Gleichstellung Homosexueller Paare

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    • Seele1986 schrieb:

      @Yppsi

      gut, dann reden wir aneinander vorbei. Dir geht es um die Diskriminierung, die es natürlich gibt.
      Jein!?

      Um pauschale Verurteilungen...........
      Darum, den anderen einfach so zu aktzeptieren, wie er ist und nicht darüber zu spekulieren, was er wohl zuhause im Schlafzimmer wieder so treibt.
    • Yppsi schrieb:

      nicht darüber zu spekulieren, was er wohl zuhause im Schlafzimmer wieder so treibt.
      Ich denke, das tat ich mit keinem Wort, von daher bin ich da raus.

      Gut, dass wir nicht in einer Gesellschaft leben, wo es einem penetrant auf die Nase gebunden wird, was man so im Schlafzimmer oder sonst wo und mit wem treibt.
      Yppsi, sei bitte in beide Richtungen fair.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      nicht darüber zu spekulieren, was er wohl zuhause im Schlafzimmer wieder so treibt.
      Ich denke, das tat ich mit keinem Wort, von daher bin ich da raus.
      Gut, dass wir nicht in einer Gesellschaft leben, wo es einem penetrant auf die Nase gebunden wird, was man so im Schlafzimmer oder sonst wo und mit wem treibt.
      Yppsi, sei bitte in beide Richtungen fair.
      Ich habe doch nicht dich gemeint!

      Aber du weißt doch auch wie es ist!?

      Wenn man Männchen und Frauchen miteinander in der Haustür verschwinden sieht, dann ist es klar, was dann geschieht. (Ich spreche jetzt natürlich nicht von Ehepaaren).
      Eine reine Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne daß Sex ins Spiel kommt, kann es nicht geben.
      Wenn man weiß, daß jemand schwul oder lesbisch ist und sieht diesen oder diese mit einem Mann oder Frau im Haus verschwinden, dann ist klar, daß dann schmutzige Sachen gemacht werden.

      Ich will doch ganz einfach nur sagen, daß es niemandem zusteht, andere Leute zu verurteilen, nur weil er davon ausgeht, daß dort wo niemand zugucken kann, "verbotene" Sachen gemacht werden!

      Wir wissen vielleicht, daß der oder der schwul ist, aber wir wissen nicht, ob er auch das oder jenes "Verabscheunugswürdiges" tut. Außer er hätte es selbst gesagt, oder wir hätten mit dem Fernglas in sein Schlafzimmer geschaut.


      Und bevor jetzt jemand kommt und sagt, "das glaubst ja selbst nicht, daß bei Solchen sowas nicht gemacht wird".....
      Doch ich glaube es und ich weiß, daß es homosexuelle Beziehungen zwischen Gläubigen gibt, ohne sexuelle Handlungen!
      Ich weiß auch, daß es wirklich tiefe Freundschaften zwischen Mann und Frau geben kann und gibt, ohne daß aneinander rumgefummelt wird.
      Warum ich Beides 100% weiß, schreibe ich jetzt nicht, aber ich weiß es.
      Wenn´s jemand nicht glauben will, soll er´s sein lassen.
    • Yppsi schrieb:

      Wenn man Männchen und Frauchen miteinander in der Haustür verschwinden sieht, dann ist es klar, was dann geschieht. (Ich spreche jetzt natürlich nicht von Ehepaaren).
      Eine reine Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne daß Sex ins Spiel kommt, kann es nicht geben.
      Wenn man weiß, daß jemand schwul oder lesbisch ist und sieht diesen oder diese mit einem Mann oder Frau im Haus verschwinden, dann ist klar, daß dann schmutzige Sachen gemacht werden.

      Yppsi schrieb:

      Ich will doch ganz einfach nur sagen, daß es niemandem zusteht, andere Leute zu verurteilen, nur weil er davon ausgeht, daß dort wo niemand zugucken kann, "verbotene" Sachen gemacht werden!
      Ich verstehe nicht so ganz, worauf du hinaus willst, Yppsi.

      Wer behauptete denn, zu wissen, was dort genau getan wird?
      Es ging doch um die Frage, wie unser Glaube zur Partnerschaft steht (die Sexualität inbegriffen), oder nicht?

