Das kleine Horn in Daniel 8

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    • Danke für die Erklärung.

      Johannes schrieb:

      ...Dass Miller mit seiner Auslegung der Schrift fundamental irrte ist eine Position, die von den Kirchen geteilt wird, die sich auch damals schon gegen Miller und seine Botschaft stellten. Es ist jedoch keine adventistische Position, ....

      Warum nicht? Es ist doch ein Faktum, dass er fundamental geirrt hat, Worte Jesu einfach ausgeblendet aus seiner Auslegung. Ich kann doch nicht die Realität leugnen!
      Die Tatsache, dass es uns gibt bzw. wir (wie auch die Zeugen Jehovas) aus den Überbleibseln der Millerbewegung entstanden sind, zeigt doch nicht, dass er Recht hatte. Es zeigt (nur) dass, Gott selbst aus so einer "verunglückten" Sache noch etwas Gutes machen kann.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Heimow

      lieber Heimo, genau da ist ja das Schlüsselproblem bei der ganzen Sache.
      Jetzt kommen wir zum zweiten Punkt: Jesus gibt den Aposteln die Vollmacht, die Sünden zu vergeben. Es ist nicht leicht zu verstehen, auf welche Weise ein Mensch Sünden vergeben soll; doch Jesus verleiht diese Vollmacht. Die Kirche besitzt die Schlüsselgewalt, das heißt, sie kann die Tür zur Vergebung öffnen oder verschließen. In seiner hohen Barmherzigkeit vergibt Gott jedem Menschen, .... Die Kirche ist nicht die Herrin über die Schlüsselgewalt, sondern sie ist eine Dienerin, die den Auftrag erhalten hat, die Vergebung weiterzugeben, und die sich jedes Mal freut, wenn sie diese Gabe Gottes austeilen darf


      sie maßt sich an die Sünden "weiter zu geben bzw. dann die Gnade zurückzugeben.

      aktuellster katholischer Katechismus vom letzten Papst empfohlen.

      Zweiter Teil,zweiter Abschnitt,zweites Kapitel Seite 114
      Aus Katholischer Katechismus Taschenbuchausgabe mit einem Vorwort von Herrn Ratzinger. ISBN-13:978-3-629-02140-3

      ....
      302. Welche Elemente sind beim Sakrament der Versöhnung wesentlich?

      1440-1449
      Wesentlich sind zwei Elemente: das Handeln des Menschen, der sich unter dem Walten des Heiligen Geistes bekehrt, und die Lossprechung durch den Priester, der im Namen Christi die Vergebung schenkt und die Art der Genugtuung bestimmt.



      307. Wer ist der Spender des Bußsakraments?
      1461-1466 und 1495
      Christus hat den Dienst der Versöhnung seinen Aposteln und deren Nachfolgern,den Bischöfen,sowie deren Mitarbeitern, den Priestern,anvertraut.
      Sie werden darum zu Werkzeugen der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit Gottes. Sie üben die Vollmacht der Sündenvergebung im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes aus.



      Was dieser aktuelle Papst dazu schreibt ist sekundärliteratur, es ist nicht der Katechismus der allein ernste Gültigkeit hat.
      Es ist und bleibt ein Verbrechen dass Jesus jeden Tag immer und immer wieder geopfert wird (täglich millionen mal)
      Die Sündenvergebung geschieht (aus Sicht Roms) in Vollmacht durch den Priester.
      Keine Ahnung was es da wieder zu relativieren gibt, es ist ferner auch der Grund warum es besser wäre Rom den Rücken zu kehren und ein biblischeres Vergebungsbild zu suchen.
      Es ist wichtig dass nicht zu leugnen oder zu relativieren denn sonst leugnet man Christi Opfer am Kreuz.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Nochmals: ich teile nicht das katholische Verständnis über die Sündenvergebung durch die Kirche - das ist selbstredend.

      Ich möchte nur vermeiden, dass wir (die ohnedies unbiblische) Position der Kirche durch Fehlinterpretation noch so umformen, dass wir unfair sind und unglaubwürdig werden.

