Papst will die Kirche radikal reformieren

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    • z.B.: Abschnitte wie dieser werden kaum in einer Zeitung auftauchen, weder explizit, noch implizit:



      15. Johannes Paul II. hat uns ans Herz gelegt anzuerkennen, dass » die Kraft nicht verloren gehen [darf] für die Verkündigung « an jene, die fern sind von Christus, denn dies ist » die erste Aufgabe der Kirche «. » Die Missionstätigkeit stellt auch heute noch die größte Herausforderung für die Kirche dar « , und so » muss das missionarische Anliegen das erste sein «.16 Was würde geschehen, wenn wir diese Worte wirklich ernst nehmen würden? Wir würden einfach erkennen, dass das missionarische Handeln das Paradigma für alles Wirken der Kirche ist. Auf dieser Linie haben die lateinamerikanischen Bischöfe bekräftigt: » Wir können nicht passiv abwartend in unseren Kirchenräumen sitzen bleiben «, und die Notwendigkeit betont, » von einer rein bewahrenden Pastoral zu einer entschieden missionarischen Pastoral überzugehen «. Diese Aufgabe ist weiterhin die Quelle der größten Freuden für die Kirche: » Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren « (Lk 15,7).

      ...

      145. Die Vorbereitung auf die Predigt ist eine so wichtige Aufgabe, dass es nötig ist, ihr eine längere Zeit des Studiums, des Gebetes, der Reflexion und der pastoralen Kreativität zu widmen. In aller Freundlichkeit möchte hier nun einen Weg der Vorbereitung auf die Homilie vorschlagen. Es sind Hinweise, die einigen als selbstverständlich erscheinen mögen, aber ich halte es für angebracht, sie zu empfehlen, um an die Notwendigkeit zu erinnern, diesem wertvollen Dienst eine bevorzugte Zeit zu widmen. Häufig behaupten manche Pfarrer, das sei aufgrund der vielen Obliegenheiten, die sie erledigen müssen, nicht möglich. Dennoch wage ich zu bitten, dass dieser Aufgabe jede Woche persönlich wie gemeinschaftlich eine ausreichend lange Zeit gewidmet wird, selbst wenn dann für andere, ebenfalls wichtige Aufgaben weniger Zeit übrig bleibt. Das Vertrauen auf den Heiligen Geist, der in der Verkündigung wirkt, ist nicht rein passiv, sondern aktiv und kreativ. Es schließt ein, sich mit allen eigenen Fähigkeiten als Werkzeug darzubieten (vgl. Röm 12,1), damit sie von Gott genutzt werden können. Ein Prediger, der sich nicht vorbereitet, ist nicht „geistlich“, er ist unredlich und verantwortungslos gegenüber den Gaben, die er empfangen hat.

      146. Nachdem man den Heiligen Geist angerufen hat, ist der erste Schritt, die ganze Aufmerksamkeit dem biblischen Text zu widmen, der die
      Grundlage der Predigt sein muss. Wenn jemand innehält und zu verstehen versucht, was die Botschaft eines Textes ist, übt er den »Dienst der Wahrheit« aus. Es ist die Demut des Herzens, die anerkennt, dass das Wort Gottes uns immer übersteigt, dass wir » weder ihre Besitzer noch ihre Herren sind, sondern nur ihre Hüter, ihre Herolde, ihre Diener« . Diese Haltung einer demütigen und staunenden Verehrung des Wortes Gottes äußert sich darin, dabei zu verweilen, es sehr sorgfältig zu studieren und mit einer heiligen Furcht davor, es zu manipulieren. Um einen biblischen Text auslegen zu können, braucht es Geduld, muss man alle Unruhe ablegen und Zeit, Interesse und unentgeltliche Hingabe einsetzen. Man muss jegliche Besorgnis, die einen bedrängt, beiseite schieben, um in ein anderes Umfeld gelassener Aufmerksamkeit einzutreten. Es ist nicht der Mühe wert, einen biblischen Text zu lesen, wenn man schnelle, einfache oder unmittelbare Ergebnisse erzielen will. Deshalb erfordert die Vorbereitung auf die Predigt Liebe. Einzig den Dingen oder Personen, die man liebt, widmet man eine Zeit, ohne Gegenleistung zu erwarten und ohne Eile; und hier geht es darum, Gott zu lieben, der sprechen wollte. Von dieser Liebe her kann man die ganze Zeit, die nötig ist, in der Haltung des Jüngers verweilen: »Rede, Herr; denn dein Diener hört« (1 Sam 3,9).

