1844 - Ein prophetisches Datum

    • Also Rilo1, du verkennst völlig, was 1840-'44 passiert ist. Die große Enttäuschung von 1844 war vergleichbar mit der Enttäuschung der Jünger bei Jesu Kreuzigung und wurde in Offenbarung 10 vorausgesagt (Offb 10,9.10). In den Jahren davor wurde von den Milleriten die erste und die zweite Engelsbotschaft gegeben. Durch diese Botschaften prüfte Gott die protestantischen Kirchen, welche 1842 ihre Türen vor dieser Botschaft verschlossen, ohne dass sie diese Botschaft biblisch entkräften oder widerlegen konnten. Durch die Ablehnung der von Gott gegebenen Botschaft wurden die protestantischen Kirchen zu einem Teil Babylons. Seither entfernen sich diese Kirchen immer weiter von der Wahrheit, sodass der kontinuierliche Abfall von Gott schließlich in der Erzwingung eines Sonntagsgesetzes und der Verfolgung der übrigen vom Samen der Frau (Offb 12,17) gipfeln wird.

      Gleichzeitig hat Gott sich zu dieser Zeit aus denen, welche damals ihrem Glauben treu blieben (nach 1844 waren es noch etwa 50 Leute von anfänglich 200.000), ein Volk berufen und diesem Volk die Verkündigung der drei Engelsbotschaften zum Auftrag gegeben ("Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige!"; Offb 10,11). Ellen White schreibt, dass sich damals das Gleichnis von den zehn Jungfrauen erfüllt hat und dass sich die Geschichte der Milleriten in unserer Zeit wiederholen wird.
    • Johannes schrieb:

      ... Durch diese Botschaften prüfte Gott die protestantischen Kirchen, welche 1842 ihre Türen vor dieser Botschaft verschlossen, ohne dass sie diese Botschaft biblisch entkräften oder widerlegen konnten. ...


      Was du hier schreibst, ist einfach nicht korrekt! Damit, dass Unwahrheit immer wiederholt wird, wird sie nicht zur Wahrheit!

      Es ist geradezu umgekehrt: die protestantischen Kirchen, bzw. Vertreter dieser Kirchen, erkannten schon während der Miller-Bewegung die Bedeutung der Aussage Jesu in Mk 13,32 "Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." während sie die Milleriten einfach übersahen / übergingen / ignorierten!

      Lies doch mal z.B. "Dowlings reply to Miller" von John Dowling einem Baptisten-Pastor aus 1840 oder "Millers Theory utterly exploded" von Otis A. Skinner ebenfalls aus 1840 (beides im web zu finden), bevor Du historisch unwahre Behauptungen verurteilend als Tatsachen hinstellst.

      Interessanter ist doch die Frage, wie Gott TROTZ dieses fundamentalen Irrtums und der diesem zugrundeliegenden Ignoranz daraus so ein wichtiges Werk wie unsere Kirche geschaffen hat! Wie der Volksmund sagt: "Gott schreibt auf krummen Wegen gerade!"
      Liebe Grüße, Heimo
    • Johannes schrieb:

      Ne ne HeimoW, du musst dich schon entscheiden:
      Entweder die Bewegung war von Anfang von Gott oder sie war es eben nicht.


      Warum sollte ich so eine Entscheidung treffen müssen?

