Tiere im Himmel und/oder auf der neuen Erde?

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    • @Stofi

      Inbetracht der sog. adventistischen Lehre, dass auf der NE keine Ehe, keine Familie geben wird, ja dass der Mensch sogar geschlechtslos sein soll........ finde ich diese Diskussion hier dagegen sehr "interessant". Wenn man also keine Liebe mehr zum Partner und zu den eigenen Kindern haben darf, besorgt man sich als Ausgleich eine Katze oder ´nen Hund, oder von mir aus (die Möglichkeit ist ja da) einen Gepard zum kuscheln liebhaben und zum begleiten. Hmm, man bekommt dabei Lust auf der NE lieber ein Haustier zu sein. Mensch, liebe "Theologen und Schrieftgelehrten, wacht endlich auf!"
      Was hat die Theologie mit deinem Gedanken zu tun, dass man sich ein Tier als Ausgleich bzw. als Ersatz für eine Ehe besorgt?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Was hat die Theologie mit deinem Gedanken zu tun, dass man sich ein Tier als Ausgleich bzw. als Ersatz für eine Ehe besorgt?
      Weil man sich hier im Thread so sehr für die Tiere auf der neuen Erde einsetzt, weil man Sehsucht hat nach seinen verstorbenen Lieblingen und hofft sie auf der neuen Erde wieder in die Arme zu nehmen, weil man DAS dem TIER hier eher zugesteht, als dem eigenen Ehepartner, den eigenen Kindern, der Familie, dem Heim. DESHALB gab ich den Vergleich mit der Katze oder Hund.....

      Da bekomme ich das große Schütteln, wenn ich es gaanz milde ausdrücken darf. :rolleyes: :Aha:

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    • Stephan Zöllner schrieb:

      Und kannst Du das auch sachlich / biblisch sauber begründen?
      @Stephan Zöllner, ich habe hier schon in verschiedenen Threads so viel zum Thema geschrieben, mit Zitaten, Bibelstellen, mit Erklärungen.........KEINER, aber wirklich KEINER von Euch 3 od. 4 Gegnern des Normalen Lebens auf der NE hat den Mut (oder die Erkenntnis) gehabt auf meine Texte sachlich einzugehen. Mir sie zu enkräften, biblische und logische Beweise zu bringen, zu erklären. NEIN!! Es wird mit schwachsinnigen Fragen gegengeworfen (wie z.B. was dann, wenn mehr Männlein als Weiblein vorhanden...) Deshalb bis Du jetzt, (seid Ihr) in der Beweispflich EURE Behauptungen über KEINE Ehe, KEINE Familie, GESCHLECHTSLOSIGKEIT, auf der NE zu bringen. Habt ihr keiner bis jetzt gemacht.
      Also zeig mir, wie man auf der Schaufel sitzt und erkläre/beweise mir sauber biblisch, wieso du glaubst, wird der Mensch geschlechtslos sein.
      :angry:

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    • Stofi schrieb:

      Habt ihr keiner bis jetzt gemacht.

      Irrtum, die Aussage Jesu, daß es keine Heirtat mehr auf der NE geben wird hast Du nicht im Sinne der Geschlechtslosigkeit gelten lassen obwohl Deine Interpretation zwangsweise zu einem logischen Widerspruch führt.

      Bei mir entsteht zumehmend der Eindruck, daß Du Dich auf etwas eingeschossen hast obwohl Du weder die Kultur, die Sprache noch die Text-Art/-Gattung und erst recht nicht die Methoden der Auslegung berücksichtigen willst.
      Wenn der Jesaja-Text wörtlich zu nehmen ist, dann ist es die Aussage Jesu erst recht!

      Es gibt generell vier Formen der Auslegung / Interpretation von Texten:
      1. Alles wird beliebig symbolisch oder wörtlich genommen
      2. Alles ist immer direkt wörtlich zu nehmen
      3. Alles ist immer symbolisch zu nehmen
      4. Was symbolisch oder wörtlich zu nehmen ist muß zuerst aus dem Zusammenhang und der Textgattung ermittelt werden. Wie das geht hat jeder halbwegs gebildete Mitteleuropäer bereits grundsätzlich in der Schule gelernt und meistens sogar auf eine Fremdsprache angewendet.

