Gleichstellung Homosexueller Paare

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    • Baptist schrieb:

      Ist es unreif gegen die Homoehe vom Prinzip zu sein?
      Absolut Baptist,

      das ist weit weniger als unreif! Ich finde, es wird Zeit, dass der Mensch noch "mehr reift". Ich könnte mir zb Ehen zwischen Affen und Menschen vorstellen. Da ist es ganz egal, ob ein Affenmännchein einen Mann ehelicht oder gar eine Frau. Wichtig ist, dass wir uns REIF zeigen. Gleichgeschlechtliche Ehen zwischen Affen und Menschen wäre natürlich noch besser...bzw. noch REIFER! Wie konnte Gott nur Mann und Frau als "ein Fleisch" schaffen? Das muss sicher anders verstanden werden. Wie Unreif, wie unreif!!!! :patsch:

      @kleinstein , sollte unsere Gemeinde evtl. bald Homosexuelle Predigerpaare ordinieren und einsetzen?
      Auf jeden Fall! Eigentlich sollten so abnormale Ehen mit Mann+Frau verboten werden. Schließlich leben wir in einer glücklichen Zeit. Da wollen wir uns doch nicht mehr mit so untypischen Sachen wie eingetragene Ehen in langweiliger uralter Tradition abgeben. Mann und Frau? Längst überholt. Wir sind doch nicht nur in einer glücklichen Zeit, wir sind auch modern! Es wird doch niemand sagen wollen, dass Ehen bestehend aus Mann und Frau modern sind? Die gibt es schon viel zu lange. Weg damit! Modernisieren wir. Auch die Gemeinden.

      Freuen wir uns doch, dass wir so moderne "Freidenker" wie kleinstein hier haben. Zeit wird es, dass er uns aufklärt, was Sache ist!... Er wird allen altomodischen Bibelgläubigen schon noch zeigen, wie die Bibel in Bezug auf gleichgeschlechtliche Ehen und Adoptiveltern zu verstehen ist. :patsch:

      ***
    • Freuen wir uns doch, dass wir so moderne "Freidenker" wie kleinstein hier haben. Zeit wird es, dass er uns aufklärt, was Sache ist!... Er wird allen altomodischen Bibelgläubigen schon noch zeigen, wie die Bibel in Bezug auf gleichgeschlechtliche Ehen und Adoptiveltern zu verstehen ist. :patsch:


      Danke, du hast es auf den Punkt gebracht.
      Hady
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • HeimoW schrieb:

      Nein, denn falls das so ist, dann haben sie ggf keine Möglichkeit selbst eine Familie zu gründen. Es gibt auch andere Ehehindernisse, das mag im Einzelfall tragisch sein, rechtfertigt aber nicht die Auflösung des gottgegebenen Prinzips der Ehe.
      Diese Worte verwundern mich schon, denn: Dir ist doch bekannt, dass sich der Ehebegriff mit der Zeit ständig gewandelt hat. "Ehe" ist also kein gottgegebenes Prinzip, sondern zunächst Menschenwerk und kennt die verschiedensten Ausprägungen. Was du vermutlich meinst, ist die Verbindung zweier Menschen, die ihr Leben miteinander verbringen wollen und sich aneinander binden. Das ist göttlich, denn Gott hat sich auch an uns gebunden und ist selbst die Liebe.

      Im Garten Eden schuf Gott Mann und Frau, und nur in dieser Verbindung ist der Mensch fruchtbar und kann Nachkommen haben. Schon klar, und gut so. Aber wir sehen ja, dass Liebe nicht auf heterosexuelle Paare beschränkt bleibt. Was mich stört ist, dass es Liebe erster und zweiter Klasse geben soll. Dass man die Gefühle zweier homosexueller Menschen füreinander als "pervers" oder "abnormal" abstempelt, dass sie weniger wert sein soll als heterosexuelle Liebe. Das muss man sich einfach mal überlegen, was das alles bedeutet. Zumal man diese schlimme Abwertung auch noch mit biblischen Aussagen rechtfertigen will, wo man andere gesetzliche Bestimmungen ein paar Verse weiter schon wieder ignoriert, weil sie nicht mehr in die heutige Zeit passen. Das ist doch schräg. Da wird die Bibel einfach selektiv gelesen, und das versteh ich nicht.

