Jesu Menschwerdung, Dienst, Tod und Auferstehung: praktische Auswirkungen für unseren Glauben

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    • Jesu Menschwerdung, Dienst, Tod und Auferstehung: praktische Auswirkungen für unseren Glauben

      In letzter Zeit beschäftige ich mich mehr mit dem Leben Jesu. Wie ein bekannter Prediger von mir sagte: wenn deine Religion dich zu einem besseren Menschen nicht gemacht hat, dann schmeisse deine Religion sofort in die Mülltonne. Es ist das Ziel Gottes, aus uns bessere Menschen zu machen, damit das Reich Gottes schon hier auf der Erde sichtbar wird. Ohne Jesus Christus können wir aber nichts tun, nichts schaffen (Joh 15.5). Jesus Christus ist das Zentrum sowohl jeder theoretischen Theologie, als auch des praktischen Christseins. Und das praktische christliche Leben ist viel wichtiger als das genaue theoretische Verstehen vieler Fragen. Immer mehr komme ich zu der Überzeugung, dass die Bibel ein sehr praktisches Buch ist und auch sehr praktisch interpretiert und verstanden werden muss. Ellen White schrieb, wir sollten die Bibel ganz praktisch nehmen. Ohne praktischen Bezug mit der Theorie allein hat man das der Bibel zugrundeliegende ursprüngliches Ziel nicht erreicht. Jesus Christus ist das Zentrum sowohl jeder Bibelauslegung, als auch jedes richtigen praktischen Lebens. Dies ist der Grund, warum ich zunehmend versuche, biblische Themen aus praktischer Sicht - Christus-zentriert - zu betrachten. Die Praxis und praktische Erfahrungen sind die Realität, reine Theorie kann von Realität wegführen.

      Eines der wichtigen Themen, die mich beschäftigt, ist die Frage nach der Notwendigkeit, warum Jesus Mensch werden musste, uns dienen und schließlich sterben. Ich habe versucht, diese Frage aus praktischer Sicht zu beantworten, und möchte meine Gedanken mit euch teilen. Natürlich sind auch eure Gedanken willkommen.

      Jesus musste Mensch werden, uns dienen, leiden und schließlich sterben und auferstehen, weil:

      1) Durch Jesu Tod zeigt Gott, wie ernsthaft die aktuelle Situation der Menschen zu nehmen ist. Sie waren für ewig verloren und bedürften der Errettung. Jesu Tod ist ein sehr hoher Preis für die Erlösung, dadurch wird die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit der biblischen Botschaft sichtbar. Jesu Tod soll jeden härtesten Menschen berühren und dazu bewegen, über Gott und Seinen Willen ernste Gedanken zu machen.

      2) Der Tod Jesu ist ein Beweis, wie sehr Gott die Menschen liebt. Es ist also nicht nur reine Theorie, der Buchstabe aus den Büchern des Alten Testaments, denen wir glauben sollten, sondern die Liebe hat sich unter uns gezeigt und bewiesen, dass Gott uns tatsächlich sehr liebt. Die Liebe ist so groß, dass Jesus bereit war für uns zu leiden und zu sterben. Niemand mehr sollte zweifeln, dass Gott liebt. Mit der Menschwerdung Jesu und Seinem irdischen Leben erfahren wir, wie das himmlische Reich auf Basis der Liebe funktioniert, und können uns schließlich entscheiden, ob wir in einem solchen Reich leben wollen oder nicht.