      Auch die Akzentsetzung macht Unterschiede, schau mal Dein Beispiel an:

      Baptist schrieb:

      @Heimow
      ...

      307. Wer ist der Spender des Bußsakraments?
      1461-1466 und 1495
      Christus hat den Dienst der Versöhnung seinen Aposteln und deren Nachfolgern,den Bischöfen,sowie deren Mitarbeitern, den Priestern,anvertraut.
      Sie werden darum zu Werkzeugen der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit Gottes. Sie üben die Vollmacht der Sündenvergebung im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes aus.

      ....


      Es ginge auch anders:

      307. Wer ist der Spender des Bußsakraments?
      1461-1466 und 1495
      Christus hat den Dienst der Versöhnung seinen Aposteln und deren Nachfolgern,den Bischöfen,sowie deren Mitarbeitern, den Priestern,anvertraut.
      Sie werden darum zu Werkzeugen der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit Gottes. Sie üben die Vollmacht der Sündenvergebung im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes aus.


      Verstehst Du was ich meine?

      Ich muss nicht auf dem, der am Boden liegt, herumtreten und ich muss auch nicht eine unbiblische Lehre nicht noch "schlimmer" darstellen, als sie schon ist. Ich kann der RKK also in christlicher Langmut, oder in archaischem Hass begegnen.... ;)


      Das verstehe ich allerdings gar nicht:

      Baptist schrieb:

      Was dieser aktuelle Papst dazu schreibt ist sekundärliteratur, es ist nicht der Katechismus der allein ernste Gültigkeit hat.

      Was gilt dann? :|
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Baptist schrieb:

      Was dieser aktuelle Papst dazu schreibt ist sekundärliteratur, es ist nicht der Katechismus der allein ernste Gültigkeit hat.
      Es ist und bleibt ein Verbrechen dass Jesus jeden Tag immer und immer wieder geopfert wird (täglich millionen mal)


      Es ist schon auffalend wie man als der "Bessere" Argumentiert: Man nimmt das was einer schreibt nicht ernst, obwohl dieser offenbar zu anderen Ekenntniss gekommen ist.

      Das ist der Stil ,alles was nach 1844 an neuer Erkenntniss gewonnen wurde ist Fälschung des Ersten.

      Um dann wieder den Hammer herauszuholen und den Anderen des Verbrechens zu beschuldigen ohne den Funken der Veständniss aufzubingen, das es Menschen für Menschen zu Ehre Gottes tun könnten.

      Ich kenne einige in der RKK die ihr Handeln aus Liebe und nicht nach dem, was im Kathechismus steht begründen.

      Ich hoffe das ich als nicht Eingesegneter bei einem Todkranken die Hand Auflege und mit ihm beten um Ihn zu trösten, der Gotteslästerung nicht beschuldigt werde.
    • HeimoW schrieb:

      Was gilt dann? :|

      Es gilt was Dogma ist in der Kirche, das solltest du doch wissen ?! ;)
      Es gilt was im Katechismus steht, dort ist der Glauben "rechtsgültig" dargelegt und wirklich auch einfach erklärt.
      Und ja es ist sekundärliteratur genauso wie wenn z.B. unser GK Präsi etwas als Predigt hinlegt so müssen wir es anhand der Bibel prüfen aber können nicht die Bibel anhand der Predigt prüfen(das ist logisch und von dir mehrmals klar so gesagt

      Er hat durch sein Geschriebenes kein neues Dogma oder Lehre erstellt.
      Die Päpste sind weise und schlau Dinge diplomatischer dar zu stellen als es in Wirklichkeit ist.
      Natürlich kann Rom nicht mehr auftreten wie vor 200 Jahren, sie sind weise alles ruhiger an zu gehen, die Lehre hat sich dennoch nicht geändert, das ist dort nicht möglich,die Wortwahl allerdings schon.