      Wenn zwei eine Partnerschaft öffentlich aussprechen und auch zusammenleben, dann wird das wohl kaum platonisch ablaufen.
      Das mag es meinetwegen auch geben; es gibt mittlerweile auch Leute, die wollen sich zu einem Neutrum umoperieren lassen, wie ich vor Jahren mal las. Keine Ahnung, Yppsi.
      Ich weiß nicht wirklich, was das sein soll, was du da ansprichst ...

      Es würde aber an der Frage, was die Schrift sagt, nichts ändern.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Wenn man Männchen und Frauchen miteinander in der Haustür verschwinden sieht, dann ist es klar, was dann geschieht. (Ich spreche jetzt natürlich nicht von Ehepaaren).
      Eine reine Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne daß Sex ins Spiel kommt, kann es nicht geben.
      Wenn man weiß, daß jemand schwul oder lesbisch ist und sieht diesen oder diese mit einem Mann oder Frau im Haus verschwinden, dann ist klar, daß dann schmutzige Sachen gemacht werden.

      Yppsi schrieb:

      Ich will doch ganz einfach nur sagen, daß es niemandem zusteht, andere Leute zu verurteilen, nur weil er davon ausgeht, daß dort wo niemand zugucken kann, "verbotene" Sachen gemacht werden!
      Ich verstehe nicht so ganz, worauf du hinaus willst, Yppsi.

      Echt nicht?

      Dann lese doch einfach mal die posts von Christ-ai.

      Was er von Moral schreibt und seine Vergleiche............usw.....(Mir geht sprichwörtlich das Messer im Sack auf)

      OK, vielleicht lese ich solche posts generell mit einem anderen Blickwinkel?
      Habe halt schon soviel gelesen und gehört................und je christlicher jemand sich vorkommt, je christlicher die Seite scheint, je christlicher die Gemeinde tut, um so schlimmer ist es!
      Aber selbstverständlich wird überall nicht der Schwule verurteilt, sondern nur schwule Handlungen.
      Natüüüürlich!
      Aber es ist alles und überall so durchsichtig und scheinheilig, daß es zum Rückwärtsessen ist.

      Weißt du, das Rechtschaffene ist es, was mich so auf die Palme bringt.


      Aber lassen wir´s jetzt gut sein, habe mich schon zu oft aufgeregt.
    • Yppsi schrieb:

      Eine reine Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne daß Sex ins Spiel kommt, kann es nicht geben.
      Also das halte ich nun für eine unfundierte Behauptung, mag sein, dass eine Freundschaft häufig eine sexuelle Komponente hat, aber dass es eine reine Freundschaft ohne Sex nicht gäbe ist Deine Vorstellung - nicht aber die Realität.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Yppsi schrieb:

      Was sie daheim machen geht uns nichts an!
      Vielleicht tun sie ja gar nichts?

      Yppsi schrieb:



      Dann lese doch einfach mal die posts von Christ-ai.
      Was er von Moral schreibt und seine Vergleiche............usw.....(Mir geht sprichwörtlich das Messer im Sack auf)


      ...


      ....und je christlicher jemand sich vorkommt, je christlicher die Seite scheint, je christlicher die Gemeinde tut, um so schlimmer ist es!
      Aber selbstverständlich wird überall nicht der Schwule verurteilt, sondern nur schwule Handlungen.
      Natüüüürlich!
      Aber es ist alles und überall so durchsichtig und scheinheilig, daß es zum Rückwärtsessen ist.

      Weißt du, das Rechtschaffene ist es, was mich so auf die Palme bringt.
      Wenn du meine Beiträge hier in dieser weise verstanden hast, dann liegt - m. M. - ein Missverstehen deinerseits vor.

      Dieser Threat geht über das Thema, ob homosexuelle Partnerschaften der Ehe zwischen Mann und Frau GLEICHGESTELLT werden soll. Es geht also um das biblische Konzept der Ehe. Was ist den deiner Meinung nach der Standpunkt der Bibel zur Ehe. Ist diese in der Bibel klar definiert in bezug auf:
      - Personen die eine Ehe eingehen dürfen?
      - Rechte und Pflichten dieser Personen?
      - wo und wie soll der Mensch sich sexuell betätigen?
      - ...

      Diese These wird HIER - im STA-Forum - von mir auf dem Hintergrund diskutiert, dass wir als STA als Glaubensgrundlage die Bibel - und die Bibel alleine - gelten lassen.

      Daher werde und kann ich nicht einfach die inzwischen allgemeine Meinung der Gesellschaft vertreten. Auch wenn dieser Weg logischer Weise vviieeelll bequemer ist. Das wäre es für Jan Hus, und Luther auch gewesen. Aber die Bibel steht nun mal ÜBER der aktuellen Gesellschaftsmeinung. Insbesonder wenn sich dieses Buch zu eine m Thema so klar zu Wort meldet wie z. B. bei diesem hier.

      Ich verstehe es durchaus, dass dieses Thema sehr emotional geladen ist. Und das Totschlagargument von dir "Du hast Schwule ja nur nicht lieb und schwingst dich zum Moralapostel auf" ist abgedroschen und wenig zielführend.

      Ich bemühe mich ernstlich darum hier sachlich und biblisch fundiert zu sein. Leider konnte ich in deinen Beiträgen der letzten Tage keine Bibeltexte finden, die deinen Standpunkt untermauern. Aber ich bin gerne bereit, meine Standpunkt zu ändern, wenn du mir hieb und stichfest darlegt aus der Bibel, das die heutige gesellschaftliche Meinung auch in der Bibel vertreten wird. Solange dies aber nicht passiert, gilt für mich, dass ich weiss wie die Bibel das Thema sieht.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Randbemerkung :


      Ist da schon jemandem aus dem expertenkreis aufgefallen, dass 1. Mose 19 und Richter 19 - die Akteutre keine Homosexuellen, sondern Polymorph - Peverse waren ? Homosexuelle meiden nämlich FRauen wie der Teufel den Knoblauch ! (Meie nette Beobachtung im Schwimmbad vor JAhrzehnten, wo eine Prostituiertenelevin , unerfahren, sich mitten unter das Grüppchen Homosexueller setze, samt klimperndem Uagenaufschlag - - meine Erfahrung aus Therapien - - - )
    • philoalexandrinus schrieb:

      Ist da schon jemandem aus dem expertenkreis aufgefallen, dass 1. Mose 19 und Richter 19 - die Akteutre keine Homosexuellen, sondern Polymorph - Perverse waren ?
      Richtig. Und vom Römer wissen wir, dass Paulus wohl von den heidnischen Orgien sprach.
      Von der bindenden homosexuellen Partnerschaft mit Treueverhältnis ist dort nicht die Rede; das stimmt.
      Ändert aber nichts an der Schöpfung, die wir beschrieben finden. Er gesellte dort Mann und Frau einander zu.

      Außerdem würde es an der Debatte auch nichts ändern. Dann kommt die Frage, warum denn Erwachsene nicht einvernehmlich Orgien feiern dürfen ...

      Man sucht gern die Lücke, um aus der Debatte aussteigen zu können, weil sie unangenehm ist; ich verstehe das.
      Man kann doch mit großer Sicherheit annehmen, was Paulus zur homosexuellen Lebenspartnerschaft gesagt hätte; machen wir uns doch nichts vor, bitte.

      Paulus verliert übrigens über jene Heiden und ihre Unzucht keinerlei Worte der Hetze. Er schildert einfach nur, wie es ist.
      Man muss sich mal von dieser merkwürdigen "Diskriminierung" verabschieden, die immer angeführt wird.

      Was müssen wir uns alles anhören und bieten lassen, weil es "Meinungsfreiheit, Kunst, Selbstverwirklichung" ist? Und wir lassen sie doch auch.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Noch etwas, was hier noch gar nicht zur Sprache kam, glaube ich:

      natürlich ist die Frage verständlich, wie das machbar sein solle.
      Der Ex-Raucher braucht die Zigaretten nicht; der Ex-Alkoholiker braucht den Alkohol nicht; der Ex-Junkie braucht die Drogen nicht; das kann man sagen.
      Aber ein Mensch braucht gemeinhin Zärtlichkeit, auch körperliche, sonst verkümmert er.
      Was also sollen wir sagen? Dieses strenge "Mach´s einfach nicht mehr!" (und im Nebensatz fügt man noch hinzu "mit Gottes Hilfe") ist genauso eine billige und herzlose Verkürzung, wie sie in manch anderen Punkten zu finden ist. Und mir gehts gut, denn ich hab ja meine Frau ...

