Adventist werden ohne Zustimmung zum 18. Glaubenspunkt

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    • RE: Adventist werden ohne Zustimmung des 18. Glaubenspunktes

      nixwisser schrieb:

      Hallo Freunde !

      Kann man Adventist sein ohne an E.G.White als Prophetin zu glauben? Danke für eure Antworten.


      das muss man nicht, Du brauchst ja auch nicht an die AT-Propheten glauben wenn Du Christ werden willst.

      Nur wenn Du Siebenten Tags Adventist werden möchtest, dann ja!
    • @nixwisser
      Wie du siehst, gibt es unterschiedliche Meinungen!

      Um in eine "handelsübliche" Adventgemeinde gut reinzupassen, gehst du besser am Samstag zum Gottesdienst (denn am Sonntag ist da niemand), bringst dein Baby nicht zum Pastor, um es taufen zu lassen, und du wäschst dir mit deinen Brüdern die Füße beim Abendmahl. Und du glaubst, dass Jesus bald wiederkommt, und gibst deinen Zehnten. Und - in so mancher konservativen Gemeinde - sagst du dann einfach nicht laut, dass du Ellen White nicht als Prophetin sehen kannst, und dann kommst du stressfrei durchs Adventi-Leben. Es gibt aber auch genug Gemeinden, wo du das laut sagen kannst, weil es viele so sehen. Es gibt wohl nicht das Patentrezept.
    • nixwisser schrieb:

      Kann man Adventist sein ohne an E.G.White als Prophetin zu glauben? Danke für eure Antworten.


      Hier steht nichts davon. Solltest Du aber die Bibel so gut kennen wie EGW, dann wird es Dir leichter fallen ihre Bücher zu bewerten.
      Das Taufbekenntnis:

      1 . Ich glaube an den einen Gott, der sich von Ewigkeit her in der Person von Vater, Sohn und Heiligem Geist offenbart hat.

      2. Ich glaube, dass Jesus Christus am Kreuz von Golgatha gestorben ist zur Versöhnung für meine Sünden und die aller Menschen. Ich glaube, dass ich aufgrund der Gnade Gottes durch den Glauben an sein vergossenes Blut von Sünde und Strafe erlöst bin.

      3 . Ich nehme Jesus Christus als meinen Herrn und persönlichen Retter an und glaube, dass Gott mir in Christus meine Sünden vergeben und mir ein neues Herz geschenkt hat. Ich lehne die
      sündhaften Wege der Welt ab.

      4 . Ich nehme im Glauben die Gerechtigkeit Christi, meines Fürsprechers im himmlischen Heiligtum, an. Ich nehme seine Verheißung in Anspruch, mir die umwandelnde Kraft seiner Gnade zu schenken. Ich möchte mich von Christus in meinem privaten und gesellschaftlichen Leben leiten lassen und so ein von Liebe Christi gekennzeichnetes Leben führen.

      5 . Ich glaube, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist und die einzige Richtschnur für den Glauben und das Handeln eines Christen darstellt. Ich will regelmäßig beten und die Bibel lesen.

      6. Ich anerkenne die Zehn Gebote, die das Wesen Gottes darstellen und seinen Willen offenbaren. Ich möchte in der Kraft des innewohnenden Christus nach diesen Geboten leben, einschließlich des vierten Gebotes, das uns auffordert, den siebenten Tag der Woche als Sabbat des Herrn und Gedenktag seiner Schöpfung zu heiligen.

      7. Ich freue mich auf das baldige Kommen Jesu und hoffe darauf, dass dann unser vergänglicher Körper in einen unvergänglichen verwandelt wird. Ich bin bereit, meinen Fähigkeiten entsprechend die Liebe Jesu anderen Menschen zu bezeugen und sie mit ihm bekannt zu machen, damit auch sie sich auf sein Kommen vorbereiten können.

      8. Ich glaube, was die Bibel über die Gaben des Geistes lehrt, und dass die Gabe der Weissagung ein Kennzeichen der Übrigen ist.

      9. Ich bin überzeugt, dass Gemeindeorganisation notwendig ist, und bin bereit, die Gemeinde bzw. die Gemeinschaft durch meinen persönlichen Einsatz und Einfluss sowie durch Zehnten und Gaben zu unterstützen.

      10. Ich glaube, dass mein Körper „ ein Tempel des Heiligen Geistes“ ist ( 1 Kor 6, 19) . Ich bin bereit Gott zu ehren und mit meinem Körper verantwortungsvoll umzugehen, schädliche Dinge zu meiden und mich aller unreinen Speisen zu enthalten und ebenso von dem Genuss, der Herstellung und dem Verkauf von Alkohol und Tabak für den menschlichen Gebrauch sowie dem Missbrauch und der Verbreitung von Rauschmitteln und anderen Drogen.

      1 1 . Ich kenne und verstehe die grundlegenden biblischen Prinzipien, wie sie die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten lehrt. Mit Gottes Hilfe will ich seinen Willen tun und nach biblischen Grundsätzen leben.

      12. Ich anerkenne die neutestamentliche Lehre von der Taufe durch Untertauchen und möchte so getauft werden, um damit öffentlich mein Vertrauen zu Christus und seine Vergebung meiner Schuld zu bezeugen.

      13 . Ich anerkenne und glaube, dass die Gemeinschaft der Siebenten- Tags-Adventisten die Kennzeichen der Übrigen der biblischen Endzeit- Prophetie trägt und dass in diese Gemeinde Menschen aus allen Nationen, Rassen und Sprachen aufgenommen werden sollen.
    • nixwisser schrieb:

      Kann man Adventist sein ohne an E.G.White als Prophetin zu glauben?
      Hallo nixwisser, ich kenne eine Reihe von Adventisten, die seit vielen Jahren sehr engagiert sind, und nie und nimmer E.G. White als Prophetin ansehen oder sie so bezeichnen würden. So gesehen: ja, man kann natürlich Adventist sein, ohne an E.G. White als Prophetin zu glauben. Das ist Realität. Natürlich gibt es viele, die sagen, dass das nicht sein dürfe.
      Übrigens. Ellen White selbst hat sich nie als Prophetin bezeichnet. Sie hat das sogar abgelehnt.
    • BWgter schrieb:

      Hallo nixwisser, ich kenne eine Reihe von Adventisten, die seit vielen Jahren sehr engagiert sind, und nie und nimmer E.G. White als Prophetin ansehen oder sie so bezeichnen würden. So gesehen: ja, man kann natürlich Adventist sein, ohne an E.G. White als Prophetin zu glauben. Das ist Realität. Natürlich gibt es viele, die sagen, dass das nicht sein dürfe.
      Übrigens. Ellen White selbst hat sich nie als Prophetin bezeichnet. Sie hat das sogar abgelehnt.


      stimmt man muss es nicht. Stimmt man kann ein adventistischer Christ dann sein.
      Man muss nicht an die Dreieinigkeit glauben um Adventist zu sein.
      Man kann an eine ewige Höllenqual glauben um Adventist zu sein.
      Man kann Maria anbeten und Adventist zu sein.
      Man kann daran Glauben dass die Bibel nicht das Wort Gottes ist und sich Adventist nennen.
      Man kann den Papst als Führer der Christenheit annerkennen und Adventist sein.
      Man kann lieber den Sonntag heiligen und Adventist sein.
      Man kann daran glauben dass Jesus nicht Gott selbst ist und dass der heilige Geist nicht existent ist und Adventist sein.

      Mann kann sehr viel und Frau auch. Die Frage ist ob man ehrlich zu sich selbst ist bei allem.
      Ich selbst habe Ellen White bei meiner Taufe auch noch abgelehnt und wurde so getauft (das halte ich nicht für einen guten Weg).
      Jedem steht natürlich frei zu glauben was er will und das tut ja jeder auch....manche driften rechts ab manche links und manche sind in der Mitte und kommen auch nicht weiter.

      Das Adventist sein und das Mitglied einer Gemeinde zu sein errettet niemanden.
      Was dich errettet ist Jesu Opfer UND dass du seinem Wort glaubst.
      Wenn nun Ellen White wirklich von Gott inspiriert wurde und ihr Gesichte gegeben hat kannst du das ablehnen
      aber mal ehrlich.... Gottes Wort abzulehnen ist generell nicht zu empfehlen.


      Es ist gefährlich hier so links liberal daher sogar zu empfehlen "mach was du willst" denn wenn du das sagst und tust ist es heute der Punkt Ellen White und später gehts dann bei welchem Glaubenspunkt weiter wo man keinen Bock drauf hat?

      Überlege es dir genau WARUM du STA werden möchtest, Ellen White betont ALLE Glaubenspunkte die ihr anscheinend nicht ablehnt (Somit sieht der Mensch der STA werden will aber Ellen White nicht will dennoch den Glauben wie es Ellen White auch gesehen hat).

      Die Bibel und der biblisch-christliche Glaube läuft nicht unter dem Motto "Wünsch dir was" sondern es ist und bleibt das Wort Gottes die letzte Instanz und man sollte genau hinhören WO Gott zu hören ist.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • @Baptist

      Grundsätzlich stimme ich dir darin zu, dass ein ehrlich gläubiger und suchender Mensch
      1) niemals aufhören wird, immer weiter nach Wahrheit zu suchen.
      2) niemals irgendwelche Stimmen sich nach persönlichem Geschmack erwählen oder ablehnen wird.

      sondern wird fleißig forschen, und auch als Adventist sich mit dem Leben von Ellen White befassen, um herauszufinden, ob sie vielleicht doch eine Prophetin Gottes ist, der (bzw. deren Aussagen) eine entsprechende Achtung gebührt. Ich persönlich kenne keinen Grund, wie man als Adventist nach intensiver Auseinandersetzung mit Leben von Ellen White zu der Überzeugung kommen kann, dass sie keine Prophetin ist. Die Beweise für ihren prophetischen Dienst sind unbestreitbar. Und praktisch haben die Aussagen eines Propheten, die durch Visionen kommen, den gleichen Stellenwert, wie die Stimme Gottes selbst. Das Resultat dieser Untersuchung ist, was Ellen White mit ihren eigenen Worten eindeutig beschreibt:

      Entweder ist dieses Werk von Gott, oder es ist nicht von ihm. Gott tut nichts mit Satan gemeinsam. Mein Tun trägt darum entweder den Stempel Gottes oder den des Feindes. In dieser Hinsicht gibt es keine Halbheiten. Die Zeugnisse stammen entweder vom Geist Gottes oder aber vom Teufel. (2Sch S. 258)
      Jeder ehrlich suchende Mensch (insbesondere als Adventist) soll zu der Entscheidung kommen, Ellen White entweder als Prophetin anzuerkennen und ihren Worten entsprechenden praktischen Wert beizumessen, oder sie völlig zu verwerfen. Eine "Mitte" gibt es laut Ellen White und nach meinem Bibelstudium nicht.

      Aber ich muss darauf hinweisen, dass dieser Erkenntnisprozess - Ellen White als Prophetin zu erkennen - unterschiedlich lange andauern kann. Ellen White war selbst der Meinung, dass man den Glauben an sie als Prophetin nicht zu einer Taufe-Voraussetzung machen soll/darf. Es braucht Jahre, bis man Ellen White "persönlich" kennenlernt, Vertrauen in ihre Schriften gewinnt und Glauben bildet, dass sie prophetisch inspiriert war. Der 18. Glaubenspunkt ist wichtig, er zeigt, dass wir laut Joh 16.13, Off 12.17, Off 19.10 die Endzeitgemeinde sind, die die Merkmale aufweist, nicht nur die Gebote Gottes zu halten und zu lehren, sondern auch den Geist der Weissagung zu haben und vom Geist der Weissagung geführt zu sein. Der Geist der Weissagung zeigt sich im prophetischen Dienst, und wo kein prophetischer Dienst als Merkmal vorhanden ist, da handelt es sich um keine Endzeitgemeinde. Der Geist soll uns das Zukunftige offenbaren und in die ganze Wahrheit leiten (nach Johannes).

      Zu der Aussage von BWgter: Ellen White war sehr wohl der Meinung, dass sie eine Prophetin gewesen ist (auch wenn sie nicht explizit sagte: "Ich bin eine Prophetin", sagte sie es indirekt an einigen Stellen). Eigentlich ist das gar nicht relevant, was sie über sich sagte oder meinte. Ihr Leben war ein Leben eines Propheten, und auch noch mehr. Die Adventisten waren schon immer und bis heute überzeugt, dass Ellen White eine Prophetin war.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Am Ende ist es trotzdem Wurst. Es gibt hier eben Leute, die Ellen White wie eine Monstranz vor sich hertragen und der Meinung sind, dass "jeder Adventist sich mit ihrem Leben beschäftigt" oder gar beschäftigen muss - das ist beileibe nicht der Fall. Ellen White ist für manche Adventisten das geworden wie Joseph Smith für die Mormonen oder Charles Taze Russell für die Zeugen Jehovas. Interessanterweise entstanden alle diese Bewegungen auch ungefähr in der gleichen Epoche, und alle in den USA. Nachtigall, ick hör dir trapsen...

      Ohne Ellen White wäre die Gemeinde nicht das geworden, was sie heute ist (positiv und ein wenig auch negativ zu verstehen). Wer nun 100 Jahre nach ihrem Tod Adventist ist, kann mit oder ohne ihre Lehren Adventist sein. Wie Baptist richtig sagte, " bleibt das Wort Gottes die letzte Instanz und man sollte genau hinhören WO Gott zu hören ist". Da Gott zu jedem Menschen unterschiedlich spricht, werden einige seine Stimme im "Großen Kampf" hören, und andere eben nicht.

      Apropos:
      Man muss nicht an die Dreieinigkeit glauben und Adventist sein.
      Man kann an eine ewige Höllenqual glauben und Adventist sein.
      Man kann Maria anbeten und Adventist sein.
      Man kann daran Glauben dass die Bibel nicht das Wort Gottes ist und sich Adventist nennen.
      Man kann den Papst als Führer der Christenheit annerkennen und Adventist sein.
      Man kann lieber den Sonntag heiligen und Adventist sein.
      Man kann daran glauben dass Jesus nicht Gott selbst ist und dass der heilige Geist nicht existent ist und Adventist sein.


      Sehe ich nicht so, bei keinem von diesen Sätzen...
    • amadeus schrieb:

      Am Ende ist es trotzdem Wurst.


      Das magst Du so sehen. Es geht hier Hauptsächlich um den 18 Glaubenspunkt der Prophetie. Wenn man sich denn einig wäre was damit gemeint ist wäre schon vielen geholfen.

      Ohne EGW und ihrer Fähigkeit dazuzulernen und ausgleichend zu wirken, hätte es die STA nach 1888 zerissen. Viele ihrer Schriften die danach geschrieben wurden haben Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt
      und sein Geschenk an den Sünder hervorgehoben. Erlösung aus Glauben!

      Diese Botschaft ist verstanden worden und der Auftrag Gottes mit Liebe und Eifer in die Welt getragen worden. Das Ihr geschichtlich in der STA ein besonderer Platz eingeräumt wird hat was mir Dankbakeit und Respekt zu tun.

      Mehr auch nicht. Wer es trotzdem tut ,hat wesentliche Dinge nicht verstanden. Heute geht es nicht um sie sondern um den Auftrag den Gott denen übertragen hat die sich ganz zu IHM bekennen.

