Menschen beurteilen - Jesu Beispiel folgen immer möglich?

    • Menschen beurteilen - Jesu Beispiel folgen immer möglich?

      Kleinstein hat im Thread "David Gates" folgendes geschrieben:

      Ich will daran erinnern, dass auch Jesus nicht zimperlich war: Als Lügner, Narren, Otternbrut, Heuchler, ja gar Satan (Markus 8,33) bezeichnete er die Leute, die sich entsprechend verhielten. Klar sollten solche Worte nicht den Alltag bestimmen, sondern nur gebraucht werden, um im Ernstfall die Wahrheit auszusprechen.
      können wir immer so diesem Beispiel Jesu folgen? Jesus konnte die Menschen genau "hindurchsehen" und entsprechend diese tadeln, ohne dabei Fehler zu machen. Können wir genau so die Fehler der Menschen erkennen, ohne uns mit unseren Vermutungen und Interpretationen zu irren? Gibt es bestimmte Muster, wo man eine Person immer genau beurteilen kann, ohne je einen einzigen Fehler gemacht zu haben?

      Das Thema ist mir ernst, wenn ich mir ansehe, wie leichtfertig mit dem Beurteilen der Personen umgegangen wird, wo man die Menschen näher nicht wirklich kennt.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      können wir immer so diesem Beispiel Jesu folgen?
      Nein, das können wir nicht! Unter Jesus nachfolgen, verstehe ich auch gar nicht das Beurteilen der Menschen sondern Jesus in seinem Glaubensleben zu folgen.

      Jesus konnte die Menschen genau "hindurchsehen" und entsprechend diese tadeln, ohne dabei Fehler zu machen.
      Eben! Jesus tadelte Menschen auch nie indem er bei Anderen schlecht über die Person sprach, sondern sagte es der Person selbst. Ich kenne kein Beispiel, wo Jesus über jemanden herzog, der in Abwesenheit glänzte.


      Können wir genau so die Fehler der Menschen erkennen, ohne uns mit unseren Vermutungen und Interpretationen zu irren?
      Können wir nicht. Und eine Vermutung aussprechen, weil man selbst das so gehört hat - ohne die Person näher zu kennen - empfinde ich immer noch als Unangebracht bis hin zum Rufmord. Auch wenn es einige unserer Brüder anders sehen. Interessant ist: Mir ist aufgefallen, dass genau die, die es locker nehmen, andere Menschen abzuurteilen, selbst sehr sehr sensibel reagieren, wenn es ihre Person betrifft. Das sollte solchen Menschen zu Denken geben. Die goldene Regel im Sinn behalten, mag eine Hilfe sein.


      Gibt es bestimmte Muster, wo man eine Person immer genau beurteilen kann, ohne je einen einzigen Fehler gemacht zu haben?
      Dieses Muster hätte Jesus gegeben, wenn er wollte, dass wir Menschen andere Menschen be- und verurteilen. Dass wir Richter über unsere Mitmenschen spielen. Damit wir auch nicht irren und einem unserer Mitmenschen so Schaden zufügen. Das tat Jesus aber nicht. Das hat sicher seinen Grund.



      Das Thema ist mir ernst, wenn ich mir ansehe, wie leichtfertig mit dem Beurteilen der Personen umgegangen wird, wo man die Menschen näher nicht wirklich kennt.
      Ich finde es gut, dass du dieses leidige Sache so ernst nimmst!

      Hier eine bekannte und doch sinnige Geschichte zum Nachsinnen. Ich denke, sie ist hier passend:

      Einst lief Sokrates durch die Strassen von Athen.
      Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“
      „Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“
      „Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht.
      „Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor.
      „Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“
      „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“
      „Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“
      Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“
      „Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“
      „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann.
      „Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiß sie besser und belaste mich nicht damit!“

      ***
    • ingeli schrieb:

      Ich glaube nicht das uns das zusteht den Beispiel Jesu zu folgen


      Ja wie? Einmal folgen andersmal nicht?

      Ich erwarte von mir dieses verhalten! Sollte ich fehlen oder sündigen und es einsehen bin ich zur Entschuldigung,Gutmachung bereit und fähig.

      Das erwarte ich von Menschen die mir nahestehen ebenso! Ich habe keine Probleme Menschen entsprechend zu bennnenen die mich auf Nachfrage belügen, oder unzuverlässig sind.

      Kritisierst du einen Vernünftigen der wird dir danken! Einen Unvernünftigen der wird dich hassen!
      Ich habe es lieber mit Vernünftigen zu tun....