      Wenn es nach Paulus ginge, so soll man sich dem ganz abwenden: Ich wünschte zwar, alle wären wie ich, aber der Leidenschaft wegen habe jeder Mann seine eigene Frau.
      und: seid ihr eine zeitlang auseinander, um Gott zu ehren, so kommt bald wieder zusammen, dass euch der Satan nicht verführe.

      Das ist uns gelassen, weil wir es noch brauchen und Fleisch sind. Jesus hatte keine Frau. Und er sagte: In der Auferstehung werden sie sein, wie die Engel im Himmel.
      Dahin schon hier zu kommen, ganz geistlich zu werden und den alten Menschen abzusterben, das ist ein Kampf, ein sehr harter Kampf.

      Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde ... (Hebr 12,4)

      Der Punkt ist nicht das "Unterlassen" einer sexuellen Orientierung, sondern eine neue Kreatur aus Gott.
      Das aber können die meisten in diesem Punkt nicht und ich würde mir nicht anmaßen, das einzufordern.
      Dennoch muss man ja sagen, was die Schrift sagt.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Und die sagt unmissverständlich in Römer 1,26f., "dass der Homosex widernatürlich ist!"
      Ja, aber zudem sagt die Schrift an vielen Stellen, wie wir Menschen, jedem Menschen, begegnen sollen!

      Man kann (das gilt in diesem Punkt wie in jedem anderen auch) den kalten, klaren "Sachverhalt" äußern; dann sind wir wieder beim Gesetz.
      Die Bibel ist nicht Gott und wir werden nicht nach der Information von Sachverhalten beurteilt, sondern nach der Liebe.

      Wenn eine Gemeinde einen homosexuellen Menschen abweist, ausschließt oder erniedrigt, dann handelt sie falsch und hat keine Liebe!
      Und die Schule, diese Neigung zu überwinden, obliegt dem Geist allein, nicht der Gemeinde. - Ich sage das so, weil ich gerade zu diesem Thema keinen Menschen sehe, der darin helfen könnte und dieses Terrain sehr gefährlich finde.
      Es gibt diese sogenannten Heilungsräume- und gebete, wo Menschen von ihrer Neigung freigebetet und geheilt werden sollen. Das ist erstens falsche Lehre und zweitens billige Lehre.

      Beten sollen wir, ja. Dass sein guter Geist uns helfe! Aber nicht nur in diesem Punkt oder Thema, sondern überhaupt, dass er uns helfe, vollkommener zu werden.
      Denn sonst heben wir diese Sünde auf einen Sockel, auf den sie nicht gehört.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Dennoch muss man ja sagen, was die Schrift sagt.
      Und die sagt unmissverständlich in Römer 1,26f., "dass der Homosex widernatürlich ist!"
      Nur,- un das wollen die Exegete und ihre Zuhörer nicht zur Kenntnis nehmen - beschreibt Paulus im ersten Kapitel des Römerbriefes Verhältnisse , welche wir bei Martial in dessen Epigrammta" finden : Das jeder mit jedem und jeder , speziell in den Thermen - - -. Und dass bei Philo alexandrinus Abr 135 - 136, Spec. leg III, 36 - 41 die reichen Nichtstuer und die sich prostituierenden Luxusknaben in den Hafenstädten genau beschreiben werden.

      .
      Siehe Jürgen Becker : Annäherungen zur urchristlichen Theologiegeschichte und zum Umgang mit ihren Quellen, De Gruyter, Berlin - New York 1995, dort "Zum Problem derHomosexualität in der Bibel", ab Seit395.

