Vom ewigen Leben ausgeschlossen?

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    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      ich strebe danach, so wie Jesu zu werden


      Das wirst Du nie schaffen denn Jesus war Mensch und Gott!

      Ich versuche sein Wesen und seine Werte zu Leben...in meinem sündigen Zustand.
      Manchmal seid ihr schon Spezialisten. Es ist mir durchaus klar, dass nicht Gott werden kann, aber wenn ich schreibe, ich möcte wie Jesu werden, dann möchte ich mit einer solchen Perfektion durchs Leben gehen können. Dass ich das nicht schaffen werden, ist mir auch klar, aber ich will damit aufzeigen an was ich mich orientiere.

      @Wach auf: Zum Glück wirst nicht Du entscheiden, ob meine Leistung am Ende genügt oder nicht.
    • Bogi111 schrieb:

      DonDomi schrieb:

      aber ich will damit aufzeigen an was ich mich orientiere.


      Ich schon klar was Du sagen wolltest.. aber mein kleiner Teufel hat mich wiedermal geritten.. ;)
      Kein Problem, wenn wir am selben Tisch gesessen wären, hätte ich das wohl auch gemerkt, aber bei geschriebener Sprache weiss man ja nie...
    • Trotz meiner mehrfahen Anfrage was denn Sünde ist und daß die Bibel davon Zwei Varianten kennt hat sich Niemand die Mühe gemacht das einmal zu untersuchen.

      Darum ist es zwangsläufig, daß hier mehrfach aneinander vorbei geredet wird. Es ist ja nicht einmal der zentrale Sündenbegriff klar definiert.

      Ich habe darum einmal angefangen das zusammen zu tragen: Sünde in der Bibel
      Der verlinkte Artikel wird in den nächsten Tagen noch erweitert und vervollständigt. Jetzt aber schon einmal so viel zum kurz gefaßten Gesamtergebnis:

      Sünde als dauerhaften Zustand der Trennung von Gott und der Rebellion gegen Gott (Ziel-Verfehlung im Gesamt-Sinne).
      Sünde als einzelne Tat (Ziel-Verfehlung in einem einzelnen Schritt).

      Erst wenn wir das auseinanderhalten können wir bei dem Thema auf einen grünen Zweig kommen.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • @stefan zöllner

      ingeli schrieb:

      Was haben wir überhaupt für Vorstellungen von sündlos leben ?
      Wenn wir nach den Gesetzen Gottes leben, dann sind wir für Gott und beziehen Gott in unseren Leben mit ein. Das heißt, die Hauptsünde >>gegen Gott << gegen seine Gesetze oder die auch die Grundlage aller Sünden ist gibt es dann nicht mehr.
      Natürlich sind wir jeden Augenblick herausgefordert nach den 10 Geboten zu leben. Da geht es dann lebe ich in den Situationen sündlos? Und das können wir schaffen bzw. Christus in uns, wirkt durch uns und wir werden immer mehr gesetzmäßig handeln und kommen schrittweise dem näher, in der Gegenwart sündlos zu sein.
      Schaffen wir es einmal nicht, wird es uns sofort bewußt und klar und können es bereuen und wieder gut machen.


      von wegen Sündenbegriff, was ist die Hauptsünde......
    • @ingeli

      Auch wenn ich Deinen Beitrag übersehen habe in dem Du auf die Frage eingegangen bist fehlt dazu der allgemeine Konsens NACH dem gemeinsamen Beschäftigen damit.
      Es fehlt also eine gemeinsame auf der Bibel basierende Definition und die entsprechende differenzierte Sprache um sich im Gespräch darüber klar auszudrücken.

      Schlüsseltexte: 1.Mose 4,6f; 1.Joh.2,1;
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • wach auf schrieb:

      ...Nur damit habe ich nichts zu tun. Dass Du das nicht schaffst, dass weiß ich. Dir fehlt eben Jesus. Wir haben keine gemeinsame Glaubensgrundlage, darum können wir auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
      Du bist also (fast?) vollkommen - doch warum macht Dich das so feindselig?
      Liebe Grüße, Heimo
    • ingeli schrieb:

      Vielleicht magst du aus der Bibel heraus und mit deiner Arbeit das klar deffinieren was Sünde ist, und das zusammenfassend mit deinen eigenen Worten.

      Das ist ja schon in Arbeit und der Anfang (oder Fortschritt) kann jederzeit öffentlich nachgelsen werden :D

      ingeli schrieb:

      ... mein Verständnis und drücke es mit meinen Worten aus, ganz schlicht und einfach ...

      Schlicht und einfach ist doch schon ein guter Anfang.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • HeimoW schrieb:

      wach auf schrieb:

      ...Nur damit habe ich nichts zu tun. Dass Du das nicht schaffst, dass weiß ich. Dir fehlt eben Jesus. Wir haben keine gemeinsame Glaubensgrundlage, darum können wir auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
      Du bist also (fast?) vollkommen - doch warum macht Dich das so feindselig?

      erklär mir doch bitte mal, was an der Aussage feindselig ist ???

      Scheinbar ist für Dich die Wahrheit grundsätzlich feindselig. Ist auch ganz normal nach Röm. 8, 7. ............Nein, vollkommen bin ich noch nicht, ist aber das Ziel. .................(Zitat) Er kam in die Welt und führte ein sündloses Leben, damit sein Volk in SEINER KRAFT gleichfalls ein Leben der Sündlosigkeit führe. Er wünscht, dass sie, indem sie die Grundsätze der Wahrheit praktizieren, der Welt zeigen, dass Gottes Gnade die Kraft hat, das Herz zu heiligen RJH. 01.04. 1002
    • wach auf schrieb:

      HeimoW schrieb:

      wach auf schrieb:

      ...Nur damit habe ich nichts zu tun. Dass Du das nicht schaffst, dass weiß ich. Dir fehlt eben Jesus. Wir haben keine gemeinsame Glaubensgrundlage, darum können wir auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
      Du bist also (fast?) vollkommen - doch warum macht Dich das so feindselig?

      erklär mir doch bitte mal, was an der Aussage feindselig ist ???
      Jemand anderem, der sich selbst als christlich gläubig betrachtet, Jesus abzusprechen (Dir fehlt eben Jesus) ist feindselig und arrogant.

      Dein ganzes Agieren hier wird von mir (und soweit ich weiß auch von anderen) als feindselig wahrgenommen. Es scheint so tief in Dir zu sitzen, dass Du es selbst nicht mehr merkst.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      wach auf schrieb:

      HeimoW schrieb:

      wach auf schrieb:

      ...Nur damit habe ich nichts zu tun. Dass Du das nicht schaffst, dass weiß ich. Dir fehlt eben Jesus. Wir haben keine gemeinsame Glaubensgrundlage, darum können wir auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
      Du bist also (fast?) vollkommen - doch warum macht Dich das so feindselig?

      erklär mir doch bitte mal, was an der Aussage feindselig ist ???
      Jemand anderem, der sich selbst als christlich gläubig betrachtet, Jesus abzusprechen (Dir fehlt eben Jesus) ist feindselig und arrogant.

      Dein ganzes Agieren hier wird von mir (und soweit ich weiß auch von anderen) als feindselig wahrgenommen. Es scheint so tief in Dir zu sitzen, dass Du es selbst nicht mehr merkst.

      .

      Verächtlich werden jene behandelt, die das Geheimnis der Gottseligkeit lehren und daran glauben: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit." (Kol. 1,27) Sie erkennen die Prinzipien nicht, die diesen Dingen zugrunde liegen. Sie fahren fort, Übles zu tun und lassen die Türriegel offen, so dass Satan leichten Zugang zur Seele findet. 4BC 1138 (BK 182)

      Ich merke wohl, dass diese Botschaft Dir und anderen nicht gefällt. Gleich und Gleich gesellt sich gerne. Nach Gal.5,19+20 sind das (Parteiungen) Werke des Fleisches.

      Bist Du Adventist oder Muslim?

      ich kenne das von den Muslimen, wenn man etwas gegen ihren Glauben sagt, sie das als Feindseligkeit deuten. Ich weiss aber auch, ACK Anhänger müssen die Linie vertreten, alle Christen haben Christus in ihrem Leben ohne die biblischen Aussagen dazu zu beachten. Die Bibel nennt das Freundschaft mit den Feinden Christi. DonDomi hat das nicht so empfunden, deshalb ist es für mich klar, es kommt aus Deinem Herzen, mir Böses zu unterstellen. Der UJnterschied zwischen uns beiden ist, ich greife die falsche Lehren an, Du greifst den Menschen an.
    • @Heimo: Danke für die Unterstützung, aber von mir aus kann man mir jeden Glauben absprechen, ich kann damit Leben, da ich genau weiss dass man mir das ab und an tatsächlich vorwerfen kann, da ich halt alles andere als Perfekt bin. Aber ich weiss auch ganz genau, wer am Ende urteilen wird. Ich kann mir nichts davon kaufen, ob man mich nun für einen guten oder schlechten Menschen oder einen Christen oder Nichtchristen halte