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    • Ein biblisches Beispiel für öffentlich verbreitete Kritik an anderen Menschen - Paulus über Petrus, Galater 2,11-13. Und es stimmt keineswegs, dass Jesus immer die Leute vor der Nase hatte, die er kritisierte - Beispiel: Als er die Jünger vor dem "Sauerteig der Pharisäer" warnte.

      Es ist geheuchelt, wenn sich hier einige hinstellen und meinen, dass jegliche Kritik an anderen Menschen böse ist. Man sollte sich lieber mal die Mühe machen, sauber zu trennen und zu definieren, was Kritik, was Richten, was Rufmord und was Beleidigungen sind, um hier nicht unpräzise zu werden und dann in der Diskussion Schiffbruch zu erleiden.

      Ja, und ansonsten stimme ich Bogi111 zu.
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Kleinstein hat im Thread "David Gates" folgendes geschrieben:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Zitat


      Ich will daran erinnern, dass auch Jesus nicht zimperlich war: Als Lügner, Narren, Otternbrut, Heuchler, ja gar Satan (Markus 8,33) bezeichnete er die Leute, die sich entsprechend verhielten. Klar sollten solche Worte nicht den Alltag bestimmen, sondern nur gebraucht werden, um im Ernstfall die Wahrheit auszusprechen.
      können wir immer so diesem Beispiel Jesu folgen? Jesus konnte die Menschen genau "hindurchsehen" und entsprechend diese tadeln, ohne dabei Fehler zu machen. Können wir genau so die Fehler der Menschen erkennen, ohne uns mit unseren Vermutungen und Interpretationen zu irren? Gibt es bestimmte Muster, wo man eine Person immer genau beurteilen kann, ohne je einen einzigen Fehler gemacht zu haben?

      Die Frage ist wichtig, aber meines Erachtens falsch gestellt. Du fragst: "Können wir immer ...?" Nein, ganz sicher nicht jeder kann immer und auch bestimmte Einzelpersonen können nicht immer richtig liegen. Das heißt aber bei Weitem nicht, dass man sich nie ein solides, begründetes Urteil bilden kann. Die Geschichte von David Gates, welche ich hier im Forum zur Diskussion zu stellen versucht habe und auf die sich anscheinend Deine Frage indirekt bezieht, ist bei genauerem Hinsehen und gründlichem Nachdenken als überaus fragwürdig, ja absurd und meiner Einsicht zufolge mit überwältigender Wahrscheinlichkeit als irreal zu erkennen. Es beginnt damit, das dieser edle Glaubensbruder eine Geschichte erzählt, die auf Hörensagen beruht, zu ihm sei eine Frau aus Mexiko gekommen, die ihm erzählt habe, ihr Arzt- und Praxiskollege habe ihr erzählt. Was folgt ist eine Fabel, in der Unwahrscheinlichkeiten oder sonderliche Verhaltensweisen eine lange bizarre Kette bilden, es folgt Absonderlichkeit auf Absonderlichkeit auf Absonderlichkeit, und diese Geschichte trägt Herr David Gates mit einer genüßlichen Eitelkeit und adventistischen Selbstverliebtheit vor, die ich, höflich ausgedrückt, nur unreflektiert oder naiv nennen kann. Einen Mann, der eine solch absonderliche Geschichte, die er nur vom Hörensagen kennt, unkritisch erzählt, als sei es sicher die reine und unbefleckte Wahrheit, darf man einen unbedachten Schwätzer nennen, weil er es ist -- oder mindestens deswegen, weil er selber aufgrund von reinem Hörensagen bereit war, eine ganze Menschengruppe, nämlich ausnahmslos alle Jesuiten zu diffamieren und sich dabei vor der Kamera gewunden hat, wie ein völlig selbstbezogener Menschenwurm, dem der Bauch gepinselt wird. Natürlich kann man einem Menschen solche Schwäche nachsehen, man darf sie aber auch mal deutlich beim Namen nennen. Ja, man muss sie in diesem Fall vielleicht gar beim Namen nennen, und sei es, weil geschrieben steht: Du sollt nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Wie geschrieben, David Gates selber ist -- mindestens in diesem Fall -- keineswegs zimperlich oder unbescheiden in seinem Urteil über andere gewesen und er läßt sein Urteil als Film übers Web verbreiten, potentiell weltweit. Wenn hier die Bezeichnung "Rufmord" passend und nötig sein sollte, wer hat dann angefangen den Ruf von Menschen unzureichend begründet anzugreifen, wenn nicht David Gates!?