      Aber : wir sagen so leicht : "Die Römer" - und vergessen die Stoa; wir sagen so leicht, und vergessen, dass jede griechische Stadt ihren eigenen Sittenkodex hatte, Platon nicht überall war und in einem "klassischen" Drama Menelaos, König von Sparta, eine herbe Schelte über die Sittenlosigkeit in seiner Stadt hinnehmen muss- -

      Und na ja . "widernatürlich" : Bitte, Jesus anerkennt dies : Matth. 19, dort besonders ab Vers 12 : "Es sind entliche zur Ehe untauglich, die sind also geboren aus dem Mutterleib; und sind etliche zur hehe untauglich , die von Menschen so gemacht wurden,; und sind etliche , die sich selbst zur ehe untauglich machte um des Himmelreiches willen - -

      (Version Raimund Fuchs)

      Lauter liebe Männlein und Weiblein, welche jeweils zusammenpassen wie der Stecker ( vom elektriker "Manndl" genannt) zur Kupplung (vom Elektriker "Weibl" genannt) nach DIN /OenORM passgenau - (Beispiel aus einem Ertikel in "Adventist World") so ist es halt nicht oder nicht mehr. Wie wir damit umgehen ? ?

      "Willst du den Menschen der Welt und den Frommen gefallen, so zeichne die Wollust, doch male den Teufel dazu !" - Goethe. Ja, die Hetzpreedigt hat - in der betreffenden Gemeinde völlig Irelevantes breit darstellend, zustimmendes Nicken gebracht. Man empörte sich - - und der (schon in Ruhestand befindliche) Prediger hat nachher gestehen müssen, noch nie mit einem Homosexuellen Kontakt gehabt zu haben. . Dafür hat er seitenweise Platon zitiert - und auf Diotima vergessen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Heute schrieb die Stuttgarter Zeitung über eine Tagung der Gruppierung "Offene Kirche" mit homosexuellen Pfarrern in Sachen Homosexualität u.a. folgendes:
      "Die progressive linke Gruppierung innerhalb der württembergischen Landessynode will die offizielle Segnung von schwulen oder lesbischen Paaren in einem Traugottesdienst(!!!??) - und zwar gegen den Widerstand von Pietisten, Evangelikalen und Konservativen. ...

      Die konservative Auslegung der Bibelstellen, die Homosexualität ablehnen, habe Beleidigung und Verfolgung Tür und Tor geöffnet. (?) - Anm. von mir: Das halte ich zumindest für grenzwertig!
      ...
      Die Kirchenleitung strebe einen Kompromiss an, nachdem Segnungen der Partnerschaften zwar möglich werden, Pfarrer und Gemeinden sie aber verweigern können [aus Glaubensgründen! - Anm. von mir]. In der Synode - die Ende November darüber berät und entscheidet - bräuchte es in jedem Fall eine 2/3-Mehrheit [Anm. von mir: weil die württembergische Kirchenverfassung geändert werden müsste!]

      PS: Auch in der Evangelisch Methodistischen Kirche wird z.Z. darüber heftigst gestritten!
    • Bei uns im pietistischen Remstal hat die Evangelische Kirchengemeinde Waiblingen bereits beschlossen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht nur im Gottesdienst gesegnet werden sollen, sondern dass auch dem Zusammenleben von schwulen Pfarrern bzw. lesbischen Pfarrerinnen im Pfarrhaus nichts mehr im Wege stehen soll...
    • philoalexandrinus schrieb:

      Und na ja . "widernatürlich" : Bitte, Jesus anerkennt dies : Matth. 19, dort besonders ab Vers 12 : "Es sind ettliche zur Ehe untauglich, die sind also geboren aus dem Mutterleib; und sind etliche zur Ehe untauglich , die von Menschen so gemacht wurden;(!!!) und sind etliche , die sich selbst zur Ehe untauglich machte um des Himmelreiches willen - -
      Lieber philo, kann man dieses Wort Jesu nun tatsächlich als ein Toleranzwort Jesu gegenüber den Homosexuellen seiner Zeit auslegen? Paulus sagt was anderes und somit gälte der Auslegungsgrundsatz Luthers: "Wir müssen Christus gegen Paulus treiben!" - d.h., das was Jesus sagt hat mehr Gewicht, als das was Paulus sagt.
      Um Antwort wird gebeten!

      PS: Was bedeutet das von Luther mit "Verschnittene" übersetzte griechische Wort im Urtext?