      Natürlich sollten wir nicht gemein, wahllos in unserer Kritik und übertreibend sein dennoch müssen wir als STA weiterhin Katholiken auf diese Probleme hinweisen.
      Ich persönlich betrachte es als eine Gott gegebene Ehre mir die Augen über meine alte Kirche geöffnet zu haben, da habe ich auch jetzt die Pflicht meiner Umgebung(die zu 80% katholisch ist) nach Möglichkeit die Wahrheit weiter zu geben. Bei anderen ist es evtl. die Evangelische Kirche oder sonstige Gemeinden und Kirchen.

      Die wahre Ökumene,so glaube ich findet aber in der Adventgemeinde statt.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky () aus folgendem Grund: Teil in OT verlagert

    • Ich finde wenn man die Bibel anschaut, gibt es durchaus Gründe, warum die katholische Kirche diese Position bei der Sündenvergebung angenommen hat. Ob man die nun teilt oder nicht ist eine andere Sache, aber ich finde man muss immer fair bleiben. Ich bin mir fast sicher, dass viele Katholiken dass in einer demütigen und ehrfürchtigen Haltung glauben und auch die Absolution durchführen. Ich finde es manchmaln ein wenig erschreckend, wie wenig versucht wird, den andern zu verstehen und sich einzugestehen, dass man durchaus auch andere Schlüsse aus gewissen Bibelstellen ziehen kann und dies nur weil in gewissen Köpfen eine Denkensmuster vorgegeben ist. Jene Organisation ist schlecht und vom Satan und die andere ist gut und von Gott. Aber so einfach ist es eben nicht, man wird in jeder Religionsgemeinschaft ehrlich und aufrichtig gläubige Menschen finden, die sogar einen biblischen Grund für ihr Handeln haben, auch wenn diese von der eigenen Erkenntnis stark abweichen. Für mich ist dies auch ein christliche Tugend, dem andern zuzuhöre und versuchen ihn zu vestehen. Man darf immer seine eigene Erkenntnis kund tun, aber es ist ein guter Rat, wenn man das in Liebe tut. Denn mit Liebe erreicht man wesentlich mehr als mit der Keule. Jesu hat uns dies vorgelebt und wenn wir Nachfolger von ihm sein wollen, sollten wir das auch so tun.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • HeimoW schrieb:

      Warum nicht? Es ist doch ein Faktum, dass er fundamental geirrt hat, Worte Jesu einfach ausgeblendet aus seiner Auslegung. Ich kann doch nicht die Realität leugnen!
      Die Tatsache, dass es uns gibt bzw. wir (wie auch die Zeugen Jehovas) aus den Überbleibseln der Millerbewegung entstanden sind, zeigt doch nicht, dass er Recht hatte. Es zeigt (nur) dass, Gott selbst aus so einer "verunglückten" Sache noch etwas Gutes machen kann.
      .
      HeimoW, wir hatten diese Diskussion erst vor kurzem in einem anderen Thread, es hat keinen Sinn diese jetzt hier zu wiederholen. Schade, dass du nicht siehst, wie wunderbar die Millerbewegung von Jesus geführt wurde und traurig, dass du als Adventist den Zeugnissen von Ellen White zum Thema keinen Glauben schenkst.

      Wer die Geschichte der Milleriten nicht versteht wird auch die letzten Ereignisse, die zu Jesu Wiederkunft führen, nicht verstehen. Und als Adventisten müssen wir diese verstehen!
    • Gräuel der Verwüstung/Dan 8,13

