1844 - Ein prophetisches Datum

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    • Elli59 schrieb:

      Die Frage passt nicht in diesem Zusammenhang.
      Doch, ich finde schon,dass sie passt, weil du es bist, die sich darauf so versteift.....reinigen und rechtfertigen....ungerecht und rechtschaffen...unrein und rein.....wir wissen alle, dass es um das Bereinigen der Sünde geht, indem Jesus Recht schafft wo vorher kein Recht war.....
      Wo ist da dann der inhaltliche Unterschied?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      wir wissen alle, dass es um das Bereinigen der Sünde geht, indem Jesus Recht schafft wo vorher kein Recht war..
      Jesus schenkt uns das wiedergeboren sein in seinem Geiste.

      Die RKK den Ablass der Sünden nach Katalog und die Gegenwart Jesus durch die Umwandlung mit Hilfe eines Priesters!
    • Bogi111 schrieb:

      Elli59 schrieb:

      Für die STA ist Jesus Blut der Grund für die Verunreinigung des Himmels. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern Bogi. Es wird bloß tunlichst vermieden es offen zu benennen.
      Ich bin mir sogar sicher, dass viele Mitglieder das auch gar nicht wissen, dass ihre Gemeinschaft so etwas lehrt.
      Elli nochmals,zeig mir offiziele Unterlagen wo das von der STA so gelehrt wird!
      Das es hunderte Splittergruppen gibt,die im Netz unter Adventisten allerlei Unsin verbreiten, damit muss ich leider auch leben...
      Ich kann leider keine Texte aus dem großen Kampf kopieren.

      Der große Kampf — Ellen G. White Writings


      Ich habe gesucht und Folgendes gefunden:

      German_gc_1884.pdf Seite 162

      Solcherart wurde nun der Dienst vollbracht als „ein Abbild und Schatten des Himmlischen.“ Und was nun in der Art des Dienstes getan wurde im Irdischen, so wird das in Wirklichkeit am Dienst im Himmel vollzogen. Nach seinem Aufstieg begann unser Erlöser sein Werk als Hohepriester. Paulus sagt: „Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, das mit Händen gemacht wurde, welches ist ein Gegenbild des wahrhaftigen Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns.“ Hebräer 9; 24.

      Im Einklang mit dem irdischen Gottesdienst, begann er seinen Dienst im Heiligtum, (265) und am Ende der prophetischen Tage im Jahre 1844, wie es vorausgesagt worden war vom Propheten Daniel, betrat er das Allerheiligste um den letzten Teil seines feierlichen Werkes zu vollbringen, - die Reinigung des Heiligtums Wie einst die Sünden damals symbolisch übertragen worden sind in das Heiligtum durch das Blut des Sündenopfers, so sind auch unsere Sünden, in Wirklichkeit, durch das Blut Christi übertragen worden in das Heiligtum des Himmels. Und so wie das bildliche Reinigen des Irdischen vollbracht wurde durch das Entfernen der Sünde, durch welche es verunreinigt worden war, so wird nun das tatsächliche Entfernen, oder Auslöschen aus dem himmlischen Heiligtum, in den es eingetragen wurde, vollbracht[/color].

      Dies zieht nach sich die Notwendigkeit der Überprüfung der Eintragungen des Buches, zu bestimmen, wer denn nun durch die Reue der Sünden und den Glauben an Christus, berechtigt ist die Gnade seiner Versöhnung zu erhalten. ( Auch eine Antwort auf Heimos Beitrag)

      Deswegen beinhaltet das Reinigen des Heiligtums ein Überprüfungsgericht. Dieses Werk muss vollbracht werden vor dem Kommen Christi um sein Volk zu erlösen; weil wenn „bald kommet, und mein Lohn mit mir,zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sind.“ Offenbarung 22; 12. J

      Jene nun, welche dem fortschreitendem Licht des prophetischen Wortes folgten,sahen, dass anstatt zur Erde zu kommen am Ende der 2300 Tage im Jahre 1844,Christus in das Allerheiligste im himmlischen Heiligtum vor dem Angesicht Gottestrat, um das abschließende Werk der Versöhnung zu vollbringen, vorbereitend fürsein Kommen.

      Es wurde auch erkannt, dass während das Sündenopfer auf Christus zeigte, dass der Hohepriester Christus als Vermittler darstellte, der Sündenbock auf Satan deutete, der Ursprung der Sünde, auf welchen die Sünden der wahrhaft Reumütigen letztendlich gelegt werden. (266) Als der Hohepriester, durch die Tugend des Blutes des Sündenopfers, die Sünden aus dem Heiligtum entfernte,legte er sie auf den Sündenbock. Wenn nun Christus, durch die Reinheit seines eigenen Blutes die Sünden seines Volkes am Ende seines Dienstes aus dem himmlischen Heiligtum entfernt, wird er sie auf Satan ablegen, welcher durch die Ausführung des Urteils, die endgültige Strafe wird ertragen müssen. Der Sündenbock wurde in ein unbewohnbares Land geschickt um nie wieder in die Gemeinschaft der Israeliten zurückzukehren. So wird Satan für immer verbannt werden aus der Anwesenheit Gottes und seines Volkes und seine Existenz wird ausgelöscht werden in der endgültigen Vernichtung der Sünde und der Sünder


