Sekundärliteratur bei Adventisten: Ellen White und andere

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    • Sekundärliteratur bei Adventisten: Ellen White und andere

      Hallo Leute!

      Auf der Suche nach Infos über STA habe ich diese Seite gefunden.
      Seit einiger Zeit will mich eine Person zum Glauben der STA konvertieren und versorgt mich in diesem Rahmen auch mit Predigtmaterial.

      Meine Frage:

      1. Kann es tatsächlich sein, dass ein Prediger von der Kanzel nicht aus der Bibel predigt, sondern aus einem anderen Buch? Sowas kannte ich bisher noch nicht von christlichen Gemeinschaften. Ist das in STA-Gemeinden üblich?

      2. Glauben STA tatsächlich, dass sich Off 10,11 auf die (angeblichen) Weissagungen von Frau Ellen G. White bezieht? Wenn ja, wie wird das begründet? In der Bibel steht das nämlich nicht.

      Ihr merkt, ich frage bisschen provozierend. Meine Fragen sind aber durch aus ernst gemeint.
      Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

      :greet:
    • Hi kugelrund,

      willkommen im Forum :) Zu deinen Fragen:

      1. Das kann schon sein, dass in einer Predigt auch aus Büchern von Ellen White (oder anderen) vorgelesen und zitiert wird. Es gibt Gemeinden, wo das geschieht, das ist aber regional sehr verschieden. Die Adventgemeinde ist theologisch kein homogenes Gebilde, und so werden einige Details unserer Ansichten und Überzeugungen hier und da stärker oder weniger stark betont. Über diese Fragen gibts auch reichlich Diskussionen innerhalb der Freikirche, da unterscheiden wir uns nicht von anderen Kirchen...

      2. Ich zitier dir mal den passenden Abschnitt in unseren Glaubensüberzeugungen:

      "Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst von Ellen G. White erwiesen. Die Schriften dieser Botin des Herrn sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit und geben der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung. Sie heben auch deutlich hervor, dass die Bibel der Maßstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss."
      (entnommen aus adventisten.de/ueber-uns/unser…glaubenspunkte/praeambel/)

      Ellen White wird die Gabe der Prophetie zugeschrieben, es gibt Berichte über Weissagungen, die zutreffend waren. Es ist in der Bibel angekündigt, dass Gott, bevor er wiederkommt, seinen Geist ausgießen wird und Menschen wieder weissagen werden. Ellen White hat sehr viele Schriften verfasst und hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung unserer Freikirche. Es gibt in der Adventgemeinde allerdings unterschiedliche Ansichten über die Frage, was sie uns heute noch zu sagen hat, und welchen Stellenwert ihre Schriften einnehmen sollten. Das wird dir auch beim Lesen in diesem Forum begegnen.
    • Hallo.

      Ich bin kein Siebenten-Tags-Adventist (kurz STA) kenne aber einige Adventisten aus diversen Veranstaltungen der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Zur Offenbarung und Ellen White möchte ich mich jetzt nicht äußern, unter anderem, weil mich die Offenbarung des Johannes derzeit nicht sehr interessiert und ich lange nicht mehr darin oder davon gelesen habe. Dazu kann ich nur sagen, dass das Buch Daniel und die Offenbarung des Johannes unter STA zweifellos sehr beliebte und wichtig genommene Bücher der Bibel sind. Ich kann oder möchte heute aber nur etwas dazu sagen, ob sich die STA direkt auf die Bibel beziehen.

      Nach meiner Erfahrung gibt es einige Siebenten-Tags-Adventisten, welche die Bibel gewissermaßen streng nach der Anleitung von Ellen White und im Einklang mit ihren Ideen oder Visionen auslegen, sie sind manchmal anscheinend gar der Ansicht, dass Ellen White die Bibel immer richtig verstanden habe. Ich habe nicht den Eindruck, dass dies heute die Ansicht der meisten Siebenten-Tags-Adventisten ist. In den Bibelgesprächen vorm Gottesdienst oder in Hauskreisen beziehen sich die Adventisten eher direkt auf die Bibel, allerdings oft geleitet oder angeregt vom kirchenoffiziellen Sabbathschulheft, das vierteljährlich erscheint und je einen Themenkreis oder eine Schrift der Bibel behandelt. Diese Sabbathschulhefte verweisen auf Bibelstellen, fordern dazu auf sie nachzulesen, kommentieren sie und leiten dazu an, bestimmte Fragen zu diesen Bibelstellen oder zum Thema zu besprechen. Praktisch alle Siebenten-Tags-Adventisten, die ich kenne, sehen die Bibel als die höchste schriftliche Instanz zur religiösen Orientierung. Ob sie im Einzelfall in ihrer Bibelauslegung richtig liegen, ist eine andere Frage.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Hallo,