      3) Die Menschwerdung Jesu zeigt, dass Gott uns nicht vergessen hat, sondern immer noch da ist, sich für uns sorgt, um uns Gedanken macht. Das sollte jeden dazu motivieren, die Freude im Leben zu bekommen - man ist nicht allein und nicht verloren, und diese Freude weiterzugeben. Diese Erinnerung an Gottes Fürsorge und Liebe war sehr notwendig damals. Das religiöse Judentum ist von ihrem ursprünglichen Ziel abgekommen, es repräsentierte nicht mehr Gott und Seine Gnade, sondern die Tyrannei und Bürden. Dieses Bild wirkte abstoßend. Das andere Problem bestand in dem falschen Verstädnis der Auserwählung der Juden gegenüber Heiden: die letzteren wurden ungeliebt und für keine Menschen mit gleichem Rang vor Gott und gleicher Menschenwürde betrachtet. Jesus setzte diesem Bild das Ende, machte wahren Charakter Gottes wieder bekannt und öffnete das Interesse vieler Menschen, darunter Heiden.

      4) Mit den Leiden Christi verstehen wir die "Berechtigung" des bekannten Theodizee-Problems. Wenn Jesus selbst durch die Leiden gehen musste, so zeigt es uns, dass Gott diese Leiden von uns (für gewisse Zeiträume) nicht wegnehmen kann. Wir sollten deshalb nicht meinen, Gott wäre ein Tyrann und würde uns diese Leiden wünschen. Wir dürfen aber auch nicht verzweifeln, wenn bestimmte Gebete nicht erhört werden.

      5) Weil Jesus mit gleichen Problemen kämpfte wie wir und auch leidete, versteht Gott uns Menschen und auch unsere Bitten sehr genau. Wir sind mit unseren Problemen nicht allein. Jemand kennt ganz genau, womit wir täglich kämpfen müssen.

      6) Jesus hat ein sichtbares Beispiel für uns hinterlassen, wir man ein Gott gefälliges Leben führen soll. Er hat gezeigt, wie man die Menschen, auch die Feinde, lieben und ihnen dienen soll. Er zeigte aber auch, wie man mit Sünde kämpfen und diese mit Gottes Hilfe überwinden kann.

      7) Jesus bewies, dass wir das Gesetz mit Gottes Kraft halten können (ich sage nicht, dass wir keine einzige Sünde mehr begehen werden). Wird der Mensch von allen inneren Zwängen befreit, kann er die Gebote mit Freude halten - er kann sogar nicht anders. Dadurch beginnt das himmlische Reich schon auf Erden. Durch Beispiel Jesu, dass das Gesetz gehalten werden kann, hat jeder Übertreter des Gesetzes keine Entschuldigung mehr, er hätte es nicht anders können. Dadurch hat Gott auch das Recht, jedes böse Werk zu verurteilen und die gottlosen Menschen im Endgericht auf Basis ihrer Werke zu richten (Pre 12.14, Mt 7.23, Off 20.12-13).

      8) Jesu opferndes und dienendes Beispiel gegenüber Seiner Gemeinde (Eph 5.23) als Seine Braut ist ein Muster, wie Mann und Frau einander nach gleichen Prinzipien lieben sollen. Damit hilft Jesus als Arzt und Psychologe den Familien (mit Konflikten), und weist auf eine richtige Beziehung in der Ehe hin.

      9) Die Auferstehung Jesu ist ein Beweis dafür, dass Gott tatsächlich existiert, dass Gott die Menschen durch Jesus Christus erlöst hat und dass das Christentum mit der Evangeliumsbotschaft wahr sind. Das Christentum steht und fällt mit der Tatsache der Auferstehung Christi, was der Grund ist, warum andere Religionen und Atheisten so sehr die Auferstehung Christi mit allen Mitteln zu leugnen versuchen. Es gibt jedoch sehr viele überzeugende Belege, dass Jesus tatsächlich auferstand, sodass wir diesem nicht nur glauben müssen, sondern sogar ganz überzeugt sein können, dass es so geschehen ist! Auf das Thema der existierenden Belege für die Auferstehung Jesu werde ich etwas später in einem anderen Thread zu sprechen kommen.

      10) Mit Jesu Menschwerdung, Tod und Auferstehung haben sich die großartigsten biblischen Prophezeiungen erfüllt, die uns wiederum signalisieren, dass sich der wahre Gott in der Bibel offenbart.