      @Wach auf: Wie ich das aufgefasst habe kannst Du nicht wissen, Du weisst nur was ich Dir geantwortet habe. Ich habe in diesem Forum vor allem eines gelernt, es ist manchmal besser, wenn man gewisse Kommentare einfach ignoriert, statt weiter Öl ins Feuer zu giessen, das würde nämlich nur ein ungutes Klima und Streit hervorrufen. Ich geb Dir einfach einen guten Rat, überlege bevor Du postet, wie einzelne Kommentare auf Dich wirken würden, wenn sie Dir jemand schreiben würde und als zweites versuche ich vermehrt nach dem : 1Joh 4,7 "Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott." zu handeln. Es schafft dann nicht nur ein besseres Klima sondern tut auch mir persönlich gut.

      So, dies als kleiner Exkurs

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      ...überlege bevor Du postest, wie einzelne Kommentare auf Dich wirken würden, wenn sie Dir jemand schreiben würde...
      ... toller Gedanke. Ich glaube steht auch in den Nutzungsbedingungen des Forums - und nicht zuletzt in der Bibel (siehe meiene Signatur :) ).

      Liebe Grüsse
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jacob der Suchende () aus folgendem Grund: Ein Wort auf Wunsch korrigiert.

    • Ewige Verantwortung tragen !

      Zitat Peterle : " Wie kann man sicher sein, das ewige Leben nicht zu bekommen ? "
      Dieses hört sich so etwa so an wie : Wie kann ich sicher, sein für das Ewige Leben keine Verantwortung tragen zu müssen ?
      Antwort:
      In der selben Weise wie es für den Menschen unter den Bedingungen des Alten Testamentes aufgrund der Macht der Verführung unmöglich war,
      sich vor Gott für das Leben zu qualifizieren, und er sich den Tod verdient hat,
      so ist es für den Neuen Adam im Neuen Testament hingegen eine Unmöglichkeit, sich durch Taten gegen das Leben und Gott für den Tod zu qualifizieren .
      Daher ist es eigentlich sehr furchtbar in der Zeit des Neuen Testaments zu leben, da alle Taten, welcher der Neue Mensch als Sünde wider dem Leben und Gott
      unternimmt, er wieder durch Leiden und Ertragen wiedergutmachen muß und freiwillig wiedergutmachen machen wird , da ihm das Leben ja ewiglich bleibt !
    • DonDomi schrieb:

      @Heimo: Danke für die Unterstützung, aber von mir aus kann man mir jeden Glauben absprechen, ich kann damit Leben, da ich genau weiss dass man mir das ab und an tatsächlich vorwerfen kann, da ich halt alles andere als Perfekt bin. Aber ich weiss auch ganz genau, wer am Ende urteilen wird. Ich kann mir nichts davon kaufen, ob man mich nun für einen guten oder schlechten Menschen oder einen Christen oder Nichtchristen halte

      @Wach auf: Wie ich das aufgefasst habe kannst Du nicht wissen, Du weisst nur was ich Dir geantwortet habe. Ich habe in diesem Forum vor allem eines gelernt, es ist manchmal besser, wenn man gewisse Kommentare einfach ignoriert, statt weiter Öl ins Feuer zu giessen, das würde nämlich nur ein ungutes Klima und Streit hervorrufen. Ich geb Dir einfach einen guten Rat, überlege bevor Du postet, wie einzelne Kommentare auf Dich wirken würden, wenn sie Dir jemand schreiben würde und als zweites versuche ich vermehrt nach dem : 1Joh 4,7 "Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott." zu handeln. Es schafft dann nicht nur ein besseres Klima sondern tut auch mir persönlich gut.

      So, dies als kleiner Exkurs

      Liebe Grüsse
      DonDomi


      du musst zugeben, mein Beitrag hat 2 Gleichgesinnte zusammen geführt :thumbsup:

      schon der Apostel Paulus hatte sich darüber Gedanken gemacht, wie die Korinter seine Mahnungen- Hinweise auf ihr sündiges Verhalten, aufnehmen würden. Es hat ihn nicht davon abgehalten ihnen knallhart die Wahrheit zu schreiben, Er hoffte, und betete dass sie es im rechten Geist lasen und aufnahmen, damit sie sich bekehren würden. Er freute sich darüber, dass sie nicht beleidigt waren sondern seine Worte zu Herzen nahmen und sich bekehrten.

