Adventisten und Islam: Verhältnis zueinander, Gemeinsamkeiten und Unterschiede

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    • Adventisten und Islam: Verhältnis zueinander, Gemeinsamkeiten und Unterschiede

      Seit beinahe eineinhalb Jahren versuchen wir mit unseren Leitungsebenen das Verhältnis zwischen Adventisten und Islam zu klären. Leider vergeblich! Nun versuchen wir es öffentlich.

      adventisten-und-islam.de/

      Herzliche Grüße

      Rolf (Gemeinde Lübeck)
    • Rolf.W. schrieb:

      Leider vergeblich!


      Aus den briefen kann ich nicht erkennen das es vergeblich war.

      Ich denke die Anworten wren ausgewogen und w-e-i-s-e!

      Er hat recht wenn er schreibt, wir hier in Europa jammern auf hohen Niveau. (meine Übersetzung...)

      Das Rezept ist doch einfach, Nähe mit Liebe zu Menschen und Abgrenzug zu Lehre , wie Jesus es tat ,oder Paulus.
    • ich verstehe beide Seiten, was für mich immer noch Unverständnis auslöst ist die Aussage "Wir haben ja den gleichen Gott". Hier sollte eine klare Aussage getroffen werden.
      Wer behauptet dass Allah der selbe ist wie JHWH Gott aus der Bibel der hat so glaube ich schlicht weg einfach keine Ahnung was er damit aussagt.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Baptist schrieb:

      Wer behauptet dass Allah der selbe ist wie JHWH Gott aus der Bibel der hat so glaube ich schlicht weg einfach keine Ahnung was er damit aussagt.

      Richtig! Aber dafür muß man sich ja entsprechend sensibel bilden und differenzieren lernen :(
      Außerdem ist es notwendig zwischen dem System des Islam und der Person zu unterscheiden.
      Das ist nicht immer ganz einfach ...
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hallo Rolf.W

      den ersten Brief habe ich jetzt gelesen - und kann mir sehr gut vorstellen dass es dann vergeblich IST mit Moslems zu reden wenn so über ihren Propheten geredet wird.

      Finden wir doch im AT auch sehr unschöne Dinge: bei manchen Kriegen wurden Männer und Ehefrauen (auch Schwangere!) getötet nur unberührte Mädchen und Frauen durften leben. Bei anderen Kriegen wurden männliche Gefangene zwangsweise beschnitten...

      Der weise Salomo endete als Götzendiener und Hurer - hunderte "Ehe-" und Nebenfrauen waren sein eigen - er selbst stammte von Eltern, die Ehebrecher waren - der Vater einer, der auch noch für Mord sorgte...

      Lots Töchter haben ihren Vater betrunken gemacht und beide mit ihm (also nicht in der selben Nacht) ... und wurden schwanger ... daraus kamen die Moabiter und Ammoniter..

      Dann haben wir noch eine zerstückelte Frau ....

      Samson - würden wir heute als "Selbstmordattentäter" sehen..

      Israel hat seine Kinder dem Moloch geweiht = durchs Feuer gehen lassen - oder verbrannt ...
      Sie gingen immer wieder fremden Götzen nach und trieben nicht nur fleischliche Huerei sondern auch geistige.

      War nur eine Kurzzusammenfassung...

      Joh 8:44 wurde nicht an Moslems gerichtet sondern an jüdische (!!!!) Geistliche :
      Joh.8; 44
      "Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr
      tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit;
      denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er
      aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

      ----------------------
      Und oha Der Messias hat noch ganz anderes über diese Otternbrut gesagt.

      --
      Also immer schön langsam mit den jungen Pferden!

      Es macht keinerlei Sinn mit einem Moslem über Mohammed zu streiten - oder über Ansichten bezüglich Schweinefleisch / Alkohol.
      Was man aber so gut wie immer kann - respektvoll über Gott zu sprechen. Man muss ihnen nicht sagen "das MUSST du glauben" . Sondern ein schlichtes: meine Ansicht ist diese ... weil es in meinem Buch - der heiligen Schrift - so steht. Und dann erklären.

      Nur wenige wissen dass Moslems es einfach für unmöglich halten (gemäss Koran) dass ein so gottesfürchtiger Mensch wie Jesus einen so furchtbaren Tod starb.
      Das mit der Gottessohnschaft ist etwas schwerer - aber auch hier muss man nicht streiten,
      wir säen und giessen - aber wachsen lässt es Gott.

      Gerade dort wo soviel Aggression herrscht kann Milde und Respekt und gute Diplomatie - gekonntes Reden viel bewirken.

      Und vor allem: ein wirklich moralisches Leben.

      Wir regen uns oft auf dass dort die Jungfräulichkeit so wertvoll ist (und wie es gehandhabt wird gibt auch Anslass zum Aufregen durchaus!) - als ob es doch eigentlich im Christentum nicht anders wäre oder? Streng biblisch gesehen IST die Jungfräulichkeit auch erstrebenswert vor der Ehe.

      Dann haben wir sehr oft Probleme mit Burka / Kopftuch ... komischerweise aber weit weniger mit Frauen mit "Notverbänden" - sprich Miniröcken - Highheels und tiefen Ausschnitten.

      Wir regen uns auf über: "unsere Mädchen nehmen sie - aber heiraten wollen sie eine Jungfrau" - ganz einfach - sie kriegen sie ja auch ...

      ich will streng mosl. Länder sicher nicht schönreden - Gott bewahre! Aber etwas mehr hinter die Kulissen schauen wäre nicht schlecht.

      Politisch will ich gar nicht so weit gehen ... was "God´s own country" sich schon geleistet hat in mosl. Ländern da braucht es noch weiss Gott wieviele "Terror" anschläge.
      Man erkundige sich auch mal über "Terrormanagement" .

      So aber jetzt bin ich müde
      Gute Nacht in die Runde
      H.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Die Seite wurde nicht eingerichtet, um mit Moslems zu streiten. Das liegt uns fern. Es geht uns ausschließlich darum, wie in der Adventgemeinde mit dem Thema Islam umgegangen wird, und welche Gemeinsamkeiten von adventistischer Seite ausgemacht wurden. Von Weisheit ist hier definitiv wenig zu erkennen. Wer sich intensiv mit den Argumenten aus adventistischer Quelle beschäftigt und gleichzeitig durchschnittliche Bibelkenntnis hat, muss die verheerende Außenwirkung m.E. erkennen.

      Natürlich beinhaltet der Missionsbefehl auch die Missionierung von Moslems, aber bitteschön auf der Grundlage des Wortes Gottes und nicht durch Anbiederung.



      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Rolf.W. schrieb:

      Die Seite wurde nicht eingerichtet, um mit Moslems zu streiten. Das liegt uns fern. Es geht uns ausschließlich darum, wie in der Adventgemeinde mit dem Thema Islam umgegangen wird, und welche Gemeinsamkeiten von adventistischer Seite ausgemacht wurden. Von Weisheit ist hier definitiv wenig zu erkennen. Wer sich intensiv mit den Argumenten aus adventistischer Quelle beschäftigt und gleichzeitig durchschnittliche Bibelkenntnis hat, muss die verheerende Außenwirkung m.E. erkennen.

      Natürlich beinhaltet der Missionsbefehl auch die Missionierung von Moslems, aber bitteschön auf der Grundlage des Wortes Gottes und nicht durch Anbiederung.



      Herzliche Grüße

      Rolf

      Hallo Rolf, zunächst freue ich mich, Dich bei der Adventisten zu sehen. In den Neunzigern standen wir uns noch etwas Kontrovers gegenüber. Danke für Deinen Einsatz gegen die Abtrünnigkeit vom wahren Glauben und Prinzipchen die rapide zunimmt. Ja das Interesse der Gemeinschaft verlagert sich mehr und mehr auf die soziale Ebene. Gemeinschaft mit anders Denkenden und Glaubenden mit allen Mittel ist anzustreben. Das Spiegelbild kannst Du hier auch im Forum feststellen. Ich wünsche euch viel Erfolg, allerdings zweifel ich daran.

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Unser Anliegen wie wir es vorgetragen haben, beinhaltet zunächst nur den Einstieg, um eine Auseinandersetzung in der Sache ins Laufen zu bringen. Über das Formulierte hinaus haben wir natürlich einen wesentlich tieferen Einblick genommen und studieren weiter.

      Aus meiner Sicht gibt es für die Veröffentlichungen in den STA -Medien einen Hintergrund, der in der sog. "Gemeindewachstums- Bewegung" zu sehen ist. Da gibt es den Unterbegriff der spirituellen Integration. Die Ausrichtung in diese Richtung ist unübersehbar. Unser Prediger hat aktuell zum Thema Transformationstheologie promoviert. Sein Doktorvater, Prof. Dr. Johannes Reimer bekennt, selbst zu Allah zu beten. Die Zusammenhänge sind komplex. Sie hängen u.a. auch mit der Forderung in der Charta Oecumenica zusammen, welche die Zusammenarbeit der ACK - Mitglieder mit Moslems verpflichtend macht. Ich habe darüber gerade ein Buch fertiggestellt, dass die Zusammenhänge auf 400 S. erklärt. Bis Jahresende dürfte es verfügbar sein.

      Unser biblischer Auftrag besteht u.a. auch darin, wachsam zu sein. Auf uns rollt ein Generalangriff auf Gottes Wort zu, der bereits den gesamten Evangelikalismus unterwandert hat.

      Die Erfolgsaussichten, für das Gesamtthema das Adventvolk zu interessieren kann ich auch nicht einschätzen. Angetrieben, dieses Buch herauszubringen hat mich dabei mein apologetisches Gewissen.

      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Gem.-Bewegung = falscher Zielansatz

      Rolf.W. schrieb:

      Gemeindewachstums- Bewegung

      Die orientiert sich aber definitiv nich primär am Auftrag Christi sondern an sozialer Integration und Zahlenmäßigem Wachstum weil die Leute sich wohl fühlen.
      Das Qualitative Wachstum und geistliche Reifen im Sinne der Heiligung kommt dabei seit Jahren deutlich zu kurz!
      Damit ist der Gesamt-Ansatz der Gem.-Wachstumsbewegung für mich untauglich, denn er führt in die falsche Richtung!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hallo Rolf.W.

      Das Problem ist nicht der Islam sondern die Charta Oecumenica .

      Und das sehe ich wie Du .

      Aber ich sehe nicht das Problem im Islam. Dasselbe kann man über die kath. oder ev. Kirche sagen. Auch jüdische Richtungen haben durchaus Dinge die man sehr kritisch sehen kann. Sowie der Buddhismus oder Hinduismus alles andere als wirklich friedliche Religionen sind.

      Und diese Ökumene zielt nicht nur auf eine "Einheit" von "Christen" an sondern auf eine Einheit aller Religionen.
      Die UNO (die scheinbare "Friedenssicherheit der Welt - haha ) hat diesen "Medidationsraum" ein Raum aller Religionen:
      hammarskjoeld.org/weltpolitik_meditationsraum.php

      Wenn Dein Buch fertig ist - dann würd ich das gerne lesen.

      Meine Sicht : für Christen auf festem biblischem Boden ist die Ökumene KEIN Weg. Und ich sehe diese als einen Strom auf dem "breiten Weg" und nicht auf dem schmalen Weg ins Leben.

      Doch das Verkünden der guten Botschaft hat an alle Menschen zu gehen - mit Respekt und Achtung.
      Wo immer möglich - in guter Zeit in unguter Zeit (z.B. unter Verbot - und das wird sicher kommen)

      Ziel der Öku. ist ja eine Einheitsreligion unter Rom. Mal sehen was Dein Buch alles bringt :)

      LG
      Helensche
    • Das ist auch meine Sicht. Die Frage ist dann doch, was machen Natürliche Gemeindeentwicklung, Willow Creek, Alpha Kurs, Rick Warrens Kirche mit Vision oder die Empfehlung für das Buch Die Hütte in der STA?

      Dies alles sind Elemente der Gemeindewachstumsbewegung, die nachweislich im Fuller - Seminar geschmiedet wurde. Alle Akteure der o.g. Themen kommen da her. Adventistische Hochschulen in USA haben mit dem Fuller - Seminar Kooperationsverträge geschlossen, und nicht wenige Fuller - Absolventen sind in USA inzwischen STA - Prediger.

      In Deutschland wird inzwischen von den Kanzeln zu mehr sozialem Engagement aufgerufen. Beim Jugendkongress wurde empfohlen, am Sabbat soziale Projekte umzusetzen.

      Die Zusammenhänge zu erkennen ist nicht leicht. Ich befürchte, dass man selbst in den Führungsetagen nicht weiß, was man da tut. Hier färbt offensichtlich ab, was die umtreibt, mit denen man an einem Tisch sitzt. Der Souverän der Gemeinschaft ist die Gemeinde. die Basis muss unterrichtet werden und einschreiten.

      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Zur Erklärung in Bezug auf den Jugendkongress hier ein kleiner Auszug aus meinem Buch:
      "Wie weitreichend der Adventismus bereits vom Dominionismus unterwandert ist und welche Zielgruppe angesprochen wird, ist ersichtlich aus der Gebetslesung für Jugendliche 2013. Unter dem Titel "Was wirklich zählt - Mitgefühl und Gerechtigkeit für alle" wird einerseits der Sabbat torpediert, der ansonsten fast der Mittelpunkt adventistischer Identität ist. Andererseits wird das soziale Engagement beschworen. So heißt es im Lesungstext unter anderem:
      "Ihr Mitgefühl und Engagement könnten die Jugendlichen ausdrücken und sich für Gerechtigkeit einsetzen, indem sie an diesem Aktionstag (ein Sabbat) Kinder und Erwachsene in Krankenhäusern, Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Flüchtlinge in Asylbewerberheimen besuchten, so die adventistische Weltjugendleitung. Die Jugendlichen könnten auch Obdachlose mit Sandwiches versorgen, an Tafeln bei der Essensausgabe mithelfen oder bei Blutspenden-aktionen mitmachen. Der öffentliche Lebensraum könnte aufgewertet werden, indem man Müll sammle oder Blumen pflanze. Die Jugendlichen sollten aber auch durch das Sammeln von Informationen über gerechte und ungerechte Produktionsweisen ihr Konsumverhalten überdenken und anschließend kritische Briefe an Firmenleitungen schreiben."(141)
      Quelle: eann.de/gebetswoche-der-advent…chtigkeit-fur-alle/15681/
      Es wird explizit darauf hingewiesen, dass man dies anstelle des Gottesdienstbesuches tun solle.(142) Man fragt sich vielleicht erstaunt, warum ausgerechnet zum Blutspenden aufgefordert wird? Weil es im Dominionismus um das "inkarnatorische Prinzip" geht. Dieses besagt, dass die Christen "Fleisch werden sollen in die Gesellschaft hinein" wie auch Christus "Fleisch wurde". Bei diesem Denkansatz wird der Bote buchstäblich zur Botschaft. Daher auch der mehr als geschmacklose Vorschlag, Blut zu spenden, da Jesus ja auch sein Blut für uns Menschen gegeben habe! Bei diesem Ansatz geht es nicht um Bekehrung, sondern um TRANSFORMATION."

      Die Gemeindewachstumsbewegung erklärt übrigens in ihrem Selbstverständnis, sich explizit an Jugendliche und junge Erwachsene zu wenden.

      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Hallo Rolf.W.

      das scheint ein wirklich interessantes Buch zu werden !
      Nur der Wahrheithalber : ich bin keine Adventistin - also ich sehe den Sabbath auuch nicht so wie Adventisten - und EW ist für mich auch nicht wichtig. Aber jede Gemeinde hat ja ihre eigenen Dogmen und Formen.
      Ich erkläre mich als "Freigeist mit festem biblischem Fundament" .
      In vielen Gemeinden wird diese Ökumene von einzelnen Mitgliedern als fragwürdig angesehen .

      Diesen wird dann wiederum "Verschwörung" vorgeworfen. Weil der Freimaurercharakter darinnen so zum tragen kommt. Klar ersichtlich - so erkennbar dass die Sehenden zum Schweigen gebracht werden mit "Verschwörungstheoreiker"-Vorwürfen.

      Die Frage erhebt sich (ich weiss nicht ob Du das in Deinem Buch mitberücksichtigst) : warum wird er Islam von der Welt als neues Feindbild erhoben.
      Ist wirklich jeder Moslem ein eventueller "Terrorist"?
      Sind Evangelikale "Friedensstifter" und "Heilsbringer der Welt ?
      Warum nennt sich die kath Kirche (Ratzinger) Mutter aller chr (?) Religionen ?

      Welche Rolle spielte Johannes Paul II - man denke an die ersten religionsumfassenden Gebetstage wo eine Hexe und "Priesterin" die Ahnengeister aller Religionsstifter anrief in einem totenkultischen Okkultismus?

      Es gibt ein Bild wo eben dieser Papst einen Vortrag hält - vor einem Monument mit Winkel und Zirkel .. vielleicht finde ich das Bild nochmals.

      LG
      Helensche
    • Stephan Zöllner schrieb:

      Entschuldigung Rolf: Vergiß die Adventgemeinde!

      Vergiss bitte aber auch Stephans Homepage, denn du sollst nicht einer Menschenmeinung folgen sondern Jesus.

      @StephanZöllner gleiches Recht für alle , ok?! ;)
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Baptist schrieb:

      Zitat von »Stephan Zöllner«Entschuldigung Rolf: Vergiß die Adventgemeinde!

      Baptist schrieb:

      Vergiss bitte aber auch Stephans Homepage, denn du sollst nicht einer Menschenmeinung folgen sondern Jesus.

      Jawohl, das unterstreiche ich vollkommen!
      Genau das ist es auch was ich erwarte: Wenn ich jemand erwische der MIR zu folgen versucht versohle ich ihm ordentlich den Frack!
      Ich bin im günstigesten Fall ein guter Wegweiser, aber keinesfalls ein Erlöser!

      Niemand außer Jesus hat es verdient daß wir ihm folgen! Denn alles andere ist Abgötterei und verdient zu recht den Ewigen Tod!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Ich glaube wir haben ein verzerrtes Bild zum Islam. Es gibt einige Dinge, die wir zu sehen bekommen, einige davon sind:
      - Der Islam will Israel zerstören
      - Die Frauen werden im Islam unterdrückt
      - Der Islam nicht keine Rücksicht auf andere Religion
      etc.

      Ich glaube aber vieles hängt damit zusammen, dass wir den Islam gar nicht kennen. Nehmen wir Israel: Wenn man die Geschichte der Entstehun des Staates nach dem 2.WK kennt verwundert es nicht, dass einige Islamische Staaten Israel am liebsten zerstören würden. Dabei vergisst man aber, dass die Islamischen Staat selbst gespalten dastehen, Saudi Arabien steht bspw. auf der Seite der USA und ist gegen den Iran gerichtet. Ich würde diese Einstellung einiger Islamischen Staaten nicht an der Religion festmachen, sondern hat viel mehr mit dem Auftreten Israels, seiner Entstehung und seiner regionalen Rolle zu tun, als mit Religion allein.

      Ebenso muss man sehen, dass es im Islam völlig unterschiedliche Richtungen geht, lange nicht alle "Glaubensgemeinschaften kennen bspw. die Scharja. Diese findet man vor allem auf der arabischen Halbinsel. Vieles hat meiner Meinung nach auch mehr mit der Bildung zu tun. Nicht alles was im Islam gepredigt wird ist vom Koran so gewollt, da wird die Religion wie im Mittelalter beim Christentum für anderes missbraucht. Teilweise mit Absicht, teilweise aber auch nur im Eifer des Gefechtes, das ist etwas, was in jeder grossen Religion vorkommt. Das wäre auch bei jeder anderen Glaubensgemeinschaft so, wenn sie genügend gross ist. Gerade weil, der Islam so gross ist und er viele treue Gläubige Menschen hat, muss er eben keine Rücksicht nehmen. Ich glaube die meisten Glaubensgemeinschaften würden das auch so machen, wenn sie genügend gross sind.

      Ich war diesen Sommer in der Türkei und hatte da auch mit Moslems zu tun. Ich war in mehreren Moscheen, habe mir viele erklären lassen und habe nur gute Erfahrungen gemacht. Ich interessiere mich eben auch für andere Glaubenseinstellungen, Lebens- und Sichtweisen und ich glaube, wenn man mit Respekt auf andere zugeht macht man mehrheitlich positive Erfahrungen. Ich habe auch gar nie versucht, andere von meiner Religion zu überzeugen. Wenn sie etwas wissen wollten, habe ich gerne Auskunft gegeben, aber ich dränge mich da nicht auf, denn ein zu forsches Vorgehen kann oftmals zu unnötigem Streit führen. Ich bin der Meinung, wenn das Gegenüber jemand ist, der sich dem Christentum zuwenden möchte, so muss ich mich ihm nicht aufdrängen. Jesus hat sich auch niemandem aufgedrängt sondern es war immer ein Angebot und so versuche ich das auch zu machen und ich habe viele tolle Erfahrungen gemacht, oftmals macht man damit mehr Eindruck. Ich bin der Meinung dass man durch eigene Demut dem andern gegenüber dessen Herz erobern kann.

      Liebe Grüsse
      DonDomi


      Es ist aber
    • Hallo DonDomi,

      was Du schreibst ist sehr richtig und tangiert unser Anliegen nicht. Uns geht es explizit darum, die Dinge von der Bibel aus zu betrachten. Wenn in adventistischen Veröffentlichungen von Gemeinsamkeiten die Rede ist, dann muss es inhaltliche Übereinstimmungen geben. Es wird z.B. veröffentlicht, dass wir als Adventisten gemeinsam mit dem Islam den Glauben an die Wiederkunft Jesu haben. Tatsächlich kann man im Koran über die Wiederkunft Jesu lesen. Allerdings heißt es da, dass Jesus wenn er wiederkommt, die Juden und die Christen ausrotten wird, um anschließend den Islam endgültig aufzurichten. Schauen wir uns an, was die Bibel über die Wiederkunft sagt, dann können wir doch nicht von inhaltlichen Gemeinsamkeiten sprechen. Wer sich so versucht dem Islam zu nähern, wird eher als Anbiederer empfunden werden, als einen Ansatz zu formulieren, der einen interreligiösen Dialog begrünen könnte. Wenn wir bei unseren Bemühungen, Moslems mit Jesus bekannt zu machen nicht bei der Wahrheit aus Gottes Wort bleiben, dann ist es besser, wir lassen es ganz bleiben.

      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Hallo Rolf.W.

      zuerst mal herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du da bist und dich mit diesem Thema einbringst.

      Ich fürchte, du wurdest bisher noch nicht wirklich verstanden, was dein Anliegen ist.

      Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist dein Anliegen, dass die STA-Kirche den Islam als harmloser und näher am Christentum sieht, als es wirklich der Fall ist. Gemeinsamkeiten sind nur oberflächliche Gemeinsamkeiten und die Stellungnahme gegenüber dem islam sehr "milde" und Realitätsfern.

      Daher war es gut, dass du in dem letzten Beitrag deine Anliegen näher erklärt hast.

      Du sprichst von einem Artikel im "Advent-Echo". Welchen Artikel meinst du da genau? Kann man diesen im Internet finden? In Österreich gibt es das "Advent-Echo nicht.

      Ich meine, Bedenken sollten IMMER enst genommen werden. Wenn sie unbegründet sind, können sie eben nur ausgeräumt werden, wenn man sie ernst nimmt und darüber spricht. Oder man erkennt die begründete Sorge und kann dann etwas dagegen tun. Schönreden ist nie eine gute Lösung. Ich persönlich kenne das Problem nicht. Was nicht heißt, dass es das Problem nicht gibt. Es interessiert mich ...

      ***