyse, sollte man die "Antiiochus-Epiphanes-These" hinterfragen, denn das kleine Horn in Daniel 8 kommt nicht (direkt) aus dem Widder, der "Griechenland" symbolisiert.
      Bei meinen Studium ist mir auch aufgefallen, dass die "Phase" der Weltreiche in Daniel 7 mit den vier Winden des Himmels (Daniel 7,2) eingeleitet wird, während die vier Winde des Himmels die "Phase" der Weltreiche in Daniel 8 abschließen. Die vier Winde des Himmels rahmen also die Weltreiche literarisch ein. Weshalb in Daniel 7 vier Weltreiche und in Daniel 8 nur 2 Weltreiche genannt werden, lässt der Text offen und bedarf der Auslegung. Ebenso fallen - wenn man sich Daniel 7 und 8 anschaut - die unterschiedlichen Tierarten auf, die Daniel gesehen hat. Während in Daniel 7 die Tiere der vier Weltreiche "unrein" sind und bestimmte charakteristisch Alleinstellungsmerkmale (z.B. schnelligkeit, stärke, grausamkeit etc.) der jeweiligen Weltreiche besitzen, fehlt diese Art der Verknüpfung in Daniel 8. Medo-Persien ist nun ein Widder (zuvor Bär) und Griechenland ein Ziegenbock (zuvor Leopard). Was will der Schreiber damit dem Lesen sagen? Adventistische Ausleger (z.B. Martin Pröbstle, Jacques Doukhan) gehen davon aus, dass durch den Gebrauch der "Opfersprache" in Daniel 8 der Fokus auf etwas "religiöses" gelegt werden soll, während Daniel 7 eher "politisch" zu verstehen ist - also zwei verschiedene Blickwinkel auf die gleiche historische Entwicklung.

      Ich halte es persönlich auch für falsch, Daniel 7 von 8 zu trennen. Beide Kapitel sind miteinander verzahnt durch bestimmte (inhaltliche und literarische) Gemeinsamkeiten. Es gibt meiner Meinung nach gute Gründe, beide Kapitel miteinander zu harmonisieren. Wer sich natürlich gegen diese Methode ausspricht, kommt natürlich zu anderen Ergebnissen (z.B. das kl. Horn in Daniel 7 ist nicht das kl. Horn in Daniel 8). Literarisch gesehen, sehe ich jedoch mehr Argumente für eine Verzahnung von Daniel 7 und 8 (und eigentlich auch Daniel 2;11;12).
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • "Fürwahr die 1260-tägige Vorhersage ist siebenmal in Daniel und Offenbarung erwähnt. Da sind nicht mehrere 1260-tägige Perioden, wie allgemein vermutet, sondern nur eine Zeitspanne. Weil es von besonderer Wichtigkeit ist, wird diese Epoche siebenmal erwähnt, einmal in Daniel 7:25 und 12:7 und auch in Offenbarung 12:14, wo es als eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit dargestellt ist. Weiterhin erscheint es in Offenbarung 11:2 und 13:5 als 42 Monate und in Offenbarung 11:3 1260 Tage. Wenn es sich um Prophezeiungen in der Bibel handelt, nimmt man 360 Tage für ein Jahr, und wenn man 360 mit 3 und einhalb multipliziert (eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit), dann erhält man 1260. Außerdem, wenn eine Prophezeiung als Zeitraum von vielen Tagen angegeben ist, dann setzt man ein Tag für ein Jahr ein (siehe Hesekiel 4:6 und Numeri 14:34). Somit hat die Bibel uns die Aufschlüsselung gegeben, wie man die 1260-tägige Weissagung errechnen soll, nämlich daß 1260 Tage in Wirklichkeit 1260 Jahre sind." Zitat ende :)