      so wie ich es beobachtet habe, glauben heute die meisten STA nicht, dass EGW (= Ellen Gould White) DIE Prophetin war, sondern nur eine. Gott gießt auch auf andere den Geist der Weissagung aus. So z.B. auf 2 Männer, bevor er EGW erwählte, weil diese Männer ihm in dieser Hinsicht nicht dienen wollten. Ich bvin davon überzeugt, dass er sich nicht nur auf EGW beschränkt, kenne aber derzeitig sonst keinen anderen neuzeitlichen Propheten. Vielleicht kommen die noch? Und dann ist natürlich auch wie bei EGW die Frage, ob man diese akzeptiert.

      EGW schreibt über sich selbst, dass ihre Auslegungen und Prophezeihungen nicht nötig gewesen wären, wenn wir die Bibel richtig gelesen udn verstanden hätten.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • RE: Sekundärliteratur anstatt Bibel

      kugelrund schrieb:


      2. Glauben STA tatsächlich, dass sich Off 10,11 auf die (angeblichen) Weissagungen von Frau Ellen G. White bezieht? Wenn ja, wie wird das begründet? In der Bibel steht das nämlich nicht.





      Soweit mir bekannt, ist dies keine übliche Auslegung und auf keinen Fall ist das Konsens innerhalb der STA. Meist wird es dabei gelassen, dass Johannes in Off. 10,11 angesprochen ist.

      Zum Verständnis der von Dir genannten Auffassung ist folgendes grundlegend:

      Bibelstelle

      Off. 10, 10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang's. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen. 11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

      Die Pioniere der STA erkannten in Off 10, 10 ihre Erfahrung im Rahmen der Enttäuschung von 1844. Im geöffneten Büchlein sahen sie das Buch Daniel. Durch das Studium des Buches Daniel kamen sie zu der Überzeugung, dass jesus 1844 wiederkommt (dass Büchlein schmeckte süß im Mund wie Honig). Sie wurden jedoch schwer enttäuscht, denn Jeus kam nicht wieder (es war bitter im Magen). Da Jesus nicht wiederkam, waren wieder Weissagungen erforderlich. Und tatsächlich gab Gott der jungen Adventbewegung Führung und Ermutigung durch Weissagungen mittels E.G. White(vgl. Off. 10,11).

      Allerdings hat E.G. White weniger über Völker und Nationen und Sprachen und Könige geweissagt. Deshalb sollte man mMn hier besser von einer Analogie sprechen.

      Wenn Dich noch Details dazu interessieren, können wir gerne darüber diskutieren.

      lg
    • Eine spontane Assoziation zu dem zitierten Vers 10, 10 aus der Offenbarung habe ich, da Discipulus von der Offenbarung auf Johannes verweist: Es steht doch geschrieben, Johannes ernährte sich von Honig und wilden Heuschrecken.

      Bibelstelle

      Johannes trug ein Kleid aus Kamelhaaren und 'einen ledernen Gürtel um seine Lende' (2 Kg 1,8) und nährte sich von Heuschrecken und wildem Honig.
      Quelle: Markus 1, 6 (nach Das Neue Testament übersetzt von Josef Kürzinger, 17. Aufl, 1965)
      Zu 42Kg 1, 8 siehe Neue evangelistische Übersetzung

      Hier haben wir also wie in der zitierten Stelle der Offenbarung den Honig. Vermutlich kein bedeutungsvoller Zusammenhang. Gelesen habe ich, dass diese Beschreibung von Johannes dem Täufer ein Hinweis darauf ist, dass die Evangelienschreiber ihn als in eine Wiederkunft (oder einen Nachfolger?) des Propheten Elia ansahen und kennzeichnen wollten.

      Vermutlich haben alle diese Assoziationen aber in diesem Zusammenhang keine wesentliche Bedeutung. Oder?

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Also als jemand der selbst predigt und von meinem Verständnis her von EGW würde ich keine Predigt halten, die sich nur auf Sekundärliteratur stützt. Kern einer Predigt soll und ich denke sogar muss das Wort Gottes und damit die Bibel sein. EGW-Zitate als Ergänzung kann man allerdings durchaus verwenden, wenn´s zum Verständnis beiträgt. Aber EGW darf nie als Ersatz für die Bibel als Grundlage des Predigens dienen.
    • Ich habe für mich bei der Angabe von Kugelrunf ein großes Fragezeichen gemacht., denn ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so etwas erlebt oder gehört.

