Heilung von Gott erfahren

    • Heilung von Gott erfahren

      Hallo ihr Lieben,

      Ich leide selbst momentan an Tinnitus und es macht mir wirklich zu schaffen das Leben noch zu genießen. Oft ist der Tag und auch die Nacht nur noch eine Folter. Ich lag letzte Tage im Krankenhaus und mir wurde viel klar. Gott kann mich heilen, die Ärzte nicht, jedoch tut er es nicht einfach so. Seitdem bin ich in einem Dilemma und suche Gott und seine Antworten auf meine Fragen. Ellen White schreibt dass Gott auf die Gebete nicht antwortet wenn man ihm nicht folgt und alles tut wozu man in der Lage wäre eigetlich zu tun um die völlige Hingabe zu erreichen.

      mich interessiert die Frage ob ihr Menschen kennt oder möglicherweise selbst zu denen gehört die Heilung einer schwer heilbaren bis unheilbaren Krankheit von Gott erfahren habt? Denkt ihr Gott wird jeden heilen wenn man ihn datum bittet und ihm folgt?


      LG
    • Gott kann heilen - Er hat die Macht dazu. Er kann aus ausweglosen Situationen helfen und wir sollten darauf vertrauen. Ich habe es schon selbst erlebt und bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Aber es gibt auch viele Beispiele - im normalen Leben wie in der Bibel - in denen scheinbar nichts passiert und man den Eindruck hat, Gott tut nichts. Gebet bewirkt aber immer etwas. Gott kann auch Kraft zum Tragen schenken, Er hat den Überblick und weiß, was das Richtige für uns ist. Darauf zu vertrauen, ist in Krisensituationen eine große Herausforderung und es ist dann schon schwer, sich an Seinen Zusagen festzuhalten. "Wir müssen unser Möglichstes tun, dann wird Er uns helfen" halte ich für fragwürdig. Das kann suggerieren: Dein Glaube ist nicht stark genug, vllt. betest du nicht genügend..usw. Ich wünsche dir, dass du einen starken Gott erlebst der heilen kann, und der aber auch Kraft zum Durchhalten schenken kann. Fühl dich in Ihm geborgen und sei gesegnet.
    • Hallo DReisamkeit,

      Du schreibst "momentan" leidest Du an Trinitus. Ist herausgefunden worden woher Dein Trinitus kommt? Es gibt unterschiedliche Ursachen : Vielleicht ist die Suche nach der richtigen Behandlung für Dich ein Weg zu betsimmten Personen , Einsichten etc..

      Wer weiss was kommt...

      Magst Du mehr erzählen ? Ich meine über die Ursache - was man festgestellt hat.

      LG
      Helensche
    • Hi,

      vor ungefähr 4-5 Jahren habe ich mein ersten Tinnitus bekommen als ich auf dem Sofa lag und plötlich ein Piepen hörte. Der HNO verschrieb mir Tabletten und sagte ich solle einfach auf meine Ohren aufpassen. Der Ton war sehr leise und ich konnte ihn immer super ignorieren.

      Nach ungefähr 3 Jahren war ich erkältet und musste Sabbat zu hause verbringen statt zur Gemeinde zu gehen. Ich schaute in meinem Bett ganzen Tag Dokumentationen über "Nephilim, Riesen, Verschwörungstheorien"...etc. Als ich Sonntag frühs um 5 Uhr morgens druch mein Tinnitus geweckt wurde erschrack ich, denn er war superlaut.

      Schon da suchte ich Gott und bat um Heilung.

      Leider habe ich keine vollständige Heilung erfahren, nach einigen Wochen habe ich mich wieder an den Tinnitus gewöhnt und konnte nach einer Weile wieder einschlafen mit Hilfe von Musik, Ablenkungen usw.

