Apotheke Gottes

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    • Apotheke Gottes

      shabbat shalom!
      als Opfer der Pharmaindustrie und Nebenwirkungsopfer habe ich mich für die Kräuterheilkunde-natureine Tees interessiert und ausprobiert. Gottes Schöpfung ist so einmalig-die viele Heilpflanzen helfen wirklich!! Aber wer kennt sie noch? Da schluckt man doch lieber irgendwelche Pillen. Aber noch schlimmer- es interessiert niemanden was man/frau außer Medis gegen Krankheit machen kann. Warum nicht? Ich meine Kräuterheilkunde-keine blöde Esoterik!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Aber noch schlimmer- es interessiert niemanden was man/frau außer Medis gegen Krankheit machen kann.
      Ich denke, die Menschen interessiert es schon sehr, da es ihnen bewußt ist, dass die Chemikalien dem Körper (großen) Schaden bringen (können). Aber niemand weiß genau, wie man durch Kräuter bestimmte Krankheiten bewältigen kann: es fehlt das dafür notwendige Wissen. Die Apotheke bzw. der Arzt - deren Aufgabe darin besteht, den Menschen richtige Heilmittel zu geben - kennen sich leider selber mit Kräuter-Heilkunde nicht aus. Was also den Menschen bleibt: entweder sich dieses Wissen selbständig anzueignen (was vielen Zeit, Vertrauen etc. kostet), oder einfach auf Chemikalien zurückgreifen (nach dem Motto: "dadurch ist noch niemand gestorben").
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • la-rochelle schrieb:

      shabbat shalom!
      als Opfer der Pharmaindustrie und Nebenwirkungsopfer habe ich mich für die Kräuterheilkunde-natureine Tees interessiert und ausprobiert. Gottes Schöpfung ist so einmalig-die viele Heilpflanzen helfen wirklich!! Aber wer kennt sie noch? Da schluckt man doch lieber irgendwelche Pillen. Aber noch schlimmer- es interessiert niemanden was man/frau außer Medis gegen Krankheit machen kann. Warum nicht? Ich meine Kräuterheilkunde-keine blöde Esoterik!!!
      Eine Menge guter Kräuterbücher gibt es, allerdings liest nicht jeder gründlich ein gutes Kräuterbuch und noch weniger Leute wenden das zugängliche Wissen an.

      Du fragst, warum viele Menschen sich nicht mit Heilkräutern und deren Anwendung auskennen. Etwas sehr gut zu erlernen, ist immer auch mit einer gewissen Mühe verbunden. Ich vermute nun, dass viele Menschen es lieber bequem haben, statt sich - mindestens zeitweise - anzustrengen. Leichter ist es zum Arzt zu gehen als drei gute Kräuterbücher immer wieder zu studieren, bis man einigermaßen weiß, welche Pflanzenanwendung unter welchen Umständen helfen kann.

      Grüße
      Daniels
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    • Naja, wir müssen oft natürlich auch schnell wieder fit sein, sind wir mal krank.
      Manchen Menschen ist auch eine eher naturverbundenere Einstellunung näher als anderen Menschen.
      Das hat nicht zwangsläufig damit zu tun, dass Menschen nicht wollen sondern mit Interessensgebieten.
      Vielleicht auch ob man eher ländlich oder in der Großstadt aufwächst.
      Gesunde Lebensweise und nur wenn es wirklich nötig ist eine Tbl. zu nehmen ist für unsere Zeit auch ein guter Umgang mit sich selbst.
    • Was ist in Pflanzen eigentlich enthalten? Eine Unzahl an organischen und anorganischen Verbindungen. Genauso wie im menschlichen Körper. Die reine Wunderkammer der Chemie. Kohlenwasserstoffe, Aminosäuren, Polymere, Hormone, Salze, Ester, Farbstoffe und Emulgatoren, Säuren und Basen, Carbonate und sogar einige metallorganische Verbindungen. Das alles schwimmt in unserem Blut, in unseren Zellen und auch dazwischen.

      Ich verstehe schon warum, aber trotzdem ist es für mich schräg, wenn Menschen künstlich hergestellte Medikamente als "Chemie" bezeichnen. Klar, es ist künstlich hergestellt, aber es ist a) immer noch ein Stoff, der dazu da ist, gesund zu machen, und b) von seinem Wesen her genau das Gleiche, was zu den Lebensprozessen in unserem Organismus gehört. Es ist ja gerade ein Stoff, der genau so gebaut ist, dass er die Lebensprozesse im Körper positiv beeinflussen soll. Warum wird das dann abgelehnt? Was hat denn eine Pflanze für einen Vorteil, die keinen Reinstoff enthält, sondern eine Vielzahl aller möglichen Wirkstoffe und deswegen viel wahrscheinlicher Nebenwirkungen auslöst?

      Wir sollten uns nicht über Mediziner und Pharmakologen erheben. Wir wissen ja, dass die großen Konzerne nicht immer zuerst das Wohl des Menschen im Blick haben, aber trotzdem können wir uns glücklich schätzen, dass unsere Medizin und Pharmakologie so hochentwickelt sind. Jeder, der eine OP nicht bei vollem Bewusstsein erleben muss, oder sich Insulin spritzen kann, oder der sich bei einer Reise in die Tropen vor Malaria schützt, oder jeder HIV-Infizierte, oder... kann da nur dankbar sein.
    • Beim Thema Apotheke Gottes stelle ich mir die Frage, wo die Grenzen zu ziehen sind. So gibt es ja auch Menschen, die behaupten, dass Cannabis ein Medikament sei. Ich persönlich finde, dass einem auch von sowas wie Baldrian schumerig werden kann. Das englische Wort "drug" steht ja für Droge sowie für Medikament. Wo zieht ihr für euch persönlich die Grenze bzw. welche pflanzlichen Mittel würdet ihr niemals nehmen?
    • Für die kalte Jahreszeit verwende ich jedes Jahr und heuer verstärkt den Ingwer. Ingwer ist eine tolle Wuzel und hat total viele positive Eigenschaften. Wärmt, desinfiziert Hals und Schleimhäute. Perfekt für den Winter und für solche, die leichtes Halsweh behandeln möchten.

      de.wikipedia.org/wiki/Ingwer
    • Zum Thema THC habe ich wahrscheinlich eine unadventistische Meinung ;)

      Mich würde ja interessieren ob Ellen White (wie damals üblich) Hanf bzw. das THC gegen Regelschmerzen oder andere Schmerzen nutzte.
      Keine Ahnung.
      In meinen Augen ist das THC im Vergleich zum Alkohol immer noch das harmlosere Mittel um sich zu berauschen.Deswegen wäre ich eigentlich für ein Alkoholverbot da ich glaube dass das THC Verbot eigentlich eher einer bewussten bzw. unbewussten Heuchelei gleich kommt.

      THC als starkes Schmerzmittel zu verschreiben würde ich absolut befürworten wie für Menschen mit starken chronischen Schmerzen wie Krebs im Endstadium oder ähnliche traurige schlimme Krankheiten.
      Es ist von Gott viel Sinnvolles durch die Natur den Menschen gegeben und ich glaube Gott hatte mit dem Hanf schon auch seine Sinnvolle Verwendung vorgesehen.
      Das Argument dass Hanf einfach nur eine Droge ist die immer missbraucht wird ist nicht haltbar, dann wären Äpfel auch zum Missbrauch in der Schnapsbrennerei nicht ok.
      Man kann aus allem eine Droge machen aber Hanf als solches ist eine absolute spitzen Nutzpflanze für viele Dinge.

      So aber mal weg vom THC hin zu anderen wirksamen Antibiotika.
      Knoblauch ist hier deutlich wirksamer als Ingwer (Ingwer schmeckt aber besser und hat keine geruchlichen Nebenwirkungen).
      Knoblauch kann absolut wirksam und der Antibiotika gleichberechtigt eingesetzt werden (auch bestätigt durch meinen Arzt der mir Antibiotika verschreiben wollte und ich ihm gesagt habe ich behandel mit schon seit einem Tag mit Knoblauch selbst,da meinte er das ist gut und ok und ebenfalls wirksam) primär Hals,Rachen und Lungeninfektionen können damit wirksam behandelt werden. Es ist dennoch ratsam einen Arzt das immer kontrollieren zu lassen.
      Wenn eine Erkältung sich anbahnt ist ein sofortiger Einsatz von Knoblauch immer ratsam.

      Anwendung von Knoblauch:

      Hals und Mandelentzüdung: Knoblauch vorsichtig schälen und hinten in den Backensäcken verstecken und im Mundbereich lassen (auch über Nacht). Macht zwar etwas unangenehmen Atem aber auch der Infektion den Gar aus.

      Husten und Bronchialinfektionen: Knoblauch über den Tag (je nach Kreislaufverträglichkeit weil man schlapp und etwas müde werden kann weils den Blutdruck senken hilft)verteilt zu sich nehmen, am besten roh und gehackt in z.B. Brotaufstrichen,Zaziki oder im Salat oder ähnliches. Die aktiven Schwefelverbindungen "dünsten" auch stark über die Lunge aus und behandeln so effektiv diese Bereiche.


      Sowas ist aber nur bei harmlosen Infektionen wie Erkältungen ohne Arzt sinnvoll. Bei starkem Fieber oder starken Schmerzen muss natürlich immer mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden.

      Dennoch, Gott gab die Natur als wirksame Gabe für vielerlei Probleme und es gibt noch sooo viel mehr was wirklich wirkt und wovor man keine Angst haben braucht.Es wäre sinnvoll eine starke Kooperation zwischen normaler Schulmedizin und echter Naturheilkunde zu fördern. Leider geht die aktuelle Medizin auf Hokuspokus wie Homöophatie und andere Zaubermittelchen zur Zeit viel Aufmerksamkeit,leider.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • HeimoW schrieb:

      Tetrahydrocannabinol (THC) ist der hauptsächlich rauschbewirkende Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis).

      volkstümlich gesagt: Haschisch, bzw. die darin "wirksame" Substanz.


      richtig, nur würde ich evtl. einfach das psychoaktiver Wirkstoff nennen das klingt nicht gleich ganz so populistisch.
      Genau so wie der Wirkstoff der Aspirin auch psychoaktiv in der Form dass es im Gehirn etwas verändert....nämlich die Schmerzunterdrückung.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Lauchgewächse nutze ich auch schon seit Jahren erfolgreich. Zwiebeln hacken, Zucker hinzu geben und nach einigen Stunden sondert sich die Flüssigkeit ab und vermischt sich mit dem Zucker. Ist ein super Hustensaft. Knoblauch habe ich auch schon oft in hohen Mengen eingenommen, um eine beginnende Erkältung abzuwehren. Allerdings ist es dann schon das Beste zu Hause im Bett zu bleiben. Das was da so toll wirkt ist leider für viele ein unzumutbarer Geruch. Knoblauch wirkt auch gegen Pilze und Viren. Ich habe meine Tomatenpflanzen in den vergangenen Jahren auch mit Knoblauchjauche behandelt. Ist somit auch sehr gut für den Garten.

      Hanf sehe ich auch als Nutz- und Medizinpflanze, die allerdings auch missbräuchlich eingesetzt werden kann.