      Doch dann fiel mir ein, dass es ja Gebetslesungen gibt. Diese werden ja in der Gebetswoche Vor gelesen. Und da ist immer eine Vorlesung dabei, die aus den Schriften von Ellen White zum Thema der Gebetswoche zusammen gestellt wurde.

      Ob er da zufällig dabei war? Er müsste das mal näher erläutern. Denn eine solche Lesung könnte auch an einem anderen Sabbat vorgelesen worden sein.
      LG v. benSalomo.
    • Bei einer Predigt verwende ich nur die Bibel als Quelle, bei allem anderen würde ich mich auf Glatteis bewegen. Ich würde schon deshalb keine Literatur von EGW oder anderen verwenden, weil immer wieder Gäste anwesend sind die sich in diesem Bereich nicht auskennen. Außerdem sollte Bibel unser Leben bestimmen und nicht EGW .
      Hardy
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Norbert Chmelar schrieb:

      kleinstein schrieb:

      Ellen White wird die Gabe der Prophetie zugeschrieben, es gibt Berichte über Weissagungen, die zutreffend waren.
      Welche waren das, bitte?
      Die ganzen Gesundheitstipps, die sich erst jetzt bestätigen.

      Der Kampf gegen Nikotin und die Aussage, dass in der Endzeit dagegen vorgegangen wird, in einer zeit in der Nikotin als Medizin verwendet wurde.

      Der Wunsch nach mehr staatliche Kontrolle in der Endzeit.
      Nach Anschlag: Deutsche für mehr Überwachung (Nach Anschlag: Deutsche für mehr Überwachung - Inland - Berliner Morgenpost)

      ...
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Aus der Praxis >

      Mein Grossvater, so um 1908 eingesegnet, verwendete weder im Rheinland noch dann in Österreich noch dann im amerikanischen Mittelwesten EGW / Zitate > Predigtkonzepte aus seiner Hand gibt es im Archiv für europäische Adventgeschichte in Friedensau.

      Gute fünfzig Jahre lang hat man mich um den Predigtdienst gebeten / also eine Entscheidung des zuständigen Predigers, kein Vordrängen meinerseits. Ich habe EGW NIE zitiert, nie Texte von ihr vorgelesen, nie ihre "Autorität" ausgeborgt.


      Halt nur ein Beispiel aus der Vielfalt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • "philoalexandrinus" schrieb:

      also eine Entscheidung des zuständigen Predigers, kein Vordrängen meinerseits. Ich habe EGW NIE zitiert, nie Texte von ihr vorgelesen, nie ihre "Autorität" ausgeborgt.
      Das glaube ich Dir aufs Wort und ist äußerst traurig. Dass Du aber darauf als ehemaliger Prediger noch stolz zu sein scheinst finde ich das Letzte.
      Sie (EGW) ist (nach wie vor) in unseren Glaubenspunkten verankert und wir verstehen Sie als das Sprachrohr Gottes welches u.a. die letzte Warnungsbotschaft an die Welt gerichtet hat (mit heilsentscheidender Botschaft die Du wohl nie gepredigt hast). Jeder (normale) Christ der ihre Schriften liest (und nicht nur die angeblichen Widersprüche sucht so wie ich Dich bereits kennengelernt habe) erkennt den Geist Gottes in ihren Schriften.
      Es ist traurig, dass STA die offensichtlich nicht alle Glaubenspunkte für richtig und gut befinden überhaupt das Wort ergreifen dürfen und nicht gemaßregelt werden.
      Es gibt natürlich auch heute noch Prediger die gerne und viel aus dem Geist der Weissagung zitieren...wenngleich durch den ökumenisch bedingten Linksruck weniger geworden und oft gemeindeabhängig.
    • Atze schrieb:

      in unseren Glaubenspunkten verankert und wir verstehen Sie als das Sprachrohr Gottes welches u.a. die letzte Warnungsbotschaft an die Welt gerichtet hat (mit heilsentscheidender Botschaft die Du wohl nie gepredigt hast).
      Hallo Atze,ist ja Super was Du so von Ihr zu wissen scheinst.

      Verstehe ich Sie richtig ,schneidest Du dabei aber nicht so gut ab....