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

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    • kleinstein schrieb:

      Ein biblisches Beispiel für öffentlich verbreitete Kritik an anderen Menschen - Paulus über Petrus, Galater 2,11-13. Und es stimmt keineswegs, dass Jesus immer die Leute vor der Nase hatte, die er kritisierte - Beispiel: Als er die Jünger vor dem "Sauerteig der Pharisäer" warnte.
      Und wen von diesen Pharisäern hat Jesus namentlich, öffentlich, und in dessen Abwesendheit "kritisiert"? Mit wem hat Jesus über diese Person ellenlange "Diskussionen" geführt?

      Es ist schon richtig, dass man nicht zu allem und jedem schweigen muss.

      Meine Frage, weil auch diese auftauchte:

      WER von Euch weiß z.b über Gates nicht nur über Hören und Sagen? WER von euch hat sich persönlich vergewissert, ob auch alles so stimmt, wie es "gehört/gelesen" wurde? Und WER plappert nur "Gehörtes" einfach nach? WEM soll dieses seitenlange Auslassen über die Person dienen?

      Ich teile auch die Ansicht von Bogi:
      Kritisierst du einen Vernünftigen der wird dir danken! Einen Unvernünftigen der wird dich hassen!
      Ich habe es lieber mit Vernünftigen zu tun....
      Inwieweit kann Gates für diese Kritik dankbar sein, wenn sich öffentlich die Mäuler wund geredet werden, Er aber davon nicht mal eine Ahung hat? Inwieweit habt ihr Kritiker da diesen Bogigrundsatz angewandt? Er wird euch weder danken noch hassen. Er weiß von eurer Beurteilung gar nichts. Ich spreche jetzt nicht nur von Gates.


      ICH habe es auch lieber mit Vernünftigeren zu tun. Allerdings empfinde ich es nicht als "von einem Vernünftigen kommend", wenn z.B. Aussagen argumentiert wird: "bist du die letzten Jahre im Koma gelegen ...?" wenn die Meinung des Kritikers nicht kritiklos übernommen wird.

      ***
    • Liebe Nachtperle,

      David Gates hat öffentliche Beschuldigungen von Menschen weltweit verbreiten lassen, dem darf man auch ohne ihn persönlich zu kennen öffentlich widersprechen. Auch muss man eine Person nicht persönlich kennen, um zu kritisieren, wenn sie etwas Absurdes erzählt. Ich möchte mich gar nicht an David Gates hochziehen und würde es auch nicht tun, wenn Du das Gebot Deines Herren nicht einfach vom Tisch wischen würdest, bloß weil es um einen Deiner sogenannten Glaubenbrüder geht: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten, David Gates!

      EOD
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

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    • Daniels schrieb:

      Liebe Nachtperle,

      David Gates hat öffentliche Beschuldigungen von Menschen weltweit verbreiten lassen, dem darf man auch ohne ihn persönlich zu kennen öffentlich widersprechen.
      Ja natürlich darfst du deine Meinung sagen, auch wenn man sich nicht davon überzeugt hat, ob das auch alles so stimmt, wie es gehört wird. WER verbietet es dir? Ob es richtig ist, ist ein anderes Thema. Ich will Gates auch gar nicht in Schutz nehmen. Ich kenne ihn zu wenig um mir ein Urteil zu erlauben.

      Aber vielleicht kannst du mir den Sinn erklären, den eine ellenlange Diskussion über diese Person haben sollte? WEM damit gedient werden soll? Ich denke, um Menschen auf die bösen Aktionen einer Person aufmerksam zu machen, braucht kein Ausmalen bis ins kleinste Detail, ob es so oder so sein könnte, ob jemand so oder so gemeint haben könnte und das Negative in allen Farben herausstreichen, damit die Person ja nicht irgendwie, irgendwo Positiv erscheint.

      Hier geht es ja nicht nur bei Gates so, dass man der Person einfach unterjubelt, wie er was gemeint haben muss.

      Auch muss man eine Person nicht persönlich kennen, um zu kritisieren, wenn sie etwas Absurdes erzählt.
      Richtig! Wenn man etwas Absurdes gehört hat, dann darf man es auch kritisieren. Nur ... wie oft muss man diese Kritik wiederholen? Ausmalen? Beleuchten ob nicht noch wo etwas Negatives zu finden ist? Das hat dann mit Kritik nichts mehr zu tun.