      11) Zuletzt möchte ich noch den im christlichen Mainstream und im adventistischen Verständnis bekannten Grund für den Tod Jesu nennen: das stellvertretende Opfer für unsere Sünden (was sich mit mehreren Bibelstellen belegen läßt). Ich möchte jedoch diesen Punkt von Diskussionen in diesem Thread fernhalten, da wir hierzu genügend andere Threads haben.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo Jakob,

      Ich habe versucht, diese Frage aus praktischer Sicht zu beantworten, und möchte meine Gedanken mit euch teilen.

      Danke für deine Einladung auch andere Gedanken dazu anzuhören.

      Besonders bei "dieser Frage" zu versuchen biblische Antworten ---allein aus praktischer Sicht der Schriftaussagen---zu erhalten, unter Verzicht und Ausblendung
      "jeder theoretischen Theologie" ? Wenn du das so meinst, fürchte ich das dies eine unzuläßige Einschränkung, eine Reduzierung des Schriftvetständnisses nach sich ziehen würde. ----und Du damit genau wieder zu verzerrten Aussagen kommen würdest.

      Schon allein das biblisch gewollte Verstehen der Schriftaussagen ohne theologische Grundlagen---ist dir das möglich ?
      Erst dann kannst Du ja "Nachdenken" über die praktischen Bezüge----

      Wie kommst Du also zu praktischen Bezügen---ohne vorher die ungeliebte "theoretische Theologie" zu bemühen.
      Erst wenn diese Grundsatzfrage zur "Methodik" gut abgesichert wäre, macht es Sinn auf dieser Grundlage ins Detail deiner Aussagen zu gehen.

      liebe Grüße aus Wien
      yokurt
    • Hallo Yokurt,

      natürlich darf/soll/muss auch theoretisiert werden. Mir ging es darum, dass die Theorie auch zusammen mit der Praxis betrachtet und analysiert werden sollte, niemals unabhängig voneinander. Es ist nicht selten, dass viele Fragen in der Bibel nur theoretisch behandelt werden (z.B. die Aufforderung: du sollst nicht sündigen). Diese Theorie hilft noch niemandem. Die Auseinandersetzung mit der Praxis und "praktischer" Auslegung zeigt, wie man einem Menschen konkret helfen kann, nicht mehr zu sündigen, bzw. was es in der Praxis genau heißt, nicht zu sündigen. Das nur als Beispiel.

      Hier möchte ich eure Gedanken und Feedbacks zu meinem Beitrag haben. Bei der Betrachtung der Frage, warum Gott Mensch wurde und starb, habe ich versucht, die Bibel mit realen Bedürfnissen der Menschen zu vereinigen. Aus meiner Sicht hat Gott mit der Menschwerdung Christi, mit Seinem Dienst und Seinem Tod mehrere potentielle Probleme und auch sonstige praktische Ziele mit einem einzigen Schritt gelöst, wovon ich auch sehr begeistert bin.

      Bitte das Wort "müssen" in meinem Beitrag nicht so auffassen, als ob Gott nur an diese einzige Wahl gebunden war. Sicherlich hat Gott mehrere Wege, um uns Menschen zu erreichen und uns zu helfen. Aber Er hat sich entschieden den Weg der Menschwerdung Jesu zu gehen, und damit - aus meiner Sicht - nicht nur die Erlösung an sich ermöglicht, sondern uns auch mit anderen Problemen geholfen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo Jakob,

      HeimoW`s Aussage hat mich nun insofern "aktiviert",als daß ich dazu sofort auf deinen Beitrag antworten möchte. ;)
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      Bei der Betrachtung der Frage, warum Gott Mensch wurde und starb, habe ich versucht, die Bibel mit realen Bedürfnissen der Menschen zu vereinigen.
      aus meinem Verständnis heraus kann ich deinen Gedanken nur befürworten--und nicht nur ich. E. White und auch adv. Theologen stimmen dir da sicher zu.