      1. Die Heilige Schrift: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

      Ellen White – als Mitbegründerin und Prophetin der Gemeinde hoch geachtet – stellte klar, was diese Lehre für einen Christen konkret bedeutet: „Es ist die erste und höchste Pflicht jedes vernünftigen Wesens, aus der Heiligen Schrift zu lernen, was Wahrheit ist, und dann in diesem Licht zu wandeln und andere zu ermutigen, ihrem Beispiel zu folgen.
      Wir sollten Tag für Tag fleißig in der Bibel forschen, jeden Gedanken wägen und Text mit Text vergleichen.
      Mit Gottes Hilfe müssen wir uns selbst unsere Meinungen bilden, da wir auch für uns selbst vor Gott Rechenschaft abzulegen haben.“ („Der große Kampf“, S. 599)
    • Bogi...
      Du hast in so vielen Jahren wohl nie gelernt und verstanden, dass der Geist der Weissagung zur Schrift hinführt anstatt weg von der Schrift....wie auch wenn man nicht darin liest und das nicht erfährt. :wacko:

      CKB Seite 127 schrieb:


      Der Feind hat meisterhafte Anstrengungen unternommen, um das Vertrauen unseres Volkes in die Zeugnisse zu untergraben ... Wer nun dazu beigetragen hat, daß Menschen nicht mehr achthaben auf die Warnungen und Ermahnungen der von Gottes Geist gegebenen Zeugnisse, wird feststellen, daß eine Flut von Irrtümern aller Art eindringen wird.
      Es ist Satans Plan, zunächst das Vertrauen der Gläubigen in die Zeugnisse zu schwächen. Als Nächstes folgt dann Skepsis bezüglich unserer wichtigsten Glaubenslehren, der Säulen unserer Botschaft, danach Zweifel an der Heiligen Schrift, dann geht es geradewegs ins Verderben. Wenn die Zeugnisse, die man einmal glaubte, angezweifelt und aufgegeben werden, dann weiß der Böse, daß die Getäuschten damit nicht aufhören werden. Er verdoppelt seine Anstrengungen, bis er sie zum offenen Widerstand gebracht hat, der unheilbar ist und im Untergang endet.
      ...und wie man durchs Lesen ihrer Schriften die eigene Meinung verlieren soll musst Du mal erklären.
    • Atze schrieb:

      Du hast in so vielen Jahren wohl nie gelernt und verstanden, dass der Geist der Weissagung zur Schrift hinführt anstatt weg von der Schrift..
      Atze, Du schreibst es! Deshalb verstehe ich nicht warum Du anderen genau diese Erkentniss absprichst?

      Gerade noch einem Prediger!!!

      Offensichtlich braucht Du noch diese leichte Speise.....

      Frage, wer ist denn für Dich der Geist der Offenbarung???
    • Bogi111 schrieb:

      Deshalb verstehe ich nicht warum Du anderen genau diese Erkentniss absprichst?


      Gerade noch einem Prediger!!!
      ...einem Prediger der in meiner Gegenwart bisher nur Zweifel im Bezug der Zeugnisse gesät hat anstatt zu animieren darin zu lesen und mit Stolz aussagt, dass er Ellen White und ihr Wort nie in der Predigt erwähnt hat.....für mich ein unbrauchbarer Prediger der STA!

      Bogi111 schrieb:

      wer ist denn für Dich der Geist der Offenbarung???

      Meinst Du Geist der Offenbarung oder Geist der Weissagung? Beides (Offenbarung und die Zeugnisse) sind Weissagungen (prophetisches Wort). Allerdings ist das Wort von Ellen White mit ihrer Warnungsbotschaft der drei Engel wohl das letzte an uns ergehende prophetische Wort und daher für unsere letzte Zeit das Wichtigste und Aktuellste was wir haben.

      Glaubenspunkt 18 schrieb:

      18. Die Gabe der Weissagung Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst von Ellen G. White erwiesen. Die Schriften dieser Botin des Herrn sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit und geben der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung.
    • Atze schrieb:

      Allerdings ist das Wort von Ellen White mit ihrer Warnungsbotschaft der drei Engel wohl das letzte an uns ergehende prophetische Wort und daher für unsere letzte Zeit das Wichtigste und Aktuellste was wir haben.
      Das ist meines Erachtens biblisch kaum haltbar, jedenfalls nicht wenn man z.B. an Joel 3 denkt.

