1844 - ein prophetisches Datum aus Daniel 8,13.14

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    • Liebe Seele ,
      Der Prophet hat nicht den Anfang ab wann die 2300 Jahre gezählt werden sollen in der Vision erfahren , deshalb hat er es nicht verstanden siehe Daniel 8, 27. In Daniel 9, 22-27 erhält der Prophet Daniel die Information ab wann die 2300 abend und morgen aus Dan. 8, 14 beginnen. Wenn der Befehl ergeht das Jerusalem wiederaufgebaut werden soll dann dann beginnen die 2300 Jahre. Der entscheide befehl kam 457 v.chr. das Jahr 0 wird nicht gerechnet so kommen wir auf das Jahr 1844. In Daniel 9 ist auch der Zeitpunkt wann Jesus sterben sollte genau aufs jahr vorhergesagt.
      Lg Gottes Segen :)
    • Seele1986 schrieb:

      2300 von Belsazar an. Warum tragt ihr das einfach auf Darius rüber?
      Zuerst: das ist nicht originär "adventistisch" sondern eine alte Auslegung, die recht gebräuchlich war, von "modernen" Auslegern aber weitgehend aufgegeben.
      Das "logische" Argument dahinter ist, dass es immer um den gleichen Zeitabschnitt geht: 3,5 Zeiten (=Jahre) 1260 Tage... In Daniel und Offenbarung.
      Und einen genannten Anfangspunkt. Dazu werden die 70 Jahrwochen (so wird übersetzt) "abgetrennt" - wovon? Von dem größeren Abschnitt der 3,5 Zeiten.
      Soweit die "Idee" dahinter...
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • @HeimoW,

      was heißt "alte Auslegung"? Im Sinne von den Milleriten oder was meinst du? Klar haben das die Adventisten nicht "erfunden"; vorher war die Millerbewegung. Mich interessiert die Historie sehr, denn ich habe in evangelischen Kreisen noch nie davon gehört.

      (Mit "evangelische Kreise" meine ich Freunde und Bekannte meine Großvaters, die sich wirklich in der Schrift auskennen; also nicht den "Durchschnitts-Protestanten").

      Ich weiß, dass aus allen Kirchen damals Leute auf diesen "Mitternachtsruf" gehorcht haben. Nun gut: Jesus kam nicht.

      Was mich bis heute wundert, ist, dass diese bibelkundigen Leute, die sich ja wirklich auskannten in der Schrift, die Worte Jesu ständig überlesen haben. Es wurde gewollt und gezielt ein Datum errechnet. Das versteh ich dann immer nicht: So bibeltreu und genau, aber den einfachsten Satz diesbezüglich, den übersieht man die ganze Zeit.
      Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;
      (1. Petrus 1,8)
    • Seele1986 schrieb:

      @HeimoW, ...

      Was mich bis heute wundert, ist, dass diese bibelkundigen Leute, die sich ja wirklich auskannten in der Schrift, die Worte Jesu ständig überlesen haben. Es wurde gewollt und gezielt ein Datum errechnet. Das versteh ich dann immer nicht: So bibeltreu und genau, aber den einfachsten Satz diesbezüglich, den übersieht man die ganze Zeit.
      Mich auch, das sollte uns eine Warnung sein: Was übersehen / überlesen wir heute?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Seele1986 schrieb:

      @HeimoW,

      was heißt "alte Auslegung"? Im Sinne von den Milleriten oder was meinst du?
      Nein, auch Miller war nicht der Erste.

      Es gibt ein Buch von John Aquila Brown, der 1823 bereits diese Berechnung vornimmt: "The Even-Tide; or Last Triumph of the belssed ans only potentate, The King of Kings, and Lord of Lords; beeing a development of the mysteries of Daniel and St. John" . a2z.org/wtarchive/docs/1823_Even-Tide_Gentile_Times.pdf (Vol.I. Seite 8ff = Seite 21 des pdf).

