Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

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    • Yppsi schrieb:

      Ich dachte schon, Satan als "Staatsanwalt" oder so?
      Im "Grossen Kampf/Konflikt" ist Satan der Ankläger (analog im menschl. Gericht der "Staatsanwalt"), Jesus Christus unser Verteidiger (analog "Rechtsanwalt"), der Heilige Geist unser "Fürsprecher" = griech. "Parakletos" und Gott Vater unser "Richter"!
      Positiv kommt für uns aber hinzu, dass GOTT VATER das Gericht seinem Sohn Jesus übergeben hat ("Gott hat alles Gericht dem Sohn übergeben."! (Johannes 5,22+27/ Apostelgeschichte 10,42), der damit sowohl unser Verteidiger als auch unser Richter wird - analog eines menschl. Gerichtsverfahrens!

      Yppsi schrieb:

      Mit dem "Verkläger" kann ich jetzt nichts anfangen.............
      Jesus hat auch schon unser "Schuld-Urteil" auf sich genommen - durch den Tod am Kreuz! Hallelujah! Dank sei GOTT DEM HERRN!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Der rote Satz ist eine schlimme Irrlehre!!!
      Das Einzige, was wir tun müssen, ist: "glauben"! ==> Glauben an das für unsere Sünden vergossene Blut Jesu, welches uns gerecht macht !---> siehe Grundbotschaft der Bibel im NT : "... damit alle, die an ihn glauben...!" (Johannes 3,16) siehe auch: Römer 3,28)
      Norbert ist das auch eine Irrlehre?
      Jakobus 1
      Hörer und Täter des Wortes
      19 Ihr sollt wissen: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
      20 Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.
      21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.
      22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.
      23 Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut;
      24 denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.
      25 Wer aber sich vertieft in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seinem Tun.
      26 Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig.
      27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.
    • Atze schrieb:

      Hätte Gott das Gesetz und damit das Gericht abschaffen können hätte Christus nicht am Kreuz sterben müssen.
      Gerne möchte ich hier eine Überlegung äußern, die in eine andere Richtung geht : Wenn Gott den Menschen nicht das Gesetz gegeben hätte, wie hätte der Mensch dann erkennen können, was Sünde ist und wie weit er eigentlich von Gott entfernt ist ? Es dient doch auch dazu, dass der Mensch erkennen möge, wie sehr er an Gott bedürfe. Wenn es möglich wäre, dass der Mensch das Gesetz aus eigener Kraft & Anstrengung halten kann, wozu dann das große Werk Jesu ? Wozu dann die Kraft Seines Geistes, die im Herzen der Gläubigen wohnt ? Ja, Gott ist gerecht - Egal ob Er Gnade walten lässt oder ein Urteil spricht. Doch Gott ist auch barmherzig, diese Barmherzigkeit darf ich auch darin erkennen, dass Gott mir ein Gesetz vor Augen hält, um mir zu zeigen, wie sehr ich Seiner bedürfe, eben weil ich schwach bin und Seine unverdiente Gnade als Geschenk annehmen möge, damit mich Gott eben nicht nach Seinem Gesetz verurteilen muss.

      Elli59 schrieb:

      Immer wieder dasselbe..Ein Vers aus dem Kontext reißen, und dann behaupten dass Jesus mit seinem Blut den Himmel verunreinigt hat, damit Er dann seit 1844 den Himmel wieder reinigen kann.

      Auch hier,und in zahlreichen anderen Texten steht, dass Blut reinigt....nicht verunreinigt. Blut überdeckt oder reinigt. Es gibt keine einzige Stelle in der Bibel, die sagt, dass Blut eine Trägersubstanz für Sünde sei.
      Jeder der behauptet das es so ist, muss belegen können, nicht ich muss Gegenbeweise bringen....obwohl ich es könnte.
      Also der Gedanke, dass Jesus mit Seinem Blut den Himmel verunreinigt hätte, betrübt mich... Ich kann das ebenso wie Elli nicht biblisch nachvollziehen. Aber naja, wer weiß ? Vielleicht ist Desinfektionsmittel ja auch ne verunreinigende Trägersubstanz die Viren beinhaltet, aber doch irgendwie desinfiziert ? Um es mal bildlich auszudrücken...

      Bemo schrieb:

      Gereinigt werden also laut diesem "offiziellen" STA-Kommentar, die himmlischen Bücher von unseren bereuten Sünden. (Ich denke, hier geht es nicht um "Katalog-Denken", sondern um ein "bereuendes" Leben des Sünders)

      Wie? In dem Jesus unser Fürsprecher ist, indem er im Himmel sein Blut (= Leben) für uns stellvertretend wirksam macht. Um es etwas salopp zu sagen: Dein mit Sünden gefülltes Lebensbuch wird aufgeschlagen, aber nicht du erscheinst vor dem Richterstuhl, sondern Gott als Richter sieht nur den Jesus, der deine Sünde getragen hat und das sündlose Leben gelebt hat, dass du hättest leben sollen. Er vertritt dich stellvertretend im Gericht. Seine Gerechtigkeit tritt an deine Stelle - wenn du "in Christus" bist, und wenn du das bist, dann ist auch "Christus in dir" (= Heiligung). Soweit, so klar?
      Wie darf man das verstehen ?
      Im Anbetracht dessen z.B. das Jesus während seines irdischen Dienstes einer Frau mit dem Worten "Deine Sünden sind Dir vergeben" vergab ?

      Wie interpriert man nach obigen "offiziellen" Kommentar z.B. Hebräer 10,17 ? Wer bekennt, "dem vergibt Gott ewig und Gott wird seiner Sünde (Ungerechtigkeiten) nicht mehr gedenken."

      Welche Gedanken ergeben sich dann z.B. zu 1. Johannes 1,9 ? Ergibt sich denn hier nicht unter Betrachtung des Kontext (eher) der Gedanke, dass Gott in dem Moment eines aufrichtigen Bekenntnisses die Sünde sofort und ganz vergibt ? Eben gleich wie Jesus es bei der Frau tat ?

      Wie versteht man unter der Betrachtungsweise, dass wenn "die Bücher (erst) im Himmel gereinigt werden", die Aussagen Gottes in der Schrift wie z.B. "ihr seid (durch das Blut Jesu) abgewaschen" oder z.B. Römer 8,12-17 ?

      Nebenbei : Wenn Du Dich "bekehrst", also die "Wiedergeburt" im geistlichen Sinn erlebst, dann geschieht das doch just in diesem Moment und auch nich erst im Himmel, nachdem Gott Dein Lebensbuch aufgeschlagen hat und den "Tintenkiller" (Korrekturstift) geschwungen hat...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Wie oben Dich schon gefragt: Sind die 6 Stufen des Altares Gottes (1.Kön.10,19) offizielle adventistische Lehr-Meinung? Würde mich schon interessieren!
      Ich habe das noch nie so gehört, was aber nicht heist, es käme nicht vielleicht von einem STA-Theologen.
      Als "offizielle Lehre" würde ich (im engen Sinn) nur die bekannten und publizierten Glaubenspunkte sehen und (im weiteren Sinn) noch Veröffentlichungen des BRI
      Liebe Grüße, Heimo
    • Elli59 schrieb:

      Was ich nicht verstehe ist die Einstellung einiger, die vehement, mit aus dem Kontext gerissen Versen, dass nicht wissen können des Heils verteidigen, und darüberhinaus auch noch Geschwister mit Heilsgewissheit die sogenannte billige Gnade unterstellen. Sie kennen den Menschen nicht und unterstellen ihnen dass sie die Gebote Gottes verwerfen würden.
      Dass es das gibt - habe ich selbst bei Geschwister gesehen. Alle aber von vorneherein unter Generalverdacht stellen ist eine große Sünde.
      Im Wort Gottes steht die Heilsgewissheit, ganz klar und dutlich. Jeder der sie haben möchte, sollte das Wort studieren, ohne Einfluss von Sekundärliteratur.
      Ich halte auf Grund von Dan.7:9ff. einm Gericht im Himmel (manche nennen dieses Gericht "Untersuchungsgeric ht") für eine Tatsache. Ich nehme mir nicht die Freiheit heraus, diese Textst aus der Bibel zu streichen oder zu ignorieren..

      Das hat mit Heilsgewissheit nicht die Spur zu tun. Wer das Heil in Christo annimmt, ist nämlich vom Gericht befreit. Die Bibel sagt: Er kommt nicht ins Gericht. Er darf jetzt schon wissen, dass die Vergebung Jesu ihm in diesem Gericht sicher ist.

      Heils-Ungewissheit aus diesem Gericht ht ab zu leiten halte ich für eine grobe und völlig unzulässige Unterstellung.

      Aber wir wissen ja, wer gerne mit Bibel Verdrehung arbeitet.

      Liebe grüße von benDalomo.
    • Elli behauptet:
      "Hier sprichst du euren Irrtum an. Euer "weißes Kleid" muss erst eine Überprüfung durchlaufen, um es bekommen zu können. Weil ihr aber nicht wisst, ob ihr diese Prüfung überstehen könnt, ist eine Heilsgewissheit nicht möglich.
      Wenn doch, dann aber nur, wenn ihr die Aussagen EGW verwerft.


      Ich bin ja nun seit 70 Jahren getauft und war Glied in einer Reihe von Gemeinden in Nord- und Weastseutschland. Aber eine solche sonderbare Lehre ist mir noch nie begegnet. Eine solche Meinung kann man m.E. Nur bekommen, wenn man E.W. willentlich falsch interpretiert.

      Das weiße Kleid wird bei der Hochzeit im Gleichnis Jesu ohne Vorbedingungen ab gegeben. Und es wird auch nicht „untersucht“, ob da inzwischen vielleicht noch ein Fleckchen dran gekommen ist. Heilsgewissheit ist geschenkt und wird nirgendwo im Gericht darauf hin überprüft, ob sie gerechtfertigt ist.

      Was aber überprüft wird, ist die Treue bis zum Ende. Wer nach erlangten Heil dieses wieder freiwillig verwirft und Gott den Rücken kehrt, verliert auch das Heil wieder. Der Satz: "Einmal gerettet - für immer gerettet", ist eine durchsichtige Täuschung Satans und der Darbysten., deren Gründer ihn von einer falschen Prophetin übernommen hat.

      Elli schreibt:
      "Was, ohne Überprüfung kennt Jesus uns nicht? Er weiß wie viel Harre ich auf dem Kopf habe, aber mein Inneres kennt er nicht?? Er weiß, was ich heute in einem Jahr sagen werde, welche guten Taten oder Sünden ich noch begehe,....und muss mich überprüfen ....Unser Gott ist kein Mensch"


      Das himmlische Gericht in Dan. 7 findet nicht gegen, sondern f ü r die Gläubigen statt. Dort schaut das gesamte Weltall zu. Und am Ende sehen alle, dass Satans Märchen von einem ungerechten, willkürlichen Gott seine eigenen Erfindungen sind. In diesem Gericht wird allen Zuschauern (10.000 x 10.000, keine Menschen) klar, warum die Namen im Lebensbuch stehen bleiben und warum andere gestrichen werden.. Da der Gläubige aber Frieden mit Gott hat (Röm 5:1) kann ihm dieses Gericht nichts mehr anhaben. Er ist daraus heraus genommen.

      Heilsgewissheit ist aber hier nicht das Thema. Es geht immer noch darum,. welche Bedeutung der große Versöhnimngstag hatz und wo dessen Antitypus zu finden ist.

      Liebe Grüße von benmSalomo.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Aus der Praxis : Pflegerin: "Sagen's was meint die Frau X (uralt) da: Vor den Sterben habe sie - in ihem Alter - keine Angst, aber das Untersuchungsgericht!!!"

      Er war ebenso uralt. Bis jetzt habe er mindestens dreimal alle ihm verfügbaren EGW Bücher ernsthaft durchstudiert und alles gehalten - - nur wenn er doch was übersehen haben sollte - und das beim Untersuchungsgericht aufgedeckt würde - - !!"

      Meine Vorfahrten waren alle aufrehte Protestanten. Auch die Gemeinden, die ich kennen lernte, hatten überwiegend protestantische Hintergründe. Da kamen solche Gedanken eigentlich nie auf.

      Ich weiß aber auch von STA, die aus der katholischen "Ecke" kamen und in einem katholischen Umfeld aus wuchsen. Ihnen war gewissermaßen die Werkgerechtigkeit schon in die Wiege gelegt worden. Sie verstanden die Gerechtigkeit Christi in etwa so, wie Du das schilderst. Luther hatte ja auch damit anfänglich seine Probleme

      Unsere Herkunft hat halt doch manchmal sehr weit reichende Auswirkungen und sehr lange Arme.

      Liebe Gr+é von benSalomo.-
    • Stofi schrieb:

      Unfassbar! Der Adventismus wird systhematisch und unauffällig von Grund auf zerstört..... jedenfalls wird es mit voller Kraft versucht. NEue Theologie lässt grüssen. Die Grundsäulen der Adventisten werden Punkt für Punkt "korrigiert" oder abgeschafft. Ich möchte ein mal nicht in der Haut dieser Männer stecken.
      Liebe Szofi.

      Ich glaibe, dass die Advent Gemeinde Gottes letzte Gemeinde auf dieser Erde ist Gott hält seine Hand darüber. Das hat er bisher immer getan. Aber wir müssen auch bedenken, dass unser gegenwärtige Fundus an Lehren nicht der Weisheit letzter Schluss ist und sollten offen dafür sein, wenn Gott weiteres Licht schenkt.

      Im Laufe der Jahrhunderte hat es immer wieder Versuche gegeben, Gottes Gemeinde sowohl von außen wie auch von innen her zu zerstören. Das ist ja Satans erklärtes Ziel. Aber er wird keinen Erfolg haben. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden, sagt Jesus.. Da bin ich mir ganz sicher.

      Liebe Grüße von benDalom o.
    • Yppsi schrieb:

      Ein Untersuchungsgericht würde nur bei einem nicht allwissenden Gott Sinn machen.
      Das ist zu kurz gedacht, liebe Yppsi.

      Warum lässt Gott den ganzen Himmel zuschauen, wenn er in Fan.7:9 ff. Gericht hät ?

      Und nicht zu vergessen: Da ist Satan, der Gott alles Schlechte und Selbstsüchtige, was ihn aus zeichnet, an zu hängen versucht. Nicht umsonst konnte er ein Drittes der Engel verführen.
      Im himmlischen Gericht in Dan. 7 sind keine Menschen dabei (hier auf der Erde wütet ja noch das kleine Horn), aber "100.000 x 10.000" ein Bild für das gesamte Weltall, alle Engel und alle Bewohner von nicht gefallenen Welten. Sie alle kennen Satans Anklagen und sie alle erleben in diesem Gericht, wie Gottes Gerechtigkeit funktioniert.

      Gott weiß alles. Für ihn ist kein Gericht nötig. Aber seine Geschöpfe sind nicht allwissend.

      Dieser Grund wird hier bei allen Gegnern des himmlischen Gerichts immer geflissentlich übergangen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Stofi schrieb:

      Unfassbar! Der Adventismus wird systhematisch und unauffällig von Grund auf zerstört..... jedenfalls wird es mit voller Kraft versucht. NEue Theologie lässt grüssen. Die Grundsäulen der Adventisten werden Punkt für Punkt "korrigiert" oder abgeschafft. Ich möchte ein mal nicht in der Haut dieser Männer stecken.
      Liebe Szofi.
      Ich glaibe, dass die Advent Gemeinde Gottes letzte Gemeinde auf dieser Erde ist Gott hält seine Hand darüber. Das hat er bisher immer getan. Aber wir müssen auch bedenken, dass unser gegenwärtige Fundus an Lehren nicht der Weisheit letzter Schluss ist und sollten offen dafür sein, wenn Gott weiteres Licht schenkt.

      Im Laufe der Jahrhunderte hat es immer wieder Versuche gegeben, Gottes Gemeinde sowohl von außen wie auch von innen her zu zerstören. Das ist ja Satans erklärtes Ziel. Aber er wird keinen Erfolg haben. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden, sagt Jesus.. Da bin ich mir ganz sicher.

      Liebe Grüße von benDalom o.


      Ja, das glaube ich auch, dennoch geschieht grade in unseren Reihen und in unserer Gemeinschaft eine Sichtung. Neues Licht ist gut, nur darf das neue Licht niemals dem Alten widersprechen. Erweiterung, Vertiefung - ja, Änderrung - nein.

      Es würde sich schwer einer finden, der einem zerrissenen Bettler oder einer einfachen Schwester eine Botschaft glauben würde. Deshalb tragen die Täuscher in den meisten Fällen einen weißen Kittel oder den Titel: Dr.Theologie.

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    • Stofi schrieb:

      Ja, das glaube ich auch, dennoch geschieht grade in unseren Reihen und in unserer Gemeinschaft eine Sichtung. Neues Licht ist gut, nur darf das neue Licht niemals dem Alten widersprechen. Erweiterung, Vertiefung - ja, Änderrung - nein.
      Stofi, eine Veränderung hat es schon immer gegeben,nicht nur in unserer Kirche.

      Wir sollten uns aber hüten vor Bewertung anderer durch überheblichkeit.

      Schon Israel wurde immer wieder gebeutelt um dem "Rest/Übrigen" eine "Existenzberechtigung" zu schaffen.

      Auch bei den 10 Jungfrauen geht es fifti,fifti.

      Wer auf guten Grund steht braucht sich nicht zu sorgen!

      Es kommt wie es kommen muß!
    • nur kann einer, der sich damit nicht beschäftigt, (weil er denkt, ich STEHE (..auf einem guten Grund - meint er)), sehr leicht das Falsche übernehmen und schließlich fallen, denn er hat es nicht gelernt, das Falsche zu erkennen. Deshalb verzeichnet der teufel einen so großen Erfolg.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • benSalomo schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Ein Untersuchungsgericht würde nur bei einem nicht allwissenden Gott Sinn machen.
      Das ist zu kurz gedacht, liebe Yppsi.
      Warum lässt Gott den ganzen Himmel zuschauen, wenn er in Fan.7:9 ff. Gericht hät ?


      Gott weiß alles. Für ihn ist kein Gericht nötig. Aber seine Geschöpfe sind nicht allwissend.

      Sorry, ich verstehe das nicht. ?(
      Ein Untersuchungsgericht ist für mich ein Untersuchungsgericht und unnötig.
      Wenn du jetzt schreibst, das sei notwendig, weil seine Geschöpfe (Du meinst wahrscheinlich die Engel?) nicht allwissend seien, dann kann ich ganz einfach nicht nachvollziehen, warum es deshalb gebraucht werden soll?

      Für mich ist das einfach eine Erfindung, um das was damals vor knapp 200 Jahren passiert ist, etwas harmloser aussehen zu lassen, die Leute zu beruhigen, um sie möglichst bei der Stange zu halten.
    • Stofi schrieb:

      Ja, das glaube ich auch, dennoch geschieht grade in unseren Reihen und in unserer Gemeinschaft eine Sichtung. Neues Licht ist gut, nur darf das neue Licht niemals dem Alten widersprechen. Erweiterung, Vertiefung - ja, Änderrung - nein.
      Wenn das unsere Pionier so gesehen hätte, dann gäbe es uns heute schon lange nicht mehr.
      Was Du hier formulierst ist die katholische Unfehlbarkeitslehre in einer adventistischen Version...

      Stofi schrieb:

      nur kann einer, der sich damit nicht beschäftigt, (weil er denkt, ich STEHE (auf einem guten Grund - meint er)), sehr leicht das Falsche übernehmen und schließlich fallen, denn er hat es nicht gelernt, das Falsche zu erkennen. Deshalb verzeichnet der teufel ein so großen Erfolg.

      .
      Für mich klingt das, als würdest Du Dich beschreiben - jedenfalls so wie Du Dich hier präsentierst.
      Liebe Grüße, Heimo
    • James Gabriel schrieb:

      Wie versteht man unter der Betrachtungsweise, dass wenn "die Bücher (erst) im Himmel gereinigt werden", die Aussagen Gottes in der Schrift wie z.B. "ihr seid (durch das Blut Jesu) abgewaschen" oder z.B. Römer 8,12-17 ?
      Wir dürfen “ in dem Moment eines aufrichtigen Bekenntnisses gewiss sein“, dass hinter der Sünde in den Büchern „vergeben“ stehen wird wenn diese „aufgetan werden“ weil wir die feste Zusage haben.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wie gesagt, sehr anschauliche neue theologische Betrachtung und Analogie des AT-Heiligtums auf den NTlichen Glauben! Durchaus bedenkenswert!
      Vor einiger Zeit sah ich den Vortrag zu dieser Erklärung der mich sehr angesprochen hat.

      ***edited*** links zu videos nur mit ausreichender Inhaltsangabe erlaubt!
    • ***edited*** links zu videos nur mit ausreichender Inhaltsangabe erlaubt!

      Verstehe ich jetzt nicht. Es wurde schon darüber gesprochen worum es geht.....um die Stationen (Geräte) des Heiligtums welche den Erlösungsweg (für uns in Analogie auch heute) aufzeigen......in 6 Stufen zurück zum Thron Gottes von dem wir getrennt wurden.
      Dazu werden natürlich die Teile des Heiligtums aufgegriffen und in Verbindung gebracht zu dem was ich hier bereits gepostet hatte.




      Ivor Myers Blueprint
    • Seele1986 schrieb:

      Der Bock wird aber nicht ins Feuer geworfen, sondern in die Wüste geschickt (beladen mit den Sünden des Volkes).

      Das gleiche geschieht dem Satan, als Jesus den Tod überwindet. Paulus fragt nicht: Tod, wo wird dein Stachel sein, sondern er fragt: Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?

      Das Reich Gottes wird nicht anbrechen, sondern es ist angebrochen.
      Der Satan ist entrechtet. Das mag man nicht sehen, wenn man in diese Welt schaut; das hat aber mit unserer falschen Denkweise zutun.
      Die Wüste war damals der Lebens-feindlichste Ort, den man kannte. Wer dort umkam, tauchte nie wieder auf.

      Ich bin der Ansicht, dass es in der Typologie nicht auf die irdischen Begleit Umstände ankommt, sondern auf das Ergebnis. Jesus wurde ja auch nicht geschächtet wie das Opferlamm, und sein Fleisch wurde nicht auf einem Altar verbrannt. Aber im Endergebnis starb Jesus stellvertretend wie das Opferlamm. Und das ist der typologische Punkt.

      Genau so ist es beim Bock (für ?) Asasel. Er trug die ganze vergebene Schuld des Jahres. So packt Gott dem Satan die ganze vergebene Schuld seit Adam und bis zum Ende der Welt auf, die er verursacht hat, und löscht ihn an einem Ort ohne Wiederkehr aus. Asasel stirb also keinesfalls stellvertretend, sondern als bestrafter Urheber des Unheils

      Der Bock kam in der Wüste um. Wenn Satan beim Tod Jesu um,kam, dann dürfte er ja nicht mehr existieren. Tut er aber noch, und zwar deutlich und kräftig.

      Deine Aussage kann ich also nicht als antitypische Erfüllung anerkennen oder bestätigen.

      Dass Paulus in der Gegenwarts-Form spricht, ist kein Beweis. Da Gottes zukünftiges Handeln schon gewiss ist, macht das die Bibel auch an anderen Stellen so, obwohl das eigentliche Ereignis noch zukünftig ist.

      Das Reich Gottes beginnt geistlich inwendig im Gläubigen. Da hast Du Recht. Aber in natura beginnt es erst, wenn der "feurige Pfuhl"erloschen ist und Erde von jeder Spur der Sünde und Satans gereinigt wurde..

      Im Übrigen bitte ich Dich höflich, nicht einfach unbewiesene Behauptungen als Tatsachen hin zu stellen. Dann brauchst Du Dich auch nicht über Kritik zu beschweren.

      Liebe Grüße von benSalom,o.
    • Yppsi schrieb:

      Sorry, ich verstehe das nicht.
      Ein Untersuchungsgericht ist für mich ein Untersuchungsgericht und unnötig.
      Wenn du jetzt schreibst, das sei notwendig, weil seine Geschöpfe (Du meinst wahrscheinlich die Engel?) nicht allwissend seien, dann kann ich ganz einfach nicht nachvollziehen, warum es deshalb gebraucht werden soll?
      Ich gehe davon aus, dass Satan ein Drittel der Engel verführte ( s. Offenbarung) und immer die gleiche Masche anwendet (sollte Gott gesagt haben....mit einem verfälschten Bibeltext Jesus zu einem 90m-Sprung in die Tiefe zu verlocken), gehe ich davon aus, dass er überall im Gottes Schöpfung versucht, Zweifel an Gottes Worte zu säen. Wie sonst kann er Engel verführen ? Die essen kein Obst..

      Wie Du gehe auch ich davon aus, dass Gott es nicht nötig hat, in die himmlischen Bücher zu schauen, um zu erkennen, wen er auf die Neue Erde lassen kann und wen nicht. Da aber die Erlösten ein Schauspiel für die Engel geworden sind (sagt Paulus), müssen die ungefallenen Engel etwas an den Menschen lernen, was sie sonst nicht lernen würden. Ich denke, dass dies die Erlösung an sich ist. Lernen, wie Gott vergibnt, aber auch, wie Gott nicht vergibt. Und da alle ungefallenen Wesen von sich aus keiunen Einfluss auf Gottes Handeln haben, lernen sie im himmlischen Gericht in Dan 7:9 ff., warum Gott die einen Sünder annimmt, die anderen Sünder aber nicht. Und so lernen sie Gottes ewige Gerechtigkeit ganz praktisch. Und sie lernen auch so Satans Lügen Gespinste zu durchschauen

      Man sage nicht, das könnten sie doch so wie so. Das glaube ich nicht. Wieso ist ein Drittel der himmlischen Wesen dann Satan auf den Leim gegangen ?

      In meinen Augen wird im "Unte rsuchungs Gericht" (man beachte die Gänsefüßchen !) Vor aller Welt Gottes ewige Gerechtigkeit klar, die sonst für viele Bewohner des Weltalls (also nicht nur Engel) unklar wäre. Und Gott ist ja kein Diktator, sondern möchte, dass jedes geschaffene Wesen ihm aus tiefster, eigener Einsicht dankbar folgt.

      Yppsi schrieb:

      Für mich ist das einfach eine Erfindung, um das was damals vor knapp 200 Jahren passiert ist, etwas harmloser aussehen zu lassen, die Leute zu beruhigen, um sie möglichst bei der Stange zu halten.
      Darauf gehe ich jetzt erst mal nicht ein. Dieses Thema folgt erst später. Ich will nicht Kraut und Rüben und Kartoffeln unter einander rühren.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Das Reich Gottes beginnt geistlich inwendig im Gläubigen. Da hast Du Recht. Aber in natura beginnt es erst, wenn der "feurige Pfuhl"erloschen ist und Erde von jeder Spur der Sünde und Satans gereinigt wurde..
      Darum ging es mir. Es geschieht aber, bis zur Auslöschung des Bösen in natura, kein himmlischer Tempeldienst Jesu. Das kann allenfalls symbolisch so ausgedrückt werden, nicht aber physisch.

      Es würde bedeuten, dass Jesus als Priester einen Dienst vor Gott ableistet bzw. weiterführt. Er hat den Dienst als Mensch auf der Erde getan und mit seiner Auferstehung den gefallenen Menschen über-lebt und den Weg ins Paradies wieder geöffnet, der bis dahin von den Cherubim mit ihren Feuerschwertern versperrt war.

      Wir sehen Gott, nicht mehr durch die Feuerwand, sondern wie Kinder ihren Vater. Geistlich, ja, aber wir reden hier nicht minder von Realität.

      benSalomo schrieb:

      Im Übrigen bitte ich Dich höflich, nicht einfach unbewiesene Behauptungen als Tatsachen hin zu stellen. Dann brauchst Du Dich auch nicht über Kritik zu beschweren.
      Welche unbewiesenen Behauptungen? Und über welche Kritik habe ich mich beschwert?

      Ich habe meine Ansichten und diese habe ich dargelegt; da gibt es nichts zu beweisen; man teilt sie oder lehnt sie ab.

      Zu dieser Darlegung sagtest du, mehrmals, sie brauche nicht diskutiert zu werden und könne in die Tonne gekloppt werden. - Daher sagte ich: dann lass das diskutieren!

      Wenn es nicht der Rede wert ist, dann äußer dich nicht dazu und halt den Rand. So einfach ist das. Ich lass mich von dir nicht blöd anmachen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • conradi schrieb:

      LEKTION GELERNT?
      Eine Stellungnahme zu Martin Pröbstles Buch Himmel auf Erden: Gott begegnet uns im Heiligtum Rolf J. Pöhler, Professor für Systematische Theologie, Friedensau

      "Samuele Bacchiocchi, bekannt für seine zahlreichen Bücher, in denen er viele adv. Positionen zu Fragen des Glaubens und Lebens verteidigte, schrieb: "Die weitverbreitete Sicht vom Untersuchungsgericht als einer Gelegenheit, bei der Gott über das Schicksal von Menschen entscheidet, ist mehr als peinlich. Sie beruht auf einem Missverständnis biblischer Aussagen. Es ist höchste Zeit, dies zu korrigieren. ... Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, unsere Ausdrucksweise zu korrigieren, wenn unsere Botschaft dadurch überzeugender wird. Das Problem aller Konfessionen ist, dass sie so sehr an traditionelle Auffassungen gebunden sind, dass es für sie unmöglich wird, unbiblische Lehren aufzugeben. Ich möchte davon ausgehen, dass unsere Adventgemeinde nicht Traditionen, sondern der Schrift verpflichtet ist." (Samuele Bacchiocchi, Email an sdanet 3.-8.6.1998)"
      Ich kenne den Zusammenhang jetzt nicht, in dem Bacchiocchi dies geschrieben hat. Ich weiß auch nicht, was er bis zu seinem Tod 2008 wirklich vom Untersuchungsgericht gehalten hat (vielleicht hast du ja eine Quelle?). Aber auf die Schnelle konnte nur herausfinden, dass er - wenn ich es richtig verstanden habe - das Untersuchungsgericht verteidigt hat (Quelle) im Jahr 2001, also 3 Jahre nach der von R. Pöhler zitierten Email. Was hat Bacchiocchi nun wirklich geglaubt?

      conradi schrieb:

      "Da die Botschaft von Hebräer 10,19-25 nicht auf dem Konzept eines antitypischen Versöhnungstages in der fernen Zukunft beruhte, sondern auf dessen gleichnishafter Anwendung auf den Mittlerdienst Christi seit seiner Himmelfahrt (demzufolge das Blut Jesu uns vollen und freien Zugang zum Thron Gottes verschafft hat) – wie kann dann noch und wieder von „Bedingungen“ gesprochen werden, die erfüllt werden müssen, damit wir „ins wahrhaftige Heiligtum eingelassen“ werden?
      ...vorrausgesetzt der typologische Hintergrund von Hebräer 10,19-25 ist wirklich der große Versöhnungstag.

      conradi schrieb:

      Der Begriff „Untersuchungsgericht“ ist angesichts der neueren Sicht von Daniel 7 obsolet, unpassend und irreführend und sollte besser vermieden werden"
      Was ist denn die neuere Sicht von Daniel 7? Was hab ich verpasst?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!