Maßnahme bei Hartz IV

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    • Hallo,

      ja aber nicht immer sind alle Rechtsanwälte gut, viele machen bei kleinen dingen nichts weil sie dafür kein Geld verdienen oder nur sehr wenig.

      Abhilfebescheid bedeutet, das der Bescheid vom xxx wo Wiederspruch eingelegt wurde zurückgenommen wird, und somit der Wiederspruch abgeholfen wird.

      kann mir jemand sagen ob die Reisekosten vom Rechtsanwalt durch eine Rechtsschutzversicherung übernommnen werden wenn der Rechtsanwalt in einem anderen Bundesland ist als ich ?

      also man kann ja alles Schriftlich per Post, E-Mail und Telefon machen, aber sollte es zu einem Termin beim Sozialgericht Zur Mündlicher Verhandlung kommen, ist die frage ob man selber die Reisekosten vom Rechtsanwalt tragen muss
    • menoflip schrieb:

      kann mir jemand sagen ob die Reisekosten vom Rechtsanwalt durch eine Rechtsschutzversicherung übernommnen werden wenn der Rechtsanwalt in einem anderen Bundesland ist als ich ?


      So eine Frage kann Dir nur Deine Versicherung verlässlich beantworten, denn die Frage ist, ob Durch Deinen Vertrag überhaupt die Sache (Verfahren) selbst gedeckt ist, dann welche Kosten und drittens bis zu welcher Höhe!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich verstehe nicht ganz, WAS genau du willst.

      Du bekommst Hartz IV?

      Welche Behinderung hast du?

      Hast du schon mal wo gearbeitet und Geld verdient?

      Warum willst du diese Maßnahme nicht machen, wenn du ohnehin sonst nichts zu tun hast?

      Warum hast du diesen Eingliederungsbescheid nicht unterschrieben? Welche Vor- oder Nachteile hast du durch diese Unterschrift?

      Wenn du von irgend einer sozialer Stelle Unterstützung bekommst, kannst du wohl nicht erwarten, dass sie dich durchfüttern, obwohl du eine Arbeit verrichten könntest. Auch wenn dir diese Arbeit nicht gefällt. Heute müssen viele Menschen Arbeiten verrichten, die ihnen nicht so sehr gefällt, aber zum (Über)Leben wichtig ist. Was wäre deine Wunscharbeit?

      Wenn du Arbeit verweigerst, ist das ein Kündigungsgrund. Ob es in Deutschland möglich ist, sich auf religiöse "Pflichten" zu berufen, weiß ich nicht. Bei Kündigung wegen Arbeitsverweigerung wird dir kein Anwalt helfen können, wenn es das Gesetz nicht ausdrücklich gibt, dass man aus Glaubensgründen die Arbeit verweigern kann.

      Ich denke, deine "Rechte" kennst du sehr gut opferst auch Mengen an Zeit dafür, nur fehlt dir anscheindend das Geld um diese durchzuboxen. WAS genau erwartest du von Amtsstelle? WAS sollen sie tun, damit du zufrieden bist? Und WAS können/sollen wir im Forum dazu beitragen?

      Ich gestehe, ich verstehe nicht, was genau du willst.

      Wenn mein Beitrag auf Grund von Unwissen eventuell beleidigend klingt oder sonst wie unangebracht ist, einfach wieder löschen...

      ***
    • Hallo,

      ja ich habe schon mal wo gearbeitet und Geld verdient, aber das tut hier um das Thema nichts zur sache
      werde mich nicht zu Maßnahmen zwingen lassen, wo mir nicht in Eingliederung in Arbeit bringen, dabei ist es egal ob ich was zu tun habe oder nicht.

      es ist so bei der Eingliederungsvereinbarung, damit gibt man seine rechte ab und das Jobcenter kann einem damit Kontrolieren, und man muss genau das machen was darin steht, und es ist eh Freiwllig, und eine nichtunterschrift führt auch nicht zu Sanktion.

      Von Arbeit kann keine Rede sein weil es nur eine Maßnahme ist und nicht das Ziel ist bei der Maßnahme in Eingliederung in Arbeit, sondern bei der Maßnahmen machen wir nur Gesprächsrunden.

