Wie wird die Mitgliedschaft in der Röm. Kath. Kirche definiert?

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    • Die Gesellschaft der Ehrenwerten - -

      tricky schrieb:

      Hättest du kein Problem damit, dass deine Kirche ein Mitglied hat, das den evangelischen Glauben mit Füßen tritt, aber trotzdem seitens der Kirche als Mitglied dabei ist. Wenn dich also jemand fragt: Welcher Kirche gehörst du an? Und du dann sagst "Evangelische Kirche" - und dann meint dein Gegenüber: Ah, das sind ja die, wo auch der bekannte Atheist X, Massenmörder Y, ... Mitglied ist. Mich würde das stören, wenn die Glaubensgemeinschaft jemanden zwanghaft als Mitglied hält, der doch mit dem Glauben, den Werten und Prinzipien überhaupt nichts mehr zu tun hat und diese sogar konterkariert.


      Tricky, Du kannst aus dem CV ( Cartellverband katholischer farbentragender Studentenverbindungen) wegen Deiner Scheidung ausgeschlossen werden - aber doch nie aus der Gemeinde von Sündern, die wir alle sind !°


      Ich würde meinerseits - beschuldigt wegen eines Verbrechens - meinen Austritt aus der Kirche der STA schriftlich erklären, um dann (Heute nicht mehr zulässig, ehedem schon) auf die Frage des Richtersnach meinen Personalia ehrlich sagen uzu können : orB (ohne religiöses Bekenntnis) - - Als Ausschussmitglied würde ich dafür plädieren eine unter solchen Umständen retätigte Austrittserklärung - einmal - as acta zu legen. - - - Bei einem, - nach meiner Meinung mit einem krassen Fehlurteil Betroffenen - Ausschluss, na, den sa`ma`los ! - stellte ich den Vorsteher zur Rede. Seine Antwort : "Sollen wir klüger sein als das Gericht ?" - A, da scha her, immer wissen wir alles besser, nur dem Gericht vertrauen wir blindlings ?

      Ob der Boulevard - nehmen wir den FAll Fritzl - dann druckt : "ist ausserdem bei den Adventisten" oder "war bis zum Aufflöiegen des Skandals bei den Adventisten" - - - ist völlig "wurscht".
    • Lieber philo,

      philoalexandrinus schrieb:

      Ob der Boulevard - nehmen wir den FAll Fritzl - dann druckt : "ist ausserdem bei den Adventisten" oder "war bis zum Aufflöiegen des Skandals bei den Adventisten" - - - ist völlig "wurscht".
      Mich wundert es nicht, dass Fritzls Glaubensbekenntnis, kein Thema ist, in den Medien. Wahrscheinlich weil er (ich weiß es nicht mal genau) eben Mitglied der RKK ist. Das ist allgemein anerkannt, dass eh jeder und alles, egal was diese tun, Mitglieder sind.

      ABER - wäre Fritzl ein Mitglied der STA, Scientology oder Zeugen Jehovas, dann würde das und die entsprechende Glaubensgemeinschaft breit durch die Medien getreten werden. Weil er's aber nicht ist, ist's egal, weil RKK sind wir eh alle und Wurscht.

      Stimmt doch, oder? Wenn jemand eine Bluttransfusion verweigert und Mitglied der RKK ist, dann ist es keine Schlagzeile wert. Aber wenn jemand sowas verweigert und ZJ ist, dann gibt's großes Mediengeheul.


      philoalexandrinus schrieb:

      Tricky, Du kannst aus dem CV ( Cartellverband katholischer farbentragender Studentenverbindungen) wegen Deiner Scheidung ausgeschlossen werden - aber doch nie aus der Gemeinde von Sündern, die wir alle sind !°
      In dem Sinne sind alle Menschen Christen, oder wie? Moslems, Hindus, Buddhisten, das ist alles nur Etikettenschwindel, weil in Wirklichkeit gehören wir alle zur "Gemeinde von Sündern". Hm...
    • Mitgliedschaft(en)

      tricky schrieb:

      ABER - wäre Fritzl ein Mitglied der STA, Scientology oder Zeugen Jehovas, dann würde das und die entsprechende Glaubensgemeinschaft breit durch die Medien getreten werden. Weil er's aber nicht ist, ist's egal, weil RKK sind wir eh alle und



      leider, Tricky, kann ich Deiner Argumentation zwar folgen, sie aber nicht billigen. In einem Fall -"Den samma los !" war das Gerichtsurteil falsch - der Kronzeuge der anstössigen Handluing in der Strassenbahn beschrieb genau eine linke HAnd, zudem am Finger einen dicken goldenen Siegelring tragend - der schliesslich verurteilte und ausgeschlossenen Prediger hatte nie einen solchen Ring. In einem anderen Fall hat man einem Kranken per Einschreiben den Ausschluss mitgeteilt und ich musste mir von der behandelnden Oberärztiun anhören : Jetzt., wo er sie am emisten brauchen würde haben sie ihn hinausgeschmmissen. "


      aber wir sind bei der Zugehörigkeit zu der katholischen Kirche !
    • Die Gemeinde der (fast) Vollkommenen und die verallgemneinerung

      tricky schrieb:

      ABER - wäre Fritzl ein Mitglied der STA, Scientology oder Zeugen Jehovas, dann würde das und die entsprechende Glaubensgemeinschaft breit durch die Medien getreten werden. Weil er's aber nicht ist, ist's egal, weil RKK sind wir eh alle und

      tricky schrieb:

      n dem Sinne sind alle Menschen Christen, oder wie? Moslems, Hindus, Buddhisten, das ist alles nur Etikettenschwindel, weil in Wirklichkeit gehören wir alle zur "Gemeinde von Sündern". Hm...



      Na , tricky, werde ich aber schön lanfgsam böse. Wo habe ich die Allerweltsversöhnung eingebracht ? Wozu Dein (polemiusches) Unterstellen einers "Ist eh alles wurscht" - Theologie ? Ich betone : Die Unterstellung !!

      Ich habe einmal - in Bogenhofen - bei der Taufe ein Glied in unsere Gemeinde aufgenommen "nicht in die Gemeinschaft der Heiligen, sondern in die Gemeinschaft der Sünder, welche alle der Gnade bedürfen und sie empfanghen wollen." Nach xx mitr bekannten und unter den Teppich gekehrten Skandalen - wie der Betreffende nachher dazu oder vor Gott besteht, kann ich nicht beiurteilen - kann ich jemanden nicht in der Gemeinde willkommen heissen mit einem freudenstrahlenden "Komm herein in diesen Club der Edlen, der Besseren, der fast schon Vollkommernen, welche nicht Karten spielen und auf unsren Dresscode (Neuestes in "Salvation&Service" ) achten - - -

      Vor Jahrzehnten gab es einen Schlager : "Wir kommen alle alle in den Himmel, weil wir so brav sind, weil wir so brav sind - - " Du, in der Kirche der STA sind viele nicht einmal brav. Bruch der Verschwiegenheit ist ein Skandal unter "Weltmenschen", nicht hier. (Und ich habe Mails mit cc an : (sehr breiter Verteiler ! ) bekommen, welche Tagebücher der (auch nur angeblichen) Verfehlungen anderer und der Inhalte von Ausschussbesprechungen bekommen. Gemeindemassnahmen dagegenn ? Gemeindezucht ? Gar Ausschluss ? NEIN, das war ja alles nicht so arg.

      aber wir sind beim Verständnis des Katholiken und seiner Taufe. ! !

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    • Funktionäre-und Mitglieder

      Etwas einfach gedacht handelt es sich bei den größeren Kirchen wie RKK und Evangelische um Mitgliederkirchen, die meisten Mitglieder haben dort keine Funktionen oder Aufgaben im Kirchenleben. Das Kirchenleben wird hauptsächlich von Pfarrgemeinderäten und kirchlichen Angestellten organisiert, diese stellen nur ein geringer Bruchteil der Kirchenmitglieder dar. Sie machen zahlenmäßig bei uns am Land nicht mehr aus, als die Mitgliedszahlen kleinerer Kirchen.
      Kleinere Kirchen wie STA, Zeuge Jehovas, Freie Christen sind eher "Funktionärs"- Kirchen, fast alle Mitglieder sind mit unterschiedlichen Aufgaben betraut und aktiv im Kirchenleben eingebunden. Da ist aber dann das "Ausschließen" viel häufiger am Platz, da es aus gruppendynamischer Überlegungen viel mehr Reibungsflächen und Abgrenzungen mit Spaltungen und Neugründungen gibt. Ähnliches ist auch bei politischen Klein-und Splittergruppen festzumachen.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Das katholiosche Verständnis von Taufe und Gemeinschaft der Gläubigen

      Für jene , welche sich für das katholische Verständnis und dessen Ausdprägungen Thread - konform interessieren :

      Zufällig komme ich in ein Privatissimum einer Historikerin im Institut für Geschichte der Medizin: "Die Traufenkinder".


      In der Gegend von Melk sind nicht getaufte Neugeborene - kam in vergangenen Jahrhunderten häufig vor ! - unter der Dachtraufe der Kirche begraben. Man meinte, durch das vom Himmel herabkommende Regenwasser vom Kirchendach würden sie dennoch getauft und so der eigen Seligkeit zuteil.

      Wer da jetzt Mutterängste und Muttergläubigkeit und Mutterliebe schon zum Ungeborenen - - - billig als Aberglauben abtut, der möge bitte das Forum verlassen. Er wäre eine Schande. Wer solcherart betroffenen Müttern einen anderen Trost weiß (wüsste) der sei willkommen.

      Wir sind beim Verständnis des Katholiken zur Taufe und Zugehörigkeit zur allein selig-machenden Kirche. Dazu eben mein Beitrag über die Traufenkinder, eine Information zum Thema des Threads.

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    • Billige STA - Argumente

      tricky schrieb:

      Entschuldige, aber was für eine den menschlichen freien Willen verachtende Einstellung ist das denn? Du bist für ewig das, zu was man dich als Baby gezwungen hat. Egal was du machst, egal was du glaubst, du BIST Teil einer Kirche. Das widerspricht ja jeglicher anderer, normaler Praxis im Leben eines Menschen.

      - obwohl wir bei dem Verständnis des Katholiken sind ! - Allgemeine Geschäfte werden beim Unmündigen, diesen aber bindend, vom die Vormundschaft Besitzenden abgeschlossen. Dass der unmündige Getaufte dann dieser Linie folgt, dafür garantieren (sollten sie wenigstens ) die Paten. Und wer bei uns in eine "bildungsferne" Familie hineingeboren wurde, wird halt Hilfsarbeiter oder Friseurin. Der Linken Alternativziel: Alle Kinder ab zweitem Lebensjahr in den Kindergarten mit IHREM Standard Erziehungskonzept.

      Parallele STA : Kindersegnung. Und dann möglichst Kindergarten -Volksschule - - - Universität im Sperrbereich der "Adventist Education". Only read LIttle Rde Books. Was dabei herauskommt, ist - wo durchführbar und durchgeführt - an Blogs und Postings aus den USA zu ersehen.

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    • Einmal getauft, immer katholisch

      .

      Dem angeschossenen, am Sterbebett in seinem Büro am Ballhausplatz liegenden Bundeskanzler Dollfuss, der um das Viaticum flehte verweigerten die SS - Mörder den Zutritt eines Priesters. Man muss einen einfach gläubigen Bauernbuben bis zum letzten Atemzug quälen.

      Erlebtes :

      Mein Großvater, 1909 eingesegneter Prediger, verbrachte seine letzten Erdentage schwer krank in einem Ordensspital. Große Aufregung, als er starb - er bekam das Viaticum. Nur: Die geistliche Schwester sah deren Veranlassung als ihre Gewissenspflicht, eine Seele zu retten. (Das wollen wir schon auch respektieren!)

      Schwester Mörth, langjähriges treues Glied, war zuletzt total verwirrt. Sie bekam erstens von der "Geistlichen" Schwester einen Rosenkranz, mit dem sie so irgendetwas anfangen konnte - nun, die Kindheitstage. Und sie bekam das Viatikum. Große Aufregung in der Gemeinde.

      Schwester X, ist in einem "Geistlichen" Altersheim. Es war sonst nirgends ein Platz für sie frei. Gut, sehr gut gepflegt. Uns wurde von der Oberin nicht erlaubt, als Gruppe zu ihr zu kommen und unsere Lieder zu singen - welche ihr gute sechzig Jahre lang lieb und wert waren. Aber sie wurde zur Vesper im Rollstuhl in die Kapelle geführt. Hätte ich dieses Haus angezeigt, so hätte es von diversen Kommissionen (Menschenwürde, Gleichbehandlung etc.) arge Schwierigkeiten bekommen. Wahrscheinlich auch von der Erzdiözese, ob von der Ordenshierarchie - das möchte ich bezweifeln.

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    • Kirchen Mitgliedscaft und Tauf Verständnis

      Guten Abend.

      Warum man aus der ev. Kirche und der RKK nie wieder aus treten kann, wurde ja nun ausgiebig begründet. Es liegt an der Frage, welche Bedeutung man der Taufe bei misst.

      Für die beiden Kirchen ist die Taufe ein Sakrament. Das ist ein materieller Gegenstand (hier: heiliges Wasser) durch dessen Berührung ein Mensch magisch verwandelt wird. Ein moderner Mensch würde sagen: Das Tauf Wasser ist ein Zauber Mittel.

      Diese Auffassung wird aber von den meisten Freikirchen bestritten und findet sich so auch nicht in der Bibel.

      In der Taufe wird der alte Mensch symbolisch mit Christus begraben und steht mit ihm zu einem neuen Leben auf. Das Wasser kann also ein x-beliebiger Fluss, ein See, ein Schwimmbecken, ja, sogar eine Badewanne sein, Hauptsache, der Täufling verschwindet ganz im Wasser. Die Säuglings Zwangs-Besprengung erfüllt diesen symbolischen Sinn deshalb nicht.

      Und deshalb kann ein Mensch nach seiner Taufe auch wieder ins Heidentum zurück fallen, wie einst der Demas, der Mitarbeiter des Paulus, der als heidnischer Priester sein Leben beendet haben soll.

      Das Verständnis der Taufe in der ev. Kirche und der RKK ist also grundsätzlich ein nicht-biblisches Verständnis. Es ist eine Art von Magie, die dahinter steckt.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Was ist bitte das Viaticum? Die "Letzte Ölung"?

      philoalexandrinus schrieb:

      Dem angeschossenen, am Sterbebett in seinem Büro am Ballhausplatz liegenden Bubndeskanzler Dollfuss, der um das Viaticum flehte verweigerten die SS - Mörder den Zutritt eines Priesters .
      Da ich - wie so viele - des Lateinischen nicht mächtig bin (wollte es in der Schule lernen, durfte nicht, weil idiotisch gesagt wurde: "Ha, mit Latein fangsch heut nix mehr an!" Mußte mich dann leider mit dem Französischen abplagen!), bitte ich Dich höflichst mir und anderen dies in verständliches Deutsch zu übersetzen ! Ich vermute mal, dass es sich um das kath. Sakrament der "Krankensalbung" oder "Letzten Ölung" handelt; liege ich da richtig? Oder muss ich im Fremdwörterbuch nachschauen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • @benSalomo:
      Für die beiden Kirchen ist die Taufe ein Sakrament. Das ist ein
      materieller Gegenstand (hier: heiliges Wasser) durch dessen Berührung
      ein Mensch magisch verwandelt wird. Ein moderner Mensch würde sagen: Das
      Tauf Wasser ist ein Zauber Mittel.

      Falsch. Das Element wird nicht durch Berührung heilig, sondern durch das Wort Gottes.
      Informier dich wenigstens, bevor du schreibst.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Taufwasser symbolisiert die göttliche Reinheit und "Abwaschung der Sünden"!

      benSalomo schrieb:

      Ein moderner Mensch würde sagen: Das Tauf Wasser ist ein Zauber Mittel.
      Dem muss ich als Evangelischer energisch widersprechen, weil für uns Evangelische, wie für die meisten Christen weltweit die Taufe ein Sakrament = göttliches Heilszeichen und göttliches Gnadenzeichen ist, das von Jesus Christus selber eingesetzt und gespendet wurde und damit heilig ist! Es hat also mit Zauber oder Zaubermittel nicht das geringste zu tun!

      Martin Luther schreibt im Kleinen Katechismus:

      Das Geschenk der Taufe

      Wir bekennen mit unsern Vätern:

      Die Taufe ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen, womit Gott, der Vater, durch Jesus Christus, seinen Sohn,
      samt dem Heiligen Geist bezeugt,

      dass er dem Getauften ein gnädiger Gott wolle sein und verzeihe ihm alle Sünden aus lauter Gnade
      um Jesu Christi willen und nehme ihn auf an Kindes Statt und zum Erben aller himmlischen Güter.

      Der Auftrag zur Taufe

      ergibt sich aus Matthäus 28, 18 - 20! (Dem Tauf - und Missionsbefehl Jesu!)

      Mit den Katholiken sind wir uns einig wenn sie bekennen: "Die Sakramente sind...Zeichen der Gnade, die von Christus eingesetzt...sind."(Kompendium der Katholischen Kirche(KKK), Nr.224 auf Seite 94) und "Taufen bedeutet ins Wasser >>eintauchen<<. Der Täufling wird in den Tod Christi eingetaucht und ersteht mit ihm als eine >>neue Schöpfung<< (2.Kor.5,17). Es wird auch >>Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist<< (Tit.3,5) oder >>Erleuchtung<< genannt, denn die Gertauften werden >>Kinder des Lichts<< (Eph.5,8)." (Nr. 252 - KKK)

      Das Wasser der Taufe symbolisiert damit zugleich die "göttliche Reinheit" und "die Abwaschung der Sünden"! (Apg.22,16

      Bibelstelle

      "...laß dich taufen und deine Sünden abwaschen!"
      / 2.Sam.12,13/ Matth.9,2/ Apg.3,19/ Röm.3,25/ Röm.6,6/ 2.Kor.5,19/ 1.Joh.1,7-9)

      Ich persönlich stimme auch der Aussage des KKK unter NR. 263 zu: "Der Getaufte gehört für immer Christus an."(Seite 106)

      Also, bitte, das Wasser der Taufe ernstnehmen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Evangelische Taufe ist biblisch, biblischer geht's nicht und hat mit Magie absolut nichts zu tun!

      benSalomo schrieb:

      Das Verständnis der Taufe in der ev. Kirche und der RKK ist also grundsätzlich ein nicht-biblisches Verständnis. Es ist eine Art von Magie, die dahinter steckt.
      Absolut falsch! Im Beitrag NR. 32 habe ich die biblischen Belege angeführt! Das kath./evang./othod. Verständnis der Taufe ist a b s o l u t biblisch! Und nienmals auch nur der Hauch einer Art von Magie! Diese Aussage grenzt schon an religiöse Verleumdung der Kirchen!
    • Diese Aussage grenzt schon an religiöse Verleumdung der Kirchen!
      @Norbert Chmelar:

      da gewöhnst du dich dran; nicht aufregen.

      Das ist in einigen Gemeinschaften und Köpfen die Hauptbeschäftigung, weil sie nichts Eigenes zu verkünden haben.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Der Auftrag zur Taufe

      ergibt sich aus Matthäus 28, 18 - 20! (Dem Tauf - und Missionsbefehl Jesu!)
      ja, aber zuvor heißt es, machet zu Jüngern...

      Norbert Chmelar schrieb:

      Martin Luther schreibt im Kleinen Katechismus:

      Das Geschenk der Taufe

      Wir bekennen mit unsern Vätern:

      Die Taufe ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen, womit Gott, der Vater, durch Jesus Christus, seinen Sohn,
      samt dem Heiligen Geist bezeugt,

      dass er dem Getauften ein gnädiger Gott wolle sein und verzeihe ihm alle Sünden aus lauter Gnade
      um Jesu Christi willen und nehme ihn auf an Kindes Statt und zum Erben aller himmlischen Güter.
      Wir haben Martin Luther viel zu verdanken, wegen der Übersetzung der Bibel, aber es gibt viele Aussagen von ihm, die mich sehr nachdenklich machen, ob er in dieser Zeit seines Lebens den "Heiligen Geist" überhaupt hatte. Hierzu gehören seine antisemitischen Äußerungen, seine brutalen abwertenden Äußerungen gegenüber Frauen und auch stark abwertenden Äußerungen gegenüber "Wiedertäufer", um hier nur einiges aufzuzählen.

      Hier ein Beispiel bzgl Wiedertäufer:
      Der Glaube ist eine ungewisse Sache. Die Täufer berufen sich auf Mark 16,16 und folgern, man soll niemanden taufen, der nicht glaubt. Nach Luther ist es aber Vermessenheit, wissen zu wollen, wann ein Täufling glaubt. Das kann man gar nicht wissen, weil wir keine Götter sind, die ins Herz sehen können. Wer also die Taufe auf den Glauben gründet, tauft auf Abenteuer und ist nicht gewiss, ob Glaube da ist. Damit tut er aber nichts besseres als der, der ohne Glauben tauft, denn Unglaube und ungewisser Glaube ist dasselbe. Auch wenn der Täufling seinen Glauben bekennt, nutzt das gar nichts, denn der Text sagt nicht "wer bekennt", sondern "wer glaubt". Außerdem sind alle Menschen Lügner. Daraus folgt: Wer die Taufe auf den Glauben des Täuflings gründet, darf gar keinen taufen. Deshalb ist Mark 16,16 gegen die Wiedertaufe, weil von gewissem Glauben die Rede ist, die Wiedertaufe aber auf ungewissem Glauben gründet.103 Außerdem: 'Wenn wir darauf hinaus wollen: "Wer glaubt" dann können wir jede Stunde genug Leute taufen, überall dort, wo man Christen findet, die gefallen oder ohne Glauben sind. Und man müsste auch immer wieder taufen, nach jedem Fall neu.

      Luther behauptet, dass jeder Mensch ein Lügner ist und dass die Wiedertaufe (Erwachsenentaufe) auf Lüge aufgebaut wäre. Auch bei Luther sehen wir den Irrtum, dass die Kirche hier Entscheidungen treffen müsse...Der Täufling wäre nicht zu kontrollieren. Natürlich kann kein Mensch ins Herz eines anderen sehen, muss man auch nicht...Gott sieht ins Herz, das reicht doch... Die Erwachsenentaufe ist nur aus der Sicht der Kirche, wenn sie ihren Täufling nicht traut, auf ungewissen Glauben gegründet. Ja, wenn man so denkt wie Luther, dass jeder Mensch lügt, dann dürfte so ein Pastor auch niemanden taufen.Ob ein Mensch an die biblische Taufe glaubt oder nicht, entscheidet der Täufling selbst, wer sonst sollte hier entscheiden? Nur bei der Salbung mit dem Heiligen Geist, bei der Taufe Jesus ist dies sichtbar und hörbar gewesen. Sein denken, dass man dann immer wieder neu taufen müsse, sagt mir, dass er die Taufe in der Bibel nicht verstanden hat, weil er meinte, sie müsse von der Kirche aus gehen.

      Ganz sicher können wir allerdings bei der Säuglingstaufe sein, dass hier kein Glaube vorhanden ist...

      Norbert Chmelar schrieb:

      Das Wasser der Taufe symbolisiert damit zugleich die "göttliche Reinheit" und "die Abwaschung der Sünden"! (Apg.22,16
      Bibelstelle
      "...laß dich taufen und deine Sünden abwaschen!"
      So ist es, aber nur wenn wir an dieses Reinwaschen glauben können, erfüllt es seinen Zweck, wie es in Apg 22,16 heißt

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elli59 ()

    • @Elli59:

      Natürlich kann kein Mensch ins Herz eines anderen sehen, muss man auch nicht...Gott sieht ins Herz, das reicht doch...
      Ganz genau. Und deshalb kann auch das Kind getauft werden, weil es (ebenso wie beim Erwachsenen) in Gottes Hand liegt und letztlich nur Gott bekannt ist.

      Ebenso wenig, wie ich weiß, ob mein Kind mal gläubig wird, weiß ich, ob der Erwachsene im Glauben bleibt; wir wissen es nicht.
      Wir haben aber eine Segensverheißung als gläubige Eltern und Angehörige, dass unsere Kinder und Kindeskinder gesegnet sind durch unseren Glauben. Das kam hier nämlich noch gar nicht zur Sprache.

      sagt mir, dass er die Taufe in der Bibel nicht verstanden hat, weil er meinte, sie müsse von der Kirche aus gehen.
      Natürlich geht es von der Kirche aus, oder hast du dich selbst getauft?
      Ein anderer Christ wird dich doch wohl getauft haben, oder nicht? Das ist Kirche.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Zitat von Elli59
      Natürlich kann kein Mensch ins Herz eines anderen sehen, muss man auch nicht...Gott sieht ins Herz, das reicht doch...

      Seele1986 schrieb:


      Ganz genau. Und deshalb kann auch das Kind getauft werden, weil es (ebenso wie beim Erwachsenen) in Gottes Hand liegt und letztlich nur Gott bekannt ist.
      Die Bibel sagt sehr oft, zuerst der Glaube, dann die Antwort des "Gläubigen" auf den Glauben, der zuvor von Gott geschenkt worden ist. Der Gläubige sagt ja, zu diesem Geschenk. Es ist wie bei einer Hochzeit. Die Hochzeit sollte ein Symbol einer Liebe die lebenslang andauern soll, sein.
      Wer möchte schon Zwangsverheiratet werden mit irgendwelchen Verheißungen der Eltern oder Menschen in Amt und Würden

      Seele1986 schrieb:

      Ebenso wenig, wie ich weiß, ob mein Kind mal gläubig wird, weiß ich, ob der Erwachsene im Glauben bleibt; wir wissen es nicht.
      Wir haben aber eine Segensverheißung als gläubige Eltern und Angehörige, dass unsere Kinder und Kindeskinder gesegnet sind durch unseren Glauben. Das kam hier nämlich noch gar nicht zur Sprache.
      Es geht nicht darum ob der Erwachsene im Glauben bleibt. Du denkst wie Luther von der Kirchenseite aus. Der Gläubige ist für sich selbst verantwortlich!.
      Natürlich kam das hier schon oft zur Sprache, zumindest von mir. Aus meiner Sicht ist die "Säuglingstaufe" eine Segnung, die ich gut finde, mehr aber auch nicht.

      Seele1986 schrieb:

      Zitat
      sagt mir, dass er die Taufe in der Bibel nicht verstanden hat, weil er meinte, sie müsse von der Kirche aus gehen.
      Natürlich geht es von der Kirche aus, oder hast du dich selbst getauft?
      Ein anderer Christ wird dich doch wohl getauft haben, oder nicht? Das ist Kirche.
      Wenn ich einen Brief schreibe, dann schreibe ich ihn und nicht der Kugelschreiber. Natürlich kannst du sagen, der Kugelschreiber hats geschrieben.
      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli59:

      Die Bibel sagt sehr oft, zuerst der Glaube, dann die Antwort des "Gläubigen" auf den Glauben,
      Die Bibel schildert eine selbstverständliche Reihenfolge, die aus der Sache hervorgeht. Es gab noch keine Kirche.
      Sie schildert aber wie gesagt auch anderes; und wie gesagt bildet sich hier bereits ab, dass es viele Wege und Formen gibt (wie wir sie heute auch finden).

      Die gängigste Form war selbstverständlich die Erwachsenentaufe; vollkommen richtig. Niemand sagt was gegen die Erwachsenentaufe.
      Es hat sich dann mit den nächsten Generationen eingebürgert, auch die Kinder zu taufen, da Bund und Zusage jedem gilt, unabhängig von seinem Geisteszustand.

      Es geht nicht darum ob der Erwachsene im Glauben bleibt.
      Dann geht es ebenso nicht darum, ob das Kind einmal gläubig wird. Dann ist doch alles gut... (?)

      Geht es dir wirklich nur um eine ganz bestimmte Art der Taufpraxis, weil sie am häufigsten in der Bibel geschildert wird? Das ist alles? Meine Güte...

      Ich nehme an, es geht dir um den "Gehorsam" Gott gegenüber.
      Der Gehorsam erweist sich nicht an sowas. Die Zeit, in der wir durch eine bestimmte Praxis oder Ritual Gott gefallen, ist vorbei. Wir haben mit diesem Dienst nichts mehr zutun.

      Es ist alttestamentlich und werksgerecht; das soll jetzt kein Klischee sein, sondern es ist so.
      Ich begreife nicht, dass Christen heute immernoch so denken.

      Es gibt Erwachsenentaufe, es gibt Kindertaufe,
      es gibt das ganz bewusste Bekehrungserlebnis, es gibt das hineinwachsen in die Lehre,
      es gibt das Gewinnen Gottes durch eine Krise, es gibt das Verlieren Gottes durch eine Krise, alles mögliche.

      Wo ist das Problem, solang Gott von Herzen gedient wird? Der Beweis des Gehorsams und des Glaubens ist die Nächstenliebe, nicht ein Ritual.

      Mir leuchtet diese ganze Debatte nicht ein.
      Deine Gemeinschaft (oder Hauskreis oder was auch immer) hält es lieber mit der Großtaufe durch komplettes Untertauchen? Ja, dann macht es doch! Ist doch gut.

      Die Freikirchen machen es so meistens. Sollen sie machen! Ist alles gut.

      Es wird uns etwas vorgeworfen, was die Kritiker selbst tun: die Fixierung auf eine ganz bestimmte Praxis.
      Wir machen beides; ist beides biblisch gegründet. Wir haben keinen Konflikt.

      Wir haben Probleme in anderen Punkten, die du ja auch erwähnt hast. Da stimme ich dir voll zu!
      Probleme und dunkle Ecken haben wir alle.

      Aber bezüglich der Taufe, wie gesagt: sehe ich nicht, was du und andere hier anprangern.

      Lg
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • Äußerungen Luthers gegen Juden, Geistig Behinderte und Bauern waren schlimm!

      Elli59 schrieb:

      Wir haben Martin Luther viel zu verdanken, wegen der Übersetzung der Bibel, aber es gibt viele Aussagen von ihm, die mich sehr nachdenklich machen, ob er in dieser Zeit seines Lebens den "Heiligen Geist" überhaupt hatte. Hierzu gehören seine antisemitischen Äußerungen, seine brutalen abwertenden Äußerungen gegenüber Frauen und auch stark abwertenden Äußerungen gegenüber "Wiedertäufer", um hier nur einiges aufzuzählen.
      Da muss ich leider Recht geben. Luthers Äußerungen gegen die Juden waren schlimm - es war praktisch, in Teilen, das Programm der NSDAP!: "Vertreiben, Häuser und Synagogen anzünden!" (In: "Von den Juden und ihren Lügen", 1543) Wenigstens vom Töten der Juden hat Luther nichts gesagt, aber gegen die Bauern schon: Den Fürsten sagte Luther 1525 im Bauernkrieg: "Schlagt sie(=die Bauern) tot, wie tollwütige Hunde!" (in: "Wider die brennenden und mörderischen Rotten der Bauern") Als die Fürsten dann 100.000ende Bauern bestialisch umgebracht hatten, bereute Luther seine Worte und sagte: "Das habe ich nicht gewollt. Die Fürsten hätten gewütet, wie Besserker!"

      Auch gegenüber Behinderten äußerte er sich schlimm: "Es wäre besser gewesen, diese zu ersäufen!"

      Für derartige Äußerungen Luthers muß man sich auch heute als Evangelischer noch schämen und entschuldigen!
    • "Erst der Glaube - dann die Taufe!" (Mark.16,16) oder "Erst die Taufe - dann der Glaube!" (Apg.2,38) ?

      Elli59 schrieb:

      Die Bibel sagt sehr oft, zuerst der Glaube, dann die Antwort des "Gläubigen" auf den Glauben, der zuvor von Gott geschenkt worden ist. Der Gläubige sagt ja, zu diesem Geschenk. Es ist wie bei einer Hochzeit. Die Hochzeit sollte ein Symbol einer Liebe die lebenslang andauern soll, sein.
      Ja, so steht es zumindest in Markus 16,16 - eine Stelle, welche die Freikirchen zur Begründung der Erwachsenentaufe anführen.

      Bibelstelle

      "Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden;..." (Markus 16,16)

      Die Freikirchen lesen daraus die Deutung ab: 1.) Der Glaube dann 2.) Die Taufe !
      Kann man dies aber wirklich rein grammatikalisch so auffassen, oder will Markus nicht sagen: "Glaube und Taufe gehört zusammen!" ?
      gefolgert durch das verbindende Wort "und". (?)

      In Apostelgeschichte 2,38 (Stelle, welche die Katholiken als biblische Begründung für die Firmung und weitere 3 Sakramente ansehen!) steht:

      Bibelstelle

      ""... Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi...! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes(welches der Glaube ist!) empfangen." (Apostelgeschichte 2,38)

      Wenn man hier genauso wie die Freikirchen argumentieren würde, hieße das hier in Apg.2,38: 1.) Die Taufe dann 2.) Der Glaube !

      (Die Freikirchen berufen sich auf Mk.16,16 (erst glauben, dann taufen) - die Großkirchen auf Apg. 2,38 (erst taufen, dann glauben) Im Sinne der dialektischen Theologie eines Karl Barth haben beide Recht!) Seele 1986 hat ja schon mehrmals richtig geschrieben, dass die Bibel verschiedene
      Möglichkeiten nebeneinander aufweist!

      Zitat von Elli 59:
      Natürlich kam das hier schon oft zur Sprache, zumindest von mir. Aus meiner Sicht ist die "Säuglingstaufe" eine Segnung, die ich gut finde, mehr aber auch nicht.

      Auch dem stimme ich zu, da ich ja schon mehrmals geschrieben habe, unsere Evangelische Landeskirche Württemberg solle "die Kindertaufe" in eine "Kindersegnung" umwandeln. Das wäre bibel-gemässer!

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