      Da hat jeder erst sich selbst zu befragen wo er steht und ob das was er tut aus ganzen Herzen kommt? Beschäftigen wir uns mit Theologie oder können wir berichten wie Jesus unser Leben verändert hat?
      So wie Jesus sich nicht zu schade war, aus Liebe zu uns, sein Leben dahinzugeben um den Menschen freizukaufen!
      adventisten.de/ueber-uns/unser…-die-gabe-der-weissagung/
      Das größere und das kleinere Licht

      Doch wie verträgt sich die Aussage, Ellen Whites Schriften seien „eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit“ mit dem protestantischen Grundsatz, dass allein die Bibel der Maßstab für Glauben und Leben eines Christen ist? Können sich Adventisten auf das „sola scriptura“- Prinzip berufen, wenn sie zugleich Ellen White als prophetische Autorität anerkennen?
      Anders gefragt, vertreten sie wirklich eine evangelische und freikirchliche Position – oder besitzt das adventistische Bekenntnis „sektenhafte“ Züge?

      Adventisten geben darauf eine klare Antwort – ganz im Sinne von Ellen White selbst. Sie „anerkennen allein die Bibel als Richtschnur ihres Glaubens“. Die Bibel ist „der Maßstab für den Charakter und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die maßgebende Offenbarungsquelle aller Lehre“ (Präambel und Art. 1 der Glaubensüberzeugungen).

      Wie aber sah Ellen White selbst ihre Aufgabe und Rolle gegenüber der Heiligen Schrift? Unter Hinweis auf die Schöpfungsgeschichte verglich sie die Bibel mit der Sonne, dem „größeren Licht“, sich selbst dagegen mit dem Mond, dem „kleineren Licht“ (1 Mose 1,16). Wie der Mond kein eigenes Licht ausstrahlt, sondern nur das Sonnenlicht widerspiegelt, so verkündet auch sie keine neuen Lehren und bringt keine zusätzlichen Wahrheiten hervor. Vielmehr weist sie die Menschen auf das verbindliche Wort Gottes hin, dem alle echte prophetische Rede dient.
      Hätten wir heute mehr "Monde" wären vermutlich ein paar weniger aus "der Kirche" herausgetreten...
    • @amadeus

      Über die Notwendigkeit ihrer Schriften sagte Ellen White folgendes:
      Wenn ihr im Worte Gottes geforscht hättet mit dem Verlangen, dem Maßstab der Schrift gerecht zu werden und die christliche Vollkommenheit zu erreichen, hättet ihr die Zeugnisse nicht nötig. Weil ihr es versäumt habt, mit dem von Gott eingegebenen Buch bekannt zu werden, hat er versucht, euch durch einfache und direkte Zeugnisse zu erreichen und eure Aufmerksamkeit auf die Worte der Heiligen Schrift zu lenken, der ihr nicht gehorcht habt. Durch sie mahnt er euch eindringlich, euer Leben in Übereinstimmung mit ihren reinen und heiligen Lehren zu bringen.
      Durch die gegebenen Zeugnisse möchte der Herr euch warnen, strafen und beraten; er möchte euch die Wichtigkeit der Wahrheit seines Wortes einprägen. Die niedergeschriebenen Zeugnisse sollen keine neue Erkenntnis vermitteln, sondern die bereits offenbarten Wahrheiten des Wortes Gottes lebendig in das Herz eingraben. Die Pflicht des Menschen vor Gott und Mitmenschen ist im Worte Gottes deutlich aufgezeichnet, aber nur wenige von euch gehorchen der darin gegebenen Belehrung. Durch die Zeugnisse soll keine weitere Wahrheit verkündigt werden; vielmehr hat Gott durch sie die bereits geoffenbarten Wahrheiten einfacher dargestellt und auf seine eigene Weise dem Volk vorgelegt, um es zu erwecken und ihm diese Wahrheiten einzuprägen, damit niemand eine Entschuldigung habe.
      Mit anderen Worten: du darfst auf die Schriften von Ellen White verzichten und ihre Ratschläge nicht beachten. Wenn du jedoch dadurch - durch dein Bibelstudium ohne diese Ratschläge - straucheln solltest, dann bist du selber daran schuld. Eine Entschuldigung wie "ich habe den Willen Gottes aus der Bibel falsch oder nicht genügend verstanden" gibt es dann nicht.

      bleibt das Wort Gottes die letzte Instanz und man sollte genau hinhören WO Gott zu hören ist". Da Gott zu jedem Menschen unterschiedlich spricht, werden einige seine Stimme im "Großen Kampf" hören, und andere eben nicht.
      Ich habe folgende Auffassung: Wer sein ewiges Leben wertschätzt, folgt jedem Wort Gottes. Und wer den Willen Gottes sucht, sucht auch jede Möglichkeit, Seine Stimme wahrzunehmen. Seine Stimme spricht nicht nur durch die Bibel, sondern auch durch die Propheten, die uns in der Endzeit helfen sollen, nicht zu fallen. Es ist ein Widerspruch, wenn man einerseits sein Leben schätzt und die Wichtigkeit der Führung Gottes betont, andererseits aber auf diese Führung verzichtet. Die Bibel beschreibt uns mehrere Propheten, durch welche Gott zu dem Volk Israel in Zeiten der Unruhe sprach. Wer der Stimme der Propheten gehorcht hat, blieb am Leben. Die meisten anderen wurden getötet. Der Prophet sprach dabei nicht aus der Torah, sondern auf der Torah aufbauende Botschaften, die er von Gott durch Visionen empfangen hat. Mit anderen Worten, "Bibel allein" ist in einer gefährlichen Zeit nicht ausreichend, wir brauchen die Führung Gottes durch Heiligen Geist, der uns die Ratschläge gibt, damit wir nicht vom Glauben abfallen:

      Vor alters redete Gott durch den Mund von Propheten und Aposteln zu den Menschen. Heute spricht er zu ihnen durch die Zeugnisse seines Geistes. Zu keiner Zeit hat Gott seinem Volk eindringlichere Unterweisungen über seinen Willen und über den Weg, den es zu gehen hat, gegeben als gerade jetzt. Der Herr hat es für richtig gehalten, mir ein Gesicht über die Bedürfnisse und Irrtümer seiner Kinder zu geben.
      Der Heilige Geist ist ungeteilt. Deshalb: entweder glauben wir, dass Ellen White echte Prophetin war und ihre Schriften entsprechende Beachtung finden, oder wir glauben, dass sie eine falsche Prophetin war. Alles andere ist inkonsequent.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Übrigens, wer mit EGW partout überhaupt nix anfangen kann (was ich bedauere, weil nur wer sie tatsächlich kennt wird merken das die meisten Klischees über sie überhaupt nicht stimmen: sie ist weder Ersatz-Papst oder Guru aus ihrem Selbstverständnis noch irrelevant und überholt), der hat auch z.b. die Möglichkeit bei der Kirche Jesu Christi des Siebten Tages unterzukommen. Das ist eine Absplitterung von uns die zwar ungefähr unsere Richtung hat aber EGW total ablehnt. Inwieweit die aber irgendwelche Sonderlehren haben entzieht sich meiner Kenntnis. Auch, ob deren Mitglieder in Deutschland über die 100 Personen Marke hinausgeht....
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Übrigens, wer mit EGW partout überhaupt nix anfangen kann (was ich bedauere, weil nur wer sie tatsächlich kennt wird merken das die meisten Klischees über sie überhaupt nicht stimmen: sie ist weder Ersatz-Papst oder Guru aus ihrem Selbstverständnis noch irrelevant und überholt), der hat auch z.b. die Möglichkeit bei der Kirche Jesu Christi des Siebten Tages unterzukommen. Das ist eine Absplitterung von uns die zwar ungefähr unsere Richtung hat aber EGW total ablehnt. Inwieweit die aber irgendwelche Sonderlehren haben entzieht sich meiner Kenntnis. Auch, ob deren Mitglieder in Deutschland über die 100 Personen Marke hinausgeht....


      ist das dein Ernst? ;) Werbung für eine Gemeinde mit Irrlehren?
      Das lass mal lieber sein....