      Der Kontext sagt klar, dass Jesus zunächst mit seinem Blut die Sünden - die angeblich noch nicht vollständig vergeben sind - mit seiner Himmelfahrt ins Heiligtum gebracht hat. Erst ab 1844 geht Jesus ins Allerheiligste, um sie vor Gottes Thron zu bringen. Zuvor war Er nur im Heiligsten.
      Jesus wechselt offensichtlich, einmal geht er vor den Vorhang um zu überprüfen und dann wieder zum Vater, um für den Sünder um Vergebung zu bitten.
      Ich komm bei dieser Lehre an meine Grenzen, mein Verstand streikt

      Nach meiner Logik müsste Jesus dann bis 1844 alle Sünden im Heiligtum abgelegt haben (verunreinigen), um sie dann ab 1844 genauer zu untersuchen, um sie am Ende, kurz vor seiner Wiederkunft, sie endgültig zu tilgen.(oder aus dem Himmel entfernen und ihn so zu reinigen)

      Was für ein Unfug, steht doch klar und deutlich, dass schon die Apostel im Hebräerbrief berichteten, dass Jesus bereits im Allerheiligsten auf dem Thron des Vaters sitzt

      Ich möchte mich von dieser Lehre, in aller Deutlichkeit distanzieren.

      Das größte Übel an dieser wirren Lehre ist, das Gläubige glauben, dass sie nicht wissen können wann ihr Fall im Himmel überprüft wird und ob sie zu den Erretteten gehören werden

      Ein lieber, allerdings auch sehr labiler Bruder im Glauben ist an dieser Lehre regelrecht zerbrochen. Er hat seine Ängste vor der ewigen Verdammnis nie mehr in den Griff bekommen können. Ich konnte ihm sagen was ich wollte. Zahlreiche Bibelstellen habe ich ihm vorgelegt, er bekam Psychosen und ist jetzt ein Pflegefall...
      Ich kann nur beten und hier schreiben, was ich über diese unbiblische Lehre denke

      Ich weiß, dass viele Geschwister in der STA ihre Heiligtumslehre selbst nicht verstehen und das ist auch gut so. Sie lesen den Römerbrief und andere Briefe, erkennen den stellvertretenden Tod Jesus. Sie glauben daran, haben den Heiligen Geist und werden auch eines Tages mit uns allen im Himmel sein.

      @ Pfingsrosen,ich habe sehr oft auf unseren geistlichen Tempel, in unserem Herzen, hingewiesen. Jesus wohnt im Himmlischen und in unseren leiblichen Tempel. Er reinigt jeden Gläubigen der sich reinigen lassen möchte. Du schriebst bereits: Er erquickt die Gedemütigten und heilt ihre zerschlagenen Herzen...usw.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

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    • freudenboten schrieb:

      Ab Vers 8.-28. ist vom "Allerheiligsten" in Hebräer 9 nicht die Rede, nur vom Heiligen.

      Der "Weg des Heiligen" Vers 8. beschreibt (symbolisch/antitypisch) die "einmalige" Geschichte von Sündenfall, Erlösung und Wiederherstellung. Daher ist auch die biblische Zeitrechnung linear (Nur die Gedenkzeiten wiederholen sich: Woche, Monate Jahre, Sabbatjahre, Jubeljahre). Die anderen Völker übernahmen (vgl. Apg. 17:30.f.) die fortlaufende Geschichts-Zeitachse von der Bibel/Israel.
      Freudenboten, lasse mich bitte korrigieren :

      Heiliges: to agion

      "Allerheiligstes" - to agion agion. (wie leicht kann sich da ein Diktatfehler eingeschlichen haben, oder der Autor setzt beides ineinander).


      Wohin Jesus eingegangen IST und eine ewige Erlösung erfunden hat? Siehe Heb. 4, 14. - 16., 5, 1. und 6, 19., 20. Da IST einer EINGEGANGEN in das INWENDIGE des Vorhanges (katapetasma)

      katapetsama: Jener Vorhang der irdischen Stiftshütte, welcher das Allerheiligste verdeckte und durch den der Hohepriester nur einmal im Jahr einging, um vor den Thron Gottes zu treten)


      Siehe auch A. Tholuck: Kommentar zum Brief an die Hebräer, Halle 1836 - die aus der Bibliothek meines Großvaters) oder Otfried Hofius : Der Vorhang vor dem Throne Gottes, Tübingen 1972 oder Roy Gane : Reopening katapetasma , Andrews University Seminary Studies 38/1/ Spring 2000 - - -und die fortgeführte Diskussion dort- - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Elli59 schrieb:


      Was für ein Unfug, steht doch klar und deutlich, dass schon die Apostel im Hebräerbrief berichteten, dass Jesus bereits im Allerheiligsten auf dem Thron des Vaters sitzt
      "Was für ein Unfug - - - -" AMEN; AMEN; AMMEN 11 - Hebräer 6, 19., 20. : Wir sind eingeladen, Christus nachzufolgen hinein in das Allerheiligste, und vor den Thron Gottes zu treten ! - Welch heilige, ernsthafte , heikle, uns zum Ablassen alles Bösen mahnende Einladung !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Elli59 schrieb:

      Ich möchte mich von dieser Lehre, in aller Deutlichkeit distanzieren.
      Wovon distanzierst du dich jetzt? Dass es eine Symbolik vom irdischen Heiligtumsdienst auf den himmlischen gibt?Dass Jesus, anstatt einem irdischen Vermittlerdienst ( Papst, Priester mit ihrem Anspruch Erlösung erwirken zu können), den Vermittlerdienst im Himmel zur Vollendung bringt....und die letzten Tage einleitet.....? Oder davon, dass das mit dem Text aus Daniel in Verbindung gebracht wird?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Elli59 schrieb:

      Ich möchte mich von dieser Lehre, in aller Deutlichkeit distanzieren.
      Wovon distanzierst du dich jetzt? Dass es eine Symbolik vom irdischen Heiligtumsdienst auf den himmlischen gibt?Dass Jesus, anstatt einem irdischen Vermittlerdienst ( Papst, Priester mit ihrem Anspruch Erlösung erwirken zu können), den Vermittlerdienst im Himmel zur Vollendung bringt....und die letzten Tage einleitet.....? Oder davon, dass das mit dem Text aus Daniel in Verbindung gebracht wird?
      Zunächst von dem was ich schrieb, dass heißt, dass Jesus den Himmel mit den Sünden der Gläubigen verunreinigt haben soll, um ihn dann ab 1844 wieder zu reinigen.
      Davon, dass Jesus erst 1844 ins Allerheiligste ging, und das Allerwichtigste, dass wir nicht wissen können ob wir erlöst sind oder nicht. Das ist die Kernaussage dieser falschen Lehre die zum Himmel schreit.

      Ich distanziere mich von jeder Lehre, die Jesus Werk am Kreuz falsch darstellt.

      Im Himmel gab es immer nur das Allerheiligste. Niemals zwei Abteilungen und erst recht keinen Vorhang. Wenn doch, möge man mir die Bibelstelle zeigen.
      Die Stiftshütte ist ein Gleichnis auf das Erlösungsgeschehen. Ein Gleichnis gibt keine buchstäbliche Realität wieder.

      Den Vermittlerdienst Jesus im Himmel, liebe Pfingsrosen, nehme ich sehr ernst. Wann immer ich eine deutlich abweihende Lehre gegen diesen Vermittlerdienst sehe, sage ich das. Jeder, ich und auch du, sollten das ansprechen können.

      Es geht nicht um unser Ego, oder um wer wohl mehr Recht hat, wer gläubiger ist oder wer die Auserwählten in der Endzeit sind. Es geht allein um das Werk am Kreuz. Was hat Jesus für uns getan und was macht Er gegenwärtig als Hoherpriester im Himmel für uns.
      Alles zwischenmenschliche Zeug, sollte außerhalb der Diskussion stehen.
      .
      Ich tausche mich gern über das Thema aus. Leider ist dies hier im Forum kaum möglich.

      Die Katholiken und die STA stellen den Vermittlerdienst Jesus im Himmeln falsch dar.
      Andere auch...

      Dafür ist Jesus nicht gestorben, dass jetzt einige - meistens aus der überdrehten rechten Ecke der STA - erhobenen Hauptes sagen, dass niemand Heilsgewissheit haben könne. Nicht nur das, in ihren Kreisen wird sogar über die Dummen mit "Heilsgewissheit" gespottet. Diejenigen mit der rosaroten Brille, die Gefühlsduseligen die nicht lesen können, die Babylonier die meinen das sie Gottes Gebote nicht halten müssen..und vieles mehr von Christen, die eigentlich sehr darauf achten sollten, dass sie nicht sündigen, um das Endgericht überstehen zu können.

      Hier im Forum werden solche Anschuldigungen mehr oder weniger indirekt gemacht...so zwischen den Zeilen.
      Nun, ich wüsste auch genügend Bibelstellen, die unsere vollkommene Versöhnung deutlich zur Sprache bringen

      Der Text aus Daniel 8 steht in keinerlei Verbindung zu 1844. Wenn doch, dann müsste sogar Jesus das kleine Horn sein.
      Wenn Interesse besteht, kann ich das erklären.

      Ich brauche keinen Taschenrechner, weder beim Ausrechnen der Wiederkunft Jesus, noch um einen himmlischen Dienst, den es so gar nicht geben kann, auszurechnen.