      diese Fixierung auf EGW und deren selektive und unreflektierte Zitierung (als quasi Wort Gottes) ist eines der größten Probleme unserer Kirche. Und das, seit sie verstorben ist wie man z.B. an den Protokollen der Bibelkonferenz von 1917 sehen kann. Man gibt ihr einen Platz, den sie selbst nicht in Anspruch genommen hat - praktisch auf der selben Inspirations- bzw. Offenbarungsebene wie die Bibel, man verwendet sie um dogmatische Dinge zu entscheiden (etwas, das sie ablehnte, dogmatische Entscheidungen sollten biblisch begründet werden nicht mit ihren Zeugnissen) etc. So zerstört man ihr Werk.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Atze schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      also eine Entscheidung des zuständigen Predigers, kein Vordrängen meinerseits. Ich habe EGW NIE zitiert, nie Texte von ihr vorgelesen, nie ihre "Autorität" ausgeborgt.
      Das glaube ich Dir aufs Wort und ist äußerst traurig. Dass Du aber darauf als ehemaliger Prediger noch stolz zu sein scheinst finde ich das Letzte.
      Erstens bin ich kein Prediger, auch kein ehemaliger (Man -so wie meinereins - hat sich nur schon in der Schule auf den Predigtdienst, etwa durch Sprahcübungen - ernsthaft vorbreitet )- sondern von den jeweiligen Verantwortlichen (dem "Bezirksältesten") gebeten worden, dann und dann oder auch noich dann den Predigtdienst zu übernehmen. Zweitens lege ich dem Initiator des Threads einen Aspekt der Vielfalt vor. Meinen Grossvater als eingesegneten Prediger / Vorsteher darf ich aus historischer Treue und unter Angabe von Belegen nennen.

      Und ich spiele eh nicht Schach oder Halma oder mache Landpartien mit Weltmenschen ("Ruf an die Jugend") - -zufrieden ? Und wir ersticken in leuter Softporno in der allgegenwärtigen Werbung; Schulunterrichtsregelungen lassen einem den kalten Schauer über den Rücken laufen, , die Volkschüler nehmen sich bei der Bushaltestelle die Gratiszeitung mit einer halben bebilderten Seite Rotlichtwerbung- -und wir spielen auch kein Würfelspiel (im Original "Dice" = Würfelpoker und nicht "Mensch, ärgere dih nicht")

      Ich erlebe bei dem allen gegenüber, was hier und jetzt und heute geschieht, eine grosse Hilflosigkeit. Schnell ein US - Programm her !
    • HeimoW schrieb:

      Man gibt ihr einen Platz, den sie selbst nicht in Anspruch genommen hat - praktisch auf der selben Inspirations- bzw. Offenbarungsebene wie die Bibel,
      Die Diskussion hatten wir ja schon zur Genüge in der Vergangenheit. Der Prüfstein ist die Bibel (wie Ellen W. selber aussagte). Wozu? Um zu prüfen ob Ihre Schriften wirklich von Gott sind oder nicht. Was ist nach der Prüfung? Entweder man entscheidet sich dafür, dass ihre Schriften und Visionen von Gott sind oder sie sind es eben nicht.
      Entweder falscher Prophet oder wahrer Prophet……….bzw. gleiche „Inspirations- bzw. Offenbarungsebene wie die Bibel“- oder eben gar keine „Inspirations- bzw. Offenbarungsebene..“

      Schatzkammer der Zeugnisse Band II schrieb:

      Entweder belehrt Gott seine Gemeinde, rügt ihr Unrecht und stärkt ihren Glauben, oder er tut es nicht. Entweder ist dieses Werk von Gott oder es ist nicht von ihm. Gott tut nichts mit Satan gemeinsam. Mein Tun trägt darum entweder den Stempel Gottes oder den des Feindes. In dieser Hinsicht gibt es keine Halbheiten. Die Zeugnisse stammen entweder vom Geiste Gottes oder aber vom Teufel.
      Hast Du Dich entschieden von wem sie (die Zeugnisse) stammen?

      Zeugnisse Band 5 schrieb:

      In diesen Briefen, die ich schreibe, in den Zeugnissen, die ich bringe, führe ich euch
      das vor Augen, was der Herr mir gezeigt hat. Ich schreibe in den Schriften nicht einen
      Artikel, der bloß meine eigenen Gedanken zum Ausdruck bringt. Es handelt sich um
      Dinge, die der Herr mir im Gesicht eröffnet hat – köstliche Lichtstrahlen von Gottes
      Thron.
      .....soviel zu meiner unreflektierten Zitierung, die Du uns ja vielleicht noch reflektieren wirst ;)