      Es gibt kein Kündigungsgrund da ich nicht in einem Arbeitsverhältnis im sinne des Arbeitsrechts stehe, sondern nach dem SGB II, Hartz IV.

      Warum sollte mir das Geld fehlen um meine Rechte durchzuboxen? ich habe einen Rechtsschutz im Sozialrecht, und somit bezahlt meine Versicherung einen Rechtsanwalt.

      Es ging hier nur ob Reisekosten übernommen werden von der Rechtsschutzversicherung
      wenn du von Hartz IV leben würdest, dann würdest du nicht so reden, ich würde gerne arbeiten, aber zu einem Lohn das mir zum Leben reicht, und eine Arbeit wo ich machen kann und wo ich möchte.

      bei einer Maßnahme wo es fast nur um Gesprächsrunden geht kann keine Eingliederung in Arbeit sein, und das ist auch nicht das Ziel, es ist so das eher die Maßnahmeträger Geld verdienen je mehr Teilnehmer sie haben.

      Werde nicht öffentlich Schreiben was ich für eine Behinderung habe, und ich dulde es nicht wie du hier Schreibst Nachtperle, du kennst mich nicht und weißt nicht wie ich fähig bin zu arbeiten oder nicht.

      Kann nur soviel sagen das ich ein Ärtzlichen Gutachten habe, das ich nur eingeschränkt arbeitsfähig bin
      und nur weil du arbeiten kannst wie auch immer heißt es nicht das andere es auch müssen können.

      @ Daniels,

      es ist so eine Nichtunterschrift kann seit 2011 nicht mehr Sanktioniert werden, keine kürzung, nur wenn das gleiche als VA erlassen wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von menoflip ()

    • Nachtperle schrieb:

      Warum hast du diesen Eingliederungsbescheid nicht unterschrieben? Welche Vor- oder Nachteile hast du durch diese Unterschrift?


      Ich bin kein Spezialist für solche Fragen, durch Gespräche mit Bekannten weiß ich aber, dass die sogenannte Eingliederungsvereinbarung vom Arbeitsamt als ein Vertrag aufgefasst wird. Das heißt jemand vom Arbeitsamt und der Bürger sollen ihn unterschreiben. Diese Formalität ist allerdings, wie ich hörte, rechtlich umstritten. Ein Vertrag setzt nämlich grundsätzlich die freie Entscheidung der Vertragspartner voraus. Wenn ein arbeitsstellenloser Bürger eine Eingliederungsvereinbarung nicht unterzeichnet, also die vermeintlichen Vertragsbedingungen des Amtes nicht annimmt, wird er mit Sanktionen bedroht, das heißt praktisch, dass ihm das Geld fürs Essen und Leben gekürzt wird. Es gibt offenbar Juristen, die deswegen die Rechtsansicht vertreten, dass diese Eingliederungsvereinbarungen gegen grundlegende Rechte verstossen und insofern eigentlich keinen Bestand haben dürften. Da der Inhalt einer Eingliederungsvereinbarung überwiegend vom Arbeitsamt bestimmt wird und der stellenlose Bürger vergleichsweise wenig Einfluss auf ihren Inhalt hat, haben betroffene Bürger zum Beispiel nicht die Gelegenheit einen alternativen Vertrag aufzustellen und können nur von ihrem Recht auf Vertragsfreiheit Gebrauch machen, indem sie eine solche Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, wenn sie die enthaltenen Bedingungen für unangemessen halten.

      So würde ich zusammenfassen, was mir ein alter Freund und ein entfernter Bekannter in Gesprächen erklärt haben.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Hallo,

      ich möchte lieber selber entscheiden und mich nicht vom Jobcenter zwingen lassen in Maßnahmen.
      aber ich überlege mir ob ich doch zu der Maßnahme freiwillig gehe, und da habe ich es dann in der hand.
      sehe trozdem noch keinen in bei der Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit, mache es dann evtl. aus Freizeit beschäftigung.

      Ziel der Maßnahme ist wie mir das Jobcenter mitgeteil hatte, meine persönliche Situation zu Sabilisieren und eigene Stärken zu Endecken.
    • unmenschlich und menschenunwürdig

      menoflip schrieb:

      wenn ich halt nicht teilnehme erhalte ich 30 % kürzung von 382,- € und das ist 114,- € weniger für drei Monate.