      Wir sind erlöst und versöhnt, müssen keine Angst vor einem unsichtbarem Gericht im Himmel haben. Wir dürfen voller Zuversicht und Gottvertrauen in Christus leben, ein Vertrauen haben, das uns in jeder Krise hindurchführt, das uns die Zukunftsängste nimmt, verbunden mit der Gewissheit, dass fertiggestellte Wohnungen auf uns warten.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli59

      Laut Bibel trägt Jesus Christus als Lamm Gottes die Sünde der Welt. Das er im Moment als Hohepriester im himml. Heiligtum seinen Dienst verrichtet ist auch klar. Da es aber keine Opfer mehr gibt, weil sein Opfer groß enug war, geht auch klar aus der Bibel hervor. Jetzt ist die Frage was macht er da, wenn es keine Opfer mehr gibt? - da sagt mir die Bibel, das er die Schuld der Kinder Israel trägt. Also zur Unterscheidung, am Kreuz trug er als Lamm die Sünden der Welt (Johannes 1, 29); als Hohepriester die Schuld der Kinder Israel (1.Timotheus 2,5 - bedenke die Gegenwartsform; 1.Johannes 2,1 - Gegenwartsforn) - der irdische Hohepriester war auch ein Fürsprecher bei Gott. Daraus folgt: er (Christus) ist im himml. Heiligtum, trägt dort die Sünden seines Volkes - demzufolge gibt es Sünde im Himmel. Ich habe auch schon in einem früheren Beitrag darauf hingewiesen, das die Sünde im Himmel ihren Anfang genommen hat.
      Auch war Satan bei der Versammlung der Gottessöhne als sündiges Wesen anwesend (Hiob 1,6-10). Zumindest die Annahme, das es im Himmel keine Sünde gibt,solltes du zurück nehmen. Über die Berechnung schreibe ich später noch etwas, wenn es dich interessiert, wie Adventisten auf 1844 kommen.
      Der andere Punkt ist der, und da gebe ich dir Recht, das viele Adventisten der Meinung sind das Christus bis 1844 nur im vorderen Teil der Stiftshütte war, und ab 1844 nur im hinteren Teil der Stiftshütte ist. Diese Überlegung ist so zu verwerfen, da mir die Bibel zeigt, das wir einen "dynamischen" Christus haben. Zum Beispiel: Offb.1,13 & Offb.2,1 - Er, Christus wandelt unter den Leuchtern; oder Apg.7, 55 & 56 er steht neben den Thron Gottes; natürlich sitzt er auch, in Matth.26, 64 -Christus sitzt zur Rechten ( interessanterweise nicht zur Person Gottes, sondern zur Kraft Gottes); oder aber Offb.1,7 er kommt mit den Wolken. Wir sehen hier einen Christus der sich bewegt, und auch schon vor 1844 im "Allerheiligsten" war, da er neben den Thron Gottes saß oder stand - zumindest 2x.
      - hoffe das ich nicht am Thema vorbei geschrammt bin.

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    • Hi

      Was ist denn der Unterschied der Unterschied zwischen den Sünden der Welt und den Schulden der Kinder Israels? Die Kinder Israels sind doch auch auf dieser Welt, warum sind das dann keine Sünden der Welt?
      Das man so zwischen Sünden und Schulden resp. zwischen Israel und der Welt unterscheidet ist mir völlig neu. Ich dachte immer Jesus Opfer ist für alle da und nicht nur für ein Teil. Klär mich mal auf.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DerEwige Student

      Was sind Sünden, doch Übertretungen der Gebote, wie Lügen, Betrügen, Ehebrechen....Meinst du, dass diese Sünden in den Himmel kommen können, um ihn dann zu verunreinigen.?
      Das geht nicht, niemand kann den Himmel verunreinigen, das geht einfach nicht. Wir Menschen sind unrein und wir sind diejenigen die gereinigt gehören.
      Wie soll das überhaupt gehen, wie kannst du Lügen und Betrügen buchstäblich von A nach B bringen.

      Offenbarung 21, 27
      27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.

      Wenn wir sündigen, sagt Gott, hast du eine Schuld auf dich geladen. Diese Schuld verdient den Tod. Das sagte Gott Adam und Eva und wird immer Gültigkeit haben.
      Jesus ist für uns in den Tod gegangen, der Tod kann uns nicht halten. Wir sind nicht frei von Sünde - müssen gereinigt werden - aber die Schuld aller Menschen wurde bezahlt.
      So gesehen ist jeder Mensch durch den Tod Jesus freigekauft worden.
      Jesus trug unsere Sünden, um unsere Schuld zu bezahlen.

      Wenn wir das Bezahlen unserer Schuld im Glauben annehmen, werden wir mit Gott versöhnt. Die Bedingung ist die Annahme des zerrissenen Schuldschein

      Kolosser 1:22
      hat er nun versöhnt mit dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, auf daß er euch darstellte heilig und unsträflich und ohne Tadel vor ihm selbst;

      Kolosser 1, 21 -23
      21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt
      22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht,wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und festbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, und dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

      Es ist absolut wichtig, sogar notwendig, im Glauben die Bezahlung unserer Schuld anzunehmen. Auf keinen Fall kann ein Mensch seine Schulden vor Gott selbst bezahlen und sich somit die Versöhnung verdienen..
      Menschen die nicht daran glauben, sollten solange die Bibel studieren, bis sie erkennen das es so ist.
      Ich habe dafür ein halbes Jahr gebraucht. Jetzt kann mir das keiner mehr nehmen

      2 Korinther 5, 19
      Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 18Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. 19Denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

      Gläubige sind versöhnt.!! .