      HeimoW schrieb:

      Wenn Gott solches Leid zulässt, ist es eine Anmaßung als Mensch solch eine irreführende "Lösung" zu propagieren.
      Als der Ausgeraubte verletzt im Graben lag, sind die "Heiligen" auch vorbeigelaufen und meinten wohl: Da hat Gott dem armen Kerl aber viel Leid zugelassen... Was der wohl getan hat, oder seine Eltern! Und sie zogen weiter ihres Weges.
      Dann kam der Samariter und kümmerte sich um ihn.

      Christus kommt bald schrieb:

      Falls dies eine Sünde wäre, könnte ich es mit der Hilfe Jesu Christi schaffen. Sagt sich einfach, aber wie ich ja vorher anhand dem Link gezeigt habe, ist es ja auch umsetzbar.
      Warum sollte es auch nicht möglich sein, wenn Jesus sogar Tote auferwecken kann?
      Dann mal frisch ans Werk!

      Daniela schrieb:

      Kleinstein bitte nenne mir doch die Bibelstellen in denen Gott Homosexualität gut heißt!
      Das soll keine Provokation sein, sondern ich würde das echt gerne wissen.
      Es gibt keine solche Bibelstelle. Wenn es die gäbe, dann gäbs ja keine Diskussion. Allerdings sind die Bibelstellen, die Homosexualität verteufeln, diskussionswürdig. Das wurde im Thread auch schon mal angekratzt.

      Daniela schrieb:

      Und zweitens hätte ich gerne Beweise dafür, dass Homosexualität angeboren ist?

      Entsteht sie nicht eher durch unsere kranke Welt in der momentan so gut wie alles geduldet wird. Siehe Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche.
      Woher sollen die Kinder und Jugendlichen heute noch wissen was gut und was schlecht ist, wenn alles geduldet wird.
      Dass Homosexualität angeboren sein kann, ist wissenschaftlich erwiesen. Hängt abgesehen von genetischer Prägung auch vom Hormonhaushalt der Mutter in ihrer Schwangerschaft ab. Und von anderen Faktoren, da gibts viel Literatur.

      Kinder und Jugendliche sollen wissen, was gut und was schlecht ist. Aber ob sie unbedingt unsere Vorstellungen davon lernen müssen? Vielleicht liegen wir ja an einigen Stellen falsch...
    • kleinstein schrieb:

      Dass Homosexualität angeboren sein kann, ist wissenschaftlich erwiesen. Hängt abgesehen von genetischer Prägung auch vom Hormonhaushalt der Mutter in ihrer Schwangerschaft ab. Und von anderen Faktoren, da gibts viel Literatur.

      Dann wird die Evolution von dir bestimmt auch bald verteidigt(würde mich nicht wundern) weil sie ja wissenschaftlich "bewiesen" wurde.

      Wenn wirklich Homosexualität vorherbestimmt ist dann hatte keiner der damals vom Volk getötet wurde(Zu AT zeiten) jemals eine Chance.
      Ich kann dein Gottesbild nicht nachvollziehen. Aber wenn ich das so glauben würde wäre Gott ein wirklicher Gott der "Lust nach Laune" und fair wäre er auch nicht.
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Daniela schrieb:

      Dann wird die Evolution von dir bestimmt auch bald verteidigt(würde mich nicht wundern) weil sie ja wissenschaftlich "bewiesen" wurde.
      Wurde sie nicht... das ist ja auch ein anderes Thema :) Ich verteidige die Evolutionsphilosophie bestimmt nicht.