      Nur---------"Das Leben Jesu" (hier auf Erden) kann man eben--das war meine Sorge dabei---auf zwei völlig verschiedene "Methoden" angehen.

      a) Das leben Jesu (hier auf Erden) auf der Grundlage unseres (theologischen) Verständnisses des Erlösungsplanes zu betrachten und zu "versuchen,die Bibel mit realen Bedürfnissen der Menschen zu vereinigen.)

      Dieses (Gesamt) Verständnis vom Leben Jesu (auf Erden) könnte man sagen hat die "Überschrift" dessen worauf eben HeimoW hinwies: Jesus mußte sterben, bzw. das ganze dahinterliegende theologische Verständnis.
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      b) Das Leben Jesu (hier auf Erden) kann aber auch völlig losgelöst vom begründeten theologischen Verständnis aufgefasst und verstanden werden.
      So verstanden---bin ich überzeugt---würden wir zu völlig anderen Ergebnissen kommen in Bezug auf dein Vorhaben "die Bibel mit realen Bedürfnissen der Menschen zu vereinigen"

      In diesem Falle würden wir vieles "was Jesus tat, sprach, wie und warum er so lebte etc"--eben das ganze Leben Jesu--u.U. zu völlig anderen Interpretationen--und damit zu völlig anderen "Vorgaben" für die davon "abgeleiteten Bedürfnise für das praktische Leben der Menschen" kommen.

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      Diese zweite Vorgangsweise erinnert mich sehr stark an Armin`s "Hinblicken auf das Leben Jesu"
      und die daraus unbiblischen Schlußfolgerungen für uns Menschen.


      z.B. (vereinfacht gesagt) Wir sündige Menschen---wenn wir mehr auf das sündlose Leben Jesu "hinschauen" und uns etwas davon "abschauen" würden, wenn wir danach streben würden so zu werden "wie er"---ja dann hätte ggf. Jesus nicht sterben müßen etc------.(weil wir sündlos geworden wären??)

      Jesu Leben--losgelöst von seiner "Aufgabe" vom theologischen Verständnis im Hintergrund---würden wir den Menschen u.U. "reale Bedürfnisse" vor Augen malen, welche so nicht für uns gemeint, bestimmt, waren.

      Vor dieser Gefahr hat m.E. nach HeimoW mit seiner Aussage gewarnt, denn----auf Jesu Leben (hier auf Erden) hinzublicken, kann nur aus einem Blickwinkel erfolgen und verstanden werden und davon reale Bedürfnisse für Menschen formuliert werden: Jesu mußte sterben.
      wie gesagt Heimo`s Aussage hat mich veranlasst, sofort zu reagieren---statt den schönen Sonnenschein im Freien zu geniessen. ;)

      aber jetzt gehe ich----
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Lieber Yokurt,

      auf welche Aussage von mir in welchem thread verweist Du mit dem folgendenText


      Yokurt schrieb:


      Diese zweite Vorgangsweise erinnert mich sehr stark an Armin`s "Hinblicken auf das Leben Jesu"
      und die daraus unbiblischen Schlußfolgerungen für uns Menschen.
      z.B. (vereinfacht gesagt) Wir sündige Menschen---wenn wir mehr auf das sündlose Leben Jesu "hinschauen" und uns etwas davon "abschauen" würden, wenn wir danach streben würden so zu werden "wie er"---ja dann hätte ggf. Jesus nicht sterben müßen etc------.(weil wir sündlos geworden wären??)

      Kannst Du mir sagen, wo ich je in meinen Beiträgen so eine absurde Begründung für ein eventuelles Nicht-sterben Jesu gegeben habe???

      Ich kann auch hier nur mehr staunen, was mir da alles unterstellt wird. Bitte um Beweise solcher Aussagen und Erklärungen von mir! Da geht es schon wirklich um ein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten!

      Mit Grüßen,

      Armin
    • Hallo Armin;

      auf welche Aussage von mir in welchem thread verweist Du mit dem folgendenText


      Zitat von »Yokurt«

      Zitat
      Diese zweite Vorgangsweise erinnert mich sehr stark an Armin`s "Hinblicken auf das Leben Jesu"
      und die daraus unbiblischen Schlußfolgerungen für uns Menschen.

      z.B. (vereinfacht gesagt) Wir sündige Menschen---wenn wir mehr auf das sündlose Leben Jesu "hinschauen" und uns etwas davon "abschauen" würden, wenn wir danach streben würden so zu werden "wie er"---ja dann hätte ggf. Jesus nicht sterben müßen etc------.(weil wir sündlos geworden wären??)

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      1) Gesamtdarstellung zum Entzug der Beglaubigung von Armin Keakolinig 18 DIN A4 Seiten,
      beschlossen vom Unionsausschuss der Österreichischen Union am 16.Jänner 2006

      2) Stellungnahme der Theologischen Abteilung der Schule Bogenhofen 20 DIN A4 Seiten
      +) erstellt auf Ersuchen der Österreichischen Union
      +) begutachtet und verabschiedet vom österreichischen Unionsausschuss 26.Juni 2005

      Ich kann auch hier nur mehr staunen, was mir da alles unterstellt wird. Bitte um Beweise solcher Aussagen und Erklärungen von mir! Da geht es schon wirklich um ein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten!

      Bitte wende dich um Er-/Aufklärungen an die o.a. Adressaten.
      Ich staune jedenfalls über dein Staunen...sind dir doch die beiden Papiere bestens bekannt, ja sogar in deinem Besitz.
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Lieber Yokurt und Jacob der Suchende,
      ich kenne eure Beiträge bzgl. dieses Themas nicht, ebenso habe ich Armins Beiträge nicht gelesen. Nach euren Beiträgen,... ist mir die Lust zum Lesen vergangen. Wenn das Beleidigen vor dem Bibelstudium geht, lohnt es sich nicht hier weiter seine Zeit zu verschwenden. Allerdings möchte ich es nicht versäumen hier meine Meinung abzugeben. Wenn ich jemandem unbiblisches Lehren vorwerfe... das ist durchaus legitim, dann kann jeder dem ich dies vorwerfe, von mir erwarten, das ich meine Meinung dazu, biblisch begründe. Wenn ich das nicht kann, aus welchen Gründen auch immer, dann muss ich dazu stehen und dies zum Ausdruck bringen. Aber dann noch mit einer weiteren Beleidigung( Kündigung Armins aus der STA) hinterher werfen. Total schäbig.....und unchristlich.
      @Yokurt, möchtest du, das deine Verfehlungen, ob sie nun wahr sind oder nicht,ob es die gibt oder nicht, hier mit deinem richtigen Namen, öffentlich gemacht werden?? Hat Jesus uns so etwas gelehrt. Bekommt man als Theologe bei den STA s so etwas beigebracht??:sad:

      Armin Krakolinig schrieb:

      Ich kann auch hier nur mehr staunen, was mir da alles unterstellt wird. Bitte um Beweise solcher Aussagen und Erklärungen von mir! Da geht es schon wirklich um ein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten!
      Dies möchte ich unterstreichen, Armin kann von euch erwarten, dass ihr solche Aussagen und Unterstellungen, begründet und beweisen könnt. Wenn ihr dies nicht könnt, ist es ein falsches Zeugnis geben, wider deinen Nächsten. Bei euren abwertenden Äußerungen gegenüber Armin würdet ihr bei Jesus.de vom Mod, stark verwarnt werden. Niemals würde dort ein Moderator einen User so wegen seiner Meinung herabwürdigen. Der Mod hat die Aufgabe, dafür zu Sorgen, dass es bei einer sachlichen Diskussion bleibt. Leider übernimmt hier kein Mod diese Aufgabe....... Jeder Leser kann von euch ein paar Zeilen mit Erklärungen erwarten, aber das was ihr hier macht, dafür schäme ich mich und es macht mich wütend. In der Hoffnung, das ihr doch noch ein Gewissen habt, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli59

      Bitte sei bereit dich vor deinem Urteil über andere wenigstens genau zu informieren. Ich stelle dir im Zuge meines Posts zu deiner Information einige Links ein.

      Armin Krakolinig schreibt hier bewußt und absichtlich mit seinem vollen Namen. Wenn er somit auch bei seinem vollen Namen genannt wird, dann ist das legitim und von der Vorgangsweise ok so. Wie sollte man ihn sonst nennen? Ihm eine künstlichen Usernamen geben wo sich dann keiner auskennt, wer gemeint ist?

      Ich weiß nicht, warum die Feststellung einer Kündigung eine Beleidigung sein soll. Näheres hier: Armin Krakolinig: Ausschluss

      Zu diesen Themen gibt es auch schon andere Threads hier und ich neige dazu diese Diskussion dahin zu verschieben, da das Thema vom Themenersteller anders angelegt war. Meine Bitte daher an alle, dass wir das Thema dort fortsetzen, wo es Jacob der Suchende begonnen hat!
    • Lieber Jakob,

      an dieser Stelle möchte ich Dir nach einem notwendigen aber leider gescheiterten Korrekturversuch einer mir unterstellten Aussage von Yokurt über die Frage, warum Jesus sterben musste, für die grundsätzliche Idee dieses Themas herzlich danken. Ich fände es sehr schade, wenn Dein Thema hier nicht mehr weiterginge, und so möchte ich gleich noch versuchen, es etwas weiterzuführen.

      Um jedoch nicht der Gefahr zu erliegen, zu diesen wichtigen Fragen einfach persönliche Meinungen abzugeben, könnte man so vorgehen, dass man mal versucht, der Reihe nach Vers für Vers alle Begründungen für die Menschwerdung Jesu, seinen Dienst, sein Wirken, sein Leiden und sein Sterben zu nennen, wie sie uns schon prophetisch vorausschauend durch die Schreiber des Alten Testamentes vom ersten Buch Mose bis hin zu den Evangelien im Neuen Testament und darin auch von Jesus und den Aposteln bis hin zur Offenbarung durch göttliche Inspiration gegeben sind.

      Es würde uns sicher in Staunen versetzen, wie viele Gründe wir diesbezüglich in der gesamten Bibel für Deine Fragestellung, warum das mit Jesus alles so sein musste, finden würden, und wieviel von dem, was oft einfach so darüber gesagt wird, nicht in der Bibel zu finden ist!

      Ich werde versuchen einen solchen Weg in meinen zukünftigen Beiträgen zu diesem Thema zu gehen, und dabei darauf zu achten, dass dies auch ganz konkret und praktisch aber auch biblisch theologisch bleibt. In diesem Sinne möchte ich so nach und nach zu Deinen von Dir erwähnten Punkten einige hinzufügen und dabei mit der ersten Aussage beginnen, die wir im Neuen Testament bei Matthäus finden.

      Die erste Begründung, für die Menschwerdung Jesu im Neuen Testament laut dem Evangelium von Matthäus wurde von dem Engel an Joseph, dem Verlobten der Maria, mit folgenden Worten gegeben: "Der wird sein Volk von seinen Sünden erlösen"!

      Bemerkenswert ist hier, dass der Engel nicht gleich sagte, dass er kommen würde, um die ganze Welt von Sünden zu erlösen, sondern zunächst nur mal "sein Volk" ! Der Engel sagte dem Joseph auch nicht, dass er durch das Kind der Maria nur einige aus seinem Volk von ihren Sünden erlösen wolle bzw. erlösen werde, sondern gedacht war offensichtlich sein ganzes Volk! Gott wollte ja auch nie, dass trotz des Sündenfalls nur einige Menschen von Sünde und Tod erlöst werden, sondern dass allen Menschen geholfen werde, und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, und somit auch gerettet werden. (1.Tim- 2,4) Das gleiche gilt wohl auch bzgl. der Rettung "seines Volkes" ! Wer aber war zur Zeit der Geburt Jesu "sein Volk"? Es kann wohl nur das Volk Israel als sein auserwähltes Volk gemeint sein!