      Roemer 5:10
      Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind.

      Wir waren sogar versöhnt als wir noch im Unglauben waren, dass heißt klar, Jesus hat die Schuld auch für Ungläubige bezahlt.
      Im Kontext der Bibel heißt es aber, dass nur diejenigen versöhnt sind, die das Geschenk auch annehmen.
      Ungläubige bleiben im Tod, weil sie das Leben und den Tod Jesus, nicht für sich in Anspruch nehmen
      .

      Ich brauche keine Berechnung, weil die Lehre 1844 davon ausgeht, dass der Himmel verunreinigt wurde und ab 1844 wieder gereinigt. Weil ich das nicht glaube, brauche ich auch nicht rechnen.

      Weder das kleine Horn, noch Jesus selbst, können den Himmel verunreinigen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Was ist denn der Unterschied der Unterschied zwischen den Sünden der Welt und den Schulden der Kinder Israels? Die Kinder Israels sind doch auch auf dieser Welt, warum sind das dann keine Sünden der Welt?
      Das man so zwischen Sünden und Schulden resp. zwischen Israel und der Welt unterscheidet ist mir völlig neu. Ich dachte immer Jesus Opfer ist für alle da und nicht nur für ein Teil. Klär mich mal auf.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      DonDomini, ich stelle mir vor, dass der "Weltmensch' rechtschaffener als der Gläubige ist. Nur : Der Gläubige weiß um seiner Sündhaftigkeit, wen er beleidigt, geschädigt, verletzt, missachtet hat, wieder einmal - und trägt das vor Jesus. Der "Weltmensch" zuckt die Schulter, ist betroffen über den Fehler, der ihm schon wieder passierte - - .hoffentlich bemerkte den niemand - -

      Angeboten wird das Opfer Jesu jedem Menschen, annehmen - ja , das tun nur wenige ("Da, Jesus, der mit den Schlapfen - I hab ihm nix g'schafft, i will und brauch' nix von ihm" (Ein katholischer Akademiker)


      Nur auch zu 1844 : Der Israelit trug seine Sündhaftigkeit samt Opferlamm zur Stiftshütte. dort wurde sie zunächst einmal "deponiert" - und einmal im Jahr wurde "gereinigt" - die Schuldenlast von der Filiale auf die Zentrale überwiesen, Und dafür hat Jesus einmalig einen Blankowechsel deponiert - ALLE Schulden, vor den Thron Gottes getragen (Hebräer 6 ! ) - damit getilgt. einmalig (" ist eingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden.")

      Du brauchst Dein Konto ei der Filiale "Stiftshütte" nicht mehr ängstlich beäugen - "Höre ich noch die Schellen an seinem Gewand, bringt er meine Sache vor Gott - oder ist er vorher kollabiert ?" ) Du hast direkten Zugang zum Thron der Gnade - -das steht auch im Brief an die Hebräer.

      Nicht erst 1844. Und die KJV ( - im Danielbuch "cleansed") ist eben nicht wörtlich inspiriert, wie manche annehmen (müssen). Zumal dort nicht von der Tilgung der Sündenlast, sondern von Gräuel der Verwüstung die Rede ist - was wir die letzten hundert Jahre wieder einmal hier und dort an so manchem Kirchlein als bewusst lästerliches Agieren erleben müssen).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Elli59 schrieb:

      Menschen die nicht daran glauben, sollten solange die Bibel studieren, bis sie erkennen das es so ist.
      Ich habe dafür ein halbes Jahr gebraucht. Jetzt kann mir das keiner mehr nehmen
      Elli ich bewundere Deinen Fleiß im studieren der Bibel. Dieser Satz aber macht mich stutzig...ein halbes Jahr....

      Ich studiere seit über 40 Jahren die Bibel fast täglich an Hand unseren Lektionen und disskutiere sie noch am Sabbat gemeinschaftlich!

      Trotzdem habe ich noch viele Fragen offen und stelle meine Begrenztheit im auslegen Prophetischer Worte fest.
      Deshalb bin ich froh das sich die STA von Anfang an damit beschäftigt und ich mir aus vielen Teilchen einen Überblick
      verschaffen kann.

      Ich finde es unglaublich Barmherzig von Gott, Menschen in Glaubensnot mit Verheißungen zu versorgen.
      Diese Blicke in die Zukunft haben einen Trost für jeden Gläubigen, das Gott die Zügel in der Hand hällt und einen Plan des Handelns hat.
      Diese lässt er auch in seine "Geheimnisse" schauen!