      Menge übersetzte Matthäus 19,12 wie folgt: "12 Es gibt nämlich zur Ehe Untüchtige, die vom Mutterleibe her so geboren worden sind" (Rechtfertigt dieses Wort Jesu somit die Homosexualität? War für Jesus Homosexualität keine Sünde?)
    • Zunächst einmal: der Verschnittene war im Judentum der, der durch fehlerhafte Beschneidung verletzt, also verschnitten wurde.
      Jesus benutzt diesen Begriff geistlich. Er spricht aber von der Ehe und natürlich von der Verbindung von Mann und Frau.
      (Außerdem wird ja in dieser Debatte nicht von manchen gesagt, sie seien geistig verschnitten und zur Ehe untauglich, sondern es wird gewünscht, dass die Gemeinde die Ehe von Homosexuellen gutheißt; um Verschnittensein geht es dabei doch gar nicht!)

      Zum anderen (nochmal): man braucht Jesus nicht gegen Paulus treiben. An Liebe soll es nicht mangeln.
      Paulus beschreibt den Verlauf der Geschichte, die Begebenheiten in geistiger Hinsicht; um "Toleranz" geht es dort überhaupt nicht. Dieser Text ist auch nicht dazu da, ihn Homosexuellen vorzulesen, denn ohne Glauben verstehen sie das überhaupt nicht. Es geht um Heidentum und Judentum in diesen Texten.
      Wir können das nicht einfordern, dass sich jemand enthalten muss! Das obliegt uns nicht und es würde (siehe das Priestertum) nur krankhafte Neigungen schaffen.
      Wir können hier, meiner Meinung nach, nur sagen, was von der Schrift her richtig ist. Und die Verbindung, die vor Gott geschlossen wird, ist die zwischen Mann und Frau.

      Das schmerzt manche schon genug. Ich kann das nachvollziehen. Was er dann tut, muss man ihm und Gott überlassen, finde ich.
      Ich finde es ganz kritisch, in diese Bereiche eingreifen zu wollen oder Menschen zu etwas nötigen zu wollen! Die Worte Pauli im Römerbrief sind in meinen Augen mehr als hart genug. Das muss man erstmal verdauen.
      Nochmal: ich sehe hier nicht, dass irgendein Bruder, irgendeine Schwester fähig wäre, bei diesem Thema einem Betroffenen zu helfen! Außer durch Liebe und das Gebet, was wir allen schenken sollen (OHNE seine Neigung zum Gegenstand zu machen!)

      Denn, ob angeboren oder nicht (auch hierzu kann ich nichts sagen), dieser Mensch kommt aus diesem Empfinden ja nicht einfach heraus. Es ist hinfällig, darüber zu spekulieren, ob was angeboren, anerzogen, krankhaft oder sonstwie ist. Wir können hier nichts "heilen"!
      Aber dass er geliebt wird, ohne Grenzen, das kann er bei uns sehen, wenn wir`s tun!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • HeimoW schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Eine reine Freundschaft zwischen Mann und Frau, ohne daß Sex ins Spiel kommt, kann es nicht geben.
      Also das halte ich nun für eine unfundierte Behauptung, mag sein, dass eine Freundschaft häufig eine sexuelle Komponente hat, aber dass es eine reine Freundschaft ohne Sex nicht gäbe ist Deine Vorstellung - nicht aber die Realität.

      Sorry, das wurde jetzt natürlich ganz falsch verstanden! (Meine Schuld wahrscheinlich?)

      Ich meinte, daß dies von etlichen (vielen) christlichen Gemeinschaften so gesehen wird.
      So weit ich weiß u.a. von den ZJ?
      Eine alleinstehende Zeugin, die (mehrmals?) Männerbesuch bekommt (oder umgekehrt) verhält sich unkeusch.
      Was dort ziemlich zügig entweder zum Ausschluß führt, oder im günstigsten Fall Strafbank ganz hinten bedeutet.

      Daß es solche Freundschaften gibt, weiß ich selbst am besten! Aus eigener persönlicher Erfahrung. ;)
    • Laut Jesus ist die Hetero-Ehe eine Gabe/Gnade Gottes, kein "Muss" für Jede(n). Matthäus 19:10.-12.

      Ob Homosexualität eine Gnade/Gabe Gottes ist, wage ich zu bezweifeln (vor biblischem Hintergrund). Eher halte ich es im Sinne von Vers 12. für eine Form von "Unfähigkeit zur Ehe".