Wer ist ein Christ? Kriterien für die Beurteilung

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    • Die Kritärien liefert, wie schon immer, die Bibel, also Gottes Wort selber. Es nicht nur legitim, die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden, vielmehr ist es dringend notwendig.

      Wenn also eine Gemeinschaft in ihren offiziellen Statuten (Lehrpunkten) etwas hat, was gegensätzlich zu den Geboten oder zur Gottes Lehre steht, darf und soll man es auch bei Namen nennen dürfen, denn es steht viel auf dem Spiel. Wenn also eine Gemeinschaft zum Beispiel nicht an den Sohn Gottes, an Christus glaubt, so darf man sehr wohl und legitim sagen, die und die sind keine Christen.

      Es wird kollektiv ausgesprochen, man meint damit die Kirche, Gemeinde. Es ist logischerweise anzunehmen, dass auch Mitglieder dieser Gemeinschaft, wenn sie nun treu ihrer Kirche sind, ebenso keine Christen sein können.

      Als weiteres Beispiel haben wir bei dem Begriff "Messianische Juden". Im wahren Sinne des Wortes sind Messianische Juden keine Christen. Denn diese Bezeichnung versteht richtiger Weise einen anderen Messias, als den wir als STA erwarten. (hab ich jetzt auf super Seminar mit und über die Juden gelernt ^^ )

      Ich kann keinem seinen Glauben absprechen, aber ich muss unterscheiden, um für mich eine ganz, ganz klare RIchtung und Entscheidung zu treffen.

      Hier wird zu oft und zu viel immer und immer der einzelne Mensch mit der Lehre oder der Kirche zusammen vermischt. Das ist keine Diskussionsbasis, es führt nur zur Mißverständnissen, Streit und Erniedrigungen.

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    • Stephan Zöllner schrieb:

      Ist Christsein überhaupt Bedingung zur Erlösung?
      vergl.: Matthäus 25,31-46;
      Oder was ist es denn dann worauf es ankommt?
      Ohne diese Kriterien kann man sich nichteinmal selbst prüfen.

      Hier kann man die BIbel sprechen lassen:

      Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! (Off.14,12)

      Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.


      Ohne Vergebung, kein ewiges Leben, ohne Jesus keine Vergebung. Wenn wir das wissen, ist das Christsein eine absolute Bedingung, ja, das ist sie.

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    • Stofi schrieb:

      Richtig, auch ungläubige Menschen üben Nächstenliebe aus, manchmal mehr, als Gläubige. Allerdings besteht des Liebesaufruf aus 2 Teilen: Liebe zu Nächsten steht an der 2. Stelle. Die erste nimmt die Liebe zu Gott ein. Dieses selektiert dann die Masse der Nächsenliebenden.

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      Und wie zeigt sich die Liebe zu Gott? "Alles, was ihr einem eurer geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". Vllt. erfüllen auch Menschen das Liebesgebot, ohne es zu wissen.
    • Ich denke, wenn ein Moslem, ein Hindu oder ein Atheist seinen Glauben bekundet, dann kann ich sagen, das er kein Christ ist.
      Wenn ich mit anderen Christen über verschiedene Lehren diskutiere, dann kann ich nur von meinen gegenwärtigen Wissenstand aus sagen, ob die Lehre biblisch ist oder nicht. Ob jemand ein Christ ist oder nicht, dass entscheidet Gott durch die Wiedergeburt und unser Richter Jesus wird in Gerechtigkeit letztendlich
      richten. Ich spreche seit vielen Jahren niemanden sein Christ sein ab....und ich kann nur sagen, dass es meiner Seele gut tut.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Margit schrieb:

      Stofi schrieb:

      Richtig, auch ungläubige Menschen üben Nächstenliebe aus, manchmal mehr, als Gläubige. Allerdings besteht des Liebesaufruf aus 2 Teilen: Liebe zu Nächsten steht an der 2. Stelle. Die erste nimmt die Liebe zu Gott ein. Dieses selektiert dann die Masse der Nächsenliebenden.

