Taufe in anderen Kirchen von der Adventgemeinde anerkannt?

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    • Hallo Philo.

      Die Gemeinde der getauften Christen in Vohwinkel (damals noch selbstständiger Ort im Kreis Mettmann) bestand aus 46 Gemeindegliedern aus Vohwinkel, Gruiten und Solingen. Gemeinde Leiter war mein Urgroßonkel und später sein Sohn. Lindermann war sehr Wort gewaltig, predigre aber meistens in Dialekt. Er war Glied dieser Gemeinde, lebtre aber als Weber in Elberfeld am Nützenberg. Einige Jahre lang gehörten auch meine Großeltern und meine Mutter Wohnort bedingt zu dieser Gemeinde.

      Liebne Grüße von benSalomo.
    • Die evangelische Taufe wird von der Katholischen Kirche als vollgültige christliche Taufe und damit als einzigstes Sakrament anerkannt! Auch anders herum natürlich!

      Fraglich ist, ob alle Freikirchen die evang./kath. Taufen als vollgültige biblische Taufen anerkennen!
      Was sagen die Adventisten dazu, die doch immerhin (Gast/ Voll (???))-Mitglied der ACK (=Aktionsgemeinschaft Christlicher Kirchen) sind?
    • sildemower schrieb:

      eine taufe , die in in einer kirche babylons passiert, wo jesus ja nicht ist, kann auch keine biblische taufe sein
      wo nicht der heilige geist jesu ist, da gilt auch die taufe nicht...vor gott...siehe apg 5.32..
      Auch hier, wie in dem anderen Thread, ein bißchen weniger Überheblichkeit würde dir nicht schaden!
      Du entscheidest ganz gewiß nicht darüber, wo und in welcher Kirche der heilige Geist wirkt und wo nicht!
    • Der Heilige Geist kann nicht in einer Kirche sein, die religiöse Unwahrheiten erzählt und praktiziert. Da ER sonst Irrlehren nicht nur gut heißen, sondern auch unterstützen würde. Das zu wissen ist eine elementare Notwendigkeit, keine Überheblichkeit!!

      Richtig ist aber, und das ohne Frage, dass der Heilige Geist an einzelne Personen wirkt, die ER zur wahren Botschaft der Bibel, -Gottes, führen möchte....so, dass sie schließlich Babylon verlassen und sich Jesu Herde anschließen.

      Weder die Katholische, noch die Evangelische Taufe sind biblische Taufen, und somit können sie als Taufe vor Gott nicht gelten. Denn die biblische Taufe ist eine persönliche, bewußte Entscheidung eines Gläubigen, der dem alten (sündhaften) Menschen gestorben und zu neuem Menschen im Jesus auferstanden ist (Taufe durch untertauchen).


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    • sildemower schrieb:

      eine taufe , die in in einer kirche babylons passiert, wo jesus ja nicht ist, kann auch keine biblische taufe sein
      wo nicht der heilige geist jesu ist, da gilt auch die taufe nicht...vor gott...siehe apg 5.32..
      Laut Deinem Denkmuster ist Gott dann auch nicht in der Gemeinde Laodicea....

      dazu zähle ich alle die andere verurteilen und ausgrenzen,weil sie sich für etwas besonderes halten!

      Jesus spricht: Wo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln... wer nicht gegen mich ist, der ist für mich....

      Mit welchem Maßstab wir Richten....etwas Demut wäre hier angebracht.
    • Im Original, der Bibel, haben sich mündige Menschen taufen lassen und ich finde das auch überzeugend.
      Ich bin als Kind katholisch getauft worden und damit auch Mitglied einer Kirche geworden, deren Lehren ich nicht teile.
      Der Weg dann austreten zu müssen, früher wurde das mit Aussagen wie ......." sie wissen schon, dass sie jetzt verbannt sind und vogelfrei"......begleitet.......gruslig mittelalterlich...............war umständlich.
      Heute ist das wahrscheinlich nicht mehr so.
      Hätte die Adventgemeinde diese Taufe anerkannt, dann wäre ich damit nicht einverstanden gewesen, denn der "Erwachsenen-Taufakt" ist so schön. Ich denke gerne daran zurück und empfinde es wie eine Hochzeit, so feierlich.
      Vorallem in der Natur, in einem See oder in einem Bach oder Fluss.....herrlich!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Nach derm Kommentar zu meier STA Taufe durch eine Jesuiten : Jetzt sei ich im Schoss der Kirche.

      Dre evangelische Pfarrer anerkannte meine christliche Taufe (Wasser, im Namen der Dreieenigkeit -

      Historischens Faktum :Die "Getaufte Christengemeinde" in Vohwinkel schloss sich den STA an. : die waren schon Sabbathalter, waren schon "biblisch" getauft, warteten auf die Wiederkunft Jesu .
      1850 erkannte ihr Führer Linderman die Glaubenstaufe ( =Erwachsener), Am 08. 01. 1876 wurden die ersten durch Erzberger - noc hmals !! - in die STA - Gemeinde getauft.


      Was ? Sabbat, Naherwartung, Taufe, - - -und die werden nochmals - im gliechen Ritus (Erwachsene, Untertauchen) getauft ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Meine Taufe und die meiner Frau wurden anerkannt. Wir beide haben uns bevor wir die Adventisten kannten im Erwachsenen Alter auf unseren Vater,Sohn und Herrn Jesus Christus in unserer damaligen Baptistischen Gemeinde getauft.

      Daher ist es auch richtig, die bewusst endschiedenen Taufen anzuerkennen, die man ja nur im Erwachsenen Alter tun kann.

      Denn auch wenn die alte Gemeinde in vielen Punkten Babylonisch ist, so glauben sie doch auch nur wie wir Adventisten an die alleinige Erlösung durch Jesus Christus und das Bekenntnis der Taufe.

      Daher hat man keinen neuen Herren angenommen, sondern wird vom gleichen Herrn immer weiter in die Wahrheit eingeführt.
      Dafür braucht es keine Neutaufe.

      Ist man als Kind getauft, sieht es anders aus.
    • Andreas schrieb:

      Ist man als Kind getauft, sieht es anders aus.
      Nein! Denn durch die Kindertaufe bzw. Babytaufe wurde das Kind / Baby in die bedingungslose Gnade Gottes hineingenommen! Im Sinne des Jesus Wortes: "Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret Ihnen nicht!" Diese Taufgnade wird dann der (evang.) Konfirmand / (kath.) Firmling dann wenn er gesetzlich religionsmündig ist - also im Alter von 14 Jahren - in der Konfirmation / Firmung bestätigen - bzw. wenn er nicht glaubt, auch zurückweisen, sich also nicht konfirmieren oder firmen lassen. ===> Die (Kinder/Baby-)Taufe aber bleibt davon unabhängig nach wie vor gültig!
    • Mit oder ohne Taufe gilt das Gnadennangebot Gottes.

      Eine Taufe ohne persönliche Entscheidung ist irrelevant, soweit man das aus dem NT erkennen kann. Auch eine Taufe "des ganzen Hauses" beinhaltet nur dann eine Kindertaufe, wenn man diese unterstellt - belegt ist sie nicht.

      Norbert, auch Fettdruck macht Deine Argumente nicht stark.
      Liebe Grüße, Heimo
    • DonDomi schrieb:

      Hi

      Spielt nicht die formale Form bei den Adventisten auch noch eine Rolle?
      Liebe Grüsse
      DonDomiJa
      Ja, und diese wird - vom Grundtextwort her, von der Begebenheit Philippus - Kämmerer her, von Kolosser 1, 12. her begründet.

      Rituale haben nuh einmal auch in ihrer Form einen Sinn.

      Mein persönlicher und sehr ernstgemeinter Wunsch: Wäre man nur auch beim Abendmahlskelch so wortgetreu. (" - - trinket alle aus diesem". Die Argmente für den Indivdualkech ("das Becherchen") sind dann ärgerlich : mit "Kelch" kann auch der Krug gemeint sein ( - simpel falsch ! Kelch = pothrion = Trinkgefäss; weinkrug = krathr), Da gab es einmal irgendwo eine Schwester mit Kehlkopftuberkulose ( falsch, jemand mit offener - infektiöser Tb ist - siehe Tuberkulosefürsorgegesetz - in der Heilanstalt quasi festgehalten), die anderen tun es auch so (stimmt - man sehe im Internet unter "Abendmahlsgerät" nach - die Evangelikalen machen mit dem US Hygienefimmel mit, nicht die Evangelische Kirche !) (Dazu habe ich Korrespondenz mit deren oesterreichischer Kirchenleitung !)
    • oliver schrieb:

      Wird die Taufe der anderen Freikirchen (Brüdergemeinden, Baptisten, Pfingstgemeinden usw.) bei den Adventisten anerkannt? Was ist der offizielle Standpunkt der Adventisten, würde mich mal interessieren.

      Zurück zur originalen Frage:

      Der offizielle Standpunkt ist (Auszug aus der Gemeindeordnung Ausgabe 2012 Seite 64):
      "Gläubige aus anderen christlichen Kirchen und Freikirchen
      Es kommt vor, dass Gläubige aus anderen christlichen Kirchen oder Freikirchen, die bereits durch Untertauchen getauft wurden und sich der Adventgemeinde anschließen wollen, aufgrund biblischer Aussagen eine erneute Taufe wünschen. Wie die folgenden Beispiele zeigen, kann niemand eine erneute Taufe von ihnen verlangen. Die Situation in Apostelgeschichte 19 war offensichtlich eine besondere, denn die Bibel berichtet, dass auch Apollos die Taufe des Johannes erhalten hatte (siehe Apg 18,25). Aber von ihm wird nicht gesagt, dass er erneut getauft wurde. Offenbar waren einige Apostel von Johannes getauft worden (siehe Joh 1,25–40), doch es gibt keinen biblischen Hinweis auf eine erneute Taufe. ..."
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Was meinst Du damit? Welcher "äußere Rahmen"?

      DonDomi schrieb:

      Ich meine damit bei der Taufe das Untertauchen. Aber es ist etwas, das mir generell bei den Adventisten auffällt.
      Die allermeisten Freikirchen praktizieren die Erwachsenentaufe - und warum - weil sie die Bibel lesen und Gottes Wort als seine "Wahrheit" erkennen und im "Glauben" befolgen.

      Sogar in Wiki steht:
      Das griechische Wort für taufen im Neuen Testament ist baptízein (βαπτίζειν) und bedeutet so viel wie ein- oder untertauchen. Es ist in diesem Sinne in der griechischen Literatur seit Platon (4. Jh. v. Chr.) belegt. In der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, kommt der Ausdruck baptízein (βαπτίζειν) nur viermal vor. Nur einmal, im 2. Buch der Könige 5,14 EU, bezieht es sich auf das Untertauchen eines Menschen zur rituellen Reinigung.
      Flavius Josephus verwendet den Begriff baptismós (βαπτισμός) – Taufe – im Zusammenhang seines Berichtes[1] über Johannes den Täufer.
      In der ersten germanischen Bibelübersetzung, der gotischen Bibel von Wulfila aus dem 4. Jahrhundert, wird baptizein mit daupjan übersetzt – das ebenso wie das griechische Wort „eintauchen“ bedeutet – und durch die spezifische christliche Bedeutung „durch Untertauchen zum Christen machen“. Wie das gotische Wort gehen das altnordische deypa, das altenglische dyppan und das althochdeutsche toufen alleetymologisch auf das Wort (in neuhochdeutscher Wiedergabe) „tief“ zurück, mit dem auch der Wortstamm „tauchen“ zusammenhängt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)