Das Opfersystem im Heiligtum

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    • tricky schrieb:

      @Elli59 - wir haben es wirklich versucht, dir das zu erklären, dass du es anders siehst und verstehst, das ist ja ok. Es ist so wie der Sonntag bei einigen Christen und der Sabbat bei manchen wenigen. Die sagen auch manchmal "Bis jetzt konnte mir kein Adventist den Sabbat verständlich erklären, obwohl diese Lehre die Grundlehre eines jeden Adventisten sein sollte." Was soll man also tun, wenn etwas nicht verstanden wird oder besser gesagt eine Erklärung nicht akzeptiert wird? Gar nichts. Aber zu behaupten es sei nicht versucht worden - oder den Eindruck zu erwecken, dass man das nicht erklären könnte, das finde ich unfair.

      Ihr habt es sicherlich versucht, die Heiligtumslehre von Ellen White zu erklären. Leider
      sind dabei sehr viele Fragen nicht beantwortet worden.Ja, es sind sogar viele neue entstanden.
      Sodass die Heiligtumslehre der STA immer unlogischer wurde.Viele Fragen, wie z.B. warum
      Asael ein Bild für Satan darstellt, wurde nicht beantwortet. Es gibt viele Fragen, die ich von
      anderen Gemeinschaften schon beantwortet bekommen habe, bloß anscheinend schlafen
      hier die Adventisten, oder Augen zu und weiter glauben, weil die Wahrheit ja nur bei
      der Gemeinschaft der Übrigen ist.
      Andere Gemeinschaften erklären die Heiligtumslehre wesentlich umfangreicher als die STA.
      Nach meiner Meinung verfäscht das Untersuchungsgericht den wahren Dienst Jesus im Allerheiligsten
      und dies darf man um der Wahrheit Willen, auch sagen, b.z.w., sehe ich dies als meine Pficht an, diese
      Ungereimtheiten zu äußern.Jeder, der eine Liebe zur Wahrheit in der Schrift hat, kann meine Äußerungen
      verstehen und wird solange in der Schrift forschen, bis er alle Ungereimtheiten und zahlreichen Fragen
      ( nicht nur von Mir) erklärt bekommt.

      Weiterhin bin ich auf die Beantwortung meiner Fragen, gespannt.



      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli59

      Da du mit den Bewertungen nicht aufhören magst, werde ich den Spieß ein wenig umdrehen und die Frage stellen: Zu welcher Glaubensgemeinschaft gehörst du? In welcher (vom NT in seiner Glaubenspraxis beschriebenen) Gemeinschaft lebst du deinen Glauben?


      Elli59 schrieb:

      Weiterhin bin ich auf die Beantwortung meiner Fragen, gespannt.
      Als wir dich gefragt hatten, wie du die Heiligtumslehre siehst, gabst du damals immer wieder zu Protokoll, dass du keine Zeit hättest das zu erklären und immer weiter mit Fragen gearbeitet, die eigentlich schon beantwortet waren. Mit welcher Berechtigung sollten wir hier deine Fragen ständig beantworten (wobei du die Antworten eh nur als "unbiblische, stümperhafte Lehre" abtust), wo du doch uns damit nicht dienst?


      Elli59 schrieb:

      Andere Gemeinschaften erklären die Heiligtumslehre wesentlich umfangreicher als die STA.
      Bitte zähle die Gemeinschaften (Mehrzahl!) auf und stelle entsprechende Erklärungen hier online. Würde mich wirklich interessieren, wer das wesentlich umfangreicher und besser erklärt als die STA. Und vor allem, was die sagen, dass der Asasel wäre usw. . Sicher sehr interessant zu lesen, wenn es das denn wirklich gibt.


      Versuch doch mal ohne deine Vorurteile an die Sache heranzugehen. Vielleicht hilft dir das auch dabei endlich mal auf den Hebräerbibeltext einzugehen und Antworten darauf zu finden, statt auf Erklärungen, die dir nicht passen, hinzuhauen.
    • tricky schrieb:

      Bitte zähle die Gemeinschaften (Mehrzahl!) auf und stelle entsprechende Erklärungen hier online. Würde mich wirklich interessieren, wer das wesentlich umfangreicher und besser erklärt als die STA. Und vor allem, was die sagen, dass der Asasel wäre usw. . Sicher sehr interessant zu lesen, wenn es das denn wirklich gibt.
      Jeder der die Heiligtumslehre richtig verstehen will, und einen PC besitzt wird früher oder später im Internet forschen.
      Im Internet gibt es sehr viel über das biblische Heiligtum. Allerdings ohne Untersuchungsgericht wie bei den STA.
      Dafür aber wesentlich umfangreicher. Ob alles so stimmt, das kann ich nicht bezeugen. Aber im Vergleich zu den
      STA s wesentlich besser erklärt.
      Die ganzen Bedeutungen des Opfersystems wird besser verstanden. Auch die Fragen die Atze hat, könnten dort
      beantwortet werden.
      Die Mühe werde ich mir hier nicht machen, um alle Internetadressen zu suchen.
      Wer suchet der findet und wer meint das er schon alles weiß, der wird so oder so nicht forschen.
      Welche Gemeinschaft jeder einzelne angehört, der online etwas geschrieben hat, habe ich nicht überprüft,. Es ist für
      mich nicht wichtig und sollte auch für andere nicht so wichtig sein, wie die Wahrheit in der Schrift
      Für mich war das Forschen in der Schrift wichtig und natürlich um das biblische Verständnis.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Ob alles so stimmt, das kann ich nicht bezeugen. Aber im Vergleich zu den
      STA s wesentlich besser erklärt.
      Die ganzen Bedeutungen des Opfersystems wird besser verstanden. Auch die Fragen die Atze hat, könnten dort
      beantwortet werden.

      Elli59 schrieb:

      Welche Gemeinschaft jeder einzelne angehört, der online etwas geschrieben hat, habe ich nicht überprüft,.

      Wir können also, nach diesen deinen Aussagen davon ausgehen, dass folgende Aussage:

      Andere Gemeinschaften erklären die Heiligtumslehre wesentlich umfangreicher als die STA.
      eine Falschaussage ist.

      Manchmal komme ich mir im Forum von so manchen Usern echt veräppelt vor. Da werden großspurige Aussage gemacht, Verallgemeinerungen OHNE Ende. Und sobald man nachfragt: Wo steht das? Wie wird das begründet, dann kommen so fadenscheinige wie verächtliche Aussagen:

      Elli59 schrieb:

      Die Mühe werde ich mir hier nicht machen, um alle Internetadressen zu suchen.
      Danke auch. Wenn du in Zukunft etwas schreibst, dann gehe ich davon aus, dass man davon 90 % vergessen kann. Schade, da geht die Glaubwürdigkeit den Bach hinunter.
    • "Elli" schrieb:

      Ihr habt es sicherlich versucht, die Heiligtumslehre von Ellen White zu erklären.

      Es wurde Dir also schon versucht zu vermitteln, aber ich werde mich trotzdem nochmal daran versuchen so wie ich es verstehe.

      "Elli" schrieb:

      Ich kann dies im Bibeltext nicht lesen. Das das unschuldige Tier stellvertretend starb ist klar.
      Aber ob das Blut die Sünden der Opfernden trug, um dann das Heiligtum zu verunreinigen,
      das lese ich nicht im Text.

      Blut hat mehrere Aufgaben. Einmal versöhnt uns Jesu Blut mit dem Gesetz, das die Schuld für die Sünden der Welt bezahlt, andererseits ist es aber auch das Synonym für Sünde.
      Beim Opferdienst wurde sinnbildlich die Schuld bzw. Sünde auf das Opfer übertragen. Dieses Tier als Synonym für Christus trägt jetzt die Sünde in sich. Weg ist die Sünde nicht, sondern wurde nur übertragen.

