Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Elli59 schrieb:

      tricky schrieb:

      Könntest du die Aussage "Gerade dies behaupten die Adventisten auch" bitte anhand einer offiziellen Aussage der Gemeinde belegen?
      Ich habe jetzt nicht die Zeit Nachforschungen über offizielle Auslegungen zu machen.
      Ich kann nur sagen: Das nicht wenige Adventisten behaupten, dass sie durch den Geist der Weisagungen Ellen White, die Wahrheit hätten. Das keine andere Glaubensrichtung in der Endzeit die unverfälschte Wahrheit hätte. Ja, es gibt sogar Stömungen, die sagen: Das Ellen White genauso eine Prophetin sei, wie Jesaja....
      Hier im Forum zitiert man fleißig Ellen White ohne die entsprechende Bibelstellen nachzulesen. - Und warum macht man dies nicht? Weil Ellen White, für euch, die absolute Wahrheit spricht.

      Willst du hier Deine Oberflächlichkeit beweisen?

      Erstens ist es inadäquat und unhöflich Behauptungen aufzustellen und auf Nachfrage keinen Beleg zu liefern.
      Zweitens ist es unaufrichtig davon zu sprechen dass hier einige EGW als "genügend" sehen, ohne gleichzeitig anzuerkennen, dass ebenso sehr Viele hier (ich behaupte fast alle, auch die die EGW besonders schätzen) regelmäßig biblische Belege bzw. biblisch begründete Argumentationen einfordern bzw. auch geben. Und was jemand nicht "nachgelesen" hat (deine diskreditierende Behauptung), oder vielleicht doch weißt Du schon überhaupt nicht!
      Also bitte denke mal nach was Du schreibst, falls Du ernst genommen werden willst.
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tricky () aus folgendem Grund: Formatierung (Smiley) verbessert

    • Elli59 schrieb:

      Ich habe jetzt nicht die Zeit Nachforschungen über offizielle Auslegungen zu machen.
      Schade, denn damit bleibt deine Aussage eine Falschaussage.

      Hier im Forum zitiert man fleißig Ellen White ohne die entsprechende Bibelstellen nachzulesen. - Und warum macht man dies nicht? Weil Ellen White, für euch, die absolute Wahrheit spricht.
      Ebenso eine unwahre Behauptung. Lies doch noch mal ein bisschen durchs Forum und erkenne, dass wir die meisten Themen rein anhand der Bibel betrachten.

      Elli59 schrieb:

      Hier könnte ich viel schreiben. Nicht dass ich es nicht will, aber ich weiß echt nicht wo ich jetzt in der Kürze (ich muss gleich zum Dienst) anfangen soll.
      Natürlich gibt es ein Himmlisches Heiligtum, wo jetzt unser Vermittler Jesus sein Werk, vor dem Vater, für uns Gäubigen ausrichtet. Weil dies so ist, bin ich mir meines Heils sicher.
      In meiner Gewissheit kann ich sagen, dass ich ein Kind Gottes bin. Und weil mein Vater mich immer wieder aufrichtet, wenn ich einmal Falle, kann ich in der Heiligung mit der Kraft Gottes Siege erringen. D.h. nicht, das ich sündlos bin und das es mit der Sündenüberwindung für mich einfach wäre. Ich bin in vielen Dingen noch auf der Suche. Ich weiß aber sehr wohl wo ich jetzt wäre, wenn ich in den vergangenen Jahre nicht als Kind Gottes gelebt hätte.
      Ich kenne Gottes Gnade und ich kenne auch Gottes Gesetz
      Durch die Rechtfertigung aus dem Glauben wird Gottes Gesetz/Gerechtigkeit aufgerichtet - nicht abgeschafft.
      Und das ist gut so, so wie SEINE LIEBE so gut ist, dass ich sein Opfer nie und nimmer ablehnen werde.
      Mich würde eine detaillierte Antwort auf meine Fragen schon noch interessieren. Ich denke, dass es fair wäre, wenn du dir die Zeit dazu nimmst, denn wir haben uns auch Zeit für deine Fragen genommen. Nimm dir ruhig Zeit bis morgen oder übermorgen. Deine knappen Antworten sind im Detail unzureichend, weil die ganze Problematik, die in der STA-Theologie durch das himmlische Heiligtum gelöst wird, unbeantwortet bleibt.
    • Liebe Elli, es ist zwar hier nicht das Thema, aber wegen der Zeugen Jehovas kann ich Dir versichern, dass ich keinen STA kenne, der so viele Bücher der WT-Gesellschaft (früher) gelesen hat wie ich. Ich bin nicht nur über ihre gegenwärtigen, sondern auch über ihre früheren Lehren bestens informiert und weiß, welchen biblischen Unsinn sie teilweise verzapften (nach dem Motto: "Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln")


      Dass Adventisten behaupten, nur sie alleine könnten die Bibel richtig auslegen, ist mir neu. Bisher habe ich in vielen Jahrzehnten immer etwas Anderes gelesen und gehört. Ich habe persönlich noch keinen einzigen STA getroffen, der behauptete, seine Schriftauslegung sei irrtumslos und allein richtig. ich kenne dazu auch keine offizielle Aussage unserer Freikirche, im Gegensatz zur WT-Gesellschft.

      Aber da hast Du vielleicht andere Erfahrungen gemacht. Ich werde aber deinen Rat befolgen und mir auch dieses Forum einmal näher ansehen. Den Link habe ich gespeichert.