      Siehe Daniel 8. Daniel 8 der Bibel - Das schönste Geheimnis dieser Erde

      Paar Jahre später bekommt Daniel noch paar Zahlen zugetragen, verpackt in einer Botschaft für die Zukunft.
      Es bleibt jeden frei, daraus mit Hilfe des HL.Geistes die Zukunft und die Ereignisse richtig einzuordnen.

      Wer zurückschaut und meint Vergangenheit (1844) besser zu wissen oder als Fehler zu bezeichnen,weil er sich an falschen Propheten orientiert,
      der kann leicht auf den falschen Weg gelangen.
      Wir sollte uns alle Christen Mut machen und im Glauben bestärken,denn wir werden noch einigen "Versuchungen" ausgesetzt!

      Daniel 12
      7 Und ich hörte den Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand. Er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt, dass es eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll; und wenn der ein Ende hat, der die Macht des heiligen Volks zerschlägt, soll dies alles geschehen.
      8 Und ich hörte es, aber ich verstand's nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein?
      9 Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.



      10 Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; alle Gottlosen werden's nicht verstehen, aber die Verständigen werden's verstehen.
      11 Und von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft und das Gräuelbild der Verwüstung aufgestellt wird, sind 1290 Tage.
      12 Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage!
      13 Du aber, Daniel, geh dem Ende entgegen, und ruhe, bis du aufstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!
    • Hallo DonDomi

      Antwort auf den Beitrag 390

      Zuerst einmal grundsätzlich hast du Recht. Jesu Opfertot am Kreuz gilt für alle Menschen, ausnahmslos. Paulus legt das im Römerbrief nahe, indem er sagt:" SIE sind allzumal Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten (Röm.3,23). Jetzt gibt es noch zwei Dinge zu klären, um den Text verständlich zu machen.
      1. muß man fragen; Wer sind SIE? - die Lösung liegt auf der Hand, wenn ich mir den Zusammenhang erschließe, den Paulus in Kapitel 1, 2 & 3 erarbeitet. Die Grundaussage die er trifft ist kurz gesagt folgende: Egal ob du Jude oder Grieche (Heide) bist, du brauchst die Erlösung durch Jesus Christus. Das wird auch im Vers 22 des 3.Kapitels sehr deutlich, wo er sagt, das die Gerechtigkeit Gottes zu jedem kommt, der an Jesus Christus glaubt. Mit anderen Worten Er sagt:" es ist hier kein Unterschied", was die Erlösung betrifft zwischen Juden und Griechen (Heiden).
      2. stellt Paulus fest, das Juden und Griechen (Heiden) Sünder sind, das wird auch deutlich in im Text von 1. Kor. 15,22 - wie sie in Adam alle sterben... Warum sterben in Adam? - Röm. 6, 23 der Sünde Sold ist der Tod (Röm. 5,12 - 14), anders ausgedrückt: Adam war kein Jude, noch nicht mal Israelit, und weil Adam gesündigt hat, sind alle zu Sündern geworden, Juden und Griechen (Heiden). Ich möchte mich an dieser Stelle gegen das Wort "Erbsünde" wenden, da die kein biblischer Begriff ist, und auch nicht zutrifft. Die Bibel definiert sehr deutlich, das ich nicht wegen Adams Sünde sterben muss, sondern wegen meiner Schuld (Hes. 18, 20).

      So, jetzt wo das geklärt ist, sagt die Bibel, das das Lamm Gottes dir die Erlösung bringen kann (wird), wenn du (Jude oder Grieche (Heide)) ,Jesu Opfer am Kreuz annimmst. Wenn du jetzt noch im Glauben die Taufe aus Wasser und Geist erlebst (Joh. 3.1 - 7), dann bist du um es mit Paulus` Worten zu sagen. "eine neue Kreatur" - der alte Mensch (der Sünder) ist gestorben (Röm.6, 1-12).
      Die Sünden die du als "alter Mensch " getan hast vergibt dir Gott ohne Wenn und Aber, egal wie groß (schwer) sie auch war. Das ist das Geschenk der Gnade. Du kannst ohne "Altlasten" ganz neu mit Christus neu anfangen.
      Nun sagt mir aber die Bibel, das du als Gerechter und Heiliger auch fallen (sündigen) kannst, wenn du die Hand Gottes los lässt. Der Unterschied ist aber Sprüche 24,16: denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gottlosen versinken im Unglück.

      Für die die Sünden die du als Kind Gottes ( Gerechter, Heiliger) begehst, ist aber nicht Christus das Lamm (Joh. 1,29) zuständig, sondern Christus in seiner Funktion als Hohepriester (Beistand)
      1.Joh.2, 1&2 - hier nimmt Johannes noch einmal eine Unterscheidung zwischen "unseren Sünden " und denen "der Welt" vor.
      Ist zwar jetzt viel Text, Entschuldigung, aber Erklärungen brauchen halt mal mehr Raum. LG DeS
    • Elli59 schrieb:

      Dies zieht nach sich die Notwendigkeit der Überprüfung der Eintragungen des Buches, zu bestimmen, wer denn nun durch die Reue der Sünden und den Glauben an Christus, berechtigt ist die Gnade seiner Versöhnung zu erhalten. ( Auch eine Antwort auf Heimos Beitrag)
      Was meinst Du mit "Antwort"?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo Elli59

      will dir noch auf deinen Post 391 antworten

      Natürlich brauchst du 1844 nicht um Gerecht oder Heilig oder sonst was zu werden. Ich denke auch nicht, das es Daniels Anspruch war. 1844 wird auf Daniel zurück geführt. Es gilt also in erster Linie Daniel, der selbst bekennt, das er es nicht verstanden hat. Wir wissen aber aus dem 2. Kapitel, das Daniel 10x schlauer war als alle anderen Menschen.
      Ich will aber als erstes auf deinen Text aus Offb.21,27 eingehen.
      Offb.21,24 - 27
      24 Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.
      25 Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein.
      26 Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen.

      27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.


      Dies Texte reden von der Zukunft. die Wörter die ich grün markiert habe sind in Futur geschrieben. Das heisst; Was einmal sein wird.
      Jetzt noch zu der Feststellung das es im Himmel keine Sünde gibt. Zumindest einen Text hatte ich dir genannt, auf den du nicht eingegangen bist. Es war Hiob1,6-10 - das ist nicht der einzige Text der davon redet (in Hiob 2,2 trifft der Teufel nocheinmal bei dieser Versammlung ein - Was denkst du wo diese Versammlung stattfindet?), das es Sünde im Himmel geben kann. Andere Texte sind z.B. Offb12, 7-9 Wo findet dieser Streit statt? Mit Wem?- oder Joh.12.31 Wovon oder Woraus wird der Fürst dieser Welt ausgestossen? Erklärung liefert Luk.10,18 - Wen sah Christus wie ein Blitz vom Himmel fallen?
      oder Daniel 10,10-14 Wo kam den der Bote her, den Michael noch unterstützt hat? Meinst du ein Mensch hätte ihn (den Engel) 21 Tage aufhalten können? oder Eph.6,12 - Wo sind denn die geistlichen Mächte der Bosheit? Was sagt der Text? Kann man aus diesen Texten lesen, das es im Himmel keine Sünde geben kann? Ich glaube nicht.
      Ich hoffe ich bin dir jetzt nicht zu Nahe getreten, wenn dann täte es mir Leid. LG DeS
    • Also im Zeitalter des Computers und des elektronischen Gedächtnisses ist es doch sehr gut vorstellbar , dass die Information der begangenen Sünden gespeichert ist bei "Jesus", das heißt ja nicht , dass sie dort begangen wird, ganz im Gegenteil, das passiert hier auf der Erde. Insofern teile ich Ellis Zweifel, dass es Sünde im Himmel gibt. Aber so wie wir im Buch des Lebens eingetragen sind, so ist auch nichts an Info verloren, im Himmel, sei es gut oder böse. So verstehe ich das und kann es als Akt der Auslöschung sehen, wenn Jesus mit seinem "Blut" oder "Leben" aufrechnet und die Vergebung rechtfertigt....
      Wann , wie und wo mal beiseite gelassen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • DerEwigeStudent schrieb:

      Für die die Sünden die du als Kind Gottes ( Gerechter, Heiliger) begehst, ist aber nicht Christus das Lamm (Joh. 1,29) zuständig, sondern Christus in seiner Funktion als Hohepriester (Beistand)
      1.Joh.2, 1&2 - hier nimmt Johannes noch einmal eine Unterscheidung zwischen "unseren Sünden " und denen "der Welt" vor.
      Ist zwar jetzt viel Text, Entschuldigung, aber Erklärungen brauchen halt mal mehr Raum. LG DeS
      Ich glaube Du strickst Dir eine Theorie zusammen, die schlichtweg nicht existiert. In der besagten Johannesstelle wird einzig und alleine ausgesagt, dass Jesus nicht nur für die gläubigen Menschen gestorben ist sondern für alle und dass damit allen Menschen die Sünden vergeben werden können. Es ist somit ein Hinweis an den Briefempfänger, dass das Opfer Jesu für alle gilt oder wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, sein Evangelium, der Heilsplan Gottes für alle Menschen da ist und nicht nur für eine besondere Gruppe, wie das im AT der Fall wahr.
      Ich verstehe dies Unterscheidung sowieso nicht, ich glaube es ist einfach eine persönliche Art, wie etwas niedergeschrieben wird, so wie ein jeder von uns seinen eigenen Schreibstil hat. Wir benutzen auch für die selbe Sache oftmals verschieden Wörter und Ausdrucksweisen obwohl es das gleiche ist. Trotzdem kommt keiner auf die Idee eine Theorie daraus zu entwickeln. Das Evangelium Jesu ist so einfach, dass es ein jeder sehr schnell verstehen kann. Deswegen gibt es auch keinen Grund daraus eine Wissenschaft zu machen. Glaube und Nachfolge ist eine Herzens- und keine Kopfsache.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Hallo Pfingstrosen

      Die Frage die ich klären wollte, war die, ob es Sünde im Himmel geben kann. Die Texte die ich aufgeführt habe, sprechen denke ich, eine deutliche Sprache.
      Dier Frage wie mit unseren Sünden dann umgegangen wird ist eine andere. Wenn ich lese, das sich der Hohepriester im alten Bund ein Stirnblatt aus Gold machen sollte, auf dem dann in Spiegelschrift "Heilig dem Herrn" geschrieben stand, und ich dann weiter lese, warum das so sein sollte, da sagt mir die Schrift (2.Mose 28, 36-38), das Aaron die Verfehlungen (Sünden) der Israeliten tragen sollte. Nun wenn er es an seine Stirn heften sollte, frage ich weiter, was man mit der Stirn macht, ausser bocken, - denken,merken und sozial handeln, dann heisst das für mich im Umkehrschluss, das er die Sünden der Kinder Israel im Gedächtnis trägt (also nur die ihm bekannten). In diesem Punkt kann ich also mit dir gehen.
      Wenn der ganze Heiligtumsdienst ein Schatten oder Bild des Richtigen ist, muß ich fragen; Wie ist das heute zu verstehen, jetzt da Christus seinen Dienst als Hohepriester/ Mittler angetreten hat?
      Wer das Volk Israel heute ist, ist klar. Was Christus heute für Tätigkeiten im himml. Heiligtum ausführt ist auch klar. Oder? LG DeS
    • Hi DonDomi

      Mit dem was du schreibst hast du Recht. Dem habe ich auch in meinen Artikeln nicht wiedersprochen.
      Ich beziehe mich nicht nur auf eine Bibelstelle, sondern versuche ein Zusammenhang zwischen verschieden Bibelstellen herzustellen. Wenn ich zum Beispiel Heb.9,24 lese steht das Christus ins himml. Heiligtum für uns eingetreten ist. Wer ist den UNS?
      Die Unterscheidung zwischen der "Welt" und dem heiligen (=abgesondert - Wovon?) Volk nehme ja nicht ich vor, sondern die Bibel. Also ist es konsequent und berechtigt den Johannestext so auszulegen.
      Im 1.Pet.2,24 schreibt Petrus noch mal aus anderer Pespektive, das Christus am Kreuz starb um uns Gerecht und Heil zu machen. Was heisst das denn? Das du als Kind Gottes der Sünde gestorben bist. Paulus im Römerbrief und im Galaterbrief sagt das gleiche auch noch mal aus einer anderen Perspektive.Wenn das aber alles gewesen sein sollte, dann verrate mir bitte warum er jetzt noch im Himmel für sein Volk einstehen sollte, wenn doch alles schon erledigt ist, welchen Sinn macht dann noch der Hebräerbrief? Welchen Sinn hatte dann der irdische Tempel, wenn die Bilder die er darstellen sollte nicht passen? Für Paulus stand die Haupsache auf jeden Fall fest, und das war nicht Gesundheit,das sagt er ganz deutlich in Heb.8,1&2 1 Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel
      2 und ist ein Diener am Heiligtum und am wahrhaftigen Zelt, das der Herr aufgerichtet hat und nicht ein Mensch.
      LG DeS
    • Bogi111 schrieb:

      Elli ich bewundere Deinen Fleiß im studieren der Bibel. Dieser Satz aber macht mich stutzig...ein halbes Jahr....

      Ich studiere seit über 40 Jahren die Bibel fast täglich an Hand unseren Lektionen und disskutiere sie noch am Sabbat gemeinschaftlich!
      Ich bezog mich nur auf das Studium, bzgl. der verheißenden Heilsgewissheit. Ich studierte ein halbes Jahr - nach meiner Bekehrung - wie, wann oder ob es sie überhaupt gibt.
      Ich schrieb davon, wenn man an das Untersuchungsgericht glaubt - so wie EGW es lehrt - kann man keine Heilsgewissheit haben.
      Dies wird auch immer wieder von vielen STA so gelehrt.

      ES ist aber hier im Forum ersichtlich, dass es mittlerweile viele unterschiedliche Ansichten über das Untersuchungsgericht gibt.
      Für mich auch ein Zeichen dafür, dass die Adventisten die reine Lehre ihrer Prophetin nicht verstehen oder sogar abtun.
      .
      Die Lehre vom Untersuchungsgericht ist für mich unbiblisch, meine Heilsgewissheit habe ich. Sie wird klar und deutlich in der Bibel erklärt. Sie kommt aus dem Glauben...

      Bogi111 schrieb:



      Wir sollte uns alle Christen Mut machen und im Glauben bestärken,denn wir werden noch einigen "Versuchungen" ausgesetzt!

      Ja, wir sollten uns alle Mut machen, wir sind erlöst und versöhnt, wir brauchen uns nicht zu sorgen. Wir lassen die Hand Jesus nicht los, wir wissen, dass Er uns durch allem hindurchträgt. Wir sind gerettet, wir dürfen uns auf unser Zuhause im Himmel freuen. :thumbsup:

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)