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      Und wie zeigt sich die Liebe zu Gott? "Alles, was ihr einem eurer geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". Vllt. erfüllen auch Menschen das Liebesgebot, ohne es zu wissen.


      Liebe zu Gott ist mit den Geboten 1 - 4 definiert. Das 1. Gebot macht schon Schwierigkeiten, das 2. müsste mindestens ein Drittel,wenn nicht mehr als die Hälfte der "Christen aussortieren", das Dritte ist bei Christen auch sehr fraglich und über das 4. müssen wir nicht reden....
      wer bleibt da, trotz Nächstenliebe, noch übrig?

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    • Liebe zu Gott ist mit den Geboten 1 - 4 definiert. Das 1. Gebot macht schon Schwierigkeiten, das 2. müsste mindestens ein Drittel,wenn nicht mehr als die Hälfte der "Christen aussortieren", das Dritte ist bei Christen auch sehr fraglich und über das 4. müssen wir nicht reden.... wer bleibt da, trotz Nächstenliebe, noch übrig?
      Christsein bedeutet Wachstum - in der Erkenntnis und in dem Charakter. Schwarz/weiss wie "er liebt" oder "er liebt nicht" gibt es nicht. Jeder liebt auf seine Weise - etwas mehr oder etwas weniger. Und ob man denkt, die Gebote Gottes zu halten, kann man immer nur auf Basis der aktuellen Erkenntnis beurteilen. Mit der Erkenntnis, die ich heute habe, kann ich sagen, ob ich den Willen Gottes befolge. Aber schon morgen kann mir Gott die Augen etwas weiter öffnen und erkennen lassen, dass da noch etwas fehlt, um das Gebot vollkommen zu halten. Christsein ist ein lebenslanger Prozess der Erkenntnis, was Gottes Wille ist. Nehmen wir Stück Erkenntnis an, gibt Gott weitere Erkenntnis.

      Wenn ein Adventist die Gebote 1 - 4 zu halten glaubt, ist er noch kein Gott vollkommen liebender Mensch. Auf Basis der Erkenntnis, die er heute hat, kann er seine Werke anhand der Gebote 1- 4 beurteilen und so glauben, dass er die Nächstenliebe ausübt. Aber schon bald mag er erkennen, dass ihm vielleicht was wichtiges fehlt, um Gott auf vollkommene Weise zu lieben (Vergleich mit dem reichen Jüngling).

      Deshalb ist die grobe Aufteilung in "die Gebote 1 - 4 halten = Gott lieben" und "eines der Gebote 1 - 4 nicht halten = Gott nicht lieben" sehr allgemein und sehr subjektiv, weil dabei nicht berücksichtigt wird, dass die Menschen unterschiedliche Erkenntnis haben. Ich kannte einen Baptisten, der hat geweint, als er von Gott und Seiner Gnade erzählt hat - Er hatte Gott geliebt. Irgendein Adventist "hält" das vierte Gebot, indem er am Samstag nicht arbeitet, das zeigt noch lange nicht, dass er Gott wirklich liebt.

      Gott lieben ist nicht gleich die Gebote 1 - 4 halten. Sondern wenn man Gott liebt, dann wird man nach vorhandener Erkenntnis sich bemühen, die Gebote 1 - 4 zu halten. Aber umgekehrte Schlussfolgerung, aus dem Halten der Gebote die Liebe oder fehlende Liebe zu schlussfolgern, ist falsch. Die Liebe zu Gott umfasst weit mehr als die (eigentlich noch sehr abstrakte, allgemeine) Formulierung in den ersten vier Geboten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jacob, das ist nur die Hälfte der Wahrheit. Wer sich Christ nennt, müsste sich auch mit dem Glauben Christi indentifizieren, dazu gehört die Liebe zu Gott. Aber die Masse bleibt an der Nächstenliebe stehen. Nächstenliebe ist zur Floskel geworden. Alles soll an der Nächstenliebe stehen. Jesus war als erstes Seinem Vaber gehorsam, erst dann kamen die Nächsten. Wie Er auch selber gepredigt hat.

