Gleichstellung Homosexueller Paare

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    • @christ.ai

      In Sodom und Gomorrha ging es, wie du richtig schreibst, um öffentlich zur Schau getragene Sünde. (Bei Paulus wahrscheinlich auch)
      Ich weiß jetzt nicht, wie oft du schon zwei Männer oder zwei Frauen gesehen hast, die in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen ausführten..................???


      Ob wir, die wir nicht betroffen sind, es glauben oder nicht, bei denen geht es genauso wie bei uns um Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen.............nicht nur um Sex!
      Und das sollten wir als Christen denen auch zugestehen!
      Was sie daheim machen geht uns nichts an!
      Vielleicht tun sie ja gar nichts?


      Zu dem "Auf-der-Strasse-totprügeln" und unterlassener Hilfeleistung, in Verbindung mit Homosexuellen, sage ich jetzt lieber nichts! <X
    • christ.ai schrieb:

      Solltest du eine andere Sicht auf die Ehe bzw. sexuelle Handlungen in der Bibel finden
      ... nun ja, die Geschichte von Hagar sollte schon zu denken geben,
      sie war keine 'Gefährtin' sondern bloß eine Sklavin, die zu Willen sein musste ...

      und der 'fromme' Lot gibt uns auch einen tiefen Blick auf die Sicht 'sexueller Handlungen in der Bibel':
      1. Mose 19,8: "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne;
      die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt."

      ... ich glaube nicht, dass diese Einstellung zur Sexualität in einer evangelischen Gemeinde der Neuzeit noch zu finden ist,
      warum sollten dann nicht auch andere Einstellungen neu überdacht werden?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      die in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen ausführten..................???
      CSD und Love Parade.
      Das weiß ich nicht, da war ich nicht. :P

      Ich jedenfalls habe noch nie etwas von Homosexuellen gesehen, was ich auch nur annähernd als unmoralisch einstufen würde.
      Von Heteros dagegen schon.
    • Yppsi schrieb:

      Das weiß ich nicht, da war ich nicht.
      Ich auch noch nicht. Meine Mutter war vor Jahren mit ihren Freundinnen in Köln, als ihnen dann klar wurde, dass an dem Tag der CSD war, woran sie nicht gedacht hatten.
      Es war so in etwa der Schock ihres Lebens.

      Allerdings, um das zu sagen: das dort hatte mit "Sexualität" tatsächlich nicht mehr viel zutun.
      Es gibt nämlich nicht nur eine Betrachtung in der Schrift, was "Liebe" als Gefühl ist, sondern auch, was Sexualität ist.

      Yppsi schrieb:

      Ich jedenfalls habe noch nie etwas von Homosexuellen gesehen, was ich auch nur annähernd als unmoralisch einstufen würde.
      Von Heteros dagegen schon.
      Ich bislang auch nicht, Yppsi. Weder das eine, noch das andere. Ich sehe auch nicht, dass es darum ginge.
      Homosexuelle totprügeln, Menschen fertig machen, weil sie fühlen und lieben, etc.; wer spricht davon?

      Darf man sagen, dass man die Verbindung von Mann und Frau für von Gott erschaffen (und zudem für natürlich) hält?

      Sicher, würde ich in diesen "Mokassins" laufen und so empfinden, würde ich vermutlich aus der Schrift anders zu argumentieren versuchen, keine Ahnung; wäre möglich.
      Ich weiß nicht, was ich mit diesem Argument soll.

      Wir sind nunmal alle in unsere Natur geboren. Wir haben alle eine unwiderstehliche Neigung zum Bösen, die uns vernichten würde, wenn sein guter Geist uns nicht kämpfen lehren würde.
      Was soll man machen?

      Zudem sind Neigung und Gesinnung etwas anderes. Was mich stört ist keineswegs das Empfinden eines Menschen! Wer wäre ich, das zu beurteilen!
      Aber es gibt eine Lobby und eine Szene, und die vertreten und werben eine bestimmte Gesinnung und ein Weltbild von "Liebe" und "Intimität", das für mich mit meinem Glauben unvereinbar ist.

      Um irgendjemanden, der homosexuell empfindet, geht es mir da weniger. Was weiß ich denn schon darüber.
    • Seele1986 schrieb:

      Aber es gibt eine Lobby und eine Szene, und die vertreten und werben eine bestimmte Gesinnung und ein Weltbild von "Liebe" und "Intimität", das für mich mit meinem Glauben unvereinbar ist.
      ... könntest Du das bitte näher erläutern?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Lesben- und Schwulenverband in Deutschland – Wikipedia
      Aktuelle wichtige Verbandsthemen sind die Gleichgeschlechtliche Ehe, das gemeinsame Adoptions- und Sorgerecht für gleichgeschlechtliche Paare, die rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung von Regenbogenfamilien, ein nachhaltiger und effektiver Nationaler Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, eine umfassende Respektarbeit für ein gesellschaftliches Miteinander und alltägliche Akzeptanz, die Aufnahme von LSBTI Themen in die Bildungs- und Lehrpläne der Bundesländer[2], einen umfassenden rechtlichen Diskriminierungsschutz und die Ergänzung von Art. 3 GG um das Merkmal der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität, eine LSBTI-inklusive Flüchtlings- und Integrationspolitik, eine geschlechter- und diversitätsgerechte Gesundheitsversorgung, eine menschenrechtsbasierte Gesetzgebung für die Anerkennung der Geschlechtsidentität (Transsexuellengesetzes) sowie dem Grundrecht intergeschlechtlicher Menschen auf körperliche Unversehrtheit und rechtliche Anerkennung Geltung zu verschaffen. Des Weiteren fordert er die Rehabilitierung der nach Paragraph 175 verurteilten Männer.
      Darüber hinaus engagiert sich der LSVD in den Bereichen Antidiskriminierungspolitik in der EU sowie eine Außen- und Entwicklungspolitik, die die Achtung der Menschenrechte von LSBTI auf EU-Ebene und weltweit voranbringt.[3][4]
      Wichtige Verbandsthemen in der Vergangenheit waren ein bundesweites Antidiskriminierungsgesetz, die Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin, die Einführung eines Lebenspartnerschaftsinstitutes und dessen beamten- und steuerrechtliche Gleichbehandlung. Diese Ziele wurden erreicht.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ghasel schrieb:

      christ.ai schrieb:

      1. Mose 19,8: "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne;
      die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt."

      ... ich glaube nicht, dass diese Einstellung zur Sexualität in einer evangelischen Gemeinde der Neuzeit noch zu finden ist,
      warum sollten dann nicht auch andere Einstellungen neu überdacht werden?
      CHRISTen oder LOTsen, das ist hier die Frage... ;)
    • @Seele1986

      Der CSD ist eine Schwulenveranstaltung, die Love-Parade war eine freizügige Liebe Veranstaltung.
      Es gibt sicher noch viele solcher Veranstaltungen, bei denen Dinge abgehen, die nicht jedermann sehen will.

      Das ist aber was anderes, als das um was es mir geht.


      Es gibt nun mal Menschen mit nur gleichgeschlechtlichen Neigungen.
      Diese werden generell verurteilt, obwohl niemand weiß, was sie tun, ob sie überhaupt etwas tun, außer sich lieben.
      Ob überhaupt sexuelle Handlungen vollzogen werden.
      Und nein, man kann nicht davon ausgehen!
      Nein, es ist nicht klar, was da abgeht.
      Sowenig wie´s klar ist, daß jede Frau, vor deren Haus eine schwarze Katze läuft und aufm Dach ein Rabe sitzt, eine Hexe ist!
      Sowenig klar ist, daß jede Frau, die alleine wohnt und ab und zu Herrenbesuch bekommt, eine Hure ist.


      Wir haben einfach nicht das Recht, Menschen zu verurteilen, von denen wir nicht mehr wissen, als daß sie dem gleichen Geschlecht zugeneigt sind!
      Und das wird leider gemacht! Ganz besonders und ganz schlimm von Christen!
      Und je christlicher sich diese Christen vorkommen, um so schlimmer ist es i.d.R..
    • Ghasel schrieb:

      ... könntest Du das bitte näher erläutern?
      Allgemein kennt man das unter dem Begriff "freie Liebe". Jeder kann mit jedem, solange erwachsen und einvernehmlich.
      Natürlich "kann" das in einer freien Gesellschaft jeder; ich habe das niemandem zu verbieten. Aber meinem Verständnis und meinem Glauben geht das ab.

      Das wird medial und ziemlich aggressiv beworben und im Schulunterricht hat es teilweise auch schon Einzug gehalten. Das sind natürlich nicht nur die Homosexuellen, aber deren Community ist dort voll mit eingestiegen.

      Was die "Szene" angeht, ist dies kein Freundeskreis von homosexuell empfindenden Menschen, sondern es ist verflochten mit der Rotlicht- und Drogenszene (man schaue nach Köln oder Hamburg);
      dort geht es um Gewalt, Hörigkeit, Rausch, Masochismus, Pornografie und Prostitution. (Und es ist jetzt bitte keiner so naiv und sagt, das sei nicht so)

      Wie christ.ai schon ansprach, geht es in der christlichen Lehre nicht um "erwachsen und einvernehmlich", um es Liebe sein zu lassen.

      Und zur Sexualität, auch wenn ich mich aus diesen Themen meistens raushalte, auch etwas:
      diese Erweckung des Geistes, die wir glauben, bezieht sich nicht nur auf alle anderen Lebensbereiche, sondern auch auf diesen Bereich.
      Gewalt, Machtspiele, Unterdrückung, Fetisch, und was es dort so alles gibt, kann, meiner Ansicht nach, nicht die Liebe eines Christen sein. Oder wie seht ihr das?

      Das gleiche gilt für dieses seltsame und reizvolle Sich-eifersüchtig-machen und auf eine Art Flirten, dass die Frau oder der Mann sich nicht mehr ganz klar sind, ob da was laufen könnte oder nicht.
      Das Ergebnis ist immer Eifersucht und Zorn und diese Eifersucht ist eine sehr schlimme und zerstörerische.

      Der Leib des Mannes gehört der Frau, und der Leib der Frau gehört dem Mann, sagt die Schrift.
      Und damit es dort keine Missverständnisse gibt, heißt es, man solle sich gegenseitig lieben und dienen, wie Christus die Gemeinde geliebt und ihr gedient hat.
      Dieses "sie werden ein Fleisch sein" ist nicht nur etwas körperliches, sondern etwas seelisches und geistiges vielmehr!

      Hingabe, nicht Abhängigkeit und Hörigkeit. Und Eintracht, anstatt diesen Begierdenkrieg, der überall geführt wird und der niemals, wirklich niemals glücklich machen kann.
    • Seele1986 schrieb:

      Wie christ.ai schon ansprach, geht es in der christlichen Lehre nicht um "erwachsen und einvernehmlich", um es Liebe sein zu lassen.
      ... da sind wir uns durchaus einig,
      aber wenn es um 'christlichen' Sex geht, dann gehört für mich die Liebe und das 'Erwachsensein' sowie die Einvernehmlichkeit dazu ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Natürlich. Und nach der Schrift eben Mann und Frau.

      Die Schrift stellt es so dar und ich empfinde es als richtig so. Das ist ja aber kein Sonderthema.
      Die Schrift sagt auch, ein Christ ist nüchtern, ruhig, sanftmütig; dort habe ich schon oft versagt.

      Man hat aus diesem Thema einen Sonderpunkt gemacht und das halte ich durchaus für falsch.
      Es ist aber nicht nur von Seiten der Christen zum Sonderthema gemacht worden, sondern von Seiten der Community auch.
      Sex ist nunmal das Thema. Dem sind (leider) auch die Kirchen und Gemeinden nachgelaufen.
    • christ.ai schrieb:

      Sicher geht es auch diesen Menschen um "Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen ...".

      Aber dies befreit uns nicht von Gottes Regeln.
      Ich würde noch hinzufügen, Gott befreit überhaupt erst wirklich zu Liebe, Zuneigung und Vertrauen.

      Wir sollen übrigens auch Männer lieben: die Brüder; und andere Frauen: die Schwestern. Ferner alle Menschen.
      Liebe, Zuneigung, Vertrauen und Eintracht, das sollen wir Christen, wenn es nach der Schrift geht, ohne Grenzen geben und erhalten! Darum geht es doch nicht.

      Es geht um die Ausrichtung des Begehrens! Und diese stellt die Bibel nunmal als Folge der Abkehr von Gott dar.
      Denn die Zuneigung von Mann und Frau wurde vor dem Sündenfall ins Herz gegeben.
      Und nach dem Sündenfall? Als erstes, noch bevor sie sich vor Gott verbergen, verbergen sie sich voreinander und kleiden sich an und können sich nicht mehr frei ansehen;
      dann gibt man sich gegenseitig die Schuld und der Fluch ist ein Kampf, der seither herrscht und immer mehr pervertiert.

      Männer und andere Frauen lieben, das ist mir nicht nur gestattet, es ist sogar geboten! Darum geht es nicht.
    • christ.ai schrieb:

      Wie gesagt, wir reden nicht über die Menschen, sondern über die Taten dieser Menschen.

      Also über einen Verdacht?


      Jeder gläubige homosexuelle Christ weiß was diesbzgl. in der Bibel steht.
      Einfach einen Schalter umlegen kann er nicht.
      Aber er kann sich so verhalten, daß er sein Tun vor Gott verantworten kann.
      Dasselbe gilt übrigens auch für nicht homosexuelle Christen.
      Auch sie sollten sich in sexueller Hinsicht so verhalten, daß sie sich vor Gott verantworten können.


      Und nein, Gott erwartet ganz sicher nicht, daß wir uns über einen Verdacht, den wir von anderen haben, unterhalten.