      147. Vor allem muss man sicher sein, die Bedeutung der Worte, die wir lesen, entsprechend zu verstehen. Ich möchte etwas betonen, das offenkundig scheint, aber nicht immer berücksichtigt wird: Der biblische Text, den wir studieren, ist zwei- oder dreitausend Jahre alt, seine Sprache ist ganz verschieden von der, die wir heute benutzen. So sehr es uns auch scheinen mag, die Worte zu verstehen, die in unsere Sprache übersetzt sind, bedeutet das nicht, dass wir auch richtig verstehen, was der heilige Verfasser ausdrücken wollte. Die verschiedenen Mittel, die die literarische Analyse bietet, sind bekannt: auf die Worte achten, die sich wiederholen oder die hervorstechen, die Struktur und die eigene Dynamik eines Textes erkennen, den Platz bedenken, den die Personen einnehmen usw. Aber das Ziel ist nicht, alle kleinen Details eines Textes zu verstehen. Das Wichtigste ist zu entdecken, was die Hauptbotschaft ist, die dem Text Struktur und Einheit verleiht. Wenn der Prediger diese Anstrengung nicht unternimmt, dann ist es möglich, dass auch seine Predigt keine Einheit und Ordnung hat; seine Rede wird nur eine Summe verschiedener unzusammenhängender Ideen sein, die nicht imstande sind, die anderen zu bewegen. Die zentrale Botschaft ist die, welche der Autor an erster Stelle übermitteln wollte, was einschließt, nicht nur den Gedanken zu erkennen, sondern auch die Wirkung, die jener Autor erzielen wollte. Wenn ein Text geschrieben wurde, um zu trösten, sollte er nicht verwendet werden, um Fehler zu korrigieren; wenn er geschrieben wurde, um zu ermahnen, sollte er nicht verwendet werden, um zu unterweisen; wenn er geschrieben wurde, um etwas über Gott zu lehren, sollte er nicht verwendet werden, um verschiedene theologische Meinungen zu erklären; wenn er geschrieben wurde, um zum Lobpreis oder zur Missionsarbeit anzuregen, lasst ihn uns nicht verwenden, um über die letzten Neuigkeiten zu informieren.

      148. Gewiss, um den Sinn der zentralen Botschaft eines Textes entsprechend zu verstehen, ist es notwendig, ihn mit der von der Kirche überlieferten Lehre der gesamten Bibel in Zusammenhang zu bringen. Das ist ein wichtiges Prinzip der Bibelauslegung, das die Tatsache berücksichtigt, dass der Heilige Geist nicht nur einen Teil, sondern die ganze Bibel inspiriert hat und dass das Volk in einigen Fragen aufgrund der gemachten Erfahrung in seinem Verständnis des Willens Gottes gewachsen ist. Auf diese Weise werden falsche oder parteiische Auslegungen vermieden, die anderen Lehren derselben Schrift widersprechen. Doch das bedeutet nicht, den eigenen und besonderen Akzent des Textes, über den man predigen muss, abzuschwächen. Einer der Fehler einer öden und wirkungslosen Predigt ist genau der, nicht imstande zu sein, die eigene Kraft des verkündeten Textes zu übermitteln.

      ...

