Gleichstellung Homosexueller Paare

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      Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Und na ja . "widernatürlich" : Bitte, Jesus anerkennt dies : Matth. 19, dort besonders ab Vers 12 : "Es sind ettliche zur Ehe untauglich, die sind also geboren aus dem Mutterleib; und sind etliche zur Ehe untauglich , die von Menschen so gemacht wurden;(!!!) und sind etliche , die sich selbst zur Ehe untauglich machte um des Himmelreiches willen - -
      Lieber philo, kann man dieses Wort Jesu nun tatsächlich als ein Toleranzwort Jesu gegenüber den Homosexuellen seiner Zeit auslegen? Paulus sagt was anderes und somit gälte der Auslegungsgrundsatz Luthers: "Wir müssen Christus gegen Paulus treiben!" - d.h., das was Jesus sagt hat mehr Gewicht, als das was Paulus sagt.Um Antwort wird gebeten!

      PS: Was bedeutet das von Luther mit "Verschnittene" übersetzte griechische Wort im Urtext?

      Menge übersetzte Matthäus 19,12 wie folgt: "12 Es gibt nämlich zur Ehe Untüchtige, die vom Mutterleibe her so geboren worden sind" (Rechtfertigt dieses Wort Jesu somit die Homosexualität? War für Jesus Homosexualität keine Sünde?)
      Von "Toleranz" der Homosexualität" kann wohl da zunchst nicht die Rede sein; auch nicht von "Rechtfertigung der Homosexualität" durch Jesus.; Nur die Behauptung (Oliver Fichtberger), in der Bibel gebe es nur den Norm - Mann und die Normfrau - -er übernimmt den Vergleich "Stecker - Steckdose" aus einem rabiatkatholischen oder evangelikalen Pamphlet - kann als Dokumnet entgegengesetzt werden, dass Jesus, seine Zeit und Umwelt sehr wohl Deviationen ( "_ von Mutterleibe an - ") kannten.

      Homosexuelles Handeln wird unter der Kategorie "Sünde" zu diskutieren sein; Homosexualität, die Eigenschaft, asl Sünde zu bezeichnen, ist niederträchtige Anmassung.

      Im Gundtext Matth19., 12 steht "eunouchos", sonst nur für den "Kämmerer aus dem Mohrtenland", Apg 8 verwendet. Ur Bedeutung und zum möglichen Bedeutungswandel bitte in Wikkipedia nachschauen.

      wir wissen über die Geschlechtlichkeit / Geschlechtsidentität / makro- und mikroanatomische Ausprägung, psychische Ausprägung noch so wenig, dass ein Urteilen schlechtweg unzulässig ist. Jedenfalls sollte man im Lande Erik Schieggers da vorsichtig sein - ein öffentlich bekant gewordenere Fall. (Wie da wohl die GK entschieden hätte ???) Ja, und in Maria Nezersdorf bei Wien haben sie aus einer Montessori - Schule eine etwa Achtkjähige gefeuert, welche zunächst alsn Knabe dort eingetreten war ( und jetztfroh ist, ein Mädchen zu sein. - An überlege sich deren qualvollen Weg dahin : Eltern, Vormundschaftsgericht, Ärzteablehnung, Ärztebedenken, , chromosomen- und DNA - Untersuchungen, korrigierende Behandlungen - - Die Dnkleziffer ist sicher sehr hoch, weltweit.

      Aber einge wissen es genau und immer schon. wenn ein derart Betroffene(r) unglücklich, urückgezogen, scheu, daso mitbekommt, was die Gemeinde über seinesgleichen sagt - na, gute NAcht !

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      philoalexandrinus schrieb:




      Homosexuelles Handeln wird unter der Kategorie "Sünde" zu diskutieren sein; Homosexualität, die Eigenschaft, asl Sünde zu bezeichnen, ist niederträchtige Anmassung.



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      Genau so isses.

      Nur von wem oder von welchen christlichen Gemeinschaften wird da wirklich unterschieden?
      Wird nicht grundsätzlich meistens beides in einen Topf geworfen?
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      Yppsi schrieb:

      Wird nicht grundsätzlich meistens beides in einen Topf geworfen?
      Nun ja, Yppsi, ich glaube, dass sind nicht nur die Gemeinden, sondern auch Betroffene.
      Denn wenn jemand hört, es sei Sünde, dann wird er sich selbst verworfen fühlen von jenen, die das sagen.

      Es geht nämlich meistens nicht darum, dass zwischen Sünde und Sünder unterschieden wird, sondern darum, dass es nicht Sünde genannt werden soll.
      So ist es in den öffentlichen Debatten jedenfalls und in der EKD auch großteils.

      Wenn du diesen Satz bei uns sagst (Sünde / Sünder), bezogen auf dieses Thema, dann bist du unten durch, glaube es mir.
      Bei anderen Themen sehr gerne: bei meinem Zorn, meiner Habsucht, meinem Egoismus und meiner Geltungssucht, bei Blicken auf andere Frauen, etc., da sagt man dann gerne: Gott will die Sünde nicht, aber den Sünder liebt er dennoch! (natürlich soll man sich bessern ...)

      Also, was das angeht ...
      Ich würde aber Philo zustimmen, dass überhaupt über die Betrachtung von "Sünde" hier nachgedacht werden müsste.
      Menschen, wie gesagt, brauchen Zuneigung, undzwar auch körperlich. Und nach der Bibel ist eine Ehe die Verbindung von Mann und Frau.
      Sie sind also bei dem Thema vollkommen aufgeschmissen.

      Ich finde, man muss hier viel Liebe und Verständnis haben.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
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      Hallo Yppsi!

      Es stimmt, da gibt es zahlreiche Bibelverse, in denen homosexuelle Handlungen verurteilt werden. Aber die Neigung zum gleichen Geschlecht hat es auch bei vielen aufrichtigen Christen sicherlich gegeben (und das ist heute auch nicht anders).

      1. Korinther 6, 9-11 (Neue-Welt-Übersetzung 1986): Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

      "Und doch waren das einige von euch"! Die Vergangenheitsform bezieht sich auf die Handlung (denn in den vorangehenden Versen werden ja gar keine Neigungen, sondern lediglich Taten und Gewohnheiten genannt). Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Christen danach nie wieder mit homo-erotischen Fantasien zu kämpfen hatten, aber sie haben sich als "Sklaven Jesu" nicht mehr als "Sklaven der Sünde" ihrer Neigung unterworfen. Wer so einen Kampf mit sich führt, verdient den allergrößten Respekt - nicht die Verachtung seiner Mitgeschwister. Und damit meine ich auch solche, die hinsichtlich ihrer Handlungen Rückschläge erleiden und danach erneut reumütig umkehren...

      Gruß, GMacS