      Die Erkenntnis kann wachsen, ja, aber wenn man in dieser schon so weit ist, dass man Jesus sein Leben übergeben hat, der müsste auch wissen, wie Jesus gelebt hat und was der Wille Gottes ist. Das Problem besteht nur darin, dass man den Gehorsam Gott gegenüber nicht so oder gar nicht betont. Sondern alles an der Nächstenliebe aufhängt und somit gänzlich zufrieden bleibt.

      LIebe zu Gott gehört zu den Kriterien für einen Christen genauso, wie die Nächstenliebe.

      "Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm." (Joh. 3,36)

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    • Der "wahre" Christ ist Beschnitten am Herzen:

      Bibelstelle

      Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus.


      Dies war schon immer der Wunsch Gottes, dass sich sein Volk von IHM am Herzen beschneiden LÄSST:

      Bibelstelle

      5. Mo 30,6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, dass du am Leben bleibst.


      Es ist keine Beschneidung, die vom Menschen kommt, und es ist auch kein Bundeszeichen, welches man sich irgendwie selbst zulegen kann. Sie wird verliehen. Dieses Geschenk von Gott - wenn wir es annehmen - macht den Menschen erst fähig, Gott/Jesus zu lieben und Gott/Jesus zu folgen.

      Die "fleischliche" Beschneidung war das Zeichen des Bundes zwischen Abraham (+ seinen rechtgläubigen Nachkommen) und Gott:

      Bibelstelle

      1. Mo 17,9 Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen! 10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; 11 und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.


      Der Bund Abrahams steht für den Glauben.

      Bibelstelle

      Röm 4,11 Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er unbeschnitten war, damit er Vater aller sei, die im Unbeschnittensein glauben, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde; 12 und Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußspuren des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er unbeschnitten war.


      Bibelstelle

      Gal 3,7 Erkennt daraus: Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne!


      Welchen Grund hatte wohl Gott, so ein Bundeszeichen zu wählen, welches die aller meiste Zeit "bedeckt" und verborgen ist? Ein Zeichen will doch gezeigt werden! Meinen Bundesgenossen erkenne ich mit diesen Bundeszeichen jedenfalls nicht auf der Straße!

      Verhält es sich nicht ebenso bei dem beschnittenen Herz? Können wir mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dieser oder jener am Herzen beschnitten wurde von Gott? Man kann viel vortäuschen und wir können nicht ins Herz schauen! Man kann die richtigen Antworten auf die "Seeligkeitsfrage" wissen und geben - so wie der Schriftgelehrte in Lukas 10,25ff oder der reiche Jüngling in Lukas 18,18ff (Er hält die Gebote sogar, und doch steht sein Reichtum zwischen ihm und Jesus) - aber besitzt man dadurch schon ein beschnittenes Herz?

      Deswegen halte ich mich zurück, über den Glauben eines Anderen ein endgültiges Urteil zu fällen hinsichtlich seiner Seeligkeit. Dies hindert mich jedoch nicht, Irrlehren und Verfehlungen anzusprechen und unabhängig(!) von der Seeligkeitsfrage zu diskutieren. Sie erstickt leider viel zu oft jedes gewinnbringende und konstruktive Gespräch.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«

      Umkehrschluss: Ich habe nur so viel Liebe zu meinem Nächsten, wie ich zu Gott liebe.
      Gibt es Unstimmigkeiten im menschlichen Miteinander, dann ist wahrscheinlich in der Verbindung zu Gott etwas nicht in Ordnung.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Stofi schrieb:

      Zitat von »Margit«






      Zitat von »Stofi«



      Richtig, auch ungläubige Menschen üben Nächstenliebe aus, manchmal mehr, als Gläubige. Allerdings besteht des Liebesaufruf aus 2 Teilen: Liebe zu Nächsten steht an der 2. Stelle. Die erste nimmt die Liebe zu Gott ein. Dieses selektiert dann die Masse der Nächsenliebenden.


