Die Bibel täglich lesen

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    • Die Bibel täglich lesen

      Hallo liebe Freunde !

      In vielen Predigten und von vielen Geschwistern habe ich es schon gehört. In zahlreichen Büchern und Artikeln habe ich es schon gelesen. Wie wichtig ja unverzichtbar es für einen lebendigen Glauben es ist täglich die Bibel zu studieren.

      Aber ich kann das einfach nicht (mehr) !

      Vor ungefähr zwanzig Jahren kam ein Buchevangelist an meine Tür und hinterließ eine Karte für einen Bibelfernkurs. Ich schickte sie ab und begann so Schritt für schritt die Bibel zu studieren. Was für ein Segen. Ich durfte erkennen das es einen lebendigen Gott gibt und wie sehr ich Sünder ihn brauche. Gott schenkte mir in seinem Wort Erkenntnis über die Schöpfung den Sündenfall seinen Erlösungsplan seine Wiederkunft und vieles, vieles mehr.

      Ich war begeistert von jeder neuen Erkenntnis die Gott mir schenkte. ER nahm mir dadurch meine quälenden Ängste vor Strafe und Tot. ER befreite mich vor der schier erdrückenden Last meiner Schuld. ER schenkte mir mit seiner Liebe Selbstachtung und Bedeutung. Ich wurde ein völlig neuer Mensch. Diese Zeit meines Bibelstudiums war die schönste und wichtigste meines bisherigen Lebens.

      Danach bekam ich eine Einladung in die Adventgemeinde. Dort durfte ich geduldig ge-und ertragen von meinen Glaubensgeschwistern weiterwachsen im Glauben.Ich studierte die Bibel weiterhin eifrig auch im Hauskreis in Bibelschulen in Bogenhofen und für mich alleine.

      Doch irgendwann begann sich alles zu wiederholen. Nicht das mir die Erkenntnis die mir Gott in seiner Barmherzigkeit geschenkt hat weniger bedeutend oder gar langweilig geworden wäre. Aber die habe ich ja jetzt in meinem Kopf und in meinem Herzen verinnerlicht. Und ich bin täglich froh darüber und dankbar dafür.

      Dennoch bin ich nicht in der Lage die Worte die mir so zum Segen geworden sind immer und immer wieder zu lesen. Wenn ich es versuche fallen mir nach kurzer Zeit die Augen zu. Ich lese mit großem Interesse Bücher die sich mit dem Evangelium und dem christlichen Glauben beschäftigen. Auch Predigten und Sabbatschulstunden interessieren mich sehr und stärken meinen Glauben. Aber ich lese und höre nichts ein zweitesmal weil ich es dann schon kenne.



      Ich werde euch jetzt wahrscheinlich ziemlich überheblich und stolz vorkommen . Wie ist das bei euch. Lest ihr täglich in der Bibel ? Warum ? Wie macht ihr das ?
    • Hallo nixwisser,
      ich finde das sehr wichtig und nachvollziehbar was du schreibst. Verstehe ich dich richtig, dass du diese Probleme nur hast, wenn du die Bibel alleine liest? Wenn dem so ist, würde ich dir empfehlen, die Bibel mit anderen zu lesen, z.B. in einen Hauskreis. Oder versuch die Bibel mit Interessierten oder gar "Ungläubigen" zu lesen. Meine Erfahrung ist, dass das Lesen der Bibel in einer Gemeinschaft meist sehr herausfordernde Fragen aufwirft, die unmittelbar mit dem eignen geistlichen Wachstum zusammenhängen. Es ergeben sich dadurch häufig vollkommen neue Perspektiven, hinsichtlich der persönlichen Bedeutung mancher Texte für einen selbst. Und wenn du schon alles weißt, dann ist womöglich auch Zeit, dass du anderen - die noch nicht so weit sind wie du - auf ihren Weg weiter hilfts ;)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Hallo nixwisser,

      finde das sehr gut, dass du dieses Thema mal auf machst. Ich versteh dich ebenfalls!

      Bei diesem "Täglich-Lesen"-Aufruf (der grundlegend ein guter Standard ist), darf man eins nicht vergessen:

      Das Wort ist mächtig! Es ist keine Bettlektüre! Was ich meine, ist, die Bibel fordert vom Leser innerlich einiges.