      Es mag arrogant klingen aber es gibt keine "gute" Alternative zur Gemeinschaft der Siebenten Tags Adventisten.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Ich mache keine Werbung, aber wer sich überlegt in einen Skatverein einzutreten, aber mit Kartenspielen nix anfangen kann und eigentlich lieber würfelt, dem sollte man die Alternative halt aufzeigen... Zumal wenn man dann die Alternative so sieht wie sie tatsächlich ist, könnte das ja durchaus zum Umdenken führen. Die sicherste Art den Irrsinn des offiziellen Katholizismus zu erkennen ist es den Katechismus bewusst zu lesen und sich mit Klerikalen zu unterhalten. Immer natürlich im Zusammenhang mit der Bibel als Vergleichsmaßstab. Insofern korrigiere ich mich: Er/sie soll sich mit der o.g. Glaubensgemeinschaft beschöftigen und die Lehren dann in Gänze mit dem Vergleichen, was in der Bibel drin steht...
    • nixwisser schrieb:

      Hallo Freunde !

      Kann man Adventist sein ohne an E.G.White als Prophetin zu glauben? Danke für eure Antworten.


      NEIN - kann man nicht.
      Auch wenn hier von E.White die Rede ist, geht es im Kern um etwas anderes. Und dies ist mit der Kern der adventistischen Botschaft.

      PS: nicht der Prophet entscheidet, ob er einer ist. Der Gott allein entscheidet dies. Und wenn einem wirklich klar wird wer Propheten sind, dann erst erkennt man, daß auch E.White eine war.
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • Jacob der Suchende schrieb:

      Aber ich muss darauf hinweisen, dass dieser Erkenntnisprozess - Ellen White als Prophetin zu erkennen - unterschiedlich lange andauern kann. Ellen White war selbst der Meinung, dass man den Glauben an sie als Prophetin nicht zu einer Taufe-Voraussetzung machen soll/darf. Es braucht Jahre, bis man Ellen White "persönlich" kennenlernt, Vertrauen in ihre Schriften gewinnt und Glauben bildet, dass sie prophetisch inspiriert war. Der 18. Glaubenspunkt ist wichtig, er zeigt, dass wir laut Joh 16.13, Off 12.17, Off 19.10 die Endzeitgemeinde sind, die die Merkmale aufweist, nicht nur die Gebote Gottes zu halten und zu lehren, sondern auch den Geist der Weissagung zu haben und vom Geist der Weissagung geführt zu sein. Der Geist der Weissagung zeigt sich im prophetischen Dienst, und wo kein prophetischer Dienst als Merkmal vorhanden ist, da handelt es sich um keine Endzeitgemeinde. Der Geist soll uns das Zukunftige offenbaren und in die ganze Wahrheit leiten (nach Johannes).


      In Deiner Gesamtaussage stimme ich Dir zu allerdings muß ich eine winzige Korrektur anbringen:
      EGW ist tot und es gibt keinen (offizioellen) Propheten mehr in der Advent-Gemeinde.
      Die EGW Schriften werden von den Einen abgelehnt weil Andere sie systematisch mißbrauchen ...

      folglich können wir nicht mehr zweifelsfrei behaupten daß der Geist der Weissagung in Form von lebendiger Prophetie in der Gemeinde sichtbar ist.
      Meiner Meinung nach genügt es in der Argumentation nicht sich auf einen ca. seit 100 Jahren toten Propheten um nach der biblischen Aussage zweifelsfrei das Attribut der Übrigen zu tragen.
      Freilich kann man so argumentieren - ich halte das aber nicht für stichhaltig und noch weniger für glaubwürdig.

      Meiner Ansicht und Erfahrung nach benötigt es lebende Propheten um das Argument stichhaltig und glaubwürdig zu machen!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • greatest schrieb:

      PS: nicht der Prophet entscheidet, ob er einer ist. Der Gott allein entscheidet dies. Und wenn einem wirklich klar wird wer Propheten sind, dann erst erkennt man, daß auch E.White eine war.

      Interessanter und nachdenkeswerter Ansatz!

      Eine Hilfestellung dazu haben meien Frau und ich zusammengetragen unter: Bibelarbeit.info - der Begriff Prophet dort auch die Folgeseiten anschauen, die das Thema der Funktion, Eigenschaften und der Prüfkriterien behandeln ...
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info