      160. Die missionarische Sendung des Herrn schließt die Aufforderung zum Wachstum im Glauben ein, wenn es heißt: »Und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe« (Mt 28, 20). Damit wird klar, dass die Erstverkündigung auch einen Weg der Bildung und Reifung in Gang setzen muss. Die Evangelisierung sucht auch das Wachstum, und deshalb gilt es, jede einzelne Person und den Plan, den Gott für sie hat, sehr ernst zu nehmen. Jedes menschliche Wesen braucht Christus mehr und mehr, und die Evangelisierung dürfte nicht zulassen, dass sich jemand mit Wenigem begnügt. Er sollte vielmehr im Vollsinn sagen können: »Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir« (Gal 2, 20).

      Liebe Grüße, Heimo
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Als Mensch sympatisch, aber das Papstum an sich wird keineswegs verändert. Die alten Irrtümer bleiben und werden nicht angerührt.


      Immerhin bemüht er sich den Geist Christie umzusetzen und dem Sünder und Elenden barmherzig zu begegnen. Ich glaube nicht das er das spielt.
      Das er dazu aufruft Jesus und den sündigen Menschen gnädiger zu behandeln kann so nicht falsch sein. Es is doch die Reformation die wir seit Monaten behandeln.
      Seltsam das die Botschaft des Engels auch vom Papst gehört wird.

      Was den Besitz der Schlüsselgewalt des Petrus betrifft, kann es kaum veränderung geben. Unfehlbar, in Dogmen gehalten ,mit Traditionen verflochten und Kulturen gelebt,
      kann es dort nicht beginnen.
      Erweckung und Umkehr fängt bei jedem einzelnen an und soll zu Jesu führen. Es wird das Evangelium verkündigt werden...

      Beim Bau der Arche wurde verkündet und die Menschen waren ganz dran... leider fehlte der letzte Schritt...des Vertrauens.
    • steyrstg77 schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Es wäre wohl nützlich, wenn auch aufwendig die nahezu 200 Seiten zu lesen, bevor wir aufgrund von Halb-Informationen unsere bekannten (Vor)urteile repetieren.
      Voller Schamesröte gestehe ich den päpstlichen Text nicht gelesen zu haben, bevor ich mich zur Äusserung meiner persönlichen Meinung hinreissen ließ, ...
      Heimo, vielen Dank für den Maulkorb den Du mir und anderen umhängen willst, aber Du kannst ihn gerne behalten.

      Womit begründest du Deine Unterstellung?

      steyrstg77 schrieb:


      Hier also einige Stellen zitiert in "", [meine Meinung]:

      [ich postete vorhin: Papst bittet um Vorschläge... Ich bezog mich auf eine Zeitungsmeldung]
      "Ich glaube auch nicht, dass man vom päpstlichen Lehramt eine endgültige oder vollständige Aussage zu allen Fragen erwarten muss, welche die Kirche und die Welt betreffen. Es ist nicht angebracht, dass der Papst die örtlichen Bischöfe in der Bewertung aller Problemkreise ersetzt, die in ihren Gebieten auftauchen. In diesem Sinn spüre ich die Notwendigkeit, in einer heilsamen „Dezentralisierung“ voranzuschreiten."

      "Darum wird er (Bischof)...., um denen zu helfen, die zurückgeblieben sind, und – vor allem – weil die Herde selbst ihren Spürsinn besitzt, um neue Wege zu finden."
      [Was meint der Pabst wohl? Die Herde kann ohne Bischof den Weg finden? Bestimmt! Alleine, ohne Christus sicher nicht, da hilft auch kein Spürsinn.]