      Ich hab manchmal Phasen, wo ich wochenlang nicht lesen "kann", weil es (wie du es sagtest) "zu viel" ist. Dann mach Pause und "bewege die Worte in deinem Herzen" (wie man so sagt).

      Man kann nicht einfach Durchlesen-gelernt haben-Durchlesen-gelernt haben-Durchlesen-gelernt haben... So ein Buch ist die Bibel nicht, denke ich.

      Also ich lasse die Pausen einfach zu. Das hat nichts mit Unglaube oder schlechtem Christsein zu tun. Ich werde so oder so wieder lesen ("müssen"), weil ich nicht anders kann. Denke mal, bei dir (oder bei allen hier) ist es ebenso.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • RE: Täglich die Bibel ?

      nixwisser schrieb:

      Ich werde euch jetzt wahrscheinlich ziemlich überheblich und stolz vorkommen . Wie ist das bei euch. Lest ihr täglich in der Bibel ? Warum ? Wie macht ihr das ?

      Nein, das tust Du nicht.

      Ich lese beides, die Bibel und Sekundärliteratur. Ich lese täglich zur Morgenandacht den "Kalenderzettel" mit mehr oder weniger Zustimmung und häufig den Abschnitt in dem er steht weil ein Text im "luftleeren Raum" missinterpretiert / -verstanden werden kann.

      Allerdings geht es mir insoweit anders, als ich auch nach über 50 Jahren Bibellesen immer noch viele Dinge "neu" entdecke - mir gibt das dann ein Gefühl richtiger Freude, die ich spüre. Dass mir andere Schwerpunkte wichtig werden bzw. Zusammenhänge auffallen etc. Oft angeregt durch Sabbatschule, ein Buch oder vor allem (und da will ich Bemo unterstützen) im Gespräch mit anderen. Predigtvorbereitung oder Bibelkreis bringen mir immer neue "Erkenntnisse" Denkanstöße und / oder Mahnungen....
      Liebe Grüße, Heimo
    • nixwisser schrieb:

      Wenn ich es versuche fallen mir nach kurzer Zeit die Augen zu.


      Als Adventistenkind hatte ich viel in der Bibel gelesen. Irgenwann kam dann die Zeit wo mich alles nervte was mit Religion zu tun hatte.

      Ich habe micht mit anderen "wichtigen" Dingen beschäftigt. Nachdem mein "Leben" zu Gemeinde zurückfand, wurde ich irgenwann gebeten die Klasse zu übernehmen.

      Mit entsetzen habe ich festgestellt, das ich weniger in der Bibel kannte als ich glaubte.
      Um am Freitag Abend bei der Lektion nicht einzuschlafen, habe ich für mich beschlossen in der Mittagspause,auf der Arbeit, eine Frage zu studieren.

      Ich war nach einiger Zeit überrascht über den Effekt. Ich konnte Mittags völlig abschalten und mit neuer Kraft den Nachmittag angehen.
      Vieles gelernte konnte ich in der Arbeit umsetzen, was mir auch die nähe Gottes bewusst machte. Heute habe ich Rentenalter den ganzen morgen frei, es macht spass nach belieben sich mit geistigen Dingen zu beschäftigen.
      Es ist wichtig nach Bedarf im Gottes Garten zu pflücken. Ach Psalmen ,sprüche und das Hohe Lied der Liebe gehören dazu. Auf diesen Segen möchte ich nicht verzichten.

      Es ist wie mit dem Essen was zu viel ist kann nicht Gesund sein. Eine Neugierde sollten wir uns immer aufheben... ;)
    • Ich bin kein systematischer - na : "systematischer" - Bibelleser, täglich - das habe ich nur einmal praktiziert, weilmeine KIi -SS - Gruppe dann einen Stern dafür bekam und ich natürlich nicht lügen wollte.

      Neulich habe ich eine Satzteil bei Paulus entdeckt - diese Aussage hat mich wochenlang beunruhigt. Es ist eine heilsame Unruhe.

      heuer feierte ich das 65 - jährige Jubiläum meines Interesses für den Hebräerbrief - und finde immmer - auch dort - wieder Neues.