      Und wie rechtfertigt so eine Entscheidung historische Unwahrheiten zu behaupten?
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW, du machst nicht mich zum Lügner, sondern die Prophetin der Glaubensgemeinschaft, zu welcher du dich bekennst. Hier, was Ellen White dazu schreibt (aus Frühe Schriften):
      Kapitel 23: Die erste Engelsbotschaft
      Ich sah, daß Gott in der Verkündigung der Zeit von 1843 mit uns war. Es war seine Absicht, das Volk zu erwecken und es zu einem Punkt zu bringen, wo es sich für oder gegen die Wahrheit entscheiden sollte. Prediger wurden von der Richtigkeit der Stellung überzeugt, die den prophetischen Perioden gegenüber eingenommen wurde, und manche entsagten ihrem Stolz, gaben ihr Gehalt und ihre Kirchen daran, um von Ort zu Ort zu gehen und die Botschaft zu verkündigen. Aber da die Botschaft vom Himmel in nur wenigen Herzen der bekenntlichen Prediger Christi Aufnahme fand, so wurde das Werk auf viele andere gelegt, die keine Prediger waren. Viele verließen ihre Felder, um die Botschaft zu verkündigen, während andere aus ihren Geschäften und Läden berufen wurden. Selbst manche angesehene Männer wurden genötigt, in das unvolkstümliche Werk einzutreten und die erste Engelsbotschaft zu verkündigen. {EG 223.2; EW.232.2}
      Prediger legten ihre besonderen Ansichten und Gefühle beiseite und vereinigten sich, um die Wiederkunft Jesu zu verkündigen. Wohin die Botschaft auch drang, bewegte sie das Volk. Sünder bereuten, weinten und baten um Vergebung, und solche, deren Leben durch Unehrlichkeit befleckt war, waren ernstlich bemüht, Wiedererstattung zu üben. Eltern fühlten die tiefste Sorge für ihre Kinder. Diejenigen, welche die Botschaft annahmen, arbeiteten mit ihren unbekehrten Freunden und Verwandten, und während sich ihre Seelen unter die Last der feierlichen Botschaft beugten, warnten und baten sie, daß sie sich auf das Kommen des Herrn vorbereiten möchten. Dies seelenreinigende Werk wandte die Neigungen von weltlichen Dingen ab und einer nie zuvor erfahrenen Heiligung zu. {EG 223.3; EW.232.3}
      Tausende gewannen die von Wilhelm Miller verkündigte Wahrheit lieb, und Knechte Gottes erhoben sich im Geiste und in der Kraft des Elia, um die Botschaft zu verkündigen. Gleich Johannes, dem Vorläufer Jesu, fühlen sich diejenigen, welche diese feierliche Botschaft predigten, gedrungen, die Axt dem Baume an die Wurzel zu legen und die Menschen zu ermahnen, rechtschaffene Früchte der Buße zu bringen. Ihre Zeugnisse waren dazu angetan, die Kirchen zu erwecken und mächtig anzuregen und ihren wahren Charakter zu offenbaren. Und als die feierliche Warnung erging, dem zukünftigen Zorn zu entfliehen, nahmen viele, die mit den Kirchen verbunden waren, die versöhnende Botschaft an. Sie sahen ihren Rückfall ein, und mit bitteren Tränen der Reue und tiefer Seelenangst demütigten sie sich vor Gott. Als der Geist Gottes auf ihnen ruhte, stimmten sie mit ein in den Ruf: „Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen!“ {EG 224.1; EW.233.1}
      Die Verkündigung einer bestimmten Zeit rief in allen Kreisen großen Widerstand hervor, von dem Prediger auf der Kanzel bis herab zu dem sorglosesten Sünder. Niemand weiß Tag oder Stunde, hörte man von den scheinheiligen Predigern und den losen Spöttern sagen. Sie wollten nicht von solchen belehrt und zurechtgewiesen werden, die das Jahr bezeichneten, wo nach ihrem Glauben die prophetische Zeit zu Ende gehe, und auf die Zeichen verwiesen, die das nahe bevorstehende Kommen Jesu verkünden. Viele Hirten der Herde, welche bekannten, Jesum zu lieben, sagten, daß sie nichts dagegen hätten, das Kommen Christi zu verkündigen; aber sie wendeten sich gegen die festgesetzte Zeit. Gottes allsehendes Auge las in ihren Herzen. Sie wünschten das nahe Kommen Jesu nicht. Sie wußten, daß ihr unchristliches Leben die Prüfung nicht bestehen würde, denn sie wandelten nicht auf dem von ihm vorgezeichneten Pfad der Demut. Diese falschen Hirten standen dem Werke Gottes im Wege. Die mit überzeugender Macht gesprochene Wahrheit rüttelte das Volk auf, und die Menschen begannen gleich dem Kerkermeister zu fragen: „Was muß ich tun, daß ich selig werde?“ Aber diese Hirten standen zwischen der Wahrheit und dem Volk und predigten ihnen sanfte Dinge, um sie von der Wahrheit abzubringen. Sie vereinigten sich mit Satan und seinen Engeln, indem sie riefen: „Friede, Friede!“ und war doch kein Friede. Solche, die ihre Bequemlichkeit liebten und mit ihrer Entfernung von Gott zufrieden waren, wollten nicht aus ihrer fleischlichen Sicherheit aufgerüttelt sein. Ich sah, daß Engel Gottes all dies aufzeichneten; die Kleider dieser ungeheiligten Hirten wurden mit dem Blut von Seelen befleckt. {EG 224.2; EW.233.2}
      Prediger, die selbst diese heiligende Botschaft nicht annehmen wollten, hinderten auch andere daran, sie anzunehmen. Das Blut der Seelen ruht auf ihnen. Prediger und Volk vereinigten sich, um dieser Botschaft vom Himmel zu widerstehen und Wilhelm Miller und diejenigen, die sich mit ihm in diesem Werke vereinigt hatten, zu verfolgen. Es wurden Lügen verbreitet, um seinen Einfluß zu schädigen. Mehrmals, wenn er den Rat Gottes klar vorgeführt und den Herzen seiner Zuhörer scharfe Wahrheiten nahegebracht hatte, entstand ein großer Zorn gegen ihn, und wenn er den Versammlungsplatz verließ, lauerten ihm einige auf, um ihm das Leben zu nehmen. Aber Gott sandte seine Engel, ihn zu beschützen, und sie führten ihn sicher durch die wütende Menge. Sein Werk war noch nicht vollendet. {EG 225.1; EW.234.1}
      Die Ergebensten nahmen freudig die Botschaft an. Sie wußten, daß sie von Gott und zur rechten Zeit gekommen war. Engel überwachten mit dem tiefsten Interesse den Erfolg der himmlischen Botschaft, und als die Kirchen sich davon abwandten und sie verwarfen, berieten sie sich traurig mit Jesu. Er wandte sein Angesicht von den Kirchen ab und gebot seinen Engeln, treulich über die teuern Seelen zu wachen, welche das Zeugnis nicht verwarfen, denn es sollte ihnen noch ein anderes Licht scheinen. {EG 226.1; EW.235.1}
    • Ich sah, wenn bekenntliche Christen das Erscheinen ihres Heilandes geliebt, ihre Zuneigung ihm geschenkt und gefühlt hätten, daß nichts auf Erden mit ihm verglichen werden kann, so würden sie bei der ersten Andeutung von seinem Kommen vor Freuden gejauchzt haben. Aber da sie das Gegenteil offenbarten, als sie von dem Kommen ihres Herrn hörten, so bewies dies nur, daß sie ihn nicht liebten. Satan und seine Engel triumphierten und schleuderten es Christo und seinen heiligen Engeln ins Gesicht, daß sein bekenntliches Volk so wenig Liebe zu ihm habe, daß es seine Wiederkunft gar nicht ersehne. Ich sah das Volk Gottes in freudiger Erwartung, ihres Herrn harrend. Aber Gott beschloß, sie zu prüfen. Seine Hand bedeckte einen Fehler in der Berechnung der prophetischen Perioden. Diejenigen, welche auf ihren Herrn warteten, entdeckten den Fehler nicht, und die gelehrtesten Männer, welche der berechneten Zeit widersprachen, sahen ihn auch nicht. Gott wollte, daß sein Volk eine Enttäuschung erleben sollte. Die Zeit verstrich, und diejenigen, welche in freudiger Erwartung nach ihrem Heilande ausgeschaut hatten, waren traurig und entmutigt, während solche, die das Erscheinen Jesu nicht geliebt, aber die Botschaft aus Furcht angenommen hatten, sich freuten, daß er nicht zu der erwarteten Zeit kam. Ihr Bekenntnis hatte nicht ihr Herz berührt und ihr Leben gereinigt. Das Verstreichen der Zeit war gut dazu angetan, solche Herzen zu offenbaren. Sie waren die ersten, die sich abwandten und die Traurigen und Enttäuschten verlachten, die das Erscheinen ihres Heilandes wirklich liebten. Ich sah die Weisheit Gottes darin, daß er sein Volk prüfte und ihm einen sicheren Prüfstein gab, diejenigen zu entdecken, die in der Stunde der Trübsal zurückschrecken und umkehren würden. {EG 226.2; EW.235.2}
