Fleisch essen oder nicht?

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    • ingeli schrieb:

      Warum empfindet so mancher, das Vegetarier bessere Christen sind, das ist fies den Vegetariern das zu unterstellen. Da sollte sich jeder fragen warum empfinde ich es so ?


      Der Grund liegt an den Begründungen einiger Vegetarier. Indem man schreibt, es ist eine Sache der Glaubensentwicklung oder der Erkenntnis, dass man Vegetarier oder Veganer wird, dann klingt das eben so, wie die andern mangelnde Erkenntnis oder ihr Glaube zu wenig entwickelt ist. Wahrscheinlich ist es nicht so gemeint, aber es wird eben so verstanden. Im weiteren klingt es so, dass zum richtigen Glauben auch gehört, dass man kein Fleisch mehr ist. Dem ist aber gem. Bibel nicht so. Es liegt also meiner Meinung nach an der Wortwahl, die einem als Fleischesser das Gefühl gibt, die Vegetarier fühlten sich, als ob sie die Bibel besser verstanden hätten und mehr nach der Bibel handeln.
      Man darf gerne aus eigener Überzeugung, ethischen Gründen etc. auf Fleisch oder tierische Produkte verzichten, aber man sollte das nicht mit dem Glauben verknüpfen denn damit hat es definitiv nichts zu tun.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

    • Bibelstelle

      Sprüche 12,10 Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig.

      Das Leid der Tiere in der heutigen Fleischerzeugungsindustrie ist in seinem Ausmaß unvergleichlich.

      Ich lerne immer mal wieder Teens kennen, die zeitweise kein Fleisch essen aus Mitleid mit den Tieren, obwohl die Eltern etwas anderes vorleben. Das ist für mich ein natürliches, dem Herzen folgendes Empfinden. In den allermeisten Fällen treibt das Vorbild der Gesellschaft dieses Empfinden aus. Ich sehe aber in der heutigen Zeit überhaupt keine Notwendigkeit für diese Verrohung der Herzen.

      Jesus hat gelehrt, dass das Reich Gottes inwendig im Herzen der Gläubigen bereits da ist (Luk. 17, 21). Wo der Wille Gottes hier auf dieser Erde geschieht, ist das Reich Gottes auf Erden bereits gegenwärtig! In Gottes neuer Welt wird es aber kein Blutvergießen unter Tieren und Menschen mehr geben.

      Es ist der bessere Weg schon hier auf das Töten von Tieren zu verzichten soweit möglich. Ich freue mich über jeden, der diesen Weg mitgeht und so in diesem Punkt ein Zeugnis für das kommende Friedensreich ist.

      lg


    • @Nachtperle

      ich kann dir zwar die Stellen jetzt nicht verlinken, weil ich keine Lust habe, diese Aussagen im gesamten Forum zu suchen. Aber ...

      die logische Schlussfolgerung lässt wirklich zu diesen Aussagen wie "Heiliger" verleiten. Ich werde versuchen, dir zu erklären, inwiefern das so ist.

      Wenn von Usern behauptet wird - und wenn ich nicht irre, vertrittst auch DU diese Ansicht - dass Gott in seinem "Weitblick" für die heutige Zeit Fleisch essen verboten hat, oder zumindest auf Grund des heute ungesünderen Fleisch die Menschen wieder hin zum Veganen erziehen will, wenn nicht sogar durch Gebote, die Ellen White (angeblich) aufgestellt hat, ist es klar, dass jemand, der etwas scheinbar Gebotenes hält, "sauberer" "heiliger" oder wie man es sonst noch nennen will, lebt. Ich denke da besonders an Diskussionen mit zb. Heimo.
      Kurz gesagt könnte man als "Heiligere" oder auch Fanatischere bezeichnen, die aus der Bibel einen heutigen Fleischgenuss vom Fleisch reiner Tiere herauslesen. Denn drinnen steht es jedenfalls nicht in der Bibel.

      Das wäre eine Möglichkeit, warum man jemanden als "Heiliger" "Extremist" oder "Fanatiker in Sachen Fleischessen versteht. Und wie hardy richtig sagt: Es muss deshalb nicht gleich ein Streitthema daraus gemacht werden.
      Ich bin nicht der Meinung, dass Gott das Fleischessen im absoluten und wörtlichen Sinne des Wortes verboten hat (das hat auch Ellen White nicht geschrieben). Sondern es ist Gottes Wille, dass jeder, soweit ihm persönlich die Möglichkeit (gesundheitlich, finanziell) zusteht, auf das Fleischessen verzichten soll. Dies aus gesundheitlichen und ethischen Gründen.

      Ellen White hat keine Gebote "aufgestellt", sondern von gesundheitlichen Folgen der Fleischernährung geschrieben. Begründet sowohl aus der Bibel, als auch durch die Visionen, die sie bekam. Ellen White war nie der Meinung, dass Verzicht auf Fleischessen unbiblisch ist. Genau das Gegenteil schrieb sie. Wie ich schon einige Bibelstellen gepostet habe, läßt sich aus der Bibel sehr gut herleiten, dass wir uns auf gesunde Lebensweise achten sollen (dies betrifft natürlich nicht nur die Lebensweise mit/ohne Fleisch) - was Gottes Wille ist.

