Taufe in anderen Kirchen von der Adventgemeinde anerkannt?

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    • DonDomi schrieb:

      Ich habe nicht nach Kinder- und Erwachsenentaufe gefragt sondern warum der Äussere Rahmen wie das Untertauchen derart wichtig ist.
      Vermutlich deshalb, weil sowohl Johannes seine Taufen durch Untertauchen vollzogen hat und weil auch Jesus bei seiner Taufe durch Johannes den Täufer, ca. Mitte August 29 n.Chr., untergetaucht wurde.

      Das Hauptargument wird sich wohl aber aus Apostelgeschichte 8,26-40 ergeben, wo der Finanzminister (=Kämmerer) der äthiopischen Königin sich im Wasser auf Jesus Christus taufen ließ. [Apg.8, Verse 38+39:
      "Und...sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren..."] Die Wörter "taufen" (auf Griechisch: baptizo = eintauchen, untertauchen, taufen) und "aus dem Wasser heraufgestiegen" sprechen sehr dafür, dass der Apostel Philippus den Finanzminister untergetaucht hat. ===> Das wird deshalb der Grund sein, warum für Baptisten und Adventisten und Zeugen Jehovas das Untertauchen so wichtig ist - und warum sich bei diesen in der Regel ein großes Taufbecken in deren Kirchen befindet.

      Aber ein Adventist kann hier wohl besser Auskunft geben!
    • Hallo DonDomi.

      Nach meiner Kenntnis bedeutet das Symbol der Taufe, dass hier ein alter Sünder mit Christus stirbt und ein neuer Mensch mit Christus zu einem neuen Leben aufersteht. Deswegen das ganz Untertauchen. Der ganze alte Sünder wird im Wasserbad begraben. Ein neuer Mensch steht mit Christus auf und beginnt mit diesem ein neues Leben, indem er sich ab sofort im Glauben völlig an Jesus ausliefert.

      Deswegen "Glaubenstaufe" und keine Kinder Zwengs Besprengung.

      Es gibt aber auch das sakramentale, nicht biblische Tauf Verständnis. Danach ist das Taufwasser eine Art Wunder vollbringendes Medium, das in der Lage ist auf unerklärliche Weise aus einem Heiden einen Christen zu machen.. Dieses Verständnis entstammt ursprünglich dem Katholizismus aus einer Zeit, wo schon alle Erwachsenen im römischen Reich getauft waren. Damals begann die Kirche zu lehren, dass Jesus ausschließlich für die Erbsünde gestorben sei, und deshal sei es besonders wichtig, dass ein Mensch möglichst früh nach der Geburt von der Erbsünde durch die Taufe befreit werden müsse. Da war das Symbol natürlich nicht mehr so wichtig und verlor sich.. Ich habe mir an vielen Orten rund ums Mittelmeer viele Taufbecken in antiken Kirchen an geschaut. Bis eta 800 / 1000 n. Chr. wirden alle so gebaut, dass man den Täufling dort vollständig mit Wasser bedecken konnte..

      Liebe Grüße von benSalomo
    • Ist die Taufe der Kinder in der frühen Kirche nicht von der ATlichen Beschneidung abgeleitet?

      Ich bin in meiner persönlichen Bibellese gerade bei Exodus, Kapitel 12, wo es um das Passahfest und um die Beschneidung geht. Jeder Fremde = Nicht-Hebräer, der in das Gottesvolk aufgenommen werden wollte, mußte sich beschneiden lassen (2.Mose 12,44+48). Könnte man hier nicht analog argumentieren, dass wer in den Gnadenbund Jesu des NT aufgenommen werden will, sich schon als Kind taufen lassen sollte, da die Beschneidung bei jüdischen Knaben auch schon kurz nach der Geburt am 8. Tag geschehen sollte? Nur mal so ein Gedanke von mir.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ich bin in meiner persönlichen Bibellese gerade bei Exodus, Kapitel 12, wo es um das Passahfest und um die Beschneidung geht. Jeder Fremde = Nicht-Hebräer, der in das Gottesvolk aufgenommen werden wollte, mußte sich beschneiden lassen (2.Mose 12,44+48). Könnte man hier nicht analog argumentieren, dass wer in den Gnadenbund Jesu des NT aufgenommen werden will, sich schon als Kind taufen lassen sollte, da die Beschneidung bei jüdischen Knaben auch schon kurz nach der Geburt am 8. Tag geschehen sollte? Nur mal so ein Gedanke von mir.
      Zuerst wurde Abraham aus Glauben „gerecht" gesprochen. Wegen dieser „Gerechtigkeit“ wurde Abraham beschnitten. - ein Zeichen des Glaubens Abrahams. Gleichzeitig wurde mit seinem Nachkommen ein Bund geschlossen. Alle „Beschnittene“ waren die Nachkommen Abrahams.(Gottes Volk)