      Jesus und alle himmlischen Heerscharen blickten mit Mitgefühl und Liebe auf diejenigen herab, die danach verlangten, den zu sehen, den ihre Seele liebte. Engel umschwebten sie, um sie in der Stunde ihrer Prüfung zu unterstützen. Solche, die es verschmäht hatten, die himmlische Botschaft anzunehmen, wurden in Finsternis gelassen, und der Zorn Gottes wurde wider sie entzündet, weil sie das Licht nicht annehmen wollten, welches er ihnen vom Himmel gesandt hatte. Die treuen, enttäuschten Seelen, die nicht verstehen konnten, warum ihr Herr nicht kam, wurden nicht in Finsternis gelassen. Sie wurden wieder zu ihren Bibeln geführt, um die prophetischen Zeiten zu erforschen. Nun war die Hand des Herrn von den Zahlen entfernt, und der Irrtum wurde erklärt. Sie sahen, daß die prophetischen Ketten bis 1844 reichten und daß derselbe Beweis, den sie vorgebracht hatten, um zu zeigen, daß die prophetischen Ketten 1843 schlossen, auch bewies, daß sie 1844 endigten. Es schien Licht aus dem Worte Gottes auf ihre Stellung, und sie entdeckten eine Verzögerungszeit — — „ob die Weissagung aber verzieht, so harre ihrer.“ In ihrer Liebe für das unmittelbare Kommen Christi hatten sie das Verziehen der Weissagung übersehen, welches dazu vorgesehen war, die treuen, wartenden Seelen zu offenbaren. Wieder hatten sie einen Zeitpunkt. Ich sah aber, daß viele sich nicht über ihre schmerzliche Enttäuschung erheben konnten und nicht den Grad von Eifer und Mut besaßen, welcher ihren Glauben 1843 ausgezeichnet hatte. {EG 227.1; EW.236.1}
      Satan und seine Engel triumphierten über sie, und solche, die die Botschaft nicht annehmen wollten, wünschten sich selbst Glück zu ihrem weitsehenden Urteil und ihrer Weisheit, daß sie die Täuschung, wie sie es nannten, nicht angenommen hätten. Sie erkannten nicht, daß sie den Rat Gottes gegen sich selbst verwarfen und in Gemeinschaft mit Satan und seinen Engeln wirkten, um Gottes Volk zu verwirren, welches die vom Himmel gesandte Botschaft auslebte. {EG 228.1; EW.236.2}
      Die an diese Botschaft Glaubenden wurden in den Kirchen unterdrückt. Eine Zeitlang wurden diejenigen, welche die Botschaft nicht annehmen wollten, aus Furcht zurückgehalten, die Gefühle ihrer Herzen zu betätigen; aber das Verstreichen der Zeit offenbarte ihre wahren Gefühle. Sie wünschten das Zeugnis, daß nämlich die prophetischen Perioden bis 1844 reichten, und zu dessen Verkündigung sich die wartenden Seelen verpflichtet fühlten, zum Schweigen zu bringen. Die Gläubigen erklärten ihren Fehler ganz deutlich und gaben den Grund an, warum sie ihren Herrn 1844 erwarteten. Ihre Gegner konnten keine Beweise gegen ihre gewichtigen Gründe vorbringen. Doch war der Zorn der Kirchen erregt; sie waren entschlossen, den Beweis nicht anzuhören und das Zeugnis aus der Kirche zu verbannen, auf daß andere es nicht hören könnten. Diejenigen, die es nicht wagten, andern das Licht vorzuenthalten, welches Gott ihnen gegeben hatte, wurden aus den Kirchen ausgeschlossen; aber Jesus war mit ihnen, und sie freuten sich im Lichte seines Angesichts. Sie waren vorbereitet, die Botschaft des zweiten Engels zu empfangen. {EG 228.2; EW.237.1}
    • Entweder die Bewegung war von Anfang von Gott oder sie war es eben nicht.