      Die erste Methode ist streng genommen gar keine Methode sondern pure Willkür und eignet sich darum für keinen Text der Welt.
      Wenn man einen Text liest setzt das normalerweise die Absicht voraus, daß man verstehen will was der ursprüngliche Author damit gemeint hat.

      Die beiden Methoden 2 & 3 sind ebenso grundsätzlich eindeutig ungeeignet auch nur irgendwie eine zuverlässige Wahrheit zu erkennen, denn mindestens Gleichnisse und die Lieder / Poesie werden in KEINER Sprache der Welt wörtlich genommen!
      Die Visionen und der Thempeldienst, prophetische Reden (mit Erklärungen) - das zeigt oft der Zusammenhang - sind auch NICHT wörtlich zu verstehen. Berichte i.d.R. allerdings schon ...

      Mit der Haltung die hinter den ersten Drei Listenpunkten stehen und ihren "Methoden" macht man sich systematisch zum Irrlehrer und wird verloren gehen. Daran läßt die Schrift wenig Zweifel offen!

      Die einzige Möglichkeit der sinnvollen Text-Auslegung, die überhaupt bleibt ist die Vierte!
      Das setzt aber voraus, daß man sich die Mühe macht den Zusammenhang anzuschauen, die Textgattung zu klären um erst dann zu entscheiden ob der Text vom ursprünglichen Author wörtlich oder symbolisch gemeint war.
      Alles andere ist willürlich und hat mit Wahrheit nichts zu tun und kann auch nicht in ihre Richtung führen.

      Menschen, die die ersten drei Methoden benutzen dokumentieren damit
      entweder - daß sie nicht an der ursprünglichen Aussage interessiert sind
      oder - daß sie das Wort Gottes (oder welche Texte auch immer) grundsätzlich nur für ihre eigene Zwecke mißbrauchen.

      Die dritte Variante der fehlenden Grund-Bildung scheidet erfahrungsgemäß bei mindestens 60% (haben Realschulabschluß oder höher!) aus, aber selbst Hauptschüler lernen wie man grundlegend mit Texten umgeht.
      Wer das (noch) nicht kann der kann es normalerweise lernen. Wer es aber nicht lernen will, der sollte die Finger davon lassen Bibeltexte zu seinem eigenen Schaden zu vergewaltigen!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • @Stephan Zöllner, wir drehen uns im Kreis. Aber eines möchte ich Dir und allen andren sog. Theologen und Schriftgelerhten und Saduzäen und Pharisäern ....sagen.

      Das Wort Gottes ist ein Brief von Gott an Seine Kinder. Es ist so geschrieben, dass auch eine alte Oma es mithilfe des Heiligen Geistes verstehen und sich über die Wahrheit freuen kann. Deshalb braucht man solche "Doktoren" nicht, die das Volk geschult in die Irre führen, den Jugendlichen keine Hoffnung vermiteln, alles vergeistlichen und die Hälfte verdrehen.

      Wo Jesus nach der Auferstehung gefragt wird, macht ihr daraus Geschlechtslogkeit und dort, wo GANZ klar über Kinder und Ehe gesprochen wird, macht ihr daraus: das darf man nicht so verstehen.

      Und dort, wo in der Schrift ganz klar der Plan Gottes bei der Schöpfung beschrieben wird, sieht ihr drüber weg und sagt: das wird auf der NE nicht so sein, da es doch nicht so gut, zu irdisch, unbedeutend, überflüssig.... ist.

      Die Bibel soll man erst wortwörtlich nehmen, erst dort, wo es mit dem Kontext oder dem Bild Gottes logisch nicht stimmt, auf Symbolik übergehen. So einfach ist es und so einfach ist auch die Wahrheit Gottes.

      VG