      Daniela schrieb:

      Wenn wirklich Homosexualität vorherbestimmt ist dann hatte keiner der damals vom Volk getötet wurde(Zu AT zeiten) jemals eine Chance.
      Ich kann dein Gottesbild nicht nachvollziehen. Aber wenn ich das so glauben würde wäre Gott ein wirklicher Gott der "Lust nach Laune" und fair wäre er auch nicht.
      Du sagst also, dass Gott nicht für Homosexualität verantwortlich gemacht werden kann. Sondern dass es die Schuld der Menschen ist.

      Ich erinnere mich an den Blindgeborenen, der zu Jesus gebracht wurde. Die Jünger meinten, dass Sünde in der Familie dazu geführt hat, dass es zur Blindheit kam. Jesus lehrte sie, dass niemand Schuld hatte. An dem Blindgeborenen sollte aber die Macht Gottes offenbar werden.

      Hat Hiob sein Leid durch sein sündiges Leben "verdient"? Nein, hat er nicht. Er wurde versucht.

      Warum hat Gott Menschen homosexuell werden lassen, damit sie dann in einer homophoben Umgebung ständigem Leid ausgesetzt waren? Ich weiß es nicht. Das berührt die grundlegende Frage nach dem Grund und Sinn des Leidens. Aber wir als Christen sind dafür da, Leid zu lindern und es nicht noch durch unser Verhalten zu verschlimmern.
    • kleinstein schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Nein, denn falls das so ist, dann haben sie ggf keine Möglichkeit selbst eine Familie zu gründen. Es gibt auch andere Ehehindernisse, das mag im Einzelfall tragisch sein, rechtfertigt aber nicht die Auflösung des gottgegebenen Prinzips der Ehe.
      Diese Worte verwundern mich schon, denn: Dir ist doch bekannt, dass sich der Ehebegriff mit der Zeit ständig gewandelt hat. "Ehe" ist also kein gottgegebenes Prinzip, sondern zunächst Menschenwerk und kennt die verschiedensten Ausprägungen. ..


      Deine Behauptung ist, biblisch betrachtet, simpel falsch. Nur ein Beleg dafür: "was Gott zusammengführt hat..."

      Die (lebenslange) Ehe zwischen Mann und Frau ist ein gottgegebenes Prinzip und kein "Menschenwerk" und jedes Abgehen von diesem Prinzip hat desaströse Folgen, für die Gesellschaft die das gutheisst oder gar fördert.
      Das ist nicht zuletzt deshalb fundamental, weil es auch Bild für das Verhältnis Christi zur Gemeinde und damit das Verhältnis Gottes zum Menschen ist.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Deine Behauptung ist, biblisch betrachtet, simpel falsch. Nur ein Beleg dafür: "was Gott zusammengführt hat..."
      Lies mal den Matthäustext in seinem Kontext. Da steht auch, was Jesus von den mosaischen Bestimmungen gehalten hat...
      Außerdem: Angenommen, Gott würde uns heute, für unsere Zeit sagen, dass homosexuelle Partnerschaften okay sind. Dann ist es klar, dass man diese Partnerschaft nicht einfach wegwerfen soll, so wie man eine Ehe schützen und achten soll.

      HeimoW schrieb:

      jedes Abgehen von diesem Prinzip hat desaströse Folgen, für die Gesellschaft die das gutheisst oder gar fördert.
      Ich mach das sonst nichtso oft, aber an der Stelle wünsch ich mir einen Beleg zu deiner Aussage.

      HeimoW schrieb:

      Das ist nicht zuletzt deshalb fundamental, weil es auch Bild für das Verhältnis Christi zur Gemeinde und damit das Verhältnis Gottes zum Menschen ist.
      Mit Einschränkungen. Das Verhältnis Jesu zur Gemeinde oder zu mir hat beispielsweise keine sexuelle Komponente. Es geht auch nicht um Fortpflanzung oder so. Sondern um den Aspekt der Bindung und Fürsorge. Damit sind homosexuelle Partnerschaften nicht von diesem Bild ausgeschlossen.
    • Aus einem Beitrag von Wolf Brüske, lesbisch- schwul und fromm (mcc-koeln.de/downloads/lesbischschwulundfromm.pdf)
      haben mich folgende Gedankengänge nachdenklich gestimmt:
      Den Begriff Homosexualität gibt es bekanntermassen erst seit dem 19. Jahrhundert. Die oft zitierten Stellen aus 3. Mose sind schon auch unter dem Gesichtspunkt der kultischen Reinheit, des Tempeldienstes und der Abgrenzung zu anderen Völkern, wo der Beischlaf zwischen Männern als gewalttätige Unterwerfung betrachtet wurde zu verstehen. Betrachtet man Homosexualität als Persönlichkeitseigenschaft und nicht etwa als Krankheit oder als Behinderung, dann sind Ratschläge in der Richtung doch eine heterosexuelle Ehe zu versuchen nicht unbedingt verantwortungsvoll.
      Dazu ein treffendes Zitat dieser Abhandlung:
      Der sehr fromm klingende Hinweis an Homosexuelle, ‚dass Jesus doch frei macht‘, geht theologisch völlig in die Irre. Er geht natürlich davon aus, dass Homosexualität eine Krankheit oder eine Art Behinderung ist. Aber selbst wenn das so wäre – was nicht der Fall ist – erleben ja auch Christen Krankheiten. Sie gehören zu dieser Welt, auch im Leben des Christen. Glaubensheilungen sind durchaus erfahrene Realität, aber einzelner, nie durchgängig. Aus der Möglichkeit, dass Menschen irgendwann einmal eine Heilung durch Gebet erfahren haben, die auch Ärzte zum Staunen brachte, kann kaum von jedem Homosexuellen gefordert werden, solch eine ‚Heilung‘ bei Gott einzuklagen. Es ist seelsorgerlich ein gefährlicher Unsinn und führt Homosexuelle in eine neue Falle, wenn die erhoffte ‚Heilung‘ und Befreiung nicht eintritt. Jesus Christus macht frei zu einem Leben, das gelingend ist in seinen Begrenzungen und Einschränkungen – auch denen der Krankheiten. Welch prächtige Christen gibt es, die das, was sie sind, erst wurden, weil sie ein Ja zu ihren Einschränkungen und Leiden fanden."
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Da ich auch gelegentlich (ca. 3 - 4 x pro Jahr bei einem Treffen) Kontakt habe zu einem gleichgeschlechtlichen Paar, habe ich ein wenig auch Einblick in die Denkweise (wobei natürlich nicht jeder Mensch gleich tickt...schon klar!). Und ich denke, dass trotz all meiner moralischen Vorstellung, die natürlich durch meine adventistische Erziehung geprägt ist, jeder Mensch das Recht hat so zu leben, wie er es möchte. Dieser freie Wille steht jedem zu und wird selbst von Gott respektiert. Wer also mit wem zusammenleben will, das soll demjenigen freistehen und von den anderen auch toleriert werden.

      Warum das Ehe heißen muss, das weiß ich allerdings nicht. Partnerschaft, eingetragene Partnerschaft, ... mit Besuchsrechten im Krankenhaus, Erbrecht, ... all das sind aus meiner Sicht Bürgerrechte, die jedem in gleichem Maß zustehen.

      Problematisch wird es aus meiner Sicht bei der Adoption. Hier bin ich dagegen, dass der Staat die Aufsicht und die Verantwortung für Kinder in die Hände von homosexuellen Paaren legt. Einfach weil ein Kind aus meiner Sicht nicht damit aufwachsen soll etwas als normal anzusehen (eben die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Eltern) was in Gottes Augen nicht normal ist. Es ist aus meiner Sicht auch kein Recht auf aktive Adoption vorhanden, sondern der Staat sollte definieren können wem er (nicht nur nach sexueller Präferenz gefiltert) Kinder anvertraut. Beispielsweise fände ich es fatal, wenn ein Junge, der von einem schwulen Paar erzogen wird, beim Hingezogenfühlen zu einem Mädchen das Gefühl von Abnormalität empfindet - weil Papa und Papa sind ja auch vom gleichen Geschlecht (was für den Jungen also "normal" wäre). Bei Mädchen ist es natürlich ganz gleich. Aus meiner Sicht würde die Gesellschaft stark zu noch mehr Homosexualität tendieren als sie es heute tut, wenn Kindern diese Lebensform als normalste Sache der Welt vorgelebt wird - denn Kinder würden das natürlich nachahmen bzw. Gefühle der intimen Liebe zu gleichgeschlechtlichen Partnern aktiv suchen.