      So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. ( aber beachte, sie könnten es falsch auffassen, überlege dir gut, dass du richtig formulierst, damit sie nicht beleidigt sind. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 2.Tim.4,2ff Treffender könnte Paulus unsere Zeit gar nicht beschrieben haben :thumbup:

      DonDomi, ich habe nichts gegen Dich als Mensch, ich habe etwas gegen die Theologie, die Du vertritst. Du hast weder das gleiche Gottes noch das gleiche Christusbild wie ich, deshalb kann es auch keinen geistlichen Austausch geben. Das mit der Liebe ist auch son Ding, meine Gemeinde versucht schon über 150 Jahre so zu lieben wie die Schrift sagt, nur so richtig gelingt das nicht (ausgenommen die Ausnahmen). Wieso ist das so? Sie lesen nicht richtig. Liebe kann man nicht erlernen, Liebe kann man nur vom H.Gbeist geschenkt bekommen. Das setzt voraus, dass der H. Geist in einem wohnt. Das setzt voraus dass der Mensch gehorsam auf Gottes Wegen wandelt. Wenn Du das tust, dann wirst Du sicher alle Gebote halten ??? Wenn nicht, dann ist alles Gerede über Liebe bla bla, oder wie Johannes sagt, er ist ein Lügner.

      Ein bekehrter Mensch hat sein ICH gekreuzigt, deshalbt kann er nicht beleidigt sein :P
    • Hallo wach auf,

      ohne "besserwisserlich" aufzutreten, möchte ich meine Meinung zu deiner Meinung sagen. Ich möchte dich ebenso darauf hinweisen, dass du dich in deiner Meinung irren könntest. Daher ist eine demütige Haltung immer besser. Klar kannst du das Bibelverständnis den Menschen öffnen, wie du es für richtig halst. Aber wenn du darüber hinaus Personen-bezogen den Glauben absprichst, ohne die Menschen zu kennen, dann wirst du nur auf Abwehr stossen. Deine Worte und du als Person werden nicht mehr ernstgenommen werden.

      Ich verstehe die Bibel und Ellen White so, dass dem Menschen aus eigener Kraft unmöglich ist:
      - die Gebote zu halten
      - die Liebe zu haben
      - gute Werke zu vollbringen

      Christus sagte, dass wenn wir an Ihm durch lebendigen Glauben festhalten, werden wir diese Dinge vollbringen können. Gebote halten oder nicht mehr sündigen ist weniger die Bedingung für das Himmelreich, sondern es ist eine Folge einer echten Bekehrung. Wie kommt diese Bekehrung zustande?

      Vor allem ist das die Erkenntnis, was Gott für dich gemacht hat, und die daraus resultierende Liebe. Auf Basis der Liebe aufbauend, sind weitere wichtige Schritte die aktive Selbstverleugnung und praktische Nachfolge. Diese schließen ein, dass man in der Welt bewußt auf alles verzichtet, was jemandem irgendwie geistlich schaden könnte oder verhindern könnte, Gott zu dienen. Praktische Nachfolge schließt bewußtes, aktives Handeln für Gott ein (dazu gehört aktive Bemühung, Gottes Gebote zu halten). Ein Christ lebt in Verbindung mit Gott/Jesus, wenn er stets nach Seinem Willen fragt und sich an diesen haltet / zu halten versucht.

      Zusammenfassend, ist das primäre Ziel die Veränderung des Charakters, die größtenteils durch Gott geschieht, aber auch eigene aktive Teilnahme/Anstrengung einschließt. Die Nachfolge ist also, dass man an dieser Veränderung aktiv teilnimmt. Wer das nicht tut und bloß auf ein Gottes Wunder wartet, der folgt nicht nach. Ein Leben ohne Sünde ist lediglich eine Folge der Charakterveränderungen bzw. des lebendigen Glaubens. Akzent soll man deshalb nicht auf "Bloss nicht mehr sündigen" machen, sondern auf lebendigen Glauben (Selbstverleugnung und Nachfolge).

      Wenn man Akzent auf "bloss nicht mehr sündigen" macht und damit das "nicht sündigen" zum entscheidenden Faktor macht, ob man in das Himmelreicht eingeht oder nicht, dann gerät man schnell in die Werksgerechtigkeit. Dies geschah vor 1888, wo das "sündlose Leben" das Ziel der Menschen geworden ist. Mit 1888 kam die Korrektur, dass das Ziel Jesus Christus und die enge Bindung an Ihn ist. Lebendiger Glaube und lebendige Beziehung allein sind die Ziele, die darüber entscheiden, ob jemand in das Himmelreich kommt. "Nicht mehr sündigen" ist die Folge im Prozess der Heiligung, die durch diese lebendige Beziehung zustandekommt.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

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