      LG v. benSalomo.
    • Hallo Tricky und heimoW

      Ich habe vor kurzem mit einem Bruder aus der Adventgemeinde, den ich von früher kenne und den ich persönlich mag, eine heftige Debatte geführt. Er meinte, dass die Wiedergeburt erst stattfindet, wenn der betreffende Mensch sündlos sei. Hierbei berief er sich auf die unfehlbare Auslegung Ellen Whites. Normalerweise kann ich dies auch stehenlassen, wenn er nicht mit diesen Dingen einen Freund von mir, der kurz vor der Bekehrung steht, massiv verunsichert hätte.
      Nun habe ich im Internet geforscht und bin dabei auf dieses Forum gestoßen. Ich habe im Forum von 2007 und 2011 gelesen( bin mir nicht 100%sicher was die Jahreszahl angeht)
      Auf jeden Fall wurde fleißig Ellen White zitiert, um die sündlose Wiedergeburt zu beweisen. Es gab sehr Wenige und für mich absolut nicht ausreichende Bibelstellen um diese Theorie zu bekräftigen. Außerdem kam der Verdacht, dass Ellen Whites Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wurden.
      Ich habe das Buch"Biblische Heiligung" von E.W, aufgeschlagen und gleich auf der ersten Seite gelesen, dass sie eben genau das Gegenteilige sagte. Eben so wie es in der Bibel steht, Niemand ist sündlos und wer dies behauptet ist ein Lügner.

      Diese Art von Schriftauslegung gefällt mir nicht.
      Jetzt habe ich mich heute morgen in meiner Wut über diese Dinge falsch ausgedrückt. Ich weiß natürlich, und ich habe es auch hier in diesem Thread gemerkt, dass viele Geschwisster sich die Mühe geben ihre Sichtweisen biblisch zu erklären. Ihre Argumente stehen auf biblischen Grund.
      Ich finde bestimmtes übermässiges hineinbringen von Ellen White, ohne biblische Überprüfung nicht gut.
      Natürlich lese ich auch zum vergleichen Ellen White und man kann mir auch diesbezüglich E.W. Zitate zum Lesen vorlegen.

      Dieses Zitat von mir ist über das Ziel hinausgeschossen, dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.
      Ich glaube schon, dass die allermeisten hierim Forum sich an eure Lehre "alles soll anhand der Bibel überprüft werde" halten.




      Zitat




      Hier im Forum zitiert man fleißig Ellen White ohne die entsprechende
      Bibelstellen nachzulesen. - Und warum macht man dies nicht? Weil Ellen
      White, für euch, die absolute Wahrheit spricht.
      Lieber Tricky
      Wegen der Unfehlbarket eurer Lehre dachte ich wirkich, dass dies ein Glaubensbestandteil eurer Lehre sei. Im Lufe von über 10 Jahren habe ich wirklich viele Adventistensagen gehört: Dadurch das sie den Geist der Weissagungen haben, hätten sie die einzigste Gemeinde mit der biblischen Wahrheit. Weildies soviele gesagt haben, bin ich garnicht auf die Idee gekommen, diese Lehre anhand der Glaubesgrundsätze zu überprüfen.
      Wie auch immer entschuldige ich mich auch hier.
      Ich freue mich, dass die Adventgemeinde, bei einer Falschauslegung zurückrudern kann und will
      Wie meine Meinung ist, bzgl.der Heiligtumslehre und meiner Heilsgewissheit,kann ich nur soviel sagen: Ich habe ich hier im Forum schon viel geschrieben, dass es eigentlich schon ersichtlich ist wie ich denke. Wie ich meine Heilsgewissheit lebe: ich habe ein festes Fundament unter den Füßen, weil ich weiß, dass Jesus mich durch alles hindurchträgt und hilft. Ich habe viele wunderbare Erfahrungen gemacht mit der Feindesliebe.Ich konnte für sie beten und meistens schon nach kurzer Zeit waren diese Menschen untereinander keine Feinde mehr. Ich könnte dir viel erzählen, aber ich glaube nicht, dass du dass alles hören magst. Es ist halt auch sehr viel persönliches dabei
      Gottes Segen Euch
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Armin Krakolining,

      sehr gute Gedanken über die Verunreinigung des Himmlischen Heiligtum

      hopeandmore.at/files/STUDIEN/AK/TODJESU/OPFER/21_S725.pdf

      Ich habe jetzt deine Gedanken aus Zeitmangel nur oberflächlich gelesen. Sie sind
      allerdings sehr interessant und machen Lust auf mehr Bibelstudium.
      Mein erster Gedanke bezüglich des Blutes, dass ins Heiligtum übertragen wird ist:
      Es ist eine Art Quittung für Gott Vater und für den Ankläger der uns die Sünden vor dem Vater vorhält und
      somit das Heiligtum verunreinigt( nur durch die Anklage)
      Die Sündenschuld ist durch Jesus bezahlt worden, als Quittung dafür, zeigt der Hohepriester sein Blut.
      Somit könnte Anklage und Freisprechung aller Sünden erklärt werden, oder?
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli59,

      Deine bisher wenigen im forum Beiträge habe ich gelesen.
      Mag sein, daß ich diese genau so oberflächlich gelesen habe, wie Du dies ebenfalls tatest.
      Auch bestimmte (An)Fragen hast Du ebenfalls noch nicht beantwortet.

      Deshalb erlaube mir direkt zwei Fragen an dich zu richten um deine Anliegen in deinen Beiträgen besser einordnen zu können.

      +) Bist Du getauftes STA-Mitglie ?

      +) Was veranlaßt dich deine Antworten von Armin auf deine Fragen, (Verunreinigung des Himmlischen Heiligtum) welche Du auf auf seiner Web-Seite gefunden und (hoffentlich nicht auch nur oberflächlich) gelesen hattest, hier in diesem Forum zu thematisieren, statt dies doch dort zu tun ?

      liebe Grüße dir
      Yokurt
    • Yokurt schrieb:

      Auch bestimmte (An)Fragen hast Du ebenfalls noch nicht beantwortet.
      Ich wüsste jetzt nicht, welche Fragen ich nicht beantwortet habe, im Gegenteil auf meine Fragen, habe ich wenig Antworten bekommen.

