Gleichstellung Homosexueller Paare

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • @christ.ai

      In Sodom und Gomorrha ging es, wie du richtig schreibst, um öffentlich zur Schau getragene Sünde. (Bei Paulus wahrscheinlich auch)
      Ich weiß jetzt nicht, wie oft du schon zwei Männer oder zwei Frauen gesehen hast, die in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen ausführten..................???


      Ob wir, die wir nicht betroffen sind, es glauben oder nicht, bei denen geht es genauso wie bei uns um Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen.............nicht nur um Sex!
      Und das sollten wir als Christen denen auch zugestehen!
      Was sie daheim machen geht uns nichts an!
      Vielleicht tun sie ja gar nichts?


      Zu dem "Auf-der-Strasse-totprügeln" und unterlassener Hilfeleistung, in Verbindung mit Homosexuellen, sage ich jetzt lieber nichts! <X
    • christ.ai schrieb:

      Solltest du eine andere Sicht auf die Ehe bzw. sexuelle Handlungen in der Bibel finden
      ... nun ja, die Geschichte von Hagar sollte schon zu denken geben,
      sie war keine 'Gefährtin' sondern bloß eine Sklavin, die zu Willen sein musste ...

      und der 'fromme' Lot gibt uns auch einen tiefen Blick auf die Sicht 'sexueller Handlungen in der Bibel':
      1. Mose 19,8: "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne;
      die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt."

      ... ich glaube nicht, dass diese Einstellung zur Sexualität in einer evangelischen Gemeinde der Neuzeit noch zu finden ist,
      warum sollten dann nicht auch andere Einstellungen neu überdacht werden?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Seele1986 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      die in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen ausführten..................???
      CSD und Love Parade.
      Das weiß ich nicht, da war ich nicht. :P

      Ich jedenfalls habe noch nie etwas von Homosexuellen gesehen, was ich auch nur annähernd als unmoralisch einstufen würde.
      Von Heteros dagegen schon.
    • Yppsi schrieb:

      Das weiß ich nicht, da war ich nicht.
      Ich auch noch nicht. Meine Mutter war vor Jahren mit ihren Freundinnen in Köln, als ihnen dann klar wurde, dass an dem Tag der CSD war, woran sie nicht gedacht hatten.
      Es war so in etwa der Schock ihres Lebens.

      Allerdings, um das zu sagen: das dort hatte mit "Sexualität" tatsächlich nicht mehr viel zutun.
      Es gibt nämlich nicht nur eine Betrachtung in der Schrift, was "Liebe" als Gefühl ist, sondern auch, was Sexualität ist.

      Yppsi schrieb:

      Ich jedenfalls habe noch nie etwas von Homosexuellen gesehen, was ich auch nur annähernd als unmoralisch einstufen würde.
      Von Heteros dagegen schon.
      Ich bislang auch nicht, Yppsi. Weder das eine, noch das andere. Ich sehe auch nicht, dass es darum ginge.
      Homosexuelle totprügeln, Menschen fertig machen, weil sie fühlen und lieben, etc.; wer spricht davon?

      Darf man sagen, dass man die Verbindung von Mann und Frau für von Gott erschaffen (und zudem für natürlich) hält?

      Sicher, würde ich in diesen "Mokassins" laufen und so empfinden, würde ich vermutlich aus der Schrift anders zu argumentieren versuchen, keine Ahnung; wäre möglich.
      Ich weiß nicht, was ich mit diesem Argument soll.

      Wir sind nunmal alle in unsere Natur geboren. Wir haben alle eine unwiderstehliche Neigung zum Bösen, die uns vernichten würde, wenn sein guter Geist uns nicht kämpfen lehren würde.
      Was soll man machen?

      Zudem sind Neigung und Gesinnung etwas anderes. Was mich stört ist keineswegs das Empfinden eines Menschen! Wer wäre ich, das zu beurteilen!
      Aber es gibt eine Lobby und eine Szene, und die vertreten und werben eine bestimmte Gesinnung und ein Weltbild von "Liebe" und "Intimität", das für mich mit meinem Glauben unvereinbar ist.

      Um irgendjemanden, der homosexuell empfindet, geht es mir da weniger. Was weiß ich denn schon darüber.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Aber es gibt eine Lobby und eine Szene, und die vertreten und werben eine bestimmte Gesinnung und ein Weltbild von "Liebe" und "Intimität", das für mich mit meinem Glauben unvereinbar ist.
      ... könntest Du das bitte näher erläutern?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Lesben- und Schwulenverband in Deutschland – Wikipedia
      Aktuelle wichtige Verbandsthemen sind die Gleichgeschlechtliche Ehe, das gemeinsame Adoptions- und Sorgerecht für gleichgeschlechtliche Paare, die rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung von Regenbogenfamilien, ein nachhaltiger und effektiver Nationaler Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, eine umfassende Respektarbeit für ein gesellschaftliches Miteinander und alltägliche Akzeptanz, die Aufnahme von LSBTI Themen in die Bildungs- und Lehrpläne der Bundesländer[2], einen umfassenden rechtlichen Diskriminierungsschutz und die Ergänzung von Art. 3 GG um das Merkmal der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität, eine LSBTI-inklusive Flüchtlings- und Integrationspolitik, eine geschlechter- und diversitätsgerechte Gesundheitsversorgung, eine menschenrechtsbasierte Gesetzgebung für die Anerkennung der Geschlechtsidentität (Transsexuellengesetzes) sowie dem Grundrecht intergeschlechtlicher Menschen auf körperliche Unversehrtheit und rechtliche Anerkennung Geltung zu verschaffen. Des Weiteren fordert er die Rehabilitierung der nach Paragraph 175 verurteilten Männer.
      Darüber hinaus engagiert sich der LSVD in den Bereichen Antidiskriminierungspolitik in der EU sowie eine Außen- und Entwicklungspolitik, die die Achtung der Menschenrechte von LSBTI auf EU-Ebene und weltweit voranbringt.[3][4]
      Wichtige Verbandsthemen in der Vergangenheit waren ein bundesweites Antidiskriminierungsgesetz, die Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin, die Einführung eines Lebenspartnerschaftsinstitutes und dessen beamten- und steuerrechtliche Gleichbehandlung. Diese Ziele wurden erreicht.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Ghasel schrieb:

      christ.ai schrieb:

      1. Mose 19,8: "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne;
      die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt."

      ... ich glaube nicht, dass diese Einstellung zur Sexualität in einer evangelischen Gemeinde der Neuzeit noch zu finden ist,
      warum sollten dann nicht auch andere Einstellungen neu überdacht werden?
      CHRISTen oder LOTsen, das ist hier die Frage... ;)
    • @Seele1986

      Der CSD ist eine Schwulenveranstaltung, die Love-Parade war eine freizügige Liebe Veranstaltung.
      Es gibt sicher noch viele solcher Veranstaltungen, bei denen Dinge abgehen, die nicht jedermann sehen will.

      Das ist aber was anderes, als das um was es mir geht.


      Es gibt nun mal Menschen mit nur gleichgeschlechtlichen Neigungen.
      Diese werden generell verurteilt, obwohl niemand weiß, was sie tun, ob sie überhaupt etwas tun, außer sich lieben.
      Ob überhaupt sexuelle Handlungen vollzogen werden.
      Und nein, man kann nicht davon ausgehen!
      Nein, es ist nicht klar, was da abgeht.
      Sowenig wie´s klar ist, daß jede Frau, vor deren Haus eine schwarze Katze läuft und aufm Dach ein Rabe sitzt, eine Hexe ist!
      Sowenig klar ist, daß jede Frau, die alleine wohnt und ab und zu Herrenbesuch bekommt, eine Hure ist.


      Wir haben einfach nicht das Recht, Menschen zu verurteilen, von denen wir nicht mehr wissen, als daß sie dem gleichen Geschlecht zugeneigt sind!
      Und das wird leider gemacht! Ganz besonders und ganz schlimm von Christen!
      Und je christlicher sich diese Christen vorkommen, um so schlimmer ist es i.d.R..
    • Ghasel schrieb:

      ... könntest Du das bitte näher erläutern?
      Allgemein kennt man das unter dem Begriff "freie Liebe". Jeder kann mit jedem, solange erwachsen und einvernehmlich.
      Natürlich "kann" das in einer freien Gesellschaft jeder; ich habe das niemandem zu verbieten. Aber meinem Verständnis und meinem Glauben geht das ab.

      Das wird medial und ziemlich aggressiv beworben und im Schulunterricht hat es teilweise auch schon Einzug gehalten. Das sind natürlich nicht nur die Homosexuellen, aber deren Community ist dort voll mit eingestiegen.

      Was die "Szene" angeht, ist dies kein Freundeskreis von homosexuell empfindenden Menschen, sondern es ist verflochten mit der Rotlicht- und Drogenszene (man schaue nach Köln oder Hamburg);
      dort geht es um Gewalt, Hörigkeit, Rausch, Masochismus, Pornografie und Prostitution. (Und es ist jetzt bitte keiner so naiv und sagt, das sei nicht so)

      Wie christ.ai schon ansprach, geht es in der christlichen Lehre nicht um "erwachsen und einvernehmlich", um es Liebe sein zu lassen.

      Und zur Sexualität, auch wenn ich mich aus diesen Themen meistens raushalte, auch etwas:
      diese Erweckung des Geistes, die wir glauben, bezieht sich nicht nur auf alle anderen Lebensbereiche, sondern auch auf diesen Bereich.
      Gewalt, Machtspiele, Unterdrückung, Fetisch, und was es dort so alles gibt, kann, meiner Ansicht nach, nicht die Liebe eines Christen sein. Oder wie seht ihr das?

      Das gleiche gilt für dieses seltsame und reizvolle Sich-eifersüchtig-machen und auf eine Art Flirten, dass die Frau oder der Mann sich nicht mehr ganz klar sind, ob da was laufen könnte oder nicht.
      Das Ergebnis ist immer Eifersucht und Zorn und diese Eifersucht ist eine sehr schlimme und zerstörerische.

      Der Leib des Mannes gehört der Frau, und der Leib der Frau gehört dem Mann, sagt die Schrift.
      Und damit es dort keine Missverständnisse gibt, heißt es, man solle sich gegenseitig lieben und dienen, wie Christus die Gemeinde geliebt und ihr gedient hat.
      Dieses "sie werden ein Fleisch sein" ist nicht nur etwas körperliches, sondern etwas seelisches und geistiges vielmehr!

      Hingabe, nicht Abhängigkeit und Hörigkeit. Und Eintracht, anstatt diesen Begierdenkrieg, der überall geführt wird und der niemals, wirklich niemals glücklich machen kann.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Wie christ.ai schon ansprach, geht es in der christlichen Lehre nicht um "erwachsen und einvernehmlich", um es Liebe sein zu lassen.
      ... da sind wir uns durchaus einig,
      aber wenn es um 'christlichen' Sex geht, dann gehört für mich die Liebe und das 'Erwachsensein' sowie die Einvernehmlichkeit dazu ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Natürlich. Und nach der Schrift eben Mann und Frau.

      Die Schrift stellt es so dar und ich empfinde es als richtig so. Das ist ja aber kein Sonderthema.
      Die Schrift sagt auch, ein Christ ist nüchtern, ruhig, sanftmütig; dort habe ich schon oft versagt.

      Man hat aus diesem Thema einen Sonderpunkt gemacht und das halte ich durchaus für falsch.
      Es ist aber nicht nur von Seiten der Christen zum Sonderthema gemacht worden, sondern von Seiten der Community auch.
      Sex ist nunmal das Thema. Dem sind (leider) auch die Kirchen und Gemeinden nachgelaufen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Yppsi schrieb:

      In Sodom und Gomorrha ging es, wie du richtig schreibst, um öffentlich zur Schau getragene Sünde. (Bei Paulus wahrscheinlich auch)
      Ich weiß jetzt nicht, wie oft du schon zwei Männer oder zwei Frauen gesehen hast, die in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen ausführten..................???

      Yppsi schrieb:

      Zu dem "Auf-der-Strasse-totprügeln" und unterlassener Hilfeleistung, in Verbindung mit Homosexuellen, sage ich jetzt lieber nichts!

      Es ging beim Bericht von Sodom und Gomorrha nicht darum, dass sexuelle Handlungen - egal welcher Art öffentlich erfolgten. Denn Sünde wäre dies ebenfalls - sowei ich die Bibel verstehe - wenn dies von Heteros erfolgen würde. Sexuallität gehört nähmlich in den Schutz der Ehe - des "ein Fleisch sein".
      Es ging vielmehr darum, dass sich niemand der Einwohner in diesen Städten für die Sünden die sie taten schämte. Dies ist - soweit ich diese Textstellen begriffen habe - der Grund, warum wir diesen Bericht in der Bibel finden.

      Und genau diesen Fakt könne wir inzwischen auch in unsere Gesellschaft sehen. Die Menschen schämen sich nicht mehr für sündige Taten. Im Gegenteil, sie halten sie im zunehmenden Maße für "normal".

      Darum geht es für mich bei der hier geführten Diskussion.

      Ob sich diese Verrohung und moralische Entartung in homosexuellen Handlungen oder eben in Gewalt (Haltestelle) oder Gleichgültigkeit (Gaffer + Smartphonefilmer) gegen über dem Nächsten zeigt ist hier erstmal nachrangig. Denn es geht Gott - wenn ich die Geschichte von Sodom und Gomorrha richtig deute - vorallem darum aufzuzeigen, vonhin diese Verrohung tatsächlich führt.
      Nähmlich in den ewigen Tod. Sodom und Gomorrha sind als Warnung für uns alle auf ewig zerstört worden. So etwas hat gott immer nur dann gemacht, wenn es um eine WIRKLICH wichtige Sache ging!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Einer der wohl passendesten Bibelstellen zu diesem Thema ist in Römer 1, 18 - 32.

      Als ich diese Verse heute morgen in der Andacht gelesen habe, hatte ich den Eindruck Paulus schriebt über das heutige Dt. im Jahre 2017 - bzw. über die gesamte westliche Welt im Jahr 2017.

      So habe ich die Aussagen gemeint, dass wir durchaus VIEL zu "befürchten" haben von einer Gesellschaft die Homosexuallität als normal hinstellt.

      Die Menschen von heute tuen so als ob sie die Regeln des menschliche nZusammenlebens selbst bestimmen könnten bzw. dürften. Aber weder können wir Menschen dies, noch ist es uns erlaubt dies ungestraft zu tun.

      Denn es gibt nur eine Person die bestimmt wie Menschen zusammenzuleben haben. Und das ist der Gott der Bibel.

      Daher bestimmt auch Gott alleine, welche Art der sexuellen Betätigung "normal" / "gut" / "richtig" IST. Unjd wer sich nicht an seine liebevollen Regeln hält, der muss mitunter schreckliche Folgen tragen - und genau davor will uns Gott ja eben beschützen bzw. erretten.

      Yppsi schrieb:

      Ob wir, die wir nicht betroffen sind, es glauben oder nicht, bei denen geht es genauso wie bei uns um Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen.............nicht nur um Sex!
      Und das sollten wir als Christen denen auch zugestehen!
      Was sie daheim machen geht uns nichts an!
      Vielleicht tun sie ja gar nichts?
      Sicher geht es auch diesen Menschen um "Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen ...".

      Aber dies befreit uns nicht von Gottes Regeln.

      Und zudem könnte man dein Argument ebenso auf die bereits genannte Gruppe von Menschen beziehen - EX- Alkoholiker, EX-Raucher, EX-Workoholicer, ... Solen diese Also einfach den tagtäglichen Kampf gegen ihre falchen Neigungen aufgeben und diesen einfach "nachgehen"? Alle diese Gruppen haben sich im Verlauf ihres Lebens eine NEIGUNG erworben, die gemäß Bibel "falsch" ist.

      Ein Christ ist dazu aufgerufen das "Alte Leben" hinter sich zu lassen. Ein Nichtchrist muss sich natürlich nicht an Gottes Gebote halten. Aber muss eben auch selbst am Ende vor Gott stehen und sein Verhalten rechtfertigen. Und was mit denen passiert, die sich ohne Jesus als Mittler vor Gott verantworten müssen - das wissen hier wohl alle selbst.


      Ghasel schrieb:

      ... nun ja, die Geschichte von Hagar sollte schon zu denken geben,
      sie war keine 'Gefährtin' sondern bloß eine Sklavin, die zu Willen sein musste ...
      Das Argument verstehe ich jetzt nicht ganz!

      Die Geschichte mit Hagar war ganz klar keine Idee von Gott. Das war eine Idee von Sara - oder?
      Willst du mit dem Argument sagen, das Sara diese Idee von Gott aufgedrengt bekommen hat?
      Oder hälts du Gott seine Barmherzigkeit vor, weil er einen Fehler - den Abraham und Sara begannen haben - am Ende noch zum Guten gewendet hat, indem er Hagar und Ismael vor dem Tod gerettet hat und eine Teil des Segens den Gott Abrahams Nachkommen versprochen hat auch Ismael zugestanden hat?


      Ghasel schrieb:

      und der 'fromme' Lot gibt uns auch einen tiefen Blick auf die Sicht 'sexueller Handlungen in der Bibel':
      1. Mose 19,8: "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne;
      die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt."
      Das Argument verstehe ich jetzt auch nicht.

      Nur weil Gott darauf geachtet hat auch die negativen Geschichten der Patriachen und biblischen Personen mit aufzuschreiben, billigt Gott deren Sünden oder Fehlverhalten noch lange nicht. Die Bibel ist - unter anderm - zur Ermahnung und Belehrung an dich und mich überliefert. Und an negativen Folgen lernst du und ich immer noch am besten wie es richtig laufen sollte. Oder?

      Aber um mich auch zu dem konkreten Fall zu Äussern:
      Dies Geschichte zeigt mir nicht die Verdorbenheit von Lot - oder Gott. Vielmehr zeigt mir diese Begebenheit, wie hoch Lot offensichtlich die Gastfreundschaft bewertet hat - sicher eine Sache, die wir hier in Dt. schwer verstehen können, nicht umsosnt sind wir für unsere Kühle und eher abweisende Art in der Welt bekannt.

      Und diese Geschichte zeigt sehr eindrücklich, wie abgrundtief verdorben die Sodomiter waren.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • christ.ai schrieb:

      Sicher geht es auch diesen Menschen um "Bedürfnisse, um Liebe, Zuneigung, Vertrauen ...".

      Aber dies befreit uns nicht von Gottes Regeln.
      Ich würde noch hinzufügen, Gott befreit überhaupt erst wirklich zu Liebe, Zuneigung und Vertrauen.

      Wir sollen übrigens auch Männer lieben: die Brüder; und andere Frauen: die Schwestern. Ferner alle Menschen.
      Liebe, Zuneigung, Vertrauen und Eintracht, das sollen wir Christen, wenn es nach der Schrift geht, ohne Grenzen geben und erhalten! Darum geht es doch nicht.

      Es geht um die Ausrichtung des Begehrens! Und diese stellt die Bibel nunmal als Folge der Abkehr von Gott dar.
      Denn die Zuneigung von Mann und Frau wurde vor dem Sündenfall ins Herz gegeben.
      Und nach dem Sündenfall? Als erstes, noch bevor sie sich vor Gott verbergen, verbergen sie sich voreinander und kleiden sich an und können sich nicht mehr frei ansehen;
      dann gibt man sich gegenseitig die Schuld und der Fluch ist ein Kampf, der seither herrscht und immer mehr pervertiert.

      Männer und andere Frauen lieben, das ist mir nicht nur gestattet, es ist sogar geboten! Darum geht es nicht.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Yppsi schrieb:

      Es gibt nun mal Menschen mit nur gleichgeschlechtlichen Neigungen.
      Diese werden generell verurteilt, obwohl niemand weiß, was sie tun, ob sie überhaupt etwas tun, außer sich lieben.
      Ob überhaupt sexuelle Handlungen vollzogen werden.
      Und nein, man kann nicht davon ausgehen!
      Nein, es ist nicht klar, was da abgeht.
      Soweit es meine Beiträge hier betrifft habe ich diese Menschen in keiner Weise verurteilt.

      Aber mit der Bibel als moralischer Kompass ist es einem Christen nun mal nicht möglich homosexuelle Handlungen als "normal" stehen zu lassen. Und ich meine damit alle Christen. Nicht nur mich oder STA´s.

      Ansonsten muss sich der betreffende Christ gefallen lassen, das er - meiner Meinung nach - in diesem Punkt die Bibel NICHT als Grundlage seines Glaubens akzeptiert.

      Alleine der Text in Römer 1, 18 ff ist in diesem Punkt so Glasklar, dass niemand an diesem "Warnschild" vorbeikommt ohne "Gottes Weg" zu verlassen.

      Und wer diesen Weg verlässt, kann gerne in dem Buch "Pilgerreise", John Bunyan nachlesen was dann passiert.

      Yppsi schrieb:

      Wir haben einfach nicht das Recht, Menschen zu verurteilen, von denen wir nicht mehr wissen, als daß sie dem gleichen Geschlecht zugeneigt sind!
      Und das wird leider gemacht! Ganz besonders und ganz schlimm von Christen!
      Und je christlicher sich diese Christen vorkommen, um so schlimmer ist es i.d.R..
      Wie gesagt, wir reden nicht über die Menschen, sondern über die Taten dieser Menschen. Und zu diesen Taten hat die Bibel eine mehr als Glasklar Meinung.

      Daher ist es uns nicht nur erlaubt die hier dargelegte Meinung zu vertreten, Gott erwartet sogar von jedem Christ, diese Meinung zu vertreten. Ggf. in Worten - wie hier. Gewiss durch unser Leben. Ggf. durch unsere Handlungen in aller Öffentlichkeit.

      Wir können uns bei DEM biblischen Hintergrund gerne darüber unterhalten WIE wir diese biblische Meinung nach aussen vertreten sollten. Aber es gibt - m.M. nach - keinen Raum der "Verhandlung" über die Position die wir als Christen zu dem Thema einzunehmen haben.

      Ansonsten müssten wir konsequenter Weise auch hingehen und über die Punkte Mord, Ehebruch, Lüge, Betrug, Neid, ... reden. Dann wären auch diese Punkte zu "überarbeiten". Den auch zu diesen Sünden hat die Bibel eine Glasklare Meinung!!
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • christ.ai schrieb:

      Wie gesagt, wir reden nicht über die Menschen, sondern über die Taten dieser Menschen.

      Also über einen Verdacht?


      Jeder gläubige homosexuelle Christ weiß was diesbzgl. in der Bibel steht.
      Einfach einen Schalter umlegen kann er nicht.
      Aber er kann sich so verhalten, daß er sein Tun vor Gott verantworten kann.
      Dasselbe gilt übrigens auch für nicht homosexuelle Christen.
      Auch sie sollten sich in sexueller Hinsicht so verhalten, daß sie sich vor Gott verantworten können.


      Und nein, Gott erwartet ganz sicher nicht, daß wir uns über einen Verdacht, den wir von anderen haben, unterhalten.