      Wenn jemand aus eigener Erkenntnis etwas einhält, macht er sich dadurch nicht für heiliger. Wir Adventisten nennen uns auch nicht heiliger, weil wir gegenüber anderen Christen den Sabbat einhalten. Wir tun es aus unserer Erkenntnis heraus, und wir sagen den anderen, dass Gottes Wille darin besteht, dass jeder Mensch am Sabbat ruht. Mit dem Verzicht auf Fleisch wird nicht anders argumentiert: man erkennt darin den Willen Gottes uns sagt es auch anderen Menschen weiter. Keiner macht sich dadurch für heiliger.

      Fanatismus ist immer relativ. Für manche bin ich schon deshalb ein Fanatiker, weil ich auf Schweinefleisch verzichte. Für viele Christen sind Adventisten deshalb Fanatiker, weil sie an einem bestimmten Tag in der Woche ruhen. Für Ellen White bestand Fanatismus darin, wenn man ohne Rücksicht auf persönliche physiologische Eigenschaften gleiche für alle allgemeingültige Ge/Verbote aufgestellt hat. Sie sagte, dass man niemals aus dem Fleischessen ein allgemeines Verbot machen sollte, weil die Menschen mit ihren Bedürfnissen unterschiedlich sind: der eine braucht etwas mehr Fleisch, weil er sonst ohne Fleisch ungesund wird, der andere kommt mit weniger Fleisch aus, um gesund zu sein, wieder der andere braucht gar kein Fleisch, um gesund zu sein.

      Die Frage, die mich bei der ganzen Diskussion begleitet: wenn die Visionen, die Ellen White hatte, wirklich von Gott kommen, und in diesen Visionen läßt sich eindeutig erkennen, dass Gottes Wille im möglichst weitem Verzicht auf Fleisch besteht, wie kann man das dann wegdiskutieren? Möchte man mit Gott streiten und Ihm entgegen argumentieren, dass in der Bibel "was anderes steht"?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Fanatismus ist, wenn ich alle verurteile die Fleisch essen und glaube ich bin dadurch ein besserer Mensch, wer das tut wird irgendwann mal stranden, den das holt ihn wieder ein, weil es nicht im inneren gewachsen ist.
      Das gleiche kann man auch für den Glauben anwenden, wer glaubt er ist ein besserer Christ, dem wird bald einmal gezeigt wo er wirklich steht.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Die Frage, die mich bei der ganzen Diskussion begleitet: wenn die Visionen, die Ellen White hatte, wirklich von Gott kommen, und in diesen Visionen läßt sich eindeutig erkennen, dass Gottes Wille im möglichst weitem Verzicht auf Fleisch besteht, wie kann man das dann wegdiskutieren? Möchte man mit Gott streiten und Ihm entgegen argumentieren, dass in der Bibel "was anderes steht"?

      Ja, für mich gilt, wenn etwas in der Bibel anders steht, sind auch Visionen von EGW für mich irrelevant. Sie selbst sagt, man soll alle Dinge an der Bibel prüfen. Wenn ich es in der Bibel nicht finden kann, dann sind ihre Visionen nicht allgemein verbindlich (das schließt eine Verbindlichkeit für eine damals gegebene spezielle Situation nicht aus).

      Und was das Fleisch betrifft ist der biblische Befund für mich klar:
      Gott gibt es dem Menschen als Nahrung
      Gott versorgt sein Volk damit
      Gott "speist" seine Propheten damit
      Gott schenkt es den Priestern und den Opfernden als besonderen Genuss
      Gott behält sich bestimmte Stücke selbst vor...
      Paulus beschäftigt sich im NT mit dem Thema und auch seine Ratschläge gehen in keiner Weise in Richtung: "esst kein Fleisch, das ist gottgefällig" - im Gegenteil!

      Das dann mit dem Argument der "Gesundheit" zu ignorieren und eine "geistliche" Qualität daraus zumachen, kein Fleisch zu essen ist in meinen Augen durch nichts zu rechtfertigen.

      Alles Verständnis habe ich für Menschen die um der Tierleides willen etc. auf Fleisch verzichten (wollen). Eine verständliche und respektable Haltung!

      Ich halte unseren praktisch sichtbaren Fokus auf Gesundheit und Ernährung im Lichte der Heiligen Schrift für einen Irrweg. Gesundheit und Ernährung sind nicht irrelevant, aber die Bedeutung die wir dem, häufig unter Berufung auf EGW geben - und ich beurteile da nach der beobachtbaren Praxis mancher Geschwister / Gemeinden, nicht nach der "offiziellen" Lehre - als ein Irrlehre, die das Evangelium verdunkelt, statt erhellt, wie das EGW wollte. Es wird das eigenen Wohlergehen, der "Bauch" zum Götzen gemacht.


      Jacob der Suchende schrieb:

      ... Möchte man mit Gott streiten und Ihm entgegen argumentieren, dass in der Bibel "was anderes steht"?

      Sorry, bei allem Respekt: EGW ist NICHT GOTT. Und wenn ich die Offenbarungen Gottes gegeneinander abwägen muss, dann erschließt mir das NT das AT und die Offenbarung in der Bibel hat Vorrang gegenüber EGW.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Ich bin nicht der Meinung, dass Gott das Fleischessen im absoluten und wörtlichen Sinne des Wortes verboten hat (das hat auch Ellen White nicht geschrieben). Sondern es ist Gottes Wille, dass jeder, soweit ihm persönlich die Möglichkeit (gesundheitlich, finanziell) zusteht, auf das Fleischessen verzichten soll. Dies aus gesundheitlichen und ethischen Gründen.
      Solange du das als deine persönliche Ansicht vertrittst und kein biblisches Gebot daraus machst, ist das auch voll OK! Tatsache sit, dass die Bibel nicht sagt, wir sollen aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten. Ebenso sagt die Bibel nichts darüber, dass man nur dann Fleisch essen sollte/darf, wenn es aus Gesundheits- oder finanziellen Gründen nicht anders möglich ist.

      Ellen White hat keine Gebote "aufgestellt", sondern von gesundheitlichen Folgen der Fleischernährung geschrieben. Begründet sowohl aus der Bibel, als auch durch die Visionen, die sie bekam. Ellen White war nie der Meinung, dass Verzicht auf Fleischessen unbiblisch ist. Genau das Gegenteil schrieb sie. Wie ich schon einige Bibelstellen gepostet habe, läßt sich aus der Bibel sehr gut herleiten, dass wir uns auf gesunde Lebensweise achten sollen (dies betrifft natürlich nicht nur die Lebensweise mit/ohne Fleisch) - was Gottes Wille ist.
      Mir ist schon klar, dass Ellen White keine Gebote in diese Richtung aufgestellt hat. Ich merke aber immer wieder, das viele STA's das so verstehen. Demm das kommt ja nicht von ungefähr, dass man "Geistliche Reife" oder geistlichen Fortschritt vom Fleischessen abhängig macht. Grad so, als könnten Fleischesser geistlich nicht wachsen. Du findest solche und ähnliche aussagen hier im Forum. Also kein Hirngespinnst von mir.

      Wenn jemand aus eigener Erkenntnis etwas einhält, macht er sich dadurch nicht für heiliger. Wir Adventisten nennen uns auch nicht heiliger, weil wir gegenüber anderen Christen den Sabbat einhalten. Wir tun es aus unserer Erkenntnis heraus, und wir sagen den anderen, dass Gottes Wille darin besteht, dass jeder Mensch am Sabbat ruht. Mit dem Verzicht auf Fleisch wird nicht anders argumentiert: man erkennt darin den Willen Gottes uns sagt es auch anderen Menschen weiter. Keiner macht sich dadurch für heiliger.
      Das ist richtig! Ein Vegetarier ist nicht heiliger. Aber solche Aussagen wie eben beschrieben lassen nicht nur den Verdacht zu, dass ein Fleischloser für Gott annehmbarer ist als ein Fleischesser. Du hast ja leider nicht die Zeit dazu. Aber wenn du diese ganzen Fleischlosthreads und Themen mal in Ruhe durchforstest, wirst du staunen, was es da so alles an Ansichten gibt. Du irrst, wenn du meinst, dass mit Verzicht auf Fleisch nicht anders argumentiert wird, als mit dem Sabbat. Das ist ja auch gar kein Thema unter Adventisten. Alle halten ja den Sabbat. Beim Fleisch gibt es Spaltungen.

      Fanatismus ist immer relativ. Für manche bin ich schon deshalb ein Fanatiker, weil ich auf Schweinefleisch verzichte. Für viele Christen sind Adventisten deshalb Fanatiker, weil sie an einem bestimmten Tag in der Woche ruhen. Für Ellen White bestand Fanatismus darin, wenn man ohne Rücksicht auf persönliche physiologische Eigenschaften gleiche für alle allgemeingültige Ge/Verbote aufgestellt hat. Sie sagte, dass man niemals aus dem Fleischessen ein allgemeines Verbot machen sollte, weil die Menschen mit ihren Bedürfnissen unterschiedlich sind: der eine braucht etwas mehr Fleisch, weil er sonst ohne Fleisch ungesund wird, der andere kommt mit weniger Fleisch aus, um gesund zu sein, wieder der andere braucht gar kein Fleisch, um gesund zu sein.
      Das ist richtig! Fanatismus ist relativ. Allerdings wirst du bei keinem STA auf Unverständnis stoßen, weil du kein Schweinefleisch isst oder den Sabbat einhältst. Und wenn Ellen White so geschrieben hat, wie du zitiert hast, dann sollten sich die STAler das mal zu Herzen nehmen, die z.b. den geistlichen Zustand am Fleischgenuss messen. Und die gibt es. Sogar hier im Forum.


