Fleisch essen oder nicht?

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    • Nebula123 schrieb:

      PS: Wer einen Streichelmetzger kennt, vielleicht auf dem Land und dort sein Fleisch bezieht, der kann sich freuen, aber ich bezweifele, dass es irgendjemanden hier im Forum gibt, der sein Fleisch regelmäßig dort bezieht.


      Ich kaufe mein Fleisch auf dem Wochenmarkt bei einem Bauern der alle seine Tiere selbst aufzieht selbst auf seinem Hof schlachtet und das Fleisch ausschließlich selbst auf den Wochenmärkten in der Umgebung schlachtet.
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Nebula123 schrieb:

      In Männern und Frauen muß ein scharfer Blick für jede Gewohnheit und jede Handlung entwickelt werden, damit
      sie sofort alles unterlassen, was den Körper in einen ungesunden Zustand bringt und einen dunklen Schatten über das Gemüt wirft. Gott wünscht,


      Wozu brauche ich dann noch ein geisliches Wachsen in Liebe durch Jesus Christus. Wenn wir es nach dem Gesetz entwickeln müssen.

      Dann können wir ja Stolz auf unsere Leistung sein.
    • Coastlife schrieb:

      Kurz zu mir, ich war ein genüsslicher Fleischesser und bin mit jedem Schritt der meinen Glauben stärkte und mich näher zu Jesus gebracht hat, mehr Vegetraier geworden.
      Danke für Deine Wortmeldung. Ich finde, das ist eine sehr natürliche Entwicklung. Wenn die Liebe Gottes im Herzen Raum gewinnt, strahlt das auch auf das Verhältnis zu Tieren aus. Das Töten von Tieren zum Essen (aus Genussgründen) wird zunehmend inaktzeptabel.

      Bist Du kirchlich eingebunden?

      Es ist offensichtlich, dass die Lehren der Kirchen und der Einfluss der „Gereiften“ diese natürliche Entwicklung leider sehr oft verhindern anstatt sie zu fördern.

      Die >Kirche< ist gegen Vegetarier vorgegangen sobald sich sowas wie kirchliche Strukturen herausbildeten. Schon bei einem Konzil von Ancyra (4. Jahrhundert) wurde beschlossen, dass Priester, die konsequente Vegetarier waren (die zusammen mit Fleisch gekochtes Gemüse nicht aßen), als Ketzer zu entlassen sind. Später stand darauf die Todesstraße - auch für normale Gläubige.

      Die Irrungen und die Ohnmacht der Kirchen in Bezug auf einen angemessenen Umgang mit Tieren haben die katastropalen Zustände von heute begünstigt, wenn nicht gar erst ermöglicht.
      Leider beziehen auch Adventisten hier oft nicht ausreichend Stellung, weder in Worten noch in Taten.

      lg
    • hardy schrieb:

      Nebula123 schrieb:

      PS: Wer einen Streichelmetzger kennt, vielleicht auf dem Land und dort sein Fleisch bezieht, der kann sich freuen, aber ich bezweifele, dass es irgendjemanden hier im Forum gibt, der sein Fleisch regelmäßig dort bezieht.


      Ich kaufe mein Fleisch auf dem Wochenmarkt bei einem Bauern der alle seine Tiere selbst aufzieht selbst auf seinem Hof schlachtet und das Fleisch ausschließlich selbst auf den Wochenmärkten in der Umgebung schlachtet.
      Hardy


      Na, dann wünsche ich guten Hunger... :good:
      :Hamburger:
    • Discipulus schrieb:

      Coastlife schrieb:

      Kurz zu mir, ich war ein genüsslicher Fleischesser und bin mit jedem Schritt der meinen Glauben stärkte und mich näher zu Jesus gebracht hat, mehr Vegetraier geworden.
      Danke für Deine Wortmeldung. Ich finde, das ist eine sehr natürliche Entwicklung. Wenn die Liebe Gottes im Herzen Raum gewinnt, strahlt das auch auf das Verhältnis zu Tieren aus. Das Töten von Tieren zum Essen (aus Genussgründen) wird zunehmend inaktzeptabel.