      Hallo,

      für mich ist eigentlich die historisch-adventistische Auslegung die überzeugendste. Allerdings habe ich nach Lektüre des 1. Makkabäerbuches (1,57) ein Problem: Es scheint tatsächlich auf den ersten Blick so zu sein, dass schon zur Entstehungszeit dieses Buches der Terminus Gräuel der Verwüstung (und damit die Aktivitäten des kleinen Horn gem. Dan 8,11) mit Antiochus Epiphanes in Verbindung gebracht wurde. Kann mir jemand sagen, ob der dort gebrauchte Begriff wirklich derselbe ist wie bei Daniel?
      Andererseits sprach auch Jesus in seiner Rede in Matthäus 24 vom Gräuel der Verwüstung als etwas Zuküntigen - das würde ja wieder unterstreichen, dass auf jedem Fall - wie man da auch herangeht - Epiphanes nicht die gesamte Erfüllung war. EGW hat ja den Ausdruck auch auf das Sonntagsgesetz bezogen
    • Martin schrieb:

      Hallo,

      für mich ist eigentlich die historisch-adventistische Auslegung die überzeugendste. Allerdings habe ich nach Lektüre des 1. Makkabäerbuches (1,57) ein Problem: Es scheint tatsächlich auf den ersten Blick so zu sein, dass schon zur Entstehungszeit dieses Buches der Terminus Gräuel der Verwüstung (und damit die Aktivitäten des kleinen Horn gem. Dan 8,11) mit Antiochus Epiphanes in Verbindung gebracht wurde. Kann mir jemand sagen, ob der dort gebrauchte Begriff wirklich derselbe ist wie bei Daniel?
      Andererseits sprach auch Jesus in seiner Rede in Matthäus 24 vom Gräuel der Verwüstung als etwas Zuküntigen - das würde ja wieder unterstreichen, dass auf jedem Fall - wie man da auch herangeht - Epiphanes nicht die gesamte Erfüllung war. EGW hat ja den Ausdruck auch auf das Sonntagsgesetz bezogen
      Es ist irrelevant, was im Makkabäerbuch steht, da dieses nicht zum Wort Gottes gehört, sondern zu den Apokryphen.

      Antiochus Epiphanes kann aus vielen Gründen nicht das kleine Horn sein. Diese Auslegung wurde im Zuge der Gegenreformation von Jesuiten in die protestantische Welt getragen um vom Papsttum abzulenken, denn alle Reformatoren waren sich darüber einig, dass das kleine Horn das päpstliche Rom symbolisiert.
    • @Martin

      ich denke man sollte sich als allererstes von den Apokryphen distanzieren, diese können nicht mit der Bibel Hand in Hand gehen da es kein Wort Gottes ist.
      Es ist lediglich vom Vatican annerkannt aber von der gesamten Protestantischen Welt werden sie nicht anerkannt.

      Ich kenne diese Irritation von Antiochus E. 4
      Dennoch muss man fest am Wortlaut von Daniel 7 bleiben dann erkennt man dass er es nicht sein kann da eben das Horn NACH Rom bzw. aus dem römisch heidnischen Kaiserreich hervorkommt und nicht ein Teil Griechenlands sein kann.
      Das ist die sicherste Methode um hier sicher zu sein- glaube ich zumindest.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Antiochus Epiphanes war der elfte König des syrischen Reichs. Bis zur Eroberung des Landes durch Rom kamen noch weitere syrische Könige an die Macht. Mit Ausnahme einiger Eroberungen in Ägypten, die er nur für kurze Dauer behielt, vergrößerte er sein Gebiet nicht. Er war also "nur" syrischer König und deshalb Teil eines der vier Hörner. Auch Daniel 8,23 macht deutlich, dass das kleine Horn am Ende der Herrschaft der vier Hörner aufkommen würde, was ja ebenfalls für Antiochos Epiphanes nicht zutrifft. (Quelle: dasgeheimnis.de/web/daniel_8.htm)

      Wenn man das Buch Daniel studiert stellt man zudem fest, dass die verschiedenen von Daniel niedergeschriebenen Visionen alle dem Prinzip "Wiederholung und Ausbau" folgen. So wird in Daniel Kapitel 2, 7, 8 und 11 jeweils die gleiche Abfolge der das Volk Gottes unterdrückenden Weltreiche gezeichnet (Babylon, Medo-Persien, Griechenland, heidnisches und päpstliches Rom), wobei Daniel 2 und 7 bei Babylon beginnt, während Kapitel 8 und 11 bei Medo-Persien anfangen, weil zu dem Zeitpunkt, als Daniel die Gesichte dieser Kapitel erhielt das babylonische Reich schon untergegangen war.