      @Johannes,

      HeimoW muss Christus glauben, sonst gar nichts!

      Du rufst zur Entscheidung zu einer Konfession auf.

      Ist es VON Gott? OHNE GOTT ist GAR NICHTS! Alles, was nicht direkt von ihm gewirkt ist zum Guten, ist zumindest von ihm zugelassen zum Bösen oder zur Unterscheidung.

      Ist Rom biblisch? Ja natürlich. Steht doch in der Bibel.

      Sind die ganzen Gemeinschaften biblisch? Ja, steht doch, dass es sie geben wird.

      Was am Ende Heil erfährt: Jeder, der Christus geglaubt hat. Die Gemeinde Gottes ist unsichtbar.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Kapitel 24: Die zweite Engelsbotschaft
      Als die Kirchen sich weigerten, die erste Engelsbotschaft anzunehmen, verwarfen sie das Licht vom Himmel und verloren die Gunst Gottes. Sie vertrauten auf ihre eigene Kraft und indem sie der ersten Botschaft widerstrebten, brachten sie sich selbst dahin, daß sie das Licht der zweiten Engelsbotschaft nicht sehen konnten. Aber die Geliebten Gottes, die unterdrückt waren, nahmen die Botschaft an: „Babylon ist gefallen“, und verließen die Kirchen. {EG 228.3; EW.237.2}
      Nahe am Schlusse der zweiten Engelsbotschaft sah ich ein großes Licht vom Himmel auf das Volk Gottes scheinen. Die Strahlen dieses Lichtes waren hell wie die Sonne; ich hörte die Stimmen der Engel rufen: „Siehe, der Bräutigam kommt; gehet aus, ihm entgegen!“ {EG 229.1; EW.238.1}
      Dies war der Mitternachtsruf, welcher der zweiten Engelsbotschaft Kraft gab. Es wurden Engel vom Himmel gesandt, um die entmutigten Heiligen aufzurütteln und sie für das große Werk vor ihnen vorzubereiten. Die begabtesten Männer waren nicht die ersten, die diese Botschaft annahmen. Es wurden Engel zu den demütigen, ergebenen Seelen gesandt, die sie nötigten, den Ruf zu erheben: „Siehe, der Bräutigam kommt; gehet aus, ihm entgegen!“ Sie wurden beauftragt, mit dem Ruf zu eilen, und sie verkündigten die Botschaft in der Kraft des Heiligen Geistes und weckten ihre entmutigten Brüder auf. Dies Werk bestand nicht in menschlicher Weisheit und Gelehrsamkeit, sondern in der Kraft Gottes, und seine Heiligen, welche den Ruf hörten, konnten nicht widerstehen, die geistlich Vorgeschrittensten nahmen die Botschaft zuerst an, und solche, die früher in dem Werke gewesen waren, waren die letzten, die sie annahmen und den Ruf verstärken halfen: „Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus, ihm entgegen!“ {EG 229.2; EW.238.2}
      In allen Teilen des Landes wurde Licht über die zweite Engelsbotschaft gegeben und der Ruf rührte die Herzen Tausender. Sie ging von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf, bis das wartende Volk Gottes vollständig aufgeweckt war. In vielen Kirchen war es nicht erlaubt, die Botschaft zu verkündigen, und eine große Schar, welche das lebendige Zeugnis hatte, verließ diese gefallenen Kirchen. Durch den Mitternachtsruf wurde ein großes Werk ausgeführt. Die Botschaft erforschte die Herzen und führte die Gläubigen dazu, für sich selbst eine lebendige Erfahrung zu suchen. Sie wußten, daß sich nicht einer auf den anderen stützen konnte. {EG 229.3; EW.238.3}
    • Was willst du mit ellenlangen Zitaten, gegen eine historisch belegbare und überprüfbare Realität?

      Die Realität ausblenden, um EGW eine Rolle zuzuschreiben, die offensichtlich nicht passt? Es ist doch logisch, dass die Betroffenen eine andere Sicht hatten.

      Aber zu behaupten, dass die, die (wie die Tatsache dass Jesus nicht gekommen ist beweist!) ein falsches Bibelverständnis hatten zu denen zu machen die "auf der richtigen Seite" standen und die, die die Bibel (in diesem Punkt!) richtig verstanden, deshalb weil sie die Bibel richtig interpretierten zu denen zu machen, die von Gott gesichtet wurden - das ist in meinen Augen skurril!