      Die Frage, die mich bei der ganzen Diskussion begleitet: wenn die Visionen, die Ellen White hatte, wirklich von Gott kommen, und in diesen Visionen läßt sich eindeutig erkennen, dass Gottes Wille im möglichst weitem Verzicht auf Fleisch besteht, wie kann man das dann wegdiskutieren? Möchte man mit Gott streiten und Ihm entgegen argumentieren, dass in der Bibel "was anderes steht"?
      Mit Gott streitet niemand. Wenn du Eindeutigkeit feststellst in Whites Aussagen, dann sollte das für dich gar keine Frage sein. Dann halte dich danach. Ich für mich erkenne diese Eindeutigkeit in Bezug auf Fleischgenuss nicht, als Gebot Gottes. Von daher hat es für mich auch nicht die Bedeutung, die es für dich haben müsste. Lebt nach eurem Verständnis und meidet alles, was ihr zu meiden meint. Aber macht doch bitte weder eine Religion daraus, noch ein Gesetz Gottes. Besonders dann nicht, wenn die Bibel eben nicht so eindeutig spricht, wie manche das verstehen (wollen). Und ich denke - bin mir aber gar nicht mehr so sicher - dass die Bibel immer noch die Priorität eines adventistischen Christen ist. Und nein... Für mich hat White nicht den selben Stellenwert wie die Bibel. Das erwähne ich gleich mal, um diese Kaugummidiskussonen zu kürzen.

      ***
    • @Heimo

      Wenn ich es in der Bibel nicht finden kann, dann sind ihre Visionen nicht allgemein verbindlich (das schließt eine Verbindlichkeit für eine damals gegebene spezielle Situation nicht aus).
      Wenn du etwas nicht in der Bibel finden kannst, heißt nicht, dass der andere es nicht finden kann. Ein anderer findet in der Bibel, dass wir uns möglichst gesund ernähren sollen. Das ist auch das heutige adventistische Verständnis dazu (Glaubenspunkt 22):

      Wir sind berufen, ein gottesfürchtiges Volk zu sein, das in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Wortes Gottes denkt, fühlt und handelt. Damit der Heilige Geist in uns einen Christus ähnlichen Charakter ausprägen kann, beschäftigen wir uns bewusst mit dem, was in uns Reinheit, Gesundheit und Freude fördert. Freizeitgestaltung und Unterhaltung sollen dem hohen Anspruch von Geschmack und Schönheit entsprechen, wie sie christlichem Glauben angemessen sind. Während wir durchaus kulturelle Unterschiede berücksichtigen, sind wir darauf bedacht, uns schlicht, anständig und geschmackvoll zu kleiden; denn wahre Schönheit besteht nicht in Äußerlichkeiten, sondern in dem unvergänglichen Schmuck der Freundlichkeit und Herzensgüte. Das schließt auch ein, dass wir für unseren Leib, der ein Tempel des Heiligen Geistes ist, in vernünftiger Weise Sorge tragen. Neben ausreichender körperlicher Bewegung und Ruhe wollen wir uns so gesund wie möglich ernähren und uns der Speisen enthalten, die in der Heiligen Schrift als unrein bezeichnet werden. Weil wir uns nicht schaden wollen, enthalten wir uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab. Stattdessen befassen wir uns mit dem, was unsere Gedanken und unseren Körper unter den Einfluss Christi stellt. Er wünscht uns Freude, Gesundheit und Wohlergehen. (Röm 12,1.2; 1 Joh 2,6; Eph 5,1-20; Phil 4,8; 2 Kor 10,5; 6,16-18; 7,1; 1 Ptr 3,1-4; 1 Kor 6,19.20; 10,31; 3 Mo 11; 3 Joh 2.)

      das schließt eine Verbindlichkeit für eine damals gegebene spezielle Situation nicht aus
      Welche Situation war damals und wie ist sie heute anders, dass diese Verbindlichkeit für uns nicht mehr besteht? Welche Situation veranlasste damals alle adventistischen Pioniere, dem Wort von Ellen White zu glauben und zu befolgen? Wie hat sich diese Situation verändert?

      Und was das Fleisch betrifft ist der biblische Befund für mich klar...
      Wenn du mir mit dem "Situation"-Argument entgegenkommst, warum wendest du das nicht für die damalige Zeit an? Damals, wo Gott das Fleischessen explizit erlaubt hat, war die Situation anders als heute (Gründe habe ich dir früher genannt).

      Sorry, bei allem Respekt: EGW ist NICHT GOTT. Und wenn ich die Offenbarungen Gottes gegeneinander abwägen muss, dann erschließt mir das NT das AT und die Offenbarung in der Bibel hat Vorrang gegenüber EGW.
      Ich sagte nicht, dass EGW Gott ist, sondern dass ihre Visionen entweder von Gott sind oder nicht. Wenn du (einige von ihren) Visionen als der Bibel widersprechend siehst, dann fragt sich, wie diese Visionen zu bewerten sind:
      - Waren die Visionen von Satan?
      - Waren die Visionen nur eigene Meinung unter dem Deckmantel "Vision von Gott".
      - War EGW so unfähig, die Visionen auf eindeutige, verständliche Weise mit eigenen Worten wiederzugeben, und das mehrmals?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Wenn ich es in der Bibel nicht finden kann, dann sind ihre Visionen nicht allgemein verbindlich (das schließt eine Verbindlichkeit für eine damals gegebene spezielle Situation nicht aus).
      Wenn du etwas nicht in der Bibel finden kannst, heißt nicht, dass der andere es nicht finden kann. Ein anderer findet in der Bibel, dass wir uns möglichst gesund ernähren sollen. Das ist auch das heutige adventistische Verständnis dazu (Glaubenspunkt 22):
      Wir sind berufen, ein gottesfürchtiges Volk zu sein, das in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Wortes Gottes denkt, fühlt und handelt. ... Er wünscht uns Freude, Gesundheit und Wohlergehen.[/b] (Röm 12,1.2; 1 Joh 2,6; Eph 5,1-20; Phil 4,8; 2 Kor 10,5; 6,16-18; 7,1; 1 Ptr 3,1-4; 1 Kor 6,19.20; 10,31; 3 Mo 11; 3 Joh 2.)
      Was jemand anderer in der Bibel findet, muss ich nicht teilen, wenn meine Erkenntnis anders ist und ich den vorgebrachten Argumente nicht folgen kann.
      Ich halte die Anwendung des "Tempel des Heiligen Geistes" auf die Gesundheit für exegetisch äußerst problematisch - wie bereits ausführlich erläutert.