      Ich habe die Beiträge hier im Forum keineswegs oberflächlich gelesen. Dies ist eine abwertende Unterstellung gegen meine Person.
      Ist es hier Verboten über Armins Heiligtumslehre zu schreiben? ( habe ich nicht auf seine WEB- Seite gefunden). Wenn man ganz normal online sucht, kann man unterschiedliche Meinungen über das Heiligtum finden. - Gott sei Dank-
      Hast du damit Probleme, möchtest du das ich hier nicht mehr schreibe?
      Möchtest du wissen zu welcher Gruppierung ich gehöre? Welche Rolle spielt es für dich, ob ich ein Adventist bin oder nicht?
      Ich bin ein Christ der ernsthaft Interesse an der Heiligtumslehre hat.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo liebe Elli59,

      zwischenzeitlich habe ich mich etwas schlau(er) gemacht und auch deine Beiträge aus Jänner 2013 gelesen.

      +) du bist also Adventistin gewesen--- aktuell nun nicht mehr

      +) Auch stehst Du nun der adv.Heiligtumslehre ebenfalls zumindest kritisch bis ablehnend gegenüber.

      +) Von daher ist es für mich umso mehr ---weder passend noch stimmig, ---daß Du nun die auf der Web Seite von Armin (er vertritt ja ebenfalls in weiten Glaubensbereichen nicht mehr die adv. Glaubens-Positionen) gefundene Verständnis zu diesem Thema nun in einem
      adv.ausgewiesenen Forum (abermals) thematisierst.------
      ========================================================================================================================
      nein--es ist nicht verboten, nur--------nicht alles was nicht verboten ist, macht schon deswegen Sinn.

      Von daher ist auch deine (An)Frage ob ich damit Probleme hätte rein rethorischer Natur----aber Danke für deine Nachfrage.

      Grundsätzlich ist es ja so, daß (Mindest) Infos den Gesprächspartener betreffend---z.b. christliche Gruppenzugehörigkeit mituzuteilen -----, ich sagte es ja schon---erstens ohnehin zu den Standardregeln zwecks guter Verständigung sinvoll sind, zweitens zumindest auf Anfrage bekanntzugeben üblich ist. Je besser man sich "kennt"---umso weniger Mißverständnisse sind zu erwarten.

      l.g.y.
    • Yokurt schrieb:

      zwischenzeitlich habe ich mich etwas schlau(er) gemacht und auch deine Beiträge aus Jänner 2013 gelesen.

      +) du bist also Adventistin gewesen--- aktuell nun nicht mehr

      +) Auch stehst Du nun der adv.Heiligtumslehre ebenfalls zumindest kritisch bis ablehnend gegenüber.

      Ich weiß nicht was du mit mir für ein Problem hast. Wo bitte steht das ich ein Adventist war?
      Ich war nie ein Adventist, obwohl ich den Sabbat halte.
      Aktuell bin ich immer noch Christ und verstehe die Verunreinigungslehre bzw Untersuchungsgericht, der Adventisten nicht - Beim besten Willen nicht -
      Da die Adventisten vorgeben sich in der Heiligtumslehre sehr gut auszukennen, bin ich hier.
      Anscheinend hast du Probleme mit der Lehre von Armin, dann gehe doch bitteschön zu ihm persönlich hin und klär das mit ihm.
      Ich bin kein Anhänger von Armin Krakolining. Ich habe erst vor ein paar Tagen seine Themen kurz überflogen und kann
      dir nicht einmal genau sagen was er so lehrt. Aber hier mich in eine Armin Krakolining Schublade zu stecken halte ich für unseriös, und genau das wirfst du mir hier vor. Vielleicht solltest du mehr auf dein Verhalten obacht geben. :?: :thumbup:

      Yokurt schrieb:

      Grundsätzlich ist es ja so, daß (Mindest) Infos den Gesprächspartener betreffend---z.b. christliche Gruppenzugehörigkeit mituzuteilen -----, ich sagte es ja schon---erstens ohnehin zu den Standardregeln zwecks guter Verständigung sinvoll sind, zweitens zumindest auf Anfrage bekanntzugeben üblich ist. Je besser man sich "kennt"---umso weniger Mißverständnisse sind zu erwarten.
      Meine Gruppenzugehörigkeit habe ich in meinem Profil angegeben.
      Wer bist du, bist du hier ein Forumspolizist?
      Ich würde es für sinnvoller Halten über das biblische Heiligtum zu diskutieren.
      Wenn du mit Armin s Auslegung Probleme hast, dann bitte bitte erkläre es mir biblisch!!!!
      Ich würde mich sehr freuen.

      Hier noch einige Fragen bzgl. Heiligtum

      Wo in der Bibel steht, dass unsere Sünden zuerst vergeben und später( nach der Untersuchung) ausgetilgt werden?

      Bei Jesus Kreuzigung zerriss der Vorhang, der Heiligtum und Allerheiligste trennte, in zwei Stücke.
      Wo steht geschrieben, dass im Himmlischen Heiligtum bis 1844 noch ein Vorhang war, durch den Jesus danach als Hohepriester hineinging?

      Ich lese im Hebräer Brief, das Jesus als unser Hohepriester, unser Vermittler und Fürsprecher vor dem Vater ist. Wo steht das er zuvor als Priester bis 1844 seinen Dienst machen musste? Vielleicht gibt es da irgendwelche Hinweise die ich übersehen habe?

      Wo steht geschrieben, das der Sünder laut oder im Gedanken seine Sünden, mit der Handauflegung, auf das Opfertier übertrug?

      Wo steht geschrieben, das durch das Blut der Opfertiere, das Heiligtum mit den bereuten Sünden verunreinigt wurde?

      Wenn Blut verunreinigt, wurde dann der Gnadenstuhl am großen Versöhnungstag auch verunreinigt.
      Wenn nicht warum denn nicht? Ist doch für die Sünden des Volkes auch ein Ziegenbock gestorben?

      Warum war das Brandopfer ein Sühnopfer, hier wurde offensichtlich nur
      Fleisch verbrannt und die Eingeweide gesäubert, aber hier wurde keine
      Schuld direkt auf das Brandopfer gelegt?

      Ich habe noch viele Fragen, aber nun soll erst mal Schluß sein.
      Ich hoffe doch, dass wir persönliche Probleme beiseite Räumen und uns nun dem Thema zuwenden können.