      Vor ein Paar Wochen bekam ich wieder ein Tinnitus aber einen anderen auf dem rechten Ohr, das ist so wie Pulsieren, Schlagen und ist noch schlimmer als der erste. Jetzt habe ich sogar 2 :(

      Nach Infusion Cortison und Trental im Krankenhaus hat sich nichts gebessert sondern nur noch verschlimmert. Nun suche ich wieder Gott im Gebet und bitte um Heilung und wundere mich ob es an mir liegt dass meine Gebete nicht erhört werden und ob ich möglicherweise in meinem Leben verändern muss. Denn mit der momentanen Situation kann man nicht wirklich sich des Lebens erfreuen.
    • @dreisamkeit:

      Hallo dreisamkeit! :)

      Ich bin kein Mediziner, aber meines Wissens spielen Stress und psychische Belastungen bei Tinnitus oft eine Rolle. Deshalb rate ich Dir, Dich nicht selber zu sehr unter Druck zu setzen.

      Bibelstelle

      Sorget [...] nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner Plage.
      Quelle: Matthäus 6, 34 laut der Stuttgarter Kepplerbibel
      Im Zusammenhang und in anderen Übersetzungen

      Vor wenigen Jahren habe ich in einer Bibelstunde eine ältere Frau getroffen, die ebenfalls unter einem Tinnitus litt und sich selber in Schuldgefühle hineinsteigerte. Sie war so davon besessen, dass sie Gott nicht genüge oder noch nicht gut genug sei, dass sie damit vermutlich den meisten auf den Wecker fiel und sich selber natürlich unter Dauerstress setzte. Sie stellte an sich fantasierte Ansprüche Gottes, die vermutlich kaum jemand erfüllen kann. Das macht natürlich auf Dauer krank.

      Eine gewisse Gelassenheit, die Bereitschaft, Deine Sorgen loszulassen, auf Gott zu vertrauen und das jeweils nächste kleine Zufriedenheitsgefühl an jedem Tag neu zu würdigen scheinen mir eine angemessene Arznei.

      Bibelstelle

      Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
      Quelle: Matthäus 11, 28-30 (Elberfelder Übersetzung)

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Wie waere es, wenn du mal zum Heilungsgebet gehst und dir die Haende auflegen laesst?
      Es gibt in Deutschland Healingrooms oder auch in manchen Gemeinden Gebets- und Heilungsdienste. Ich koennte dir da evtl weiterhelfen, wenn du Interesse hast, bzw. kann ich auch fuer Heilung beten, wenn du das moechtest.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • dreisamkeit schrieb:

      mich interessiert die Frage ob ihr Menschen kennt oder möglicherweise selbst zu denen gehört die Heilung einer schwer heilbaren bis unheilbaren Krankheit von Gott erfahren habt?

      Ich persönlich kenne die Erfahrung mit konkreter, kurzfristiger Heilung auf gezieltem Gebet nicht, bin trotzdem sicher, dass Gott auf alle Gebete reagiert. Ich kann mich an den Beitrag von @Daniels (Punkt 6) voll und ganz anschliessen.

      Ich kenne auch nur ganz wenige Personen, die dazu stehen, dass sie durchs Gebet (als "Aktion") geheilt geworden sind. Von diesen Personen habe ich nur noch mit einer Kontakt, sie habe ich nach dem Lesen deines Beitrags gleich versucht zu erreichen, sie wird aber erst morgen (Dienstag) Abend erreichbar. Wenn sie mir zustimmt, dann gebe ich dir ihre Telfonnummer (per PN) weiter.

      Ich möchte noch paar Gedanken über die "völlige Hingabe" - die Du erwähnst - schreiben. Einige Beispiele in der Bibel zeigen, dass die Hilfesuche bei Jesus nicht mit einer Anstrengung an Vollkommenheit zu tun hat. Der verlorene Sohn, der Übeltäter der neben Jesus gekreuzigt wurde oder der Hauptmann in Kapernaum (Mt.8;5.) usw. waren alles andere als vollkommene Menschen. Natürlich wenn Du mit Gott leben möchtest, wirdst auch ihm folgen. Das kann aber nur aus Liebe und nicht durch Zielstrebung geschehen. Eine "Anstrengung alles zu tun, wozu Du in der Lage wärest" - und dann die Feststellung, das alles ist noch immer nicht genug - würde deine Krankheit ganz gewiss nur verschlimmern.

      Ich bin sicher, dass einige die hier deinen Beitrag lesen, für dich beten werden - ich auch. Ich möchte noch die bereits oben zitierte Worte Jesu wiederholen:

      Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
      Mt.11;28.