      Lieber Bemo,
      Ich sehe es so wie du, das Daniel 8 nicht getrennt betrachtet werden sollte. Um deine Argumentation zu unterstreichen: In Daniel 7, 25 kommt das erste mal die Zeitangabe des kleinen Horns. An weiteren 6 Bibelstellen geht es genau um den selben Zeitraum sowie um die selbe Macht. Nicht nur die Zeitvorhersage ist das selbe Kennzeichen! Ein weiterer Vergleich von Daniel 7 dem kleinen Horn und Offenbarung 13 mit dem ersten Tier mit ihren Merkmalen unterstreicht unsere Auslegung, das es sich um ein und die selbe Macht an vielen Textstellen handelt. :) Ein Argument für EINE Zeitangabe an sieben Textstellen: Nur mit Hilfe von Daniel 7 lässt sich genau der Beginn der 1260 Jahre bestimmen. :P Wären die 6. weiteren Zeitangaben etwas völlig anderes, wann sollten sie dann beginnen :?: :?: :?:
    • Geschichte - Geschichten - -

      Helensche schrieb:

      Hat sicher alles keinen so grossen historischen Wert wie Deine Sicht und Dein Wissen .. aber für mich ist es von grossem Wert..


      Heölensche, so fern ist mir das Ganze nicht : Ich erlebte bis vor 20 Jahren die seit 1918 / 1927 / 1933 / 1934 hier quasi hinter meinem Gartenzaun schwelenden Konflikte Rot / Schwarz hautnah mit. In den Altersheimen zittern die Alten immer noch wegen ihrer Kindheitserinnerungen aus Bürgerkriegstagen - -

      Oder : Schrot & Korn, Bio - Zeitschrift, beklagt sich über die in Erscheiunung tretetenden "Braunen Bio - Bauern" - no na, war doch die ganze " Lebensreform" Deutschlands, der Schweiz, geringer auch Oesterreichs, auch von starken nationalen Kräften getragen - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Liebe Freunde,

      "Das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und was es tat gelang ihm" (Dan. 8,11)

      Dazu hätte ich 5 konkrete Fragen, an all jene, die vielleicht noch immer der Überzeugung sind, dass das Kleine Horn nicht mit dem Papsttum, sondern mit Antiochus Epiphanes vor der Zeit Roms zu tun hätte und sich alles, was dort über dieses Horn steckbrieflich geschrieben steht, an und durch ihn erfüllt hat.

      1. Wie kann das, was der Text über das frevelhafte Vorgehen des Kl. Horns gegen das in Daniel 8,11-14 gemeinte Heiligtum beschreibt, Antiochus Epiphanes meinen, wenn diese Vision vom Zertreten und Verwüsten dieses Heiligtums laut den Erklärungen des Engels Gabriel bis zur Zeit des Endes gehen würde (Dan. 8,15-19), was im Text mehrmals betont wird?

      2. Wie ist es möglich, dass katholische, protestantische und auch andere christliche und seit geraumer Zeit sogar manche adv. Theologen in diesem Kleinen Horn einen für die Weltgeschichte nicht sehr bedeutenden politischen Herrscher am Ende der Seleuzidenzeit sehen können, der damals wärend einigen Jahren den Tempel in Jerusalem entweihte, wenn jedoch laut Dan. 8,26 gesagt wird, dass sich die Erfüllung des Gesichtes über die 2300 Abenden und Morgen, wo dann das Heiligtum wieder gereinigt, geweiht oder zu seinem Recht kommen sollte, erst nach langer Zeit - und nach obigen Erklärungen des Gabriel - erst am Ende der Zeit abspielen würde?

      3. Welche göttliche Wahrheit hat dieser Seleuzidenherrscher zu seiner Zeit über 160 Jahre vor der Menschwerdung und vor dem Tod des Messias zu Boden geworfen? (Dan. 9,12)

      4. Welche Starken hat er vernichtet (V. 24) ?

      5. Was ist ihm durch Betrug während seiner Regierungszeit gelungen (V. 25) ?

      Danke für eventuelle Erklärungen dazu!

      Lg Armin
    • Äußere & Innere Lehre

      Die Äußere Lehre ist unsere Feststellbarkeit oder zumindest die Frage danach; also das, was wir hier hauptsächlich diskutieren.

      Ist es Rom? Ist es das Papsttum? Oder eine andere Macht, die historisch gewirkt hat? - Die Frage nach der äußeren Feststellung, den Fakten usw.

      Im Zentrum steht dann, welches Reich es war, wann es historisch begann und endete.

      Die Innere Lehre ist die Wahrheit in diesen Fakten, die sich real-historisch niederschlugen.