      Gottes Segen dir
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli59,

      Wo bitte steht das ich ein Adventist war?
      sorry, habe ich in deinem ersten Vorstellungs-Beitrag falsch gelesen----

      viele weitere Fragen führst Du in deinem letzten # an, wünsch dir weiterhin--- vor allem endlich dich befriedigende ---Antworten.

      l.g.y.
    • Grundsätzliches zur Heiligtumslehre

      Elli59 schrieb:

      Wo in der Bibel steht, dass unsere Sünden zuerst vergeben und später( nach der Untersuchung) ausgetilgt werden?

      Bei Jesus Kreuzigung zerriss der Vorhang, der Heiligtum und Allerheiligste trennte, in zwei Stücke.
      Wo steht geschrieben, dass im Himmlischen Heiligtum bis 1844 noch ein Vorhang war, durch den Jesus danach als Hohepriester hineinging?
      Liebe Elli59,

      zu Deiner ersten oben zitierten Frage: Es gibt verschiedene biblische Ansätze, die uns zeigen, dass die zeitweilige Vergebung noch nicht die abschließende und endgültige Vergebung oder Austilgung der Sünde ist. In Hesekiel 18:21-24 ist von Gottlosen die Rede, die sich bekehrt und "Sündenvergebung" erlangt haben, aber dennoch, wenn sie sich wieder abkehren, soll an all ihre Gerechtigkeit, die sie getan haben "nicht gedacht werden" (Vers 24). Auch das Gleichnis vom großen Schuldner (Matt. 18:23ff) zeigt, dass zwar große Schuld vergeben werden kann, aber das nachfolgende Handeln darüber entscheidet, ob es auch dabei bleibt - jedenfalls musste der große Schuldner oder Schalksknecht, die zuvor erlassene Schuld doch noch zurückzahlen.
      Das gleiche Prinzip der Vergebung auf Zeit finden wir auch in der Heiligtumslehre. Das Heiligtum war keine neue Erfindung von Gott, sondern Mose wurde das Urbild im Himmel gezeigt und er sollte danach die Stiftshütte bauen - natürlich wird es im Himmel andere Materialen als Dachsfelle gegeben haben, aber in den Grundzügen wurde das irdische Heiligtum nach dem Bilde gebaut. Auch der Ritus des Zeremonialdienstes entsprich dem Ritus im himmlischen Heiligtum.
      Im irdischen Heiligtumsdienst wurde während des ganzen Jahres der "tägliche Dienst" verrichtet und die Sünde der Sünder auf das Heiligtum übertragen, sei es durch Sprengung des Blutes des stellvertetenden Tieropfers an den Vorhang oder durch Bestreichung der Hörner des Brandopferaltars, auf das der Sünder seine Sünde bekannt hatte oder durch Essen des Sündopferfleisches. Jedenfalls war das Heiligtum durch die Sünden der Israeliten verunreinigt worden und bedurfte deshalb der Reinigung, die am großen Versöhnungstag (vgl. 3. Mose 16) hauptsächlich durch drei Opfer vollzogen wurden. Zunächst musste der Hohepriester für seine und seines Hauses Sünde Sühne schaffen und dann den "unschuldigen Bock" für Jahwe, auf den kein Sündenbekenntnis abgelegt wurde, weil er das sündlose Gotteslamm Jesus symbolisierte, schlachten und damit das Heiligtum entsühnen. Dann wurde auf den Bock Asasel die Missetaten der Israeliten bekannt und dieser weg vom Lager in die Wüste geführt. Damit war die Sünde weg vom Lager und das Volk konnte sich freuen, dass ihre Sünden für das vergangene Jahre beseitigt waren. Allerdings war auch diese Versöhnung nicht endgültig, denn Daniel berichtet uns im 7. Kapitel, dass es ein Untersuchungsgericht im Himmel gibt, wo die Bücher über unser Leben aufgetan werden und in dieser brenzligen Situation erscheint der Menschensohn vor ihm, um für diejenigen zu bitten, die bis zum Lebensende treu geblieben sind. Genauso wie es den täglichen und jährlichen Dienst im irdischen Heiligtum gab, gibt es auch im himmlischen Heiligtum zwei Phasen, wobei der jährliche Dienst 1844 im Himmel begann, wo erst die Bücher der Toten geöffnet und dann die Leben gerichtet werden. In der Offenbarung finden wir in den ersten Kapiteln immer wieder Anklänge an Geräte, die im Heiligen standen (siebenarmiger Leuchter, Jesus wandelt unter diesen sieben Leuchtern; Räuchergefäß) bis in Offb. 11:19 die Bundeslade erscheint und hier den Hinweis haben, dass Jesus nun im Allerheiligsten ist, denn im irdischen Heiligtum befand sich die Bundeslade ebenfalls im himmlischen Heiligtum. Auch der Hinweis in Dan. 7:9, dass der Thron Gottes "Räder" besitzt, lässt darauf schließen, dass sein Thron erst im Heiligen und dann ins Allerheiligste bewegt wurde.
      Da das irdische Heiligtum ein Abbild des himmlischen war, ist es auch nur folgerichtig ebenfalls zwei Phasen des Dienstes im Himmel zu erwarten. Und der Prophet Daniel nennt auch die Zeit, wann diese zweite Phase, nämlich die Reinigung des Heiligtums erfolgen sollte: nach 2300 Abendmorgen, die im Jahre 1844 endeten.
      Das waren einige Gedanken im Überblick. Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir Gott demütig und aufrichtig um Weisheit bitten, zu einer klaren Erkenntnis kommen werden. Das heißt aber nicht, dass wir auf alle Fragen eine Antwort erhalten werden. Manches wird vielleicht erst Jahre später oder erst im himmlischen Jerusalem geklärt werden.
      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neo-Apostel ()

    • wach auf schrieb:

      Kann sein, dass Gott heute ein Auge zudrückt.


      Wenn der Glaube so kompliziert ist wie Du ihn beschreibst, hat kaum jemand eine Chance gerettet zu werden.
      Ich denke bei mir wird er ein Auge zudrücken, quatsch, ich nehme sein Geschenk dankend an!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Bogi111 schrieb:

      wach auf schrieb:

      Kann sein, dass Gott heute ein Auge zudrückt.


      Wenn der Glaube so komplitziert ist wie Du ihn beschreibst,hat kaum jemand eine Chance gerettet zu werden.
      Ich denke bei mir wird er ein Auge zudrücken,quatsch, ich nehme sein Geschenk dankend an!


      Es ist wohl wahr, dass die Adventisten sich auf die Anfänge zurück erinnern sollten, das heißt aber nicht, dass Du einfach eine Aussage aus dem Beginn des Thraeds Nr.1 aus dem Zusammenhang hier zitieren kannst. Das sind Methoden, die manch einer in seiner Dr.-Arbeit angewendet hat. :D
    • Neo-Apostel schrieb:

      zu Deiner ersten oben zitierten Frage: Es gibt verschiedene biblische Ansätze, die uns zeigen, dass die zeitweilige Vergebung noch nicht die abschließende und endgültige Vergebung oder Austilgung der Sünde ist. In Hesekiel 18:21-24 ist von Gottlosen die Rede, die sich bekehrt und "Sündenvergebung" erlangt haben, aber dennoch, wenn sie sich wieder abkehren, soll an all ihre Gerechtigkeit, die sie getan haben "nicht gedacht werden" (Vers 24). Auch das Gleichnis vom großen Schuldner (Matt. 18:23ff) zeigt, dass zwar große Schuld vergeben werden kann, aber das nachfolgende Handeln darüber entscheidet, ob es auch dabei bleibt - jedenfalls musste der große Schuldner oder Schalksknecht, die zuvor erlassene Schuld doch noch zurückzahlen.

      Hesekiel 18, 21-24 sehe ich so ähnlich wie Hebräer 10,21 - 26: mutwilliges Sündigen

      In beiden Fällen haben sie die „Gerechtigkeit Jesus“ angenommen und sind wieder in das Alte zurückgefallen. Sie haben die „Gerechtigkeit“ wieder verlassen. Entweder ist man Christ oder nicht.

      Aber solange der Mensch bei Jesus bleibt, kann er nicht mutwillig sündigen. In Hebräer 10,21 -26 wird deutlich, dass sie die Gnade wieder verworfen haben. Hier geht es nicht um noch nicht überwundene Sünden oder noch nicht vergebene Schuld

      Hebr. 10,38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Hier wird wieder klar ausgesagt, wie wichtig der Glaube an das Heil ist.

      Matt, 18:23 Hier geht es um ein König der nicht in die Herzen sehen kann und dann später wieder seine Forderungen an den Schuldner stellte.

      Ich glaube das die zentrale Aussage dieses Gleichnisses nicht ist, dass Gott einmal erteilte Vergebung wieder rückgängig machen kann, sondern dass wir anderen gegenüber zum Vergeben BEREIT sein müssen, wenn wir von Gott Vergebung für uns erwarten. Christus selbst hebt diesen Punkt ganz klar hervor, wenn Er sagt: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben“
      (Matthäus 6,14.15). Anders gesagt, ein Mensch, der nicht BEREIT ist zu vergeben, der gegen ihn gesündigt hat, dem sind seine Sünden in Wirklichkeit vor Gott nie bewusst geworden. Mit der Wiedergeburt weiß der Mensch um seine Schuld vor Gott und das ihm von Gott erbrachte Geschenk. Die daraus folgende Vergebung seines Nächsten ist die Frucht der Wiedergeburt.In sehr schweren Fällen kann eh nur Gott durch den HG die Vergebung bewirken. Der Mensch hat von sich aus gar nicht die Kraft dazu.

      Wenn ein Christ beharrlich an seiner Unversöhnlichkeit festhält, sollte hinterfragt werden, ob er überhaupt wiedergeboren ist.Hier gilt für mich: Entweder bist du Christ oder du bist es nicht.Über den individuellen Heiligungsprozess eines Einzelnen weiß auch nur Gott bescheid, der die Herzen kennt.Sicherlich kann ein Gläubiger durch das Betrüben des HG nach und nach sein Heil wieder verlieren. Aber Gott kennt die Seinen schon vor Grundlegung der Welt ( Epheser 11)

      Und weil Gott die Seinen kennt, warum dann noch ein Untersuchungsgericht?


      Hier liegt eine große Gefahr in der falsch verstandene Lehre von der Rechtfertigung aus dem Glauben oder der Gnade. Wie schnell sind wir durch geschehenes Unrecht emotional Aufgebracht. Wenn wir jedes mal im Hinterkopf haben, das wir unser Heil wieder verlieren könnten........??? Deswegen habe ich mit dieser Lehre große Probleme, weil sie verunsichert und nicht eine Heilsgewissheit vermittelt, so wie ich es in Römer/Hebräer lese und die für die Heiligung auch sehr wichtig ist.

      Zum Himmlischen Heiligtum schreibe ich später etwas
      Gruß

      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Elli59 schrieb:

      Über den individuellen
      Heiligungsprozess eines Einzelnen weiß auch nur Gott bescheid, der
      die Herzen kennt.

      Ich vertrete auch die Meinung, wenn wir uns Gott übergeben haben, das Gott schon auf uns aufpasst das wir uns nichtmehr von IHM abwenden.
      Diese Geschichte mit dem König Hiskia hat mich doch nachdenklich gemacht,das trotz starkem Glauben die "Eitelkeit" uns eine Falle werden kann.
      Jes.36
      16 Hört nicht auf Hiskia! Denn so spricht der König von Assyrien: Schließt Freundschaft mit mir und kommt zu mir heraus, so soll ein jeder von euch von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und aus seinem Brunnen trinken,
      Jes.37
      6 Jesaja aber sprach zu ihnen: So sollt ihr eurem Herrn sagen: So spricht der HERR: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, mit denen mich die Knechte des Königs von Assyrien geschmäht haben!

      20 Nun aber, HERR, unser Gott, errette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erfahren, dass du, HERR, allein Gott bist!
      21 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du von mir erbeten hast wegen des Königs Sanherib von Assyrien, habe ich gehört.
      Jes.38
      1 Zu der Zeit wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben.
      5 Geh hin und sage Hiskia: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will deinen Tagen noch fünfzehn Jahre zulegen
      6 und will dich samt dieser Stadt erretten aus der Hand des Königs von Assyrien und will diese Stadt beschirmen.
      Jes.39
      3 Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was sagen diese Männer und von woher kommen sie zu dir? Hiskia sprach: Sie kommen aus fernem Lande zu mir, nämlich aus Babel.
      4 Er aber sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Hiskia sprach: Alles, was in meinem Hause ist, haben sie gesehen, und es gibt nichts, das ich ihnen nicht gezeigt hätte von meinen Schätzen.
      5 Und Jesaja sprach zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN Zebaoth:
      6 Siehe, es kommt die Zeit, dass alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, nach Babel gebracht werden wird, sodass nichts zurückbleibt, spricht der HERR.
    • Bogi111 schrieb:

      Ich vertrete auch die Meinung, wenn wir uns Gott übergeben haben, das Gott schon auf uns aufpasst das wir uns nichtmehr von IHM abwenden.
      Diese Geschichte mit dem König Hiskia hat mich doch nachdenklich gemacht,das trotz starkem Glauben die "Eitelkeit" uns eine Falle werden kann.
      Die Bibel sagt mir, dass wir sehr wohl nach unsere Bekehrung wieder abfallen können. Die Bibel zeigt uns Persönlichkeiten, die schwer gesündigt haben, dann aber wieder zur Buße und Umkehr fanden. Andere wiederum konnten nicht Buße tun. Wieso und warum??
      Ich denke das gerade Eitelkeit eine sehr üble Sünde ist, weil Stolz Umkehr verhindert.
      Warum sind Menschen eitel? Müssen sie vielleicht damit einen Mangel überdecken?
      So mancher Mensch kann sich glücklich schätzen, wenn er wie der verlorener Sohn, im Schweinestall endet.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

    • Zitat von »Neo-Apostel«
      Dann wurde auf den Bock Asasel die Missetaten der Israeliten bekannt und dieser weg vom Lager in die Wüste geführt
      Ich dachte bisher immer, das der Bock Asael, Satan demonstrieren würde, weil er die nichtbereuten Sünden selbst tragen müsse.
      Nun sehe ich das der Bock Asael die bereuten Sünden Israels in die Wüste trug. So lese ich die Textstelle in der Schrift. Erst wenn die Israeliten den Bock Asael sahen, wußten sie, das der Hohepriester Sühnung bewirkt hatte.
      Warum sollte nicht auch das Blut das am Versöhnungstag geschlachteten Bockes, das auf den Gnadenstuhl gesprengt wurde, dazu dienen, die Schuld des Volkes auf den Gnadenstuhl zu übertragen und diesen dadurch zu verunreinigen?
      Wenn einerseits das Blut, das auf den Gnadenstuhl gesprengt wurde, dazu diente, Schuld zu entfernen, warum sollte dann nicht das Blut, das bei jedem gewöhnlichen Sündopfer auf den Brandopferaltar gesprengt wurde, dazu dienen, Schuld zu entfernen?
      Andere Ausleger des Himmlischen Heiligtums meinen: Nachdem der Herr das Volk davor gewarnt hatte, Blut zu essen, gab Er durch Mose den Grund für dieses Verbot an:
      „Denn das Leben
      (nephesch) des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung (kapper) für eure Seelen (naphschutechem) zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung (yekapper) tutdurch das Leben (nephesch) in ihm“ (3 Mo17,11). Das Verb kipper bedeutet im Pi’el bedecken oder versöhnen.
      Der gerade zitierte Vers macht deutlich, dass das Blut auf dem Altar Versöhnung für die Seelen der Opfernden erwirkte. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass dies nur am Versöhnungstag geschehen ist. Wenn dieses Blut, das auf den Altar aufgetragen wurde, dem Opfernden Versöhnung erwirkte und seine Sünden zudeckte, wie kann man dann behaupten, das Auftragen des Blutes auf den Altar bedeute, dass die Sünden des Opfernden jetzt auf das Heiligtum übertragen werden?

      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Es ist für mich logisch,dass die allgemeine Tilgung der Sünde dazu diente, jene Sünden des Volkes und der Priester zu bedecken, für die während des vorangegangenen Jahres keine Opfer gebracht worden waren, und das Eintreten des Hohepriesters in das Allerheiligste war eine Vorausschau auf das zukünftige Entfernen des Bösen, das das Volk von Gott trennte, und ein Vorgeschmack von dem Werk unseres großen Hohepriesters Jesus Christus, der „ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen ist und uns eine ewige Erlösung erworben hat“ (Heb 9,12).
      Gerade im Hebräerbrief vermisse ich den Hinweis auf einen vorläufigen Dienst Jesus als Priester und dann nach einem gewissen Zeitabschnitts, den Dienst als Hohepriester. Im Gegenteil, ich lese, dass nach der Himmelfahrt Jesus, der Dienst als Hohepriester begann.
      Andere Ausleger des Himmlischen Heiligtums meinen: Dass das regelmäßige Brandopfer, das so genannte tamid, in erster Linie kein Sühnopfer war, sondern verdeutlichte,wie alle anderen Brandopfer auch, die Selbsthingabe des Opfernden an Gott.Zuerst die Selbsthingabe Jesus an Gott Vater und unsere Hingabe an Gott, indem wir unser Fleisch mit Jesus kreuzigen.
      Römer 6,6: Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde,sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen.
      Gal 2. 20: Zusammen mit Christus bin ich gekreuzigt; ich lebe aber, doch nicht mehr ich,sondern in mir lebt Christus.”
      Rö 12. 1 - 2 ...Körper Gott als ein lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer bereitzustellen... als euren folgerichtigen Gottesdienst.”

      Nur an dieser Stelle wird laut die Schuld bekannt:
      Und hat er die Sühnung des Heiligtums und des Zeltes der Begegnung und des Altars vollendet, dann soll er den lebenden Ziegenbock herbei bringen. (16,21) Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Ziegenbocks und bekenne auf ihn alle Schuld der Söhne Israel und all ihre Vergehen nach allen ihren Sünden. Und er lege sie auf den Kopf des Ziegenbocks und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste, (16,22) damit der Ziegenbock all ihre Schuld auf sich trägt in ein ödes Land; und er schicke den Ziegenbock in die Wüste....

      Beim Brandopfer werden auch die Hände aufgelegt zur Sühnung. Manche Ausleger meinen, das das Schuldlose des Opfertieres auf den Opfernden übertragen würde(kann jetzt leider die Bibelstelle nicht finden – vielleicht später). Aber für mich ist es logischer, das das übertragene Blut ein Bild für eine Quittung darstellt. Ein Beleg für die Freisprechung des Sünders.

      Wie kann Sünde übertragen werden? Sündeist Übertretung von Gottes Gesetz. Daraus folgt die Schuld. Meine Sünde kann aufgeschrieben werden, aber wenn die Schuld beglichen ist, wird der Schuldige frei gesprochen.Sünde geschieht in der Gegenwart, Schuld bleibt. Wenn überhaupt dann sollte die Schuld übertragen werden. Diese Schuld wurde von Jesus, als Brandopfer beglichen
      In der Offenbarung finden wir in den ersten Kapiteln immer wieder Anklänge an Geräte, die im Heiligen standen (siebenarmiger Leuchter, Jesus wandelt unter diesen sieben Leuchtern; Räuchergefäß) bis in Offb. 11:19 die Bundeslade erscheint und hier den Hinweis haben, dass Jesus nun im Allerheiligsten ist, denn im irdischen Heiligtum befand sich die Bundeslade ebenfalls im himmlischen Heiligtum. Auch der Hinweis in Dan. 7:9, dass der Thron Gottes "Räder" besitzt, lässt darauf schließen, dass sein Thron erst im Heiligen und dann ins Allerheiligste bewegt wurde.
      Da das irdische Heiligtum ein Abbild des himmlischen war, ist es auch nur folgerichtig ebenfalls zwei Phasen des Dienstes im Himmel zu erwarten

      Ich lese in Offenbarung 11:19 eine Gerichtsszene, die von der Bundeslade ausgeht. Ich meine das es hier um das Endgericht geht.
      Natürlich ist Jesus jetzt im Allerheiligsten, sagt doch der Hebräer Brief dies klar und deutlich. Dass Jesus auch im Heiligtum für uns den Vermittlerdienst ausübt, ist auch klar.Dadurch lassen sich die Gegenstände im Heiligtum, in der Offenbarung erklären.

      Dan 7:9 Hier heißt es auch Throne. Sein Thron Feuerflammen, dessen Räder loderndes Feuer.Mein erster Eindruck ist: Das es hier um ein Gericht geht, ausgehend vom Thron des Allerheiligsten.Von einem "vorerst Priesterdienst" Jesu bis 1844 im Heiligtum und dann den anschließenden Hoherpriester-Dienst im Allerheiligsten, lese ich nichts

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Elli59 schrieb:

      Hallo Armin Krakolining,

      sehr gute Gedanken über die Verunreinigung des Himmlischen Heiligtum

      hopeandmore.at/files/STUDIEN/AK/TODJESU/OPFER/21_S725.pdf

      Ich habe jetzt deine Gedanken aus Zeitmangel nur oberflächlich gelesen. Sie sind allerdings sehr interessant und machen Lust auf mehr Bibelstudium. Mein erster Gedanke bezüglich des Blutes, dass ins Heiligtum übertragen wird ist: Es ist eine Art Quittung für Gott Vater und für den Ankläger der uns die Sünden vor dem Vater vorhält und somit das Heiligtum verunreinigt ( nur durch die Anklage)
      Die Sündenschuld ist durch Jesus bezahlt worden, als Quittung dafür, zeigt der Hohepriester sein Blut.
      Somit könnte Anklage und Freisprechung aller Sünden erklärt werden, oder?
      Gruß

      Mir wäre es sehr recht, wenn man meine Erklärungen in dieser von Dir verlinkten Studie, kritisch beleuchtet und mir anhand der Bibel zeigt, was darin eventuell nicht stimmt.

      Allen voran würde ich gerne wissen, mit welchen konkreten Bibelstellen ein bibelfundierter Christ beweisen kann, dass eine Sünde, die jemand begangen hat, durch reines und somit heiliges Opferblut auf das Heiligtum übertragen wurde, und dieses Heiligtum dann sinnbildlich dadurch verunreinigt wurde????

      Wo steht auch in der Bibel, dass Gott überhaupt den Israeliten oder den Priestern anordnete, ihre Sünden bei der Handauflegung auf das Haupt des jeweiligen Opfertieres zu bekennen, und dass der Priester dann durch das Opferblut die Sünden auf das Heiligtum übertragen müsse???

      Dabei wäre zu bedenken, dass die Opfer ja überhaupt nur für unbewusste Sünden gedacht waren. (Siehe 3. Mo. 4 -5) Das heißt, dass Gott für bewusste Sünden, gar keine Opfer vorgesehen hatte.

      Oder kann mir jemand sagen, wo ich im Gesetz Moses nachlesen kann, welches Opfer ein Israelit nur z. B. bei der Übertretung irgend eines der 10 Gebote bringen musste, und wohin das Blut eines solchen Opfers getragen werden musste?

      Welches Opfer konnte er bringen, wenn er z. B. darüber hinaus Unreines gegessen, sich betrunken hat, oder den Zehnten nicht gegeben hat, oder wenn er lieblos, neidisch, gehässig, unfreundlich, unehrlich etc... war ???

      Wo steht, dass Gott von den Israeliten, die z. Teil auch 100te Km vom Heiligtum entfernt waren, verlangte, wegen jeder dieser oft alltäglichen Sünden nach Jerusalem zu ziehen, und dann erst dort ihre Sünden über einem Opfertier bekennen mussten?

      Was war denn z. B. , wenn jemand krank wurde und vielleicht vorher starb, bevor er nach Jerusalem kommen konnte und seine Sünde auf ein Opfertier übertragen konnte?

      Oder wie hat Gott den Israeliten vergeben, als sie über 70 Jahre lang gar keinen Tempel hatten und sie in dieser Zeit weder für unbewusste noch für bewusste Sünden ein Opfer bringen und somit auch kein Blut ins Heiligtum bringen konnten? Hat Gott ihnen in dem Fall keine Vergebung spenden können? In dem Fall hätte z. B. Daniel keine Vergebung haben können, denn so lange er lebte hat er keinen Tempel mehr in Jerusalem gesehen?

      Wo kann man in der Bibel nachlesen, dass Sünde das Heiligtum erst dann verunreinigt, wenn sie bereut und ehrlich vor Gott bekannt wird und wenn der Sünder Gott um Vergebung bittet?

      Das wären nur mal so einige Fragen, wo ich gerne wissen würde, wie man das aus dem Verständnis advent.-bilischer Heiligtumslehre heraus erklärt? Ich nehme an, dass sich das auch andere Leser hier fragen könnten.

      Armin
    • Untersuchungsgericht notwendig

      Elli59 schrieb:

      Und weil Gott die Seinen kennt, warum dann noch ein Untersuchungsgericht?
      Liebe Elli59,

      Natürlich kennt Gott unsere Herzen und die Zukunft, aber es geht beim Untersuchungsgericht nicht nur um Gott, sondern auch um die Rechtfertigung Gottes vor dem Weltall. Satan war es ja gelungen, nachdem er Gott gleich sein wollte und aus Neid einen großen Streit im Himmel auslöste (Offbarung 12), Gott in ein schlechtes Licht zu stellen, so als sei dieser ein Tyrann und seine Gesetze unnötig. Sein Einfluss und seine Beschuldigungen gegen Gott waren so stark, dass er sogar ein Drittel der Engelwelt auf seine Seite ziehen konnte. Gott hätte Satan und die abgefallenen Engel sofort töten können. Aber dann wäre bei vielen treuen Engeln immer noch ein kleiner Zweifel übrig geblieben, ob nicht doch etwas Wahres an den Anschuldigungen Satans dran sei. Sünde und deren Auswirkungen waren bis dahin unbekannt und deshalb eine Verunsicherung nur natürlich. Damit den Engeln und auch den intelligenten Lebewesen des ganzen Weltalls verständlich werden konnte, wohin Sünde und Abfall von seinen heiligen Ordnungen führt, ließ Gott Satan und seine Verbündeten am Leben, um ihnen Gelegenheit zu geben, ihre eigenen Grundsätze zu entfalten und zu offenbaren. Und wir sehen von Adam und Eva an, was Satan und die bösen Engel angestiftet haben, so dass Mord und Totschlag, Lüge und Hass bis heute an der Tagesordnung sind. Auf der anderen Seite hat Gott nicht nur Gerechtigkeit, sondern vor allem Liebe walten lassen, die ihren Höhepunkt im Leben Jesu und durch sein Tod am Kreuz für uns fand. Das ganze Weltall erlebte die schreckliche und entschlossene Grausamkeit der bösen Engel, die selbst vor dem Mord an den Gottessohn nicht zurückschreckten, sondern die Menschen dazu aufstachelten.
      Gott hat nichts zu verbergen und deshalb hält Gott ein offenes Gericht, so dass sich alle Engel überzeugen können - immerhin standen "zehntausendmal Zehntausende" Dan. 7:10 im Gericht vor ihm. Diese große Zahl der Zeugen sehen wie treu und gerecht Gott gehandelt hat, was sie selbst in ihrem Vertrauen stärkt und was sie allen anderen bezeugen können. Wenn diese Weltzeit zuende gegangen ist, wird es auch nicht den leisesten Zweifel mehr an der Gerechtigkeit Gottes geben.
      Aber nicht nur diese Gründe sind maßgebend, sondern vor allem, dass Gott uns in Daniel 7 offenbart hat, dass vor Jesu Wiederkunft ein Gericht stattfindet, wo die Bücher aufgetan werden und Christus als Fürsprecher erscheint. Jesus wird aber nur für diejenigen eintreten, die bis zum Ende treu geblieben sind (wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig werden, Matth. 10:22; vgl. Offb. 2:10 u. 3:11). Die Treuen bleiben im Lebensbuch stehen, während die Untreuen ihre Sünde selber - ohne einen Fürsprecher - tragen müssen (und da sind wir wieder beim Gleichnis vom Schalksknecht) und aus dem Lebensbuch gestrichen werden.
      Außerdem muss vor Jesu Wiederkunft feststehen, wer würdig ist, an der ersten Auferstehung teilzuhaben und wer nicht.
      Auch war der große Versöhnungstag ein Tag des Gerichts für diejenigen, die arbeiteten und nicht fasteten (3. Mo. 23:29). Und so war der Versöhnungstag eine Reinigung von den begangenen Sünden sowie ein Gerichtstag. In Dan. 8:14 wird auf diese endgültige Reinigung und gleichzeitige Gerichtssitzung hingewiesen, die nach 2300 Jahren beginnen sollten. Sowohl in 3. Mose 16 (siehe Verse 16-20.30), als auch Dan. 7:14 sollte das Heiligtum entsühnt oder gereinigt werden von den Verunreinigungen der Gläubigen. Wir dürfen nicht den Fehler begehen und klare Aussagen der Schrift ignorieren.
      MfG