      Stofi schrieb:

      Und wie zeigt sich die Liebe zu Gott? "Alles, was ihr einem eurer geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". Vllt. erfüllen auch Menschen das Liebesgebot, ohne es zu wissen.

      Stofi schrieb:

      Liebe zu Gott ist mit den Geboten 1 - 4 definiert. Das 1. Gebot macht schon Schwierigkeiten, das 2. müsste mindestens ein Drittel,wenn nicht mehr als die Hälfte der "Christen aussortieren", das Dritte ist bei Christen auch sehr fraglich und über das 4. müssen wir nicht reden....
      wer bleibt da, trotz Nächstenliebe, noch übrig?



      Wieviel "Liebe" würde übrigbleiben, wenn man die Gebote einfach wegstreicht? Wenn ich, um Gott zu lieben, dieses Gebot brauche - wieviel ist dann meine Liebe wert? Ist es dann nicht eher eine "gesetzliche" Liebe? Ist es dann nicht dieses gesetzliche Halten der Gebote, was der reiche Jüngling bei Jesus 100% erfüllte, was ihm aber im Grunde nichts nützte - weil Jesus eben andere Ansprüche hat und der junge Mann nur traurig weggehen konnte?
    • Bemo schrieb:

      Deswegen halte ich mich zurück, über den Glauben eines Anderen ein endgültiges Urteil zu fällen hinsichtlich seiner Seeligkeit. Dies hindert mich jedoch nicht, Irrlehren und Verfehlungen anzusprechen und unabhängig(!) von der Seeligkeitsfrage zu diskutieren.


      Ich habe mal das endgültig hervorgehoben weil das das Entscheidende daran ist: Wir Menschen treffen NIE ein endgültiges Urteil weil wir die Zukunft nicht kennen. Darum ist das auch selbstverständlich und muß nicht jedesmal wiederholt werden.
      Wir können immer nur nach den uns vorliegenden Informationen und Fakten beurteilen, aber das tun und müssen wir stetig um überhaupt leben zu können.
      Das gilt im natürlichen Leben geneuso wie im geistlichen - wir beurteilen stetig unabhängig davon ob uns das bewußt ist oder nicht.

      Der Schreiber des Hebräer-Briefes beurteilt ganz heftig wenn wir Hebräer 5,11-6,2ff lesen: bibelarbeit.info/hirte_lehrer_funktion.php Dort sind auch gleich die Grundkriterien für die Anfangsgründe des christlichen Glaubens angegeben.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stephan Zöllner () aus folgendem Grund: Nachtrag, Link hinzugefügt

    • Margit schrieb:

      Wieviel "Liebe" würde übrigbleiben, wenn man die Gebote einfach wegstreicht? Wenn ich, um Gott zu lieben, dieses Gebot brauche - wieviel ist dann meine Liebe wert? Ist es dann nicht eher eine "gesetzliche" Liebe? Ist es dann nicht dieses gesetzliche Halten der Gebote, was der reiche Jüngling bei Jesus 100% erfüllte, was ihm aber im Grunde nichts nützte - weil Jesus eben andere Ansprüche hat und der junge Mann nur traurig weggehen konnte?

      @Margit, ich sagte nur, dass die Gebote die Liebe definieren. Liebe besteht nicht aus Paragraphen, sondern sie kommt aus dem Herzen, aus dem Knochenmark und erfasst den ganzen Menschen. Wer die Gebote HÄLT, der muss nicht automatisch auch lieben. Aber wer LIEBT, der hält sie automatisch. Blos hier sind eben 2 nicht nur Eines. Die Nächstenliebe ist zur allgemeinen Floskel geworden, die alles abdecken sollte... und wird auch so benutzt. Aber die Liebe zu Gott ist eben auch da, steht sogar an der ersten Stelle. Und hier trennen sich die "Geister" aber gewaltig.