      Dass Blut und die Farbe rot ein Synonym für Sünde ist liest man beispielsweise hier…

      Bibelstelle

      Jesaja 1, 18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.

      …oder hier wo von Israel die Rede ist wie es sich in scharlachrot kleidet

      Bibelstelle

      Jer, 4.30 Und nun, du Verwüstete, was willst du tun? Wenn du dich auch in Scharlachd kleidest, wenn du dich auch mit Goldgeschmeide schmückst, wenn du auch deine Augen mit Schminke herausstreichst, so machst du dich doch vergeblich schön; deine Liebhaber verschmähen dich und trachten dir nach dem Leben!

      Deshalb kann ich darunter nur die Sündenübertragung verstehen wenn das sündige Blut des Opfers wahrhaftig weitergegeben wird.

      "Elli" schrieb:

      Nur in der Opferung des Stieres und bei der Sündenübertragung auf Asael am gr. Versöhnungstag
      wird klar gesagt, das hier eine Sündenübertragung vom Opfernden auf das Tier vollzogen
      wurde.

      Sollte die Sünde nicht vorher auf das Heiligtum oder dem Hohepriester übertragen worden sein frage ich mich natürlich wie auf einmal der Hohepriester die Sünde auf am Versöhnungstag den Bock legen konnte (da sie ihm ja gar nicht vorher übertragen wurde).

      "Elli" schrieb:

      Außerdem heißt es bei Asael, das der Bock zur Sühnung des Volkes in die Wüste geschickt
      wurde. Ich verstehe nicht warum Asael für die Adventisten ein Bild für Satan darstellen soll.
      Nur Jesus hat für uns Sühnung vollbracht, nicht Satan.

      Genau das ist der Punkt. Nur Jesus hat für die Sühnung gesorgt und nicht Satan, indem Jesus sein Blut zur Versöhnung geopfert hat. Der Bock, der in die Wüste geschickt wurde hatte an der Versöhnung keinen Anteil gehabt. Er wurde nicht geopfert und lebend in die Wüste geschickt.
      Außerdem müsste klar sein, dass das geopferte Tier zu Jom Kippur eindeutig das Synonym für Christus darstellt. Wer sonst außer Satan, der schon in der Offenbarung in der Wüste allein zurückbleibt käme als Synonym für Asasel in Frage der ebenfalls lebendig in die Wüste geschickt wird und letztlich darin umkommt?

      "Elli" schrieb:

      Auch gibt es nach dem Weckführen des
      Bockes Asael noch weitere Opfer

      Welche Opfer meinst Du?

      "Elli" schrieb:

      Mit der Kreuzigung Jesus zeriss der Vorhang, der das Allerheiligste mit dem Heiligtum trennte. Der Zugang zum Vater, für die Gläubigen,

      Du vergisst, dass wir hier unterscheiden müssen. Vor Jesu Tod hatten die Priester die Aufgabe des Mittlerdienstes und nur Sie hatten den Zugang zum Heiligen bzw. Allerheiligsten. Nach Jesu Tod und Aufnahme seines Mittlerdienstes haben wir geistigen Zugang zum Heiligen bzw. Allerheiligsten….das siehst Du richtig weil Christus nun die Voraussetzung geschaffen hat und nun als das bessere Opfer persönlich Dienst leistet. Der Opferdienst hat sein Ende gefunden, weil es durch Christus erfüllt wurde.
      Nur kannst Du trotzdem die Stationen die damals wie heute von hinten nach vorne existieren nicht einfach übergehen. Um in den Vorhof zu gelangen bedarf es zuerst den Schritt durch das Tor (Christus) und die Annahme des Kreuzes sowie Reue (Brandopferaltar). Danach die Reinigung bzw. Taufe am Waschbecken. Gottes Wort sowie das Abendmahl (Schaubrote), heiliger Geist (siebenarmiger Leuchter) und Gebet (Räucheraltar) ist die Bedingung im geistigen Heiligtum um Zugang zum Allerheiligten (Gottes Gegenwart) zu bekommen. Wie willst Du auch nur eines dieser Stationen (auch heute) überspringen um vor Gottes Angesicht im Allerheiligsten zu treten?

      "Elli" schrieb:

      Der Gedanke, das Jesus mit seinem Blut das Himmlische Heiligtum verunreinigt haben soll, ist verwerflich.

      Dann müsste auch der Gedanke verwerflich sein, dass Christus sich mit unseren Sünden verunreinigt hat. Aber das tat er freiwillig für uns. :love:
    • Atze schrieb:

      Blut hat mehrere Aufgaben. Einmal versöhnt uns Jesu Blut mit dem Gesetz, das die Schuld für die Sünden der Welt bezahlt, andererseits ist es aber auch das Synonym für Sünde.
      Beim Opferdienst wurde sinnbildlich die Schuld bzw. Sünde auf das Opfer übertragen. Dieses Tier als Synonym für Christus trägt jetzt die Sünde in sich. Weg ist die Sünde nicht, sondern wurde nur übertragen.

      Dass Blut und die Farbe rot ein Synonym für Sünde ist liest man beispielsweise hier…

      Bibelstelle Jesaja 1, 18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.

      …oder hier wo von Israel die Rede ist wie es sich in scharlachrot kleidet
      Bibelstelle Jer, 4.30 Und nun, du Verwüstete, was willst du tun? Wenn du dich auch in Scharlachd kleidest, wenn du dich auch mit Goldgeschmeide schmückst, wenn du auch deine Augen mit Schminke herausstreichst, so machst du dich doch vergeblich schön; deine Liebhaber verschmähen dich und trachten dir nach dem Leben!

      Deshalb kann ich darunter nur die Sündenübertragung verstehen wenn das sündige Blut des Opfers wahrhaftig weitergegeben wird.
      Deine Bibelstellen finde ich gut. Das das Blut ein Synonym für Sünde ist, steht in der Schrift. Bloß darst du nicht
      vergessen, das es so nicht in der Schrift steht, das die Sünde beim täglichen Opfer auf das Tier übertragen wurde.
      Und das das Blut des Tieres dann das Heiligtum verunreinigte. Bitte zeige mir die Stelle wo das steht.
      Außerdem wurde nur für die versehentlich begangenen Sünden geopfert. Was war mit den anderen Sünden?
      Wann hatten die Israeliten die Vergebung der willentlich begangenen Sünden.
      Deshalb kann ich darunter nur die Sündenübertragung verstehen wenn das sündige Blut des Opfers wahrhaftig weitergegeben wird.

      Zitat von »"Elli"«

      Nur in der Opferung des Stieres und bei der Sündenübertragung auf Asael am gr. Versöhnungstag

      wird klar gesagt, das hier eine Sündenübertragung vom Opfernden auf das Tier vollzogen

      wurde.

      von Atze

      Sollte die Sünde nicht vorher auf das Heiligtum oder dem Hohepriester
      übertragen worden sein frage
      ich mich natürlich wie auf einmal der
      Hohepriester die Sünde auf am Versöhnungstag den Bock legen konnte
      (da
      sie ihm ja gar nicht vorher übertragen wurde).

      Hier ist wieder mein Denken ganz anders. Der gr. Versöhnungstag versinnbildlicht die Kreuzigung Jesus.
      Der Hohepriester musste für sich ein Stier opfern. Danach konnte er als reiner Mensch erst
      das Allerheiligste betreten.Nur ein sündloser Mensch kann in die Gegenward Gottes treten.

      Später im Allerheiligsten geschah die eigentliche Entsühnung des Volkes Sie mussten an diesem Tag Buße
      tun und von ihren Sünden umkehren. Im Allerheiligsten geschah die Entsühnung,( der Preis der Schuld wurde bezahlt)
      nicht die Versöhnung des Volkes mit Gott. Die Versöhnung fand nach der Himmelfahrt statt, als Jesus mit
      seinem Blut vor dem Vater für uns eintritt und um Versöhnung bittet

      Atze schrieb:

      Genau das ist der Punkt. Nur Jesus hat für die Sühnung gesorgt und nicht Satan, indem Jesus sein Blut zur Versöhnung geopfert hat. Der Bock, der in die Wüste geschickt wurde hatte an der Versöhnung keinen Anteil gehabt. Er wurde nicht geopfert und lebend in die Wüste geschickt.

      Außerdem müsste klar sein, dass das geopferte Tier zu Jom Kippur eindeutig das Synonym für Christus darstellt. Wer sonst außer Satan, der schon in der Offenbarung in der Wüste allein zurückbleibt käme als Synonym für Asasel in Frage der ebenfalls lebendig in die Wüste geschickt wird und letztlich darin umkommt?
      Wenn es heißt, dass ALLE Sünden des Volkes auf Asael gelegt wurde für die Sühnung des Volkes, dann ist das hier ein klares Bild
      für Jesus der alle Sünden getragen hat. Satan wird niemals alle Sünden des Volkes zur Sühnung des Volkes tragen.
      Lese bitte in aller Ruhe diesen Bibeltext. 3 Mose 16: 21 und 22.
      Wieso könnt ihr hier aus Asael Satan machen?

      Atze schrieb:

      in der Wüste allein zurückbleibt käme als Synonym für Asasel in Frage der ebenfalls lebendig in die Wüste geschickt wird und letztlich darin umkommt?

      Zitat von »"Elli"«

      Auch gibt es nach dem Weckführen des

      Bockes Asael noch weitere Opfer


      von Atze
      Welche Opfer meinst Du?
      Wenn du weiterliest, in Vers 23. Sein Brandopfer und das Volkes Brandopfer. Welche Bedeutung haben diese Opfer?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elli59 ()

    • Atze schrieb:

      Du vergisst, dass wir hier unterscheiden müssen. Vor Jesu Tod hatten die Priester die Aufgabe des Mittlerdienstes und nur Sie hatten den Zugang zum Heiligen bzw. Allerheiligsten. Nach Jesu Tod und Aufnahme seines Mittlerdienstes haben wir geistigen Zugang zum Heiligen bzw. Allerheiligsten….das siehst Du richtig weil Christus nun die Voraussetzung geschaffen hat und nun als das bessere Opfer persönlich Dienst leistet. Der Opferdienst hat sein Ende gefunden, weil es durch Christus erfüllt wurde.
      Nur kannst Du trotzdem die Stationen die damals wie heute von hinten nach vorne existieren nicht einfach übergehen. Um in den Vorhof zu gelangen bedarf es zuerst den Schritt durch das Tor (Christus) und die Annahme des Kreuzes sowie Reue (Brandopferaltar). Danach die Reinigung bzw. Taufe am Waschbecken. Gottes Wort sowie das Abendmahl (Schaubrote), heiliger Geist (siebenarmiger Leuchter) und Gebet (Räucheraltar) ist die Bedingung im geistigen Heiligtum um Zugang zum Allerheiligten (Gottes Gegenwart) zu bekommen. Wie willst Du auch nur eines dieser Stationen (auch heute) überspringen um vor Gottes Angesicht im Allerheiligsten zu treten?
      Ich weiß jetzt nicht so genau warum du mir dies schreibst.
      Die Stationen die wir durchlaufen müssen um letzendlich mit und durch Jesus vor dem Vater zu stehen
      sind mir schon klar. Bist du sicher, das das Brandopfer die Kreuzigung Jesus darstellt.
      Ich lese von keiner Schuldübertragung vom Opfernden auf das Tier. Dieses Opfer wurde zum Wohlgeruch
      des Herrn geopfert........Erkläre mir dies doch bitte.
      Trostdem zeigt mir der Hebräerbrief, das es nach der Kreuzigung Jesus kein Vorhang zwischen Heiligtum
      und Allerheiligsten mehr gab. Jesus ist im Himmel, wir sind zwar geistlich mit IHM verbunden, aber ER
      tritt seit der Himmelfahrt für uns vor dem Vater ein. Mit Jesu konnte/kann jeder der an IHM glaubt den hoheprie-
      sterlichen Dienst für sich in Anspruch nehmen. Weil Jesus Fleisch den Vorhang verkörperte,( Hebräer 10) gab es seit
      der Kreuzigung für Jesus keine 2 Abteilungen mehr. Deshalb brauchte ER auch nicht erst 1844 hinter den
      Vorhang gehen.

      Atze schrieb:

      Dann müsste auch der Gedanke verwerflich sein, dass Christus sich mit unseren Sünden verunreinigt hat. Aber das tat er freiwillig für uns.
      Natürlich tat Jesus das freiwillig für uns, aber ER hat mit seinem Blut unsere Sünden bezahlt
      und nicht mit ins Heiligtum genommen. Die Sünden wurden bildlich in die Wüste geschickt, an anderer Stelle
      heißt es, ins tiefe Meer getan. Das bedeut für Gott, deine Sünden sind hinfort getragen, sie
      sind vergeben und vergessen und wird von Gott nie wieder hochgeholt.

      Wenn du die Versöhnungslehre 1844 studierst, wirst du feststellen, dass viele meiner Fragen,
      auch die Fragen von Armin Krakolining keineswegs beantwortet wurden.
      Aber vielleicht bekommst du doch noch, von deinen Geschwistern, die Antworten auf deine Fragen.
      Ich glaube nicht mehr, dass meine Fragen hier beantwortet werden.

      Nichts für ungut
      Gottes Segen an alle
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Elli59 ()

    • Hallo Atze

      Hast Du schon mal auf den Seiten von IBSI nach gesehen? Dort findest Du unsere Bibellehrbriefe.

      Dann gibt es bei der EAD dire Seite mit den Ausgaben von "Aller Diener". Da könnte auch etwas stehen.

      Und bei der Generalkonferenz gibt es das BRI (Biblical Research Institut) die über alle möglichen Themen Artikel vorrätig halten und laufend ergänzen.
      adventistbiblicalresearch.org/

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • "Elli" schrieb:

      Außerdem wurde nur für die versehentlich begangenen Sünden geopfert. Was war mit den anderen Sünden?

      Den Unterschied weiß ich auch noch nicht.

      "Elli" schrieb:

      Bist du sicher, das das Brandopfer die Kreuzigung Jesus darstellt.

      Nun, das Waschbecken und der Schaubrottisch ist es sicherlich nicht. Zudem erscheint es mir logisch, dass der Bereich außerhalb des Heiligtums die Erde und das innere der Heiligtums den Himmel sowie das Allerheiligste Gottes Thron repräsentiert. Gold ist ein Synonym für das Göttliche welches nur im Inneren des Heiligtums zu finden ist. Der Brandopferaltar im Vorhof war erhöht wie das Kreuz auf der Erde, und anstatt des Sünders wurde das Opfer auf dem Brandopferaltar hingegeben.
      Was stellt es denn für Dich dar und warum?

      "Elli" schrieb:

      Ich lese von keiner Schuldübertragung vom Opfernden auf das Tier.

      Lies mal 3. Mose 4. Da wird es mehrfach im Zusammenhang des Sündopfers erwähnt.

      "Elli" schrieb:

      Hier ist wieder mein Denken ganz anders. Der gr. Versöhnungstag versinnbildlicht die Kreuzigung Jesus.

      Wenn Jom Kippur am 10. Tishri das Kreuz versinnbildet, frage ich mich natürlich was das Passah am 14. Nisan darstellen soll. Und was sollen die Feste des Jahres dazwischen sein, die alle in einer bestimmten Reihenfolge gefeiert wurden. Das letzte Fest des Jahres folgte gleich nach dem Versöhnungstag…ich würde mich sehr wundern, wenn das Fest der Wiederkunft ausgelassen würde oder man das Fest der Auferstehung weglassen würde.

      "Elli" schrieb:

      Satan wird niemals alle Sünden des Volkes zur Sühnung des Volkes tragen.

      Zur Sühnung trägt er wie ich erklärte gar nicht bei…sein Blut wird nicht an den Gnadenthron gespritzt. Und für Sünde und Sühnung muss Blut fliessen welches nur vom ersten Opfertier ausging.

      Römer 3; 25 schrieb:


      Den hat Gott für den Glauben hingestellt in seinem Blut als Sühnopfer, damit Gott erweise seine Gerechtigkeit.

      "Elli" schrieb:

      Später im Allerheiligsten geschah die eigentliche Entsühnung des Volkes Sie mussten an diesem Tag Buße
      tun

      Das stimmt nicht, die eigentliche Buße erfolgte bereits beim Sündopfer wobei der Sünder dort erkannte dass jemand für seine persönlichen Sünden sterben musste.

      "Elli" schrieb:

      Wenn es heißt, dass ALLE Sünden des Volkes auf Asael gelegt wurde für die Sühnung des Volkes, dann ist das hier ein klares Bild für Jesus der alle Sünden getragen hat

      Ich gehe immer gerne logisch vor. Der Hohepriester als Sinnbild für Jesus überträgt wieder sich (Asasel) die Sünden und schickt sich alleine in die Wüste wo er umkommt?
      Oder ich frage mal anders herum. Wenn Jesus das geopferte Lamm am Jom Kippur war wer ist dann Asasel der nicht geopfert wurde? Auch Jesus?...das musst Du mir mal näher erklären.

      "Elli" schrieb:

      Und das das Blut des Tieres dann das Heiligtum verunreinigte. Bitte zeige mir die Stelle wo das steht.

      Nochmal mit Logik. Der reuige Sünder nach 3. Mose 4 bekennt seine Sünden während er seine Hand auf das Opfertier legt. Dieses Tier wird geopfert und das Blut ans Synonym für Sünde weitergereicht in das Heiligtum. Da frage ich mich natürlich schon wie man darauf kommt, dass die Handlung des bespritzens mit Blut an den Vorhang eventuell nur zu Dekorationszwecken vollzogen wurde.

      "Elli" schrieb:

      Trostdem zeigt mir der Hebräerbrief, das es nach der Kreuzigung Jesus kein Vorhang zwischen Heiligtum
      und Allerheiligsten mehr gab.

      Hattest Du schon geschrieben. Deshalb nochmal dieselbe Antwort. Der Opferdienst als „Schatten“ auf Jesus hin hat sich erfüllt da sich Jesus als leibhaftiges Opferlamm hingegeben hat, er seinen Mittlerdienst aufgenommen hat, und wir durch ihn geistigen Zugang zum Heiligtum haben können. Trotz des zerissenen Vorhangs bekommst Du aber trotzdem noch kein Zugang zum Allerheiligsten wenn Du die Synonyme des Brandopferaltars, das Waschbecken, den Schaubrottisch, den Räucheraltar oder des Leuchters übergehen willst. Für diejenigen ist das Allerheiligste auch heute noch selbst mit dem besseren Opfer verschlossen. Der zerissene Vorhang ist nur der Beweis oder Hinweis für das Ende des Opferdienstes.

      "Ben Salomo" schrieb:

      Hast Du schon mal auf den Seiten von IBSI nach gesehen? Dort findest Du unsere Bibellehrbriefe.

      Vielen Dank. Das schaue ich mir mal an. :)
    • Hallo Atze,
      ich muss zurzeit viel arbeiten, wenn ich Zeit habe, versuche ich deine Fragen zu beantworten.

      Hier ein Link
      bibelkommentare.de/index.php?p…le_id=4302&jumped_id=2284

      Du müsstest hier den Begriff Brandopfer eingeben, dann wirst du die Bedeutung aller
      Opfertiere finden

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • "Elli" schrieb:

      ich muss zurzeit viel arbeiten

      Nichts für ungut lass Dir Zeit. Nur hoffe ich, dass Du weißt dass Du mir eine Seite der Brüdergemeinde gelinkt hast. Da finde ich bald die katholische Theologie noch ungefährlicher und aufschlussreicher, als den Unsinn der gesetzlosen Dispensationalisten.
    • Hallo Atze,
      ich kann leider nicht alle deine Fragen jetzt beantworten.
      Der Wille ist da, aber nicht die Zeit. Wichtig wäre aber zunächst
      die Bedeutung des Blutes in der Heiligtumslehre. Ich habe nochmals
      verschiedene Bibelstellen gelesen:

      Bibelstelle

      3 Mose 17,11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühnung zu tun für eure Seelen, denn das Blut ist es, welches Sühnung tut durch die Seele
      .

      Sühnung vollziehen bedeutet reinigen nicht verunreinigen


      Bibelstelle

      Hebräer 9: 22 und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung.

      Blut verunreinigt nicht, es reinigt.


      Das Blut wurde an den Fuß des Brandopferaltars gegossen. Das Blut bedeutete
      Leben. Nichts Geringeres bedeutet das Blutvergießen die Hingabe des Lebens
      unter dem Gericht Gottes Dadurch konnte Gottes Forderungen erfüllt werden. Dieses
      ganze Ritual sollte zeigen, wie ernst Gott die Sünde nimmt.


      Weiter heißt es

      Bibelstelle

      in Hebräer 9:23 Es war nun nötig, dass die Abbilder der Dinge in den Himmeln hierdurch gereinigt wurden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese.


      Also durch das Blut wurden die Abbilder
      der Dinge im Himmel gereinigt. Von einer Verunreinigung des
      Heiligtums durch das Blut lese ich nichts. Im Gegenteil, Blut
      reinigt das Heiligtum.

      Bibelstelle

      „Wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken…“ (Hebräer 9,14).

      Unser Gewissen wird durch das Blut Jesus gereinigt


      Durch das Blut Christi werden wir auch fortschreitend
      von der in uns bleibenden Sünde gereinigt:

      Bibelstelle

      „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander,und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1.Johannes 1,7).


      So war es ja auch am großen Versöhnungstag! Das Blut des Sündopfers,
      sowohl von Aaron als auch des Sündopfers für das Volk, sollte das Heilig-
      tum an diesem Tag nicht verunreinigen, sondern genau das Gegenteil
      bewirken! Es sollte eine Entsühnung des Heiligtums bedeuten!
      3.Mose 16, 11 +15- 20


      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo @Elli59:

      Ist die Eingangsfrage eine Ausarbeitung zum Heiligtum/Heiligtumsdienst noch aktuell??

      Vielleicht könnte ich dir mit ein paar Tips helfen...

      PS: Würde mich mit "Anfängern" nicht zu sehr mit den AT-Opfern auseinandersetzen, sondern mit z.B. dem NT, z.B. dem Hebräerbrief (Jesus=Opfer=Mittler=Priester, etc.) und anderen "Tempelaussagen" von Paulus...

      Lg, franz

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Hallo Atze



      Elberfelder 1905

      Bibelstelle

      3 Mose 16:9 9 Und Aaron soll den Bock, auf welchen des HERRN Los fällt, zum Sündopfer machen. 10 Aber den Bock, auf welchen das Los Asasels fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, dass er über ihm die Sühne vollziehe und ihn zum Asasel in die Wüste jage.

      Bibelstelle

      Luther 9 Und soll den Bock, auf welchen das Los des HERRN fällt, opfern zum Sündopfer. 10 Aber den Bock, auf welchen das Los für Asasel fällt, soll er lebendig vor denHERRN stellen, daß er über ihm versöhne, und lasse den Bock für Asasel in die Wüste.

      Bibelstelle

      Schlachter 9 Und Aaron soll den Bock, auf welchen des HERRN Los fällt, zum Sündopfer machen. 10 Aber den Bock, auf welchen das Los Asasels fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm die Sühne vollziehe und ihn zum Asasel in die Wüste jage

      Bibelstelle

      Neue Evangelischtische 9 Den Ziegenbock, auf den das Los für Jahwe gefallen ist, soll Aaron als Sündopfer schlachten. 10 Der Ziegenbock, auf den das Los für Asasel gefallen ist, soll lebend vor Jahwe gestellt werden, damit man über ihm die Sühnehandlung vollziehe und ihn dann für Asasel in die Wüste treibe.

      Also, ich bin keine Heiligtumsspezialistin, aber ich entdecke immer wieder
      neues.Ich stelle fest, das zwei Böcke für die Sühnung benötigt werden.
      Nicht nur der Bock der Sterben muss, auch der Bock, der in die Wüste
      geschickt wird. Nun wird der lebendige Bock zu Asael, oder zum
      Asael in die Wüste gejagt.
      Ich stelle fest, dass der Bock nicht Asael ist und nicht Asael heißt
      In der Bibelkonkordanz stelle ich fest, das der Name Asael in der Bibel
      ein
      üblicher männlicher Vorname im AT war.


      http://bibel-online.net/suche/?qs=Asael&translation=1

      Bibelstelle

      Luther 3 Mose 16:20 20 Und wenn er vollbracht hat das Versöhnen des Heiligtums und der Hütte des Stifts und des Altars, so soll er den lebendigen Bock herzubringen 21 Da soll Aaron seine beiden Hände auf sein Haupt legen und bekennen auf ihn alle Missetat der Kinder Israel und alle ihre Übertretung in allen ihren Sünden, und soll sie dem Bock auf das Haupt legen und ihn durch einen Mann, der bereit ist, in die Wüste laufen lassen, 22 daß also der Bock alle ihre Missetat auf sich in eine Wildnis trage; und er lasse ihn in die Wüste.

      Bibelstelle

      Schlachter 20 Und wenn er die Sühne für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar erwirkt hat, so soll er den lebendigen Bock herzu bringen, 21 und Aaron soll seine beiden Hände auf dieses lebendigen Bockes Kopf stützen und auf ihn alleMissetaten der Kinder Israel und alle ihre Übertretungen samt ihren Sünden bekennen, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste jagen lassen; 22 dass also der Bock alle ihre Missetaten auf sich in eine Wildnis trage; und er soll ihn in der Wüste loslassen .

      Also, nach meiner jetzigen Erkenntnis spricht sehr viel dafür, das Asael der Wegbringer ist.
      ( der Mann der den Bock in die Wüste bringt)
      Gruß

      John Q. Public schrieb:

      PS: Würde mich mit "Anfängern" nicht zu sehr mit den AT-Opfern auseinandersetzen, sondern mit z.B. dem NT, z.B. dem Hebräerbrief (Jesus=Opfer=Mittler=Priester, etc.) und anderen "Tempelaussagen" von Paulus...
      Hi, ja der Opferdienst/ Mittlerdienst Jesus im Heiligtum ist sehr sehr wichtig und der Hebräerbrief erklärt
      dies, aber ich finde dort kein Untersuchungsgericht???

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli,
      Du hast natürlich Recht wenn Du sagst, dass uns das Blut Jesu reinigt, denn sein Blut reinigt das Unreine. Blut das aber gereinigt hat ist selber unrein. Es ist gleichzeitig ein Sinnbild für Sünde, dazu hast Du bereits Bibeltexte bekommen. Wie das beides zusammenpasst?
      Stell Dir einfach mal dreckige Sachen in der Waschmaschine vor. Wenn sie herauskommen sind sie sauber, das Wasser womit es gewaschen wurde ist jedoch dreckig. Nimmst Du jedoch das dreckige Wasser weiter um damit zu waschen? Nein Du verunreinigst die nächsten Dinge damit. Ebenso ist das Blut Jesu was von der Sünde bereits gereinigt hat unserentwegen schmutzig geworden…

      Bibelstelle

      2. Kor. 5; 21 Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht...

      ….und verunreinigt alles weitere was damit in Kontakt kommt.
      das siehst wenn Du diesen Text…

      "3. Mose 6; 18-23" schrieb:

      Dies ist das Gesetz vom Sündopfer: Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schächtet, soll auch das Sündopfer geschächtet werden vor dem Herrn: es ist hochheilig. Der Priester, der es als Sündopfer darbringt, darf es essen; es soll an heiliger Stätte gegessen werden, im Vorhof der Stiftshütte. Alles, was mit seinem Fleisch in Berührung kommt, soll heilig sein! Wenn aber etwas von seinem Blut auf ein Kleid spritzt, so sollst du das, was bespritzt worden ist, an heiliger Stätte waschen. Ist es in einem irdenen Gefäß gekocht worden, so soll es zerbrochen werden, ist es in einem ehernen gekocht worden, so muß es gescheuert und mit Wasser gespült werden. Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf davon essen; es ist hochheilig. Dagegen soll man kein Sündopfer essen, von dessen Blut in die Stiftshütte hineingebracht wird, um Sühnung zu erwirken im Heiligtum; es soll mit Feuer verbrannt werden.

      mit diesem Text zusammenliest

      "3Mose 10; 16-18" schrieb:


      Mose aber suchte eifrig nach dem Bock des Sündopfers; und siehe, er war verbrannt worden. Da wurde er zornig über Eleasar und Itamar, die Söhne Aarons, die noch übriggeblieben waren, und sprach: Warum habt ihr das Sündopfer nicht gegessen an heiliger Stätte? Denn es ist hochheilig, und Er hat es euch gegeben, damit ihr die Schuld der Gemeinde tragt, um für sie Sühnung zu erwirken vor dem Herrn! Siehe, sein Blut ist nicht in das Innere des Heiligtums hineingebracht worden; ihr hättet es im Heiligtum essen sollen, wie ich es geboten habe!

      Warum war Mose hier außer sich? Weil Mose eine Anordnung gebrochen sah, die da lautete, dass die Priester (Sinnbild für Christus) entweder das Sündopfer essen müssen um die Schuld (Sünde) der Gemeinde zu tragen bzw. auf sich zu nehmen, oder das Blut des Sündopfers in das Heiligtum zu bringen haben. Beide Handlungen versinnbilden nämlich exakt dasselbe. Sündenübertragung in das Heiligtum die einmal im Jahr am Versöhnungstag wieder herausgetragen wurden.

      "3 Mose 16; 34" schrieb:


      Das soll euch eine ewige Ordnung sein, daß ihr für die Kinder Israels einmal im Jahr Sühnung erwirkt wegen aller ihrer Sünden!

      Ich würde mich freuen eine Version von Dir zu hören wie und mit welcher Handlung die Sünde in das Heiligtum gelangt sein soll wenn nicht mit dem Blut.
      Ferner würde mich interessieren warum Du beim Jom Kippur die Sündenübertragung auf den Bock als gegeben akzeptierst während Du das beim Sündopfer ablehnst, obwohl in beiden Fällen exakt dieselbe Abhandlung erfolgte. (Sündenbekenntnis über dem Opfer mit Handauflegung).
    • Atze schrieb:

      die einmal im Jahr am Versöhnungstag wieder herausgetragen wurden.

      Zitat von »"3 Mose 16; 34"«

      Das soll euch eine ewige Ordnung sein, daß ihr für die Kinder Israels einmal im Jahr Sühnung erwirkt wegen aller ihrer Sünden!


      Ich würde mich freuen eine Version von Dir zu hören wie und mit welcher Handlung die Sünde in das Heiligtum gelangt sein soll wenn nicht mit dem Blut.
      Ferner würde mich interessieren warum Du beim Jom Kippur die Sündenübertragung auf den Bock als gegeben akzeptierst während Du das beim Sündopfer ablehnst, obwohl in beiden Fällen exakt dieselbe Abhandlung erfolgte. (Sündenbekenntnis über dem Opfer mit Handauflegung).
      Sicherlich wurde das Heiligtum einmal im Jahr entsühnt. Beim täglichen Brandopfer fand keine Sündenübertragung statt.Ich war auch lange Zeit von dieser Theorie überzeugt. Aber wenn man die Textstellen richtig liest, geht das nicht zusammen. Beim täglichen Sündopfer, wurden die Sünden symbolisch auf das Haupt gelegt. Kein Wort oder Vers sagt, dass die Sünden weiter auf das Blut übertragen wurde. Das Haupt ( Kopf des Tieres) wurde später mit dem Fett weit außerhalb der Stiftshütte verbrannt. Hier könnte der Gedanke aufkommen, dass das Unreine vom Heiligtum ferngehalten werden musste.
      Wie du aber weißt,wurden nur für die versehentlich begangenen Sünden ein Sündopfer gebracht. Nehmen wir mal an du hast mit der Theorie von Ellen White recht,dann würde mit dem verunreinigten Blut nur die versehentlichen Sünden übertragen werden. Am gr. Versöhnungstag würde das Heiligtum
      nur von diesen Sünden gereinigt werden. Nun heißt es aber das 2 Böcke für alle Sündes des Volkes Sühnung bewirkten, durch Übertragung der Sünden auf das Tier. Deswegen muss die eigentliche Entsühnung des Volkes, am Jom Kippur stattgefunden haben.
      Sündenbekenntnis über das Opfer mit Handauflegung, Heißt nicht, dass die Sünde weiter mit dem Blut getragen wird.

      Sühnung heißt: Der Sünde Sold ist der Tod. Mit dem Tod wird die Schuld bezahlt. Und als Beleg dafür haben wir eine Quittung, und das ist das Blut.

      Atze schrieb:

      Blut das aber gereinigt hat ist selber unrein
      Das kann nicht sein. Blut ist bereits das Ergebnis der Reinigung.Das Ergebnis des Todes. Im Blut ist die Seele des Tieres, des unschuldigen Tieres.
      Die Sünde wird mit dem Bock, von Asael symbolisch in die Wüste geführt. Nicht weil es von einem auf das andere übertragen wird, Nein als Zeichen der Vergebung Gottes für sein Volk.

      Atze schrieb:

      Es ist gleichzeitig ein Sinnbild für Sünde, dazu hast Du bereits Bibeltexte bekommen. Wie das beides zusammenpasst?
      Blut ist keinesfalls ein Sinnbild für Sünde.Der Tod schon.Deine zitiertenTexstellen sind sehr bildlich und ungenau. Außerdem kann Blut nicht reinigen und gleichzeitig sich selbst verschmutzen. Dein Beispiel mit der Wäsche passt überhaupt nicht, weil das Blut bereits ein Ergebnis der Bezahlung ist. Wie bei einer Quittung.
      Die Quittung ist dein Beleg und Freisprechung bzw. auch dein Schutz. Beim Passah mussten die Israeliten ihre Tür mit dem Blut es Lammes bestreichen.
      Wurde das Haus dadurch unrein? Nein die Bewohner standen und dem Schutze Gottes.Keiner musste sterben, weil bereits das Lamm für die Menschen starb.
      Jesus nahm unsere Schuld auf sich und starb für uns stellvertretend. ER starb und hat damit ALLE Schuld bezahlt. Wo steht das, dass alle Sünden mit seinem Blut ins Heiligtum übertragen wurde???

      Bibelstelle
      2. Kor. 5; 21 Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht
      Auch hier heißt es nicht, dass die Sünde auf sein Blut übertragen wurde. ER musste für unsere Schuld sterben und hat mit seinem Blut bezahlt.

      Atze schrieb:

      Zitat von »"3. Mose 6; 18-23"
      Auch wenn bei der Zeremonie einige Gegenstände von Blutspritzer wieder gereinigt werden mussten, ist das kein Beweis dafür, dass Blut grundsätzlich verunreinigt. Dagen sprechen die Textstellen die ich dir zitiert habe.Es geht hier eher um die Heiligkeit und Wertschätzung des Blutes

      Atze schrieb:

      von Atze


      Zitat von »"3Mose 10; 16-18"«



      Mose aber suchte eifrig nach dem Bock des Sündopfers; und siehe, er war verbrannt worden. Da wurde er zornig über Eleasar und Itamar, die Söhne Aarons, die noch übriggeblieben waren, und sprach: Warum habt ihr das Sündopfer nicht gegessen an heiliger Stätte? Denn es ist hochheilig, und Er hat es euch gegeben, damit ihr die Schuld der Gemeinde tragt, um für sie Sühnung zu erwirken vor dem Herrn! Siehe, sein Blut ist nicht in das Innere des Heiligtums hineingebracht worden; ihr hättet es im Heiligtum essen sollen, wie ich es geboten habe!





      Warum war Mose hier außer sich? Weil Mose eine Anordnung gebrochen sah, die da lautete, dass die Priester (Sinnbild für Christus) entweder das Sündopfer essen müssen um die Schuld (Sünde) der Gemeinde zu tragen bzw. auf sich zu nehmen, oder das Blut des Sündopfers in das Heiligtum zu bringen haben. Beide Handlungen versinnbilden nämlich exakt dasselbe. Sündenübertragung in das Heiligtum die einmal im Jahr am Versöhnungstag wieder herausgetragen wurden.
      Beide Handlungen versinnbilden nämlich exakt dasselbe - sehe ich auch so. Aber hier geht es nicht um Sündenübertragung. Die Texstelle sagt es : Die Schuld tragen zur Sühnung. Nicht die Priester haben den Preis der Schuld bezahlt, sondern das Tier ( Der Sünde Sold ist der Tod)
      Die Söhne haben den Beleg der Sühnung/Opferung nicht Gott dargebracht und somit haben sie Gott entehrt und die SÜHNUNG wurde nicht vorschriftsmäßig
      durchgeführt.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • "Elli" schrieb:

      Sicherlich wurde das Heiligtum einmal im Jahr entsühnt.

      Wie ist die Sünde nach Deiner Vorstellung dann in das Heiligtum hineingekommen wenn nicht über Christus bzw. seinem Blut als Symbol für die Sünde, da das Volk ja nicht autorisiert war das Heiligtum zu betreten?

      "Elli" schrieb:

      Beim täglichen Brandopfer fand keine Sündenübertragung statt

      Habe ich auch nicht behauptet, sondern ich sprach in diesem Zusammenhang vom Sündopfer. Die Bedeutung von Morgen und Abendopfer hatte ich mit dem Zitat von Ellen W. eingestellt.

      "Elli" schrieb:

      Ich stelle fest, dass der Bock nicht Asael ist und nicht Asael heißt
      In der Bibelkonkordanz stelle ich fest….

      Deine Konkordanz verschweigt aber was der Name vom Wortstamm her aussagt. „Az“ von Ziege und „azel“ von weggehen. Zusammengenommen „die Ziege die weggeht“, und nicht „die Sünde die weggeht“. ;)

      "Elli" schrieb:

      Die Söhne haben den Beleg der Sühnung/Opferung nicht Gott dargebracht

      Hmm, einmal steht der Bock für den leibhaftigen Christus, dann ist der Bock keine Person sondern nur ein Symbol für die Sünde?
      Interessant aber, dass Du die Sünde in Asasel siehst, da in der Mischna nämlich der Fall Asasel beschrieben wird, dem rote Wolle umgehängt wurde. Ist rot nicht also doch vielleicht doch ein Symbol für Sünde? :whistling:
      In diesem Bezug habe ich mich auch gefragt was der „Beweis“ bereits beim Sündopfer am Vorhang soll. Die Versöhnung mit dem Gesetz (Gerechtigkeit) wurde am Jom Kippur mit Jesu Blut an der Lade genüge getan und nicht beim Sündopfer.
      Hier, spätestens beim Vorhang ergibt sich nämlich mit Deinen Erklärungen kein Sinn, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Christus selber der Vorhang ist.

      "Hebräer 10:19-21" schrieb:


      Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben,

      Christus selber hat die Sünde als Sündenträger mit ins Heiligtum genommen als er zum Vater ging und als Zeichen dafür wurde auch der Vorhang bespritzt auch wenn Du 2. Kor. 5 und andere Bibelstellen gerne aus der Schrift dazu ausradieren möchtest.

      "Elli" schrieb:

      Wurde das Haus dadurch unrein? Nein die Bewohner standen und dem Schutze Gottes.Keiner musste sterben, weil bereits das Lamm für die Menschen starb.

      …oder weil das Lamm für uns zur Sünde wurde wie ich bereits zitierte. Darüber gehst Du leider hinweg obwohl es nicht nur hier im Text oder im Heiligtum offensichtlich ist, dass das Lamm unsere Sünden getragen hat. :hmm:

      "Elli" schrieb:

      Die Texstelle sagt es : Die Schuld tragen zur Sühnung. Nicht die Priester haben den Preis der Schuld bezahlt, sondern das Tier
      Die Söhne haben den Beleg der Sühnung/Opferung nicht Gott dargebracht und somit haben sie Gott entehrt und die SÜHNUNG wurde nicht vorschriftsmäßig durchgeführt.

      Du behauptest, dass der Priesterdienst (und auch der des Hohepriesters) kein Bild auf Christus ist? Und die Schuld tragen wie ich aus dem Text zitierte ist auch nicht gleichbedeutend mit „Sünde tragen“? Wo liegt nach deiner Ansicht der Unterschied von Schuld zu Sünde tragen? Und wenn beides ( Fleisch essen und Blut an den Vorhang spritzen) wie Du selber behauptest dieselbe Bedeutung hat würde mich interessieren welche Bedeutung es denn nun ist wenn nicht Sündenübertragung, obwohl der zitierte Vers aus 3. Mose 10 überhaupt keinen anderen Schluss zulässt wenn man ehrlich zu sich selber ist.

      "Elli" schrieb:

      2. Kor. 5; 21 Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht
      Auch hier heißt es nicht, dass die Sünde auf sein Blut übertragen wurde. ER musste für unsere Schuld sterben und hat mit seinem Blut bezahlt.

      Auch hier bist Du unehrlich Dir selber gegenüber und gibst etwas wieder was nicht da steht. Der der von keiner Sünde wusste (Jesus) wurde zur Sünde gemacht. In diesem Zusammenhang kannst Du nichts von bezahlen oder sterben hineininterpretieren. Da steht: „Jesus wurde zur Sünde gemacht“. Was Du hinzugetan hast, existiert in diesem Abschnitt nicht. :dudu:

      :happy2:
    • Atze schrieb:

      Wie ist die Sünde nach Deiner Vorstellung dann in das Heiligtum hineingekommen wenn nicht über Christus bzw. seinem Blut als Symbol für die Sünde, da das Volk ja nicht autorisiert war das Heiligtum zu betreten?
      Das werde ich später versuchen zu erklären
      Deine Konkordanz verschweigt aber was der Name vom Wortstamm her
      aussagt. „Az“ von Ziege und „azel“ von weggehen. Zusammengenommen „die
      Ziege die weggeht“, und nicht „die Sünde die weggeht“
      Dann erkläre mir doch die Bibelstelle, wo es heißt, das der Bock zu Asael in die Wüste geführt wird, oder zum Asael gejagt wird

      Zitat von »"Elli"«

      Die Söhne haben den Beleg der Sühnung/Opferung nicht Gott dargebracht
      von Atze

      Hmm, einmal steht der Bock für den leibhaftigen Christus, dann ist der Bock keine Person sondern nur ein Symbol für die Sünde?

      Interessant aber, dass Du die Sünde in Asasel siehst, da in der Mischna
      nämlich der Fall Asasel beschrieben wird, dem rote Wolle umgehängt
      wurde. Ist rot nicht also doch vielleicht doch ein Symbol für Sünde? :whistling:

      In diesem Bezug habe ich mich auch gefragt was der „Beweis“ bereits beim
      Sündopfer am Vorhang soll. Die Versöhnung mit dem Gesetz
      (Gerechtigkeit) wurde am Jom Kippur mit Jesu Blut an der Lade genüge
      getan und nicht beim Sündopfer.

      Hier, spätestens beim Vorhang ergibt sich nämlich mit Deinen Erklärungen
      kein Sinn, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Christus selber der
      Vorhang ist.

      Grundsätzlich haben wir im irdischen Heiligtum nur Symbole für Christus: Alle Tieropfer,Brand- Sühn-Schuld-Speisopfer....u.s.w. Priester, Hohepriester, Vorhang....Die Böcke waren natürlich nicht Jesus ?(
      Ich habe nicht behauptet, dass ich die Sünde in Asael sehe. Ich habe behauptet, dass nach meinem jetzigen Wissenstand, Asael der Mann
      ist der den Bock in die Wüste schickt. Auch dieser Bock ist ein Symbol für Jesus, genauso wie der Bock der geschlachtet wurde.
      Der Bock für Asael ist ein Symbol für die Vergebung Gottes. Er zeigt uns, dass die Sünde vergeben und vergessen ist.

      Der Vorhang zerriss nach der Kreuzigung, d.h. Durch Jesus Tod war der Vorhang nicht mehr nötig. deshalb

      So war es ja auch am großen Versöhnungstag! Das Blut des Sündopfers,sowohl von Aaron als auch des Sündopfers für das Volk, sollte das Heiligtum an diesem Tag reinigen.
      Es sollte eine Entsühnung des Heiligtums bedeuten!
      3.Mose 16, 11 +15- 20

      Danach konnte Aron in das Allerheilgste gehen, um dort wie du sagst,symbolisch die Versöhnung mit dem Gesetz, an der Lade Gottes zu bewirken.

      Zitat von »"Hebräer 10:19-21"«

      Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum
      Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als neuen und
      lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben,
      Hier wird klar zum Ausdruck gebracht, dass wir seit der Himmelfahrt Jesus, freien Zugang, durch Jesus und in Ihm, zum Vater haben.
      Der Vorhang trennt uns nicht mehr von Gott

      Bibelstelle

      Hebräer 10, 20 welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch


      Bibelstelle

      Hebräer 9, 8 Damit deutete der heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen, solange die vordere Hütte stünde,


      von Atze
      Christus selber hat die Sünde als Sündenträger mit ins Heiligtum
      genommen als er zum Vater ging und als Zeichen dafür wurde auch der
      Vorhang bespritzt auch wenn Du 2. Kor. 5 und andere Bibelstellen gerne
      aus der Schrift dazu ausradieren möchtest.
      Ich streiche keinen Bibeltext. Deine Behauptung, dass Jesus unsere Sünde trägt, wäre gleichzusetzen, mit dem Bild, das Christus mit seinem
      Blut die Sünde von einer Stelle zur anderen trägt ist nicht biblisch. Ich glaube auch nicht, dass Adventisten dies lehren.…oder ?
      von Atze
      weil das Lamm für uns zur Sünde wurde wie ich bereits zitierte.
      Darüber gehst Du leider hinweg obwohl es nicht nur hier im Text oder im
      Heiligtum offensichtlich ist, dass das Lamm unsere Sünden getragen hat
      Auch hier heißt es nicht, das Sünde von einer Stelle zur anderen getragen wird. Auch hier gilt der Sünde Sold ist der Tod. Mit dem Tod wird
      alles bezahlt. Der Beleg dafür ist das Blut. Erst wenn dieser Beleg vorgezeigt wird (besprengen des Blutes am Thron) dann ist die Sühnung offiziell vollzogen.