      Darüber hinaus war das der Auslegung zugrundeledigende Jahr-Tag Prinzip üblich, wenn es auch heute mehr oder weniger verpönt ist.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • evangelische Kreise

      Seele1986 schrieb:

      (Mit "evangelische Kreise" meine ich Freunde und Bekannte meine Großvaters, die sich wirklich in der Schrift auskennen; also nicht den "Durchschnitts-Protestanten").


      Lieber "seele" : Sowohl das "Jahr /Tag - Prinzip (Hesekiel 4, 5. 6. - man llse dort einmal nach.was das bedeuten kann !) als auch diverse eschatologische Berechnungen sind schon auch im deutschen Protestantismus des 18. Jahrhunderts (?) zu finden - was deren Zulässigkeit nicht beweist.

      Nachfrage bei Johannes Hartlapp, Theologische Hochschule Friedensau ! (Pfarrer petri, Junhg - Stilling, J.A. Bengel - -)
    • Dazu werden die 70 Jahrwochen (so wird übersetzt) "abgetrennt" - wovon? Von dem größeren Abschnitt der 3,5 Zeiten.
      Soweit die "Idee" dahinter...
      .


      Ja, das ist auch so ne Sache. Was "liest" man? Abgetrennt WOVON

      oder: abgetrennt FÜR WEN?!

      Abgetrennt WOVON hieße: von welchem Zeitraum (also z.B. den 2300 Abenden und Morgen)

      Abgetrennt FÜR WEN: für das bisherige Bundesvolk. Das ist doch das Thema.

      Gott sagt Daniel, dass seinem Volk eine Zeit ausgesondert ist. Sie bekommen ein "Vorrecht" wenn man so will.

      Millers Gedanke war: WOVON (also welcher Zeit) sind die 70 Jahrwochen abgesondert und musste dann natürlich eine Zeitspanne nehmen... naheliegend: Das Kapitel zuvor. Doch das Gesicht des vorigen Kapitels ist innerhalb einer anderen Zeit, als das Gesicht des darauffolgenden Kapitels.

      Als die Engel reden, gibt es kein Hinweis auf den Erlass des Dekrets! Es wird einfach gesagt: Solange dauert es, bis das Heiligtum geweiht wird...
      Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;
      (1. Petrus 1,8)
    • Seele1986 schrieb:

      Doch das Gesicht des vorigen Kapitels ist innerhalb einer anderen Zeit, als das Gesicht des darauffolgenden Kapitels.

      Kannst du mir das genauer erklären? Das versteh ich gerade nicht. Ist Daniel das Gesicht zu einer anderen Zeit gegeben wurden oder spielt der Inhalt des Gesichtes in einer anderen Zeit?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Seele1986 schrieb:

      Abgetrennt WOVON hieße: von welchem Zeitraum (also z.B. den 2300 Abenden und Morgen)

      Abgetrennt FÜR WEN: für das bisherige Bundesvolk. Das ist doch das Thema.

      Gott sagt Daniel, dass seinem Volk eine Zeit ausgesondert ist. Sie bekommen ein "Vorrecht" wenn man so will.

      Ok, ich versteh jetzt dein Argument. Aber warum soll das "Wovon" das "für wen" ausschließen? Warum kann nicht beides zutreffen? Selbst wenn feststeht, für wen diese Zeit abgetrennt ist, bleibt immer noch die Frage offen wovon? Warum sollte man diese nicht unter zur Hilfenahme des Kontexts beantworten können/dürfen? Das vorhergehende Kapitel bzw. die vorhergehende Vision ist für mich die natürlichste Erklärung...
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Es ist doch nun mal so:

      Eine Berechnung der Wiederkunft war eigentlich hinfällig, aufgrund Jesu Worte.

      Wie die Menschen so sind, taten sie es doch. Ok... Versteh ich ja; hätte ich auch mitgemacht damals.

      Wenn wir aber den Text lesen, dann ist davon die Rede, dass der Frevler Verwüstung anrichtet und das tägl. Opfer wegnehmen wird. Die Zeit 2300 A+M und dann Weihung.