      Das Zitat lautet im Kontext:
      "31. Der Bischof muss immer das missionarische Miteinander in seiner Diözese fördern, indem er das Ideal der ersten christlichen Gemeinden verfolgt, in denen die Gläubigen ein Herz und eine Seele waren (vgl. Apg 4,32). Darum wird er sich bisweilen an die Spitze stellen, um den Weg anzuzeigen und die Hoffnung des Volkes aufrecht zu erhalten, andere Male wird er einfach inmitten aller sein mit seiner schlichten und barmherzigen Nähe, und bei einigen Gelegenheiten wird er hinter dem Volk hergehen, um denen zu helfen, die zurückgeblieben sind, und – vor allem – weil die Herde selbst ihren Spürsinn besitzt, um neue Wege zu finden. In seiner Aufgabe, ein dynamisches, offenes und missionarisches Miteinander zu fördern, wird er die Reifung der vom Kodex des Kanonischen Rechts vorgesehenen Mitspracheregelungen sowie anderer Formen des pastoralen Dialogs anregen und suchen, in dem Wunsch, alle anzuhören und nicht nur einige, die ihm Komplimente machen. Doch das Ziel dieser Prozesse der Beteiligung soll nicht vornehmlich die kirchliche Organisation sein, sondern der missionarische Traum, alle zu erreichen."
      Wie passen da Deine hämischen Bemerkungen dazu?
      Warum entstellst Du die Aussage durch Deine Zitierweise?


      steyrstg77 schrieb:

      "Ich rufe alle auf, großherzig und mutig die Anregungen dieses Dokuments aufzugreifen, ohne Beschränkungen und Ängste. [Hoppla, das sind ja ganz neue Töne...] Wichtig ist, Alleingänge zu vermeiden, sich immer auf die Brüder und Schwestern und besonders auf die Führung der Bischöfe zu verlassen, in einer weisen und realistischen pastoralen Unterscheidung."[...ups, leider doch nicht]

      "33. Die Seelsorge unter missionarischem Gesichtspunkt verlangt, das bequeme pastorale Kriterium des „Es wurde immer so gemacht“ aufzugeben. Ich lade alle ein, wagemutig und kreativ zu sein in dieser Aufgabe, die Ziele, die Strukturen, den Stil und die Evangelisierungs- Methoden der eigenen Gemeinden zu überdenken. Eine Bestimmung der Ziele ohne eine angemessene gemeinschaftliche Suche nach den Mitteln, um sie zu erreichen, ist dazu verurteilt, sich als bloße Fantasie zu erweisen. Ich rufe alle auf, großherzig und mutig die Anregungen dieses Dokuments aufzugreifen, ohne Beschränkungen und Ängste. Wichtig ist, Alleingänge zu vermeiden, sich immer auf die Brüder und Schwestern und besonders auf die Führung der Bischöfe zu verlassen, in einer weisen und realistischen pastoralen Unterscheidung. "
      Auch hier ist eine spezifische Thematik behandelt, die durch Deine Art des "Zitierens" unterschlagen wird.


      steyrstg77 schrieb:

      "47. Die Kirche ist berufen, immer das offene Haus des Vaters zu sein. ...
      ...Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben."
      [Das kommt mir irgendwie bekannt vor, was war die genaue Bedeutung von Anti-Christus nochmal?]

      "Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen. Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben."Was hat das mit "Anti-Christus" zu tun. Wo wird hier die Auferstehung oder die Göttlichkeit Christi geleugnet? (1 Joh 2,22.)

      steyrstg77 schrieb:


      Und so geht es in einem durch, ja da sind auch Bibelzitate enthalten, aber eben auch Zitate von vorherigen Päpsten.

      Wen soll der Papst sonst neben der Biel zitieren? EGW?


      Bist Du intellektuell unfähig den Inhalt des Dokuments zu erfassen oder unredlich, aufgrund Deiner Vorurteile?
      Oder hast Du nur so viel Schaum vor dem Mund (vom Erbrechen), dass Du nicht mehr redlich und klar argumentieren kannst?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Theologische Ausrichtung der RK betrifft ist er voll auf Linie und wird - so wie´s aussieht - in der Hinsicht keinen Fuss breit nachgeben. Als Mensch sympatisch, aber das Papstum an sich wird keineswegs verändert. Die alten Irrtümer bleiben und werden nicht angerührt.