      Warum diskreditierst du unseren Glauben derartig?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • „Niemand weiß den Tag oder die Stunde“, lautete die von den Verwerfern des Adventglaubens am häufigsten vorgebrachte Entgegnung. Die Bibelstelle heißt: „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.“ Matthäus 24,36. Eine klare und zutreffende Auslegung dieser Bibelstelle gaben die, welche auf ihren Herrn warteten, und der falsche Gebrauch, den ihre Gegner davon machten, zeigte sich deutlich. Jene Worte sprach Christus in der denkwürdigen Unterhaltung mit seinen Jüngern auf dem Ölberg, als er zum letztenmal aus dem Tempel gegangen war. Die Jünger hatten die Frage gestellt: „Welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?“ Jesus nannte ihnen bestimmte Zeichen und sagte: „Wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.“ Matthäus 24,3.33. Ein Ausspruch des Heilandes darf nicht so dargestellt werden, daß er dem andern widerspricht. Wenn auch niemand Tag und Stunde seines Kommens weiß, so werden wir doch unterrichtet, und wir müssen wissen, wann die Zeit nahe ist. Wir werden ferner belehrt, daß es ebenso verderblich für uns ist, seine Warnung zu mißachten und der Zeit seines Kommens keine Beachtung zu schenken oder die Annahme dieser Erkenntnis zu verweigern, wie es für die in den Tagen Noahs Lebenden verderblich war, nicht zu wissen, wann die Sintflut kommen sollte. Das Gleichnis im selben Kapitel, das den treuen Knecht mit dem ungetreuen vergleicht und das Urteil dessen anführt, der in seinem Herzen sagte: „Mein Herr kommt noch lange nicht“, zeigt, wie Christus bei seiner Wiederkunft die Gläubigen ansehen und belohnen wird, welche wachen und sein Kommen verkündigen, und die, welche es in Abrede stellen. „Darum wachet!“ sagt er. „Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.“ Matthäus 24,42-51. „So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde.“ Offenbarung 3,3. {GK 373.2; GC.370.2}
      Paulus spricht von den Menschen, denen die Erscheinung des Herrn unerwartet kommen wird. „Der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. Denn wenn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, — so wird sie das Verderben schnell überfallen ... und werden nicht entfliehen.“ Für die, welche die Warnung des Herrn beachten, fügt er hinzu: „Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allzumal Kinder des Lichtes und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.“ 1.Thessalonicher 5,2-5. {GK 374.1; GC.371.1}
      Somit war deutlich erwiesen, daß die Bibel den Menschen keinen Vorschub leistet, hinsichtlich der Nähe des Kommens Christi unwissend zu bleiben. Wer aber eine Entschuldigung suchte, nur um die Wahrheit zu verwerfen, verschloß dieser Erklärung sein Ohr, und die Worte: „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand“, wurden von dem kühnen Spötter und sogar von dem angeblichen Diener Christi beständig wiederholt. {GK 375.1; GC.372.2}
    • Tag und Stunde weiß niemand

      Die Umstände, die Jesus beschreibt, machen deutlich, dass es aufs Ende zu geht! Wir sollen darauf achten, was um uns geschieht, wissen, wo wir uns in der Zeit befinden. Leben, als käme er HEUTE.

      Vom Berechnen ist da keine Rede, im Gegenteil: Das Berechnen seiner Wiederkunft ist ein Versuch, in Gottes Ratschluss hinzublicken. Das ist verboten. Wir sollen den genauen Tag absichtlich nicht wissen, ist doch klar!

      Wie lange der Herr aus Gnade noch "verzieht", ist absolut seine Sache, nicht unsere. Übrigens waren 70. n. Chr. wahrscheinlich für die Christen ähnliche Umstände, sodass sie hofften, er kommt bald wieder. Alle Autoren des NT schrieben so. Wir sollen so leben.

      Aber berechnen ist nicht angesagt. Und den offensichtlichen Irrtum durch eine These ersetzen ist folgendes: Damit sagt man "Wir haben uns NUR in der Auslegung geirrt!" Anstatt zuzugeben: "Wir haben etwas gemacht, was einfach verboten ist!" Ganz einfach.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Übrigens: Im Umgang mit Prophetie ist GENERELL nicht von genauen Datierungen die Rede, sondern von Zeiten, Epochen, Räumen. Nie von einem Datum.

      Genauso wie nicht von EINER PERSON die Rede ist, sondern von Systemen (Antichrist, Hure Babylon).

      Das ist Absicht: Ich bin durch die Bibel vor Zeiten und Systemen gewarnt, aber ohne dass ich komplexe Rechnungen anstelle (und dann irre gehe) und ohne dass ich einzelne Person gedanklich schon ins Feuer werfe, weil sie innerhalb eines Systems sind (wie wir alle übrigens!)

      Aber LEIDER (siehe Garten Eden): Kriegt der Mensch das einfach nicht auf die Reihe. Er wird es niemals auf die Reihe kriegen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Ich kann dir insofern zustimmen, als dass es heute falsch wäre, die Wiederkunft berechnen zu wollen. Warum? Weil es definitiv keine Zeitweissagungen gibt, die über das Jahr 1844 hinausreichen: "Es wird keine Zeit mehr sein;" (Offb 10,6). Her meint Jesus die prophetischen Zeitketten, welche nur bis 1844 reichen.

      Seele1986 schrieb:

      Übrigens: Im Umgang mit Prophetie ist GENERELL nicht von genauen Datierungen die Rede, sondern von Zeiten, Epochen, Räumen. Nie von einem Datum.
      Das stimmt nicht:

      Bibelstelle

      So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen; Straßen und Gräben werden wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit.


      Hier wird von dem Engel Gabriel ganz konkret ein mit einem bestimmten Ereignis verknüpftes Datum genannt, von welchem an die Zeitweissagung der 70 Wochen zu berechnen ist. Die 70 Wochen sind ausserdem ein gutes Beispiel für eine "komplexe Rechnung" in biblischer Prophetie: Diese Zeitweissagung gibt dem "rechenwilligen" Prophetiestudenten Daten für 3 sehr bedeutsame Ereignisse der heiligen Geschichte: 1. Die Taufe Jesu 2. Die Kreuzigung 3. Das Ende der Gnadenzeit für das jüdische Volk
    • Johannes schrieb:

      Diese Zeitweissagung gibt dem "rechenwilligen" Prophetiestudenten Daten für 3 sehr bedeutsame Ereignisse der heiligen Geschichte: 1. Die Taufe Jesu 2. Die Kreuzigung 3. Das Ende der Gnadenzeit für das jüdische Volk


      Johannes bist Du so unverständig oder tust Du nur so.

      Es geht um 1844, aber nicht als das Datum der Wiederkunft Jesu!
      Es gibt Leute die sich bei uns immer noch damit beschäftigen und sogar behaupten ,Jesus wäre schon gekommen wenn...
    • Geschichte, Kirchengeschichte, Glaubensgeschichte - -

      Johannes schrieb:

      Ich sah, daß Gott in der Verkündigung der Zeit von 1843 mit uns war. Es war seine Absicht, das Volk zu erwecken und es zu einem Punkt zu bringen, wo es sich für oder gegen die Wahrheit entscheiden sollte


      Sag, Johannes, gehst Du mit dem gleichen Eifer an die Geschichte der Gläubigen in Europa (Du liest recht : Hier, in Europa, wo Du herkommst, wo Du geboren bist, aufgewachsen bist - ?

      Hast Du mit gleichem Eifer die Bücher etwa von Daniel Heinz durchstudiert ? Zuletzt das Stadardwerk von Johannes Hartlapp : Siebenten - Tags - Advemtisten im Nationalsozialismus", in dem er eine Menge auch zur Zeit vor Hitler darstellt ?

      Weisst Du, dass es schon in der Vierzigerjahren eine konkrete Adventhoffung und dann auch ein Sabbathalten gab ? Weisst Du um die Kämpfe, hat man einmal die Landeskirche hinter sich gelassen, aus dem sozialen Gefüge, dem rechtlichen Gefüge - - ausgeschlossen - wie das war ?

      Weiss Du um die Vorgeschichte, die Strömungen im Pietismus des 18. Jahrhunderts, des Lieder wir so gerne (?) singen ? Samt seiner Hinwendug zum gesundheitlichen (!!) Wohl der Gläubigen ?

      Weisst Du um die Lebensreform der frühen STA hier, die weit mehr darstellte als die ihnen jetzt verkündete "Health Reform"
      ?
      Lies weiter in Büchern, welche ich als Facsimile - damit als Original - in meiner Bibliothek habe. Aus eine anderen Welt.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -