Genaues Geburtsdatum von Jesus bekannt?

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    • Nebula123 schrieb:

      Das liegt einfach daran, dass der Geburtstag Jesu nachträglich auf diesen Tag gelegt wurde, es hätte gar nicht Not getan dies zu tun.
      Daher gibt es halt Kritik, dass es ausgerechnet auch noch an den Tag gelegt wurde, wo ein Götze geboren sein soll.
      Das stimmt, es hätte wirklich nicht Not getan dies zu tuen. Da stimme ich dir volkommen zu. Allerdings bleibt nun mal auch die Behauptung, dasss man angeblich durch die Feier von Jesu Geburtstag einen Götzen ehren würde: "Eine Teilnahme an Weihnachtsfeierlichkeiten ehrt diesen bösen, satanischen Götzen." Eine Behauptung, die man so nicht stehten lassen kann, da sie nicht zu 100% der Wahrheit entspricht. Denn, wenn das stimmen würde, würde ja jeder gläubige Christ, der Weihnachten im Gedenken an Jesu Geburtstag feiert einen satanischen Götzen ehren. Das glaubst du doch selber bestimmt auch nicht oder?

      Nebula123 schrieb:

      bissl doof ist es nur, wenn gläubige Christen ihre Feiertage auf gezielt heidnische Feiertage legen.
      Dann muss zurecht gefragt werden warum, verstehst du das?
      Selbst wenn das stimmen sollte, dass die katholische Kirche so die Heiden einfangen wollte, hat Gott aber nie gesagt, dass wir so verfahren sollten.
      Meinst du, warum ich verstehe, warum das so gemacht wurde? Aus dem Grund, den du unter diese Frage schreibst: "dass die katholische Kirche so die Heiden einfangen wollte,". Und natürlich hatte Gott nie gesagt, dasss wir so verfahren sollten. Mir ist auch nicht bekannt, dass darüber etwas in der Bibel steht. Aber, ich möchte den Katholiken da jetzt erstens mal keine böse Absicht unterstellen, weil sie das taten und zweitens: Auch, wenn es nicht richtig war so etwas zu tuen, rechtfertigt das noch lange nicht (so wie es in diesem Video ganz offensichtlich getan wird) Menschen, die heute leben (und nicht damals gelebt haben) und Weihnachten als Geburtstag von Jesus feiern zu unterstellen bzw. zu behaupten, sie würden durch die Teilnahme an Weihnachtsfeierlichkeiten einen satanischen Gott ehren und damit ihnen praktisch vorzuwerfen, sie würden dadurch Götzendienst betreiben. So etwas ist eine Verurteilung von Menschen, die Jesus in Matthäus 7 ganz klar verboten hatte. Wir sollen zwar schon Menschen darauf hinweisen, wenn sie sündigen, aber das was da in dem Video geschrieben wird ist schon mehr ein richten und grenzt an Fanatismus! Und es spielt übrigens auch keine Rolle dabei, ob sie wissen oder nicht, dass dies nicht sein Geburtstag und sogar ein heidnischer Feiertag zu Ehren eines Götzen ist, so lang sie es nicht wirklich zu Ehren eines Götzen tuen. Denn, wie auch schon mal erwähnt: Es geht hier um die greuelhaften Bräuche, die man an solchen Tagen zu tuen pflegte!!! Und nicht um den Tag selbst!!!! Und ich denke auch nicht, dass Gott etwas dagegen hat, wenn wir an diesem Tag daran denken, was er für uns durch seinen Sohn getan hat.



      Nebula123 schrieb:

      Wenn wir das dann doch gut heißen, dann dürfen wir auch nicht gegen den Sonntag schimpfen, schließlich ähneln sich hier die Begebenheiten.
      Nur das der Sabbat tatsächlich zu feiern ist und Weihnachten nicht.
      Mit dem Sonntag ist das eine ganz andere Sache!
      Zwar ähneln sich hier zwar schon die Begebenheiten, aber den Sonntag als 7ten Tag zu feiern, ist kein ganz klarer Verstoß, gegen das Wort Gottes!!! Aber auch hier möchte ich als ehemaliger Sonntagshalter niemanden unterstellen, er würde einen anderen Götzen anbeten, wenn er den Sonntag hält oder das er oder sie deshalb extra gegen Gottes Wort handelt dadurch! Immerhin sprach Jesus ja auch noch von Schafen in anderen Ställen. Und aus meiner Zeit als Sonntagshalter, kann ich nur sagen, dass jedesmal, wenn ich den Sonntagsgottesdienst feierte oder Weihnachten, ich NIEMALS Gott entehrte dadurch und auch nicht zu einem anderen Gott als unser aller und dem Vater von Jesus Christus allein betete!!! Ein anderer Gott wie Saturn oder wie sie alle heißen, kam mir da nun wirklich nicht in den Sinn.
    • Daher nochmals eine Frage: Warum verwenden viele Adventisten so viel Energie um solche "böse Machenschaften" zu entdecken. Welchen Nutzen habt ihr persönlich?

      Wenn wir Adventisten nicht alles gründlich hinterfragen würden, was Gottes Wille ist, dann würden wir heute noch Sonntags in die Kirche gehen.



      Das stimmt, es hätte wirklich nicht Not getan dies zu tuen. Da stimme ich dir volkommen zu. Allerdings bleibt nun mal auch die Behauptung, dasss man angeblich durch die Feier von Jesu Geburtstag einen Götzen ehren würde: "Eine Teilnahme an Weihnachtsfeierlichkeiten ehrt diesen bösen, satanischen Götzen." Eine Behauptung, die man so nicht stehten lassen kann, da sie nicht zu 100% der Wahrheit entspricht. Denn, wenn das stimmen würde, würde ja jeder gläubige Christ, der Weihnachten im Gedenken an Jesu Geburtstag feiert einen satanischen Götzen ehren. Das glaubst du doch selber bestimmt auch nicht oder?

      Im Grunde sind wir uns doch einig, da es nun mal dieses Weihnachten gibt, machen wir halt das Beste daraus.
      Ich persönlich brauche kein Weihnachten, es ist nicht biblisch und der einzige Grund warum ich Weihnachten dulde bzw. daran teilnehme ist, dass Schwester White keine scharfen Worte gegen das Fest äußerte.


      Meinst du, warum ich verstehe, warum das so gemacht wurde? Aus dem Grund, den du unter diese Frage schreibst: "dass die katholische Kirche so die Heiden einfangen wollte,". Und natürlich hatte Gott nie gesagt, dasss wir so verfahren sollten. Mir ist auch nicht bekannt, dass darüber etwas in der Bibel steht. Aber, ich möchte den Katholiken da jetzt erstens mal keine böse Absicht unterstellen, weil sie das taten und zweitens: Auch, wenn es nicht richtig war so etwas zu tuen, rechtfertigt das noch lange nicht (so wie es in diesem Video ganz offensichtlich getan wird) Menschen, die heute leben (und nicht damals gelebt haben) und Weihnachten als Geburtstag von Jesus feiern zu unterstellen bzw. zu behaupten, sie würden durch die Teilnahme an Weihnachtsfeierlichkeiten einen satanischen Gott ehren und damit ihnen praktisch vorzuwerfen, sie würden dadurch Götzendienst betreiben. So etwas ist eine Verurteilung von Menschen, die Jesus in

      Ganz streng genommen dürften wir das Fest gar nicht feiern, gerade mit diesem ganzen heidnischen und katholischem Hintergrund, zumindest nicht zum 25.12.
      Die Bibel warnt auch davor lau zu sein, entweder wir sind heiß oder kalt:

      „Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der ‚Amen‘, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiss bist. Ach, dass du kalt oder heiss wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiss, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“ (Off. 3:14-16).

      Ich hoffe du verstehst diesen Bibeltext im Zusammenhang zum Thema.


      sie würden dadurch Götzendienst betreiben. So etwas ist eine Verurteilung von Menschen, die Jesus in Matthäus 7 ganz klar verboten hatte. Wir sollen zwar schon Menschen darauf hinweisen, wenn sie sündigen, aber das was da in dem Video geschrieben wird ist schon mehr ein richten und grenzt an Fanatismus! Und es spielt übrigens auch keine Rolle dabei, ob sie wissen oder nicht, dass dies nicht sein Geburtstag und sogar ein heidnischer Feiertag zu Ehren eines Götzen ist, so lang sie es nicht wirklich zu Ehren eines Götzen tuen. Denn, wie auch schon mal erwähnt: Es geht hier um die greuelhaften Bräuche, die man an solchen Tagen zu tuen pflegte!!! Und nicht um den Tag selbst!!!! Und ich denke auch nicht, dass Gott etwas dagegen hat, wenn wir an diesem Tag daran denken, was er für uns durch seinen Sohn getan hat.

      Meiner Meinung nach war es damals falsch, den 25.12. auszuwählen und finde es auch für heute immer noch falsch es an diesem Datum zu feiern.
      Da ich vom Papstum nichts halte und die Bibel das Papstum schon entsprechend identifizierte, glaube ich nicht wirklich, dass der Papst an unsern Herrn Jesus Christus gedenkt, eher gedenkt er den vielen Götzen, die sie in ihrem Glauben haben und gerade an Weihnachten feiern sie sicherlich ihr Götzenfest.
      Darüber hinaus glaube ich nicht, dass es darum ging, dass die Heiden ein christliches Fest feiern sollen, sondern es stellt eher ein Alibi dar, warum sie ein heidnisches Fest feiern ohne entlarvt zu werden.
      Das ist genauso mit dem Reformationstag(Halloween), Ostern oder Weihnachten.


      Mit dem Sonntag ist das eine ganz andere Sache!
      Zwar ähneln sich hier zwar schon die Begebenheiten, aber den Sonntag als 7ten Tag zu feiern, ist kein ganz klarer Verstoß, gegen das Wort Gottes!!! Aber auch hier möchte ich als ehemaliger Sonntagshalter niemanden unterstellen, er würde einen anderen Götzen anbeten, wenn er den Sonntag hält oder das er oder sie deshalb extra gegen Gottes Wort handelt daduprach Jesus ja auch noch von Schafen in anderen Ställen. Und aus meiner Zeit als Sonntagshalter, kann ich nur sagen, dass jedesmal, wenn ich den Sonntagsgottesdienst feierte oder Weihnachten, ich NIEMALS Gott entehrte dadurch und auch nicht zu einem anderen Gott als unser aller und dem Vater von Jesus Christus allein betete!!! Ein anderer Gott wie Saturn oder wie sie alle heißen, kam mir da nun wirklich nicht in den Sinn.

      Menschen die es nicht besser wissen oder wussten, kann niemand verurteilen.
      Das Problem ist dann nur, wenn sie genau wissen, was es auf sich hat mit dem Sonntag und dem Sabbat.
      Es gibt viele oder die meisten Sonntaghalter begründen ihren Sonntag als Ruhetag, weil Jesus an einem Sonntag auferstanden ist; geht das dann für dich irgendwie in Ordnung, den Sonntag zu halten?
      Für mich ist das eindeutig falsch und mit dem selben Prinzip wird Weihnachten gerechtfertigt, dennoch haben beide Dinge eine unterschiedliche Qualität, da der Sabbat ein Gebot Gottes ist und Weihnachten eine Erfindung von Menschen ist.
      Daher verstößt Weihnachten nicht gegen Gottes Gebot, aber es ist christlich gesehen inkonsequent.
    • in der bibel ist nichts rein zufällig- also wenn der genaue geburtstag von jesus nicht drin steht, dann sollte der tag auch nicht bekannt sein und gefeiert werden- aber warum nicht, da wir menschen es doch so gern tun würden- jesu geburt feiern- nun das können wir ja gern feiern- aber wie ?- nicht wann sondern wie ist entscheidend- ich ehre seine geburt dadurch indem ich jeden tag an ihn denke und mich durch sein wort an ihm erfreue- da braucht es keinen heiligen abend- weihnachten ist für mich jeden tag- alles andere ist heidnisch- das neue testament kennt nur 3 feiertage- den wöchentlichen siebenten tags sabbat - das abendmahl- sooft wie man will- und die taufe - auch sooft wie man will- und wenn täglich- je mehr umso besser- weihnachten ist ein heidnisches germanisches gefäss, wo man später jesus hinzu getan hat-
    • Wann wurde Jesus tatsächlich geboren?

      Die meisten Bibelexegeten sind sich einig, dass das Jahr 0 = das "Anno Domini" = "Jahr des Herrn" mindestens um 4 - 7 Jahre falsch angesetzt wurde, weil sich der Mönch Dionysius Exiguus um 4-7 Jahre verrechnet hatte. Also normalerweise würden wir jetzt, statt im Jahre 2015 n.Chr. schon im Jahre 2019 oder 2022 uns befinden, also 4 bis 7 Jahre später, da Jesus zwischen 7 vor unserer Zeitrechnung(v.u.Z.) und 4 v.u.Z. = 4 v.Chr. geboren wurde. Was sagt uns die Bibel?

      1.) "Der Stern von Bethlehem" (Matthäus 2,2+9+10)

      Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen war dieser "Stern" eine "Super-Nova" von Anfang März bis Ende Mai 5 v.Chr. In diesem Zeitraum sichtbar. Somit sagen manche, dass Jesu Geburt wohl am 24./25.März 5 v.Chr. gewesen sei. Die "Heiligen Drei Könige" erschienen demnach am 18. Mai 5 v.u.Z., weil der 18.5. heute noch Feiertag in der Äthiopischen Kirche ist! Diese ist eine der ältesten Kirchen überhaupt in der Christenheit!

      2.) Maria von Nazareth - die Mutter Jesu

      Maria war nach christl. Tradition am 8.September 19 v.Chr. geboren; sie war 5 v.Chr. also ca. 13/14 Jahre alt. Das Alter, in dem man z.Z. Jesu im Judentum die Verlobung seiner Kinder beschlossen hatte. Maria sei gestorben entweder im Januar 41 n.Chr. oder August 48 n.Chr. Ihr Alter somit: 58 Jahre (19 v.u.Z. - 41 u.Z.) bzw. fast 59 Jahre alt oder aber sie wurde 66 Jahre alt (19 v.Chr. - 48 n.Chr.). Zum Zeitpunkt der Kreuzigung ihres Sohnes 33 n.Chr. war sie über 50 Jahre alt!

      3.) Die Schwangerschaft der Elizabeth (Lukas 1,24)

      Die Schwangerschaft der Elisabeth war wohl eher am 24.Dezember 7 v.Chr., der 6.Monat war der 24. Juno 6 v.u.Z .(=Zeugung Jesu - nach Luk.1,26-33) Luk.1,26 war - was aber wie oben gezeigt nicht stimmen kann - laut der christl. Tradition am 25.März 5 v.Chr. (oder 7 v.Chr.) Ebenfalls nach christl. Tradition sei Jesus am 25.12.5 v.Chr. geboren; das kann aber nicht sein, da Ende Dez. keine Herden mehr auf den Feldern waren(Luk.2,8-18). Jesus sei tatsächlich am 9./10. März oder am 25. März 5 v.Chr. geboren. Am 18.Mai war Tag "Heilige 3 Könige"(was heute noch in der Äthiop.Kirche ein Feiertag ist!). Am 1.Juli traf die "Heilige Familie" in Ägypten ein! Somit war die Zeugung Jesu durch den Heiligen Geist am 25. Juno 6 v.Chr. ===> Demnach war auch die Schwangerschaft von Elisabeth am 24.Dez. 7 vor u.Z. und Johannes des Täufers Geburt war tatsächlich am 24.Sept. 6 v.Chr., 1/2 Jahr vor der Geburt Jesu, die demzufolge am 24./25. März 5 v.Chr. war! Die kath.Kirche hat Schwangerschaft mit der Geburt Jesu verwechselt.

      4.) Auftreten Jesu im 15. Jahr des Kaisers Tiberius (Lukas 3,1)

      Als Jesus somit im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius (regierte als Kaiser von 14 - 37 n.Chr.), also im Jahre 29 n.Chr. auftrat(Luk.3,1+21+22) war er 33 Jahre alt (Geboren 5 v.Chr. - mußte vor dem Tod Herodes des Großen gewesen sein, der im Jahre 4 v.u.Z. gestorben war!) 5 v.Chr. - 1 v.Chr. [denn es gibt auf dem Zeitstrahl kein Jahr O!!! Nach dem Jahr 1 v.u.Z. folgt sofort das Jahr 1 u.Z.!] = 4 Jahre + 29 Jahre (1-29 n.Chr.) = 33 Jahre. Das deckt sich mit Lukas 3,23 wo es heißt: "Und Jesus war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann(d.h.mit seinem öffentlichen Dienst begann!);"

      5.) Warum hat Maria dem Evangelisten Lukas nicht das genaue Geburtsdatum Jesu angegeben?

      Das kommt wohl daher, dass Maria wohl schon um spätestens 48 n.Chr. verstorben ist und Lukas sein Doppelwerk (Evangelium und Apostelgeschichte) erst um 63 n.Chr. verfasst hatte; da war Maria schon mindestens 15 Jahre tot und die Erinnerung an das genaue Datum der Geburt Jesu in Vergessenheit geraten. Womöglich waren auch die Brüder bzw. Vettern Jesu auch alle schon in der Christenverfolgung als Märtyrer gestorben. Lukas muß wohl auch kurz nach dem Verfassen der Apostelgeschichte verstorben sein, denn sonst hätte er auch vom Tode der beiden Apostel Petrus und Paulus in den Jahren 65-67 n.Chr. in Rom berichtet; somit kann man annehmen, dass Lukas Ende 64/Anfang 65 n.Chr. verstorben ist. Daher kann es auch gar nicht sein, dass wie die historisch-kritische Methode behauptet Lukas sein Doppelwerk erst 85 n.Chr. verfasst habe! Lukas ist 20 Jahre vorher schon gestorben!

      Quellen: Archäologische Funde / Michael Heesemann : "Maria von Nazareth" + "Jesus von Nazareth" / Colin J.Humphreys: >>The Star of Bethlehem - a Comet in 5
      BC - and the Date of Christ's Birth<<, Tyndale Bulletin 43.1 (1992), S.31-56 / Liturgie und Feiertage der Äthiopischen Kirche

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Adventistisches

      Da wird herumgerechnet, mit Heiden und deren Göttern argumentiert - - das kenne ich alles bis zum Abwinken.
      Nur: Die Tatsache der Geburt Jesu überhaupt wird etwas stiefmütterlich in den Gemeinden behandelt Matthäus und Lukas schreiben zwar in beträchtlicher Menge darüber - aber die ganze Bibel brauchen wir halt nicht, da genügen uns unsere Lieblingsteile. (Siehe auch die Übersicht über sämtliche Sabbatschulthemen in "Bildung im Gottesdienst" - aus Friedensau) - Und dann sagt eine treue Schwester, jahrzehntelang in der Gemeinde zum Zitat des Textes "Als aber die Zeit erfüllet war, sandte Gott seinen Sohn - -" „Was? Das ist aber interessant, das habe ich noch nie gehört!"

      Ja, wie effizient predigt einer ein einziges Mal im Mai zufällig über die Geburt Jesu?

      Weiters: Stellen wir uns nicht auf den Standpunkt, mit den letzten Worten der Offenbarung zu Pergament gebracht sei das Christentum - außer den Waldensern und uns STA - ganz einfach zu ignorieren, so steht uns aus der christlichen Geschichte Umfangreiches, der Besinnung Wertes zur Verfügung - nur, auch das "Weihnachtsoratorium" wird jetzt angeboten und nicht im August.
      Und zuletzt: DIe RKK, Erzdiözese Wien, plakatierte falsch:" 24. Dezember - an diesem Tag ist Christus geboren". Nein, man gedenkt der Geburt an diesem Tag - der Gedenkenden werden immer weniger! - aber die Festsetzung eines Gedenktages ist so gerechtfertigt wie die Geburtstagsfeier für die englische Königin. Und der Tag ist passend - erleben wir doch (auf der nördlichen Halbkugel), wie leibhaftig: "Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker" - und (fast) eine Nacht später, wie es wieder heller wird.
      Jetzt könnten wir noch über Astronomisches, Astrologisches und Heidnisches ("Raunächte“!) zur Festsetzung unserer "Gebetswoche" diskutieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • "Einsteigerfragen"

      HeimoW schrieb:

      Weil es komplett irrelevant ist
      Ja, für uns Gläubige mag es nicht relevant sein. Ich beobachte manchmal bei Menschen die sich für den Glauben zu interessieren beginnen, dass solche Fragen wie eben z.B. "Wann wurde Jesus geboren ?" gerne und häufig gestellt werden. Ich finde, dass sind so Themen und Fragen mit denen man oft einen ganz guten Einstieg in ein tieferes Gespräch finden kann. Oft waren es auch ganz profane Fragen wie z.B. "Warum läutet am Samstag um 18:30 die "Sabbat-Glocke" ?

      Und außerbiblische Literatur über Jesus muss nicht immer negativ oder schlecht sein. Sie kann durchaus anderen Menschen dabei helfen, dass diese sich eine objektive Meinung über Jesus bilden können. Vielleicht hattet ihr auch schon mal mit Menschen zu tun, die euch sagten: "Ja, Jesus war ein außergewöhnlicher Mensch - Aber was wenn die ganzen Wunder stimmen ?" - Nicht als eine kritische Frage formuliert, sondern als eine ernste Frage eines aufrichtig Suchenden. Da kann's schon gut sein, z.B. mal einen römischen "Chroniker" zu Wort kommen zu lassen, oder eine uralte persische Prophezeiung anzuführen (die sich mit der Bibel absolut deckt).

      Den Zugang zur Bibel liegt im Lesen der Bibel. Ein Gesprächsverlauf über Jesus, Gott und die Bibel kann unterschiedlich formuliert werden und von verschiedensten Denkansätzen her betrachtet werden...
    • Wie kann das Datum der Geburt des Welten-Heilandes irrelevant sein?

      HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      5.) Warum hat Maria dem Evangelisten Lukas nicht das genaue Geburtsdatum Jesu angegeben?
      Weil es komplett irrelevant ist - wie so vieles andere aus dem Leben Jesu, das uns nicht in der Bibel berichtet wird.

      Wie kann denn das genaue Geburtsdatum Jesu irrelevant sein, da doch gemäss Lukas 2,11 an diesem Tage "euch in der Stadt Davids der Retter geboren wurde, welcher ist Christus(d.h. der Messias, der gesalbte Retter-König für Israel!), der Herr.(>>Herr<<(gr. kyrios)ist ein wichtiger Titel Jesu Christi, gleichbedeutend mit dem at. Titel adon, und umfasst die Bedeutungen >>Herrscher / Gebieter / Besitzer / oberster Machthaber<<)"

      Und zudem wird seit diesem Datum, die Zeitrechnung in "vor Christus" und "nach Christus" eingeteilt, wenn auch leider sich der gute alte Dyonisius um 4-7 Jahre verrechnet hat. An diesem Tag - nehmen wir an es war die Nacht vom 24. auf den 25. März 5 vor unserer Zeitrechnung(v.u.Z.), wie Heesemann in seinem Buch "Jesus von Nazareth" annimmt - wurde schließlich kein Geringerer als Gott JHWH selbst geboren in dem Menschen Jesus von Nazareth! ("Und das Wort(das Wort war Gott=Joh.1,1) wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."(Joh.1,14) Irrelevant???

      Auch die wichtigste Prophetie im AT in Daniel 9,25+26 rechnet mit Zeitangaben - zwar nur mit der Messiaswerdung Jesu im Jahre 29 n.Chr. (455 v.Chr. + 7x69
      Jahrwochen = 483 Jahre = 29 n.Chr.) - nicht direkt mit seiner Geburt; aber ohne Geburt, hätte Jesus ja auch nicht Messias werden können! Lukas selbst legt Wert auf historische Daten: Er erwähnt "Kaiser Augustus(regierte 30 v.Chr. - 14 n.Chr.) - Luk.2,1, Kyrenius, Statthalter in Syrien(Luk.2,2) und später in Luk.3,1 Kaiser Tiberius(regierte 14-37 n.Chr.)- da sogar dessen 15.Jahr (29 n.Chr.); er erwähnt den Statthalter von Judäa, Pontius Pilatus, Herodes von Galiläa, Philippus von Ituräa, Lysanias von Abilene(Lk.3,1) und die Hohenpriester Hannas und Kajaphas(Lk.3,2)" Alles historische Zeitzeugen - und in diese Zeit hinein wird unser Heiland, der Messias Israels und Erretter der ganzen Menschheit, Jesus Christus hinein geboren - also ebenfalls Person der Zeitgeschichte - wahrer Mensch von einer Mutter geboren, aus der Geschichte nicht wegzudenken. Jesus hat tatsächlich gelebt! Datum irrelevant? Und auch die Zeitangabe des Lukas in Lk.3,23 ("Jesus war ungefähr 30 Jahre alt") gibt uns die Zeit für Jesu öffentl. Auftreten an, leider nur ungefähr.

      Auch die Aussage von Paulus in Galater 4,4: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau..." unterstreicht die Bedeutung der Zeit, des Zeitpunktes, wann Gott beschlossen hat, dass sein Sohn vom Himmel in Maria, der Jungfrau Mensch werden sollte. Also danke für den Forumsteilnehmer, der dies auch so gesehen hat! Daher kann man nicht davon sprechen, dass das Geburtsdatum des Heilandes irrelevant war. Nein, dies war das größte Heilsereignis der ganzen Weltgeschichte!!! : "Euch ist heute der Heiland geboren, Christus, der Herr!"

      An jedem 24./25.12. des Jahres erinnern wir uns an diese große Liebestat Gottes für uns und danken Gott dafür von Herzen! Wann sind die Kirchen voller als an Weihnachten?
    • Wie kann denn das genaue Geburtsdatum Jesu irrelevant sein, da doch gemäss Lukas 2,11 an diesem Tage "euch in der Stadt Davids der Retter geboren wurde, welcher ist Christus(d.h. der Messias, der gesalbte Retter-König für Israel!),
      Weil es nicht um das Datum geht, sondern um den Retter. Was sollen wir mit dem Datum? Wäre nett zu wissen, aber mehr auch nicht.

      Es ist heute allgemein bekannt, dass Jesus von Nazareth natürlich nicht im Jahre 0 geboren wurde, sondern vermutlich etwa 4 oder 5 v. Chr.

      Die genaue zeitliche Bestimmung ist für den Inhalt unwichtig [gilt übrigens auch für andere Zeugnisse].

      Zu wissen, dass die Erde exakt 10.000 Jahre alt ist, welche Haarfarbe Mose hatte, oder dass Jesus genau am 14.4. um 5 v. Chr. geboren wurde, hilft dem Menschen keinen Deut weiter.

