Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • wach_auf schrieb:

      was heißt denn aufrichtig bereuen ?
      Ich denke, genau das - aufrichtig -> ehrlich, bereuen -> wünschen, dass man die Tat / Sünde nicht begangen hätte.

      wach_auf schrieb:

      dass ich es bei nächster Gelegenheit wieder tue?
      Gleichgültig, ob "bei nächster Gelegenheit" drei Minuten später oder ein Jahr später ist - bedeutet Wiederholung einer Sünde deren Unvergeblichkeit? Gibt es einen Menschen, der sich dazu real in der Lage sieht, beispielsweise "Gedankensünden" ab einem Zeitpunkt "X" nicht mehr zu tun? Bedeutet "aufrichtiges Bedauern" die quasi atomatische Hinwegführung von einer Sünde? Hat einer, der eine Sünde wiederholt, "nur" nicht aufrichtig genug bereut?
    • @wach auf:

      In meiner Bibel steht das nicht. Man kann Rechtfertigung und Heiligung nicht so lapidar wie du hier mit einem schnöden Satz abhandeln. Wenn du wirklich glaubst, dass eine bewusst begangene Sünde, die ich hinterher ernsthaft bereue, von Gott nicht vergeben werden kann, dann hast du 1. das Evangelium nicht verstanden und 2. keine Hoffnung auf Erlösung.
    • Malachit schrieb:

      wach_auf schrieb:

      was heißt denn aufrichtig bereuen ?
      Ich denke, genau das - aufrichtig -> ehrlich, bereuen -> wünschen, dass man die Tat / Sünde nicht begangen hätte.

      wach_auf schrieb:

      dass ich es bei nächster Gelegenheit wieder tue?
      Gleichgültig, ob "bei nächster Gelegenheit" drei Minuten später oder ein Jahr später ist - bedeutet Wiederholung einer Sünde deren Unvergeblichkeit? Gibt es einen Menschen, der sich dazu real in der Lage sieht, beispielsweise "Gedankensünden" ab einem Zeitpunkt "X" nicht mehr zu tun? Bedeutet "aufrichtiges Bedauern" die quasi atomatische Hinwegführung von einer Sünde? Hat einer, der eine Sünde wiederholt, "nur" nicht aufrichtig genug bereut?


      Ich versteh Dich schon, nur kann man an der menschlcihen Unzulänglichkeit die Wahrheit der Bibel festmachen? Das heißt im Grunde, was der Mensch nicht kann, dass darf nicht sein. Nur Du vergißt, dass der Mensch auf allmächtige Kräfte zurück greifen kann, wenn er will Gottes Willen tun.
    • wach auf schrieb:

      Wenn in einem Jahr, mein Name im Untersuchungsgericht dran ist, und ich die gleiche Sünde weiter gepflegt habe, wird mein Name aus dem Lebensbuch gestrichen.


      So wie wir mit Menschen umgehen sollen in der Vergebung (7x 70 mal) ständig, so können wir täglich (stündlich ) zu Jesus kommen und er vergibt uns!!!

      Der Preis für die Sünde ist bezahlt durch Jesu Blut!!! In den Himmel kommt keine Sünde also braucht er auch nicht gereinigt werden...

      Es geht um die Rechtfertigung aus Gnade. Der Sünder wendet sich an den der Gnädig ist. Jeus ist unser Verteidiger vor den Vater und dieser Entscheidet wer ins Lebensbuch oder...kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

    • wach auf schrieb:

      Ich versteh Dich schon, nur kann man an der menschlcihen Unzulänglichkeit die Wahrheit der Bibel festmachen? Das heißt im Grunde, was der Mensch nicht kann, dass darf nicht sein. Nur Du vergißt, dass der Mensch auf allmächtige Kräfte zurück greifen kann, wenn er will Gottes Willen tun.
      Hmmm - ich in nicht sicher, dass Du mich verstehst, denn Deine Sätze scheinen mir in keinem Zusammenhang zu meinen Fragen und zum Problem zu stehen. Aber vielleicht liegt das an mir, das will ich nicht bestreiten.