      Man denkt sofort an: 2. Advent. Die Welt wäre also das Heiligtum, naheliegend... denn zuvor war von den Hörnern die Rede (irdische Reiche); der Frevler (der Sohn des Verderbens) richtet Verwüstung an, nimmt das tägl. Opfer weg: Hier käme mir in den Sinn: Zerstörung des Tempels.

      Passt nicht, ich weiß. Aber es passt auch nicht, Dinge, die von irdischen Sachen reden, dann in den Himmel zu übertragen. Denn es geht ja zuvor um die Hörner und das kleine Horn.

      Zudem ist mit den 2300 A+M irgendwie die Endzeit verbunden, wenn ich das richtig verstehe.

      Nun machen die Adventisten die Unterscheidung von Gnadenzeit und Endzeit, was ich für falsch halte. Gnadenzeit ist immernoch. Die Gnadenzeit endet, wenn Christus zum Gericht ERSCHEINT. Fakt ist: die STA haben seit 150 Jahren Endzeit... :huh:

      In dieses Endzeit-System wurde dann das Gesetz wieder eingebaut (als Prüfgegenstand). Als reformatorischer Christ glaube ich an Sola Gratia, Sola Fide: Allein aus Gnade, allein aus Glauben. Das Gesetz ist der Spiegel, der mir zeigt, dass ich Gnade brauche, weil ich sonst verloren bin. Paulus beschreibt, dass das Gesetz die Funktion hat, im Menschen Verzweiflung anzurichten, denn dann komme ich zur Erkenntnis, dass ich Christus brauche. Dadurch erhöht der göttliche Maßstab den Christus; so hängen Gesetz und Gnade zusammen.

      Die STA-Lehre sagt aber, dass JETZT WIEDER Gesetz gehalten werden muss und dass das geprüft wird, damit die Sünde aus dem Himmel kommt. Das ist (laut Luther) Rechtfertigung aus Werken.

      Die Adventhoffnung von 1844 ist kein Problem für mich. Aber das System, was anschließend zur Korrektur des Irrtums eingebaut wurde, lehne ich ab.

      Warum hat man nicht einfach gesagt: "Ok, Leute, wir haben einen Fehler gemacht; wir dürfen es nicht berechnen. Lasst uns das eine Lehre sein. Lasst uns die Hoffnung auf sein Kommen wach halten.." Dann wärs gut gewesen. Versteht ihr?!
      Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;
      (1. Petrus 1,8)
    • Hallo Seele1986,
      es wäre schön, wenn du deine Behauptungen - wie wir Adventisten was verstehen - mit offiziellen Quellen belegen könntest. Ich entdecke viele Missverständnisse in deinen Beitrag und Thesen, die ich so nicht in der STA kennen gelernt habe, z.B.

      Seele1986 schrieb:

      Nun machen die Adventisten die Unterscheidung von Gnadenzeit und Endzeit, was ich für falsch halte.
      Diese Unterscheidung habe ich persönlich in Predigten und STA-Literatur noch nicht finden können. Nach meinen bisherigen (STA-)Erkenntnisstand, benutzt Gott keine Unterschiedlichen Maßstäbe abhängig von der jeweiligen "Heilszeit" um den Gläubigen zu retten - es war, ist und wird immer nur die Gnade sein! Das ist gerade die konsequente Denkweise der STA-Lehre, die die Menschheitsgeschichte nicht in unterschiedliche Haushalte aufteilt mit unterschiedlichen "Bedingungen" hinsichtlich der Errettung, so wie es die Dispensationalisten tun. Das heilsgeschichtliche Denken der STA ist ein kontinuierlicher, zusammenhängender Prozess, in dem der Mensch zu allen Zeiten immer nur von der Gnade abhängig war, ist und sein wird (also auch in der Endezeit). So geht man beispielsweise von EINEN ewigen Bund aus, der jeweils nur erneuert werden musste. Dies wurde so in der Art auch vor etlichen Jahren in der Sabbatschullektion publiziert (Unsere Hoffnung - Gottes ewiger Bund (Q1/2003)), oder auch vom Seminar Bodenhofen (H. Schaidinger: Link)
      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was eine Unterscheidung zwischen Gnadenzeit und Endzeit sein soll und wer so eine Unterscheidung wo verkündigt? Die STA lehrt keine unterschiedlichen Errettungs-Wege abhängig von der jeweiligen Heilszeit!

      Seele1986 schrieb:

      In dieses Endzeit-System wurde dann das Gesetz wieder eingebaut (als Prüfgegenstand). Als reformatorischer Christ glaube ich an Sola Gratia, Sola Fide: Allein aus Gnade, allein aus Glauben. Das Gesetz ist der Spiegel, der mir zeigt, dass ich Gnade brauche, weil ich sonst verloren bin. Paulus beschreibt, dass das Gesetz die Funktion hat, im Menschen Verzweiflung anzurichten, denn dann komme ich zur Erkenntnis, dass ich Christus brauche. Dadurch erhöht der göttliche Maßstab den Christus; so hängen Gesetz und Gnade zusammen.

      Die STA bekennt sich ausdrücklich zu "Sola Gratia, Sola Fide"! Das Gesetz (im konkreten Fall der Sabbat) wurde nicht "eingebaut", sondern wiederentdeckt. Unabhängig davon glauben "die" Adventisten, dass das Gesetz nicht nur in der Endzeit gültig ist, sondern auch schon davor Prüfgegenstand war, um Sünden zu erkennen (Paulus hat es ja damals schon so für seine Zeit geschrieben!) - aber nicht um zu erlösen. Ich meine, dass findet sich alles so in den 28 Glaubenspunkten, die du gern noch einmal nachlesen kannst.

      Seele1986 schrieb:

      Die STA-Lehre sagt aber, dass JETZT WIEDER Gesetz gehalten werden muss und dass das geprüft wird, damit die Sünde aus dem Himmel kommt. Das ist (laut Luther) Rechtfertigung aus Werken.

      Das Gesetz hätte zu allen Zeiten gehalten werden sollen (wobei sollen schon das falsche Wort ist!) - nur war es vor der Neuentdeckung des Sabbats in seiner Vollständigkeit aus dem Fokus geraten. "Den" Adventisten geht es vorrangig darum, auf den Sabbat als legitimen Bestandteil des Gesetzes hinzuweisen - aber nicht um durch das halten jenes Tages erlöst zu werden. Werksgerechtigkeit lehnt die STA klar ab! Ich finde es traurig, dass wir wieder an diesen Punkt angekommen sind, dass uns STA so etwas unterstellt wird. Will ich als Christ nicht morden oder ehebrechen, dann ist das also auch Werksgerechtigkeit? Ich denke, so einfach ist das alles nicht!
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Seele1986 schrieb:

      In dieses Endzeit-System wurde dann das Gesetz wieder eingebaut (als Prüfgegenstand). Als reformatorischer Christ glaube ich an Sola Gratia, Sola Fide: Allein aus Gnade, allein aus Glauben. Das Gesetz ist der Spiegel, der mir zeigt, dass ich Gnade brauche, weil ich sonst verloren bin. Paulus beschreibt, dass das Gesetz die Funktion hat, im Menschen Verzweiflung anzurichten, denn dann komme ich zur Erkenntnis, dass ich Christus brauche. Dadurch erhöht der göttliche Maßstab den Christus; so hängen Gesetz und Gnade zusammen.

      Die STA-Lehre sagt aber, dass JETZT WIEDER Gesetz gehalten werden muss und dass das geprüft wird, damit die Sünde aus dem Himmel kommt. Das ist (laut Luther) Rechtfertigung aus Werken.

      Dem will ich jetzt den 19. Glaubenspunkt gegenüberstellen:

      Das Gesetz Gottes
      Die grundlegenden Prinzipien des Gesetzes Gottes sind in den Zehn Geboten zusammengefasst und im Leben Jesu Christi beispielhaft dargestellt. In den Geboten kommen Gottes Liebe, sein Wille und seine Absichten für das Leben der Menschen zum Ausdruck – für ihr Verhalten und für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Zehn Gebote sind bindend für die Menschen aller Zeiten, Grundlage für Gottes Bund mit seinem Volk und Maßstab in Gottes Gericht. Durch das Wirken des Heiligen Geistes decken sie Sünde auf und wecken das Verlangen nach einem Erlöser. Die Erlösung geschieht allein aus Gnade, nicht durch Werke; ihre Frucht jedoch ist Gehorsam gegenüber den Geboten. Dieser Gehorsam trägt dazu bei, einen christlichen Charakter zu entfalten und führt zu innerem Frieden. Er bekundet unsere Liebe zum Herrn und unsere Verantwortung für die Mitmenschen. Im Gehorsam des Glaubens erweist sich Christi Macht, das Leben eines Menschen zu ändern, und bekräftigt so das christliche
      Zeugnis.
      | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 19
      Wer das verkündet, was du "den" Adventisten unterstellst, verkündet nicht das, was "die" Adventisten offiziell glauben!
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Seele1986 schrieb:

      Die Adventhoffnung von 1844 ist kein Problem für mich. Aber das System, was anschließend zur Korrektur des Irrtums eingebaut wurde, lehne ich ab.

      Warum hat man nicht einfach gesagt: "Ok, Leute, wir haben einen Fehler gemacht; wir dürfen es nicht berechnen. Lasst uns das eine Lehre sein. Lasst uns die Hoffnung auf sein Kommen wach halten.." Dann wärs gut gewesen. Versteht ihr?!
      In dem Punkt stimme ich Dir absolut zu, Seele!

      Bei den anderen Punkten, denke ich, hat Bemo wohl Recht. Wie "Endzeit" und "Gnadenzeit" offiziell bei den STA definiert sind, weiß ich nicht (da kann uns sicherlich jemand offihziell aufklären), aber ich denke auch, die Begriffe werden eher synonym benutzt. Das im Okt. 1844 die Endzeit angefangen haben soll oder ein sog. Untersuchungsgericht im Himmel tagt, macht für mich definitiv keinen Sinn und ich sehe das auch nicht biblisch fundiert begründet.

      Den Fehler 1844 überhaupt zu berechnen hätte man damals einfach ad acta legen sollen, die Lehre daraus ziehen und gut. Aber unsesre Pioniere waren so (über)eifrig, dass sie meinten unbedingt ein Datum errechnen zu müssen und dann daran festhalten mußten, egal welches Ereignis hier nun irgendwie hineinpasste. Und da es auf der Erde keine sichtbaren Ereignisse gab die zu der Prophezeihung passten, kam die Idee vom Himml. Heiligtum und Jesu "Dienstantritt" dort natürlich gerade gelegen. Es wäre keine Schande gewesen, das Datum einfach auf zu geben, aber es ging wohl auch um das Zusammenhalten der "gestrauchelten" Heerde - so dass EGW diese "Vision" gerne annahm.
    • Rilo1 schrieb:

      Den Fehler 1844 überhaupt zu berechnen hätte man damals einfach ad acta legen sollen, die Lehre daraus ziehen und gut.


      Immerhin!

      Das es irgenwo einen Sinn hatte, das daraus eine Gemeinschaft entsteht, müsste Dir doch einleuchten oder. Wenn es Satans Werk war dann hat er Erfolg gehabt.

      Immerhin hat man sich entschlossen wieder die 10 Gebote so zu halten wie sie in der Bibel stehen. Zur Anbetung Gottes gehört logischerweise halten des Sabbats, weil Gott auch an diesem Tag Ruht und ihn segnet.
      Dann kamen noch so einige andere Punkte dazu ,wie gesunde Ernährung, Gesundheit,Bildung und Erziehung, und natürlich die Evangelisation.
      Zusätzlich werden die Gläubigen aufgerufen ihre Lektionen zu lernen um auf diese Weise die Bibel und Gott kenen zu lernen und das Gebet zu pflegen.
      Immerhin trotz schwerer Geburt und ständiger Angriffe, haben sich über 18 Milionen entschieden diese "Wahrheiten" zu glauben.

      Der Weg ist schmal und steil, der ins Reich Gottes führt...