Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

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    • Seele1986 schrieb:

      Der Tempeldienst (als Vorschatten) hat einen Antitypos, das ist richtig; dieser Antitypos ist aber eine Person und diese Person schließt den Dienst.
      Du gehst aber hin und vergeistigst ihn einfach nur und lässt ihn weiterlaufen im Himmelreich und lässt dadurch Christi Werk hinfällig werden.

      Wenn Du meinst, dass es im Antitypos um den Dienst Christi geht, so stimme ich Dir zu.

      Was Du scheinbar übersiehst: Der Dienst Christi sollter im Antitypos so velkaufen, wie es im Typos vorgeschattet wurde. Sonst macht dieses Prinzip keinen Sinn.

      Die tägliche Sünden Vergebung geschah im Antitypos einmal am Kreuz. Das einmalige Opfer Jesu war so sehr wirksam, dass es nicht wie im Typos täglich wiederholt werden musste.

      Aber im Typos geschah noch mehr, und das hast Du bis jetzt nicht erklärt.

      Am Ende des Jahres Zyklus der Fest stand der große Versöhnungstag, an dem alle Sünden Schuld endgültig beseitigt wurde. Dieser teil des Tempel Dienstes steht aber für mich klar erkennbar noch aus und wird von Christus vollzogen, wenn das Ende der Welt gekommen ist.(Typos: Ende des Fest Zyklus = Antitypos Ende der Welt)

      Deine zeitlichen Angaben betr. 1844 gehören hier zunächst einmal nicht her. Darüber können wir sprechen, wenn die Frage von Typos und Antitypos geklärt ist.

      Liebe grüße von benSalopmo.
    • Yppsi schrieb:

      Nichts, aber überhaupt nichts von ihren Visionen lässt sich biblisch belegen!
      Anfangs dachte ich noch, o.K. sie sagte ja selbst, man solle alles von ihr anhand der Bibel überprüfen.
      Ja, aber es lässt sich ja nichts überprüfen, weil von so gut wie allem nichts in der Bibel steht.

      Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das, was ein Prophet sagt oder schreibt, genauso in der Bibel zu finden sein muss. Was Gott schon ein mal in Seinem Wort sagte, muss Er nicht noch ein mal durch einem Propheten sagen....Gott lässt aus sich keinen Narran machen.

      Propheten hatten immer die Funktion, zur aktuellen Situationen Anweisungen von Gott an das Volk zu übermitteln...erstens. Zweitens: genaue Richtlinien, Verhaltensweisen oder Lösungen für eine, von Umwelt und Gesellschaft veränderter Lage zu unterweisen (wie es z.B. in der Gesundheitsreform der Fall ist).

      Die Überprüfung besteht nicht darin, genau das selbe in der Schrift zu finden... das wäre ja auch unlogisch. Sondern zu schauen, ob die Botschaft des Propheten den Aussagen der Bibel nicht widersprechen UND ob sie im Einklang mit der Ideologie der Gesamtem Bibel ist, also mit dem Wesen Gottes übereinstimmen.

      .
    • Stofi schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Nichts, aber überhaupt nichts von ihren Visionen lässt sich biblisch belegen!
      Anfangs dachte ich noch, o.K. sie sagte ja selbst, man solle alles von ihr anhand der Bibel überprüfen.
      Ja, aber es lässt sich ja nichts überprüfen, weil von so gut wie allem nichts in der Bibel steht.
      Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das, was ein Prophet sagt oder schreibt, genauso in der Bibel zu finden sein muss.

      .

      Das ist schon klar.
      Nur findet man über ein Untersuchungsgericht überhaupt nichts.
      Wenn jetzt in der Offenbarung gar nichts über ein Gericht zu lesen wäre, dann könnte man sagen o.K. kann sein.
      Aber es ist genau beschrieben wie es mal abläuft, aber kein Wort von einem Untersuchungsgericht.
      Es ist so, wie "seele" sagte, es ist nichts anderes, als daß man eine Erklärung finden musste, um das Fiasko von damals schön zu reden.
      Dazu hat man dann auch noch ein neues Wort (Begriff) erfunden.
      Ein Untersuchungsgericht gibt es nämlich sonst nirgends.
    • benSalomo schrieb:

      Am Ende des Jahres Zyklus der Fest stand der große Versöhnungstag, an dem alle Sünden Schuld endgültig beseitigt wurde.
      Er hat stattgefunden am Kreuz. Der Hohepriester ist ja nicht nur ins Allerheiligste gegangen, er hat ja sogar den Vorhang zerrissen, sodass jeder eingehen kann.

      Die gesamte alttestamentliche Typologie, einschließlich der Festtage, ist am Kreuz geschlossen worden. Mit Jesu Auferstehung wird eine neue Schöpfung dargestellt; daher auch der Sonntag, der erste Tag.

      Der Typos des Endgerichts wäre nicht Jom Kippur (welche Versöhnung denn auch?), sondern die Sintflut bzw. das Schilfmeer bei Mose.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Yppsi schrieb:

      Das ist schon klar.
      Nur findet man über ein Untersuchungsgericht überhaupt nichts.
      Wenn jetzt in der Offenbarung gar nichts über ein Gericht zu lesen wäre, dann könnte man sagen o.K. kann sein.
      Aber es ist genau beschrieben wie es mal abläuft, aber kein Wort von einem Untersuchungsgericht.
      Es ist so, wie "seele" sagte, es ist nichts anderes, als daß man eine Erklärung finden musste, um das Fiasko von damals schön zu reden.
      Dazu hat man dann auch noch ein neues Wort (Begriff) erfunden.
      Ein Untersuchungsgericht gibt es nämlich sonst nirgends.


      Wenn man über ein weltliches Gericht spricht, versteht sich selbstverständlich, dass erst eine Anklage da sein muss, dann eine Untersuchung (u.A. Zeugenbefragung, Dokumentationen, usw.), nach einer weile kommt die Gerichtsvehandlung, Plädoyer, das Urteil und die Vollstreckung des Urteils. Das ALLES gehört zu einem Gericht.

      Die Sünde ist etwas so ekelhaftes, perverses und schreckliches, was Gott nicht einfach mit Fingerschnippsen weg wischen kann... Oder meint Ihr nicht, dass Er ein Vergehen einfach so "schnipps" vergeben könnte? Wenn ER es so tun "könnte", würde Er mit Sicherheit nicht Seinen überaus geliebten, eingeborenen Sohn in die Welt schicken, quälen und töten lassen!!!! Bitte, überlegt doch: Jesus müsste nicht kommen, nicht sterben, wenn es einen anderen, einfacheren Weg geben würde.

      Der ganze Prozess der Sündenvergebung ist "kompliziert", denn die Sünde hat Unrecht geschafft. Gott ist aber u.A. auch das Recht...deshalb muss !! dem Recht auch genüge getan werden.
      Das Untersuchungsgericht ist kein ausgedachter Begriff, sondern eine äußerst logische Tatsache, die zu einem gerechten Gericht gehört. Gott ist gerecht!! Ein Gericht, eine Verurteilung ohne eine Untersuchung ist ungerecht. Die Bibel spricht über ein Gericht, über Anklage, über Bücher (Dokumentation, Beweisführung, .. ), Zeugen, auch über das "Bundes-Gesetzbuch". ... Über Verurtelung und Vollstreckung....
      Es ist nur LOGISCH, dass eine Untersuchungszeit dazu gehört und sogar dringend erforderlich ist.

      Die Sünde ist keine faule Banane, die man einfach in die Mülltonne wirft, sondern eine furchtbare, große Sache, die ein detailiertes, kompliziertes Prozedere zur ihrer Tilgung erforderlich macht. Das Gericht entscheidet über den ewigen Tod und ewigen Leben... das ist eine sehr ernste Entscheidung....bei der Gott für alle nachweislich (!!! Untersuchungsgericht) GERECHT handelt.

      .
    • Hi

      Also ich finde in der Bibel nur ein Gericht, das ganz am Ende.
      Im weiteren bin ich imer wieder überrascht, wie man Gott die Allwissenheit wegnimmt. Nur wir Menschen brauchen eine Untersuchung vor einer Gerichtssprechung. Gott braucht weder eine Untersuchung noch eine Gereichtverhandlung. Er macht die Bücher auf und da steht alles offen. Es gibt keine Geheimnisse mehr und keiner kann sich mehr rauslügen, weil Gott die Wahrheit ist. Darum verstehe ich einfach nicht warum etwas untersucht werden muss, auch nicht für die andern, weil die im selben Augenblick ebenfalls die volle Wahrheit erfahren werden. Ich finde es überraschend, das man Gott Alles zutraut nur so eine simple Untersuchung nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Elli59 schrieb:

      Die Stiftshütte ist ein Gleichnis auf das Sühneopfer Jesus.
      Sehe ich genauso!

      Elli59 schrieb:

      Der Hebräerbrief sagt, dass wir jetzt im NT innwendig gereinigt sind, mit einem guten Gewissen.
      Stimme zu! ===> Denn neben dem Gewissen ist unser HERR und Heiland Jesus Christus die höchste Instanz bei einem evangelischen Christen!

      Elli59 schrieb:

      Die Blutbesprengung sowie das Bezahlen der Schuld, ist am Kreuz vollendet worden.
      Das ist das ewig - gültige Opfer Jesu von Golgatha! ===> Mehr braucht es nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Elli59 schrieb:

      Die gute Nachricht ist, dass nicht nur unsere Schuld bereits getilgt ist, nein, auch unsere Wiederherstellung - Reinigen von Sünden - ist bereits schon am Kreuz geschehen.
      Ganz genau! So ist es!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! So - und nicht anderst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Elli59 schrieb:

      Wir sind sogar in der Wiedergeburt mit dem Heiligen Geist versiegelt worden. Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dieser Wiedergeburt, so wie die Beschneidung im AT ein sichtbares Zeichen war.
      Epheser 1, 13-14

      13 In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.
      Hallelujah !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      benSalomo schrieb:

      Ein wie auch immer geartetes materielles Opfer ist nicht in der Lage, eine geistliche Fehlhandlung (Sünde) zu beseitigen.
      Doch!!! Das Opfer Jesu Christi - das den ewigen Gottessohn das Leben kostete, ist und war in der Lage die Sünde zu beseitigen! ===> Und zwar nicht nur die Meine und die Deine, sondern sogar die Sünden der ganzen Welt ! (---> siehe 1.Johannes 2,2)

      Seele1986 schrieb:

      Ich weiß auch nicht, ob dann in dieser Deutlichkeit auch erwähnt wird, dass es der Hebräer-brief ist, der Brief an die Hebräer; und daher in dieser rituellen Typologie verfasst, um etwas zu verdeutlichen. Allerdings nicht die Weiterführung des Kultes in himmlischer Sphäre, sondern die Erfüllung alldessen durch die Person Christi.
      Ja, so ist es...!

      Seele1986 schrieb:

      diese Lehre...ist kein Evangelium Jesu. Es ist die Weiterführung bzw. die Regression in ein altes Kultverständnis in vergeistlichter Ebene.
      Und es ist traurig.
      Ja, leider!

      Yppsi schrieb:

      Nichts, aber überhaupt nichts von ihren Visionen lässt sich biblisch belegen!
      Ganz so weit würde ich nicht gehen! Manches, was Frau White geschrieben hat, können auch Christen anderer Konfessionen unterschreiben! Man müsste ihre vielen Schriften Punkt für Punkt anhand der Bibel überprüfen - das würde aber Jahrzehnte dauern, da EGW ja viele 10.000ende (???) Seiten geschrieben hat. ===> Als Fakt kann somit festgestellt werden, dass Frau Ellen White, geborene Gould, eine sehr fleissige christliche Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts war.

      Seele1986 schrieb:

      Du gehst aber hin und vergeistigst ihn einfach nur und lässt ihn weiterlaufen im Himmelreich und lässt dadurch Christi Werk hinfällig werden.
      Wenn das Kreuz Jesu von Golgatha angetatstet wird - dann ist höchster christlicher Protest notwendig!

      Seele1986 schrieb:

      Christus schließt den Kultus in seiner Person.
      Ja! ---> siehe Römer 10,4: "Christus ist das Ende (griech.: Telos =(End-)Ziel) des Gesetzes!"

      benSalomo schrieb:

      Das irdische Heiligtum war ein "Abbild" des himmlischen. Aber was bedeutet das? Steht im Himmel ebenfalls ein Gebäude aus Holz, Stein, Gold, Silber usw. wie auf der Erde ?
      Dem könnte man vom Prinzip her zustimmen! ===> Und in der Tat stellt sich die Frage, was dies dann theologisch für die Heilslehre bedeutet!?!

      benSalomo schrieb:

      Überträgt man dieses Bild auf den Himmel, so geht es nicht um das Vorhandensein eines Tempels aus Materie, sondern um den geistlichen Dienst Christi für uns, um die Versöhnung, um die endgültige Beseitigung unserer Schuld und alles Bösen (feuriger Pfuhl). Und da dies jeden Gläubigen betrifft und angeht, ist es m.E. nötig und wichtig, die symbolische Bedeutung richtig zu verstehen.
      Und diese "endgültige Beseitigung unserer Schuld" geschah nirgend sonst als auf dem Hügel Golgatha - am 14 Nisan um 15:00 Uhr nach jüdischem Kalender, was nach unserem Kalender (Kar-) Freitag, der 3. April 33 unserer Zeitrechnung war!

      Yppsi schrieb:

      Es ist so, wie "seele" sagte, es ist nichts anderes, als daß man eine Erklärung finden musste, um das Fiasko [den Irrtum von 1843/1844, als behauptet wurde am 22.10.1844 würde Jesus wiederkommen! - Anm. von mir] von damals schön zu reden.
      Dazu hat man dann auch noch ein neues Wort (Begriff) erfunden.
      Ein Untersuchungsgericht gibt es nämlich sonst nirgends.
      wird wohl so sein; wir lesen z.B. in Offenbarung 14,7 nur von "Gericht" nicht aber von "Untersuchungsgericht", wobei aber von der Logik her ja jedes Gericht auch ein Untersuchungsgericht ist - wie Stofi das richtg geschrieben hat -, denn das Gericht (unter) sucht ja die Wahrheit - wobei nirgends so viel gelogen wird, wie vor Gericht!!!

      Seele1986 schrieb:

      benSalomo schrieb:

      Am Ende des Jahres Zyklus der Fest stand der große Versöhnungstag, an dem alle Sünden Schuld endgültig beseitigt wurde.
      Er hat stattgefunden am Kreuz. Der Hohepriester ist ja nicht nur ins Allerheiligste gegangen, er hat ja sogar den Vorhang zerrissen, sodass jeder eingehen kann.

      Die gesamte alttestamentliche Typologie, einschließlich der Festtage, ist am Kreuz geschlossen worden. Mit Jesu Auferstehung wird eine neue Schöpfung dargestellt; daher auch der Sonntag, der erste Tag.

      Der Typos des Endgerichts wäre nicht Jom Kippur (welche Versöhnung denn auch?), sondern die Sintflut bzw. das Schilfmeer bei Mose.
      Das Kreuz - der Tod Jesu - hat für unsere Sünden-Hinwegnahme und Sünden-Auslöschung alles getan. Wer sich darauf beruft (--> siehe 1.Joh.1,7) wird vor dem Richterstuhl Jesu gerecht gesprochen! Gerecht gesprochen - ohne wenn und aber...!

      Seele1986 schrieb:

      Mit Jesu Auferstehung wird eine neue Schöpfung dargestellt; daher auch der Sonntag, der erste Tag.
      Ja - denn der Oster-Sonntag ist der erste Tag der Beginn einer Neuen Schöpfung und verkündet den endgültigen Sieg des Lebens über den Tod!!! ===> Das feiert die Mehrheit der Christenheit an jedem Sonntag!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • DonDomi schrieb:

      Im weiteren bin ich imer wieder überrascht, wie man Gott die Allwissenheit wegnimmt. Nur wir Menschen brauchen eine Untersuchung vor einer Gerichtssprechung. Gott braucht weder eine Untersuchung noch eine Gereichtverhandlung. Er macht die Bücher auf und da steht alles offen. Es gibt keine Geheimnisse mehr und keiner kann sich mehr rauslügen, weil Gott die Wahrheit ist. Darum verstehe ich einfach nicht warum etwas untersucht werden muss, auch nicht für die andern, weil die im selben Augenblick ebenfalls die volle Wahrheit erfahren werden. Ich finde es überraschend, das man Gott Alles zutraut nur so eine simple Untersuchung nicht.


      Du sagst es: "nur wir, Menschen brauchen eine Untersuchung" ........... und genau für und wegen uns macht Gott sie auch.
      Auf der anderen Seite widersprichst du dir selber... wenn Gott alles weiß, wozu braucht Er die Bücher mit Einträgen..? (rhet.)

      Bitte, bedenkt doch: Gott ist LIEBE. Er lebt und entscheidet nicht für sich selber, sondern macht alles in "Zusammanarbeit" mit Seinen Geschöpfen....(die Er ja eigentlich auch nicht brauchen würde).

      .
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Da s Kreuz - der Tod Jesu hat für unsere Sünden-Hinwegnahme und Sünden-Auslöschung alles getan. Wer sich darauf beruhtft (--> siehe 1.Joh.1,7) wird vor dem richterstuhl Jesu gerecht gesprochen!iK t
      Offensichtlich sagt Jesus aber was ganz anderes,zu jemanden der sich auf IHN beruft!!!
      Matth.7
      21Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.


      22Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?
    • @Bogi111

      diese Bibelstellen haben doch mit dem, was Norbert schrieb und meinte, gar nichts zutun.

      Was soll das?

      Wenn man das so macht, kann das ewig so weitergehen und jeder Satz wird durch die Bibel gegen sich selbst gewendet und durch die nächste Bibelstelle wird die Bibelstelle wieder gegen sich selbst gewendet, usw.

      Ist das nötig? Kommt jetzt hier gar nichts Sinniges mehr ?
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      diese Bibelstellen haben doch mit dem, was Norbert schrieb und meinte, gar nichts zutun.
      Offensichtlich hat Er es verstanden!

      Es geht immer um Glauben und Werke und Beten und Arbeiten,

      oder Liebe ohne Gegenliebe.

      Wenn man in der Tradition anders gelernt wurde, muß man es anders sehen und verstehen
    • Prediger 12,13-14
      Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, ob es gut ist oder böse.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Bei unserem Gespräch zu 1844 / erst dann tritt der Auferstandene vor Gottes Thron flüsterte ein hochrangiger STA - Theologe mir ins Ohr: "Ein furchtbarer Irrtum."
      Dazu folgende sehr treffende Zitate, welche neue Entwicklungen adventistischer Theologie zu diesem Thema wiedergeben aus:

      LEKTION GELERNT?
      Eine Stellungnahme zu Martin Pröbstles Buch Himmel auf Erden: Gott begegnet uns im Heiligtum Rolf J. Pöhler, Professor für Systematische Theologie, Friedensau

      "Samuele Bacchiocchi, bekannt für seine zahlreichen Bücher, in denen er viele adv. Positionen zu Fragen des Glaubens und Lebens verteidigte, schrieb: "Die weitverbreitete Sicht vom Untersuchungsgericht als einer Gelegenheit, bei der Gott über das Schicksal von Menschen entscheidet, ist mehr als peinlich. Sie beruht auf einem Missverständnis biblischer Aussagen. Es ist höchste Zeit, dies zu korrigieren. ... Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, unsere Ausdrucksweise zu korrigieren, wenn unsere Botschaft dadurch überzeugender wird. Das Problem aller Konfessionen ist, dass sie so sehr an traditionelle Auffassungen gebunden sind, dass es für sie unmöglich wird, unbiblische Lehren aufzugeben. Ich möchte davon ausgehen, dass unsere Adventgemeinde nicht Traditionen, sondern der Schrift verpflichtet ist." (Samuele Bacchiocchi, Email an sdanet 3.-8.6.1998)"


      "Da die Botschaft von Hebräer 10,19-25 nicht auf dem Konzept eines antitypischen Versöhnungstages in der fernen Zukunft beruhte, sondern auf dessen gleichnishafter Anwendung auf den Mittlerdienst Christi seit seiner Himmelfahrt (demzufolge das Blut Jesu uns vollen und freien Zugang zum Thron Gottes verschafft hat) – wie kann dann noch und wieder von „Bedingungen“ gesprochen werden, die erfüllt werden müssen, damit wir „ins wahrhaftige Heiligtum eingelassen“ werden?

      Der Begriff „Untersuchungsgericht“ ist angesichts der neueren Sicht von Daniel 7 obsolet, unpassend und irreführend und sollte besser vermieden werden"
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • conradi schrieb:

      Eine Stellungnahme zu Martin Pröbstles Buch Himmel auf Erden: Gott begegnet uns im Heiligtum Rolf J. Pöhler, Professor für Systematische Theologie, Friedensau

      "Samuele Bacchiocchi, bekannt für seine zahlreichen Bücher, in denen er viele adv. Positionen zu Fragen des Glaubens und Lebens verteidigte, schrieb: "Die weitverbreitete Sicht vom Untersuchungsgericht als einer Gelegenheit, bei der Gott über das Schicksal von Menschen entscheidet, ist mehr als peinlich. Sie beruht auf einem Missverständnis biblischer Aussagen. Es ist höchste Zeit, dies zu korrigieren. ... Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, unsere Ausdrucksweise zu korrigieren, wenn unsere Botschaft dadurch überzeugender wird. Das Problem aller Konfessionen ist, dass sie so sehr an traditionelle Auffassungen gebunden sind, dass es für sie unmöglich wird, unbiblische Lehren aufzugeben. Ich möchte davon ausgehen, dass unsere Adventgemeinde nicht Traditionen, sondern der Schrift verpflichtet ist." (Samuele Bacchiocchi, Email an sdanet 3.-8.6.1998)"
      Ich habe vor ca. zwei Jahren die Schriften über das Heiligtum von Rolf J. Pöhler (Friedensau) gelesen. Ich konnte erst nicht glauben, dass ich von einem STA eine Zusammenfassung las.

      Mir war sofort klar, dass Friedensau und Bogenhofen sich diesbezüglich streiten.
      Später erfuhr ich, dass ich recht hatte. ( Ich war früher öfter in Bogenhofen, habe auch kurz Martin Pröbstle kennengelernt - ein sehr sympatischer Mensch.)

      In der STA Geschichte gab es immer wieder Theologen, die sich von dem Untersuchungsgericht abgewandt haben, gleich bei den Pionieren schon.
      Es ist auch bekannt, dass nicht wenige sich von den STA abgewandt haben, weil sie diese Lehre ablehnen.
      Was war mit Desmond Ford (1980), der gekündigt wurde.....und die Anderen die dann mit ihm freiwillig mitgingen?
      Warum kann man sich nicht hinstellen und sagen: Ich denke so und die Anderen anders. Der erste Schritt wäre doch Toleranz dem Anderen gegenüber.
      Hier fehlt es schon.

      Heimlich jemanden ins Ohr flüstern, dass dies ein Irrtum sei, finde ich auch beschämend. Das sagt doch schon soviel. Warum kann man nicht einfach sagen was man denkt? Ich denke gerade an Martin Luther
      Warum muss man gleich nach dessen Namen fragen...als wenn er ein heimlicher Verräter wäre. (Umgang der RKK mit Luther)

      Wir alle sind dem Wort Gottes gegenüber verpflichtet. Jesus ist das Wort, wenn wir das Wort erkennen und bewusst schweigen - weil man unangenehme Konsequenzen fürchtet - schlägt man Jesus sein Wort ins Gesicht.

      Und ja, wir leben jetzt in einer Zeit wo sich jeder, der es wissen will, informieren kann.
      Im Internet kann man sich alles zusammensuchen.....Es gibt nicht nur hier und da Ungereimtheiten...Es passt überhaupt nicht!

      Die Heiligtumslehre und der Hebräerbrief sind schwer zu verstehen, deshalb war die einfach gestrickte Kost von EGW sicherlich zunähst ganz willkommen. Wenn es aber um die Gewissheit des Heils geht, dann gibt es starke Probleme.

      Man muss kein Professor der Theologie sein, um nachvollziehen zu können, dass das Untersuchungsgericht die Heilsgewissheit frisst.

      Viele Geschwister in der STA haben Heilsgewissheit, weil sie die Bibel lesen und das Untersuchungsgericht ausblenden, oder wie viele sagen: "Ist nicht so wichtig".

      Was ich nicht verstehe ist die Einstellung einiger, die vehement, mit aus dem Kontext gerissen Versen, dass nicht wissen können des Heils verteidigen, und darüberhinaus auch noch Geschwister mit Heilsgewissheit die sogenannte billige Gnade unterstellen. Sie kennen den Menschen nicht und unterstellen ihnen dass sie die Gebote Gottes verwerfen würden.
      Dass es das gibt - habe ich selbst bei Geschwister gesehen. Alle aber von vorneherein unter Generalverdacht stellen ist eine große Sünde.
      Im Wort Gottes steht die Heilsgewissheit, ganz klar und dutlich. Jeder der sie haben möchte, sollte das Wort studieren, ohne Einfluss von Sekundärliteratur.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Im Wort Gottes steht die Heilsgewissheit, ganz klar und dutlich. Jeder der sie haben möchte, sollte das Wort studieren, ohne Einfluss von Sekundärliteratur.
      Elli es geht hier nicht um Heilsgewissheit,sondern um Gericht und Anklage!

      Satan ist der Ankläger und Gott der Richter. Keine Verurteilung findet statt ohne Prüfung/Untersuchung!

      Warum man sich an dem Begriff des Untersuchungsgericht eschofiert ist mir nicht nachvollziehbar.

      Ja durch Jesu Tod können wir uns auf sein Blut berufen das die Menschheit vom ewigen Tod befreit hat.

      Dieses Angebot der Rettung ( Freikarte,neues Kleid) mus aber eingesetzt oder angezogen werden.

      Es findet eine Prüfung statt,das muß jedem klar sein! Jesus will die Menschen kennen die sein

      Geschenk benutzen! Keiner kommt ohne Untesuchung in ein Buch! Die ja bei Gericht aufgetan werden!!

      Warum wird einer von der Hochzeit verwiesen, der ein falsches Hochzeitskleid hat?.

      Von diesem Standpunkt her sollte es verstanden werden,wenn Menschen anderen Menschen sagen

      Jesu Blut hat alles bezahlt,Du brauchst nichts mehr zu tun.

      Das verstehe ich als Irreführung, so wie Gott sich im Wort Gottes schon im alten Testament dargestellt hatte.

      Gott hasst die Sünde! Das sollte jedem klar sein. Gott gibt uns aber hier schon die Gelegenheit durch seinen

      HL.Geist der Umkehr/ Neugeburt,in seinem Reich,nach seinen Geboten/Willen zu leben!

      Mit Vorwürfen hilft man keinem, sondern nur mit Bezeugen wie man seinen Glauben geschenkt bekommen hat!
    • Bogi111 schrieb:

      Elli es geht hier nicht um Heilsgewissheit, sondern um Gericht und Anklage!
      Und dazu fällt mir ein, dass Jesus selbst sagt: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."
      In welcher Form geklärt ist, oder wird, wer "glaubt" bleicht offen, ob da die Vorstellung eines Untersuchungsgerichtes die passendste ist, darüber lässt sich - wie nicht nur hier zu sheen - trefflich streiten.
      Für den Gläubigen geht es aber nicht um "Gericht und Anklage", er ist (schon) "vom Tode zum Leben hindurchgedrungen".
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bogi111 schrieb:

      Elli es geht hier nicht um Heilsgewissheit,sondern um Gericht und Anklage!
      Doch, lese bitte EGW Untersuchungsgericht. Alle die genau lesen was sie sagt, können keine Heilsgewissheit haben. Es fällt auf, dass die STA ihr "Untersuchungsgericht" nicht selten unterschiedlich deuten.

      Bogi111 schrieb:

      Satan ist der Ankläger und Gott der Richter. Keine Verurteilung findet statt ohne Prüfung/Untersuchung!
      Ein ganz klares Nein!! Das Gericht(Urteil) wurde schon bei Adam und Eva ausgesprochen. Unser Schöpfer sagt: Wenn du sündigst muss du sterben. Sie sündigten und mussten sterben. Hier hat sich nichts verändert.
      Eine ganz klare Ansage ohne Ankläger auf den Gott Rücksicht nehmen müsste.

      Satan ist derjenige der zur Sünde und zum Tod..verführt.
      Satan ist der Vater der Lüge und des Todes. Er klagt den Menschen an, er manipuliert damit der Mensch noch mehr sündigt.
      Satan kann Gott nicht anklagen. Er kann mit Lügen, bei den Menschen, Gott falsch darstellen. Er bekommt aber keine Macht von Gott, ihn öffentlich anklagen zu dürfen. Wenn doch, dann würden mich die Bibelstellen interessieren.
      Satan kann uns anlügen, die Kinder Gottes erkennen aber den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit.... (Jesus ist die Wahrheit)
      Gott muss sich nicht vor den Lügen Satans rechtfertigen.

      Wir erkennen die Lügen und stellen uns auf die Seite Gottes...In diesem Sinne rechtfertigen wir Gott. Wir sagen, dass Satan lügt und Gott die Wahrheit spricht. Selbst dann, wenn es unter Prüfungen anders aussehen mag (Hiob)

      Bogi111 schrieb:

      Ja durch Jesu Tod können wir uns auf sein Blut berufen das die Menschheit vom ewigen Tod befreit hat.

      Dieses Angebot der Rettung ( Freikarte,neues Kleid) mus aber eingesetzt oder angezogen werden.
      Hier sprichst du euren Irrtum an. Euer "weißes Kleid" muss erst eine Überprüfung durchlaufen, um es bekommen zu können. Weil ihr aber nicht wisst, ob ihr diese Prüfung überstehen könnt, ist eine Heilsgewissheit nicht möglich.
      Wenn doch, dann aber nur, wenn ihr die Aussagen EGW verwerft.

      Wenn man sich mit den Aussagen EGW vertraut macht und dann hier liest, welche unterschiedlichen Auslegungen die STA über das Untersuchungsgericht hat, dann muss ich mich fragen, ob ihr überhaupt EGW noch ernst nehmt.
      Ist auch kein Wunder, wenn dann Geschwister bei euch murren und sagen: Sie verfälschen die Aussagen EGW.
      Sie wird immer wieder falsch zitiert und ausgelegt. Streitereien bei euch sind hausgemacht.

      Der Glaube schenkt uns das "weiße Kleid". Ich habe das "weiße Kleid" im Glauben angezogen. Keiner kann bei mir Zweifel sähen!!
      Das "weiße Kleid" ist ein Bild für die Gerechtigkeit Jesus. Ich stehe vor dem Vater mit der Gerechtigkeit Jesus ...ich bin erlöst, nicht erst nach einer unbiblischen Überprüfung, die an keiner Stelle in der Bibel erwähnt wird..

      Solche Aussagen. ist ja logisch...verstehen meine Kinder in der Grundschule schon .. ist grotesk. Entweder ihr könnt es biblisch erklären oder nicht. Wenn nicht, werdet ihr nicht ernst genommen. Ganz einfach!!

      Ihr selbst geht mit anderen Christen genauso ins Gericht. Wie oft kritisiert ihr unbiblische Aussagen bei anderen Denominationen?

      Bogi111 schrieb:

      Es findet eine Prüfung statt,das muß jedem klar sein! Jesus will die Menschen kennen die sein

      Geschenk benutzen! Keiner kommt ohne Untesuchung in ein Buch! Die ja bei Gericht aufgetan werden!!
      Was, ohne Überprüfung kennt Jesus uns nicht? Er weiß wie viel Harre ich auf dem Kopf habe, aber mein Inneres kennt er nicht?? Er weiß, was ich heute in einem Jahr sagen werde, welche guten Taten oder Sünden ich noch begehe,....und muss mich überprüfen ....Unser Gott ist kein Mensch

      Jesus selbst hat das Gericht über sich ergehen lassen. Entweder lässt du deine Schuld von Jesus bezahlen oder du trägst deine Schuld selbst.

      Bogi111 schrieb:

      Warum wird einer von der Hochzeit verwiesen, der ein falsches Hochzeitskleid hat?.
      Ganz einfach, hast du das weiße Kleid( aus Glauben) nicht, bist du nicht dabei. Jeder der hofft, eines Tages vielleicht dieses Kleid bekommen zu können, der hat gegenwärtig das weiße Kleid nicht. ER HAT ES NICHT
      Jeder der hofft, hat es nicht.

      Bogi111 schrieb:

      Von diesem Standpunkt her sollte es verstanden werden,wenn Menschen anderen Menschen sagen

      Jesu Blut hat alles bezahlt,Du brauchst nichts mehr zu tun.
      Keiner sagt, dass wir nichts mehr tun müssen. Dies wird uns aber permanent unterstellt.
      Jeder ernsthafte Christ lässt sich heiligen. Keiner kann einem anderen Christen unterstellen, dass er kein ernsthafter Christ sei, ohne ihn überhaupt zu kennen.

      Bogi111 schrieb:

      Gott hasst die Sünde! Das sollte jedem klar sein. Gott gibt uns aber hier schon die Gelegenheit durch seinen

      HL.Geist der Umkehr/ Neugeburt,in seinem Reich,nach seinen Geboten/Willen zu leben!
      Ja, wir können um die Wiedergeburt bitten, sie wird uns durch den Heiligen Geist geschenkt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Aus der Praxis : Pflegerin: "Sagen's was meint die Frau X (uralt) da: Vor den Sterben habe sie - in ihem Alter - keine Angst, aber das Untersuchungsgericht!!!"

      Er war ebenso uralt. Bis jetzt habe er mindestens dreimal alle ihm verfügbaren EGW Bücher ernsthaft durchstudiert und alles gehalten - - nur wenn er doch was übersehen haben sollte - und das beim Untersuchungsgericht aufgedeckt würde - - !!"


      Wer den Sohn Gottes hat, der hat das ewige Leben - -