      Nur - erkläre mir doch, was die Botschaft des Evangeliums ist! Wie Du es hier (für mich) aussehen lässt ist die Botschaft des Evangeliums, dass Jesus so unbarmherzig ist, dass er zumindest "irgendwann" mit dem Vergeben aufhört - wir müssen also einen Punkt erreichen, an dem wir Jesu Vergebung nicht mehr nötig haben. Eine absurde Vorstellung, wenn wir an das "7 mal 70 Mal vergeben" denken, findest Du nicht?

      Wenn die Vergebung nicht ein- für allemal vollständig und für alle Sünden gültig ist, dann ist sie keinen Pfifferling wert, dann kann ich die Bibel in die Mülltonne werfen und Gott den Rücken kehren. Wenn ich selbst etwas erreichen müsste, um erneute Vergebung erhalten oder sie behalten zu können, liefe das auf Selbsterlösung hinaus. Gott sei Dank habe ich in den vergangenen drei Jahrzehnten gelernt, dass es nicht so ist.
    • Johannes schrieb:

      Für mich persönlich bedeutet das im Himmel stattfindende Gericht, dass sich schon bald die letzten Ereignisse abspielen werden, auf welche ich vorbereitet sein muss, wenn ich nicht verloren gehen will. Und natürlich, dass wir sehr bald nach Hause gehen werden.
      Wie sieht deine Vorbereitung aus, damit du nicht verloren gehst.?
      Ich habe schon von STA gehört: Das Untersuchungsgericht findet statt, Jesus kommt bald. Vor 150 Jahren haben sie schon gesagt Jesus kommt bald. Nun, ich denke wir dürfen jeden Tag auf ihn warten, das ist schon richtig.
      Ich sehe bei dieser Lehre nicht so richtig den Sinn. Warum brauchen Gläubige eine Untersuchung. Entweder nimmt man Jesus im Glauben an oder nicht, warum sollte hier noch eine Reinigung des Heiligtums stattfinden. Ich kann verstehen, dass bei der Wiederkunft Jesus, alle bekannten Sünden wieder auf Satan zurückfallen und ihn letzendlich auch vernichten werden. Blos das jetzt meine Sünden Jesus im Heiligtum beschmutzen? Jesus hat den Preis meiner Sünde schon damals am Kreuz bezahlt. Meine Sünden haben Jesus am Kreuz Schmerzen und Tod gebracht. Erneut kann ich IHN durch meine Sünden nicht beschmutzen, oder?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Nein, Jesus wird nicht beschmutzt, das hat auch keiner behauptet.

      Aber unsere Taten und Gedanken werden in den himmlischen Büchern aufgezeichnet, so dass alle sehen und nachvollziehen können wen warum welches Urteil ereilt.

      Wie ich mich vorbereite? Nun, kurz gesagt: Ich strebe danach alle Götzen aus meinem Herzen rauszuschmeissen und Jesus immer besser kennenzulernen.
    • Liebe Elli..

      Wie schon gesagt wurde: um den Vorgang der Sündenvergebung zu verstehen, muss man den Opfer- und Tempeldienst des alten Testamentes sorgfältig studieren Dann wird auch klar, wie Gott im neuen Testament mit der Sündenvergebung verfährt.

      Man findet das alles i,m 3. Buch Mose.
      Ich will das mal kurz schildern.
      Gott hatte Mose auf dem Berg ein "Abbild" gezeigt, nach dessen Vorbild er den Schattendienst auf Erden einrichten sollte. Alles, was hier auf der Erde geschah, war also ein Sinnbild, ein Symbol für eine höhere Wirklichkeit.

      Der Sünder brachte also ein Opfertier, bekannte darauf seine Schuld und tötete eigenhändig das Tier. Es starb an Stelle des Sünders.
      Der Priester nahm nun von dem Blut des Tieres und strich es auf die Hörner des Altars. Damit war die Sünde jetzt vom Sünder und seinem Stellvertreter auf das Heiligtum übertragen. Der Sünder ging versöhnt nach Hause. Er war seine Schuld los.

      Auf diese Weise sammelte sich eine Menge Sünde des Volkes im Tempel an. Es kam noch hinzu, dass das Morgen- und Abendopfer ebenfalls eine beständige Versöhnung symbolisierte. Wer um diese Zeit in Richtung Jerusalem betete und seine Schuld bekannte, dem war sie ebenfalls vergeben.

      Im Laufe des Jahres arbeiteten alle Priester im Rahmen von 24 Priesterordnungen im Tempeldienst, auch der Hohepriester. Er übte ur an einem Tag im Jahr Hohepriester-Funktionen aus, ansonsten verrichtete er den normalen Priesterdienst wie seine Kollegen.

      Das Heiligtum war also so etwas wie eine Sünden-Bank Israels.

      Einmal im Jahr wurde diese Sünden-Bank nun geleert-. Das war am Jom Kippr, dem großen Versöhnungstag. Auch an diesem Tag fand der normale priesterliche Versöhnungsdienst statt, Aber darüber hinaus gab es eine Spezial-Zeremonie, mit der das Heiligtum von aller Sündenschuld des vergangenen Kirchenjahres gereinigt wurde. Die verschiedenen Opfer und Zeremonien stehen alle in 3. Mose. Am Ende aller Zeremonien stand dann die Übertragung der Sünden Israels auf den Bock Asasel. Dieser wurde in die Wüste geführt und kam dort um. Erst damit galt die Sündenlast als endgültig ausgetilgt.

      Um nun den Dienst Christi im himmlischen Heiligtum zu verstehen, muss man die irdischen "Schattenbilder" adäquat auf das wahre Heiligtum im Himmel übertragen. Dann wird alles verständlich. Aber ohne genaues Studium des irdischen Vorgangs bleibt der himmlische Vorgang verworren und unverständlich. Das ist heut zu Tage weitgehend das Problem unserer evangelikalen Brüder.

      Wenn man die Vergebung der Sünden völlig verstehen will, genügt es nicht, zu wissen, dass Jesus für unsere Schuld starb. Er vergibt nicht nur die Schuld, wie wir es menschlich ja auch machen, sondern er sorgt auch für deren endgültige Auslöscheung oder Vertilgung.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • @wach auf:

      Ich verstehe weder deine Fragen noch das, was du sonst so von dir gibst...

      Es gibt nur eine Sünde, die nicht vergeben werden kann, und das ist die Sünde gegen der Heiligen Geist. Wenn ich die begehe habe ich keinen Zugang zu der Gnade Gottes mehr. Das heisst, ich werde weder meiner Sünden überführt noch empfinde ich Reue über sie.
    • Hi,
      ich habe Daniel 8 gelesen

      [b]8
      Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß; als er aber am stärksten
      war, zerbrach das große Horn, und es wuchsen an dessen Stelle vier
      ansehnliche Hörner auf, nach den vier Himmelsrichtungen hin.[/b]

      [b]9
      Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat
      außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das
      herrliche [Land]c.[/b]

      [b]10
      Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer
      und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie.
      [/b]
      [b]11
      Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das beständige [Opfer] weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet. [/b]
      [b]12
      Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen [Opfer]d wegen des Frevels, und [das Horn] warf die Wahrheit zu Boden, und sein Unternehmen gelang ihm.
      [/b]
      13Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von
      dem beständigen [Opfer] und dem verheerenden Frevel, daß sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird?

      14Er sprach zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werdene!
      Meine Frage ist: Kann im Himmel, das Heiligtum und der Opferdienst der Zertretung preigegeben werden- Im geheiligten Himmel?, um dann nach 2300 Abenden und Morgen wieder gerechtfertigt zu werden?
      Wir wissen doch, dass im Himmel keine Sünde wohnt.
      Hr. Miller meinte das dieses Heiligtum auf der Erde ist.
      Aus meiner Sicht ist es einleuchtender, blos mit seiner Rechnung hat es nicht funktioniert.

      benSalomo schrieb:

      Um nun den Dienst Christi im himmlischen Heiligtum zu verstehen, muss man die irdischen "Schattenbilder" adäquat auf das wahre Heiligtum im Himmel übertragen. Dann wird alles verständlich. Aber ohne genaues Studium des irdischen Vorgangs bleibt der himmlische Vorgang verworren und unverständlich. Das ist heut zu Tage weitgehend das Problem unserer evangelikalen Brüder.
      Kannst du deine Gedanken einwenig näher erklären.
      Grundwissen über den Heiligtumsdienst habe ich schon.
      Was meinst du mit "Schattenbilder"auf das himmlische Heiligtum übertragen? Was bedeutet das für dich in deinem Glauben und in der Heilsgewissheit?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Johannes schrieb:

      Aber unsere Taten und Gedanken werden in den himmlischen Büchern aufgezeichnet, so dass alle sehen und nachvollziehen können wen warum welches Urteil ereilt.
      Welche Taten werden hier aufgeschrieben. Ich habe von den himmlischen Büchern gelesen. Sind hier alle guten und schlechten Taten aufgeschrieben? Von allen Menschen, von den Geretteten und von den Ungerechten, oder nur von den Gläubigen im Untersuchungsgericht?
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Johannes schrieb:

      1. Gott hat eine ganze Bewegung ins Leben gerufen, die keine andere Aufgabe hatte als auf das kommende Gericht hinzuweisen, die Millerbewegung.
      2. Gott hat Ellen White als Prophetin berufen und ihr in Visionen das stattfindende Gericht viele andere Wahrheiten offenbart.
      Naja es gibt und gab viele Bewegungen, daher ist eine Bewegung eine nicht sehr starke Begründung. Ebenso gibt es viele Menschen die von einer Gruppe als Propheten angesehen werden und die Visionen haben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Zitat:
      "Ich sehe bei dieser
      Lehre nicht so richtig den Sinn. Warum brauchen Gläubige eine
      Untersuchung. Entweder nimmt man Jesus im Glauben an oder nicht, warum
      sollte hier noch eine Reinigung des Heiligtums stattfinden. Ich kann
      verstehen, dass bei der Wiederkunft Jesus, alle bekannten Sünden wieder
      auf Satan zurückfallen und ihn letzendlich auch vernichten werden. Blos
      das jetzt meine Sünden Jesus im Heiligtum beschmutzen? Jesus hat den
      Preis meiner Sünde schon damals am Kreuz bezahlt. Meine Sünden haben
      Jesus am Kreuz Schmerzen und Tod gebracht. Erneut kann ich IHN durch
      meine Sünden nicht beschmutzen, oder?"

      Es geht auch um die Gerechtigkeit Gottes. Alle Menschen sündigen und deshalb ist es wichtig festzustellen warum bestimmte Menschen angenommen werden von Gott und andere nicht, die vielleicht in ihrem Leben viel Gutes getan haben. Diese "Rechtfertigung Gottes" ist nicht nur für die Menschen wichtig, sondern auch für die himmlischen Wesen. Denn 1/3 der Engel hatte sich ja Satan angeschlossen. Die Sünde begann im Himmel! durch Satan und deshalb muß auch der Himmel gereinigt werden. Satan ist auch ein "Verkläger der Brüder", er bringt als Ankläger die Sünden der Gläubigen vor Gott, aber Jesus tritt für seine Kinder ein indem er sein Blutfür sie vor Gottes Thron bringt. Deshalb ist dieses Vorwiederkunftsgericht wichtig.

      Wer Jesus als seinen Erlöser angenommen hat muß vor dem Vorwiederkunftsgericht keine Angst haben. Er ist auf der "sicheren Seite", auch wenn er durch Schwachheit immer wieder sündigt. Aber wenn er immer wieder ehrlich bereut tritt Jesus als Fürsprecher für seine durch Schwachheit begangenen Sünden durch sein Blut ein.

      Unter der "Verunreinigung des Himmlischen Heiligtums" ist das dauerhafte Zurückweisen des Opfers Jesu zu verstehen, entweder durch ein ständiges Opfern wollen von Jesus (hl. Messe), durch die Werksgerechtigkeit oder das bewusste Ablehnen. In diesen Fällen kann Jesu Opfer nicht helfen.
    • Wer Jesus als seinen Erlöser angenommen hat muß vor dem
      Vorwiederkunftsgericht keine Angst haben. Er ist auf der "sicheren
      Seite", auch wenn er durch Schwachheit immer wieder sündigt. Aber wenn
      er immer wieder ehrlich bereut tritt Jesus als Fürsprecher für seine
      durch Schwachheit begangenen Sünden durch sein Blut ein.
      Wenn der Christ nun nicht aus Schwachheit sündigt. Der HG sagt ihm, sündige nicht und er entscheidet sich doch für die Sünde.
      Dann wird praktisch das Untersuchungsgericht entscheiden, dass dieser Mensch nicht würdig ist, von Gott angenommen zu werden?.
      Es ist doch klar,das hier Satan ganz schnell den Menschen einflüstern kann:
      Das diese begangene Sünde nicht aus Schwachheit, sondern willentlich begangen wurde und der Betreffende durch diese Tat, in die ungeretteten Position wieder hineingeraten ist.
      Hier sehe ich eine große Gefahr. Ich habe auch von Adventisten gehört: Man könne nicht wissen, "ob man für zu leicht auf der himmlischen Waage befunden würde". Zuviele Adventisten haben nach meinen Beobachtungen keine Heilsgewissheit, die wiederum für die Errettung absolut notwendig ist.
      Nicht das Sabbathalten( das 4. Gebot hat die Gültigkeit nicht verloren) ist für die Errettung wichtig, sondern die Rechtfertigung und Heiligung aus dem Glauben, und die daraus entstehende Heilsgewissheit.
      Buße und Reue sind natürlich für einen Wiedergeborenen selbstverständlich und natürlich und wichtig.Ohne die Umkehr gibt es keine echte Heilsgewissheit.
      Blos es gibt Zeiten, ich denke gerade an David, da kommt die Buße erst später, und trotzdem hatte Dawid damals seine Annahme bei Gott nicht verloren.
      Was ist wenn in so einer Situation wie David es erlebt hat, Satan kommt und ihm seine Sünden mit der Batseba vorhält und ihm klar und deutlich erklärt, das er vor Gott keine Chance mehr hat, angenommen zu werden.
      Mit dieser Lehre des Untersuchungsgericht, sehe ich die Chance zur Umkehr, sehr sehr gering. Zum Glück wusste/glaubte er an die Barmherzigkeit Gottes.
      Meine Gewissheit sagt mir, das ich Bedingungslos mit meinen Sünden zu Gott kommen kann und das ER mir ALLE meine Sünden vergibt.(Außer die Sünde gegen den HG)Hier wieder eine Einschrenkung zu machen.......? Wo gibt es in der Bibel Verse, die
      von diesen Untersuchungsgericht berichten.
      Ob dieses Gericht ab 1844 oder schon immer so war, dass wäre jetzt gerade für mich nicht so wichtig.
      Wenn ich den Römerbrief lese oder den Galater Brief, Jakobus......usw, finde ich diesbezüglich nichts.
      Martin Luthers Rechtfertigungslehre/Heiligungslehre aus dem Glauben.....ich lese es nicht.
      Da diese Lehre wichtig für die Rechtfertigung und Heiligung aus dem GLAUBEN ist, müsste sie ein Teil des Römerbriefes sein...,oder?
      Unter der "Verunreinigung des Himmlischen Heiligtums" ist das dauerhafte
      Zurückweisen des Opfers Jesu zu verstehen, entweder durch ein ständiges
      Opfern wollen von Jesus (hl. Messe), durch die Werksgerechtigkeit oder
      das bewusste Ablehnen. In diesen Fällen kann Jesu Opfer nicht helfen.
      Im Himmel gibt es keine Sünden. Wie kann man überhaupt im Himmel ein Frevel gegen das Heiligtum begehen. So steht es in ab Daniel 8.
      Das die Sünden irgendwie alle bei Gott gespeichert sind, ist nachvollziehbar, aber deswegen wird doch kein Frevel gegen das Heiligtum begangen
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)