Ostern selbst ein unchristliches Wort?

    • Bogi111 schrieb:

      Zu welcher Gemeinschaft hat er Kontakt?

      Das weiß ich nicht, Bogi, da ich ihn nur einmal kurz gesprochen und ansonsten nur öfters gesehen habe. Jedem, der über Jahre in der Stadt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, fällt er vermutlich irgendwann mal auf. In letzter Zeit habe ich ihn mehrfach in den Gottesdiensten und bei einer Veranstaltung einer modernen Gemeinde mit relativ jungem Publikum gesehen. Ob er einer anderen Gemeinde fest angehört, weiß ich nicht. In dem Artikel über ihn steht: "Seinen Nachschub speist Salzmann über Kontakte zu christlichen Verlagen und der freikirchlichen Szene." Deshalb vermute ich, dass er zu verschiedenen freikirchlichen Gemeinden Kontakte unterhält.

      Falls ich ihn noch einmal treffen sollte, könnte ich ihn fragen; aber ich befürchte, es geht Dir nur darum, festzustellen, dass er keiner Gemeinde fest angehört und davon abzuleiten, dass er dann kein rechter Christ sein kann, weil das Heil nur über eine Gemeinde zu erreichen sei.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Daniels schrieb:

      Falls ich ihn noch einmal treffen sollte, könnte ich ihn fragen; aber ich befürchte, es geht Dir nur darum, festzustellen, dass er keiner Gemeinde fest angehört und davon abzuleiten, dass er dann kein rechter Christ sein kann, weil das Heil nur über eine Gemeinde zu erreichen sei.
      Ich denke: Keine Glaubensgemeinschaft/Kirche der Welt kann uns erlösen! Eine Mitgliedschaft allein genügt nicht...

      Viele Grüße
      Flower.Child
    • Daniels schrieb:

      dass er dann kein rechter Christ sein kann, weil das Heil nur über eine Gemeinde zu erreichen sei.


      Lieber Daniels genau das war nicht mein Gedanke. Ich schrieb ja das er wohl einsamm wäre.

      Es ist schon eigenartig das einige Christen meinen, keine Gemeinschaft zu brauchen, obwohl Gott von Liebe zum Nächsten spricht.
      Meiner Meinung nach reicht es nicht nur, mit einem Köfferchen durch die Gegend zu laufen und Werbung für Gott zu machen.
      Wenn es sich dann ein Gespräch ergibt und er zufällig auf einen Christen trifft ,dann beendet er sofort das Gesräch.

      Und das ist für mich die spannende Frage, ob er mit Christen und Gemeinschaft überhaupt kann, oder hat sein Auftreten eine ganz andere Motivation...
    • Bogi111 schrieb:

      Und das ist für mich die spannende Frage, ob er mit Christen und Gemeinschaft überhaupt kann, oder hat sein Auftreten eine ganz andere Motivation...

      Ich hab gesehen, dass er sich einmal mit einer Frau aus der Gemeinde, in der ich ihn zuletzt mehrmals gesehen habe, unterhalten hat. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass er in dem Gespräch, das wir zusammen hatten, nicht unbedingt Wert darauf legte, von sich zu sprechen. Ich sagte ihm, dass ich einen Christen kenne, der ihn anscheinend kenne, mir jedenfalls mal seinen Namen sagte. Ich nannte ihm den Namen des Christen und erklärte, dass ich mich an seinen Namen momentan nicht erinnern könne. Als ich Anstalten machte, darüber nachzudenken, lehnte er dies mit einer Geste als unwesentlich ab.

      Darüber hinaus hat er sich mir gegenüber aufmerksam verhalten; und ich hatte den Eindruck, dass er christliche Verhaltensmaßstäbe verinnerlicht hat und nicht nur darüber spricht.

      Natürlich ist er gesellschaftlich in gewisser Weise randständig und vielleicht deshalb auch öfter allein und möglicherweise ohne großen Freundeskreis. Aber das ist weder eine Geisteskrankheit noch ein Charakterfehler. Im Interview bei HOPE TV sagte er, dass er vor allem viel lese.

      Wie sollte denn ein solcher Straßenevangelist funktionieren, wenn er beispielsweise eine Aufmerksamkeit und Lebensgenuß heischende Ehefrau oder zig oft Partys feiernde Freunde hätte?

      Meines Erachtens muss man seine soziale Lage nicht gegen seinen missionarischen Einsatz ausspielen; sondern er kann tun, was er tut, weil er gerade ist, wer er ist. Alle Versuche, das einzig richtige Leben zu definieren, lehne ich prinzipiell ab; es handelt sich dabei um Kopfgeburten, hart gesagt: Spinnereien, neutral ausgedrückt: nur um normative -- und deswegen in gewisser Weise rücksichtslose -- Theorie. Das Leben ist kein korrekter Vollzug nach soziologischen oder psychologischen Leitlinien. Das Leben ist jederzeit das gegebene Leben.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

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