      Ein weiterer Punkt ist, dass der Engel Gabriel Daniel erläutert, dass die Macht, die durch das kleine Horn symbolisiert wird "ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden" wird (Vers 25). Das ist eine Parallele zu Vers 26 aus Daniel 7 ("Aber das Gericht wird sich setzen und ihm die Herrschaft wegnehmen, um sie endgültig zu vertilgen und zu vernichten.") und zu den Versen 44 und 45 aus Daniel 2 ("Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird; und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen; es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen; ganz so wie du gesehen hast, daß sich von dem Berg ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden losriß und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte.") Das deutet darauf hin, dass diese Macht bis zur Wiederkunft Christi herrschen wird.

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    • Baptist schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Was gilt dann? :|

      Es gilt was Dogma ist in der Kirche, das solltest du doch wissen ?! ;)
      Es gilt was im Katechismus steht, dort ist der Glauben "rechtsgültig" dargelegt und wirklich auch einfach erklärt.
      Und ja es ist sekundärliteratur genauso wie wenn z.B. unser GK Präsi etwas als Predigt hinlegt so müssen wir es anhand der Bibel prüfen aber können nicht die Bibel anhand der Predigt prüfen(das ist logisch und von dir mehrmals klar so gesagt


      Ja, aber Du schreibst doch:

      Baptist schrieb:

      Was dieser aktuelle Papst dazu schreibt ist sekundärliteratur, es ist nicht der Katechismus der allein ernste Gültigkeit hat.
      Es ist NICHT der Katechismus...
      Tippfehler?
      Liebe Grüße, Heimo
    • "Bogi111" schrieb:

      Um dann wieder den Hammer herauszuholen und den Anderen des Verbrechens zu beschuldigen ohne den Funken der Veständniss aufzubingen, das es Menschen für Menschen zu Ehre Gottes tun könnten.

      Wenn Menschen Dienst für Gott tun wollen, sei es aus Liebe oder anderen gutgemeinten Motiven wird es dennoch kein Anklang bei Gott finden wenn der Dienst falsch ist. Der reine und richtige Dienst ist Gott das Wichtigste und wurde bei Ungehorsam oft gar mit dem Tode bestraft, selbst wenn es gut gemeint war.

      Siehe…
      1. Kains Opfer bestehend aus Früchten anstatt einem Lamm.
      2. Nadab und Abihu, die fremdes Feuer ins Heiligtum brachten.
      3. Ussa, der die Bundeslade stützte damit sie nicht umfallen sollte.

      Allein der gute Wille zählt nicht. Es ist jedes Christen Pflicht die Wahrheit zu ergründen, um Erkenntnis zu beten, zu bitten und auch danach zu handeln. Sich auf Liebe und den guten Willen zu stützen ist Unsinn auch wenn man selbst in unseren Reihen der STA immer mehr zu hören bekommt „…nur die Liebe zählt“. „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder … .” hört Gott nicht egal wie es gemeint ist, sondern wird im Gegenteil seinen Zorn hervorrufen.
    • Atze schrieb:

      Allein der gute Wille zählt nicht.

      ganz so schwarz weiß würde ich nicht malen ich weiß aber wie dus meinst.
      Es ist dennoch Fakt dass
      Apg 17,30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
      1Petr 1,14 Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet;

      Sobald Erkenntnis dazukommt ist man verpflichtet danach zu handeln, ab dann zählt der gute Wille im falschen Tun nicht mehr davor glaube ich sieht Gott vielfach sehr wohl gnädig auf Einiges.
      Auch noch dazu
      Sprüche 24,12

      Bibelstelle

      12 Wenn du sagen wolltest: »Siehe, wir haben das nicht gewußt!« — wird nicht der, welcher die Herzen prüft, es erkennen, und der auf deine Seele achthat, es wahrnehmen und dem Menschen vergelten nach seinem Tun?
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

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    • Atze schrieb:


      Wenn Menschen Dienst für Gott tun wollen, sei es aus Liebe oder anderen gutgemeinten Motiven wird es dennoch kein Anklang bei Gott finden wenn der Dienst falsch ist. Der reine und richtige Dienst ist Gott das Wichtigste und wurde bei Ungehorsam oft gar mit dem Tode bestraft, selbst wenn es gut gemeint war.

      Siehe…
      1. Kains Opfer bestehend aus Früchten anstatt einem Lamm.
      2. Nadab und Abihu, die fremdes Feuer ins Heiligtum brachten.
      3. Ussa, der die Bundeslade stützte damit sie nicht umfallen sollte.

      Allein der gute Wille zählt nicht. Es ist jedes Christen Pflicht die Wahrheit zu ergründen, um Erkenntnis zu beten, zu bitten und auch danach zu handeln. Sich auf Liebe und den guten Willen zu stützen ist Unsinn auch wenn man selbst in unseren Reihen der STA immer mehr zu hören bekommt „…nur die Liebe zählt“. „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder … .” hört Gott nicht egal wie es gemeint ist, sondern wird im Gegenteil seinen Zorn hervorrufen.


      Ich glaube Du bist auf dem Holzweg. Gott schaut primär auf das Herz und den Glauben. Es ist sehr gut möglich, dass kein einziger Mensch in allen Punkten richtig glaubt, auch nicht die Adventisten. Paulus ist das beste Beispiel, Gott hat sein Herz gesehen und hat aus ihm einen wunderbaren Knecht Gottes gemacht. Auch bei Jesu findet man mehr Gegebenheiten, wo er sich mit sogenannten Heiden, Sündern und Randständigen abgegeben hat, als mit den Schriftgelehrten. Vergiss nicht, die Pharisäer waren auch überzeugt, sie wüssten wie man die Schrift zu verstehen hätte. Das Problem war nicht, dass sie in gewissen Punkten falsch lagen sondern es lag an ihrer Einstellung. Ich bin sicher, die Pharisäer waren in vielen Punkten wesentlich korrekter als z.B. die Jünger Jesu, aber sie hatten die falsche Gesinnung. Nehmen wir daher die demütige Gesinnung Jesu an, als besserwisserisch zu urteilen, welche Menschen Satans Werk nachfolgen und welche nicht. Ich habe es schon mal geschrieben, aber die Liebe sollte das Zeichen von Gotteskindern sein. Aus diesen Gründen halte ich auch recht wenig von der adventistischen Auslegung des Antichristen, da man damit Gefahr läuft eine ganze Gruppe von Christen pauschal zu verurteilen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Hallo,

      ich weiß, ich hatte es schon öfters geschrieben, möchte aber nochmals darauf hinweisen:

      Ist allen klar, dass es mehrere Antichristen gibt? Mehrere falsche Christusse?

      Die Bibel berichtet von theologischen Mächten, denen Menschen dienen!

      Im 16. Jh. füllte das Papsttum ganz klar diese "Rolle" aus (also hatten die Reformatoren Recht!)

      Die LEHRE Roms füllt diese Rolle immernoch aus, aber seit 1758 hat Rom lange nicht mehr die gleiche Kraft wie vorher!

      Wer ist heute (durch den uns schwächenden Humanismus) zunehmend stärker? Der Islamismus (ich meine die extremen Varianten).

      Wer ist für den Protestantismus und unser Abendland besonders einflussreich? USA!

      Dass sie alle Rom die Hand reichen, stimmt, aber die Info bezüglich Rom ist nicht neu! Ein echter evangelischer oder freievangelischer Christ wird niemals viel von Rom halten (von Hause aus). Ich versteh den Informationsdrang über Rom nicht! Wichtiger wäre, darüber zu informieren, wer WIR als Protestanten sind.
      Diese ewige Rom-Nummer ist irgendwann peinlich bzw. es wird gelogen, nur um neue Gründe gegen Rom zu haben. Da kommen dann teilweise Dinge, die einfach nicht korrekt sind!