      Ist das so ? Ich halte das für asozial und Ausdruck unseres antisozialen kapistalistischen Wirtschaftssystems, in dem jeder einzelne gezwungen ist, seine Arbeitskraft billig unter Wert zu verkaufen. Die sogenannte soziale Marktwirtschaft ist in der Praxis nicht sozial. Und jemandem, der ohnehin nur ganz wenig Geld zum Leben hat auch noch 114 Euro wegzunehmen, ist unmenschlich und menschenunwürdig meines Erachtens.
    • Wenn ein Mensch von Hartz IV lebt, dass heißt von unser aller Geld lebt und sich weigert an Schulungen oder Maßnahmen teilzunehmen, dem gehört Geld gestrichen.
      Wer nicht an solchen Maßnahmen teilnimmt zeigt doch ganz deutlich, dass er mit seiner Situation zufrieden ist und weiter vom Geld der Allgemeinheit leben will. Sollte Jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können so hat er die Möglichkeit sich beim Arzt ein Attest ausstellen zu lassen.

      Diese Meinung mag nicht einem christlichen Prinzip entsprechen.
      Aber es ist die Meinung eines Menschen der es satt hat, dass sich viele (nicht alle) vor ihrer Wiedereingliederung ins Brufsleben drücken wollen.

      Hardy :greet:

      sollte sich Jemand von mir direkt angesprochen fühlen so tut es mir leid und entspricht nicht meiner Absicht
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • 10Veith2010 schrieb:

      Ist das so ? Ich halte das für asozial und Ausdruck unseres antisozialen kapistalistischen Wirtschaftssystems, in dem jeder einzelne gezwungen ist, seine Arbeitskraft billig unter Wert zu verkaufen.
      Und als was siehst du es, wenn jemand sich für die verschiedensten Arbeiten zu gut ist, dafür aber, dass er sich total vom Sozialstaat aushalten lässt, nicht zu gut ist?

      @menoflip,

      ich kenne deine Situation nicht, fühle dich daher nicht unbedingt angesprochen. Wobei ich zugeben muss: Ich verstehe auch dein Verhalten nicht so ganz. Denn wenn du behindert bist, hast du sicher die gebührende Unterstützung. Du musst aber natürlich den Beitrag dazu leisten, den du leisten kannst. Und wie du ja selbst sagst, kannst du arbeiten. Willst aber nicht jede Arbeit annehmen. Das Geld vom Hartz IV nimmst du aber ohne Bedenken an, oder?


      Die sogenannte soziale Marktwirtschaft ist in der Praxis nicht sozial. Und jemandem, der ohnehin nur ganz wenig Geld zum Leben hat auch noch 114 Euro wegzunehmen, ist unmenschlich und menschenunwürdig meines Erachtens.
      Soziale Hilfe hört da auf, wo sie ausgenutzt und missbraucht wird. Wenn jemand arbeiten kann und ihm die Möglichkeit zum Arbeiten geboten wird, muss er sie eben annehmen. Ansonsten ist es OK, wenn die Zuwendung gestrichen wird. Die Sozialhilfe ist ja nicht etwas, auf das man ohne Gegenleistung ein Leben lang Anspruch hat. Wieso meinst du dass diejenigen, die das Arbeiten nicht scheuen, für solche aufkommen sollen, die nicht arbeiten wollen? Arbeitslosengeld wird ja nicht aus Jux und Tollerei gestrichen. Ich denke, der Sozialstaat wird genug ausgenutzt und die Zuwendungen nicht immer auf korrekte Art einkassiert. Ich spreche hier nicht von wirklich Arbeitsunfähigen oder Arbeitswilligen, sondern von den nicht wenigen, die gar nicht arbeiten wollen, weil sie meinen, der Staat sei verpflichtet, sozial zu handeln um selbst Asozial sein zu können. Gelder, die verteilt werden, müssen erst mal eingenommen werden. WER soll das bezahlen? WAS würdest DU als gerecht empfinden?

      ***
    • hardy schrieb:


      Diese Meinung mag nicht einem christlichen Prinzip entsprechen.
      Aber es ist die Meinung eines Menschen der es satt hat, dass sich viele (nicht alle) vor ihrer Wiedereingliederung ins Brufsleben drücken wollen.



      ich behaupte ganz frech, daß eine solche Meinung nur entstehen kann, wenn jemand:
      • kaum bis gar keine Ahnung von den internen Vorgehensweisen der Jobcentren weiß
      • kaum bis gar keine Ahnung hat was eine wesentliche, dauerhafte körperliche Einschränkung bedeutet (Alltag, Körper, Psyche)
      • kaum bis gar keine Ahnung hat, dauerhaft von potentiellen Arbeitgebern und dem Staat als Mensch DRITTER / VIERTER Klasse behandelt zu werden
      • kaum bis gar keine Ahnung hat, was es heißt in Deutschland zu leben und trotz ALG2-Abhängigkeit teilweise nicht genug zu Essen kaufen kann
      • kaum bis gar keine Ahnung hat, was es heißt Freundschaften zu verlieren, weil Menschen sich abwenden (weil man ein Sozialfall ist, weil man sich nichts leisten kann und am gesellschaftlichen Leben nicht teilnehmen kann)


      UND DAS ALLES GLEICHZEITIG!!!
      Ich diskutieren nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

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    • greatest schrieb:

      wenn man keine Ahnung hat einfach FRESSE HALTEN!!!
      ... oder aber, ohne vorher einen vulgären Anfall zu bekommen, in christlicher Weise dem Ahnungslosen erklären, wie das so läuft. Wobei natürlich die Gesetze des jeweiligen Landes berücksichtigt werden muss. Denn die Schweiz ist nicht Deutschland. Und in Österreich gibt ein keine Hartz IV. Dafür aber viele Sozialschmarotzer. Klar sind das nicht alle Sozialhilfeempfänger.

      Was hat Hardy verkehrtes gesagt? Ich bin auch der Überzeugung, wenn ich von jemandem Hilfe erwarte und bekomme, muss ich meines dazu beitragen, um meine Situation zu verändern/verbessern. In dem Sinne, dass ich diese Arbeit verrichte, zu der ich fähig bin.

      Vielleicht wurde schon viel zu langen die FRESSE GEHALTEN. So würden sich auch die vielen Missbrauchsfälle im sozialen Bereich erklären. Wenn keine Gelder mehr zum verschenken vorhanden sind, gibt es gar nichts. Ein Sozialstaat kann auch nicht nur geben. Und das arbeitende Volk arbeitet nicht, um andere auszuhalten, die nicht arbeiten WOLLEN! Ich betone das WOLLEN.

      Und nochmal: ich spreche hier nicht von menoflip.

      ***
    • hardy schrieb:

      Wenn ein Mensch von Hartz IV lebt, dass heißt von unser aller Geld lebt und sich weigert an Schulungen oder Maßnahmen teilzunehmen, dem gehört Geld gestrichen.
      Wer nicht an solchen Maßnahmen teilnimmt zeigt doch ganz deutlich, dass er mit seiner Situation zufrieden ist und weiter vom Geld der Allgemeinheit leben will. Sollte Jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können so hat er die Möglichkeit sich beim Arzt ein Attest ausstellen zu lassen.

      Diese Meinung mag nicht einem christlichen Prinzip entsprechen.
      Aber es ist die Meinung eines Menschen der es satt hat, dass sich viele (nicht alle) vor ihrer Wiedereingliederung ins Brufsleben drücken wollen.