      Bitte zeige mir endlich eine einzige Bibelstelle, die Belegt, das die Sünde, von geopferten Tieren, weiter mit deren Blut, ins Heiligtum getragen wurde.Das müsste in der Bibel stehen. Das Sünde rot wie Blut ist, ist kein Beleg. Es sagt mir, das für die Sünde Blut fließen muss.
      Wir haben nur den Text, das das Blut des Stieres am gr. Versöhnungstag, das Heiligtum reinigt Das Blut reinigt, es verunreinigt nicht.

      Außerdem hast du mir folgende Fragen nicht beantwortet. Warum wurde nur für die versehentlich begangene Sünden geopfert, wenn diese täglichen Opfer, ein Bild für die Kreuzigung Jesus darstellen, der doch für ALLE Sünden gestorben ist.? Was ist mit den willentlich begangenen Sünden?
      Warum wird zum Einem, deiner Meinung nach, bei der täglichen Blutübertragung der Sündopfer, das Heiligtum verunreinigt, während beim gr. Versöhnungstag, das Blut des Sündopfers, das Heiligtum klar und deutlich reinigte ?
      Warum wurden nach dem, nach deiner Meinung, Satan in die Wüste geschickt wurde, noch weitere Brandopfer vollzogen.? ?(
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • von Atze
      Du behauptest, dass der Priesterdienst (und auch der des Hohepriesters)
      kein Bild auf Christus ist? Und die Schuld tragen wie ich aus dem Text
      zitierte ist auch nicht gleichbedeutend mit „Sünde tragen“? Wo liegt
      nach deiner Ansicht der Unterschied von Schuld zu Sünde tragen? Und wenn
      beides ( Fleisch essen und Blut an den Vorhang spritzen) wie Du selber
      behauptest dieselbe Bedeutung hat würde mich interessieren welche
      Bedeutung es denn nun ist wenn nicht Sündenübertragung, obwohl der
      zitierte Vers aus 3. Mose 10 überhaupt keinen anderen Schluss zulässt
      wenn man ehrlich zu sich selber ist.
      Natürlich ist der Priester so wie auch der Hohepriester ein Bild für Jesus. Auch das Opfer ist ein Bild für Jesus.
      Sünde ist Übertretung des Gesetzes. Schuld ist das Ergenis der Sünde.Die Schuld kann nur mit dem Tod bezahlt werden.
      Die Söhne haben den Beleg des Opfers nicht dort hingetragen wo es hinsollte. Die Schuld wurde bereits vom Stier am gr. Versöhnungstag
      bezahlt, aber ohne Beleg keine offizelle Entsühnung und natürlich keine Reinigung des Heiligtums. Deswegen haben sie noch die Schuld
      getragen, weil die offizielle Entsühnung nicht vollzogen werden konnte.




      Zitat von »"Elli"«



      2. Kor. 5; 21 Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht

      Auch hier heißt es nicht, dass die Sünde auf sein Blut übertragen wurde.
      ER musste für unsere Schuld sterben und hat mit seinem Blut bezahlt
      von Atze
      Auch hier bist Du unehrlich Dir selber gegenüber und gibst etwas wieder
      was nicht da steht. Der der von keiner Sünde wusste (Jesus) wurde zur
      Sünde gemacht. In diesem Zusammenhang kannst Du nichts von bezahlen oder
      sterben hineininterpretieren. Da steht: „Jesus wurde zur Sünde
      gemacht“. Was Du hinzugetan hast, existiert in diesem Abschnitt nicht.
      Ich versuche nach besten Wissen und Gewissen die Bibel zu studieren. Wenn ich etwas falsch interpretiere, dann zeig es mir an der Schrift.
      Unehrlichkeiten zu unterstellen, könnte vorurteilsfreies Studium verhindern.
      Jesus wurde zur Sünde gemacht, das ist fakt und deshalb musste ER auch sterben.
      Das sein Blut die Sünde in den Himmel trägt ist unfug und bleibt unfug solange ich keine Bibelstelle bezüglich deiner Sichtweise lese.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • von Atze
      Wie ist die Sünde nach Deiner Vorstellung dann in das Heiligtum
      hineingekommen wenn nicht über Christus bzw. seinem Blut als Symbol für
      die Sünde, da das Volk ja nicht autorisiert war das Heiligtum zu
      betreten?
      Also, ich lese nirgens, dass Jesus in den Himmel Sünde trägt.

      Ich kann nur erkennen, dass die Schrift sagt, dass die Sünde des Menschen das Heiligtum verunreinigt. Das Blut, das ins Heiligtum kommt reinigt.

      3.Mo.20,1-1

      Bibelstelle

      Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Kindern Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel wohnt, eines seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk im Lande soll ihn steinigen. 3 Und ich will mein Antlitz setzen wider solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, daß er dem Moloch eines seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entheiligt hat


      Hier ist von Greuelsünden die Rede , von Götzendienst, bei dem sogar auch Kinder dem Moloch geopfert wurden. Solche Sünden verunreinigten laut der biblischen Aussage das Heiligtum ohne eine Berührung oder ohne eine Zeremonie der Blutübertragung auf das Heiligtum Wie ist es möglich, dass einerseits ein unbußfertiger Sünder, der sein Kind dem Moloch opfert, und sich nicht bekehrt, das Heiligtum verunreinigen konnte, während gleichzeitig ein Gläubiger dasselbe tun konnte, indem er reumütig seine Sünde vor Gott bekennt, um Vergebung fleht, und der Priester für ihn mit dem Blut des Opfertieres zur Versöhnung vor Gott tritt?

      Hesekiel
      22.26


      Bibelstelle

      Ihre Priester verkehren mein Gesetz fr[bibel]eventlich und entheiligen mein Heiligtum; sie halten unter dem Heiligen und Unheiligen keinen Unterschied und lehren nicht, was rein oder unrein sei, und warten meiner Sabbate nicht, und ich werde unter ihnen entheiligt.
      3.

      Mose 21.12

      Bibelstelle

      Aus dem Heiligtum soll er nicht gehen, daß er nicht entheilige das Heiligtum seines Gottes; denn die Weihe des Salböls seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der HERR.


      Matthäus7.6

      Bibelstelle

      Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.


      Zephanja
      3.4


      Bibelstelle

      Ihre Propheten sind leichtfertig und Verächter; ihre Priester entweihen das Heiligtum und deuten das Gesetz freventlich.
      Daniel
      8.13


      Bibelstelle

      Ich hörte aber einen Heiligen reden; und ein Heiliger sprach zu dem, der da redete: Wie lange soll doch währen solch Gesicht vom täglichen Opfer und von der Sünde, um welcher willen diese Verwüstung geschieht, daß beide, das Heiligtum und das Heer zertreten werden?
      4.
      Mose 19.20


      Bibelstelle

      Welcher aber unrein sein wird und sich nicht entsündigen will, des Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde; denn er hat das Heiligtum des HERRN verunreinigt und ist mit Sprengwasser nicht besprengt; darum ist er unrein.
      Hesekiel
      5.11


      Bibelstelle

      Darum, so wahr als ich lebe, spricht der Herr, HERR, weil du mein Heiligtum mit allen deinen Greueln und Götzen verunreinigt hast, will ich dich auch zerschlagen, und mein Auge soll dein nicht schonen, und ich will nicht gnädig sein.


      Gruß

      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)