      Habe ich - desöfteren schon - gedacht, mir die SS - Betrachtung "schenken" zu können -weiss ich eh schon alles - hat mich die SS - Klasse eines besseren belehrt - -.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Hallo @nixwisser:

      Du wirst Dich sicher an das folgende Zitat von Ellen White erinnern, auf das ich bei manchen Studienseminaren in Deiner Gemeinde hingewiesen habe, und damit immer wieder zu einem ständigen aber auch rechten Lesen und Studieren des Wortes Gottes anregen wollte:

      Jeden Tag solltet ihr etwas Neues aus der Schrift lernen. Durchforscht sie wie nach einem verborgenen Schatz, denn sie enthält die Worte des ewigen Lebens. Betet um Weisheit und Verständnis, diese heiligen Schriften zu begreifen. Wenn ihr das tätet, würdet ihr neue Herrlichkeiten im Worte Gottes entdecken. Ihr würdet empfinden, daß ihr neues, kostbares Licht über Gegenstände der Wahrheit empfangen habt, und die Schrift würde in eurer Wertschätzung ständig wachsen.” (Z II 86)
      Möglich, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Denn wenn es tatsächlich möglich ist, jeden Tag im Wort Gottes etwas Neues zu entdecken, dann kann unser Wunsch nach dem Lesen und Studieren der Schrift nur mehr sehnsüchtig verfolgt werden.

      Vielleicht erinnerst Du Dich auch noch daran, dass ich so ab und zu auch den Rat gab, wenn wir zumindest so zwischendurch etwas Neues im Wort Gottes entdecken wollen, dass man sich dann vornehmen sollte, nicht nur immer wieder die Kapiteln, Abschnitte und Verse zu lesen, die man eh schon auswendig oder gut kennt, sondern mal die Bücher der Bibel und die Texte zu lesen, in denen man noch fast gar nichts oder nur wenig versteht. Gibt es solche Kapiteln und Abschnitte für Dich noch?

      Hab dann auch den Vorschlag gemacht, sich nur mal den Propheten Sacharja oder den Propheten Joel vorzunehmen, und sich dort einen Überblick über den Plan Gottes über die nahe und ferne Zukunft Israels, dem Land Juda, Jerusalem, den Tempel, den Messias, die Völkerwelt, die Natur bis zum Ende hin zu schaffen und zu notieren, und diesen Plan und diese Vorhersagen dann mal mit den Visionen von Daniel und der Offenbarung zu vergleichen und sich dann zu fragen, welche Ereignisse sich in diesen vier wichtigen prophetischen Büchern decken und welche völlig anders sind. Und dann einfach darüber nachzudenken, warum das wohl so ist!

      Wenn Du das mal machen möchtest, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Bibelstudium in der nächsten Zeit noch langweilig und einschläfernd sein könnte! Probier´s mal aus, und berichte mir dann, wie es Dir damit geht und was Du da jeden Tag Neues entdeckst. Ich würde da auch gern etwas davon profitieren!

      Noch besser, wenn Du ein oder zwei Deiner Freunde in der Gemeinde oder außerhalb der Gemeinde dafür gewinnen könnstest.

      Vielleicht ist das ein wohlgemeinter Rat auch für andere, denen es sicher so ähnlich geht wie Dir momentan!

      Mit Grüßen,

      Armin
    • Also ich stimme euch da zu. Es gibt Phasen im Leben, da hat man zu wenig Kraft um die Bibel zu lesen. Kenne ich selber.
      Um die Bibel zu lesen brauche ich ziemlich viel Konzentration und oft passiert es mir selber, dass ich dann morgens aufwache oder mich einfach nach ein paar Stunden erinnern will, was ich da überhaupt gelesen habe, und dann weiß ich oft sehr wenig. Das ist echt manchmal frustrierend...
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • RE: Bibelstudium

      Hallo @nixwisser, ich finde deine Frage etwas kindisch. Damit will ich dich auf keinem Fall beleidigen, ganz gegenteil. Ich möchte dich dazu ermutigen in solchen "Glaubensfragen" viel selbständiger zu denken.

      Die Bibel täglich lesen ist eine ganz gute Richtlinie. Wenn ich die Bibel tage- sogar wochenlang nicht lese, dann stimmt mit meiner Gottesbeziehung ganz bestimmt etwas nicht. Aber wer kann schon dir vorschreiben wann, wie oft und wie lange Du die Bibel liest?

      Ich kann mich allerdings allen vor mir Schreibenden nur anschliessen: selbst wenn Du die Bibel auswendig kennst, kannst immer wieder bekannte Bibelstellen im neuen Licht entdecken. Eine super Möglichkeit ist dazu z.B. dieses Forum...



      philoalexandrinus schrieb:


      ... täglich - das habe ich nur einmal praktiziert, weilmeine KIi -SS - Gruppe dann einen Stern dafür bekam und ich natürlich nicht lügen wollte.

      ... da muss ich grinsen, ähnliches erlebte ich auch damals... um mich bei der täglich lesenden mit "ja" melden können – der Statistik zuliebe – manchmal schlug ich am abend die Bibel auf, lieste ich schnell noch einen Bibeltext egal welche – lügen wollte ich doch auch nicht...

      Zitat von @Seele1986
      Ich hab manchmal Phasen, wo ich wochenlang nicht lesen "kann",
      ... nun das kann nicht mehr passieren lieber Seele seitdem Du im Forum bist... Du schreibst erfreulicherweise bibelorientiert und ... ja permanent. Ich glaube dich kann davon nur ein PC- (oder sonst irgendein) Absturz länger als ein Tag abhalten... ;)

      Zitat von @nixwisser
      Wenn ich es versuche fallen mir nach kurzer Zeit die Augen zu.
      ... das ist aber super, nimm einfach beim Schlafengehen die Bibel ins Bett. Das Einschlafen mit der Bibel hat keinerlei schädliche Nebenwirkungen im Vergleich zur Schlaftablette...

      Zitat von @nixwisser
      In vielen Predigten und von vielen Geschwistern habe ich es schon gehört. In zahlreichen Büchern und Artikeln habe ich es schon gelesen.


      ... und hier kannst Du noch ein Lied dazu hören... ;)
      http://www.youtube.com/watch?v=GyCymbbChVo

      Liebe Grüsse
      Peter

      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • ... nun das kann nicht mehr passieren lieber Seele seitdem Du im Forum bist... Du schreibst erfreulicherweise bibelorientiert und ... ja permanent. Ich glaube dich kann davon nur ein PC- (oder sonst irgendein) Absturz länger als ein Tag abhalten...

      :yeah: Danke! Fakt ist, ich habe zurzeit noch Urlaub und finde die Themen hier sehr spannend! Ich gehöre zu den Leuten, die das wochenlang genießen können, sich NUR mit der Bibel zu befassen. Aber trotzdem pausiert das auch. Teilweise recht lang. Interessier mich generell einfach für Religion und Philosophie. Also wenn ich nicht die Bibel lese, dann beschäftige ich mich mit anderen Religionen... :D

      Aber ich verstehe sehr gut, wenn einem das reine Bibellesen mal ne Zeitlang too much wird.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Hallo @nixwisser, (wieder ich :yeah: ), aber ich find das Thema schon wichtig!

      Unser Leben besteht ja immer aus zwei Dingen sozusagen: Theorie & Praxis.

      Wir brauchen eine Erfahrung mit Gott, um ihn loben zu können. Wenn wir nicht glauben, dass Er es war, dann können wir ihn nicht echt loben. Es geht nicht.

      Du hast Erfahrungen mit Gott gemacht; du bist dir dessen bewusst, wie man lesen kann. Wenn (zumindest scheinbar) keine neuen Erfahrungen mit Gott kommen, dann erinnere dich an die vorigen.

      Mit der Bibel ist es ebenso: Wenn (scheinbar) nichts mehr "rauszuholen" ist, dann erinnere dich an das, was du bisher erkannt hast. Lass es stehen, wie es ist. Damit wird Gott geehrt. Der Hunger kommt wieder, spätestens, wenn dir alles außerhalb der Bibel zu fade geworden ist.

      Du kannst das Bibellesen nicht als Disziplin leisten. Das führt höchstens dazu, dass dir dieser Gott zur Leiche wird. Erinner dich an das, was ihn groß macht. Hauptsache, er wird erhöht!

      Und ehre die aktuellen Gegebenheiten: "Herr, dein Wort ist so gewaltig, dass es mir über den Kopf gestiegen ist!" Solang der Umstand (er sei noch so nervig, schlimm, grauenhaft, schmerzvoll, langweilig etc.) Gott erhöht, ist es gut so.

      Ich hab Zeiten gehabt, wo ich mich richtig mit Gott geprügelt hab. Das hat er extra gemacht, um mir zu zeigen, dass er der Stärkere ist. Er weiß, dass ich das brauche! :)

      Nimm aus seiner Hand!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Was ist der Sinn beim Bibellesen?

      Warum sollen wir denn die Bibel lesen (wollen)?
      Der einzige sinnvolle Zweck, den die Bibel erfüllt ist mir Jesus näher zu bringen.
      Wenn ich Jesus aber bereits kenne und mit ihm im Alltag lebe, dann benötige ich dieses tägliche Bibellesen nicht mehr.
      Warum?
      1. dann kenne ich die Bibel und Jesus bereits recht gut (ich habe die Bibel quasi mit der Muttermilch aufgesogen und schon mit 14 die Jugendlektion moderiert)
      2. dann spricht Jesus auch auf anderen Wegen zu mir (das ist zwangsweise Ergebnis der Nachfolge: "meine Schafe hören meine Stimme!")
      3. dann greife ich selbstverständlich zur Bibel wenn ich etwas genauer nachlesen möchte - aber eben auch nur dann!

      Ich lese schon seit langem nicht mehr täglich in der Bibel! Aber ich studiere sie immer noch regelmäßig.
      Ich gehe heute nicht mehr mit dem aufgesetzten Pflichtbewußtsein eines Teenagers sondern mit intrinsischer Motivation / eigenem Interesse an die Bibel heran - weil Christus mich bewegt!
      Ich lasse mir nicht mehr von Menschen vorschreiben was an der Bibel interessant oder wichtig ist (Predigten, Lektion/Bibelbettrachtung, Gebetslesung) sondern greife das auf was sich aus verschiedenen Anregungen ergiebt und erarbeite das Thema i.d.R. ganz von der Basis, den Grundlagen aus.
      Veröffentlichungsfähige Ergebnise davon findet man auf der bibelarbeit.info und wer möchte darf gerne darauf zurückgreifen.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Jesus ist unser Vorbild, auch was Bibellesen anbetrifft

      Lieber Nixwisser!

      Du hast in vielen Büchern gelesen, wie wichtig es ist, täglich in der Bibel zu lesen. Ich denke das der Heilige Geist dich da schon recht stark überzeugt hat, wie entscheidend es ist Tag um Tag in der Bibel zu lesen. Meine Gedanken richten sich an alle, natürlich auch an mich. Ich habe auch Phasen in meinem Leben gehabt, in den ich wochenlang nicht mehr in der Bibel gelesen habe.
      Wir alle haben ein Vorbild Jesus Christus. Ihm wollen wir doch nachfolgen. Oder? Was mich unter anderem bei Jesus auch sehr beeindruckt hat, ist das wie fleißig Jesus die Bibel erforscht hat. Ich zitiere aus dem Buch: Durch Anschauen verwandelt, Harmonische Textkombination der Evangelien
      Uns wird nur wenig über die Kindheit Jesu in den Evangelien berichtet. Doch das, was wir von ihm, im alter von zwölf Jahre erfahren, ist erstaunlich. Seine Eltern gingen jedes Jahr nach Jerusalem, um am Passafest teilzunehmen. Zu ihrem Bedauern verloren sie Jesus aus den Augen. Auf der Rückreise, weit hinter Jerusalem merkten sie, daß sich Jesus nicht mehr bei den Reisenden befand. Maria und Josef suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten, doch erst nach drei Tagen fanden sie Jesus. Wieviel Sorgen und Schmerzen mußten die Eltern während ihrer Suche erfahren. Als sie ihn im Tempel von Jerusalem sahen, saß Jesus zwischen den Lehrern, hörte ihnen zu und fragte sie. Die Schriftgelehrten stellten ihm Gegenfragen.

      Alle aber, die ihn hörten, gerieten außer sich über sein Verständnis und seine Antworten. (Luk. 2,47 ELB)

      Die Schriftgelehrten waren verwundert über seine Erkenntnis der Heiligen Schriften, war Christus doch bei ihnen nicht unterrichtet worden. Wie konnte er soviel Wissen haben, daß alle, die ihm im Tempel zuhörten, erstaunt waren? Daß er enorm viel wußte, lag daran, daß er sich seit seiner frühesten Kindheit eingehend mit den Heiligen Schriften beschäftigte. Jesus suchte die Schätze der Heiligen Schriften. Jesus hatte ein starkes Verlangen nach Wahrheit und Erkenntnis. Er mußte sich die Schriftkenntnis so aneignen, wie wir es tun; und er studierte fleißig!

      Wie alt war Jesus als er die Schriftgelehrten belehrte?
      Ich habe etliche Zitate von EGW im Kopf. Ich zitiere aus dem Kopf heraus: "Wenn wir nicht täglich in der Bibel lesen, bleiben wir nicht bekehrt." Wenn jemand also tatsächlich schon eine Wiedergeburt erfahren hat und dann aufhört in der Bibel zu lesen, der bleibt nicht bekehrt. Ein weiteres Zitat auch frei vom mir wiedergegeben, welches im Großer Kampf steht: "Eine Gemeinde die nicht fleissig in der Schrift forscht, kann keine Fortschritte in der Heiligung machen." Es ist also für jeden von uns wichtig täglich und fleissig in der Bibel zu lesen. Wer was wie macht, das Thema müssen wir nicht vertiefen. Wurde schon bereits geschrieben: kein Mensch kann dir vorschreiben wieviel du lesen musst. Mässigkeit in der Erforschung der Bibel ist jedoch wie bei allen Dingen von Bedeutung.
      Wieso lese ich in der Bibel? Dafür gibt es für mich viele Gründe! Also wenn hier Fragen gestellt werden, dann schaue ich in der Bibel nach, was sagt die Bibel dazu. Doch ist die Bibel mehr als nur dazu da, um uns Wissen anzueignen. Die Bibel ist die Stimme Gottes. Gott redet direkt durch sein Heiliges Wort zu uns.Deshalb sollen wir mit Demut und betend sein Wort aufschlagen.

      Nun wende ich mich an Nixwisser, Du hast geschrieben:
      Aber ich lese und höre nichts ein zweitesmal weil ich es dann schon kenne.

      Ja wenn du die Bibel schon komplett gelesen hast, und nach diesem Satz, welches du geschrieben hast vorgehen tust, dann kannst du ja die Bibel nicht mehr lesen, oder doch? dein Name ist Nixwisser. :) Was hast du dir dabei gedacht? nix? nein bestimmt einiges. gut das dein richtiger Name anders ist. Da wir vergesslich sind, werden wir hier und da Bibelworte finden können, die für uns wie NEU klingen, die für uns von Bedeutung werden, wenn wir die Stimme Gottes an uns hören. Erstmal soviel dazu.
      Welche Zwecke erfüllt die Bibel?
      lg an alle von
      wenigwisser ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stadenker ()

    • Hallo liebe Freunde !

      Ingeli,Bemo,Seele,Heimo,Bogi,Philoalexandrinus,Armin,Daniela,Epafroditus,Stefan,Stadenker vielen herzlichen Dank für eure Beiträge. Ihr seid die Besten ! Ihr habt mir mit euren gescheiten, humorvollen und freundlichen Zeilen wirklich alle sehr geholfen.

      Ich werde weiterhin darüber nachdenken. Habe übrigens gestern und heute in der Bibel gelesen !!
    • Mir hilft bei Unlust und Frust, ehrlich Gott gegenüberzutreten und mein Innerstes dem Herrn zu zeigen. Dabei redet mein Mund eine ehrliche Sprache, wie der Zusatand wirklich ist.

      Gott hat meinen Zustand positiv verändert.
      Immanuel, o süsses Wort! Mein Jesus heisst mein Hort, Mein Jesus heisst mein Leben.
      Mein Jesus hat sich mir ergeben, Mein Jesus soll mir immerfort Vor meinen Augen schweben.
      Mein Jesus heisset meine Lust, Mein Jesus labet Herz und Brust. BWV 248