      Im NT wird mit der Erwachsenentaufe (aus dem Glauben) wieder Bezug genommen auf die Bescheidung des Herzen

      Jesus wurde auch "beschnitten"Mit seiner Beschneidung, ist die fleischliche überflüssig geworden

      Kolosser2,11
      11 in welchem ihr auch beschnitten worden seid mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in dem Ausziehen des Leibes des Fleisches, in der Beschneidung des Christus

      Paulus unterscheidet hier deutlich die äußerliche Beschneidung von der inneren: Christen werden nicht mit Händen beschnitten, sondern haben Anteil an der „Beschneidung des Christus".

      Philipper 3,3
      3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen

      Wir sollen nicht auf das Fleisch vertrauen, das nichts anderes tut, als zu sündigen, und uns selbst zu rühmen, sondern uns auf Christus und die Kraft des Heiligen Geistes stützen.


      Die Taufe aus dem Glauben ist jetzt die Beschneidung des Herzen. Es gibt mehrere Bibelstellen, die das erklären.
      Mit dieser Taufe - äußeres Zeichen - gehören wir zum neuen Bund, zur Kirche des Glaubens.

      Die Wassertaufe durch das Untertauchen ist ein Gehorsamsschritt, der nach der Rettung als ein öffentliches Zeichen des Glaubens an Christus und der Identifizierung mit ihm getan wird - genauso wie bei Abraham, der zuerst glaubte und danach die Beschneidung bekam.
      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • DonDomi schrieb:

      @Elli59

      Ich weiss nicht was die Kindertaufe mit meiner Frage zu tun hat, ich habe nicht nach Kinder- und Erwachsenentaufe gefragt sondern warum der Äussere Rahmen wie das Untertauchen derart wichtig ist.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Historisch – archäologisch – sachliche Belege: Die Kirchender ersten Christen (Ephesus, in den Nabatäerstädten, im Negev, Rhodos, Cres,(!), Porec (eine Piscina, rechteckig, im Hof – aus vorkonstantinischer Zeit, einachteckiges Becken in der von Kaiser Franz Joseph rekonstruierten Taufkapellenach der konstantinischen Wende), in Lavant(Osttirol), wie am Hemmaberg (einerömisch katholische Kirche und eine arianische nebeneinander!) im KärntnerJauntal).
      neben dem Augsburger Dom - sind alle zum Hineinsteigen undHeraussteigen, viele mit einer Nische für den Täufer konstruiert - und nichtgerade für die Taufe Neugeborener ausgerichtet.
      Hemaberg und Lavant lassen zudem die – etwas abgesonderten –Räume für die Katechumene erkennen, also für jene, die Taufunterricht erhieltenund erst nach der Taufe im Hauptschiff der Kirch der Eucharistiefeier ganz beiwohnendurften – das waren keine Mutter-Kind-Abteile mit Wickeltisch… Ab welchem Alterkonnte man Katechumene sein?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • benSalomo schrieb:

      Hallo DonDomi.
      Deswegen "Glaubenstaufe" und keine Kinder Zwangs Besprengung.

      Bitte, selbst wenn sie in Bogenhofen vor vielen Jahren nicht den Nachbarbauern, gerade Taufpate seines Neffen gewesen, noch den Ortspfarrer noch ein Buch der katholischen Dogmatik befragt noch eine Anfrage an eine katholisch - theologische Fakultät gerichtet haben - sondern in "Andrews" anfragten - auf meine peinliche Frage hin :

      Es gibt die Submersionstaufe (Baptisten, Adventisten, Urkirche); die Immersionstaufe (später in den trichterförmigen Taufbecken in Frankreich) - Täufling steht im Wasser, Wasser wird über ihn gegossen - so wir in den üblichen Darstellungen der Taufe Jesu; die Infusionstaufe - wie bei den Katholiken, ob Säugling oder Erwachsener - Wasser wird , herabfließen müssend - über des Täuflings Stirne gegossen,(kann man in jeder Boulevardzeitung anlässlich der Taufe eines Sprosses aus "königlichem Haus" sehen und die Aspersionstaufe - die ich nach langem Suchen bei den Methodisten gefunden habe - also, das abwertende "Besprengen" muss man , will man korrekt sein, lange suchen., auch wenn es Adventisten anderen generell unterstellen.

      (Im Volksaberglauben gibt es stellenweise noch die Traufentaufe: Neugeborene, ungetauft früh und schnell verstorben, wurden in manchen Gegenden im Traufenbereich der Kirchdächer begraben. Der vom Himmel kommende Regen, über das Kirchdach geflossen, möge doch als Ersatztaufe den armen kindlichen Seelen zugute kommen).
      Und dann die "Taufspritze": Mit der Kanüle kann unter der Geburt, die offensichtlich schiefgeht, die Hebamme Taufwasser an das noch nicht Geborene herangebracht werden).

      Ich habe etwas gegen falsche, abwertende Unterstellungen ohne Realitätskontrolle, auch wenn sie gut(?)gläubig durch Generationen tradiert werden wie die "Besprengung"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • DonDomi schrieb:

      @Elli59

      Ich weiss nicht was die Kindertaufe mit meiner Frage zu tun hat, ich habe nicht nach Kinder- und Erwachsenentaufe gefragt sondern warum der Äussere Rahmen wie das Untertauchen derart wichtig ist.


      ... weil es DIE Definition einer / der Taufe ist. Wenn man die Symbolik dann auch noch versteht, kann eine biblische Taufe nicht anders aussehen, als durch untertauchen - ANDERS ist es UNMÖGLICH. Deshalb ist die Form sehr, sehr wichtig.... nicht bei den Adventisten, sondern bei allen, die sich am Wort Gottes halten wollen.


      .
    • DonDomi schrieb:

      Verstehe ich das richtig, sind also sakramentale Handlungen nur gültig, wenn sie genauso wie in der Bibel durchgeführt werden? Warum ist das so wichtig, resp. warum verliert eine Handlung ihren Wert, wenn Sie anders durchgeführt wird?
      Warum sollten wir die Taufe anders durchführen als in der Bibel beschrieben?

      Römer 6,4-5:
      Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

      Die Taufe ist ein Bild dafür dass wir mit Jesus gestorben, begraben und wieder auferstanden sind. Genauso sieht es die Taufe vor, dass wir ganz unter Wasser tauchen (sterben und begraben werden) und als neuer Mensch wieder auftauchen (auferstehen)
      Ich hatte es schon geschrieben:
      Das Wort (Taufe) Baptizo bzw. dessen Wuzel bapto (βαπτω) bedeutet nichts anderes als "eintauchen" oder "untertauchen" und wird in der Bibel auch ausschließlich in dieser Bedeutung benutzt.

      Wenn das Wort Gottes für uns Gültigkeit hat, wieso sollten wir es dann anders machen..?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Verstehe ich das richtig, sind also sakramentale Handlungen nur gültig, wenn sie genauso wie in der Bibel durchgeführt werden? Warum ist das so wichtig, resp. warum verliert eine Handlung ihren Wert, wenn Sie anders durchgeführt wird?

      Liebe Grüsse
      DonDomi



      Ein Schiff wird mit einem Schlag mit einer Champagner Flasche getauft. Du kannst dich egal wie taufen lassen, aber andere Praktika einer Taufe, als die Biblische, wird dir überhaupt nichts nutzen.

      Eine Gegenfrage: warum müssen die Menschen sich immer etwas anderes, eigenes ausdenken, als was Gott ihnen zeigt und sagt? Warum kann man nicht einfach Gott vertrauen? Warum will man sich nicht nach Gottes Geboten, Weisungen und überhaupt nach Seinem Willen richten, wenn man doch behauptet, man liebt IHN? Was Gott oder Jesus von uns, Menschen will, ist einfach und NICHT SCHWER.

      ((1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.))


      .

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    • DonDomi schrieb:

      Ich weiss nicht was die Kindertaufe mit meiner Frage zu tun hat, ich habe nicht nach Kinder- und Erwachsenentaufe gefragt sondern warum der Äussere Rahmen wie das Untertauchen derart wichtig ist.
      Neben dem Sterben und Begraben ist die Auferstehung mit Jesus in die Himmelswelt das Ziel der Taufe.

      In Eph.1.20 steht,
      dass Gott Seine gewaltige Macht an Christus erwiesen hat, "Indem Er Ihn aus den Toten auferweckt und zu Seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat."

      Eph.2.6: "Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus."
      Wir nehmen im Glauben an, dass Er uns, die wir tot waren, zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Wir glauben auch, dass Er uns durch die Gnade errettet hat.

      Nach Kol.2.12
      haben wir in der Taufe bezeugt, dass wir "mitauferweckt"sind. Es heißt einfach ganz klar: "Und mit Ihm in die Himmelswelt versetzt."

      Das griechische Wort für Himmelswelt heisst "epouranios" und setzt sich zusammen aus "epi" = "auf" und "ouranos" = "Himmel". Nach dem Elberfelder-Sprachschlüssel bedeutet es das, was zur himmlischen Welt gehört oder sich dort befindet im Gegensatz zu "epigeios" = "irdisch", das, was sich auf der Erde befindet, zu ihr gehört und mit ihr vergeht. Dieses Wort sagt uns auch, dass wir himmlische Bürger sind

      Paulus sagt in Phil.3.20: "Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichgestalt mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Stofi schrieb:

      Was Gott oder Jesus von uns, Menschen will, ist einfach und NICHT SCHWER.

      ((1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.))
      Das dachte man auch, als Gott im Paradies zu Adam und Eva sagte: ">>Von allen Bäumen im Garten dürft ihr essen, nur nicht von dem Baum der Erkenntnis!<<"(Gen.=1.Mos.2,16-17)
      ===> Auch dieses Gebot Gottes war einfach und die Prüfung "von allen Bäumen bis auf einen zu essen" war leicht - und doch versagten Eva und Adam jämmerlich - mit Folgen bis auf uns heute!
      Als Satan zu Eva sagte: "Ihr werdet sein wie Gott!" (Gen.3,5) wurde sie schwach und Adam hörte mehr auf seine Frau als auf Gott und nahm auch von der verbotenen Frucht!
      Sie waren nicht mehr zufrieden mit ihrer - von Gott liebevoll gegebenen Stellung als Geschöpfe Gottes, sondern wollten selbst Schöpfer, selbst Gott sein, obwohl sie es eigentlich wissen müssten, dass sie als Geschöpfe niemals sein würden wie der vor aller Zeit SEIENDE GOTT - "ICH BIN!" - aber sie sind auf die Versprechung Satans hereingefallen - ihr Verstand reichte nicht aus, um an die Folgen ihres Tuns zu denken! Erst als sie das Paradies verloren hatten und ihnen "Dornen und Disteln" gewachsen sind (Gen.3,18) und sie sich nach ihrem schönen Leben im Paradies zurücksehnten, erkannten sie was sie mit ihrem Ungehorsam - ihrer Sünde gegen Gott - angerichtet hatten.