      Liebe Grüsse
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • dreisamkeit schrieb:

      Ich schaute in meinem Bett ganzen Tag Dokumentationen über "Nephilim, Riesen, Verschwörungstheorien"...etc. Als ich Sonntag frühs um 5 Uhr morgens druch mein Tinnitus geweckt wurde erschrack ich, denn er war superlaut.

      Schon da suchte ich Gott und bat um Heilung.


      Aus Deinem Profil ist wenig zu erkennen,was Dein Alter betrifft. Ich erkenne auch nicht ob Du Sport treibst. Wenn ich im Bett stundenlang Fernsehen würde, wäre es für meine Durchblutung sehr negativ und der Tinnitus würde jubilieren. Lesen ist eine bessere Alternative. Ich würde Dir raten eine Therapie zu machen und selbst das richtige Verhalten in Deinem Fall erlernen. Dazu das Gebet, schadet nie...
    • Ja beten ist sehr wichtig. Bleib staendig im Gebet deswegen, sprich mit Gott darueber. Schuette ihm dein Herz aus und wenn du etwas auf das hoerst, was er dir sagt, so wirst du eventuell Dinge in dir erkennen, die noch ans Kreuz gebracht werden sollten.

      Hast du ruhige Musik, die du hoeren kannst? Natur und frische Luft sind immer gut. Und ja: Statt TV oder Computer - lies Bibel.
      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
      Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt der bleibt in Gott und Gott in ihm
      1. Johannes 4, 16
    • Hallo dreisamkeit

      dreisamkeit schrieb:

      mich interessiert die Frage ob ihr Menschen kennt oder möglicherweise selbst zu denen gehört die Heilung einer schwer heilbaren bis unheilbaren Krankheit von Gott erfahren habt? Denkt ihr Gott wird jeden heilen wenn man ihn datum bittet und ihm folgt?
      Berichte von Heilungen gibt es viele. Ich leide selbst zurzeit unter Tinnitus und anderen Schmerzen(wurde vor kurzem operiert).
      Ich denke,wir sollten mehr im Glauben an die Kraft Gottes wachsen. Hier gibt es unter den Christen zuviel Mangel.
      Ich weiß von mir selbst, das Gott möchte, das ich hier wachse. Gott möchte, dass wir uns mehr unter seiner Führung und Schutz stellen. Vielleicht muss ich deswegen, die nächsten 3 Monate eine Zwangspause einlegen. Die vergangene Woche waren von starken Schmerzen begleitet, aber dennoch konnte ich in der Schrift forschen und viel beten. Ich kenne auch Zeiten wo die Krankheit so stark ist, das dies auch nicht mehr möglich ist.....Verzage nicht dreisamkeit, Gott ist mit dir. Er kennt dein Leiden.
      Bete um Erkenntnis, dass Gott dir die Dinge zeigen möge, die IHM wichtig sind. Ich war gestern in einem Online Hauskreis. Das Thema war der Psalm 23. Dieser Psalm hat mich in der Vergangenheit, oft aus einem tiefen Tal geholt. Gott verspricht hier auf dich aufzupassen. ER will dein Bestes und Er trägt dich durch allem hindurch.Jesus hat in den Evangelien, jeden geholfen, der zu ihm kam. ER hat nie jemanden abgewiesen.
      Micha 7,7:

      Bibelstelle

      Ich aber will auf den HERRN schauen und harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören.


      Es heißt auch, durch seine Wunden sind wir geheilt.


      Versuche deinen Glauben zu stärken und lass auch für dich beten.
      Auf jesus.de, gibt es amen.de. Dort kannst du für dich anonym beten lassen.
      Ich habe hier gute Erfahrungen gemacht.
      Möge unser Heiland dich segnen und behüten. Möge er dich verbinden, heilen und tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen
      Stein stößest.
      Gottes Segen dir
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Wenn ich in Gottes Haut schlüpfe, dann bin ich Vater und liebe meine Tochter über alles. Jesus sprach über das Verhältnis Eltern-Kinder: "Wenn ihr, die ihr böse seid, euren Kindern schon Gutes tut, wieviel mehr wird dann euer Vater im Himmel denen Gutes tun, die ihn bitten?" Wenn ich nun in der Vaterrolle bleibe: Mich fröstelt es, wenn mein Kind in dem Glauben zu mir käme, dass ich ihm nur dann das Lebenswichtige schenken will, wenn es bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise tut, und ich mich sonst einfach abwende. Gott ist nicht so. Noch nie so gewesen. Er ist kein Rabenvater, sondern lässt trotz allem jeden Morgen die Sonne über uns aufgehen und hat persönlich für unsere Schulden gebüßt. Ohne, dass wir etwas dafür tun mussten, es war einfach Liebe.