      Natürlich kann man so ein Gespräch beginnen bzw. ins Gespräch kommen... Man kann mit allem ins Gespräch kommen, was soll das für eine Methode sein?
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Seele1986 schrieb:

      Natürlich kann man so ein Gespräch beginnen bzw. ins Gespräch kommen... Man kann mit allem ins Gespräch kommen, was soll das für eine Methode sein?
      Eine "Methode" die keine "Methode" ist. Kein "konstruiertes" und "aufgesetztes" Gespräch, eher ein Austausch, dessen Verlauf sich spontan ergibt und Menschen da begegnet, wo sie gerade stehen.

      Weniger "Format" - Mehr "Kreativität" :)
    • @gabriel87:

      natürlich, wenn man einfach so ins Gespräch kommt, kann das ein Thema sein;

      aber wir möchten doch irgendwann dem Gesprächspartner sagen: "Weißt du, eigentlich ist das Datum gar nicht so wichtig. Es geht um etwas anderes...", oder nicht?

      Oder möchtest du mit ihm über Daten sprechen, die stimmen könnten, aber auch nicht stimmen könnten? Wer braucht das denn?

      Die Wissenschaft weiß heute definitiv, dass ein Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat (was ja auch eine zeitlang angezweifelt wurde). Das reicht.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Seele1986 schrieb:

      natürlich, wenn man einfach so ins Gespräch kommt, kann das ein Thema sein; aber wir möchten doch irgendwann dem Gesprächspartner sagen: "Weißt du, eigentlich ist das Datum gar nicht so wichtig. Es geht um etwas anderes...", oder nicht? Oder möchtest du mit ihm über Daten sprechen, die stimmen könnten, aber auch nicht stimmen könnten? Wer braucht das denn?
      Stimmt schon, was Du sagst. Es ist weniger ein eigenes Thema, vielmehr sehe ich, dass sich manchmal solche Fragen als Einstieg für ein gutes Gespräch anbieten. Eine Überleitung auf die frohe Botschaft und auf Jesus ist da schnell gefunden. Kommt viel auf den Gesprächspartner an. Mit manchen kannst Du ganz direkt über Jesus sprechen, bei anderen Persönlichkeiten ist es besser sich subtil und vorsichtig heranzutasten.

      Wie genau ein Gespräch verläuft ? Darüber mache ich mir keine große Gedanken, es ergibt sich eh' von selbst...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Warum hat Maria dem Evangelisten Lukas nicht das genaue Geburtsdatum Jesu angegeben?


      Der fünfzehnte - Zahlungen sind fällig! - Ja für mich, in unserer Umwelt! Und weil heute Sonntag ist, kann ich auch morgen noch bis 23.59 gültig zahlen!

      Aber damals, in Bethlehem, in Galiläa? Da war man sich wahrscheinlich im Volk der Jahreszahl kaum bewusst - zudem: Nach welcher Zählung? - "Ab urbe condita" der Römer? Lukas tut meiner Meinung nach das, aus dem jeder die zeitliche Einordung entnehmen konnte: Hier nur die Führung oder Korrektur eines Dokumentes wie unser Personenstandsregister ("apographesthai pasan thn oikoumenhn") (An anderen Stellen werden dafür von ihm ja auch keine Jahreszahlen,genannt, sondern die Namen der Herrschenden).

      Nur ein Problem bleibt in diesem Zusammenhang offen: "dass alle Welt aufgeschrieben werde" . Was, auch die Chinesen, mit denen man schon lange und eifrig Handelsbeziehungen hatte ? Das römische Reich bis herauf nach Pannonien und Noricum ? - -Oder der Verwaltungs- und Steuerbezirk in Judäa oder Galiläa ? - Was verstanden die Lukas - Leser damals unter pasa oikumenh ?

      Dies ist von Relevanz ! - Da von einigen die Volkszählung püberhaupt geleugnet wird, da in Rom oder Thessalonich oder sonstwo nichts darüber zu finden sei. - Und andererseits : Das in underen "dogmatischen" Dokumenten der Bibel ( - Sintflut! nach KJV und Luther) ja auch - vom ganzen Erdboden und allen Bergen unter dem ganzen Himmel - - die Rede ist, wird man doch die Frage stellen müssen, wer was für wen geschrieben hat - in dessen Verständnis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()