Lektionsheft

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    • Lektionsheft

      Kürzlich habe ich in unserer Gemeinde einen Aushang gesehen, der mich ziemlich überrascht hat. Eine Nachbargemeinde hatte sich per Brief an die Kirchenleitung gewandt, (Vereinigung? ich weiß nicht mehr welche an welche Ebene) mit der Bitte, sich dafür einzusetzen, das deutsche Lektionsheft beizubehalten. Es klang so, als ob es im Gespräch ist, die deutsche Umarbeitung des Lektionshefts einzustellen und nur noch die deutsche Übersetzung der internationalen Ausgabe ("Weltfeldausgabe", wer hat sich nur diesen Namen ausgedacht...) aufzulegen. Weiß jemand mehr darüber?

      Liebe Grüße,

      Heiko
    • Hallo Heiko,
      bei uns wurde vor einiger Zeit vor einer inoffiziellen Umfrage gewarnt die einzig und alleine den Zweck hatte, das deutsche Betrachtungsheft durch die Weltfeldausgabe zu ersetzen. Unterschrieben von Geschwistern, die man auch im Zusammenhang mit anderen eigenartigen Briefen liest. Solche Bestrebungen gibt es wohl bei einigen Leuten, weil ihnen das deutsche Heft nicht tiefgründig genug ist, weil es mehr Bibeltexte als EGW-Zitate beinhaltet usw.
      Liebe Grüße von Margit.
    • Liebe @Margrit, das ist wieder mal eine suggestive Behauptung, bzw. Urteil. Fakt ist, dass die Weltfeldausgabe die ist, die von der GK für die ganze Welt einheitlich gemacht wurde. Aber "wir" Deutschen müssen immer eigene Brühe kochen, sich abspalten und etwas anderes produzieren oder zumindest total ändern. Kein Wunder, dass nicht alle da mitmachen wollen, es ist eher positiv einzusehen, wenn man nach Einheit der STA Weltweit strebt, als dasss man D-Abspaltung gut heißt, denn es ist eben nicht gut.
    • Ich pesönlich finde unser deutsches Bibebetrachtungsheft für uns hier passend. Schließlich sollte es doch auch einen Bezug für das "wahre" Leben haben. Bibeltexte und Zitate abfragen hilft uns im Leben nicht weiter. Es muss auch der aktuelle Lebensbezug da sein. Und ich behaupte einfach mal, dass ein Adventist in Angola oder einer in Vietnam ganz andre Sorgen und Probleme haben wird als wir hier. Und deshalb ist für mich die Weltfeldausgabe ( dieses Wort werde ich auch nie wirklich verstehen...) nicht wirklich relevant. Und in diesem Zusammenhang von Abspaltung zu reden, find ich schon mehr als merkwürdig. Einheit in Vielfalt kann immer nur bereichernd sein. Aber darum gind es ja in der Frage von Heiko auch nicht.
    • Stofi schrieb:

      Liebe @Margrit, das ist wieder mal eine suggestive Behauptung, bzw. Urteil. Fakt ist, dass die Weltfeldausgabe die ist, die von der GK für die ganze Welt einheitlich gemacht wurde. Aber "wir" Deutschen müssen immer eigene Brühe kochen, sich abspalten und etwas anderes produzieren oder zumindest total ändern. ...

      Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es gibt im englischsprachigen Raum eine Fülle von verschiedenen SS Lektionen.
      Und ich war in ca. 20-30 verschiedenen Gemeinden in den USA. Dort gehen in der Regel nur ca. 10% bis max. 20% der Glieder in die Sabbatschule - vielleicht eine Folge der "Qualität" der sogenannten Weltfeldausgabe für Menschen in entwickelten Ländern des 21 Jahrhunderts??

      @ Heiko:
      ich habe auch so ein Gerücht gehört.
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Margit, du hast Recht, die Lektionen behandeln die Wahrheiten der Bibel... die sind in der Tat nichts für das "wahre Leben" (sark). Da muss man sich die Deutsche Lektion in die Hand nehmen, darin sind die Fragen fürs Gespräch so gestellt, dass man weder die Lektion, noch die Bibel dazu studieren muss, denn man kann nur philosophieren oder einfach "vom Leben" erzählen. Vllt. bringt eine liebe Schwester dazu noch einen leckeren Kuchen. ...........

      @Heiko, es ist nichts verwerfliches daran, dass es eine einheiltliche Weltausgabe der GK gibt. Wie es jeder behandelt, oder ob noch andere Gruppen und Hefte gibt, ist, leider zu Kenntnis zu nehmen. Aber wie Margit ihren Post geschrieben hat, hat sie eine Umfrage und ihre Autoren absichtlich schlecht gemacht, ..... zudem ist sie anscheinend über die Hintergrüden ganz uninformiert.
    • Stoffi - was für einen Käse schreibst du hier? Du pauschalisierst und verurteilst sehr. Lernt man das in der Weltfeldausgabe, ja? Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die Warnung von unserem Vereinigungsvorsteher kam und jeder konnte sich den Wortlaut der "Umfrage" selbst durchlesen. Das zum Thema "uninformiert". Was die Unterzeichner dieses Schriftstückes betrifft, haben die Gemeinden hier schon einschlägige Erfahrungen gemacht. Ohne Namen zu nennen kann ich dir sagen, dass ein Unterzeichner schon 2 Gemeinden "platt" gemacht hat wenn du verstehst, was ich meine. Ansonsten verstehe ich nicht, wieso du dir ein Urteil bildest, ohne selbst informiert zu sein, denn du hast Heikos Frage nicht mal im Ansatz beantwortet.
    • HeimoW schrieb:

      Stofi schrieb:

      Liebe @Margrit, das ist wieder mal eine suggestive Behauptung, bzw. Urteil. Fakt ist, dass die Weltfeldausgabe die ist, die von der GK für die ganze Welt einheitlich gemacht wurde. Aber "wir" Deutschen müssen immer eigene Brühe kochen, sich abspalten und etwas anderes produzieren oder zumindest total ändern. ...

      Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Es gibt im englischsprachigen Raum eine Fülle von verschiedenen SS Lektionen.
      Und ich war in ca. 20-30 verschiedenen Gemeinden in den USA. Dort gehen in der Regel nur ca. 10% bis max. 20% der Glieder in die Sabbatschule - vielleicht eine Folge der "Qualität" der sogenannten Weltfeldausgabe für Menschen in entwickelten Ländern des 21 Jahrhunderts??

      @ Heiko:
      ich habe auch so ein Gerücht gehört.
      Die "Fülle von verschiedenen SS Lektionen" halte ich für ein Gerücht. Auf ssnet.org/study-guides/
      gibt es neben der regulären Ausgabe noch Ausgaben für Kinder, Jugendliche und für junge Erwachsene. Das ist nach Altersgruppen sortiert. Und 20% der Glieder wäre im Vergleich zu meiner Heimatgemeinde ein guter Schnitt.Der Gottesdienstbesuch liegt bei rund 50% und die Sabbatschule hat davon vielleicht ein Drittel.

      Was die Qualität angeht, so halte ich in der Tat die "Weltfeldausgabe" für besser. Mir sind auch eine Fülle von inhaltlichen Unterschieden zur Deutschen Sonderausgabe aufgefallen. Im Schöpfungsquartal fehlten in der deutschen Ausgabe z.B. die deutlichen Aussagen der WFA zur Schöpfung in sieben Tagen und die Bezüge zur Great Controversy. Mein Eindruck ist, dass sämtliche konservativen Spitzen sorgfältig rausredigiert werden.

      Aber meine Frage war konkret die, ob es derzeit offizielle Bestrebungen gibt, diese deutsche Sonderlocke über die Weltkirchenleitung stillzulegen.

      Heiko
    • Stofi schrieb:

      .... Aber wie Margit ihren Post geschrieben hat, hat sie eine Umfrage und ihre Autoren absichtlich schlecht gemacht, ..... .
      Margit hat absolut Recht! Wir haben in unserer Gemeinde ein qualifizierte Minderheit von Querulanten, die alles was die Gemeindeleitung macht oder vorschlägt, prinzipiell missbilligt, schlecht macht und dagegen intrigiert. Es ist bedauerlich, man redet von Liebe und lebt Denunziation, Ablehnung und Nörgelei. Wer die Deutsche Lektion nicht will, kann die andere nehmen, aber statt froh zu sein über eine Vielfalt muss versucht an diese zu zerstören. Wie bei der Champignonzucht - kaum kommt ein Kopf raus, wird der abgeschlagen. Dass unser Gott ein Gott der Vielfalt ist, das entgeht solchen Kleingeistern.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Heiko schrieb:

      ... Und 20% der Glieder wäre im Vergleich zu meiner Heimatgemeinde ein guter Schnitt.Der Gottesdienstbesuch liegt bei rund 50% und die Sabbatschule hat davon vielleicht ein Drittel...
      Sorry ich meinte 10 bis max. 20% der Predigtbesucher... (Die Gliederanzahl kennt man als Besucher ja nicht)
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich weiß aus einer mir glaubwürdigen Quelle, dass dieses Thema - wie es mit der deutschen Lektion weiter geht - auf einen "Konventtreffen" für Gemeindeleiter behandelt wurde. So sagten offizielle Vertreter der Gemeinde, dass sich der Arbeitskreis, der die deutsche Lektion bearbeitet, wohl nicht mehr (offiziell?) trifft. Einige Gemeindeleiter reagierten wohl enttäuscht und erwägten die Sabbatschule dann wohl ganz aus dem Programm zu nehmen. Das wäre meiner Meinung nach sehr traurig, denn um diese sehr wertvolle Institution unserer Gemeinde beneiden uns viele andere Christen.

      Über die Qualität der Sabbatschule, und damit auch über die Motivation sich mit der Bibel innerhalb der Woche zu beschäftigen, entscheidet meiner Meinung nach zu einen gewichtigen Anteil der Gesprächsleiter oder "Lehrer". Die jeweilige Ausführung des Heftes kommt meiner Meinung nach erst danach. Ob ein Sabbatschulgespräch zum "Stammtisch" oder zum "Kaffeeklatsch" mutiert, hängt nicht zwangsläufig mit dem Heft zusammen, sondern eher mit den Beteiligten und vorallem dem Gesprächsleiter. Didaktisch gefällt mir persönlich die deutsche Ausgabe besser, innerhaltlich eher die "Weltfeld" - habe aber seit gut zwei Jahren nur noch die "Weltfeldlektion" und folglich keinen Vergleich mehr (und ich mache mir auch nicht die Mühe, diesen anzustellen! Dafür ist mir meine Zeit zu schade...).
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Welche Argumente für die WFA in Deutschland außer dem Grund "Einheit" können noch genannt werden? Und warum ist diese "formelle" Einheit - die Benutzung des gleichen Heftes überall auf der Welt - so sehr notwendig? Einheit besteht nicht in gleicher Paradeuniform, sondern in Gemeinschaft durch die Liebe und gleiche Lebensprinzipien.

      Überhaupt finde ich den ganzen Streit um richtige Hefte überflüssig. Wer die Bibel viel und tief studiert, wird feststellen, dass diese Hefte inhaltlich noch ziemlich kurz gefasst sind. Beim einem intensiven Bibelstudium wird die Frage nach dem Unterschied zwischen beiden Heften unbedeutend werden, da das neu gewonnene Wissen inhaltlich mindestens beide Hefte umfassen wird. Wer beide Hefte bevorzugt, kann beide Hefte bestellen. Wer es nicht tut, soll nicht zu etwas anderem gezwungen werden. Einheit in der Vielfalt. Einen großen Streit wegen einer solchen Kleinigkeit (aus meiner Sicht) säen finde ich nicht passend.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Welche Argumente für die WFA in Deutschland außer dem Grund "Einheit" können noch genannt werden?

      Es klingt vielleicht banal: Es könnten auch Kostengründe sein. Vielleicht können wir uns den "Luxus" von zwei Lektionsheften nicht mehr leisten, wenn diese als "gleichwertig" betrachtet werden oder keine besonderen Vorteile bringen (ist wohl oder übel eine subjektive Ansichtssache). Am Ende ist die Übersetzung der WFA kostengünstiger.

      Ich würde mich freuen, wenn es endlich eine offizielle Stellungnahme seitens der Gemeindeleitung dazu geben würde. Seit dem von mir in #11 angesprochenen Konventtreffen sind schon mindestens zwei adventisten.heute-Ausgaben vergangen. Klarheit würde jedweder Spekulation (auch meiner ;) ) den Boden entziehen.
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      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Zitat Heimo:
      Es ist bedauerlich, man redet von Liebe und lebt Denunziation, Ablehnung und Nörgelei. Wer die Deutsche Lektion nicht will, kann die andere nehmen, -------

      Es ist bedauerlich in einer derart oberflächlichen Bewertung ---noch dazu von Heimo--die Ablehnung der deutschen Lektion in "Denunziation, Ablehznung und Nörgelei" gefunden zu haben----und läßt (mich) so manche weitere Beiträge von ihm anders einordnen.
      --aber statt froh zu sein über eine Vielfalt muss versucht an diese zu zerstören.
      auch dieses Verständnis von Heimo in Bezug auf "Vielfalt in der Einheit" ist m.E. völlig unbiblisch.
      ================================================================================================================================
      Vielfalt in der Lehre ergibt keine (biblisch gewollte) Einheit

      das aber ist genau der (einzige) und ursprüngliche Punkt der lfd. Kritik.

      Heiko hat auf diesen Punkt mit einem Beispiel hingewiesen:
      Was die Qualität angeht, so halte ich in der Tat die "Weltfeldausgabe" für besser. Mir sind auch eine Fülle von inhaltlichen Unterschieden zur Deutschen Sonderausgabe aufgefallen. Im Schöpfungsquartal fehlten in der deutschen Ausgabe z.B. die deutlichen Aussagen der WFA zur Schöpfung in sieben Tagen und die Bezüge zur Great Controversy.

      Dazu gibt es zahllose Beispiele von inhaltlicher, abweichender theologischen Vielfalt-----die eben keine biblische Einheit ergeben kann.
      Solange inhaltliche theologische,lehrmäßige Abweichungen in der deutschen Lektion zur WFA bestehen, hat diese keine Daseinsberechtigung.

      y.
    • Yokurt schrieb:
      Heiko hat auf diesen Punkt mit einem Beispiel hingewiesen:

      Was die Qualität angeht, so halte ich in der Tat die "Weltfeldausgabe"
      für besser. Mir sind auch eine Fülle von inhaltlichen Unterschieden zur
      Deutschen Sonderausgabe aufgefallen. Im
      Schöpfungsquartal fehlten in der deutschen Ausgabe z.B. die deutlichen
      Aussagen der WFA zur Schöpfung in sieben Tagen und die Bezüge zur Great
      Controversy.




      Dazu gibt es zahllose Beispiele von inhaltlicher, abweichender
      theologischen Vielfalt-----die eben keine biblische Einheit ergeben
      kann.
      Hier ist der Punkt. Da der adventistische GLAUBE sich in vielen Punkten LEIDER verändert, verschoben oder gänzlich nachgelassen hat, deshalb muss man Lektüren herausgeben, die vorher "korrigiert und angepasst" werden (müssen).

      .
    • Darf ich ein Paar Fragen einwerfen ...

      Welchen Einfluß hat das Vorhandensein oder NICHTvorhandensein einer deutschen Version auf:
      - die NICHTvorbereitung des Großteils der Sabbatschulbesucher?
      - die teilweise extremst schlechte Vorbereitung der Sabbatschullehrer?
      - die mangelnde Qualifikation WIE man eine Lektion leitet?
      - die fast allgemeine Erwartungshaltung, da sollte und dürfte jeder eine eigene Meinung durchpeitschen
      - die fast komplett fehlende Einsicht, die SabbatSCHULE ist eine Schule und kein Stammtischtreffen

      WAS kann heute noch dazu beitragen, daß:
      - die Sabbatschullehrer und Teilnehmer nicht ihre Meinung während der Lektion durchsetzen
      - die Sabbatschullehrer das eigentliche Thema der Lektion vorstellen
      - die Sabbatschullehrer auf dem Thema aufbauend den Bezug zur Realität herstellen (es ist die Aufgabe der Leiter und nicht die des Hefts, weil Gemeinden so unterschiedlich sind)
      - die Sabbatschullehrer helfen durch die Lektion die Bibel zu studieren, und den Glauben zu stärken
      - die Lehre und der Glaube nicht mehr verwechselt werden

      Auch wenn ich eher für nur eine einheitliche Weltausgabe stimmen würde:
      nicht die unterschiedlichen Hefte sind das Problem!
      Ich diskutieren nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • greatest schrieb:

      nicht die unterschiedlichen Hefte sind das Problem!
      Genau dem möchte ich zustimmen. Nicht das Heft ist das Problem, das Problem besteht darin, was die Gemeinden daraus machen. Gesprächsleiter genauso wie Gesprächsteilnehmer. Im HopeChannel wird recht gut vorgemacht, wie es gehen könnte: Ein Studium der Bibel mit guten Fragen dazu. Woche für Woche in "Die Bibel - das Leben".

      Im Übrigen könnte sich der deutsche Adventverlag ein bisschen mehr Mühe geben das Weltfeldheft optisch (vor allem das Titelbild) der westeuropäischen Mentalität zur Klarheit anpassen. Ich verstehe bis heute nicht, warum wir am WFA eine verkitschte ZJ-Zeichnung haben müssen, obwohl das seitens der internationalen Herausgeber der WFA nicht vorgeschrieben ist.
    • Gutes Lektionsheft , schlechtes Lektionsheft : Auf Dich kommt es an

      Zunächst @greatest : Da gibt es Gemeindewahlen, in denen man verantwortungslose - wie Du sie schilderst - Lehrer abwählen kann : Lehrt jemand, so warte er der Lehre (Römer 12, 7.). Und jene Sabbatschulteilnehmer, welche völlig ohne Vorbereitung in der Klasse sitzen und dann Allgemeinplätze von sich geben - das kann in Grenzen der SS-Lehrer doch etwas steuern. Sabbatschulklasse als Gedankenaustausch, als aneinander lernen, was wir - jeder - aus der Lektion herausgeholt haben, worüber wir dann, jeder für sich, im Nachhinein noch nachdenken können.

      Es gibt keine schlechte Lektion im Sabbatschullehrheft - es gibt nur solche, welche sich zum vorgegebenen Thema die Woche über keine Gedanken gemacht haben.

      Allerdings habe ich meine sehr lange Erfahrung im Studium beider Versionen gleichzeitig - im Fall der "Weltfeldausgabe" auch die zusätzlich kommentierte Teachers Edition. Generell scheint mir die "Deutsche Ausgabe" besser gegliedert, manchmal ein urdeutsches Problem anzusprechen - no, schlecht? Manchmal zielt die Weltfeldausgabe sehr deutlich auf Probleme der Dritten Welt - nur, das kann uns interessieren (mich interessiert es!), aber was machen wir damit für uns?

      Schlussendlich stimme ich Dir, gratest, vollinhaltlich zu: Nicht die unterschiedlichen Hefte sind das Problem .

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    • greatest schrieb:

      nicht die unterschiedlichen Hefte sind das Problem!


      Seit den 70 Jahren arbeite ich in der Sabbatschule mit und habe die Entwicklungen miterlebt.

      Die alten Lektionen hatten bis zu 20 Fragen die eigentlich zum Wissensabfragen waren, aber nicht für ein Gespräch.
      Daran krankte die Sabbatschule damals.
      Dann kam die neue unsere heutige deutsche lektion die nach der Induktiven Vorgehsweise Thema und das Gespräch fördern sollten.
      Ich finde es ist eine ausgezeichnete Grundlage um nach Jesu vorgehnsweise Gespräche mitteinader zu führen.

      Nebenbei haben gebildete die Englische version benutzt um mit Ausländern zu kommunitzieren.
      Das löste bei manchen Neid aus weil er meinte im Orginal mehr Wahrheit zu finden.

      Also setzte sich in den 80gern ein Br. hin und übersetzte die Englische Weltfeld ins Deutsche als Versuchsobjekt!
      Nachdem wir in den 90gern einen Zustrom von deutschen - russischen Geschwistern bekamen und die ja auch die Welfeld hatten, wurde aus einem Versuch eine Ergänzung.
      Leider wurde aus einer Ergänzung und der fehlenden Sprachgrundlage die Lektion zum Zankapfel.
      Es durfte auch nicht mehr Sabbatschule sondern Gesprächskreis heißen.
      Anstatt gewachsene Erfahrungen zu übernehmen und die Sprache und das "brüderliche" Miteinander zu fördern, missbrauchen bestimmte Personen und Gruppen diese Vielfalt.

      Es wird Unfrieden mit Argumenten wie Einheit,Wahrheit,richtige Theologie in die Gemeinden gebracht und zusätzlich unsere Gemeinschaftsleitung unter Druck gesetzt.

      Ich pesönlich finde es als eine Sauerei den Geschwistern gegenüber, die sich Jahrzehnte sehr viel Mühe geben uns eine Deutschsprachige und an unsere Kultur angelehnte Lektion zu machen, die uns befähigt die Vielfalt Gottes zu beleuchten, eine Gesprächsvogehensweise zu Lernen und uns vor Fanatismus und dogmatischem Denken bewahren möchte.

      Nur, wer in der Woche keine Zeit hat in seine Bibel zu schauen, dem wird auch die beste Lektion nichts bringen.
      Für mich sind das nur Ablekmanöver vom wesentlichen.
      Satan ist unsere Lektion ein Dorn im Auge, leider findet er Helfer in unseren Reihen!

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