      Da Gott deine Sorge und dein Leid gesehen hat, wirst du jetzt am besten das tun, was uns durch das Wort gesagt ist: Gott beständig weiter bitten und ansonsten still auf sein Eingreifen warten. Jeder Hokuspokus wie Handauflegen etc. ist in meinen Augen mindestens dicht dran an der Gotteslästerung, weil man dann leicht glaubt, den Herrn des Universums durch irgendwelche Techniken "steuern" oder "besänftigen" zu können. Nein! Zupf immer wieder am Rockzipfel deines Vaters und vertrau ihm, dass er dich lieb hat und du ganz oben bei ihm stehst. Sei Tochter.
    • Kommt immer drauf an, unter welchem Vorzeichen das geschieht. Das Gebet für die Kranken durch andere Geschwister ist eine wirklich gute und hilfreiche Sache, aber immer in der Demut vor Gott. Im Neuen Testament gibt es auch Begebenheiten, wo Leute angeblich im Namen Gottes unterwegs waren, aber nur ihr eigenes Ansehen als Heiler im Blick hatten. Ihr Handauflegen hat nichts bewirkt. Auch in meiner Heimatstadt war mal so ein freikirchlicher "Heiler" zu Gast, groß angekündigt durch Plakate. Er verschwand, wie er kam, und von durchschlagenden Erfolgen habe ich nie was gehört.

      Das Handauflegen ist kein Zauber und steht als Tätigkeit auch nicht im Mittelpunkt, denn wir sind keine heidnischen Beschwörer. Im Mittelpunkt steht das Gebet, steht Gott und das Anliegen an sich. Ob man mit oder ohne Handauflegen betet, kann vor Gott kein Kriterium sein, "richtig" gebetet zu haben. Das Herz entscheidet.
    • Ich halte es für mehr als gefährlich,wenn man glaubt, dass Gott einem nicht hilft, weil man nicht genügt. Das ist ein vollkommener Schwachsinn. Ich kenne tolle Gläubige Menschen die Schwerkrank sind und trotzdem haben die einen unerschütterlichen Glauben und sind mir, der ich kerngesund bin, um Meilen voraus, was den Glauben betrifft. Selbst Paulus hatte ja ein körperliches Leiden (der berühmte Pfahl im Fleisch) und die Antwort Gottes war: Lass Dir an meiner Gnade genügen (so sinngemäss). Vielleicht sollte man sich auch überlegen um was man bittet, bittet man darum, dass man von irgend etwas geheilt wird oder bittet man darum dass Gott einem genügend Kraft gibt, das Kreuz zu tragen. Es ist nämlich so, dass alles, was wir durchmachen müssen nur zu unserem Besten dient. Daher müssen wir in solchen Situationen einfach Gott vertrauen, was viel einfach gesagt als getan ist. Bitte darum, dass Gott Dir die Kraft zum Tragen gibt und die wirst die Kraft bekommen. So einfach ist das. Ich weiss, das Tinitus etwas äusserst Mühsames ist, aber wahrscheinlich musst Du Dich damit abfinden, dass der bleibt. Viel ist zwar psychisch und je mehr Du Dich damit abfindest umso eher nimmt der psychische Druck ab, aber eine Garantie, dass er ganz verschwindet gibt es nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wunderheiler gibt es nicht, ausser unseren Herrn Jesus. Nicht Handauflegen, sondern das Gebet des Glaubens und Salbung:

      Jak. 5, 13-16
      "Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
      Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.
      Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
      Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist"

      Gott erhört nicht, wenn man in Sünde lebt. Oder wenn Glaube mit Zweifel bedeckt wird. Auch die Jünger Jesu konnten nicht immer helfen. Auch dort, wo man die Gesundheitsprinzipien, wider besseren Wissen, nicht beachtet, kann man nicht um Genesung bitten.


      Luk.9, 38-42
      "Und siehe, ein Mann aus der Menge rief: Meister, ich bitte dich, sieh doch nach meinem Sohn; denn er ist mein einziger Sohn.

      Siehe, ein Geist ergreift ihn, dass er plötzlich aufschreit, und er reißt ihn, dass er Schaum vor dem Mund hat, und lässt kaum von ihm ab und reibt ihn ganz auf.
      Und ich habe deine Jünger gebeten, dass sie ihn austrieben, und sie konnten es nicht.
      Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein und euch erdulden? Bring deinen Sohn her!
      Und als er zu ihm kam, riss ihn der böse Geist und zerrte ihn. Jesus aber bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder"

      Aber Gott erhört dort, wo ER will. Denen, die glauben, dienen ALLE Dinge zum Guten. Vieles Leid gehört auch zur Schule Gottes. Das entscheidende ist der innere Friede, das reine Gewissen vor Gott und Menschen. Dann macht Gott schon das beste draus, auch dann, wenn Er von Krankheit nicht befreit.

      .
    • DonDomi schrieb:

      Ich halte es für mehr als gefährlich,wenn man glaubt, dass Gott einem nicht hilft, weil man nicht genügt. Das ist ein vollkommener Schwachsinn
      Das sehe ich auch so, Jesus hat geholfen, ohne das ER zuvor Forderungen gestellt hat.

      DonDomi schrieb:

      Ich kenne tolle Gläubige Menschen die Schwerkrank sind und trotzdem haben die einen unerschütterlichen Glauben und sind mir, der ich kerngesund bin, um Meilen voraus, was den Glauben betrifft.
      Ja, sicherlich gibt es diese stark gläubigen Geschwister. Aber ob diese Fälle, mit der Problematik von dreisamkeit, zu vergleichen
      sind......die würde ich nicht so äußern. Wer außer Gott weiß warum die Dinge so sind wie sie sind. Jeder Mensch ist individuell und
      nur Gott kennt letztendlich auch das Leid des Einzelnen. Ich denke da gerade an die Ratschläge von Hiobs Freunde.....die wohl gut gemeint waren,(aus ihrer Sicht) aber dennoch bei Gott nicht gut ankamen.

      DonDomi schrieb:

      Vielleicht sollte man sich auch überlegen um was man bittet, bittet man darum, dass man von irgend etwas geheilt wird oder bittet man darum dass Gott einem genügend Kraft gibt, das Kreuz zu tragen. Es ist nämlich so, dass alles, was wir durchmachen müssen nur zu unserem Besten dient. Daher müssen wir in solchen Situationen einfach Gott vertrauen, was viel einfach gesagt als getan ist.
      Wir können durchaus um beides bitten, um Heilung und um die Kraft Gottes, das Auferlegte zu tragen. Vor allem sollen wir dies im Glauben auch annehmen. Alles was wir durchmachen müssen dient zum Besten......meistens wird dies erst hinterher gesehen....wenn das Leid vorbei ist. Aber jemandem das zu sagen, der mitten im Leid steckt.....naja würde ich nicht machen.
      Es gibt wirklich so ein unerträgliches Leiden, welches Außenstehende nicht nachvollziehen können.
      Gerade weil ich selbst unter einem Tinnitus leide, finde ich hier die guten Ratschläge, von den Usern hier im Thread nicht so auferbauend. Es gibt neben der psychischen Ursache noch zahlreiche andere Ursachen. Bei mir war es die Folge vom Hörgeräte
      tragen. Auch mit dem medizinischen Wissen, das Tinnitus nicht heilbar ist, lässt es sich nicht gut leben. Ich weiß aber, dass wir einen Heiland haben und hier dürfen wir mehr bitten, das wir eben mehr Glauben an die Kraft Jesus bekommen.