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    • Um am Thema zu bleiben, heißt es also, dass die Beurteilung wer Christ oder nur Namenschrist ist, sich hauptsächlich an der Frage der Liebe Gott gegenüber fest machen lässt. Die Nächstenliebe würden offiziell mehr oder weniger alle Kirchen hinkriegen. An der Liebe zu Gott müssten ca 90% schon mal weg fallen.

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    • Stofi schrieb:

      Die Nächstenliebe würden offiziell mehr oder weniger alle Kirchen hinkriegen. An der Liebe zu Gott müssten ca 90% schon mal weg fallen.


      Es geht nicht um die Nächstenliebe der Kirche, sondern um Deine und meine Liebe zum Nächsten. Und wenn ich da mit den Augen Jesu und seinem Herzen urteile, dann sieht es ganz schön daneben aus. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht schuldig werde.
      Dem einen oder anderen Gutes tun den ich mag, ist kein Problem. Kritisch wird es bei Menschen, den ich nicht mag oder der mich verletzt hat. Wünsche ich Demjenigen von Herzen Gutes, segne ich ihn oder biete meine Hilfe an, wenn nötig? Was ich hier aufzähle, sind keine erdachten Dinge sondern Wege, wie sie die Bibel meint und in ihr zu finden sind. Ich kann übrigens nur so viel Liebe weitergeben, wie mir von Gott geschenkt wurde. Geduld, Barmherzigkeit, Vergebungsbereitschaft, Gutes tun hängt von meinem Verhältnis zu Gott ab. Wer Verlangen Gott zu gefallen und sich danach wirklich ausstreckt, wird innige Gemeinschaft mit dem HERRN haben und seinen Nächsten besser verstehen lernen.

      Das Wegstreichen von 90 %, Stofi, das überlasse ich lieber dem Herrn, dafür ist er zuständig, nicht ich. Trotz kirchlichen Missständen und Fehlern sehe ich auch ehrliches Bemühen.
      Mal nebenbei: Auch Adventisten haben nicht die Weisheit mit der Kelle gegessen. Es ist alles nur Stückwerk, auch wenn hier manches anders gesehen und interpretiert wird. Wir sind ALLE nur Schüler, da ist keiner ausgeschlossen.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Jünger Jesu - - Christen - - "Christen"

      Karte der Erde - "Religionen" . Dunkelrot - katholische Christen /- hellrot - evangelische Christen / rosa - orthodoxe Christen . . . . hellblau : Muslime . . gelb : Buddhisten . . . .
      So geht es auch, was sagt diese KArte ?

      Zu wem sagt Jesus : "Kommet her zu mir ihr, ihr Gesegneten meines Vaters - - " ? " - dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen - - " ? " - - dass ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt."

      Und nach "aussen ?" - Betrieb mit 1 000 Beschäftigten. Der Betriebsrat kommt zu Bruder xxx : "Da hab`ich einen heiklen Fall, da kann ich meine Genossen vergessen, da brauch`ich einen Christen !" - Der alte Mann, Alzheimerdemenz,ja, er weiss noch, dass er Gemüsehändler war und kennt den Gemüsegrossmarkt. Auf die Nennung des Namens von Bruder yyy ein Aufleuchten seines Gesichtes : "Ja, der yyy, das war der gute Geist vom Grossmarkt !!" ( ja, der yyy sass,schon längst im Ruhestand, immer noch täglich im Hinterzimmer eines Cafes und richtete als gerechter, respektierter "Richter" Streitfälle der Gemüsegrosshändler - -) .

      Muss einer als Geschäftsmann einen Kunden auf Zahlung klagen, ist er schon kein Christ. Muss einer als Lehrer ein "nichtgenügend" geben oder gar einen Schulverweis veranlassen, ist er schon kein Christ.

      So halt ganz Untheologisches asl EInschub.