      Es ist ein Widersacher, der Menschen und Reiche als Instrumente nutzt, um das Evangelium zu töten.

      Die Reiche, Antichristen, Tiere usw. sind "Rollen", "Niederschlagungen", die bis heute ausgefüllt werden. Satan kopiert eine böse Dreieinigkeit: Drache, Frau und Tier.

      Tier heißt: ohne Gott haben wir beim Menschen und in einem Reich nur die Bestialität, das Niedere, das Gewaltätige. (Hier wird die Evolutionstheorie sehr interessant zu betrachten! "Wir sind Tiere!")

      Bei der Innere Lehre bedeuten die 2300 Abende und Morgen nicht die Frage der Berechnung, wann es historisch begann und endete,

      sondern die zentrale Aussage: Das Böse hat eine Geburt und einen Tod. Gott aber nicht. Es geht nur so lange, wie Gott bestimmt, dass es gehen darf.

      Nach 2300 Abenden und Morgen geht der Bestie (wiedermal) der Atem aus, weil Gott es so fügt.

      Es kommen neue Tiere! Und mit ihnen wird es genauso gehen, bis der Herr endlich vollendet.

      Prophetie zeigt uns als allererstes eines: dass Gott der Herr ist! Dass es bereits gesagt ist, bevor es (historisch-real) geschieht. Der Gläubige kann dadurch nur beruhigt werden! Gewarnt natürlich, nicht in die Dornen zu rennen, aber vor allem beruhigt und zuversichtlich, weil er liest, dass Gott Anfang und Ende bereits geschrieben hat.

      So warf das Horn die Wahrheit auch nur FÜR UNS zu Boden, aber nicht real, denn das Thema der Bibel ist nicht der Mensch, sondern Gott.
      Auch das Zertreten des Heiligtums geschieht bei UNS, aber nicht real. Ein himmlisches Heiligtum, dass zertreten wird, gibt es nicht. Und eins, dass wieder gerechtfertigt werden muss, gibt es auch nicht.

      Diese These sagt, dass Gott sich selbst begründen muss, warum er für seine Schöpfung ans Kreuz ging. Das stimmt nicht.

      Gott erklärt UNS, warum er für Uns ans Kreuz ging. Dadurch wird unsere Sünde offenbar, die wir von uns her niemals erkennen, und somit wird unser Gericht offenbar, dass die Sünde fordert. Verzweiflung wird in uns geboren und wir erkennen, dass wir Gnade brauchen, weil wir ansonsten verloren sind.

      Dadurch wird Christus ins Zentrum der Schrift gestellt.
    • Hallo Seele1986,
      die besprichst in deinen Beitrag mehr oder weniger direkt, wie sich welche Auslegungs-Methode auswirkt.
      Hebt denn die "Innere Lehre" die "Äußere Lehre" auf?
      Ich frage mich, ob dein Denkansatz wirklich dem konkreten biblischen Text in Daniel 7 und 8 gerecht wird. Ich meine, man sollte immer vom Text ausgehen und sich vom Text leiten lassen, vorallem hinsichtlich der Auslegungsmethode. Eine reine Vergeistlichung (= "Innere Lehre"?) schließe ich im konkreten Fall aus, weil der Text selbst und relativ direkt vorgibt, wie was zu deuten ist. In Daniel 7 und 8 wird festgestellt: Die Tiere, die Daniel gesehen hat, sind Weltreiche. Alles was darüber hinausgeht, ist mehr oder weniger willkürliche Vergeistlichung auf Grund vorgefasster Auslegungsmethoden, die sich nicht am Text orientieren. Ich für meinen Teil sehe primär historische Abläufe in Daniel 7 und 8, die natürlich mit bestimmten "Ideologien" verbunden waren - und ja, diese Ideologien gibt es mit Sicherheit noch heute - im privaten wie auch globalen Sinn - und sollten bekämpft werden, aber das ist erst eine Auslegung sekundärer Natur, die der Text direkt nicht vorgibt. Im Gegensatz dazu gibt der Text aber sehr wohl die historische Abfolge konkreter Weltreiche vor und damit auch den Schlüssel zur (primären) Auslegung.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!