      Bitte mal ganz nüchtern! Die RKK steht seit ca. 2000 Jahren. Nichts wird da geändert. Ich habe mal mit einer katholischen Theologiestudentin geredet. Die erklärte mir die Regeln des Codex. Die bekannten Dinge KÖNNEN nicht geändert werden. Auch der Papst kann sie nicht ändern. Darum heißt das Dogma. Ein kirchliches Dogma kann in der RKK nicht geändert werden.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Mag sein das ihn der hl.Geist führt, das wird dann ersichtlich wenn die Kath.Kirche wahrlich auf den Kopf gestellt wird, und das alles neu wird, das es auch keinen Hl.Vater mehr auf Erden geben wird, und keine Priester als Mittler, sondern Gott ist der Vater aller und Christus ist der Mittler, der Hohepriester, der Erlöser aller Menschen.
      Ja, wenn der Papst sein Amt niederlegt seinen Titel abgibt, wenn er zu der Erkenntnis kommt, die Menschen brauchen keinen hl.Vater auf Erden den sie anbeten einzig den Christusgottes, ja dann hat der Hl. Geist wahrlich gewirkt. :king:
    • Ist das Papstum weniger mächtig als im Mittelalter?

      Sakramente:
      Gott schenkt nach katholischer Lehre den Menschen das Heil durch die Sakramente. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Weihesakrament und Ehe. (Wiki)
      Wo steht in der Bibel, das Menschen Heil durch Sakramente bekommen? Laut Bibel bringt Jesus das Heil, die Vergebung durch den Glauben. Bringt die Taufe heil? Jesus hat sich, obwohl er sündlos war, taufen lassen. Können Werke uns Heil oder Vergebung bringen?
      Apg. 4
      10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel bekannt gemacht, dass durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, dass dieser durch Ihn gesund vor euch steht.
      11 Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist.
      12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden
      sollen!
      Römer 3
      21Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird,
      22 nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein
      Unterschied;
      23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,
      24 so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.
      25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die
      Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren,
      26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den
      rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.

      In der katholischen Kirche sind Bitten für die Verstorbenen üblich. Verstorbenen, die sich noch im Läuterungszustand des Fegefeuers (Purgatorium) befinden, soll hiermit geholfen werden. Auch Ablassgewinnung, nicht nur für die Verstorbenen, gehört deshalb zur religiösen Praxis. (Wiki)
      Für Verstorbene zu Bitten ist absolut nutzlos! Wieso? Weil ihr Schicksal schon festliegt, ob sie gerettet oder verloren sind. Diese Gebete werden nichts an den Toten ändern. Ablassgewinnung?

      Ablass (Indulgenz, lateinisch indulgentia, veraltet auch römische Gnade) ist ein Begriff aus der römisch-katholischen Theologie und bezeichnet einen von der Kirche geregelten Gnadenakt, durch den nach katholischer Lehre zeitliche Sündenstrafen erlassen (nicht dagegen die Sünden selbst vergeben) werden...
      Um einen Ablass zu gewinnen, müssen Katholiken meist ein bestimmtes frommes Werk (z. B. Wallfahrt, Kirchen- oder Friedhofsbesuch, spezielles Gebet)in angemessener Disposition vollbringen.. Darüber hinaus gehört zu den Voraussetzungen für die Ablassgewinnung die sakramentale Beichte, der Empfang der heiligen Kommunion und das Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters. (Wiki)
      Unsere Werke/verliehene Gerechtigkeit können nicht auf andere übertragen werden.
      Hesekiel 14
      13 Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt und einen Treubruch begeht und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brots zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus vertilge,
      14 und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht GOTT, der Herr.
      Hier gehts natürlich nicht darum das wir durch Werke gerettet werden. Laut Bibel wird Gerechtigkeit zugerechnet (Vergebung) und Gerechtigkeit verliehen (Heiligung).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stadenker ()

    • Seit neun Monaten ist der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, 76, das geistliche Oberhaupt der
      Katholiken. Er ist der erste Papst seit Langem, der die Welt irritiert. Jene kleine innerhalb
      der Mauern des Vatikans. Und jene große außerhalb. Und er soll es auch weiterhin, denn er wird das weitermachen was vor langer Zeit begonnen wurde, nämlich die positive Veränderung der Kirche und das Absetzen vom ganzen Proporz
    • Also man kann ja sagen, was man will, aber so viele Tabus, wie dieser aktuelle Papst anspricht und angeht, das ist gar nicht ohne:

      -) Vatikan reformieren "Kurie, die sich selbst nicht kritisiert, ist ein kranker Körper"
      -) Kirche öffnen für Wiederverheiratete
      -) Sexualmoral verbessern "Gute Katholiken vermehren sich nicht wie Karnickel"
      ...


      Ein Papst also, der für sehr vieles von dem nicht steht, wofür die kath. Kirche in der Vergangenheit gestanden ist. Wenn adventistischen Bekanntenkreis von Papst Franziskus die Rede ist und dem was er tut, dann habe ich nicht selten den Ausspruch "der wird nicht mehr lange Papst sein" gehört. Ich vermute in Anlehnung an diesen Fall: de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Paul_I in Zusammenhang mit einer Verschwörungstheorie.


      Was stünde denn noch an? Aufhebung des Zölibats, Frauen zur Priesterweihe freigeben, Homosexuellenehe. Das wären alles populäre Forderungen von Katholiken.
    • Hallo,

      ich halte nicht viel von Papst Franziskus. Er ist ein Medienpapst, der es versteht, durch geschickte PR die Aufmerksamkeit vieler auf sich zu lenken. Seine "Reformen" passen zum jetzigen Zeitgeist, aber sie sind für mich nur Speichelleckerei.

      Das, was die katholische Kirche bräuchte, wäre eine radikale Umkehr zur Bibel und zu Gottes Geboten – eine josianische Reform. Alle Bildnisse (Marienstatuen) raus aus den Kirchen, endlich sich von der Reliquien- und Heiligenverehrung verabschieden, die alleinige Errettung aus Glauben akzeptieren, usw.

      Bloß der Papst, der das mal tun würde, wäre nicht mehr der Star in den Medien, sondern der "böse Fundamentalist". Theologisch hat er auf jeden Fall nicht viel zu bieten: ein klares Bekenntnis zur Bibel sucht man bei Franziskus vergeblich...

      Viele Grüße
      GlaubensMensch
    • Manchmal wundere ich mich schon, was die Adventisten vom Papst erwarten. Ich glaube es schlicht weg utopisch zu glauben, die Katholiken würden sich vom Marienkult verabschieden. Das ist immerhin eine zentrale Sache. Ich glaube allerdings nicht, dass der jetzige Papst nur wegen den Medien so handelt. Er war schon als Bischof bekannt dafür, dass er sich vornehmlich um die Armen gekümmert hat und wenig von Geld und Ruhm gehalten hat. Für mich wirkt sein tun und handeln ehrlich und von gläubigem Herzen. Gerade deswegen ist es für mich undenkbar, dass er die Marienvergebung umkippen wird. Aber wenn es um Geschiedene, Homosexuelle und auch Verhütung geht, da traue ich ihm einiges zu, weil er eben auf das Herz eines Menschen und nicht auf Äusserlichkeiten schaut.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • GlaubensMensch schrieb:

      Theologisch hat er auf jeden Fall nicht viel zu bieten: ein klares Bekenntnis zur Bibel sucht man bei Franziskus vergeblich...


      Das könnte aber auch daran liegen, dass er das Oberhaupt der Römisch-katholischen und nicht einer protestantischen Kirche oder Freikirche ist.

      Die katholische Kirche hat noch nie behauptet, sich einzig und allein auf die Bibel zu beziehen, schon allein, weil es die Bibel in den ersten 300 Jahren der Kirchengeschichte noch gar nicht gab.