      Hardy :greet:

      sollte sich Jemand von mir direkt angesprochen fühlen so tut es mir leid und entspricht nicht meiner Absicht


      Danke hardy für deine offenen und wahren Worte. Ich sehe das genauso! :thumbsup:
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • greatest schrieb:

      ich behaupte ganz frech, daß eine solche Meinung nur entstehen kann, wenn jemand:
      kaum bis gar keine Ahnung von den internen Vorgehensweisen der Jobcentren weiß
      kaum bis gar keine Ahnung hat was eine wesentliche, dauerhafte körperliche Einschränkung bedeutet (Alltag, Körper, Psyche)
      kaum bis gar keine Ahnung hat, dauerhaft von potentiellen Arbeitgebern und dem Staat als Mensch DRITTER / VIERTER Klasse behandelt zu werden
      kaum bis gar keine Ahnung hat, was es heißt in Deutschland zu leben und trotz ALG2-Abhängigkeit teilweise nicht genug zu Essen kaufen kann
      kaum bis gar keine Ahnung hat, was es heißt Freundschaften zu verlieren, weil Menschen sich abwenden (weil man ein Sozialfall ist, weil man sich nichts leisten kann und am gesellschaftlichen Leben nicht teilnehmen kann)


      UND DAS ALLES GLEICHZEITIG!!!


      Du magst in allem Recht haben, davon habe ich keine Ahnung. Aber wovon ich Ahnung habe ist, dass wie ich geschrieben habe VIELE und nicht alle so sind.
      Wenn du zu der anderen Sorte gehörst tut es mir für dich leid.

      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hardy ()

    • Im Gegensatz zu den Meisten, die sich eine Meinung unter Einfluß des TV-Schrotts oder sonstigen politisch gesteuerten Medien aus ihren gesicherten 4-Wänden bilden, war ich nicht nur selbst Mal betroffen, sondern habe über 2,5 Jahre lang als Maßnahmeleiter Hunderte von Schicksalen so genannter "HartzIV-Härtefälle" nicht vom Hörensagen kennen lernen dürfen. Die meisten haben mal ein Paar Bekanntschaften und glauben dann über die HartzIV-Fälle genau Bescheid zu wissen?!?!

      • Wer von euch hat sich über einen längeren Zeitraum um "Härtefälle" gekümmert?
      • Wer von euch hatte täglich mit Menschen zu tun, die unter Depressionen leiden, die körperlich und psychisch längst am Ende sind?
      • Wer von euch hatte sich täglich, über einen längeren Zeitraum mit Menschen zu tun, die geistig minderbemittelt sind, chronisch krank sind?


      Wer von euch hatte alle Paar Wochen Menschen zur Betreuung zugewiesen bekommen, die vor dem Gesetz arbeitsunfähig sind, und von der Agentur dennoch herumgeschubst werden?! Wer von euch hatte mind. 6 Monate direkt mit täglich anderen "Härtefällen" arbeiten müssen?!

      In den eigenen 4 Wänden sitzend, glauben die meisten auch jeden Schrott, der über die Medien verbreitet wird. Die meisten glauben auch was sie im TV sehen, sie glauben an die soziale Gerechtigkeit, an die Unvoreingenommenheit der Justiz, und die Kraft der Gesetze ... und wahrscheinlich auch noch an eine heile Welt mit dem Weihnachtsmann!

      Wer von euch weiß, wie groß der Anteil von Schmarotzern in solchen Maßnahmen ist? Die meisten wissen es nicht! Die meisten haben ein Paar Beiträge bei der Presse gesehen oder gelesen, und glauben nun Bescheid zu wissen!

      Ich weiß es nicht vom Hörensagen! Wir haben eine interne Statistik gehabt - es sind nur 10-20%.

      Und weil die meisten eben KEINE AHNUNG haben, und sich solch abwertenden Urteile erlauben, werde ich emotional reagieren!!!
      Ich diskutieren nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

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    • Ich Glaube dir aufs Wort

      nur zwei Beispiele aus meinem näheren Umfeld.
      Da ist der Informatiker der nach vier Jahren Arbeitslosigkeit eine neue Stelle bekommt und diese nach einem halben Jahr kündigt mit der Begründung: Im Kühlschrank des Aufenthaltsraum werde auch Fleisch und Wurst gelagert und im Küchenschrank hat der Chef auch Alkohol stehen. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, da beziehe ich lieber Hartz IV.

      Oder der andere der als ungelernter seine gesicherte Stellung kündigt mit der Begründung sich mehr um seine Familie kümmern zu wollen.

      Die Liste ist beliebig erweiterbar
      Hardy
      Außerdem habe ich kein TV und hole mir meine Informationen lieber vor Ort
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • greatest schrieb:

      Im Gegensatz zu den Meisten, die sich eine Meinung unter Einfluß des TV-Schrotts oder sonstigen politisch gesteuerten Medien aus ihren gesicherten 4-Wänden bilden, war ich nicht nur selbst Mal betroffen, sondern habe über 2,5 Jahre lang als Maßnahmeleiter Hunderte von Schicksalen so genannter "HartzIV-Härtefälle" nicht vom Hörensagen kennen lernen dürfen. Die meisten haben mal ein Paar Bekanntschaften und glauben dann über die HartzIV-Fälle genau Bescheid zu wissen?!?!
      Alleine, wie du über "die Meisten" urteilst zeigt, dass du zu diesen sogenannten "Meisten" gehörst. Wie viele von den "Meisten" hier im Forum kennst du persönlich? Deren Schicksale, deren Erfahrungen?




      [*]Wer von euch hat sich über einen längeren Zeitraum um "Härtefälle" gekümmert?
      [*]Wer von euch hatte täglich mit Menschen zu tun, die unter Depressionen leiden, die körperlich und psychisch längst am Ende sind?
      [*]Wer von euch hatte sich täglich, über einen längeren Zeitraum mit Menschen zu tun, die geistig minderbemittelt sind, chronisch krank sind?
      Und wenn man dir jetzt sagt: Ja ich kenne das alles seit Jahrzehnten, bis hin zum versuchten wie auch gelungenen Selbstmord, dann wirst du das in deiner selbstgefälligen Art - weil ja DU alleine so viele Erfahrungen in dieser Sache hast - gar nicht glauben. Daher: Schade um die Zeit, dir das zu sagen oder zu erklären.




      Wer von euch hatte alle Paar Wochen Menschen zur Betreuung zugewiesen bekommen, die vor dem Gesetz arbeitsunfähig sind, und von der Agentur dennoch herumgeschubst werden?! Wer von euch hatte mind. 6 Monate direkt mit täglich anderen "Härtefällen" arbeiten müssen?!
      Glaube mir: Nicht nur DU kennst solche Leute. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es enorm viele Sozialschmarotzer gibt. Und von denen wird hier gesprochen. Es rechtfertigt in keiner Weise den Missbrauch von Sozialeinrichtungen, nur weil es eventuell auch Betroffene gibt, die unter "Nicht arbeiten können" leiden.



      In den eigenen 4 Wänden sitzend, glauben die meisten auch jeden Schrott, der über die Medien verbreitet wird. Die meisten glauben auch was sie im TV sehen, sie glauben an die soziale Gerechtigkeit, an die Unvoreingenommenheit der Justiz, und die Kraft der Gesetze ... und wahrscheinlich auch noch an eine heile Welt mit dem Weihnachtsmann!
      Ich empfehle dir - auf Grund des Blödsinns, den du da schreibst und anderen unterjubelst - deine eigenen Worte, die du ja anscheinden dann doch wieder gelöscht hast: FRESSE HALTEN, anstatt so mit Pauschalverurteilungen umzuwerfen.



      Wer von euch weiß, wie groß der Anteil von Schmarotzern in solchen Maßnahmen ist? Die meisten wissen es nicht! Die meisten haben ein Paar Beiträge bei der Presse gesehen oder gelesen, und glauben nun Bescheid zu wissen!

      Ich weiß es nicht vom Hörensagen! Wir haben eine interne Statistik gehabt - es sind nur 10-20%.
      1. Glaube ich solchen Statistiken grundsätzlich nicht!
      2. sind es - wenn es so stimmt - um 10-20% zu viele. Und alleine dafür lohnt es, härter durch zu greifen, damit die echten Notfälle auch versorgt werden können, weil das Geld nicht von Schmarotzern gestohlen wird.



      Und weil die meisten eben KEINE AHNUNG haben, und sich solch abwertenden Urteile erlauben, werde ich emotional reagieren!!!
      Kannst du ja wenn du meinst der Einzige hier zu sein, der die wahre Ahnung hat. Besonders über die Forenteilnehmer, die du hier so massiv verurteilst. Nimm dich bei der Nase und denke mal nach, wie unsinnig und ungerecht du reagierst. Eigentlich praktizierst du genau das, was du bei den Menschen - die du gar nicht kennst - so sehr verurteilst.