      Ich möchte mich gar nicht an David Gates hochziehen und würde es auch nicht tun, wenn Du das Gebot Deines Herren nicht einfach vom Tisch wischen würdest, bloß weil es um einen Deiner sogenannten Glaubenbrüder geht: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten, David Gates!
      Siehst du, wie schnell auch DU falsche Aussagen machst?`Nämlich grad meine Person betreffend? Du hast keine Ahnung, was mich bewegt, das Zerlegen einer Person nicht Gut zu heißen, unterstellst mir aber, dass ich Gottes Gebot vom Tisch wische, weil es um einen meiner "sogenannten" Glaubensbrüder geht.

      FALSCH!!! Lieber Daniels! Ich kenne Gates nicht und weiß auch nicht, welcher Religion er angehört. Ob er ein "sogenannter" Glaubensbruder von mir ist, unterstellst du mir ebenfalls. Denn du weißt gar nicht, ob er ein Glaubensbruder von mir ist.

      Genauso, wie du locker mir etwas unterjubels, kann es bei jedem anderen auch passieren. Und es wird groß geredet, ohne nachzufoschen. Zumindst hast du mir gegenüber so gehandelt. Nicht, dass es mich stört. Absolut nicht. Ich will dir nur bei deinem eben vorgeführten Beispiel zeigen, wie schnell man etwas Unterstellt bekommt. Und du fühlst dich doch im Recht, oder? Bist du aber grad nicht.

      Sollte eventuell ein Denkanstoß sein. Und bitte: Seht nicht immer gleich einen Gebotsverstoß oder ein "böse Menschen schützen wollen", wenn mal eine Meinung nicht der deinen/euren entspricht. Du darfst mich gerne persönlich per PN ansprechen, wenn du um meine Person etwas wissen willst. Das erspart dir, Vermutungen als Tatsachen zu unterstellen.

      Ich wünsche dir einen schönen Tag

      Die Nachtperle

      ***

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    • Ich vermisse bei der ganzen Diskussion die Komponente des persönlichen Gesprächs.

      Wenn im Forum beispielsweise jemand etwas tut, das mir nicht gefällt, dann schicke ich ihm eine PN und frage nach, wie er das gemeint hat - warum er so getan hat. Gerade vor Kurzem hat mir das sehr geholfen.

      Manchen Usern ist es aber lieber, wenn diese Person im Forum öffentlich kritisiert wird. Das ist mir unverständlich, weil in 99% der Fälle sinnlos. An der Wahrheit scheinen diese User nicht interessiert, weil es viel schöner ist einen öffentlichen Pranger aufzustellen.


      Es ist das eine zu einer Sache sachlich Stellung zu beziehen und das andere eine Person samt der Meinung herunterzumachen.
    • tricky schrieb:

      Ich vermisse bei der ganzen Diskussion die Komponente des persönlichen Gesprächs.


      Das kann auch nie was werden. Meine Antwort betraf ganz konkret meine Vorgehensweise bei angebrachter Kritik!

      Es ist völlig sinnlos über Menschen die man nicht kennt zu disskutieren geschweige sie zu beurteilen.

      Alles was ich von irgendjemand, über jemanden höre, prüfe ich bei dem Jenigen nach über den geredet wird, ob es stimmt was ich gehört habe.
      Da habe ich manch eine Überraschung erlebt!

      Man ist ganz schnell dabei, beim übertreten des 9.Gobotes; Du sollst kein falsches Zeugniss....
    • Hi

      Ich finde ein paar Dinge beim "beurteilen" resp. beim Ratschlag geben wichtig:

      1. Immer auch die Meinung und Sichtweise des Betroffenen berücksichtigen. Oftmals treten Aspekte und Hintergründe auf, die das ganze in einem anderen Licht oder aus einem andern Blickwinkel erscheinen lassen, die man gar nicht bedacht hat.
      2. Die Musik macht den Ton. Wenn man es mit Liebe macht kommt man eher zum Ziel
      3. Nie dem Gegenüber etwas aufzwingen sondern, andere Wege, Aspekte, eigene Erfahrungen, eigene Ansichten aufzeigen und ihn zum Nachdenken bewegen. Dann geschehen auch Änderungen aus innerer Überzeugung und tiefgreifend und nicht nur um eine gute Fassade und Ruhe vor Anschuldigungen zu haben.
      4. Jemanden den man nicht persönlich kennt, kann man meiner Meinung nach, sowieso nie fair und richtig beurteilen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi