Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

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    • Die sogenannte "Heiligtumslehre" der Adventpioniere und E. Whites nach 1844 weist einen entscheidenden Schwachpunkt auf.

      In Offenbarung 11:2. ist vom äußeren Vorhof die Rede.

      Gemäß der Typologie der Adventpioniere müsste die Bedeutung des "Vorhofs" mit der Auferstehung und Entrückung Jesu "abgetan" sein. Offensichtlich ist er aber noch von entscheidender Bedeutung für die Erfüllung der symbolischen 3 1/2 Zeiten = 42 Monate =1260 Jahre und für die "Rechtfertigung des Heiligen" Daniel 8:14.

      Nach der "Nichterfüllung" des typologischen Entsühnungstages/Wiederkunft Christi 1844 suchten die Adventpioniere eine Erklärung für das "Ausbleiben". Ihre Erklärung meinten sie Hebräer 9 zu entnehmen. Leider beschreibt dieses Kapitel nicht den Entsühnungstag sondern erwähnt ihn nur am Rande Verse 7 und 27.28. Hebräerbrief spricht nur von der Tatsache, dass Jesus seit seiner Auferstehung im "Himmel selbst", im "Heiligen" dient, nicht im Allerheiligsten. Der "Vorhof" existiert weiter. Mit Hebräer 9:8. ist nicht der typologische Vorhof allein gemeint sondern die ganze "erste" mosaische Stiftshütte/Tempel.

      Das heißt, das typologische "Heiligtum" interessierte die späteren STA nur unter der Frage, inwiefern Jesus den "beständigen Dienst" oder den "Entsühnungsdienst" (des Yom Hakippurim) erfüllt, der "Vorhof" erschien ihnen mit dem Opfer Jesu "abgetan".

      Das mosaische Heiligtum hat aber eine viel größere typologische Bedeutung. In seiner Rede an die Athener deutet Paulus die umfassende biblische Bedeutung der Stiftshütte an: (Apg. 17:24. - 31.) Demnach bedeutet "Vorhof" den Bereich, in dem die Menschen "Gott suchen sollen ..." Ursprünglich war die "ganze Schöpfung" Gottes Heiligtum, nicht nur die "Himmel" sondern auch "Erde".


      Die Beschränkung des Heiligtums auf "Heiliges" und "Allerheiligstes" durch die Adventpioniere war ihrer Herkunft aus dem Puritanismus/Pietismus geschuldet. So kam die einseitige Deutung von Daniel 8:14. als rein "himmlisches" Geschehen auf.


      Noch William Miller hatte ein umfassenderes Verständnis des Heiligtums, da er Jesu "Erscheinen" zur Rettung der Seinen aus dem "Vorhof" 1844 erwartete. Damit hatte er die ursprüngliche/richtige Auffassung von "Entsühnungstag".


      Leider erwies sich Millers Zusammenlegung von "Entsühnungstag" mit der "Rechtfertigung des Heiligen" Daniel 8:4. als Irrtum.


      Deshalb schlage ich für Daniel 8:14. "Heiliges" eine Deutung vor, die sowohl Paulus Sicht (Apg. 17:24.-28.) einschließt als auch dem Danielbuch entspricht: Heiliges = heiliger Bund = Erlösungsbund von "Adam an"
    • freudenboten schrieb:

      Heiliges = heiliger Bund = Erlösungsbund von "Adam an"
      Vor Jesu Tod war der Hohepriester der Mittler der Entsühnung zwischen Erde und Himmel.

      Nach Jesu und seinen Tod ist das Himmelreich auf die Erde gekommen. Durch das wirken des Hl.Geistes und seiner Gemeinde als priesterliches Geschlecht, helfen wir Jesus Menschen mit dem Hohen Priester Jesus einen Bund einzugehen. Das Ganze streben Gottes war und ist den Menschen mit Gott zu versöhnen um Ihm wieder in einen Paradiesischen Zustand zu bringen...nehmen wir Jesu Auftrag ernst und verkündigen das baldige Wiederkommen unseres Herrn! Allen einen schönen Sabbat!
    • Bogi111 schrieb:

      Das Ganze streben Gottes war und ist den Menschen mit Gott zu versöhnen um Ihn wieder in einen Paradiesischen Zustand zu bringen...
      nehmen wir Jesu Auftrag ernst und verkündigen das baldige Wiederkommen unseres Herrn!
      Ja - So sei es - Amen!

      MARANATHA - UNSER HERR KOMMT! (1Kor 16,22)
    • Hallo Norbert.

      Ob das damals (um 1844) so gesehen wurde, wie Du es beschreibst, kann ich jetzt nicht mehr nach prüfen, Dafür fällt mir das Lesen allmählich zu schwer. Aber selbst wenn es so wäre, so muss das nicht heißen, dass man das heute immer noch so sieht. Die STA-Glaubenspunkte sind nicht starr, sondern dynamisch.

      Was Paulus den Athenern betr. des Vorhofes sagt, bedeutet nicht automatisch, dass man die bei der Auslegung des Heiligtums auf den Dienst Jesu genau so sehen muss..

      Ich errkenn jedenfalls, dass das Ganze ein Lehrstück ist, aus dem man vielerlei entnehmen kann.

      Jesus ist "das Lamm Gottes". Er ist das wahre Opfer. Das tierische Lamm war nur ein Symbol.

      Jesus ist der wahre Priester. Der irdische Tempel Priester war auch nur ein Symbol.

      Das Gleiche gilt für den Hohenpriester.

      Der irdische Tempel war ein "Schatten" des himmlischen Heiligtums. Dabei war in einigen Einzelheiten der salomonische Tempel anders als die Stiftshütte. Und bei der Messung des himmlischen Tempels in der Offb. fällt mir auf, dass der Vorhof nicht mehr gemessen wird. Er hat mach dem Tod Jesu keine Bedeutung mehr.

      Der Brandopfer Altar stand im Vorhof. Dort fand durch das Bestreichen der Hörner des Altars die Versöhnung statt. Jesus starb auf dieser Erde, außerhalb der heiligen Stadt. Auf unserer Erde fand die Versöhnung durch das Lamm Gottes statt. Und dieses einmalige Opfer (sagt der Hebräer Brief) reicht für alle Zeiten. Es braucht nicht wiederholt zu werden (wie in der RKK im Messopfer)

      Die letzte Versöhnung, die Beseitigung der im Heiligtum aufgehäuften Schuld, fand am Ende des Jahres-Zyklus statt, ein Symbol für das Ende der Welt. Dann wurde alle versöhnte Schuld auf den Bock Asasel gelegt (das war kein Symbol für Jesus, Asasel war kein Opferlamm. Nach meinem Verständnis ist der Bock Asasel ein Symbol für den Satan, dem mit Übertragung aller versöhnten Schulden quasi sein "Eigentum" zurück gegeben wird. Er hat ja alle Sünden verursacht. Und er kommt mit ihnen um. Den Ort seines Gerichtes und alles Bösen nennt die Bibel dann symbolisch den "feurigen Pfuhl".

      Damit ist dann die Welt wieder rein von aller Sünde.

      Zeitlich gesehen geschieht das in Offb. 20, 7ff.

      Liebe Grüße von benSalomo-
    • 1. Korinther 14:8.9. "... undeutlichen Ton... deutliche Worte..."

      Leider vermisse ich die deutliche Auseinandersetzung/Aufarbeitung bei STA über die Lehre William Millers von 1844.

      Es gibt eine Seite (wie Desmond Ford), die behaupten, Jesus sei etwa im Jahre 31, am "Tag der Erstlinge/Yom Tenuphah" ins himmlische "Allerheiligste" gegangen. Das ist aber textlich (Hebräerbrief) und auch symbolisch (Levitikus) nicht belegbar. Außerdem passt es nicht zu Daniel 9 ("70 Wochen"). Sie argumentieren oberflächlich, die Erwartungen Millers/der Milleriten seien "überspannt", also rein gefühlsmäßig, gewesen.

      Die andere Seite (sogenannte historische STA) hält an der Auslegung der Gruppe Edson, Hahn, Crosier, White, Bates u. a. nach 1844 fest, Jesus sei 1844 am "Entsühnungstag/Yom Hakippurim" ins Allerheiligste eingegangen. Sie erwecken den Eindruck, man könne auf einen "abgefahrenen Zug noch aufspringen". Ihre Sicht des "Entsühnungstages" entsprach dem Beitrag O.R. L. Crosiers zu der "kleinen Herde" nach 1844. Crosier selbst widerrief später diesen "Beitrag" und distanzierte sich von den STA.

      W. Miller und S. Snow hatten vor 1844 zwei wesentliche und richtige Bausteine des Verständnisses der "Zeit des Endes" in Daniel +
      Offenbarung entdeckt:

      1. Die historische Berechnung von Daniel 9+8, die 70 Jahrwochen (490+10) und die 2300 Jahre (490+10+1800)

      2. Die Auslegung des "Entsühnungstages/Yom Hakippurim" (Levitikus 16) als Beginn des Millenniums=Wiederkunft Christi (Offenbarung 20) und Ende der "Bekehrungsgnade"

      Ein dritter Baustein fehlte ihnen und auch der kleinen Herde nach 1844.

      Als S. Snow/W. Miller vor 1844 das Datum des Yom Hakippurim (21.10.44) als "Wiederkunftsdatum" verkündeten (Seventh-Month-Movement), entging ihnen unter dem "Stress der Eile", dass der "Siebte Monat" immer mit dem "ersten Neumondstag" begann. Der Entsühnungstag hingegen ist immer der "zehnte Tag".

      Das Ende der 2300 Jahre aus Daniel 8:14. Kap. 12:12. (1844) bedeutete keineswegs den "Entsühnungstag" am 21.10.1844 sondern den 11.10.1844 als Tag der "Siebten Posaune/Yom Teruah".

      Die Lehre Millers/Snows, dass der "Entsühnungstag" die Wiederkunft Christi sein müsse, ist und bleibt richtig. Falsch hingegen war die Annahme, dass das Ende der 2300 Jahre (Daniel 8:14. Kap. 12:12. Offenbarung 14:7.) schon den "Entsühnungstag" bedeute.

      Dies wäre der biblisch richtige Ausweg aus der "Großen Enttäuschung" gewesen.

      Stattdessen entschied sich die "kleine Herde" für die Version von O. R. L. Crosier (ein Postmillennialist unter den Milleriten und Gegner von Samuel Snow). Sie besagt, dass durch den "Entsühnungstag" zwar das "Millennium" beginnt, aber die "Bekehrungsgnade" bis zum Ende des Millenniums weitergehe.

      Obwohl Crosier selbst später seinen "Beitrag" zur Lehre der späteren STA widerrief, blieben diese dabei.

      1. Petrusbrief 3:15. mahnt uns "zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung..."

      Dieser Verantwortung sollte sich Jesusgläubige nicht entziehen.
    • freudenboten schrieb:

      Dieser Verantwortung sollte sich Jesusgläubige nicht entziehen.
      Deshalb halten sich Jesu Jünger an Jesu Worte.. in Luk.9,62 und versuchen nicht die Vergangenheit richtigzustellen...

      "Jesus aber sagte zu ihm: niemand, der die Hand an den Pflug gelegt und rückwärts sieht, ist tauglich für das Reich Gottes..."

      Rückschau bring nur dann etwas, wenn ich daraus Lerne gemachte Fehler nicht zu wiederholen....

      Aber wer ist schon ohne Fehler?
      • Berichtigung: Die "kleine Herde" nach 1844 übernahm nicht genau die Sicht Millers, dass das Millennium mit dem "Entsühnungstag" beginnt. Sie übernahm auch nicht genau die Sicht Crosiers, dass die Bekehrungsgnade bis zum Ende des Millenniumsnummer dauere. Daher konnte Crosier später seinen angeblichen "Beitrag" zur STA-Endzeitlehre "verleugnen". Die "kleine Herde" erfand einen Kompromiss zwischen Miller/Snow einerseits und Crosier andererseits: Vom Beginn des Entsühnungstags bis zum Beginn des Millenniums/Wiederkunft Christi liege eine unbekannte Zeitspanne/biblisch nicht offenbarter Zeitdauer mit letzter Bekehrungsgnade. Gemäß Offenbarung 10 liegt die biblisch nicht offenbarte Zeitspanne aber zwischen "Siebter Posaune/Yom Teruah" einerseits und Wiederkunft/Yom Hakippurim andererseits. Diese "letzte Zeit" der Bekehrungsgnade schließt an Daniel 8:14. Kap. 12:12. an. Daraus folgt: Zwischen Entsühnungstag und Wiederkunft gibt es (biblisch) keine nicht offenbarte "Gnadenzeit", kein "Untersuchungsgericht". Es gibt aber sehr wohl zwischen "Siebter Posaune" und Beginn des Entsühnungstages=Wiederkunft Christi eine "letzte Zeit" (Daniel) der "Rechtfertigung aus Glauben" und des "Vorwiederkunftsgerichtes" für verstorbene und lebende Gläubige (Daniel 7:9.ff Offenbarung 11:15.ff). Fazit: Der himmlische "Hohepriester" wird erst in Zukunft, am selben Tag, die Entsühnung im himmlischen "Allerheiligsten" beginnen und anschließend "wiederkommen".
    • Bogi111 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Dieser Verantwortung sollte sich Jesusgläubige nicht entziehen.
      Deshalb halten sich Jesu Jünger an Jesu Worte.. in Luk.9,62 und versuchen nicht die Vergangenheit richtigzustellen...
      "Jesus aber sagte zu ihm: niemand, der die Hand an den Pflug gelegt und rückwärts sieht, ist tauglich für das Reich Gottes..."

      Rückschau bring nur dann etwas, wenn ich daraus Lerne gemachte Fehler nicht zu wiederholen....

      Aber wer ist schon ohne Fehler?
      Nana, Bogi111, Rückschau etwa aufdas jahrhundertelange Schicksal der Habsburgermonarchie lässt einiges heutiges verstehen.Rückschau auf die ersten STA hier in Europa um 1850, ihre Auseinandersetzungen,untereinander, ihre Kämpfe mit dem Environment der Landeskirche und der Methodisten, Baptisten, Darbyisten - - ihr Kleben an "An deutschem Wesen wird dieWelt genesen" - die "einfachen Glieder", stundenlang sabbats in die Gemeinde marschierend (die von Arriach - Innerteuchen nach Villach, die aus Mödling und aus dem Schloss Liechtenstein /Maria Enzersdorf nach Mauer - --weil amn auch mit Vorvrkaufsfahrschein am SAbbat den FAhrer der Strassenbahn nicht für sich arbeiten lassen wollt)t - und doch ist ihr stilles Wesen und ihre Treue und ihre Güte ein Vorbild für uns heute.

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    • philoalexandrinus schrieb:

      und ihr stilles Wesen - -ds alles ist Lehrstück für uns !
      Wir haben ja gesehen wie lange es gebraucht hat und wieviel Widerstand ausgeübt wurde gegen Luthers Gedanken, dass Freiheit in Jesus gelebt werden konnte.

      Also sind wir jeden Tag auf der Hut, die kleine Füchse zu bekämpfen, die uns die Glaubensfreiheit mit frommen Sprüchen beschneiden wollen.
    • freudenboten schrieb:

      Fazit: Der himmlische "Hohepriester" wird erst in Zukunft, am selben Tag, die Entsühnung im himmlischen "Allerheiligsten" beginnen und anschließend "wiederkommen".
      Eine Sicht der Dinge, die aber der offiziellen Lehre der STA in Sachen "Untersuchungsgericht" widersprechen...!
    • STA-Theologen geben inzwischen selber zu, dass der Begriff "Untersuchungsgericht" nur dem calvinistischen Sprachgebrauch entstammt.
      Biblisch lässt sich nur vom "Rechtfertigungsgericht" vor der Wiederkunft sprechen. "Untersuchung" der (unvergebenen, sündigen) Werke wird erst nach der Wiederkunft stattfinden, zur Verurteilung der Gottlosen in der "zweiten Totenauferstehung". (Offenbarung 20)
    • Problem der STA: Sie wollen den Verständnisfehler Millers (1844 Wahrheit: Siebte Posaune - Irrtum: Entsühnungstag) nicht vollständig aufarbeiten.

      Stattdessen versuchen sie mit der Idee einer "Verzögerung" des Kommens (Parusie) Christi während des "Entsühnungstages" dem Widerspruch/der Enttäuschung der Millerbewegung zu entkommen.

      So einfach geht das nicht! Deshalb wird die STA-Sicht der zeitlichen "Überdehnung des Entsühnungstages" zu Recht als ein "theologisches Monstrum" bezeichnet.

      Jesus: "Siehe ich komme plötzlich! (griechisch tachys, englisch quickly) Offenbarung 3:11. Kap. 22:20. Matthäus 24:42.-25:13.

      Die Apostel hatten keine "Naherwartung" (2. Thessalonicher 2:2.3.) sondern eine "Plötzlich-Erwartung". Daher konnte es auch keine "Große Enttäuschung" für sie geben.

      Maran Atha, der Herr kommt!
    • freudenboten schrieb:

      STA-Theologen geben inzwischen selber zu, dass der Begriff "Untersuchungsgericht" nur dem calvinistischen Sprachgebrauch entstammt.
      Biblisch lässt sich nur vom "Rechtfertigungsgericht" vor der Wiederkunft sprechen.
      Und wo ist der Unterschied?

      freudenboten schrieb:

      Daher konnte es auch keine "Große Enttäuschung" für sie geben.
      Zumindest hielt es Petrus scheinbar für nötig, die Gemeinde zu diesem Punkt zu unterrichten, denn es spotteten anscheinend welche über die Erwartung der Christen (bzw. werden spotten);
      da wird es wohl weniger um eine plötzliche Erscheinung gegangen sein, als eher um eine baldige. Denn die Spötter sagen ja scheinbar: Euer Herr verzieht zu kommen.
      Dann klärt er über Gottes Zeit und unsere Zeit auf (tausend Jahre wie ein Tag, etc.); also ging es dort einigen wohl um die Dauer.

      freudenboten schrieb:

      Maran Atha, der Herr kommt!
      Amen!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Dann klärt er über Gottes Zeit und unsere Zeit auf (tausend Jahre wie ein Tag, etc.)
      Würden wir es übrigens wörtlich nehmen, dann hätten wir schon zwei Tage um ... is ja gar nix :D :D

      Wir kriegen da Schweißausbrüche. Für den Buddhisten ist das gar kein Thema :D
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Das ist ja der Unterschied zu außerbiblischen Religionen:

      Da es bei ihnen keinen Schöpfer der Zeit gibt, braucht der Mensch hinsichtlich seiner "Erlösung"/seines ewigen Schicksals auch keine Zeit/Zeiten zu respektieren.

      Im "Rechtfertigungsgericht" (z. B. Offenbarung 6:9.-11. Kap. 11:15.-18. Kap. 14:6.-13.) geht es um die Entscheidung aufgrund des Glaubens Jesu.

      Im "Verdammungsgericht" (z. B. Offenbarung 14:17. - Kap. 20) geht es am Ende des Millenniums um die Entscheidung aufgrund der (bösen) "Werke".
    • freudenboten schrieb:

      Das ist ja der Unterschied zu außerbiblischen Religionen:

      Da es bei ihnen keinen Schöpfer der Zeit gibt, braucht der Mensch hinsichtlich seiner "Erlösung"/seines ewigen Schicksals auch keine Zeit/Zeiten zu respektieren.

      Im "Rechtfertigungsgericht" (z. B. Offenbarung 6:9.-11. Kap. 11:15.-18. Kap. 14:6.-13.) geht es um die Entscheidung aufgrund des Glaubens Jesu.

      Im "Verdammungsgericht" (z. B. Offenbarung 14:17. - Kap. 20) geht es am Ende des Millenniums um die Entscheidung aufgrund der (bösen) "Werke".
      Ich finde dies eine Spitzfindigkeit, die für mich nichts daran ändert, dass ich diese Berechnung vom Jahr 1843 grundsätzlich als falsch betrachte. Für mich gibt es genau ein Gericht und das ist das Welt oder Endgericht, wie es in der Offenbarung beschrieben ist. Die Teilnahme bei der Wiederkunft Jesu ist ein Gnadenakt und hat darum mit einem Gericht nichts zu tun.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ich finde dies eine Spitzfindigkeit, die für mich nichts daran ändert, dass ich diese Berechnung vom Jahr 1843 grundsätzlich als falsch betrachte. Für mich gibt es genau ein Gericht und das ist das Welt oder Endgericht, wie es in der Offenbarung beschrieben ist.
      Obwohl luther vor 500 Jahren entdekt hat, das die Erettung allein aus Glauben kommt,haben die protestantischen Kirchen in Amerika wieder einen
      Zwang in den Glauben hineingebracht.
      1844 wird von Wiederherstellung des Heiligtums gesprochen,das heisst Gottes Wille seine Gebote wieder aufgerichtet,
      unter anderem der Sabbat als Gottes Ruhetag! Leider entsteht in der STA wieder eine Gegenbewegung, zurück zum Gesetz und Werksgerechtigkeit!

      EGW verwies auf das große Licht-Jesus Christus! Mittlerweile reden viele von Gott,aber kaum jemand pflegt eine Beziehung zu Jesus.
      Die Andacht und das persönliche Gebet verschwindet immer mehr aus den Kirchen.

      Eine Beschreibung der Enwicklung kann man hier nachlesen...
      Pöhler_Identität_Adventismus.pdf
      Hier den Sinn des Gerichtes (Untersuchungsgerichtes) Allein das wissen im Lebensbuch zu stehen (Heilsgewissheit),bedarf einer Entscheidung!
      „Das Buch des Lebens…“

      Röm.4
      15 Denn das Gesetz richtet Zorn an; wo aber das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung.
      16 Deshalb muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung festbleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die aus dem Gesetz leben, sondern auch für die, die aus Abrahams Glauben leben. Der ist unser aller Vater –
    • so kleine Zwischenbemerkungen - leider giltt "Difficile est satiram non scribere" (schwer ist es keine Satitre zu schreiben) - - auch hier.
      1. Die Erde kugelt im Allerheiligsten herum : :Matth 5, 35 - Jesaia 66,1.
      2. Als Stephanus der Blick in die Gottesnähe erlaubt wurde, - da war Jesus offenbar auf Sonderaudienz kurzfristig im Allerheiligsten.
      3. Unsere Seele hat einen Fixpunkt nach Heb. 6,19., 20. : im Inwendigen des Vorhanges, , duch den der Vorläufer - - eingegangen ist
      4. - -ist nicht eingeggangen - sondern in den Himmel selbst, und erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns. -- ist er einmal erschienen durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben Hebräer 9, 24. - 26.

      - - -ad 3. und 4 : das ist Vergagenheit, entgültig geschenen, er IST durch das Katapetasma in das Allerheiligste gegangen (Oder hat Gott Vater einmal kurz durch die Trennung der beiden Katapetasma - Teile seien Kopf zwischen den beiden Teilen des Katapetasma hinausgehalten, damit Jeus, im vordern Teil bis 1844 bleibend, vor Gotten Angesich hat erscheinen können ?
    • philoalexandrinus schrieb:

      3. Unsere Seele hat einen Fixpunkt nach Heb. 6,19., 20. : im Inwendigen des Vorhanges, , duch den der Vorläufer - - eingegagen ist
      4. - -ist nicht eingeggangen - sondern in den Himmel selbst, und erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns. -- ist er einmal erschienen durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben Hebräer 9, 24. - 26.
      Wir hatten ja diese Diskussion hier schon lang und ausführlich. Vielleicht sollte man diese zwei Punkte mal unter dem Gesichtspunkt der "Einweihung" und nicht des "Großen Versöhnungstags" sehen - so wie es der Kontext meines Erachtens auch vorgibt. Man Vergleiche die Anzahl der Verse in Hebr 6,19-10,20 , die sich um den "Große Versöhnungstag" drehen mit der Anzahl der Verse, die die AT-Einweihung thematisieren. Was war das Hauptanliegen des Schreibers des Hebräerbriefs? Der Beginn (Einweihung) des Neuen Bundes und nicht dessen Abschluss (Großer Versöhnungstag). Das himmlische "Zeremonialgesetz" löst das irdische ab.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!