      Und die Blindheit der Wissenschaft in diesem Bereich ist unerträglich. Würde heute ein Wissenschafter in unserer Gesellschaft Forschungen zum "Entstehen von Homosexualität" betreiben, er würde vom Wissenschaftlichen Betrieb ausgeschlossen, denn er müsste moralisch akzeptieren, dass Homosexualität normal ist. Wer das nicht tut ist draußen aus dem Bereich, genauso wie bei der Evolution. Mein Eindruck: Wissenschaft war und ist noch nie so moralisch besetzt wie heute. Deshalb sind ihre Ergebnisse auch immer mit Vorsicht zu genießen. Aber das ist eigentlich ein eigenes Thema!
    • Gleiches Recht für alle ist so oder so eine Wunschvorstellung von chronischen Träumern. Dass man mit Abnormalem beginnt es mit Normalem gleich zu setzen wirkt wie Augenauswischerei.

      Wie ist es denn in Zukunft? Werden zwei Lesben dem Gehalt zweier Schwulen gleichgesetzt? Oder zählt da immer noch die abnormale Ansicht, dass das weibliche Geschlecht weniger verdienen soll als das männliche Geschlecht?

      Wie ist es mit der Zeugung? Wird die Wissenschaft versuchen, Männer ihren weiblichen Konkurrenten gleichzustellen und sie Gebärfähig machen? Wird man Frauen zu künstlichen Männern mit Penis machen, damit auch ein altmodischer Geschlechtsakt möglich ist? Oder will man diese armen Lesben wirklich dem "Aushilfswerkzeug" auf Dauer ausliefern? Wo bleibt da die Gleichberechtigung?

      Meine persönliche Meinung:

      Jeder soll leben, wie er meint leben zu müssen oder wollen. Wegen mir dürfen sich auch neunormale Menschen Tieren in neunormaler Weise nähern. Aber es kann nicht erwartet werden, dass man Abnormalität zum Normalen macht nur damit Abnormales sich nicht benachteiligt fühlen muss. Benachteiligungen wird es immer geben. Damit kann der altnormale Mensch auch ganz gut umgehen. Langsam wird es aber Kritisch, wenn normales in Zweifel gestellt wird nur um Abnormales nicht mehr beim Namen nennen zu dürfen/müssen/wollen. Bald werden wir uns schämen (müssen) altnormal zu sein.

      Noch schlimmer ist es, wenn man Kinder da mit hinein zieht. Der Egoismus mancher Menschen - dazu gehören auch Homosexuelle, die um ihre Lage künstlich aufzuwerten, jetzt auch Mama und Papa spielen wollen. Was die Natur unter altnormalen Umständen nicht bietet und auch die neumoderne Wissenschaft nicht schafft, sollte nicht auf Kosten fremder Kinder - die ohnehin schon ein Deffizit erleiden müssen, wenn sie zur Adoption freigegeben sind (Freigabe: alleine das hört sich schon nach Handel an) jetzt auch noch das Manko schwuler Ersatzeltern auf sich nehmen müssen, nur damit der Narzismus gestörter Menschen gestillt wird.

      Man bedenke, dass Kinder grausam sind. Und schwule Eltern liefern Kinder dem unbarmherzigen Spott von Kindern (nicht nur) aus. Weil Homosexualität eben nicht so normal ist, wie man es heute gerne hinstellen will. Kinder haben ein Recht auf einen männlichen Vater und eine weibliche Mutter. Und die altmodische Natur lässt die biologischen Eltern, die immer noch aus Mann und Frau bestehen, nicht wegläugnen, sie lässt sich auch nicht modernisieren. Kinder haben das Recht, in einer von der Natur her geregelten Familienwelt zu leben. Und wenn sich Menschen auf alte für heute fast schon abnormale Werte besinnen, haben es unsere Kinder auch besser. Homosexuelle Eltern verbessern die Lage, die Entwicklung durch das Umfeld nicht zum Vorteil für das Kind. Die sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau ist und bleibt dem Kind fremd. Es kann sich im Grunde nur an seinen Eltern orientieren. Wollen wir jetzt eine homosexuelle Gesellschaft aufziehen? Mit Gebärmaschienen altherkömmlicher Art, damit die "neue moderne Gesellschaft" nicht ausstirbt?

      Homosexualität und meinetwegen auch Sodomie soll jeder leben wie er mag. Aber es muss das bleiben, was es ist. Keine Ehe, keine Eltern ...

      ***
    • kleinstein schrieb:


      HeimoW schrieb:

      jedes Abgehen von diesem Prinzip hat desaströse Folgen, für die Gesellschaft die das gutheisst oder gar fördert.
      Ich mach das sonst nichtso oft, aber an der Stelle wünsch ich mir einen Beleg zu deiner Aussage.

      Wenn Du nicht wahrnimmst welche Probleme emotionaler und sozialer Natur aufgrund der hohen Scheidungsraten und "Patchworkfamilien" auftreten, dann bist Du mit Blindheit "gesegnet".
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:


      HeimoW schrieb:

      Das ist nicht zuletzt deshalb fundamental, weil es auch Bild für das Verhältnis Christi zur Gemeinde und damit das Verhältnis Gottes zum Menschen ist.
      Mit Einschränkungen. Das Verhältnis Jesu zur Gemeinde oder zu mir hat beispielsweise keine sexuelle Komponente. Es geht auch nicht um Fortpflanzung oder so. Sondern um den Aspekt der Bindung und Fürsorge. Damit sind homosexuelle Partnerschaften nicht von diesem Bild ausgeschlossen.


      Mir erscheint diese Behauptung gotteslästerlich. Homosexuelle Partnerschaften sind klar gegen den geoffenbarten Willen Gottes. Das als soziokulturell abzutun ist nach meinem Auslegungsverständnis absolut inakzeptabel.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Um die Emotionen wieder etwas zu versachlichen @kleinstein folgendes.
      Aus erster Hand weiß ich wie es ist mit Menschen umzugehen die "auf einmal" feststellen dass sie von Geburt an Homosexuell sind.

      Ich möchte jetzt dazu sagen dass es sich um meine Exfrau handelt. Sie hatte eine Ehe und 2 Kinder mit mir um dann festzustellen sie ist homosexuell.
      kleinstein, was behauptet hier die Wissenschaft?

      War nun meine Exfrau von Anfang an lesbisch oder denkt sie nur lesbisch zu sein und ist in wirklichkeit heterosexuell?
      Wer entscheidet jetzt was "normal" ist von Anbeginn oder ist es der freie Wille meiner Exfrau?

      Mir geht es nicht darum irgend eine Menschengruppe zu diskriminieren. Jeder kann wirklich leben wie er will. ( @BWgter auch zu dir sage ich wie kannst du einen Menschen der Sodomie betreibt so abwerten??? Hat er nicht die gleichen Rechte wie Homo oder Heterosexuelle?).
      Aber die Frage ist muss ich die "Norm" herabbrechen auf "Abnorm"?
      Wo setzen wir die Grenzen wenn wir nicht GOTT diese Grenzen ziehen lassen?

      Und ja ,bei mir hört die Toleranz dann auf wenn ich von meinen Kindern höre dass die Partnerin von meiner Exfrau sich als Stiefmama und bzw. Halbmama meinen Kindern gegenüber ausgibt.
      Da ist der Gipfel erreicht und der Punkt gesetzt. Denn sie wird nicht zu "Elter Nr.2"
      Sollte sich dann meine Freundin (bald Frau) als Mama Nr.3 offenbaren? Sorry aber auch hier wird niemals jemand Eltern sein als Mutter oder Vater.


      Ich bin froh dass diese Neoliberalen Strömungen die Gottes Willen verweltlichen und zersetzen genauso keinen Anklang im SDV und NDV finden wie z.B. div. Rechte Gruppen (z.B. Die Übrigen). Die biblische "Selbstkontrolle" funktioniert trotz allem Ärger und Sorgen dennoch.

      Man muss dazu stehen dürfen auch gegen etwas Stellung zu beziehen ohne als Homophob bezeichnet zu werden.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • HeimoW schrieb:

      Wenn Du nicht wahrnimmst welche Probleme emotionaler und sozialer Natur aufgrund der hohen Scheidungsraten und "Patchworkfamilien" auftreten, dann bist Du mit Blindheit "gesegnet".
      Toll, Heimo. Ich glaubs nicht. Homosexuelle dürfen nicht heiraten. Was haben dann Scheidungsraten und Patchworkfamilien mit Homosexualität zu tun?

      Also, tut mir leid, das ist mir zu abstrus jetzt. Da geb ich auf. :help:

      @Baptist
      Deine Geschichte ist persönlich traurig, und du hast da mein Mitgefühl. Ich mag mir nicht ausmalen, wie ich mich fühlen würde :(
      Ohne euch näher zu kennen, aber vielleicht hat deine Frau zunächst versucht, dem klassischen Muster zu entsprechen und ein "mustergültiges" Leben zu leben. Mit Mann und Kindern. Irgendwann konnte sie vielleicht nicht mehr, und musste endlich ehrlich zu sich selbst sein. Es ist leider so, dass du der Leidtragende warst. Wer ist nun schuld? Angenommen, meine These stimmt, dann bist du (und deine Frau auch) ein Opfer der Zwangs-Moral, die deine Frau in eine Ehe gepresst hat, die sie tief drinnen nie wollte. Aber sie musste. Immerhin hat sie dich als Mann gewählt, das ist ja schon ein großes Kompliment.

      Wo wurde der Wille Gottes übertreten? Ich glaub, es begann schon ganz am Anfang: Als sich deine Frau gegen ihre innersten Gefühle der äußeren Moral unterwarf.

      Wer legt denn fest, was normal und abnormal ist? Wir leben in Mitteleuropa. In Südostasien sind andere DInge normal. Und in Texas wiederum andere. Und in Botswana wiederum andere. In der Bibel selbst steht geschrieben, dass einerseits kein Iota des Gesetzes ungültig wird, aber dass wiederum der Buchstabe tötet, während der Geist frei macht. Wir kriegen diese Homosexuellen-Diskussion bestimmt nicht korrekt gebacken, wenn wir nicht mal tiefer graben und uns mit dem Gesetz Gottes im Jahre 2013 beschäftigen. Es ist nach wie vor schräg, dass wir auf einige Bestimmungen bestehen und jeden bekriegen, der sie in Frage stellt. Andere Bestimmungen ignorieren wir getrost, ohne mit der Wimper zu zucken. Warum steigt da niemand in diese Diskussion ein, passiert das aus Feigheit oder aus Angst, damit die eigenen Fundamente (und den eigenen Fundamentalismus) zu untergraben?

      Da fehlt mir dann einfach hier die Lust, weiter zu schreiben, weil mir Unehrlichkeit und Verweigerungshaltung begegnen.

      HeimoW schrieb:

      Mir erscheint diese Behauptung gotteslästerlich. Homosexuelle Partnerschaften sind klar gegen den geoffenbarten Willen Gottes. Das als soziokulturell abzutun ist nach meinem Auslegungsverständnis absolut inakzeptabel.
      Siehst du, da sind wir eben unterschiedlich. Du steinigst nicht mehr, weil dir das soziokulturell nicht mehr in unsere Zeit passt. Aber Homosexualität verteufelst du, weil es dir in den Kram passt. Bravo.
    • kleinstein schrieb:

      Siehst du, da sind wir eben unterschiedlich. Du steinigst nicht mehr, weil dir das soziokulturell nicht mehr in unsere Zeit passt. Aber Homosexualität verteufelst du, weil es dir in den Kram passt. Bravo.


      Hallo? Die Frage ist doch was Gott als gut und schlecht ansieht und wie er gestraft hatte.
      Was hat denn die Strafe mit der Einteilung von Gut und Böse von Gott damit zu tun? Ist Hurerei heute auch ok von Gott aus gesehen weil es keine zivilrechtliche Strafe mehr dafür gibt?
      Das wäre genau der Gedanke weiter gedacht. Dann kann Schweinefleisch auch nicht mehr schlecht sein weils ja mittlerweile Kühlschränke gibt?!?!

      kleinstein in meinen Augen hakt deine Logik. Es ist mir jedenfalls echt fremd so zu denken.


      Mir ist es echt schleierhaft wie Gott damals das schlecht fand bis hin zu Jesu Zeit aber heute ein Auge zudrücken soll.

      Wie gesagt wer weiß schon ob nicht die Ehe auch überholt ist und Gott nur Zusammenleben heute auch gut finden würde bzw. heiraten nichtmehr nötig ist.
      kleinstein ja ... ich denke hier kommen wir nicht zusammen und es macht keinen Sinn hier Äpfel und Birnen diskutieren zu lassen.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Hilfe wie weit sind wir denn in unserem Glauben gekommen, wenn wir nun Homosexualität als normal ansehen! :patsch2:
      Die Bibel betitelt es ganz klar als Sünde und da gibts keinen Platz für Zweifel.

      Allein die Tatsache das es keine Bibeltexte pro Homosexualität gibt sondern genau für das Gegenteil, sagt doch schon alles!

      Damit ist die Diskussion beendet.
      Ntaürlich soll ich die Menschen nicht verstoßen, aber ich darf nicht gutheißen was sie tun!
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • kleinstein schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Wenn Du nicht wahrnimmst welche Probleme emotionaler und sozialer Natur aufgrund der hohen Scheidungsraten und "Patchworkfamilien" auftreten, dann bist Du mit Blindheit "gesegnet".
      Toll, Heimo. Ich glaubs nicht. Homosexuelle dürfen nicht heiraten. Was haben dann Scheidungsraten und Patchworkfamilien mit Homosexualität zu tun?

      Also, tut mir leid, das ist mir zu abstrus jetzt. Da geb ich auf. :help:


      Wenn hier was abstrus ist, dann deine Reaktion: ich habe geschrieben, dass das Aufgeben göttlicher Prinzipien negative Folgen hat - Du wolltest ein Beispiel, dann drehst Du es um uns schreist "help"
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Mir erscheint diese Behauptung gotteslästerlich. Homosexuelle Partnerschaften sind klar gegen den geoffenbarten Willen Gottes. Das als soziokulturell abzutun ist nach meinem Auslegungsverständnis absolut inakzeptabel.
      Siehst du, da sind wir eben unterschiedlich. Du steinigst nicht mehr, weil dir das soziokulturell nicht mehr in unsere Zeit passt. Aber Homosexualität verteufelst du, weil es dir in den Kram passt. Bravo.

      Nein, die Frage nach der Todesstrafe hat wenig mit soziokulturell zu tun, sondern damit, dass wir nicht in einer Theokratie leben.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich habe in meinem Leben einige Homosexuelle kennengelernt. Es waren sensible, liebevolle Menschen mit einem guten Charakter.
      Mir taten sie stets leid, denn sie wurden enorm diskriminiert = gemobbt!

      Außerdem: Als junge Frau war ich froh, wenn ich in der Dunkelheit nur Homosexuellen begegnete. Da hatte ich in der Tat absolut nichts zu befürchten = weder Anbaggern noch Vergewaltigung.

      Viele Grüße
      Flower.Child