      Jacob der Suchende schrieb:

      HeimoW schrieb:

      das schließt eine Verbindlichkeit für eine damals gegebene spezielle Situation nicht aus
      Welche Situation war damals und wie ist sie heute anders, dass diese Verbindlichkeit für uns nicht mehr besteht? Welche Situation veranlasste damals alle adventistischen Pioniere, dem Wort von Ellen White zu glauben und zu befolgen? Wie hat sich diese Situation verändert?
      Es haben nicht ALLE adventistischen Pioniere "dem Wort von Ellen White zu geglaubt und es befolgt". Das ist ein (vorsichtig gesagt) äußerst verkürztes Geschichtsbild. Lies mal die Akten der "Bibelkonferenz 1919". Viele massgebliche Brüder wehren sich gegen die (bis heute existierende) missbräuchliche Verwendung von EGW, und das problematische Inspirationsverständnis das aufkam, als man EGW (nach ihrem Tod) zur Ikone erhob.
      Nur ein ganz kleiner Auszug:
      In a second article in the same issue, James White wrote: ""God's Word is an everlasting rock. On that we can stand with confidence at all times. Though the Lord gives dreams, designed generally for the individuals who have them, to comfort, correct, or to instruct in extreme trials or dangers, yet to suppose that he designs to guide in general duties by dreams, is unscriptural, and very dangerous. The Word and Spirit are given to guide us."
      Four years later, on Oct. 16, 1855, he wrote again in the Review and Herald on the same subject:
      There is a class of persons who are de­termined to have it that the Review and its conductors make the view of Mrs. White a Test of doctrine and Christian fellowship. What has the Review to do with Mrs. W.'s views? The sentiments published in its columns are all drawn from the HolyScriptures. No writer of the Review has ever referred to them as authority on any point. The Review for five years has not published one of them. Its motto has been, "The Bible and the Bible alone, the only rule of faith and duty." By what standards then should the writ­ings of Ellen G. White be judged? First of all, according to her own words and those of James White: by Scripture. All other state­ments, historical, medical, scientific, like the statements of any other mortal, must be able to pass historical or scientific research the test of truth, as I believe Ellen White would have it. Then her message, so greatly con­fined to her own church by the unwarranted attitude of those who advocated infallibility for her writings, would become acceptable also for devotional and Biblical study outside her own church, which has been accused for so many years of having "an addition to or above Scripture."
      Und da gibt es genug, das diesen Test nicht besteht, denn EGW war ein Kind ihrer Zeit und sie hat mehrfach sogar gefordert, dass faktische Fehler in Ihren Büchern korrigiert werden müssen.

      Jacob der Suchende schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Und was das Fleisch betrifft ist der biblische Befund für mich klar...
      Wenn du mir mit dem "Situation"-Argument entgegenkommst, warum wendest du das nicht für die damalige Zeit an? Damals, wo Gott das Fleischessen explizit erlaubt hat, war die Situation anders als heute (Gründe habe ich dir früher genannt).
      Weil ich Deine Gründe nicht teile. Und ich "komme" Dir nicht mit dem "Situation" Argument - ich schließe nur nicht aus. Daher habe ich keinen Erklärungsbedarf. Den haben die, die EGW für heute noch SO wichtig halten. Gott hat das Fleischessen nicht nur "erlaubt" er hat es z.B. den Priestern (also denen die Ihm Heilig waren!) BEFOHLEN! Wie können wir dann "heilig" sein wollen, indem wir kein Fleisch essen - dafür müssten wirklich starke Argumente her (für mich eindeutige Bibeltexte im NT)!


      Jacob der Suchende schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Sorry, bei allem Respekt: EGW ist NICHT GOTT. Und wenn ich die Offenbarungen Gottes gegeneinander abwägen muss, dann erschließt mir das NT das AT und die Offenbarung in der Bibel hat Vorrang gegenüber EGW.
      Ich sagte nicht, dass EGW Gott ist, sondern dass ihre Visionen entweder von Gott sind oder nicht. Wenn du (einige von ihren) Visionen als der Bibel widersprechend siehst, dann fragt sich, wie diese Visionen zu bewerten sind:
      - Waren die Visionen von Satan?
      - Waren die Visionen nur eigene Meinung unter dem Deckmantel "Vision von Gott".
      - War EGW so unfähig, die Visionen auf eindeutige, verständliche Weise mit eigenen Worten wiederzugeben, und das mehrmals?

      Keine Ahnung, ist mir nicht wichtig. Es gibt auch biblische Aussagen (Propheten), wo wird die Art und Weise der Erfüllung nicht kennen und keine Gültigkeit mehr unterstellen. Wenn ich Belege dafür suchen wollte, dass sich Gott scheinbar widerspricht, kann ich solche Dinge in der Bibel finden, da muss ich nicht nicht erst zu EGW bemühen. Aber ich kann mit Dingen leben, die ich nicht versteh.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Vielleicht deshalb, weil man sich schon vor einer Einladung Gedanken machen muss, was kann ich meinen Gästen zum essen anbieten? Wie reagieren meine Gäste wenn sie merken, dass ich kein Veganer oder Vegetarier bin.
      Aber wahrscheinlich ist es eher so, dass wir uns in unseren Gemeinden nicht trauen so offen über diese Thema zu sprechen, meist ist es ja so das dieses Thema sehr polarisiert und dieser Konfrontation wollen die meisten gerne aus dem Weg gehen.
      Dagegen hat man hier im Forum die Möglichkeit sich in der relativen Anonymität darüber auszutauschen ohne in der Gemeinde als Fanatiker zu gelten.
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Ich denke, bei Einladungen kann man seine Gäste vorher fragen, wie ihre Ess- und vielleicht auch anderen Gewohnheiten sind. Mein Besuch soll sich wohlfühlen. Da kann vorher darüber gesprochen werden und dementsprechende werde ich mich darauf einstellen.
      Was jeder für sich erkannt hat, ist wichtig, es auch zutun. Aber anderen ein schlechtes Gewissen machen und reden, bis der andere es doch endlich einsieht, finde ich nicht i.O. Wenn ich in bestimmten Situationen nicht auf meinen Bruder oder meine Schwester höre, obwohl es gut wäre, ist Gott weise und mächtig genug, mir das ohne Drohung und Angsteinflößung begreiflich zu machen.

      Seit langer Zeit habe ich das Gefühl - nicht nur hier im Forum - dass Adventisten mit Essgewohnheiten und Musik dem Teufel auf den Leim gegangen sind. Er hat ihnen den Zankapfel zugespielt, um vom EIGENTLICHEN abzulenken. Das Ergebnis: Es ist ihm hervorragend gelungen. Gemeinde wird immer am meisten von innen angegriffen. Das hat die größte und effektivste Wirkung. Damit ist nicht mehr Christus der Mittelpunkt, sondern die Streitigkeiten.
      Es rührt sich auch im Topf anderer Personen besser, als im eigenen. Nur mal so zum Nachdenken für uns alle, mich einbezogen.

      Lasst uns in Liebe, Respekt und Wertschätzung einander begegnen. Das vermisse ich manchmal hier im Forum. .
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • @DonDomi

      Ich hätte eine Frage zu diesem Thema: Warum ist das Thema Fleischkonsum ja oder nein so wichtig, hier im Forum ist das ja eines der am meisten Diskutierten Themen und auch im Gespräch mit Adventisten kommt das immer relativ rasch auf den Tisch.
      Die Frage ist nicht schwer zu beantworten, wenn du diese Frage ehrlich meinst und dir die Beiträge dazu anschaust. Die Problematik basiert vor allem auf dem richtigen Inspirationsverständnis von Ellen White. Von ihr ausgehend, ergeben sich viele ähnliche Fragen wie zum Beispiel die Fleischernährung. Dies löst unter Adventisten unterschiedliche Meinungen aus, die oft zu großen Auseinandersetzungen führen. In diesem Forum wollen wir gemeinsam diese Fragen durcharbeiten. Jedes Thema, welches potentiell eine Trennung verursacht, soll möglichst rasch besprochen werden.

      Dass dieses Thema eines am meisten diskutierten Themen ist, liegt nicht so sehr in der Diskussion über die Fleischernährung selbst, sondern vielmehr in der richtigen Deutung von Ellen White - Aussagen, also die Frage nach dem Inspirationsverständnis, welches für Adventisten heute sehr wichtig ist, da sie zu großen Spaltungen innerhalb der Adventgemeinde führt / geführt hat.

      Am meisten diskutiert sind in den Foren immer solche Themen, wo die größten Diskrepanzen in Meinungen herrschen und viele Informationen fehlen, um alle wichtigen Fragen schnell und zufriedenstellend beantworten zu können. Dazu tendieren auch solche Themen wie Sabbatfrage und das Gesetz in einem evangelikalen Forum, Evolution und Schöpfung in einem atheistischen Forum, die Frage nach Zungenrede in einem charismatischen Forum, Dreieinigkeit und Inspirationsverständnis von Ellen White innerhalb der Adventisten...

      Und auf den Tisch kommen rasch meistens immer solche Themen, die trennend sind und für den Gesprächspartner unbekannt oder unverständlich sind. Das kann jedes beliebige Thema jeder beliebigen christlichen Konfession sein.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jungerjesu

      Seit langer Zeit habe ich das Gefühl - nicht nur hier im Forum - dass Adventisten mit Essgewohnheiten und Musik dem Teufel auf den Leim gegangen sind. Er hat ihnen den Zankapfel zugespielt, um vom EIGENTLICHEN abzulenken. Das Ergebnis: Es ist ihm hervorragend gelungen. Gemeinde wird immer am meisten von innen angegriffen. Das hat die größte und effektivste Wirkung. Damit ist nicht mehr Christus der Mittelpunkt, sondern die Streitigkeiten.