      DonDomi schrieb:

      Bitte darum, dass Gott Dir die Kraft zum Tragen gibt und die wirst die Kraft bekommen. So einfach ist das. Ich weiss, das Tinitus etwas äusserst Mühsames ist, aber wahrscheinlich musst Du Dich damit abfinden, dass der bleibt. Viel ist zwar psychisch und je mehr Du Dich damit abfindest umso eher nimmt der psychische Druck ab, aber eine Garantie, dass er ganz verschwindet gibt es nicht.
      Ich glaube nicht, dass du weißt wie dreisamkeit unter ihrem Tinnitus leidet. Der Ratschlag,das derjenige sich mit seinem Leid abfinden muss.... und eh nur psychisch ist...und eine Garantie, dass er ganz verschwindet gibt es nicht...Aber wo ist dein Glaube
      an die Kraft Jesus,
      meinst du wirklich, dass Jesus hier nicht heilen kann und das wir alle unsere Krankheiten auferlegt bekommen, zum Aushalten...So nach dem Moto: reiß dich zusammen und bete, alles dient zum Besten...Mit solchen Ratschlägen hilfst du keinem Menschen der schweres Leid zu tragen hat.Wie ist Jesus mit Leid der Menschen umgegangen? Was hat ER gesagt: "Glaube nur und dir wird geholfen".Selbst wenn sie dies nicht einmal glaubten, hat Jesus sogar geholfen und geheilt
      Das Beispiel Paulus kann man nicht auf jeden Menschen beziehen, weil jeder Mensch individuell ist. Natürlich gibt es Leid, das durch Sünde entstand oder es dient dem Zweck der innerlichen Erneuerung...usw. Aber grundsätzlich will Jesus immer heilen.
      Wir wissen bloß oft nicht, wieso und warum Er das Leid zulässt.
      Ich berufe mich auf die Verheißungen Gottes im Gebet mit den Betroffenen.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli

      Ich möchte einiges klarstellen:

      1. Bin ich ganz Deiner Meinung, dass man auch um Heilung von einer solchen Krankheit bitten darf. Aber es ist ein Rat von mir, dass man auch darum bittet, dass man mit der Krankheit umgehen kann, wenn Gott keine Heilung vorgesehen hat. Das mag jetzt resignierend wirken, aber damit kriegt man auf alle Fälle Hilfe. Ertragen von Krankheit, Leid, schwierigen persönlichen Situationen hat viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Jeder Mensch hat Dinge unter denen er leidet. Bei dem einen ist es eine Krankheit, bei dem andern Arbeitslosigkeit, der Dritte sucht seit Jahren einen Lebenspartner etc. Was für den einen ein Klacks ist, ist für den andern ein ganz schweres Los. Und jeder bittet dass sich Dinge ändern (ja, ich mache das auch) aber meine Erfahrung ist, dass es sich lohnt auch darum zu bitten, dass man die Last tragen kann. Und gerade in dieser Hinsicht habe ich eigentlich immer Hilfe von Gott bekommen. Es ist ein Mysterium, das man nicht beschreiben kann und etwas das nur Gott kann.
      2. Ich weiss sehr wohl, das Tinitus nicht zwingend einen psychischen Ursprung haben kann, es kann aber sein, dass man sich derart unter Druck setzt, dass dies den Tinitus verstärkt. Deswegen glaube ich, dass wenn man lernt mit der Krankheit umzugehen, zumindest der psychische Druck kleiner wird. Schlecht ist das auf keinen Fall, ob es Heilung oder Linderung bringt weiss ich auch nicht. Man kann von vielen Dingen halten was man will, aber eine positive Sehensweise hilft in sehr viele Situationen. Und gerade in unseren Breitengraden gibt es so viele Dinge an denen man sich freuen kann und sind es auch nur Kleinigkeiten, dass man z.B. immer zu Essen hat, das man warm duschen kann etc.
      3. Ich habe keinen Tinitus, aber ich habe im Freundeskreis einige die haben Tinitus und das sind teilweise sogar Berufsmusiker. Ich kenne die Problematik also durchaus

      Ich hoffe Du verstehst ein bisschen mehr, was ich sagen wollte
      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @Stofi:

      Ich bitte Dich aufzuhören mit solchen Sätzen, wer in Sünde lebt erhöht Gott nicht. Ich kenne niemand der nicht in Sünde lebt. Ich kenne aber einige die durften Gott auf tolle Art und Weise erleben obwohl sie sehr grosse Sünder sind und im Allgemeinen wenig mit Gott zu tun haben. Gott zeigt sich allen Menschen nur leider erkennen die wenigsten, dass Gott ihnen geholfen hat. Jesus hat z.B. 10 (ich glaube es waren Aussätzige) geheilt und nur einer kam zurück um zu danken. Die andern 9 haben sich wohl kaum für das Evangelium interessiert, nach Deiner Theorie hätten die auch nicht geheilt werden dürfen. Gott allein weiss, warum er den einen heilt und den andern nicht. Wir können aber sicher sein, das es uns zum Besten dient.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Hallo DonDomi

      Ich glaube, dass ich dich hier gut verstehe. Ich sehe es auch so,dass wir hier in Deutschland auf sehr hohen Niveau jammern. So mancher, der mal 3 Monate in einem Entwicklungsland war, kann dies bestätigen.Aber dennoch sollte wir bei der Einschätzung der Dinge Vorsicht walten lassen. Allein in Deutschland suizidieren sich jährlich an die 10000 Menschen.Wir Menschen können die Dinge doch nur in unserem gesteckten Rahmen einschätzen und beurteilen. Ich möchte mal beim Tinnitus bleiben. Es gibt einenTinnitus der leicht störend empfunden wird, bis unerträglich quälend. Das heißt für den Betroffenen,das er das Gefühl hat, dass er 24 Stunden neben einer lauten pfeifenden Maschine steht. In solchen Fällen empfinden die Betroffenen diesen Lärm, berechtigter Weise als Folter. Sie können an einem normalen Leben nicht mehr teilnehmen. Ihr Problem ist dann nicht mehr nur die Arbeitsunfähigkeit...sie wissen oft nicht mehr wie sie den nächsten Tag überstehen können. Von Todessehnsucht bis zum erfolgreichem Suizid, ist alles drin. Suizide wegen nicht heilbaren Erkrankungen werden nicht nur von Ungläubigen begangen.

      Wir können uns als Kinder Gottes "Gott sei dank" auf Gottes Verheißungen berufen.Wir haben keinen toten Glauben, wir haben einen lebendigen Gott, der uns immer helfen will!!!

      Du schreibst, was für den einen ein Klacks ist, ist für den anderen ein schweres Los. Das ist eine wichtige Aussage. Es gibt diese Fälle, das nur durch den Verlust eines Arbeitsplatzes, ein Mensch sich suizidiert. Oft verstehen Menschen im unmittelbarem Umfeld den Suizid eines nahen Verwandten nicht. Dann gibt es Menschen die sehr viel Leid in ihrem Leben durchleben mussten und niemals Suizidgedanken hatten. Es gibt Menschen, die in ihrer Kindheit schwer traumatisiert wurden und aus diesem Grunde später nicht beziehungs fähig sind. Das Gott hier zunächst, bevor sie einen Partner bekommen, eine Heilung ihrer Seele möchte,ist aus meiner Sicht, klar zu erkennen. Aber aus der Sicht des Betroffenen mag das anders aussehen....

      Was ich damit sagen möchte ist, wir kennen die Dinge nur nach unseren persönlichen Empfinden und nach unseren Erfahrungswerten. Wir haben positive und negative Erfahrungen, die unser Leben prägen. Durch meinen Beruf in der Psychiatrie und durch meine Kindheit habe ich meine Erfahrungen. Fehlverhalten und Fehleinschätzungen von mir und von studierten Spezialisten erlebe ich in meinem Beruf immer wieder. Diese Fehleinschätzungen geschehen nicht selten durch mangelnde Empathie. Ich denke bevor wir unsere Diagnosen und philosophischen Einschätzungen äußern, sollten wir uns die Zeit nehmen und erst mal den Betroffenen reden lassen. Durch vorsichtiges Fragen, Zeit nehmen und zuhören,sehen wir die Dinge oft hinterher anders, als wir es am Anfang sahen. Die einen mögen vielleicht empfindlich wirken.....aber wenn man erfährt, das derjenige ein Trauma erlebt hat, sieht das wieder ganz anders aus. Auf jeden Fall sollten wir als Christen, alles Versuchen, um im Glauben an unseren Gott zu wachsen und auch unsere Geschwister durch christliche Anteilnahme, annehmen und stärken.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)