      Die katholische Kirche hat schon immer die Gemeinsamkeit von Schrift und Tradition vertreten. Warum sollte Franziskus daran etwas ändern? Wer es anders sieht, muss ja nicht katholisch sein.
    • Die katholische Kirche hat noch nie behauptet, sich einzig und allein
      auf die Bibel zu beziehen, schon allein, weil es die Bibel in den ersten
      300 Jahren der Kirchengeschichte noch gar nicht gab.
      Und man muss sagen: damit beugt sie einer Entwicklung vor, die lediglich im Protestantismus stattgefunden hat und schon langsam affig wird;

      denn seit 1600 bezieht sich alles "einzig und allein" auf die Bibel.

      Und wie wir immer wieder merken, ist das gar kein Kriterium, denn es ist keine Aussage zu sagen: "Wir beziehen uns auf die Bibel"; das ist heißer Dampf.

      Die Frage war und ist: Auf was bezieht ihr euch?!

      "Auf die Bibel" ist keine Aussage. Das sehen wir doch bis heute ständig.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Man soll es auch so sehen. Egal wie toll der Papst die Kirche reformiert, selbst wenn er die Statuen und Verehrung der Heiligen entfernt, ist er immer noch Papst.
      Damit sieht er und die Kirche ihn immer noch als Stellvertreter Gottes. So lang so ein Posten in einer Kirche besteht, ist diese nur schein-reformiert.
      Eine Gemeinde braucht keinen Stellvertreter Gottes, denn es ist der Heilige Geist.

      Und zweitens ist er Jesuit. Wer etwas nachforscht was diese gegen die Protestanten taten und noch tuen, der weiß, das es nur schein ist was wir sehen.

      Damit die Katholische Kirche auch mal teils biblisch ist, darf es keinen Papst geben (es ist ein Widerspruch zur Bibel ), die Maria und Heiligen Verehrung muss weg etc.

      Da ist noch viel zu tun, damit sie biblisch werden. Doch das wird nie geschehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • selbst wrnn er die Statuen und Verehrung der Heiligen entfernt, ist er immer noch Papst.
      Das ist ohnehin ganz wichtig! Er ist immernoch Papst, egal, was er sagt oder tut; denn sonst wäre ja der "Antichrist" futsch.

      Das Papstamt ist für zahlreiche Gemeindekonzepte und Auslegungen sehr wichtig.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Man kann sich auch alles schön reden.

      Ich mag es so sehr, das du hier über die Adventisten so gern herziehst. Echt vorbildlich.

      Ein BVB Fan meldet sich in einem FC Bayern Verein auch nicht an, wenn er diese dämlich findet.


      In diesem Sinne: Friede freude, Eierkuchen. Niemand macht böses, selbst Rom nicht.
    • Aber ähnlich mit Friede, freude etc.

      Das die Katholisch Kirche mehr gemordet hatt als alle anderen Weltreiche, ist dir egal. Das sie die Oberherren der Ökumene sind ist dir auch egal. Das sie sich so toll durch Franziskus nach aussen geben, aber immer noch ei en Papst haben, ist dir auch egal.
      Hauptsache man liebt einander, hauptsache Frieden und kleine ähnliche Meinungen mit der Katholischen Kirche.

      Was die Reformatoren für Arbeit für Gott getan haben, um zu erkenen das diese Kirche falsch ist, juckt dich nicht. Es ist nur wichtig das wir heute frieden haben, zu unserem Nachteil (Protestanten geben ihre stellung gegenüber der Rkk auf).

      Und ausserdem bemängelst du und machst fast jede Adventistische Aussage lächerlich und erklärst sie für falsch. Es ist kein allgemeines Christliches Forum, auch wenn jeder Willkommen ist. Es dient nicht dazu, das Nichtadventisten, die Adventisten für dumm in der Lehre erklären.