      Du glaubst vielleicht nicht an den Weihnachtsmann, weil du von dir und deinen "Erfahrungen" so sehr eingenommen bist, dass du dir solche Urteile - als einziger natürlich - auch selbst erlaubst.

      ***


    • Hi

      Ich kenne das Hartz IV System zu wenig. Ich möchte aber aus eigener Erfahrung ein paar Dinge anmerken:

      1. Es ist immer besser, wenn man mit den betroffenen Stellen zusammenarbeitet, statt sich einfach weigert und via Anwalt kommuniziert. Viele Menschen die auf Sozialämtern arbeiten haben nämlich ein sehr grosses Herz, ich bin da meist auf sehr viel Wohlwollen gestossen.
      2. Darf man sich ruhig einmal überlegen, ob das christlich ist, wenn man strikt auf seinem Recht beharrt. In der Bibel steht sinngemäss: Gebt dem Kaiser, was der Kaisers ist. Dazu gehört eben auch, dass man Dinge tut die einem vielleicht nicht so genehm sind. Aber solange sie nicht gegen Gott und die Bibel verstossen gibt es keinen Grund sie nicht zu tun

      Als letztes: Ich kenne weder den genauen Abläuf , noch die Krankheit und die betroffene Person persönlich und wollte sicherlich niemanden verletzen. Es soll einfach eine Anregung sein, auch in solch schwierigen Situatutionen an die christlichen Tugenden zu denken und wenn möglich versuchen danach zu handeln, auch wenn es schwierig und unangenehm ist.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Hallo,

      ich erinnere euch an Artikel 12 des Grundgesetz:

      (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und
      Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz
      oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

      (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im
      Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen
      Dienstleistungspflicht.

      auserdem ist nicht jede Arbeit oder maßnahme zumutbar, ich errinnere an:
      Zumutbarkeitskriterien nach § 10 SGB II bei Jobs und Maßnahmen zur Eingliederung
      - Unzumutbarkeit aus körperlichen, geistigen und seelischen Gründen:
      Arbeiten
      welche Tätigkeiten beinhalten, die aufgrund festgestellter oder akkut
      vorliegender körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht ausgeübt
      werden können, sind unzumutbar.
      Ihr würdet auch nicht eine Arbeit oder Pratikum machen wo ich nicht wollt, und euch nicht Spass macht.
      und wo ihr davon nicht leben könnt.
      es ist unter der Würde des Menschen laut Grundgesetz: jede Arbeit, oder maßnahme egal ob es was bringt, also Eingliederung in Arbeit, oder nicht, und nur Gesprächsrunden bei einer Maßnahme zu machen, wo alle Teilnehmer jeden morgen kommen und zusammen Kaffe Trinken, und Frühsctück, und über verschiedene Aktionen sprechen sehe ich keinen Sinn in Eingleiderung auf den 1. Arbveitsmarkt, oder in Arbeit, da der Maßnahmeträger nichts unternommen hat mich in Arbeit zu bringen. den die Würde des Menschen ist untasbar.
      wer nicht mit Hartz IV zu tun hat oder davon lebt hat keine Ahnung und kann nicht mitreden, deswegen einfach den Mund halten wenn man keine Ahnung davon hat.
      Aber werde zu der Maßnahme gehen, und es eher als Freizeit beschäftigung sehen, und mal sehen ob früher oder später ich eine arbeit bekommen, aber zwingen werde ich mich nicht lassen.
      Und es ist mein Gutes recht mit Anwalt, oder mit Sozialgericht da vorzugehen.

      Und das mit dem Kaiser bezieht sich ehr auf die Steuern die man zahlen sollte.
      Gott allein ist Richter und nicht die Menschen, deswegen hat ein Mensch wie hier im Forum nicht zu Urteilen wenn man nicht alles macht und zu wehrlos hingibt, das man sich nicht wehrt das wenn man nicht zu der Maßnahme geht wo das Jobcenter verpflichtet hat das einem wie hier im Forum geschrieben sollte das Geld gestrichen werden, sowas ist asozial und menschenverachtend.