      Ja und genau deshalb sandte Gott dem Propheten Elia Raben mit Fleisch (1 Kö 17), statt mit gesundem Gemüse. Und aus demselben Grund mussten die Opfernden und vor allem die Priester das Opferfleisch essen (3 Mo 6)... etc. :angry:
      Liebe Grüße, Heimo
    • 1. König, 17 Elia am Bach Krit und bei der Witwe zu Zarpat

      Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. 2 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 4 Und du sollst aus dem Bach trinken und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen. 5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends und er trank aus dem Bach. 7 Und es geschah nach einiger Zeit, dass der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande. 8 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 9 Mach dich auf und geh nach Zarpat, das bei Sidon liegt, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu versorgen. 10 Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! 11 Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! 12 Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, dass wir essen - und sterben. 13 Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach's, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen. 14 Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. 15 Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. 16 Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er durch Elia geredet hatte. 17 Und nach diesen Geschichten wurde der Sohn seiner Hauswirtin krank und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Odem mehr in ihm blieb. 18 Und sie sprach zu Elia: Was hab ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir gekommen, dass meiner Sünde gedacht und mein Sohn getötet würde. 19 Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Schoß und ging hinauf ins Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett 20 und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, tust du sogar der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so Böses an, dass du ihren Sohn tötest? 21 Und er legte sich auf das Kind drei Mal und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, lass sein Leben in dies Kind zurückkehren! 22 Und der HERR erhörte die Stimme Elias und das Leben kehrte in das Kind zurück, und es wurde wieder lebendig. 23 Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Obergemach ins Haus und gab es seiner Mutter und sprach: Sieh da, dein Sohn lebt! 24 Und die Frau sprach zu Elia: Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist, und des HERRN Wort in deinem Munde ist Wahrheit.
      Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luther in der revidierten Fassung von 1984. Durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung.

      Man kann auch einen Satz herausnehmen, wenn man ihn benötigt um etwas beweisen zu wollen bzw. was verdetigen will, nicht für ungut @Heimo: ;)
    • ingeli schrieb:

      Man kann auch einen Satz herausnehmen, wenn man ihn benötigt um etwas beweisen zu wollen bzw. was verdetigen will, nicht für ungut @Heimo: ;)

      Was willst du damit sagen?
      Haben die Raben kein Fleisch gebracht? Spricht irgendetwas im Text dagegen oder warum hast du das Kapitel hier gepostet?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Discipulus schrieb:

      Coastlife schrieb:

      Kurz zu mir, ich war ein genüsslicher Fleischesser und bin mit jedem Schritt der meinen Glauben stärkte und mich näher zu Jesus gebracht hat, mehr Vegetraier geworden.
      Danke für Deine Wortmeldung. Ich finde, das ist eine sehr natürliche Entwicklung. Wenn die Liebe Gottes im Herzen Raum gewinnt, strahlt das auch auf das Verhältnis zu Tieren aus. Das Töten von Tieren zum Essen (aus Genussgründen) wird zunehmend inaktzeptabel.


      Ja und genau deshalb sandte Gott dem Propheten Elia Raben mit Fleisch (1 Kö 17), statt mit gesundem Gemüse. Und aus demselben Grund mussten die Opfernden und vor allem die Priester das Opferfleisch essen (3 Mo 6)... etc. :angry:


      Warum diese Antwort, wo Menschen aus ihrer Erfahrung, über ihre Schritte im Glaubensleben erzählen ? Übrigens schließe ich mich dieser Erfahrung an, danke für eure Rückmeldungen@Coastlife: @Discipulus:

      Ja so ist es im Glaubensleben, unterschiedliche Erkenntnisse, unterschiedliche Überzeugungen und unterschiedliche Erfahrungen. :king:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • menoflip schrieb:

      Hallo,

      wo ich in der Sabbatschule war und in der Gemeinde eine Predigt gehört habe, hat jemand gesagt das wir kein Fleich essen sollen bzw. es wäre besser, den das nur wenn man kein Fleich das man dann nur den Heiligen Geist bekommt, er hat es aus daniel zitiert, ist doch vom Glauben an Jesus nicht abhänig ob man Fleich isst oder nicht? ich meine ja auch nicht Schweinefleich, sondern Rind oder Pute.

      Es gibt bei uns wo eine ganz strenge haltung haben


      Lieber menoflip,

      als langjähriger Vegetarier kann ich dir nur empfehlen:
      lege all diese Aussagen nicht auf die Goldwaage!!!

      a) Der Schritt zur vegetarischen Ernährung muß reifen.
      b) es gibt unterschiedliche Gründe um auf tierische Lebensmittel zu verzichten

      OB bzw. WANN und aus welchen Gründen du diesen Schritt tust, wird nur die Zeit zeigen. ;)
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • ingeli schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Discipulus schrieb:

      Coastlife schrieb:

      Kurz zu mir, ich war ein genüsslicher Fleischesser und bin mit jedem Schritt der meinen Glauben stärkte und mich näher zu Jesus gebracht hat, mehr Vegetraier geworden.
      Danke für Deine Wortmeldung. Ich finde, das ist eine sehr natürliche Entwicklung. Wenn die Liebe Gottes im Herzen Raum gewinnt, strahlt das auch auf das Verhältnis zu Tieren aus. Das Töten von Tieren zum Essen (aus Genussgründen) wird zunehmend inaktzeptabel.
      Ja und genau deshalb sandte Gott dem Propheten Elia Raben mit Fleisch (1 Kö 17), statt mit gesundem Gemüse. Und aus demselben Grund mussten die Opfernden und vor allem die Priester das Opferfleisch essen (3 Mo 6)... etc. :angry:

      Warum diese Antwort, wo Menschen aus ihrer Erfahrung, über ihre Schritte im Glaubensleben erzählen ? Übrigens schließe ich mich dieser Erfahrung an, danke für eure Rückmeldungen@Coastlife: @Discipulus:
      Ja so ist es im Glaubensleben, unterschiedliche Erkenntnisse, unterschiedliche Überzeugungen und unterschiedliche Erfahrungen. :king:


      Wenn jemand etwas "aus Gewissensgründen inakzeptabel" findet, das Gott selbst angeordnet (1 Mo 9,3; 3 Mo 6) und getan (1 Kö 17) hat, dann ist das in meinen Augen einfach befremdlich. Aber jeder wie er meint....
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Ja und genau deshalb sandte Gott dem Propheten Elia Raben mit Fleisch (1 Kö 17), statt mit gesundem Gemüse. Und aus demselben Grund mussten die Opfernden und vor allem die Priester das Opferfleisch essen (3 Mo 6)... etc. :angry:

      Ja und genau deshalb habe ich von einer natürlichen Entwicklung geschrieben, die sich insbesondere dann ausbilden wird, wenn sie sich möglichst ungestört von den Einsichten Gereifter entwickeln kann.

      Die Erkenntnis, dass es nicht Gottes eigentlichem Willen für uns und für die Tiere entspricht, dass wir die Tiere töten und essen und dass die Liebe im Herzen uns hier zu Gottes urspürnglichen Willen zurückführen kann, halte ich für absolut evident. Ich muss da nicht für jeden Text zweifelsfrei klären, warum Gott in einer bestimmten Situation scheinbar dem widersprechend gehandelt hat.

      Gott hat den Israeliten Manna zum Essen angeboten, aber sie wollten auch Fleisch und so hat er es Ihnen gegeben. Gott geht auf den Willen der Menschen ein und er hat den Verzehr von Fleisch ja nicht verboten.

      Die >Erlaubnis< Gottes nach der Sintflut bestimmte Tiere zu essen ist auch Fluch. Und Jesus bringt in Bezug auf die Ehescheidung ein wichtiges Argument: Von Anfang an ist es nicht so gewesen (Mt. 19,8). Von Anfang an ist es auch nicht so gewesen, dass Tiere gegessen wurden.

      Nebenbei ist es schon skurril, hier die Opferrituale als Argument zu bringen.

      lg
    • @Discipulus,
      also hatte ich doch Recht mit der Behauptung: Vegetarier sind bessere Christen. Wenn ich lese was du in deinen Ausführungen geschrieben hast bin ich fast selbst davon überzeugt, dass es so ist.
      Ohh: vielleicht sollte ich schreiben einige Vegetarier meinen die besseren Christen zu sein.
      Es kann natürlich sein, dass dies zu persönlich ist dann bitte ich den Beitrag zu löschen.
      Aber mittlerweile habe ich die Nase voll , dass mann als Menschen nach ihren Essgewohnheiten in eine Schublade steckt ( Christ 1 Klasse und Christ 2 Klasse)
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Discipulus schrieb:

      Ja und genau deshalb habe ich von einer natürlichen Entwicklung geschrieben, die sich insbesondere dann ausbilden wird, wenn sie sich möglichst ungestört von den Einsichten Gereifter entwickeln kann.
      Es kommt darauf an, in welche Richtung diese "natürliche Entwicklung" geht. Man kann es nicht leugnen und sollte es deshalb akzeptieren, dass Gott den Fleischgenuss erlaubt hat.



      Die Erkenntnis, dass es nicht Gottes eigentlichem Willen für uns und für die Tiere entspricht, dass wir die Tiere töten und essen und dass die Liebe im Herzen uns hier zu Gottes urspürnglichen Willen zurückführen kann, halte ich für absolut evident. Ich muss da nicht für jeden Text zweifelsfrei klären, warum Gott in einer bestimmten Situation scheinbar dem widersprechend gehandelt hat.
      Da Gott selbst dieses Fleischessen erlaubt und auch in bestimmten Fällen geboten hat, ist es (scheinbar) doch Gottes Wille. Natürlich musst du deine Ansichten und Auslegungen nicht erklären. Und natürlich kannst du behaupten, Fleischessen ist nichts für "reife" Christen. Aber es bleibt dann eben deine Meinung, deine biblische Auslegung.


      Gott hat den Israeliten Manna zum Essen angeboten, aber sie wollten auch Fleisch und so hat er es Ihnen gegeben. Gott geht auf den Willen der Menschen ein und er hat den Verzehr von Fleisch ja nicht verboten.
      Ob man das Manna jetzt als Grundnahrung verstehen will, weil die Israeliten in der Wüste damit versorgt wurden - für mich ist es ein Wunder Gottes, weil sonst wären die Israeliten in der Wüste verhungert. In der Wüste wächst eben nicht das Essen für solch eine Zahl an Menschen. Und EBEN, weil Gott Fleischessen nicht verboten hat, sollte hier keine neue Religion entstehen. Wer will, lässt Fleisch. Wer will lässt tierische Produkte überhaupt. Aber ... wer will, darf auch Fleisch von reinen Tieren essen, ohne dass ihm dabei Reife, Einsicht, eine "rechte Entwicklung" oder gar der Glaube abgesprochen wird. Gott hat es so erlaubt! Niemand muss ... jeder darf! Lassen wir es doch dabei.



      Die >Erlaubnis< Gottes nach der Sintflut bestimmte Tiere zu essen ist auch Fluch. Und Jesus bringt in Bezug auf die Ehescheidung ein wichtiges Argument: Von Anfang an ist es nicht so gewesen (Mt. 19,8). Von Anfang an ist es auch nicht so gewesen, dass Tiere gegessen wurden.
      Und wo steht, dass Gott mit dem Fleischgenuss eigentlich einen Fluch ausgesprochen hat? Wo steht, dass Fleischessen ein Fluch ist? Alles, was maßlos genossen wird, ist schlecht für den Menschen.

      In Matthäus ist von Ehebruch die Rede. Wenn du das jetzt diese Aussage auf das Fleischessen anwenden willst, musst du dir klar sein, dass es am Anfang auch keine Sünde. JETZT gibt es aber die Sünde, bis Jesus sie beseitigt. Und in dieser sündigen Zeit hat Gott das Fleischessen erlaubt. Ehebruch hat er nicht erlaubt. Oder gibt es einen Bibeltext, wo Gott sagt, dass er ihn ab einer gewissen Zeit erlaubt? Es ist ein Unterschied, ob Gott etwas duldet, oder ob er es erlaubt.

      Nebenbei ist es schon skurril, hier die Opferrituale als Argument zu bringen.
      Was ist daran skurril? Gott hat den Priestern geboten, Fleisch bei bestimmten Opferungen zu essen, oder? War das ein leidiges Pflichtessen oder ein Festessen?
      Was war bei Opfertieren anders, als beim Schlachtvieh? Warum ist das von Gott gebotene Fleischessen OK, und wenn man darauf verweist, skurril? Und das von Gott erlaubte Fleischessen nur eine Duldung auf Grund von Herzenshärte? (der Vergleich mit Matthäus 19,8 lässt vermuten, dass es von manchen Christen so verstanden wird)

      Wer mag, soll alles Essbare vermeiden, wenn er darin einen "Verstoß gegen Gottes ursprünglichen Willen" sieht. Ich persönlich finde das skurril, dass man konkrete Aussagen in der Bibel relativiert mit so komischen Aussagen wie: "Eigentlich will Gott das gar nicht so. Ihr versteht Gott da nicht richtig!" Und wenn man dann die biblischen Aussagen mit Whitezitaten überhaupt für überholt erklären will, ist das doch schon sehr eigenartig, wenn nicht gar skurril. Die Bibel zeigt uns nicht mal ansatzweise, dass vom Fleischkonsum oder auch nicht Fleischkonsum die Erlösung abhängt, oder dass man Gott damit mehr oder weniger erfreut, wenn man Fleisch isst oder lässt.

      ***
    • Warum empfindet so mancher, das Vegetarier bessere Christen sind, das ist fies den Vegetariern das zu unterstellen. Da sollte sich jeder fragen warum empfinde ich es so ?

      Jesus verändert uns, stimmt das oder nicht ? Jesus verfeinert unsere Beziehungen zu den Menschen und auch das Mitgefühl zu unseren Nächsten und auch das Mitgefühl zu den Tieren.
      Es geht nicht um das wer besser ist, es gibt den Unterschied von Fanatikern und von Menschen, bei denen es von innen heraus gewachsen ist.
      Jeder kann es halten wie er möchte, deshalb ist keiner besser oder schlechter.

      Es kann auch keiner sagen ich bin ein besserer Christ weil ich ein .... bin, weil ich der Religion angehöre und so weiter. Wir sollen auf Christus schauen, da sehen wir uns als Brüder und Schwestern und akzeptieren das, was unser Nächster tut und wie er sein Leben gestaltet und lebt. Tun wir das nicht stellen wir uns über Gott, den Gott akzeptiert uns auch so wie wir sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingeli ()

    • Ich persönlich esse aus Tierschutzgründen sehr wenig Fleisch, ich habe einfach kein gutes Gefühl dabei. Wahrscheinlich werde ich früher oder später gar keines mehr essen wollen. Das sollte aber jeder für sich selber entscheiden können, oder? Ich weiss nicht, was man (selbst Gemüse, Salat, Obst...) heutzutage wirklich beruhigt essen kann. Für mich hat es nichts damit zu tun, ob jemand ein guter Christ ist oder nicht, nur weil er Fleisch ist. Da gehören schon noch mehr Dinge dazu! Jeder soll auf sich selber schauen, ich denke dann haben wir genug zu tun!

      Lieben Gruß :)