      Fakt ist: Es gibt viele Antichristi und vor allem antichristliche Systeme: Papsttum, Kommunismus (total antichristlich!), Islam (Christus wird erniedrigt/ nie gekreuzigt!), Humanismus (Jesus nur als Mensch, wenn überhaupt), die ganzen Sekten, die die christliche Lehre verzerren usw.

      Man muss dem Katholizismus mal eins lassen: Er hat zwar Papst-Amt, Marien-und Heiligenverehrung HINZUgefügt (was FALSCH ist), aber er hat an der Dreieinigkeit und an der Person Jesu ansich nichts verändert! Die Katholiken, die ich kennenlernen, haben das gleiche Bild von Jesus wie ich auch. Erst beim System Kirche gibt es etwaige Meinungsverschiedenheiten.

      Gewisse "christliche" und nicht-christliche Gruppen finde ich hingegen schlimmer: Jesus war nur ein Geschöpf (ZJ, Christadelphians, Mormonen, gewisse Unitarier-Gruppen); es gibt keinen dreieinen Gott (Unitarier, Christadelphians); Gott handelt nicht mehr aktiv (Deisten, Freimaurer, diverse Humanisten); Jesus war einer von vielen "Meistern" (Esoterik, Buddhismus, Bahai, Islam usw.); man kann Jesus real "begegnen" (Charismatiker, Freimaurer).

      Der letzte Antichrist, kurz vor Jesu Kommen, kommt noch. Die Rechnung: damals Papst = heute Papst = Antichrist geht nicht auf; das ist Kinder-Denken. Natürlich wird Rom damit zu tun haben, mit Sicherheit. Aber ich glaube das Ungeheuer wird eine andere Fratze haben. Man bedenke: Es wird eine Mischung aus allen widergöttlichen Systemen sein. Das lässt sich heute nicht mehr klar abgrenzen.

      Ich denke auch, es geht um die neue Einheitsreligion.
    • "DonDomi" schrieb:

      aber die Liebe sollte das Zeichen von Gotteskindern sein.

      Welche Liebe? Es gibt nicht nur die Liebe zu meinem Nächsten, sondern auch die Liebe zu Gott. Diese äußert sich in Gottesfurcht und wahrer Anbetung wobei es wichtig ist dem Schöpfer die Ehre zu geben und nicht einem Menschen der sich als sein Stellvertreter ausgibt oder einer menschengemachten Mittlerin Maria.

      Bibelstelle

      Offenbarung 14,7 Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!

      Natürlich verzeiht Gott auch Fehltritte solange Gnadenzeit ist…die Bedingung dafür aber ist dass der babylonische „falsche“ Dienst der….

      Bibelstelle

      Offenbarung 14,8 mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat
      …..beendet wird.

      Bibelstelle

      Offenbarung 18,4 Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

      Denn nur in der wahren Anbetung findet Gott Wohlgefallen an unserem Dienst. Falsche Anbetung verabscheut er.

      Bibelstelle

      Offenbarung 14, 9-10 Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

      Es geht hier gar nicht um einzelne Streitpunkte theologischer Auslegung wie Du aus Deinem Beitrag zu erkennen gibst, sondern darum wem ich mit meinem Gebet und Gottesdienst die Ehre gebe. Papst oder Maria wie im Katholizismus ist in jedem Fall „fremdes Feuer“.
      Was die Liebe zum Nächsten angeht so will ich Dir gar nicht wiedersprechen. Natürlich ist sie unter Christen wichtig. Doch unter Humanisten findet man die Nächstenliebe ebenso und kann daher kaum das alleinige Merkmal eines Christen sein.

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    • Seele1986 schrieb:

      Der letzte Antichrist, kurz vor Jesu Kommen, kommt noch. Die Rechnung: damals Papst = heute Papst = Antichrist geht nicht auf; das ist Kinder-Denken. Natürlich wird Rom damit zu tun haben, mit Sicherheit. Aber ich glaube das Ungeheuer wird eine andere Fratze haben. Man bedenke: Es wird eine Mischung aus allen widergöttlichen Systemen sein. Das lässt sich heute nicht mehr klar abgrenzen.

      Ich denke auch, es geht um die neue Einheitsreligion.
      Hallo Seele1986,

      Gott hat uns in Seinem Wort sehr deutlich offenbart, dass das Papsttum der Antichrist ist und bis zum Ende bleiben wird.

      Johannes schreibt von dem Antichristen, der kommen wird, er meint also eine ganz bestimmte Macht. Diese antichristliche Macht wird außerdem von der Gemeinde ausgehen:

      Bibelstelle

      Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, daß sie alle nicht von uns sind.(1.Joh 2,18.19)



      Paulus schreibt von dem Gesetzlosen, welcher aus der abgefallenen Kirche hervorgeht und bis zur Wiederkunft Christi da sein wird:

      Bibelstelle

      Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Denkt ihr nicht mehr daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, (2.Thess 2,3-8)


      Daniel 7, 8 und 11 lassen keinen Zweifel daran, dass es sich bei dem Antichristen um das Papsttum handelt. In diesen Kapiteln wird uns geoffenbart, dass es diese Macht ist, die bis zur Wiederkunft wirken wird. Und tatsächlich: Seit 538 n.Chr., also nunmehr 1475 Jahren, existiert diese Macht, welche die Stelle Gottes auf Erden für sich beansprucht. Auf keine andere Macht trifft dies zu.


      In Offenbarung 13 erfahren wir, dass der Antichrist eine tödliche Wunder erhält, welche wieder heilen wird. Und tatsächlich: Nach der in Daniel und Offenbarung insgesamt 7 mal genannten Zeitperiode von 1260 Jahren wurde der Papst wie verhergesagt 1798 durch Napoleon gefangen genommen und das Papsttum verlor seine politische Macht. Seither können wir einen stetigen Wiederaufstieg des Papsttums beobachten und seit den Lateranverträgen von 1929 hat es auch wieder einen eigenen Kirchenstaat.

      Offenbarung 17 schließlich gibt uns Auskunft, dass diese Macht derzeit im Verborgenen wirkt und dass sich alle ungläubigen Menschen darüber verwundern werden, wenn das Papsttum auf einmal seine alte Vormachtstellung wiedererlangt haben wird.

      Bibelstelle

      Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist. (Offb 17,8)


      Klarer und eindrücklicher hätte Gott uns gar nicht offenbaren können, wer der Antichrist ist!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Johannes schrieb:


      Daniel 7, 8 und 11 lassen keinen Zweifel daran, dass es sich bei dem Antichristen um das Papsttum handelt. In diesen Kapiteln wird uns geoffenbart, dass es diese Macht ist, die bis zur Wiederkunft wirken wird. Und tatsächlich: Seit 538 n.Chr., also nunmehr 1475 Jahren, existiert diese Macht, welche die Stelle Gottes auf Erden für sich beansprucht. Auf keine andere Macht trifft dies zu.
      ...

      Das stimmt einfach sachlich nicht. Der Text selbst lässt Zweifel daran, nicht für Dich, sondern für andere Bibelleser (z.B. Katholiken).
      Du kannst sagen: die Charakteristika die in Dan 7,8 und 11 genannt sind passen nur (oder perfekt, oder vor allem - oder was immer Du sagen willst...) auf das Papsttum. Aber der Bibeltext selbst sagt es nicht - sondern es ist Auslegung. Die Bibel bedarf der Auslegung und Auslegung ist nicht falsch, aber das muss dennoch auseinandergehalten werden. Denn Auslegung könnte einer Revision bedürfen, der Bibeltext ist bis zum Ende der Weltzeit fix.
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      Liebe Grüße, Heimo