      Elli59 schrieb:

      durch die Gnade errettet
      Deshalb ist ja für Neugeborene die Taufe - laut kirchlicher Auffassung notwendig, um die Babys vom "Fluch der Erbsünde" (Psalm 51,7) zu befreien und sie in die göttliche Gnade hineinzunehmen. Indem nämlich schon Babys getauft werden, wird gerade dadurch das Geschenk der göttlichen Gnade ganz besonders betont! Deshalb kann man - trotz aller berechtigten bibl. Einwände - m.E. auch die Kindertaufe nicht "in Bausch und Bogen" ablehnen und verurteilen!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Deshalb ist ja für Neugeborene die Taufe - laut kirchlicher Auffassung notwendig, um die Babys vom "Fluch der Erbsünde" (Psalm 51,7) zu befreien und sie in die göttliche Gnade hineinzunehmen. Indem nämlich schon Babys getauft werden, wird gerade dadurch das Geschenk der göttlichen Gnade ganz besonders betont! Deshalb kann man - trotz aller berechtigten bibl. Einwände - m.E. auch die Kindertaufe nicht "in Bausch und Bogen" ablehnen und verurteilen!
      Das Wort "Erbsünde" geht gar nicht. Kein Kind erbt Sünden seiner Vorfahren. Jeder Mensch erbt die Neigung zur Sünde, sowie Adam sich verführen lies, so erben wir seine "Schwachheit im Fleisch".

      Ein Kind mit oder ohne Säuglingstaufe hat die Neigung zum Sündigen mit auf dem Weg bekommen.
      "Taufe"um von der "Erbsünde" zu befreien, meint eigentlich die "Wiedergeburt" bei den Säuglingen.
      Wenn du aufmerksam die Kriterien der "Wiedergeburt" liest, wirst du feststellen, dass dies bei Säuglingen nicht möglich ist.
      Wie sollen die Säuglinge sonst von der sogenannten "Erbsünde" in der "Taufe" befreit werden? Wenn du diese Gedanken zu Ende denkst, musst du feststellen,dass hier einiges nicht stimmt.

      Die Säuglingstaufe kann nur eine Segnung des Kindes sein, mehr kann man nicht hineininterpretieren, wenn man Wort Gottes nicht verdrehen möchte.
      Kinder von gläubigen Eltern stehen sowieso unter einem besonderen Schutz Gottes.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Baby/Kinder-Taufe umwandeln in eine Baby/Kinder-Segnung als 3. evangelisches Sakrament!

      Elli59 schrieb:

      Die Säuglingstaufe kann nur eine Segnung des Kindes sein
      Da gebe ich Dir Recht - und das habe ich auch schon vor 13 Jahren in einem Brief an den damaligen evang. Landesbischof von Württemberg vorgeschlagen, dasss man die Baby/Kinder-Taufe in eine Baby/Kinder-Segnung umwandeln sollte und als 3. evangelisches Sakrament neben Taufe und Abendmahl einführen sollte, wobei man dann die Taufe zur Taufen-Konfirmation aufwerten könnte.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      dasss man die Baby/Kinder-Taufe in eine Baby/Kinder-Segnung umwandeln sollte und als 3. evangelisches Sakrament neben Taufe und Abendmahl einführen sollte, wobei man dann die Taufe zur Taufen-Konfirmation aufwerten könnte.
      Ich finde, dass wir Christen vieles zu kompliziert machen und dann oft nicht einmal biblisch. Manchmal - nicht nur bei der Säuglingstaufe - habe ich das Gefühlt, dass die Menschen von ihren "Zaubersprüchen" einfach nicht lassen können.
      Ein Sakrament soll ein äußeres Zeichen(Ritus) sein für das unsichtbare Handeln Gottes.
      Ich mag "kirchliche Sakramente"nicht, die meistens auf Traditionen beruhen.

      Der Geist Gottes weht wie Er will und macht das was Er will. Wir können und sollen um den Heiligen Geist bitten und unseren Teil, so wie die Bibel es sagt, tun - mehr nicht. Wie kann der Mensch bestimmen, dass in einem "Sakrament "Gott das so macht wie der Mensch das für gut heißt - ohne biblische Begründungen.

      Ich mag Kinder -Segnungen, auch Teenager-Segnungen. Mein Sohn wurde im Rahmen einer Jugendfreizeit im Alter von 13 Jahren gesegnet. Er gab freiwillig, mit seinem Wissen und Glauben an Gott, die Zustimmung zu dieser Segnung.

      Warum organisierte Bekehrungsveranstaltungen mit traditionellen Geschenken und Familienfeiern? Jesus sollte bei den Segnungen und ja, bei der Taufe im Mittelpunkt stehen und nicht der Mensch. Warum so ein Brimborium draus machen? Entweder will der Mensch mit Gott gehen oder nicht. Eine öffentliches Bekenntnis hat immer eine Segnung Gottes zur Folge, wenn derjenige dies zur Ehre Gottes macht - eigentlich ganz einfach.

      Die bewusste Taufe aus dem Glauben, sollte in Ehrfurcht und Hingabe an Jesus erfolgen. Zu viel Brimborium um Gemeindemitgliedschaft mit Versprechungen und Verpflichtungen ihr gegenüber, sollten separat geregelt und nicht im Mittelpunkt neben der Taufe gestellt werden.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

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      @Norbert Chmelar, ich kopiere Dir hier eine Aussage eines ehemaligen Jesuiten:

      "... Als Jesus sagte: >Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihrer nicht, denn ihrer ist das Reich Gottes.< (Mk. 10, 14)
      zeigt ER seine Liebe zu Kindern. Die röm.-kath. Priester allerdings, erklären den Eltern, daß die Taufe absolut notwendig ist für die Errettung hrer Kinder. Wenn ihr Kind ungetauft sterben würde, wird es nicht in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen. Den Eltern sind selbstverständlich die geschichtlichen Fakten der Opferung kleiner Kinder für Baal, die man mit Öl und Salz salbte, unbekannt. Sie weihen damit ihre unschuldigen Kinder aus Unkenntnis den babylonischen Dämonen, da das Salben mit Öl und Salz bei der Taufzeremonie die Regel ist. Der Priester besteht auf die Taufe mit der Begründung, er müsse die dämonischen Mächte aus dem Kind austreiben um es zu schützen. Der Priester macht ein magisches Zeichen, das Kreuzzeichen, mit diesem Öl auf die Stirn des Kindes, gibt ihm Salz in den Mund und tropft ihm Wasser auf den Kopf. Danach ist es getauft. Das kleine Kind ist durch diese Handlung ein Mitglied der babylonischen Religion des Vatikans. Die Eltern nehmen an, ihr Kind ist von der Ursünde gereinigt und nun ein Kind Gottes. Ein kleines Kind ist wiedergeboren. . . .?! ..."

      (Dr.R.Rivera S.58)
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    • Stofi schrieb:

      Die röm.-kath. Priester allerdings, erklären den Eltern, daß die Taufe absolut notwendig ist für die Errettung ihrer Kinder. Wenn ihr Kind ungetauft sterben würde, wird es nicht in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen.
      Zum Glück hat das unser deutscher Papst abgeschafft, dass ungetaufte Kinder, die sterben nicht in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen werden. Papst Benedikt XVI. - Joseph Ratzinger - erklärte kirchenamtlich: "Kinder die ungetauft sterben, werden auch ins Himmelreich kommen!" ===> Ein gewaltiger Fortschritt somit in der kath. Lehre!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hast Du es aber nicht ähnlich geschrieben?

      Norbert Chmelar schrieb:

      Deshalb ist ja für Neugeborene die Taufe - laut kirchlicher Auffassung notwendig, um die Babys vom "Fluch der Erbsünde" (Psalm 51,7) zu befreien und sie in die göttliche Gnade hineinzunehmen. Indem nämlich schon Babys getauft werden, wird gerade dadurch das Geschenk der göttlichen Gnade ganz besonders betont! Deshalb kann man - trotz aller berechtigten bibl. Einwände - m.E. auch die Kindertaufe nicht "in Bausch und Bogen" ablehnen und verurteilen!