      Demnach hatte Gott mit der Menschwerdung Jesu nicht nur für die ganze Welt, sondern in diesem Fall zunächst mal eine ganz besondere Absicht und einen sehr konkreten Plan mit "seinem Volk", das er sich schon etwa 2000 Jahre vor der Menschwerdung Jesu durch die Berufung Abrahams und dann später beim Auszug aus Ägypten mit dem Ziel auserwählte, aus dem ganzen Volk, ein heiliges und vorbildhaftes Volk für alle Völker zu machen. (siehe 2. Mose 19,3-4 und 5. Mose 4, 5-8).



      Fortsetzung folgt....
    • Fortsetzung ...


      Leider konnte diese Absicht und dieser Plan Gottes mit "seinem Volk" Israel bis zur Menschwerdung Jesu noch nicht verwirklicht werden. Das aber sollte nun wohl gemäß der Aussage des Engels an Joseph durch die Menschwerdung Jesu erreicht werden! Welch ein hohes Ziel und welch ein bewundernswerter Plan, den Gott somit dieser Aussage gemäß mit der Geburt Jesu verfolgte! Was aber wurde in der Praxis daraus?

      Konnte Jesus "sein Volk" von seinen Sünden erretten, wie er es durch seine Menschwerdung, sein aufopferungsbereites Leben und Wirken, durch sein Predigen, sein Heilen und dann selbst durch sein Leiden und Sterben und seine Auferstehung beabsichtigte und tun wollte? Die Antwort ist uns sicher allen aus den vier Evangelien und der Apostelgeschichte und aus der konkreten Geschichte dieses Volkes Israel bekannt!

      Zum Glück aber war das nicht der einzige Grund und auch nicht die einzige Absicht und das einzige Ziel mit die Menschwerdung Jesu, denn in diesem ersten Punkt kam es offensichtlich zu keiner "praktischen" Verwirklichung der ursprünglichen Absichten und Pläne Gottes mit seinem Volk!

      Wer oder was war aber "ganz praktisch" schuld an dem Scheitern dieser Absicht und an der Nichterreichung dieses Zieles Gottes im Erlösungshandeln Gottes an "seinem Volk"? Jesus selbst beantwortet diese Frage kurz vor seinem Tod mit den klagenden Worten über Jerusalem in Mt. 24, 37 !

      An uns heute liegt es nun, sowohl die rechten theologischen als auch die ganz "praktischen" Lehren für unser Glaubensleben daraus zu ziehen.

      Fortsetzung folgt bei nächster Gelegenheit, denn es gibt eine Fülle von konkreten biblischen und somit auch eindeutigen Begründungen zu dieser Frage um die Menschwerdung bis hin zum Tod und der Auferstehung Jesu!

      Mit besten Grüßen,
      Armin
    • OT-Beiträge habe ich nach Offtopic verschoben.

      11) Zuletzt möchte ich noch den im christlichen Mainstream und im adventistischen Verständnis bekannten Grund für den Tod Jesu nennen: das stellvertretende Opfer für unsere Sünden (was sich mit mehreren Bibelstellen belegen läßt). Ich möchte jedoch diesen Punkt von Diskussionen in diesem Thread fernhalten, da wir hierzu genügend andere Threads haben.
      Mit dieser Bitte ist/war übrigens klar, dass hier die Diskussion über stellvertretenden Tod Jesu für die Menschheit, die Plan A / Plan B - Frage etc. nicht erwünscht ist.

      Damit der Zweck des Threads klarer wird, ändere ich alten Titel

      "Warum musste Jesus ein Mensch werden, Gutes tun, dienen, sterben und auferstehen?"

      auf neuen:

      "Jesu Menschwerdung, Dienst, Tod und Auferstehung: praktische Auswirkungen für unseren Glauben".
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)