      Es rührt sich auch im Topf anderer Personen besser, als im eigenen. Nur mal so zum Nachdenken für uns alle, mich einbezogen.
      Meine Meinung ist, dass wegen dem Umgang mit einem Thema nicht das Thema selbst schuldig gemacht werden soll. Das Thema selbst kann sachlich und inhaltlich sehr korrekt und freundlich besprochen werden. Wenn irgendeine "streitige" Atmosphäre entsteht, ist daran der Schreiber schuld, nicht das Thema. Und diese Streitigkeit kann beim Besprechen wirklich jeder beliebigen Thema entstehen.

      Weiter ist die Frage nach dem "Eigentlichen" sehr relativ. Gott sagte, wir sollen vollkommen sein wie Er vollkommen ist. Für mich bedeutet das, dass auch nicht die wichtigsten/primären Bereiche des christlichen Lebens ebenso dem Willen Gottes entsprechen sollen, und daher angestrebt werden sollen. Wir müssen ja im Forum nicht nur über die wichtigsten Fragen sprechen. Auch die sekundären Fragen dürfen besprochen werden.

      Du sagst, dass Adventisten mit "Essgewohnheiten und Musik dem Teufel auf den Leim gegangen sind". Kannst du dir aber vorstellen, dass du dich mit deiner Meinung irrst, und dass Gott tatsächlich von dir wünscht, dass du bestimmte Musik nicht mehr hören oder bestimmte Nahrung nicht mehr essen sollst, weil sie negative Wirkung in dir verursachen? (Das zum Nachdenken. Jeder Mensch kann sich mit seiner Meinung irren).

      Lasst uns in Liebe, Respekt und Wertschätzung einander begegnen. Das vermisse ich manchmal hier im Forum. .
      Ich vermisse das leider auch oft. Das wäre mein größter Wunsch in diesem Forum.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Meine Meinung ist, dass wegen dem Umgang mit einem Thema nicht das Thema selbst schuldig gemacht werden soll. Das Thema selbst kann sachlich und inhaltlich sehr korrekt und freundlich besprochen werden. Wenn irgendeine "streitige" Atmosphäre entsteht, ist daran der Schreiber schuld, nicht das Thema. Und diese Streitigkeit kann beim Besprechen wirklich jeder beliebigen Thema entstehen.


      Das sehe ich auch so. Mich persönlich stört nur (vielleicht lese ich das auch hinein), es muß so lange auf der Person rumgehackt werden, bis meine Meinung auch ihre Meinung ist. Diese Methode ist für mich verwerflich.

      Zitat:
      Du sagst, dass Adventisten mit "Essgewohnheiten und Musik dem Teufel auf den Leim gegangen sind". Kannst du dir aber vorstellen, dass du dich mit deiner Meinung irrst, und dass Gott tatsächlich von dir wünscht, dass du bestimmte Musik nicht mehr hören oder bestimmte Nahrung nicht mehr essen sollst, weil sie negative Wirkung in dir verursachen? (Das zum Nachdenken. Jeder Mensch kann sich mit seiner Meinung irren).

      Ich kann mich irren, keine Frage !!!
      Wenn mir Gott eine bestimmte Sache zeigt, welche ich abändern oder auch lassen soll (Musik, Essgewohnheiten, egal, welches Gebiet auch immer), hätte ich damit Null Problem. ER meint es wirklich gut mit mir. Deshalb ist mein Hören im täglichen Leben - auch die Reihenfolge wie beschrieben: Gott (Heiliger Geist), Bibel, Mensch. Damit bin ich in den letzten Jahren gut gefahren. Das mag jetzt überheblich klingen, ist es aber nicht. Menschen haben sich bei mir oft als Richter aufgespielt. Wenn ich aber durch den Geist gemahnt werde, auf den Ratschlag einer bestimmten Person zu hören, dann ist idas für mich vollkommen gut und ich richte mich danach.
      Weil unser Herr Jesus alles gegeben hat ist er es wert, mit ganzer Hingabe (allem was ich bin und habe), feuriger Begeisterung und Gehorsam geehrt zu werden.
    • Ellen G. White und Fleischgenuss

      Es gibt durchaus gut begründete Aussagen von Ellen White, die zeigen, dass wir Fleisch meiden sollten, ich zitiere:

      "Dennoch zögern wir nicht zu sagen, daß Fleischspeisen weder für die Gesundheit noch für die Erhaltung der Körperkräfte nötig sind. Wenn man sie ißt, dann nur, weil eine irregleitete Eßlust danach verlangt. Der Fleischgenuß erregt die Neigungen zu größerer Aktivität und stärkt die niederen Leidenschaften. Sobald aber diese tierischen Triebe zunehmen, vermindern sich die geistigen und sittlichen Kräfte. Die Verwendung von Fleisch führt zu körperlicher Schwerfälligkeit und zur Betäubung der hoch empfindlichen Sinnesorgane. Wird das Volk, das sich darauf vorbereitet, geheiligt, gereinigt und geläutert zu werden, um einmal an der Gemeinschaft heiliger Engel teilhaben zu können, fortfahren, Gottes Geschöpfe zu töten, sich von ihrem Fleisch zu ernähren und es sich wohlschmecken zu lassen? Nach dem, was mir der Herr gezeigt hat, werden sich die Verhältnisse ändern. Das abgesonderte Gottesvolk wird sich in allen Dingen der Mäßigkeit befleißigen. Wer sich jedoch in der Regel von Fleisch ernährt, kann es nicht vermeiden, auch das Fleisch der Tiere zu genießen, die mehr oder weniger schwer verseucht sind. Das Mastverfahren, um die Tiere schlachtreif zu machen, läßt sie erkranken. Werden sie auch noch so gesundheitsgemäß gemästet, der Abtrieb erhitzt sie und läßt sie erkranken, ehe sie den Markt erreicht haben. Die Säfte und das Fleisch dieser kranken Tiere gelangen unmittelbar ins Blut und gehen in den Blutkreislauf des menschlichen Körpers über, ja bilden dessen Säfte und Fleisch. Auf diese weise entstehen im Organismus Geschwüre. Wenn ein Mensch bereits ungesundes Blut hat, verschlimmert er es noch erheblich durch den Genuß des Fleisches dieser kranken Tiere. Die Empfänglichkeit für Krankheiten wird durch Fleischkost verzehnfacht, und die geistigen, sittlichen und körperlichen Kräfte lassen durch regelmäßigen Genuß von Fleischspeisen wesentlich nach; denn der Fleischgenuß stört den Organismus, trübt die Verstandestätigkeit und stumpft das sittliche Feingefühl ab. Liebe Geschwister, meidet alles Fleisch; das ist euch zuträglicher." (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band I, S. 178f)

      Die beste Nahrung gab es im Paradies, und auf der neuen Erde werden wieder paradiesische Zustände herrschen. Dort wird es keinen Tod mehr geben - auch nicht von Tieren, darauf sollten wir uns schon heute vorbereiten. Wir haben selbst den größten Segen, wenn wir uns danach ausrichten und den "Tempel des Heiligen Geistes" so gesund wie möglich ernähren.

      MfG
    • Neo-Apostel schrieb:

      "Dennoch zögern wir nicht zu sagen, daß Fleischspeisen weder für die Gesundheit noch für die Erhaltung der Körperkräfte nötig sind. Wenn man sie ißt, dann nur, weil eine irregleitete Eßlust danach verlangt. Der Fleischgenuß erregt die Neigungen zu größerer Aktivität und stärkt die niederen Leidenschaften. Sobald aber diese tierischen Triebe zunehmen, vermindern sich die geistigen und sittlichen Kräfte.



      Will sie damit sagen das die Lust auf Sexualität gesteigert wird und um sie dann nicht ausüben zu dürfen,(tierische Triebe) die Kraft vermindert wird über seine Sexualität Herr zu sein.

      Tut mir leid, aber diese zwei Zeilen sind einer Prophetin nicht würdig. Da wird schon versucht auf bestimmte Dinge "persönlichen" Einfluss zu nehmen.

      Das heute vieles zutrifft hat nichts damit zu tun, wie damals Tiere gehalten wurden.

      ich würde sagen Schuster bleib bei deinen Leisten...

      Im übrigen zum Geburtstag meiner Frau haben wir heute ein köstliches Kalbsfilet genossen. Ich war gut gesättigt und habe leider keine tierischen Triebe gespürt... ;)
    • Neo-Apostel schrieb:

      Es gibt durchaus gut begründete Aussagen von Ellen White, die zeigen, dass wir Fleisch meiden sollten, ich zitiere:

      ".... Wenn man sie ißt, dann nur, weil eine irregleitete Eßlust danach verlangt. Der Fleischgenuß erregt die Neigungen zu größerer Aktivität und stärkt die niederen Leidenschaften. ... Die Verwendung von Fleisch führt zu körperlicher Schwerfälligkeit und zur Betäubung der hoch empfindlichen Sinnesorgane. ... Die Empfänglichkeit für Krankheiten wird durch Fleischkost verzehnfacht, und die geistigen, sittlichen und körperlichen Kräfte lassen durch regelmäßigen Genuß von Fleischspeisen wesentlich nach; denn der Fleischgenuß stört den Organismus, trübt die Verstandestätigkeit und stumpft das sittliche Feingefühl ab." (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band I, S. 178f)


      Das sind ja wirklich hoch interessante Aussagen über die Priester und einige Propheten des AT, wie z.B Elia. ...

      Gott hat also, nach Deinem Verständnis die Priester so ernährt, dass: "die Neigungen zu größerer Aktivität und ... die niederen Leidenschaften" das Leben der Priester bestimmt haben, derer die dann vor Gott hingetreten sind um Ihm zu dienen. Gott soll genau die Priester SO ernährt haben?

      Glaubst Du das WIRKLICH???? :help: :help:
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Aaron schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      Im übrigen zum Geburtstag meiner Frau haben wir heute ein köstliches Kalbsfilet genossen.
      Du weißt schon, dass das Kalb das Kind einer Kuh ist oder? Und da kannt du von genießen sprechen? Ich fass es einfach nicht. :(


      Ja, so wie das Lamm das geopfert und dann gegessen werden musste, das KIND eines Schafes ist. 8|
      Liebe Grüße, Heimo